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Lebensmittelskandale mit echten beruflichen Chancen?!

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Posted on : 23-04-2017 | By : m_weiss | In : Berufsausbildung
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Na so ein bisschen stolz sind wir doch. Schon 2011 haben wir unter dem Titel Essen machen im Labor – Ein chemisches Online-Mentoring durchgeführt. Gehen Sie Dioxin und Co. auf die Spur und finden Sie heraus, welche Möglichkeiten dieser sehr spezielle Berufsbereich Ihnen bietet. Helfen Sie den nächsten Nahrungsmittelskandal im Keim zu ersticken!
Screenshot Wasserspiegel Artikel

Wir zeigen Ihnen aber auch, welche Berufe sich mit diesem Thema auf jeden Fall auseinander setzen müssen:

Biologielaboranten und -laborantinnen beherrschen die unterschiedlichsten Arbeitsmethoden, um Organismen – ob Pflanze, Tier oder Mensch – untersuchen zu können. Sie isolieren z.B. Zellen, züchten sie auf speziellen Nährböden und begutachten sie….

Biologisch technische Assitenten unterstützen Naturwissenschaftler/innen bei der Durchführung und Auswertung von Experimenten im Labor oder im Feldversuch.

Fleischer/innen beurteilen die Fleischqualität, zerlegen das Fleisch und bereiten es verkaufsgerechtvor oder verarbeiten es zu Fleisch- und Wurstwaren weiter….

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik stellen mit Hilfe von Maschinen und Anlagen die verschiedenstenLebensmittel her…

Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk
mit dem Schwerpunkt Fleischerei beraten und informieren ihre Kunden über Inhaltsstoffe und Verwendungsmöglichkeiten der Produkte u.v.m….

Die Fehler der Anderen dürfen dann direkt die Fachkräfte im Gastgewerbe mit den Gästen/Kunden ausbaden. Ähnlich geht es den Restaurantfachleuten. Auch sie bedienen die Gäste in Gastronomiebetrieben. Sie decken und dekorieren die Tische, begrüßen die Gäste und geben Empfehlungen für die Speise und Getränkeauswahl.

Sie kennen weitere Bereiche, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen? Schreiben Sie uns.

(Archiv 20.02.13 / Mentoring4u  / Foto: froodmat  / Quelle: www.photocase.de www.Mentoring4u.de)

Die Jugend forscht Bundessieger 2016 stehen fest

Kommentare deaktiviert für Die Jugend forscht Bundessieger 2016 stehen fest

Posted on : 29-05-2016 | By : m_weiss | In : Ausschreibungen + Wettbewerbe, Förderung an der Hochschule
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Die Siegerinnen und Sieger des 51. Bundeswettbewerbs von Jugend forscht im Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF) in Paderborn.

Die Sieger des 51. Bundeswettbewerbs von Jugend forscht in Paderborn stehen fest: Die Stellvertretende Ministerpräsidentin und Schulministerin von Nordrhein-Westfalen Sylvia Löhrmann (3. v. links), die Präsidentin der Kultusministerkonferenz und Bremer Bildungssenatorin Dr. Claudia Bogedan (2. v. rechts), der Bürgermeister der Stadt Paderborn Michael Dreier (links), der Geschäftsführende Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. Dr. Sven Baszio (rechts) sowie der Geschäftsführer des HNF Dr. Kurt Beiersdörfer (2. v. links) gratulieren dem Bundessieger Tobias Gerbracht (18) aus Wuppertal, der mit dem ersten Preis im Fachgebiet Arbeitswelt ausgezeichnet wurde. "obs/Stiftung Jugend forscht e.V./Stiftung Jugend forscht e. V."

Die jungen MINT-Talente begeisterten mit spannenden und innovativen Forschungsprojekten.

Deutschlands beste Nachwuchswissenschaftler wurden heute in Anwesenheit der Stellvertretenden Ministerpräsidentin und Schulministerin von Nordrhein-Westfalen Sylvia Löhrmann, der Präsidentin der Kultusministerkonferenz und Bremer Bildungssenatorin Dr. Claudia Bogedan sowie des Geschäftsführers des HNF Dr. Kurt Beiersdörfer bei der Siegerehrung in Paderborn ausgezeichnet.

Das diesjährige Bundesfinale wurde gemeinsam ausgerichtet vom HNF und von der Stiftung Jugend forscht e. V.

Den Preis des Bundespräsidenten für eine außergewöhnliche Arbeit erhielt Felix Mende (19) aus Sachsen. Ihm gelang es, mithilfe poröser metallischer Materialien gesundheitsschädliche Farbstoffe sowie ein Antibiotikum aus Abwässern herauszufiltern. Tassilo Schwarz aus Bayern gewann den Preis der Bundeskanzlerin für die originellste Arbeit. Der 17-Jährige entwickelte ein umfassendes Überwachungssystem, das kleine Flugdrohnen erkennen und ihre Position bestimmen kann, wenn die Flugobjekte in einen Luftraum eindringen.

Mit dem Preis der Bundesministerin für Bildung und Forschung für die beste interdisziplinäre Arbeit wurde Alexander Rotsch (19) aus Brandenburg ausgezeichnet. Der Jungforscher fand heraus, dass das Lichtspektrum, dem eine Pflanze ausgesetzt ist, deren chemische Abwehrkräfte stärker beeinflusst als bislang angenommen. Den Bundessieg im Fachgebiet Arbeitswelt errang Tobias Gerbracht (18) aus Nordrhein-Westfalen. Er konstruierte einen sogenannten Augmented-Reality-Projektor, mit dem sich dreidimensionale Objekte virtuell im Raum schwebend darstellen lassen.

Sara-Luisa Reh (16) und Anja-Sophia Reh (14) aus Bayern überzeugten die Jury im Fachgebiet Biologie. Die beiden untersuchten in einer Einzelfallstudie, inwiefern der Zyklus den Blutzuckerspiegel und die Insulinfreisetzung bei Diabetikerinnen beeinflusst. Bundessieger im Fachgebiet Chemie wurden Christian Schärf (18), Paul Rathke (18) und Friedrich Wanierke (17) aus Thüringen. Mittels moderner materialwissenschaftlicher Synthesemethoden stellten die Jungforscher künstliche Rubine her.

Tuan Tung Nguyen aus Mecklenburg-Vorpommern analysierte mit einer selbstgeschriebenen Software die innere Beschaffenheit zweier erdähnlicher Exoplaneten. Der 18-Jährige siegte im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften. Der Bundessieger im Fachgebiet Mathematik/Informatik, Stefan Genchev (17) aus Nordrhein-Westfalen, entwickelte ein softwarebasiertes System zur Verwaltung von Zugangsdaten. Seine Software bringt nicht nur Ordnung in das übliche Passwort-Chaos, sondern ermöglicht auch eine sichere Online-Kommunikation etwa mit Banken oder Behörden.

Nurflügel sind Flugzeuge ohne Leitwerke mit einem fließenden Übergang von Rumpf und Tragflächen. Physik-Bundessieger Ivo Zell (17) aus Hessen baute ein solches Flugzeug als Modell, dessen Flugeigenschaften er mit selbst entworfenen Messinstrumenten optimierte. In Technik war Lukas Lao Beyer (18) aus Nordrhein-Westfalen erfolgreich. Er konstruierte ein sogenanntes Software Defined Radio, bei dem Funksignale digital verarbeitet werden. Die Leiterplatte produzierte er selbst im Backofen.

Der Preis „Jugend forscht Schule 2016“ der Kultusministerkonferenz der Länder ging an das Humboldt-Gymnasium in Berlin für seine vorbildliche MINT-Förderung.

Eine Liste aller Preisträger sowie Fotos der Teilnehmer gibt es unter „Bundeswettbewerb 2016“ auf www.jugend-forscht.de.

Das Redaktionsteam von Mentoring4u gratuliert allen Preisträgern!

( Quelle: Dr. Daniel Giese, Stiftung Jugend forscht e. V. Andreas Stolte, HNF  / Bildrechte: „obs/Stiftung Jugend forscht e.V./Stiftung Jugend forscht e. V.“)

MINT-Skandal? Jugend forscht schon zum 50 Mal!

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Posted on : 09-07-2014 | By : m_weiss | In : Ausschreibungen + Wettbewerbe, Wettbewerbe
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Auftakt zur Jubiläumsrunde von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb

Hamburg (ots) – Unter dem Motto „Es geht wieder los!“ startet Jugend forscht in die 50. Wettbewerbsrunde. Ab sofort können sich junge Menschen mit Freude und Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) wieder bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb anmelden. Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Studierende sind aufgerufen, in der Jubiläumsrunde spannende und innovative Forschungsprojekte zu präsentieren.

Wer bei Jugend forscht mitmachen will, der muss kein zweiter Einstein sein. Wer jedoch auf Entdeckungsreise gehen möchte und nach neuen Herausforderungen sucht, wer leidenschaftlich gerne forscht, erfindet und experimentiert, für den ist der Wettbewerb genau das Richtige. Die Jungforscherinnen und Jungforscher sind gefordert, neugierig und kreativ zu sein, Fragen zu stellen und nach Antworten zu suchen. Es gilt, die Welt neu zu entdecken und die eigenen Ideen zu verwirklichen. Es geht wieder los und alle talentierten jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollten dabei sein: bei Jugend forscht 2015!

An Jugend forscht können junge Menschen bis 21 Jahre teilnehmen.
Jüngere Schülerinnen und Schüler müssen im Anmeldejahr mindestens die 4. Klasse besuchen.
Studierende dürfen sich höchstens im ersten Studienjahr befinden.

Stichtag für diese Vorgaben ist der 31. Dezember 2014.

Zugelassen sind sowohl Einzelpersonen als auch Zweier- oder Dreierteams.


Die Anmeldung für die neue Runde ist bis 30. November 2014 möglich.

Beim Wettbewerb gibt es keine vorgegebenen Aufgaben. Das Forschungsthema wird frei gewählt. Wichtig ist aber, dass sich die Fragestellung einem der sieben Jugend forscht Fachgebiete zuordnen lässt: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik stehen zur Auswahl.

Für die Anmeldung im Internet reichen zunächst das Thema und eine kurze Beschreibung des Projekts. Im Januar 2015 müssen die Teilnehmer eine schriftliche Ausarbeitung einreichen. Ab Februar finden dann bundesweit die Regionalwettbewerbe statt. Wer hier gewinnt, tritt auf Landesebene an. Dort qualifizieren sich die Besten für das Bundesfinale Ende Mai 2015. Auf allen drei Wettbewerbsebenen werden Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von mehr als einer Million Euro vergeben.

„Jugend forscht ist seit 50 Jahren Best Practice, wenn es darum geht, junge Menschen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. Bereits bei seinem Start etablierte der Wettbewerb einen innovativen Ansatz zur Vermittlung von MINT-Inhalten, der heute allgemein Modellcharakter besitzt“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V.: „So bietet die Projektarbeit einen optimalen Rahmen, um Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern. Durch forschendes Lernen können sich die Jugendlichen zudem schon frühzeitig mit dem Handwerkszeug des wissenschaftlichen Arbeitens vertraut machen und wichtige Kompetenzen erwerben. Jugend forscht ist ein Markenzeichen für wirksame Talentförderung.“

Die Teilnahmebedingungen, das Formular zur Online-Anmeldung sowie weiterführende Informationen und das aktuelle Plakat zum Download gibt es im Internet unter www.jugend-forscht.de.

(Quelle: Pressekontakt:  Stiftung Jugend forscht e. V. Dr. Daniel Giese /  Foto: obs/Stiftung Jugend forscht e.V./Stiftung Jugend forscht e. V.“)

Regina Görner: Mädchen in MINT-Berufen: die Quadratur des Kreises?

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Posted on : 02-11-2013 | By : m_weiss | In : 5vor12, Ausbildung, Frauenpower, Gastautor, Mentine
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Es gibt immer noch viele Aspekte, in denen die Gleichstellung von Mann und Frau in den letzten Jahrzehnten kaum vorangekommen ist. In einer Beziehung dagegen haben die Frauen längst aufgeholt: Sie sind schon lange nicht mehr das Geschlecht mit den mässigen Bildungschancen.

http://www.cdu.de/vorstand/dr-regina-g%C3%B6rner

Regina Görner, Mitglied des CDU-Bundesvorstandes und bis Oktober 2011 geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG MetallI (Bild: CDU)

Im Gegenteil: Frauen stellen mittlerweile die Mehrheit unter den Abiturienten. Sie haben die größeren Erfolge in den Schulen und auch bei den Studienanfängern und –absolventen sind die Rückstände geschrumpft. In manchen Studiengängen haben die jungen Frauen ihre Mitstudenten so deutlich überflügelt, dass Professoren in der Juristerei beispielsweise schon nach Bevorzugung beim Numerus clausus für Männer in ihrem Fach gerufen haben.

An der Bildung kann es also nicht liegen, wenn immer noch so viele Mädchen Berufe ergreifen, die ihnen nicht nur mässige Einkommen, sondern auch kaum Karrieremöglichkeiten bieten. Als die modernen IT-Berufe entwickelt worden waren, hoffte man, dass sie auch für junge Frauen attraktiv wären. Tatsächlich aber konnte nur etwa jeder siebte Ausbildungsplatz an eine junge Frau vergeben werden. Nach den ersten Anfangsjahren entwickelte sich das Interesse der Mädchen sogar noch einmal zurück. Auch in den MINT-Studien sind Frauen nach wie vor weit in der Unterzahl.
Internet Bereich

Viele Modellprojekte hatten zum Ziel, das Interesse von Mädchen für die MINT-Berufe zu wecken, aber nach wie vor ist die Trendwende nicht geschafft. Allerdings sinddabei auch viele Fehler gemacht worden. Heute weiß man, dass die Berufswahlorientierung junger Frauen in den Grundsätzen schon vor der Pubertät im wesentlichen festgelegt ist, so dass Maßnahmen, die erst kurz vor Schulabschluss einsetzen, nicht mehr viel ausrichten können. Inzwischen wird vermehrt versucht, das Interesse von Mädchen schon im Grundschulalter zu wecken. Immer mehr Industrieunternehmen nehmen Kontakt auf mit Schulen in ihrer Umgebung und versuchen gezielt Schülerinnen für Projekte zu interessieren, die Freude an mathematisch- naturwissenschaftlichen, technischen oder informationellen Tätigkeiten entwickeln sollen. Besonderer Wert wird mittlerweile darauf gelegt, dass die Mädchen in Kontakt mit jungen Frauen kommen, die bereits in solchen Berufen ausgebildet werden bzw. wurden.
Mentine Frauenquote

Die Entschiedenheit, mit der Industriebetriebe heute nach jungen Frauen suchen, hat etwas mit den Erfahrungen aus der Ausbildung zu tun: Es sind auch hier wieder die Mädchen, die besonders gute Ergebnisse während der beruflichen Qualifikation erzielen. Fast in jedem Betrieb der Metall- und Elektroindustrie, in der ich in den vergangenen Jahren Ausbildungswerkstätten besucht habe, weiss man heute, dass junge Frauen für die MINT-Berufe alles mitbringen, was man braucht, um sich nicht nur in der Ausbildung, sondern auch im Beruf bewähren. Mehr junge Frauen in der dualen Berufsbildung sind also ebenso erwünscht wie eine höhere Zahl von weiblichen Studierenden in dualen Studiengängen.

Warum ist die Zurückhaltung der Mädchen nach wie vor so groß? Immer noch können sich viele junge Frauen nicht so recht vorstellen, wie ihre Lebensplanung mit den Anforderungen in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen in Übereinstimmung gebracht werden könnte. Die meisten jungen Frauen wünschen sich Kinder und wollen ihre familiären Aufgaben mit ihrem Beruf vereinbaren. Das scheint ihnen in Erziehungs- und Gesundheitsberufen, im Handel oder in personennahen Dienstleistungen einfacher möglich als im MINT-Bereich.
Communication is the key

Dabei werden sie hier Opfer eines hartnäckigen Vorurteils. Tatsächlich sind mittlerweile nicht nur die Fähigkeiten der jungen Frauen in den Industriebetrieben wirklich willkommen, sondern es besteht auch eine inzwischen viel größere Bereitschaft, ihnen mit passenden Arbeitszeitmodellen und gezielter Förderpolitik entgegenzukommen.

Und es steht zu erwarten, dass sich die Situation noch weiter verbessert: Die rückläufige Zahl von Ausbildungs- und Studienplatzbewerbern wird den Wettbewerb um die besten Azubis und Fachkräfte in den nächsten Jahren gewaltig anheizen. Damit verbessert sich die Situation der BewerberInnen gegenüber den 90er Jahren und dem Beginn des Jahrhunderts entscheidend: Sie werden in immer stärkerem Maße erfolgreich Bedingungen einfordern können, die vor ein paar Jahren noch krasse Ausnahmen waren.

Und dass sich wirklich mittlerweile etwas verändert hat, sieht man auch am wachsenden Interesse der jungen Männer an familienfreundlichen Arbeitsbedingungen. Als die IG Metall vor einigen Jahren Ingenieurstudenten nach ihren Erwartungen an eine gute Gewerkschaft gefragt hat, war ein Thema zur allseitigen Überraschung ganz weit vorn: Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit. Hier stellen nicht mehr nur die jungen Frauen, sondern auch ihre männlichen Kollegen Ansprüche. Das wird die Arbeitsbedingungen in der Industrie stärker verändern, als viele heute noch erwarten. Seit einiger Zeit wird die work-life-balance auch in der Tarifpolitik immer mehr zum Thema. Gewerkschaften und Betriebsräte arbeiten daran, dass in Zeiten flexibler Arbeitsplätze auch die Beschäftigten endlich von der Flexibilität profitieren,  und nicht nur die Unternehmen.

Und damit ist spätestens jetzt Zeit, dass junge Frauen sich in den MINT-Berufen ihre Chancen suchen. Gerade die IT-Branche kann mit ihren Arbeitsformen gute Bedingungen für Frauen gewährleisten. Aber annehmen muss man das natürlich selbst.

Weitere Artikel zu MINT, Duales System und Frauen im Beruf finden Sie im Mentoring4u Archiv:
Quote vs konsequente Karriereplanung

„Komm, mach MINT“

WoMen mit Power und wie Mädchen sich in typischen “Männerberufen” üben

Du hast die Macht, Gründerwoche für Jugendliche und spezielle Studiengänge für Frauen

Abi: aus 13 mach 12 – und was dann?

Sehr empehlenswert ist auch der Artikel:

Studieren ohne Abitur – Viele Wege führen ans Ziel! Aufgepaßt PlanB!

(Gastautorin: Regina Görner /  Foto: ieniemienie, Cybertronic, Korkis | Quelle: photocase)

Eilige Terminsache!!!! MINT! Düsseldorf ist Sciencity am 27. September

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Posted on : 13-09-2013 | By : m_weiss | In : Festival, Karriereplanung, Terminhinweise
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Umfangreiches Programm zur Geschichte und Kultur der Landeshauptstadt bei der 1. Nacht der Wissenschaft am 27. September 2013

Veranstalter der Sciencity ist die FH Düsseldorf

Düsseldorf (ots) –
Bekannt als frühere Residenzstadt mit einer langen und glanzvollen Geschichte, als Stadt der Mode, Sitz führender Werbe- und Medienunternehmen und nicht zuletzt als Metropole des rheinischen Frohsinns, ist Düsseldorf mit der Fachhochschule, der Heinrich-Heine-Universität und der Robert SchumannHochschule für Musik auch eine Stadt der Wissenschaft. Das Themenfeld „Geschichte und Stadt“ beschäftigt sich mit den unterschiedlichsten Aspekten der Düsseldorfer Historie und bietet die Möglichkeit, Geschichte auf gleichermaßen unterhaltsame wie ungewöhnliche Weise zu erleben. So können die Besucherinnen und Besucher beispielsweise den wohl berühmtesten Sohn der Stadt, Heinrich Heine, als „Dichter, Rapper, Avatar“ erleben:

In einem brandneuen Video erwacht das bekannte Campus-Denkmal von Heinrich Heine als Motion-Capture-Animation zum Leben und schlendert als Avatar, geleitet von Zitaten aus seinen Werken, in einem virtuellen Spaziergang durch das heutige Düsseldorf.

Auch die Musik kommt nicht zu kurz: So wird das Galliano-Trio der Musikhochschule Dmitri Schostakowitschs Klaviertrio Nr. 2 e-Moll op. 67 und Alexander von Zemlinskys Klaviertrio d-Moll op. 3 aufführen. In einer Live-Performance des von Friedrich Silcher vertonten Heine-Gedichtes „Im wunderschönen Monat Mai“ werden Studierendengruppen jeweils ein Video mit ihren persönlichen Interpretationen und visuellen Assoziationen assoziieren.

Mit einem anderen Aspekt der Düsseldorfer Musikgeschichte beschäftigt sich das Themengebiet „1938: Die Reichsmusiktage in Düsseldorf„. Vor 75 Jahren fand mit den Reichsmusiktagen als „Leistungsschau deutscher Musik“ und der diffamierenden Ausstellung „Entartete Musik“ im Düsseldorfer Ehrenhof ein politisch intendiertes Staatsereignis statt, das als Schwarz-Weiß-Folie des deutschen Musiklebens dienen sollte. Innerhalb einer Vortragsimprovisation wird eine neue Form von Darstellung und Diskussion präsentiert, deren Inhalte und Ausgang offen bleiben.

Das alles und noch viel mehr am 27. September 2013 und schon jetzt unter www.sciencity-duesseldorf.de

(Autor: Simone Fischer M.A.  Pressesprecherin FH Düsseldorf  /  Bildrechte: FH Düsseldorf  /  Quelle: OBS, www.sciencity-duesseldorf.de/ )

Bester Praktikumsbericht 2012/2013 und I AM MINT .. nicht nur für Tüftler

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Posted on : 28-01-2013 | By : m_weiss | In : Autor, Berufsausbildung, Förderung in der Schulzeit, Fundstellen
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Heute in unseren Fundstellen, Praktikanten in Rhein-Main-Taunus überprüfen Ihre Praktikumsberichte und nehmen an Wettbewerb teil.
Achte und neunte Klassen können sich für „I am MINT“, mit Azubi Mentoren zum MINT Beruf, anmelden.

Arbeitskreis SchuleWirtschaft RheinMainTaunus

Praktikanten in Rhein-Main-Taunus überprüfen Ihre Praktikumsberichte und melden sich umgehend für den Wettbewerb des ArbeitskreisSCHULEWIRTSCHAFT Rhein-Main-Taunus an „Bester Praktikumsbericht der allgemeinbildenden Schulen für das Schuljahr 2012/2013“. Anmeldeformulare finden Sie hier. die Flyer zum Wettbewerb liegen
hier.

MINT nicht nur für Tüftler,
MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Lernt Unternehmen in Eurer Region gemeinsam mit den dortigen Auszubildenden kennen. Allein Hessen rechnet damit, dass 2014 über 65.000 Fachkräfte fehlen. Meine Güte, was habt Ihr für eine Auswahl. Wer spricht eigentlich davon, dass es keine interessanten Jobs für euch gibt. Trotzdem gilt es die Zeit nicht zu verplempern, sondern sich rechtzeitig interessante Berufsbilder „live“ anzusehen und dann zuschnappen.

Weitere Artikel zum Thema MINT findet Ihr auf Mentoring4u z. B. hier:
Komm, mach MINT
WoMen mit Power und wie Mädchen sich in typischen „Männerberufen“ üben

(Autor: M. Weiss  /  Quelle: iammint.de/ , schule-wirtschaft-rhein-main-taunus.de Archiv Mentoring4u)

„Ich dachte, Frankfurt ist Deutschland“ (Teil 2)

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Posted on : 20-11-2011 | By : c_amrhein | In : Erfahrungsberichte, Förderung an der Hochschule, Gastautor, Karriere
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1) Frankfurt am Main – Bahnhofshalle –  Wikipedia, 2011

In der Kolumne Hier bin ich Mensch, hier darf ich (‘s) sein“ erzählt unsere externe Redakteurin Annette von  Spiegel von jungen Menschen, die es aus fernen Ländern nach Deutschland verschlagen hat. Oft haben sie viel Leid erfahren und einen harten Weg hinter sich, manche hatten es etwas einfacher. Aber immer haben sie viel Hoffnung im Gepäck. Kann man in Deutschland auf Ausbildung, persönliche Entwicklung und, vielleicht später, ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben führen?

Desi aus Bulgarien
Heute erzählt sie die Fortsetzung der Geschichte von Desi, einer jungen Frau aus Bulgarien. „Und am Anfang habe ich nur Steaks und Pommes gegessen. Und O-Saft getrunken. Weil … ich musste ja ein bisschen aufpassen wegen dem Essen hier.“ Ich staune: Ich kannte nur die Perspektive als mitteleuropäischer Tourist in so genannten Schwellen- oder Entwicklungsländern. Dass man UNS unterstellen könnte, dass man Vorsicht walten lassen müsste mit unseren Lebensmitteln, da war ich bisher nicht drauf gekommen! 😀

Hessisches Nationalgetränk und echte Briefe
„Und Apfelwein. Sauer gespritzt, das ist gut“ höre ich den Nachsatz – ich, die Apfelwein nicht sonderlich ausstehen kann, obwohl ich hier geboren bin. Ich teile da fast vollends die Meinung eines Bekannten aus Franken: „Schmeckt irgendwie wie Pferdepisse …“. Ich frage nach Heimweh. „Ja, das gab es sehr viel. Ich habe jeden Tag telefoniert, mit meinen Eltern, mit meinen Freundinnen. Und wir haben viele Briefe geschrieben.“ Sie lächelt mädchenhaft: „So RICHTIGE Briefe – Papier und so …“. Ich wundere mich: „Aber das war vor 10 Jahren ungefähr. Da gab es doch schon Mail und so … Chat …“. Sie lächelt: „Aber so ein Brief, auf Papier, das ist schon etwas persönlicher ……“. Mensch. Da hat sie einfach recht! Sie ergänzt: „Und Päckchen haben sie geschickt ..“, lacht vergnügt: „… als wenn es hier NICHTS gäbe! :)“ Ich bin gerührt ob dieser einfachen, aber so wichtigen Dinge.

Studium in Deutschland
„Aber wie war denn nun dein Studium?“, frage ich. Ein weises, verschmitztes Grinsen: „Ja … am Anfang, da haben wir viel im Café gesessen. Es gab Leute, die waren schon im dritten oder fünften Semester, und die haben erzählt, wie man es machen muss, und wir hatten eine gute Zeit.“ „Ich habe am Anfang einfach nur viel geschlafen, ich weiß auch nicht, warum“, sagt sie. Und ich erinnere mich an meinen eigenen Studien-Beginn: Da war ich meist gegen 15 Uhr zu Hause – und habe mich, Nachteule, die ich bin, auch erstmal hingelegt. Es gab zu Beginn einfach so viel aufzunehmen, zu verarbeiten –  das scheint echt müde zu machen.

Und ich denke „Jooo … Studenten-Leben halt …“.
„Am Ende habe ich aber die Prüfungen nicht bestanden, und Leute, die es nicht so drauf hatten wie ich, haben das Semester geschafft! Ich war total sauer! Aber das war eine gute Lektion gleich am Anfang, denn in Deutschland muss man SCHON alles wissen für die Prüfung! Und nicht umsonst saßen diese Drittsemester, die uns Tipps gegeben hatten, mit uns Anfängern in denselben Kursen und in der Cafeteria …“.
Die Prüfungen des zweiten Semesters hatte sie dann auch bestanden und sagt „Das gibt einem dann so eine Befriedigung, man kann garnicht mehr aufhören!“ (Ich dachte nur leise: „Hm … ich wünschte, ich hätte das während meines Studiums AUCH gespürt!) „… und wenn man die schriftliche Prüfung hatte, kam noch die mündliche.“ Ich sagte „Oh. Das würde mich ja voll stressen: Ne Abschluss-relevante Prüfung in einer anderen Sprache ……. und dachte an Vorstellungs-Gespräche auf englisch.


2) – Zahlenwelten –                                      Illustration: A. Damayanti, 2011

Die Top-Ten der deutschen Unternehmen
Desi: „Nein. In einem Vorstellungsgespräch wird ja auch soziale Kompetenz und so weiter gecheckt. An der Uni wird tatsächlich einfach geschaut, ob du den Stoff verstanden hast.“ Sechseinhalb Jahre hat sie studiert und liegt damit innerhalb der „Toleranzzeit“. Nicht der erste Begriff, den ich als Deutsche mit Allgemeiner Hochschulreife („Abi“) zum ersten Mal höre :). Sie hat ihren Abschluss übrigens „mit 1,6 oder 1,7“ gemacht … „Ja, und wie ging das dann bei dir weiter? Ich erinnere mich an einen dubiosen  Vorstellungstermin mit Chauffeur …“. Sie winkt ab: „Also … es gibt Ranking-Listen wie „Die-Top-10-Firmen Deutschlands“ und so. Die muss man nicht vernachlässigen. Ich hatte zunächst einmal einen Termin, der war nix. Ich hatte mich da beworben und gedacht, das ist so ein lockeres Gespräch wie für meine Studenten-Jobs. Aber das war nicht so. Da kamen Fragen wie „Warum haben Sie sich während Ihres Studiums für diese Spezialisierung entschieden?“ Da konnte ich ja schlecht sagen „Weil der Typ in der Cafeteria damals gesagt hat „Der Prof ist voll geil!“


3) Die MINT Fachkräftelücke – Graphik: Statista, 2011

Formalien, kein lockeres Gespräch
Ich habe gesehen: Die mochten mich, aber sie waren enttäuscht von mir. Ich hätte zu jedem Punkt in meinem Lebenslauf 3 – 4 Minuten frei erzählen können müssen! Da gab es tatsächlich Formalien, die man einzuhalten hat.“ Ich war wiederum beeindruckt von dieser klaren Zusammenfassung! Auf die Frage nach dem Stress mit dem Vorstellungsgespräch in einer anderen Sprache sagt Desi: „Wenn ich mir nicht sicher war, habe ich gesagt „Bitte formulieren Sie die Frage etwas anders“ – und ich bin voller Bewunderung für ihre pragmatische Sicht auf die Dinge. Etwas mehr davon hätte ich wirklich auch gerne …

Bei Anruf – Job
Ihr zweites Vorstellungsgespräch kam dadurch zustande, dass sie ihr Profil auf einem der großen Portale gepostet hatte: „Ich hatte – Kontakt per e-Mail bevorzugt – angegeben, und trotzdem klingelte dauernd mein Handy. Ich war total genervt und bin nicht dran gegangen. Irgendwann habe ich die Mailbox mal abgehört und zurückgerufen.“ Eines der DAX-notierten Unternehmen lud sie zum Gespräch nach Süddeutschland ein, und diese Dinge kann ich sogar aus eigener Erinnerung wiedergeben. Ihr potenzieller zukünftiger Chef, der – wie sie – in Frankfurt wohnte, bot ihr sogar an, sie mitzunehmen zum Gespräch nach Süddeutschland. Sie wollte aber lieber mit der Bahn fahren, um vor dem Gespräch ihre Ruhe zu haben. Es ging gut: Seit 15 Monaten ist sie in einem Trainee-Programm, das dann in der Folge diese qualifizierten Mitarbeiter ins Haupthaus übernimmt.

Desi wirkt zufrieden. Sie steht aus meinem Sessel auf, im Begriff zu gehen, und sagt „Oh, ich hab zu viel Muskelkater – von zu viel Schlafen“. Sie hat gerade ein paar Tage Urlaub … :).

(Autor: A. v. Spiegel | Thumb: A. Damayanti, www.mentoring4u.de | Bilder Artikel: 1) www.wikipedia.de | 2) A.Damayanti | 3) www.statista.com )

Den ersten Teil von Desis Geschichte finden Ihr/Sie hier. Was habt Ihr/haben Sie für Erfahrungen im Ausland gemacht? Schreibt/Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de ! Die spannensten Erfahrungsberichte werden hier auf www.mentoring4u.de veröffentlicht.

Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Ganz viel Beschleunigung in Hamburg

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Posted on : 28-10-2011 | By : m_weiss | In : Berufsausbildung, Fundstellen, Jobvorstellung, Terminhinweise
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(Bewertung-Durchschnitt: 5,00 von 5 Sternen)
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Hamburg:
Nacht des Wissens, Tag der Offenen Tür – DESY LIVE – am 29. Oktober von 12-24:00 Uhr  Eintritt frei.

Nicht nur was für Jungs
DESY ist eines der weltweit führenden Beschleunigerzentren und gehört zur Helmholtz-Gemeinschaft. Bei DESY werden große Teilchenbeschleuniger entwickelt, gebaut und betrieben, um damit die Struktur der Materie zu erforschen. Das breit gefächerte, international ausgerichtete Forschungsspektrum von DESY beruht auf drei Schwerpunkten: Entwicklung, Bau und Betrieb von Beschleunigern, Forschung mit Photonen sowie Teilchen- und Astroteilchenphysik. Und hier geht’s zur Desy Tour.

Bei DESY wird die Förderung junger Talente groß gewschrieben. Desy sucht engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Also nix wie hin. Trauen Sie sich Fragen zu stellen….vielleicht klappt’s mit einem Praktikum oder Ausbildungsplatz im nächsten Jahr.  Wenn’s ganz besonders gut für Sie läuft, lernen Sie vielleicht einen Mentor kennen. Viel Erfolg!


(Autor: M. Weiss  |  Bildgestaltung: M. Weiss  |  Quellen:
www.desy.de)

Hey Girls! Heut ist Euer Tag!! Girls´Day 2011

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Posted on : 14-04-2011 | By : c_amrhein | In : Förderung im Unternehmen, Jobvorstellung, Karriereplanung
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10 Jahre alt.
Heut ist der 14.04.2011. Seit genau 10 Jahren gibt es unter der Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin Frau Angela Merkel den Girls´Day. Heute gibt es bundesweit 9.747 Veranstaltungen mit 123.893 Plätze, nur für Mädchen!

Warum?
Die Berufswahl der Mädchen von heute ist immer noch stark eingeschränkt auf wenige, sehr typische Berufsbilder. Und nicht zufälligerweise werden diese (Frauen)Berufe oft schlechter bezahlt. Also Mädels, denkt daran wenn Ihr Eurer nächstes Gehalt aushandelt: der durchschnittliche Brutto-Stundenlohn von Frauen in Deutschland liegt ca. 23 Prozent unter dem der Männer (Quelle: Statistisches Bundesamt, Stand 2010).

Schon wieder MINT
Im Gegensatz dazu gibt es in den MINT-Berufen einen besonderer Mangel an weiblichen Interessentinnen. Wir berichteten darüber im #Denkanstoß Nr. 12, Anfang dieser Woche.

Die Top Ten 2011 der Mädels:
Platz 1: Verkäuferin
Platz 2: Kauffrau im Einzelhandel
Platz 3: Bürokauffrau
Platz 4: Medizinische Fachangestellte
Platz 5: Friseurin
Platz 6: Zahnmedizinische Fachangestellte
Platz 7: Industriekauffrau
Platz 8: Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk
Platz 9: Kauffrau für Bürokommunikation
Platz 10: Hotelfachfrau

Dabei könntet Ihr alles andere auch machen…Warum also nicht mal schauen, wie Berufe sind, die nicht so bekannt bei den Mädchen sind?
Was gibt es genau zu sehen? Allein in und um Frankfurt/Main sind 86 Unternehmen von A wie Agentur für Arbeit bis Z wie Zollfahndung.

Erfahrungsberichte vom Girls´Day
Wir werden nach den Osterferien einige Erfahrungsberichte von Teilnehmerinnen des Girls´Day veröffentlichen (unser Dank geht an die Schülerinnen der Michael-Ende-Schule, Frankfurt).

Was für Girls geht, geht auch für Boys…
Ach, noch was: damit auch die Jungs über den Tellerrand der Ausbildungs-möglichkeiten schauen, gibt es ab diesem Jahr auch den Boys´Day.
Denn auch bei den jungen Herren der Schöpfung ist die Berufswahl ziehmlich eingeschränkt.

Die Top Ten 2011 der Jungs sind:
Platz 1: Kaufmann im Einzelhandel
Platz 2: Industriemechaniker
Platz 3: Koch
Platz 4: Elektroniker
Platz 5: Verkäufer
Platz 6: Anlagenmechaniker für Sanitär-,Heizungs- und Klimatechnik
Platz 7: Fachkraft für Lagerlogistik
Platz 8: Kaufmann im Groß- und Außenhandel
Platz 9: Fachinformatiker
Platz 10: Kraftfahrzeugmechatroniker

Jungs in „männer-untypische“ Berufe
Die Jungs bekommen ab diesem Jahr die Chance, Berufe im erzieherischen, pflegerischen und sozialen Bereich zu entdecken und sich auszuprobieren. Schließlich sind männliche Vorbilder ganz wichtig – also, auf Jungs zum Boys´Day, haut rein!

(Autor: C. Amrhein | Zeichnungen: A. Korkis (Thumb), (Artikel), Quelle: www.girls-day.de)

#Denkanstoß Nº 12: (Berufs)Ziel MINT für Frauen #Zitat der Woche

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Posted on : 11-04-2011 | By : c_amrhein | In : Arbeitsmarkt, Ausbildung, Förderung an der Hochschule, Frauenpower, Karriere, Zitat der Woche
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M I N T ist seit einigen Jahren in aller Munde. Das Initialwort steht für die Fachgebiete Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Immer wird es im Zusammenhang von drohendem Fachkräftemangel in den Ingenieurberufen genannt.

Ingenieur = Mann?
Im Studienjahr 2010 schrieben sich laut DESTATIS 93 200 junge Frauen und Männer für ein Studium der Ingenieurwissenschaften ein. Das ist immerhin eine Zunahme von 8,2% für beide Geschlechter zusammen (im Vergleich zu 2009). Aber für junge Frauen scheint es immer noch nicht so spannend zu sein, sich in ein naturwissenschaftliches Fach zu immatrikulieren. Der Anteil der weiblichen Studierenden liegt bei 31,4 % (leicht erhöht gegenüber 2009). Der angestrebte Zielwert für 2015 ist mit 40% angesetzt.

Take a MINT
Es gibt einige Initiativen, die MINT besser an die Frau bringen möchen. Schaut doch mal hier:

Technik ausprobieren – Stärken entdecken
Frauen in MINT
Für Mädchen mit Grips
Bundesweite Mädchen-Technik-Talente-Foren in MINT
Nationaler Pakt für Frauen in MINT Berufen

Und hier findet Ihr sogar einen Cyber-Mentor!

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“ Das WAS bedanke wohl, doch mehr bedenke das WIE!“

Autor: Johann Wolfgang von Goethe (* 28. August 1749 in Frankfurt am Main, † 22. März 1832 in Weimar), deutscher Dichter sowie Forscher und Publizist auf verschiedenen naturwissenschaftlichen Gebieten.
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Frauen unter sich
Wer möchte, hat heute auch die Wahl eines Frauenstudienganges. Die sind in Amerika schon seit Jahrzehnten Teil des Studienangebotes. In Deutschland sind sie noch selten, aber im Kommen. Es handelt sich nicht um „Kuschelstudiengänge“, fachlich inhaltlich ist alles identisch mit einem gemischten Studiengang. Man will den jungen Frauen die Chance geben, zu erkennen, dass sie Technik genauso wie die männlichen Kommilitonen beherrschen. Diese haben nämlich entgegen der landläufigen Meinung KEIN Technikgen…

Frauenstudiengänge MINT
So bietet die HTW in Berlin den Frauenstudiengang Informatik und Wirtschaft (Bachelor) seit Herbst 2009 mit Erfolg an (Bewerbungen für das Wintersemester 2011/12 sind noch möglich). Die Hochschule Bremen bietet ebenfalls ein Informatikstudium (B.Sc) an. In der Fakultät Wirtschaftsinformatik der Hochschule Furtwangen heißt der Frauenstudiengang „WirtschaftsNetze (eBusiness)„. Dieses Studium richtet sich laut Webseite nur an weltoffene Frauen, die darauf brennen, international vernetzte Geschäftsprozesse auf Basis neuester Technologien aktiv mitzugestalten (B. Sc). An der FH Stralsund können junge Frauen in sieben Semestern einen Bachelor of Engineering in Wirtschaftsingenieur-
wesen machen. Auch im hohen Norden bietet die Fachhochschule Wilhelmshaven schon seit 1997 ein Studienangebot für Frauen an. Hier kann frau in sieben Semestern den Bachelor in Wirtschaftsingenieurwesen machen. Vom ersten bis zum dritten Semester sind die Mädels unter sich. Dann gehts ab in den gemischten Studiengang (wer will kann schon früher wechseln).

Habt Ihr Erfahrungen in MINT-Studiengängen gemacht? Wie ist es für Euch unter so vielen männlichen Kommilitonen zu studieren? Oder seit Ihr schon in einem Frauenstudiengang eingeschieben? Wir freuen uns über Euren Kommentar oder Eure Mail an redaktion@mentoring4u.de .

(Autor: C. Amrhein | Photos: www.photocase.de (Thumb), www.mintzukunftschaffen.de (Artikel), Quelle: www.faz.net )