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JAHRESKUNSTAKTION SCHLÜSSELERLEBNIS

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Posted on : 18-02-2012 | By : m_weiss | In : Gastautor, Veranstaltungen
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(Bewertung-Durchschnitt: 4.75 von 5 Sternen)
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Eine Kunstaktion von peder w. strux zum Thema Schlüssel.  Gesammelt werden Schlüsselerlebnisse verschiedener Menschen.
Vom 1.Januar bis zum 31. Dezember 2012

SCHLÜSSEL –

WORTE

GEDANKEN

- ERLEBNISSE

Jeder von uns ob jung oder älter kennt Situationen die Wegweisend waren. Wir nennen so etwas dann auch ein Schlüsselerlebnis. Ein neuer Weg wurde sichtbar, eine Endscheidung getroffen, eine neue Sichtweise deutlich oder die Begegnung mit anderen Menschen, Kulturen haben etwas in uns geprägt. Oft wird dies erst in der Rückschau deutlich.

Diese Kunstaktion handelt genau von solchen individuellen Erfahrungen.

Der goldene Schlüssel
Ein Märchen der Gebrüder Grimm – KHM 200
Zur Winterszeit, als einmal ein tiefer Schnee lag, mußte ein armer Junge hinausgehen und Holz auf einem Schlitten holen.
Wie er es nun zusammengesucht und aufgeladen hatte, wollte er, weil er so erfroren war, noch nicht nach Haus gehen, sondern erst Feuer anmachen und sich ein bißchen wärmen. Da scharrte er den Schnee weg, und wie er so den Erdboden aufräumte, fand er einen kleinen goldenen Schlüssel. Nun glaubte er, wo der Schlüssel wäre, müßte auch das Schloß dazu sein, grub in der Erde und fand ein eisernes Kästchen.

Wenn der Schlüssel nur paßt! dachte er, es sind gewiß kostbare Sachen in dem Kästchen. Er suchte, aber es war kein Schlüsselloch da, endlich entdeckte er eins, aber so klein, daß man es kaum sehen konnte. Er probierte, und der Schlüssel paßte glücklich. Da drehte er einmal herum, und nun müssen wir warten, bis er vollends aufgeschlossen, und den Deckel aufgemacht hat, dann werden wir erfahren, was für wunderbare Sachen in dem Kästchen lagen.

Gesammelt werden Schlüsselerlebnisse verschiedener Menschen.
Jeder der mag kann ein ganz persönliches Schlüsselerlebnis aufschreiben, der Aktion zusenden und dieses wird dann an einem Schlüsselholz befestigt. Aus den gesammelten Erlebnissen wird ein Buch entstehen. Aus dem Schlüsselbalken eine Plastik. Diese werden dann gemeinsam an verschiedenen Orten  2013 ausgestellt.

Wer einen oder mehrere alte Schlüssel besitzt und diese zu der Aktion beitragen möchte, kann dies gerne tun.

Welches Schlüsselerlebnis möchten Sie beitragen…. oder welchen Schlüssel…

Info an info@pws-art.de ,hier als Kommentar oder auf Facebook “Schlüsselerlebnis

Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

(Gastautor: peder strux  /  Schlüsselbalken: D. Balci)

Berlin – eine Stadt mit Künstlerpotential: Corinna Rosteck im Gespräch

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Posted on : 14-01-2012 | By : m_weiss | In : Autor, Erfahrungsberichte
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(Bewertung-Durchschnitt: 4.67 von 5 Sternen)
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In der Reihe Erfahrungsberichte stellen wir Ihnen diesmal eine freischaffende Künstlerin im Bereich Fotografie, Video und Installation vor. Corinna Rosteck  lebt und arbeitet in Berlin.

acc1 – Corinna Rosteck




Mentoring4u: Wie kam es dazu, dass Sie sich für Videoinstallationen entschieden?

In meinen Video- und Fotoinstallation arbeite ich filmisch mit Sequenzen aus Standbildern. Aus meinen Erfahrungen aus der Malerei, Drucktechnik und Fotografie wurde ich immer mehr in meinen Arbeiten und Motiven mit der Thematik der „Bewegung“, der Ver-Flüssigung, dem Liquiden konfrontiert.

Die Videos vermitteln keinen chronologisch rekonstruierbaren Ablauf. Nicht mehr das Nacheinander der Bilder ist wichtig, sondern das Nebeneinander – und damit die Möglichkeit, völlig neue assoziative und formale Querverbindungen zu entdecken.

Bewegung ist das zentrale Sujet in meinen Arbeiten. Dabei liegt ein Themenschwerpunkt in der Faszination des Wassers. Auf das Liquide, andere Aggregatzustände, charakteristische Wellenbewegungen, auf die vielfältigen Lichtbrechungen und Spiegelungen konzentriert sich mein Blick. Oberflächen, die ein perspektivisches Sehen unterbinden, finden sich ebenso in den Motiven des Stadtraums, der Wüstenlandschaft und den menschlichen Bewegungen im Tanz. Die Rhythmik der Lineaturen im Bild schafft für den Betrachter einen energetisch aufgeladenen Raum.

Die Umsetzung im öffentlichen Raum öffnet weitere Dimensionen gerade über das bewegte Bild und durch den Sound bzw. die Musik.

Clips - Corinna Rosteck

Mentoring4u: Womit haben Sie angefangen?
Mit dem Studium der Malerei und Drucktechnik, in frühester Kindheit mit der Musik (Geige) und Klavier, auch im Orchester,10 Jahre klassisches Ballett

Mentoring4u: Wie gestaltete sich Ihre Zusammenarbeit mit dem DAAD ?
Zwei Auslandsreisen wurden nach meiner Bewerbung mit dem DAAD finanziert, ein halbjähriges Reisestipendium nach Japan und USA zum Thema „Masse und Mensch“ , mit den Stationen in die „Vertigo“ – Städte nach Tokyo und Hiroshima, Hawaii University in Honolulu, San Francisco Art Institute, UCLA Los Angeles, amnesty International in Irvine Laguna, Seattle und ein Interview mit Gary Hill über Japan, das Chicago Art Institute, New York mit Besuch des Jonas Mekas’Filmarchive, Das zweite Stipendium war ein halbjähriger Aufenthalt am International Center of Photography in New York als Advanced Digital Media Assisstant. Über beide Reisen habe ich Erfahrungsberichte verfasst und vom DAAD wurde ich organisatorisch auf meinen Reisen begleitet.

acc - Corinna Rosteck

Mentoring4u: Welche Techniken bevorzugen Sie ?
„haptische“ Fotografie, ungewöhnliche Papiere und Materialien für drucktechnische Prozesse, metallische Oberflächen, Video mit der Fotokamera, „Malen mit der Kamera“, Leuchtobjekte, Fotoinstallationen bezogen auf Architektur

Mentoring4u: Wasser taucht bei Ihnen immer wieder auf. Weshalb?
Zum einen der biografische Moment  – Wasser ist verführerisch wie gefährlich, siehe auch meine Installation „whirl&wake“ auf meiner homepage:

http://corinna-rosteck.de/index.php?id=16

Taucht sie auf oder geht sie unter ? – mein Alter Ego….

„Eine ständig kreisförmige Bewegung vom Hineinsinken und Emportauchen deutet einen Strudel an. Strudel und Kielwasser fordern jene Schwimmbewegungen heraus, die der Mensch ausführt, um die Tiefe zu ergründen. Das Vorhaben ist verführerisch wie gefährlich.“

Das Motiv des Wassers, mit dem ich mich  fotografisch auseinandersetze, bietet eine schier unerschöpfliche Fülle von Assoziationen. Sie sind privater, subjektiver Natur sein, Roland Barthes nennt dies das punctum. Aber sie können auch am Symbolcharakter – dem studium - ansetzen: Wir wissen, wie es sich anfühlt, auf- und abzutauchen oder mit den Fingerspitzen Kreise ins Wasser zu malen. Es steht für den unendlichen Kreislauf der Natur und ist Sinnbild in der Religion, Quell allen Lebens, für Energie, aber auch lebensrettend.

Das Spiel des Lichts, das der Betrachter nahezu zwangsläufig mit dem Element “Wasser” assoziiert, findet auf der Bildoberfläche faktisch statt. Durch die technische Umsetzung verliert das Bild seine Eigenschaft als statisches Medium. Ich möchte den “eingefrorenen” Blick der Kamera überwinden und den typischen Charakter von Wasser und Bewegung fassen. Zusätzliche Unterstützung erfährt dies durch die bewusste Einbeziehung analoger und digitaler Unschärfen, welche die Strukturen fließend und weich erscheinen lassen.

Mentoring4u: Wie reagieren Museen auf Ihre Kunst
Mit Ankäufen und Ausstellungsangeboten, wenn die finanziellen Mittel da sind- sehr interessiert

Inwhirl_tonnehaar - Corinna Rosteck

Mentoring4u: Wie war die Aufgabenstellung für den German Expo Pavilioni in Zaragossa?
Es ging um die Präsentation von „Wasser und Leben“ in der Umsetzung des Deutschen Pavillons im VIP- Bereich, das Kuratorium hat gezielt spezielle Motive meiner Arbeiten zum Thema des „Liquiden“ zur Eröffnung ausgewählt und über einen Monat in der Lounge gezeigt, aus der alle wichtigen Vertreter der Länder ihre Treffen hatten. Leider wurde keine Dokumentation dazu herausgebracht und auch die Expo viel zu wenig für den einzelnen Künstler beworben (häufig anzutreffen: unzureichende Pressearbeit), in Zaragoza ging es um die Problematik in Zentralspanien, was über geringe Wssserressourcen verfügt, die Verschwendung und den Wert des Wassers in der ganzen Welt aufzuzeigen, meine Bilder zeigen dies hervorragend.

Mentoring4u: Was bedeutet: Mentoring at the University of the Arts, (UDK), Berlin
Bei dem Projekt „Berlin, Du Buter Stein Du Biest“ habe ich über sechs Monate eine Gymnasialschülerin in der Oberstufe auf Ihrem Weg ins Studium begleitet, sie in mein Atelier und mein Fotolabor genommen, ihr meine Produktionsweise und Arbeitsalltag einer Selbständigen (Fotografin und Künstlerin) vorgeführt und Ihr gezeigt, wie die Vernetzungsstruktuen auf dem Kunstmarkt funktionieren, aussedem ein Portfolio- Viewing ihrer Arbeiten durchgeführt.Zum Abschluss gab es eine Dokumentation in Form eines Kataloges und eine Ausstellung in der Universität der Künste, das Projekt wurde von der  Oberstufenlehrerin Annette Hauffe des Königin- Luise- Gymnasiums die – teils in der Schule teils in dem Atelier – mit den Gesprächen beigewohnt hat, und diese berufsvorbereitenden Massnahmen hervorragend für die Schüler umgesetzt hat.

Doujeu_whirl_01 Corinna Rosteck

Mentoring4u: Wann begannen Sie sich an Wettbewerben zu beteiligen?
Bereits vor dem Studium während meines Leistungskurses „Kunst“ beim Deutschen Schülerwettbewerb in Hannover mit einem Selbstporträt.

Mentoring4u: Wie haben Sie Partner für Ihre erste Ausstellung gefunden?
Durch Aquise und Empfehlungen aus dem Bekanntenkreis

Artabudhabi_2009_I - Corinna Rosteck


Mentoring4u: Was sind Ihre Ziele für 2012
Eine engagierte Agentin zu finden, die mich umfassend auf dem internationalen Kunstmarkt vertritt und auf Provisionsbasis arbeitet. Eine Galerie im europäischen Ausland oder weltweit, die mich auf den internationalen Messen mich positionieren kann.

Vielen Dank für das Gespräch. Wir wünschen Ihnen weiter viel Erfolg.

Hier finden Sie das Künstlerporträt: Corinna Rosteck

(Das Gespräch führt Martin Weiss mit Corinna Rosteck  /  Bilder: Corinna Rosteck  /  Bearbeitung A. Damayantin  /  Quelle: www.corinna-rosteck.de )

Voice of Germany, Ärzte in Thüringen und ein ganz normaler Arbeitstag in Kabul

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Posted on : 27-11-2011 | By : m_weiss | In : Autor, Fundstellen
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(Bewertung-Durchschnitt: 4.33 von 5 Sternen)
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Heute bei unseren Fundstellen im Netz: Wie gut geht es uns eigentlich? Tausende Kilometer von der Heimat entfernt setzten Menschen ihr Leben für uns ein. Lebenswichtige Berufe geraten in’s Abseits. Tolles Projekt der Landesärztekammer Thüringen und was für ein Klamauk, aber Quotenträchtig. Erleben Sie gute und weniger gute Stimmen mit interessanten und weniger interessanten Persönlichkeiten im Fernsehen. Schon im “alten Rom” gab es die Spiele, die von Problemen ablenkten. Schöne schillernde Welt.

Kabul, Mentoren ganz anderer Art, auf dem Weg zu Ihrem Arbeitsplatz an der örtlichen Polizeiakademie. Polizeiausbildung einmal ganz anders. Weit entfernt von Deutschland. Es könnte alles so einfach sein. Morgens aufstehen, Kinder wecken, gemeinsames Frühstück, Kinder zur Schule bringen, Arbeitsbeginn irgendwo in einer Stadt in Deutschland, Kriminalitätsbekämpfung oder Verkehrssicherheit, pünktlich Dienstschluss, Hausaufgaben der Kinder korrigieren, Spaziergang mit der Ehefrau oder Kinobesuch mit Freunden, Weihnachtsvorbereitungen in der Familie, Ausklang …in Ruhe einschlafen. Sicherlich der Traum aller Beteiligten. Aber nicht die Realität in Kabul.

Sicherheit der Beteiligten geht vor, vielleicht war es endlich eine ruhigere Nacht, eine Nacht mal ohne Attentat, aber mit einer unbekannten Geräuschkulisse. Die Lieben ganz weit weg, das Telefonat war wieder viel zu kurz. Die Familien zu Hause sind auf sich selbst gestellt. Für alltägliche Problemlösungen bleibt da wenig Zeit. Sie sind in Kabul, Route und Abfahrtszeit wurde schon am Vorabend festgelegt. Völlig unauffällig werden mehrere Fahrzeuge in Richtung Polizeiakademie fahren. Deutsche Verkehrsregeln gibt’s hier nicht. Die Straßenseiten sind festgelegt, ein Trost? Angekommen in der Akademie beginnt die Ausbildung der Einheimischen. Und jeden Tag setzen diese “Helden” Mentoren ihr Leben auf’s Spiel, um junge afghanische Menschen im Umgang mit der Sicherheit zu trainieren. Sie könnten auch hier bei ihren Familien ein ganz normales Leben führen.
Vielen Dank für Ihren Einsatz.

Mentorenprogramme werden auch für den Beruf des Arztes immer interessanter. Auch dies fällt unter den Begriff Positionierung. Gratulation an die Landesärztekammer Thüringen für dieses Projekt. Weiterführende Informationen finden Sie hier.


Die Mentoren, Xavier Naidoo, Nena, Rea Garvey und Alec Völkel und Sascha Vollmer von The Bosshoss prüfen in den ersten Shows insgesamt 150 Kandidaten. Wir sind gespannt wie es weitergeht.

(Autor: M. Weiss  / Bild & Gestaltung: A. Damayanti & M. Weiss  /  Quellen: www.laek-thueringen.de , http://www.the-voice-of-germany.de/ , www.bundesregierung.de )


Chirurgiemechaniker/in mit PlanB

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Posted on : 15-11-2011 | By : D_Balci | In : Berufsausbildung
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(Bewertung-Durchschnitt: 4.20 von 5 Sternen)
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Chirurgiemechaniker/in
Operationsbesteck, Endoskop oder Implantat: Chirurgiemechaniker/innen stellen Instrumente, Geräte oder Hilfsmittel, die Ärzte und Ärztinnen bei Operationen, Untersuchungen und in der Krankenbehandlung benötigen, her. Sie formen das Material, etwa Metall oder Kunststoff, für die Präzisionsinstrumente oder bearbeiten vorgefertigte Rohlinge manuell oder maschinell fertig. Dann verbinden sie einzelne Teile durch Kleben, Löten oder Schweißen, entgraten und polieren die Oberfläche der Werkstücke. Schließlich führen sie die Endkontrolle der gefertigten Geräte durch und montieren ggf. elektronische oder optische Bauteile. Daneben warten Chirurgiemechaniker/innen medizinisch-chirurgische oder kosmetische Instrumente und Geräte auch oder setzen sie instand.
Vor allem arbeiten Chirurgiemechaniker/innen in Handwerksbetrieben der Medizintechnik, aber auch in Industriebetrieben, die medizinische Instrumente herstellen.
Chirurgiemechaniker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO).
Diese bundesweit geregelte 3 1/2-jährige Ausbildung wird im Handwerk angeboten.

Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:
1. Ausbildungsjahr: € 299 bis € 613
2. Ausbildungsjahr: € 345 bis € 648
3. Ausbildungsjahr: € 419 bis € 718
4. Ausbildungsjahr: € 470 bis € 755

(Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung und Plan B
oder was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht.

Studieren ohne Abitur – Viele Wege führen ans Ziel! Aufgepaßt PlanB!

Berufsausbildung in Deutschland – Ausbildung und duales Studium nach G8
Ausbildung und duales Studium nach G8. 
Die Absolventenzahlen der nächsten Jahrgänge kumulieren sich in einigen Bundesländern so stark, dass es zu Engpäsen in einigen Studienfächern kommen wird. Da ist gute Information besonders wichtig, welche Studiengänge es gibt.

Information ist alles 
Haut rein! Geht an die Hochschulen, sprecht mit Leuten, die schon das Studienfach belegt haben, auch ein Ranking im Netz hilft zur Einschätzung der Chancen. Und gut ist auch neugeschaffene Studiengänge und ungewöhnliche näher unter die Lupe zu nehmen. Vieles ist heute möglich in Kooperation mit Unternehmen. So gelingt Euch der Einstieg in die Praxis besonders leicht, da betriebliche Abläufe mit in den Studienablauf eingebunden werden. Im vorliegenden Mentoring4u TV-Ratgeber stellen wir Euch zunächst drei weltweit operierende Unternehmen vor.

Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika

Ganz besonders wird hier nach Fingergeschick, Handgeschick, Auge-Hand-Koordination, Handwerklichem Geschick und nach Technischem Verständnis gefragt. Dies ist eine Arbeit verantwortungsvolle Arbeit.
Die Chirurgiemechaniker/innen richten die Instrumente, indem sie die Teile in die gewünschte Form schlagen, drücken oder biegen. Im Nachhinein feilen, bohren, schneiden, schleifen, glänzen und schärfen sie die Instrumente. Bei einem Falsch gerichteten Instrument kann bei der Verwendung die Patientengesundheit gefährdet werden.

Wenn Sie nach dem richtigen Ansprechpartner suchen oder detaillierte Fragen zum Beruf stellen möchten, dann haben Sie die Gelegenheit sich an den Bundesverband der Medizintechnologie e.V. zu wenden. Die Medica ist ein “muss” für Sie. Die beste Vorbereitung ist natürlich zunächst der Besuch der Website.
Ein Besuch der Medica ist ein absolutes “muss”. Eine gute Vorbereitung, welche technischen Neuheiten auf den Markt kommen, welches Unternehmen z. B. Praktika als Berufsvorbereitung anbietet oder treffen Sie Wissenschaftler und Ärzte in aktuellen Diskussionsrunden und zum direkten Gespräch. Sprechen Sie die Aussteller direkt auf Praktika oder Arbeitsangebote an, seien Sie nicht verwundert, wenn Ihnen direkt ein Praktika oder sogar ein Arbeitsplatz angeboten wird. Finden Sie noch mehr Informationen auch über medizinische Berufe in unserem Artikel über die Medica vom 22.10.2011.

Aufstiegsweiterbildungen
Meister/innen
Chirurgiemechanikermeister/in

Techniker/innen
Staatlich geprüfte/r Techniker/in Fachrichtung Medizintechnik
Staatlich geprüfte/r Techniker/in Fachrichtung Feinwerkmechanik

Fach- und Betriebswirte/-wirtinnen, Fachkaufleute
Fachkaufmann/-frau in der Handwerkswirtschaft

Hochschulbildungsgänge
: Ingenieur/in für Medizintechnik, Ingenieur/in für Maschinenbau

Ähnliche Berufe die bereits auf mentoring4u veröffentlicht wurden, finden Sie hier
Bauwerksmechaniker/in, Aufbreitungsmechaniker/in, Anlagenmechaniker/in

Die perfekte Bewerbungsmappe
Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV- Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

Tipps für die Bewerbung
Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung
Haben Sie schon mal darüber nachgedacht noch eine Runde über eine Universität zu drehen, damit können Sie sich selbst noch einmal unter Beweis stellen. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel “Studieren ohne Abi“ .

Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen?” Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

(Autoren: M. Weiss & Dilan Balci (Auszubildende) |  Bild & Thumb: A.Korkis  |  Quellen:  www.bvmed.de,  www.medica.de Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )

Krimi TV-Show, die besten Zwiebelkuchenrezepte und was ein Mentor bewirken kann

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Posted on : 20-10-2011 | By : m_weiss | In : Fundstellen
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(Bewertung-Durchschnitt: 5.00 von 5 Sternen)
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X-Faktor 2011…. auch hier geht’s mit Mentoren (Jury)  in die nächste Runde
Die VOX-Casting-Show X-Faktor animierte über 25.000 Bewerber.
Ein Polizist hat es u. a. vorgestern Abend geschafft. Als einer der besten zwölf ist er in die erste Live-Show eingezogen und hat dort Mentoren (Jury) und Publikum überzeugt. Wie es weitergeht erfahren Sie direkt bei VOX.

Wir wünschen viel Erfolg und hoffen, dass dieser genauso langfristig anhält wie die Mentorenverbindungen, die sich über unsere Initiative “Führungskräfte schenken Schülern und Studenten ZEIT” in den letzten 6 Jahren ergeben haben.

Unsere Grundidee
Die Generationen zusammenführen, um Schülern, Auszubildenden und Studenten mehr Perspektiven und Berufschancen zu bieten.
Unsere Geschichte finden Sie hier.  Gerne sind wir für Sie da. Nehmen Sie  Kontakt mit uns auf oder schreiben Sie an redaktion@mentoring4u.de

Unser Rezept
Schon ein einzelner Mentor kann viel bewegen.

(Autor: M. Weiss  |  Bildbearbeitung und Thumb: M. Weiss  | Quelle: www.vox.de )

Aufwertung der Kulturmetropole Hamburg durch Orchesterakademie! Jetzt noch schnell bewerben!

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Posted on : 19-10-2011 | By : m_weiss | In : Jobangebot, Stipendien
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(Bewertung-Durchschnitt: 4.67 von 5 Sternen)
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Hamburg hat es geschafft….nein, in Wirklichkeit haben sich die Kulturschaffenden durchgesetzt und einen neuen Pluspunkt hinter die Kulturmetropole Hamburg gesetzt.

Die Orchestermusiker der Philharmoniker Hamburg stellen sich der Aufgabe und möchten die Lücke zwischen Hochschulausbildung und Praxis in einem Orchester schließen. Sozusagen von Theorie in die Praxis. Bis zu zehn Plätze sollen für den Spitzennachwuchs des Philharmonischen Staatsorchesters im Orchester freigehalten werden.  Dank der Sponsoren von Hapag Lloyd, der Oscar-und-Vera-Ritter-Stiftung und einer Anschubfinanzierung der Kulturbehörde kann dieses Projekt nun starten.

So können Sie Berufsmusiker werden?
Mit € 1.000 monatlich sollen die “Praktikanten” zwei Jahre lang in den Bereichen Kammermusik, Mentales Training und Orchesterpraxis “fit” gemacht werden. Weitere Informationen finden Sie hier.  Ziel ist der Beruf: Berufsmusiker.

Bewerbungsunterlagen können Sie hier bestellen  info@philharmoniker-hamburg.de

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg.

Hier finden Sie außerdem Stellenangebote für Musiker.

Berufe auf mentoring4u im Bereich Musikinstrumente
Klavier- und Cembalobauer, Bogenmacher

(Autor: M. Weiss  |  Quelle: www.philharmoniker-hamburg.de)

WOW! Rundum Betreuung für sozialbenachteiligte Kinder und Jugendliche bei Hausaufgaben & Co

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Posted on : 20-09-2011 | By : m_weiss | In : Förderung in der Schulzeit, Gastautor, Pimp my Lebenslauf, Soziales Engagement
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(Bewertung-Durchschnitt: 4.86 von 5 Sternen)
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BINE Bildungsnetzwerk Mainz e. V.

BINE Bildungsnetzwerk Mainz e. V.

BINE steht für Bildungsnetzwerk Mainz,  ursprünglich eine Initiative, nunmehr ein  Verein, dessen Mitglieder mit ehrenamtlichem Engagement, sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen, unabhängig von Konfession und Herkunft, eine Unterstützung im Bereich Bildung bieten. Das Gewähren von Chancengleichheit und Gleichberechtigung, sowie das konkrete und wahrnehmbare  Fördern von Integration sind die Zielvorstellungen des Vereins.

Praktisch geschieht dies durch die Betreuung bei  Hausaufgaben, Förderunterricht, Nachhilfe und die Vorbereitung auf Klausuren und Arbeiten an sechs verschiedenen Standorten innerhalb von Mainz. Ferner versuchen die etwa 40 Mitglieder des Vereins kontinuierlich Wissenslücken zu schließen und eine Allgemeinbildung der Kinder und Jugendlichen zu nähren. Betreut werden Kinder zwischen 10 und 18 Jahren, wobei Ausnahmen auch möglich sind.

Den Kindern und Jugendlichen werden kulturelle Angebote und Freizeitaktivitäten zur Förderung des effektiven Lernens, Ausgleich zum Alltag und Förderung des sozialen Verhaltens und zum Stressabbau angeboten. Ein besonderes Projekt wird in dem Asylantenheim in Mainz betreut: Kinder von Asylsuchenden werden im Rahmen von Patenschaften intensiv betreut, in der Freizeit begleitet und kulturell bereichert, durch Museums- und Kinobesuche.

Am 30. April 2010 gründete sich der gemeinnützig anerkannte Verein BILDUNGSNETZWERK MAINZ (BINE) e.V. aus der Initiative.  Im September 2008 riefen Pascal Brauckmann und Ali Hashoush Laboudi die Initiative Bildungsnetzwerk Mainz ins Leben. Bereits in ihrer Schul- und Studentenzeit hatten sie Kinder und Jugendliche in verschiedenen Projekten ehrenamtlich unterstützt und sich daher dazu entschlossen ein eigenes größeres Projekt zu starten, in welchem verschiedene Einrichtungen und Betreuungsangebote vernetzt werden sollen.   

Am 03.12.2010 erhält das Bildungsnetzwerk Mainz den Brückenpreis 2010 des Landes Rheinland-Pfalz in der Kategorie “Bürgerschaftliches Engagement gegen soziale Benachteiligung, Ausgrenzung und Diskriminierung”.
Der Preis des Landes RLP stellt eine wichtige Anerkennung für die Arbeit des Vereins dar. 

Ministerpräsident Kurt Beck zeigt mit der Ausschreibung BINE- Mentoring in Mainz der Verleihung des Preises die Wichtigkeit des Ehrenamtes in seinem Land. Die Mitglieder des Vereins bewiesen, dass Integration, Verantwortung und persönliches Engagement erfordert, um in Wirklichkeit erzielt werden zu können.

 
(Autor:  Fagr Eladly  |  Bilder & Bearbeitung: M. Weiss  |  Quelle:
www.bildungsnetzwerkmainz.de)

Berufsbild Massschneider/in mit Plan B oder laufen Sie rum, wie Sie wollen?

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Posted on : 08-09-2011 | By : m_weiss | In : Berufsausbildung
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(Bewertung-Durchschnitt: 4.75 von 5 Sternen)
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Maßschneider/innen stellen nach eigenen oder vorgegebenen Entwürfen Damenkleider, Kostüme, Mäntel, Röcke, Anzüge oder Freizeitkleidung in Maßarbeit her. Sie beraten ihre Kunden bei der Auswahl von Stoffen, Farben und Bekleidungszubehör sowie hinsichtlich der Schnittführung. Entwürfe und Schnittmuster entwickeln sie oft am Computer. Schließlich erstellen sie Schnittschablonen und schneiden Stoffe mustergerecht zu. Die Näharbeiten führen sie zumeist mithilfe von Nähmaschinen aus, manchmal ist aber auch Handarbeit erforderlich. Abschließend bügeln sie das Kleidungsstück und führen nach der Anprobe letzte Passformkorrekturen durch. Dann übergeben sie dem Kunden bzw. der Kundin die fertige Bekleidung und nehmen die Bezahlung entgegen. Sie stellen jedoch nicht nur neue Kleidung her, sondern ändern, modernisieren oder reparieren auch getragene Kleidungsstücke.

Hauptsächlich arbeiten Maßschneider/innen in handwerklichen Maß- und Änderungsschneidereien, Kostümabteilungen von Theatern, Filmstudios oder Fernsehanstalten eröffnen weitere Tätigkeitsfelder. Darüber hinaus können sie z.B. in Bekleidungshäusern
mit Änderungsdienst beschäftigt sein.

Maßschneider/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO).
Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird im Handwerk in folgenden
Schwerpunkten angeboten:
• Damen
• Herren
Auch eine schulische Ausbildung ist möglich.

Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:
1. Ausbildungsjahr: € 163 bis € 166
2. Ausbildungsjahr: € 189 bis € 197
3. Ausbildungsjahr: € 217 bis € 238

(Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
Versuchen Sie, bevor Sie sich für diesen Job entscheiden, ein Praktikum zu bekommen. Lernen Sie so den Beruf Ihrer Zukunft kennen. Fragen Sie bei der Handwerkskammer nach, ob die ihnen einen Handwerksbetrieb nennen können. Seien Sie nicht erstaunt, wenn man Sie auffordert direkt zu einem Unternehmen zu gehen. Sprechen Sie den Meister auf ein mögliches Praktikum direkt an. Trauen Sie sich!  Ganz bestimmt finden Sie dort auch einen Mentor,  der Ihnen den richtigen Weg in die Zukunft aufzeigt.  Oder schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de .

Eine wichtige Voraussetzung ist, dass Sie ein offenes Ohr für die Wünsche der Kunden haben  . Bei den Handwerkskammern z. B. der Handwerkskammer Köln und des Bundesverband des Maßschneiderhandwerk finden Sie Ansprechpartner und Adressmaterial über Unternehmen, die in Ihrer Nähe Ausbildungsplätze anbieten sowie interessante links zur Vorbereitung auf den Job. Wenn Sie sich immer noch nicht ganz sicher sind, in welche Richtung Sie sich entscheiden möchten,  schauen Sie doch z. B. in Bayern bei dem Landesinnenverband des Maßschneiderhandwerks Bayern vorbei. Auch hier werden Ihnen interessante Jobs vorgestellt. Einige ganz wichtige Anlaufstellen für Sie. Beachten Sie bitte, dass alle Handwerkskammern Informationen zu diesem Berufswunsch anbieten.

Ähnliche Berufe: Bekleidungstechnischer Assistent & Änderungsschneider/in

Die perfekte Bewerbungsmappe
Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

Tipps für die Bewerbung
Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online im Mentoring4u TV.

Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung
Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Das kann auch eine Fabrik in Ihrer Nähe sein, manchmal werden auch dort Fachkräfte mit Ihrem Profil gesucht. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich einen Meisterbetrieb in einer anderen Großstadt aussuchen. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Ganz besonders gefragt werden Fachkräfte in strukturschwachen Gebieten. Im Rahmen Ihrer Gesellenjahre müssen Sie sozusagen über den Gartenzaun in die Ferne blicken. Es kann auch in 250 km Entfernung ein interessanter Betrieb liegen. Auf jeden Fall arbeitet jeder Meister auf seine Art, da ist es nicht verwunderlich, wenn Sie auch andere Techniken kennen lernen.

Aktiv bewegen, müssen Sie sich allerdings selbst. Seien Sie flexibel. Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln möchten. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

Studieren ohne Abitur – Viele Wege führen ans Ziel! Aufgepaßt PlanB!

Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen? Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

Die Schere zwischen typisch männlichen und typisch weiblichen Jobs scheint nicht kleiner zu werden.
Lesen Sie hier weiter.

Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

(Assistenz: Dilan Balci  Autor: M. Weiss  |  Bild & Thumb: Dilan Balci  |  Quelle:www.arbeitsagentur.de, http://www.bundesverband-mass-schneider.de/, Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV)

Mentorentag 2011 Nachwuchsrekrutierung und Fachkräftesicherung! – News & aktualisierte Liste der Referenten. Jetzt noch schnell anmelden!

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Posted on : 02-09-2011 | By : m_weiss | In : 1. Deutscher Mentorentag 2011, Arbeitsmarkt, Förderung
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Der Kongress: 1. Deutscher Mentorentag am 27. September 2011 in Frankfurt/M.
„Chancen & Perspektiven des Mentoring für die Nachwuchssicherung“
Der 1. Deutsche Mentorentag 2011 ist keine Frontalveranstaltung. Der Kongress lebt aus dem intensiven Austausch seiner Teilnehmer und findet statt im exklusiven, hochkarätigen Rahmen, im Sitz der renommierten Frankfurter Gesellschaft für Handel, Industrie und Wissenschaft, der Villa Bonn.

Das Haus der Mentoren bringt Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Kultur, Wissenschaft, Sport und Medien zusammen. Experten und Entscheider sprechen über Rahmenbedingungen, Zukunftsoptionen, Chancen und Risiken von Mentoring als zukunftsträchtiges Werkzeug der Personalentwicklung.

Weitere Informationen und tiefergehende Fragestellungen finden Sie hier .

Vertreter folgender Unternehmen und Organisationen werden das Thema „Mentoring zur Nachwuchsrekrutierung und Fachkräftesicherung“ während des Kongresses vertieft erörtern:

Arbeitgeberverband Gesamtmetall, Nachwuchssicherung Wolfgang Gollub;
BAGSO Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen, Seniorexpertin Barbara Sawade;
Bundeswehr Streitkräfteamt Bonn, Brigadegeneral Volker Barth;
DB Mobility & Logistic, Leiterin Berufsausbildung Silke Tegenkamp;
Ehem.Vorstand Dresdner Bank AG  & Allianz AG, Dr. Herbert Walter;
EZB, Europäische Zentralbank, HR Policies & Staff Relations Division, Manfred Koch;
Gesamtschule Bremen-Ost, Schulleiter Franz Jentschke;
Hessisches Ministerium des Innern und Sport, Prof. Dr. Heinz Zielinski;
Landeselternbeirat Hessen, Landesvorsitzende Kerstin Geis;
Landtag NRW, MdL & Landtagspräsidentin a. D. Regina van Dinther;
Lufthansa Technik AG, HR Leitung, Vollmert Stock;
Mercedes Benz, Personalabteilung Frankfurt, Marion Wenzel;
Unternehmerschaft Rhein/Wupper, Vorsitzender Friedel Martiny;
Schenker Deutschland AG, A. Josef Lederer;
Vereinte Nationen, UN-Sonderberater für Sport, Willi Lemke;
Wirtschaftsjunioren Deutschland, Bundesvorsitzender Tobias Schumacher;
Haus der Mentoren Martin Weiss u. a.

Die Moderation der Podiumsdiskussion übernimmt Pater Roger Gerhardy OSA.

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Hier finden Sie den aktuellen Flyer zum 1. Deutschen  Mentorentag2011 .
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Agenda des Tages
27.09.2011, Villa Bonn in Frankfurt/Main

10:00-10:05 Uhr
Begrüßung
Martin Weiss

10:05-10:30 Uhr
Eröffnungsvorträge

Landtagspräsidentin a. D.
Regina van Dinther MdL NRW
General Volker Barth
Dr. Herbert Walter

10:30-12:30 Uhr
Vorträge und Diskussion zu den Themenblöcken (siehe oben)

12:30-14:00 Uhr
Lunch/Networking mit ausgesuchten Schülern & Studenten

14:00-16:00 Uhr
Diskussionsgruppen an Thementischen

16:15-17:30 Uhr
Mentoren-Workshops

Workshop 1 – Mentoring4u TV und Kameratraining
Referent: Gerhard Krock, TV-Regisseur
(Weitere Informationen zu Mentoring4u TV finden Sie hier)

Workshop 2
– Krisenmanagement/Mediencoaching
Referent: Boris Barschow, Journalist, Mediencoach und Autor des Buches “Kabul, ich komme wieder”

Workshop 3
- Mentoren für die Zukunft (Haus der Mentoren)
- Vorbereitungen der Martinstagsinitiative “Auf die Socken, fertig, los!
- 2bMentor

17:30-18:00 Uhr
Resumée, Pressekonferenz und Ausklang der Veranstaltung

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Anmeldung und Teilnahmebedingungen:

Dabei sein und Mitgestalten

Der Teilnahmepreis (Verpflegung & Pausengetränke inkludiert) am 1. Deutschen Mentorentag 2011 beträgt:

für Unternehmen:
€ 180,00 + MWSt. pro Person (Gruppenermäßigung ab 3 Personen)

für Träger/Stiftungen/Bildungseinrichtungen:
€ 125,00  + MWSt. pro Person (geeigneter Nachweis der Gemeinnützigkeit)

für Eltern und sonstige Privatpersonen:
€ 95,00 pro Person

2B Mentoren unseres Netzwerkes Region DACH:
€ 70,00 pro Person

Bei Absagen 2 Wochen vor Veranstaltungsbeginn werden 50 %, bei Absagen danach 100 % des Teilnahmebeitrages berechnet. Ersatzteilnehmer können benannt werden.

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Hier geht’s zur Anmeldung:

(Autor: M. Weiss | Photo: Martin Boulanger  |  Bildgestaltung: A. Korkis)

„Hier bin ich Mensch, hier darf ich (‘s) sein“ (?) Teil 4

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Posted on : 28-08-2011 | By : m_weiss | In : Förderung, Gastautor, Soziales Engagement
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(ein typischer Flüchtlings-Weg von Afghanistan nach Deutschland)

Siehe hierzu auch:

www.ardmediathek.de, www.tagesschau.de ,     http://www.wdr.de/tv/weltweit/sendungsbeitraege/2010/0914/index.jsp ,

http://www.neon.de/kat/sehen/politik/236524.html

Über ein Jahr ist mittlerweile vergangen, und sie leben noch immer in Heimen, auf die sie ohne Rücksicht auf Freundschaften verteilt worden sind. Zum Teil ringen sie mit Depression, Aggression, Schlaflosigkeit, Alkoholkonsum, der Idee aufzugeben und zurückzukehren – und ab und zu auch mit der Idee und der Hoffnung, hier vielleicht doch eine Zukunft zu haben. Vielleicht.

Ich beschreibe es bewusst so.

Ein Arzt, mit dem ich über diese Dinge sprach, sagte, das sei normal. Und dass es manchmal gut sei, einfach ab und zu mit ihnen zu tanzen, weil schon das etwas Lebenskraft zurück bringen kann. Manchmal. Er muss es wissen: Er ist selbst Iraner im Exil, hat aber das Glück, seinen Beruf hier ausüben zu dürfen. Er ist sogar Lehrarzt.

Für mich war sehr schmerzhaft mitzuerleben, wie diese pfiffigen, glücklichen  jungen Leute angesichts der sich über so viele Monate dahinschleppenden Entscheidungswege der Behörden ihren Schwung verloren. Sie haben viel ausgehalten und verharren nun in dieser offenbar nicht enden wollenden Slow-Motion-Situation. Irgendwann ist die Kraft einfach weg …

Weil sie nicht wissen, ob sie bleiben können. Weil sie keine Arbeit annehmen dürfen. Weil sie aufs Neue Freundschaften aufgeben mussten, wenn sie in ein anderes Heim verlegt wurden. Manchmal sogar von heute auf morgen. Manchmal, während der Freund auf einem Ausflug war, und man konnte nicht mehr tschüss sagen.
Es wundert mich nicht, wenn sie irgendwann abschalten und nach dem Sprachkurs nur noch im Bett liegen und schlafen. Und abends trinken. Und die Familie vermissen oder die Freundin, mit der man im Iran schon 3 Jahre zusammen war, die man heiraten möchte. Der man immer noch nichts sagen kann. Die droht, sich umzubringen, wenn es nicht bald eine Entscheidung gibt über ihr Leben und seines. Die Familie, die Druck macht, dass man endlich was zustande bringt.

Es sind junge Männer, die zuvor schon jahrelang berufstätig gewesen waren und –  sofern sie denn noch irgendwo Familie haben – etwas zu deren Unterhalt beitragen konnten. Ein sehr wichtiger Status gerade in ihrem Kulturkreis.

Ich war sehr überrascht, dass Hamid schon in seiner 5. Woche hier in Deutschland die Begriffe „Penner“ und „asozial“ kannte und mir erläuterte, dass er sich genau so fühlt, weil ihm der Staat alles bezahlt und er selbst nichts beitragen kann. Er schämte sich, und das ist diesen Jungs bis heute gemein.

Es hat sich eine Resignation eingestellt, die auch nicht verschwindet, wenn sie schließlich ihre Pässe mit eingeschränktem Aufenthaltstitel erhalten: Die Luft ist raus, zu sehr haben sie sich daran gewöhnt zu schlafen, rumzuhängen, nichts zu tun zu haben und irgendwie auch nichts mehr zu wollen.

Wieder haben wir Sommer, und diesmal ist Lehrstellen-Vermittlung angesagt. Mädchen werden den Arzthelfer- und Hauswirtschafts-Tätigkeiten zugeführt, Jungs werden Verkäufer. Ungeachtet ihrer Begabungen und Interessen, wie ich sehe, und es scheint, als finde auch keine Aufklärung über das breite Angebot an Lehrberufen statt:

So machte Alireza ein Praktikum als Verkäufer und fühlte sich unwohl, denn er ist ein zurückhaltender junger Mann. Nicht schüchtern, aber zurückhaltend. Er lernte recht schnell Deutsch, spricht von sich aus aber wenig, auch wenn er unter seinen Landsleuten ist. Warum steckt man so jemanden in eine Tätigkeit, die ein gewisses Maß an Extrovertiertheit bedarf?!


(Annette von Spiegel)

 Als ich ihn fragte, was er gern machen würde, wenn er alle Möglichkeiten hätte, sah er mich fragend an und hob die Schultern: „Vielleicht Baustelle? Das habe ich im Iran gemacht.“ Ich fragte, ob ihm das gefallen habe. „Nein … aber es geht.“ Und nach einer Pause „Ich weiß nicht, was ich in Deutschland lernen kann. Baustelle geht, oder?“

Nach meinem Kenntnisstand wird Alireza in den nächsten Wochen anfangen, den Beruf des Maler/Lackierers zu lernen. Javad wird wohl Friseur oder Pizzabäcker – und was Hamid treibt, der so gern Chirurg werden wollte, weiß ich nicht.

Man hat meine Ex-Schüler hier aufgenommen und versorgt. Und ich danke aufrichtig dafür, denn es sind wunderbare junge Menschen. Und ich weiß, dass nicht jeder Staat so etwas tut! Sie wurden nicht ins Gefängnis entsorgt oder in die Gosse, und abgeschoben wurden sie auch nicht. Aber es macht mich unglücklich, dass diese einst so motivierten jungen Leute, die den steinigen Weg bis zu uns geschafft, die unsere Schrift und Sprache gelernt haben, einfach so abgewickelt werden.

Ich wünsche ihnen von Herzen alles Gute!

Sie haben Teil 1, Teil 2 und Teil 3 verpasst? Keine Problem klicken Sie sich rein.

(Gastautor: Annette von Spiegel  |  Bilder: Annette von Spiegel  |  Bildbearbeitung: A. Korkis)