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„Ich dachte, Frankfurt ist Deutschland“ (Teil 2)

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Posted on : 20-11-2011 | By : c_amrhein | In : Erfahrungsberichte, Förderung an der Hochschule, Gastautor, Karriere
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(Bewertung-Durchschnitt: 4.38 von 5 Sternen)
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1) Frankfurt am Main – Bahnhofshalle -  Wikipedia, 2011

In der Kolumne Hier bin ich Mensch, hier darf ich (‘s) sein” erzählt unsere externe Redakteurin Annette von  Spiegel von jungen Menschen, die es aus fernen Ländern nach Deutschland verschlagen hat. Oft haben sie viel Leid erfahren und einen harten Weg hinter sich, manche hatten es etwas einfacher. Aber immer haben sie viel Hoffnung im Gepäck. Kann man in Deutschland auf Ausbildung, persönliche Entwicklung und, vielleicht später, ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben führen?

Desi aus Bulgarien
Heute erzählt sie die Fortsetzung der Geschichte von Desi, einer jungen Frau aus Bulgarien. „Und am Anfang habe ich nur Steaks und Pommes gegessen. Und O-Saft getrunken. Weil … ich musste ja ein bisschen aufpassen wegen dem Essen hier.“ Ich staune: Ich kannte nur die Perspektive als mitteleuropäischer Tourist in so genannten Schwellen- oder Entwicklungsländern. Dass man UNS unterstellen könnte, dass man Vorsicht walten lassen müsste mit unseren Lebensmitteln, da war ich bisher nicht drauf gekommen! :D

Hessisches Nationalgetränk und echte Briefe
„Und Apfelwein. Sauer gespritzt, das ist gut“ höre ich den Nachsatz – ich, die Apfelwein nicht sonderlich ausstehen kann, obwohl ich hier geboren bin. Ich teile da fast vollends die Meinung eines Bekannten aus Franken: „Schmeckt irgendwie wie Pferdepisse …“. Ich frage nach Heimweh. „Ja, das gab es sehr viel. Ich habe jeden Tag telefoniert, mit meinen Eltern, mit meinen Freundinnen. Und wir haben viele Briefe geschrieben.“ Sie lächelt mädchenhaft: „So RICHTIGE Briefe – Papier und so …“. Ich wundere mich: „Aber das war vor 10 Jahren ungefähr. Da gab es doch schon Mail und so … Chat …“. Sie lächelt: „Aber so ein Brief, auf Papier, das ist schon etwas persönlicher ……“. Mensch. Da hat sie einfach recht! Sie ergänzt: „Und Päckchen haben sie geschickt ..“, lacht vergnügt: „… als wenn es hier NICHTS gäbe! :) “ Ich bin gerührt ob dieser einfachen, aber so wichtigen Dinge.

Studium in Deutschland
„Aber wie war denn nun dein Studium?“, frage ich. Ein weises, verschmitztes Grinsen: „Ja … am Anfang, da haben wir viel im Café gesessen. Es gab Leute, die waren schon im dritten oder fünften Semester, und die haben erzählt, wie man es machen muss, und wir hatten eine gute Zeit.“ „Ich habe am Anfang einfach nur viel geschlafen, ich weiß auch nicht, warum“, sagt sie. Und ich erinnere mich an meinen eigenen Studien-Beginn: Da war ich meist gegen 15 Uhr zu Hause – und habe mich, Nachteule, die ich bin, auch erstmal hingelegt. Es gab zu Beginn einfach so viel aufzunehmen, zu verarbeiten –  das scheint echt müde zu machen.

Und ich denke „Jooo … Studenten-Leben halt …“.
„Am Ende habe ich aber die Prüfungen nicht bestanden, und Leute, die es nicht so drauf hatten wie ich, haben das Semester geschafft! Ich war total sauer! Aber das war eine gute Lektion gleich am Anfang, denn in Deutschland muss man SCHON alles wissen für die Prüfung! Und nicht umsonst saßen diese Drittsemester, die uns Tipps gegeben hatten, mit uns Anfängern in denselben Kursen und in der Cafeteria …“.
Die Prüfungen des zweiten Semesters hatte sie dann auch bestanden und sagt „Das gibt einem dann so eine Befriedigung, man kann garnicht mehr aufhören!“ (Ich dachte nur leise: „Hm … ich wünschte, ich hätte das während meines Studiums AUCH gespürt!) „… und wenn man die schriftliche Prüfung hatte, kam noch die mündliche.“ Ich sagte „Oh. Das würde mich ja voll stressen: Ne Abschluss-relevante Prüfung in einer anderen Sprache ……. und dachte an Vorstellungs-Gespräche auf englisch.


2) – Zahlenwelten -                                      Illustration: A. Damayanti, 2011

Die Top-Ten der deutschen Unternehmen
Desi: „Nein. In einem Vorstellungsgespräch wird ja auch soziale Kompetenz und so weiter gecheckt. An der Uni wird tatsächlich einfach geschaut, ob du den Stoff verstanden hast.“ Sechseinhalb Jahre hat sie studiert und liegt damit innerhalb der „Toleranzzeit“. Nicht der erste Begriff, den ich als Deutsche mit Allgemeiner Hochschulreife („Abi“) zum ersten Mal höre :) . Sie hat ihren Abschluss übrigens „mit 1,6 oder 1,7“ gemacht … „Ja, und wie ging das dann bei dir weiter? Ich erinnere mich an einen dubiosen  Vorstellungstermin mit Chauffeur …“. Sie winkt ab: „Also … es gibt Ranking-Listen wie “Die-Top-10-Firmen Deutschlands” und so. Die muss man nicht vernachlässigen. Ich hatte zunächst einmal einen Termin, der war nix. Ich hatte mich da beworben und gedacht, das ist so ein lockeres Gespräch wie für meine Studenten-Jobs. Aber das war nicht so. Da kamen Fragen wie “Warum haben Sie sich während Ihres Studiums für diese Spezialisierung entschieden?” Da konnte ich ja schlecht sagen „Weil der Typ in der Cafeteria damals gesagt hat “Der Prof ist voll geil!“


3) Die MINT Fachkräftelücke – Graphik: Statista, 2011

Formalien, kein lockeres Gespräch
Ich habe gesehen: Die mochten mich, aber sie waren enttäuscht von mir. Ich hätte zu jedem Punkt in meinem Lebenslauf 3 – 4 Minuten frei erzählen können müssen! Da gab es tatsächlich Formalien, die man einzuhalten hat.“ Ich war wiederum beeindruckt von dieser klaren Zusammenfassung! Auf die Frage nach dem Stress mit dem Vorstellungsgespräch in einer anderen Sprache sagt Desi: „Wenn ich mir nicht sicher war, habe ich gesagt “Bitte formulieren Sie die Frage etwas anders“ – und ich bin voller Bewunderung für ihre pragmatische Sicht auf die Dinge. Etwas mehr davon hätte ich wirklich auch gerne …

Bei Anruf – Job
Ihr zweites Vorstellungsgespräch kam dadurch zustande, dass sie ihr Profil auf einem der großen Portale gepostet hatte: „Ich hatte – Kontakt per e-Mail bevorzugt – angegeben, und trotzdem klingelte dauernd mein Handy. Ich war total genervt und bin nicht dran gegangen. Irgendwann habe ich die Mailbox mal abgehört und zurückgerufen.“ Eines der DAX-notierten Unternehmen lud sie zum Gespräch nach Süddeutschland ein, und diese Dinge kann ich sogar aus eigener Erinnerung wiedergeben. Ihr potenzieller zukünftiger Chef, der – wie sie – in Frankfurt wohnte, bot ihr sogar an, sie mitzunehmen zum Gespräch nach Süddeutschland. Sie wollte aber lieber mit der Bahn fahren, um vor dem Gespräch ihre Ruhe zu haben. Es ging gut: Seit 15 Monaten ist sie in einem Trainee-Programm, das dann in der Folge diese qualifizierten Mitarbeiter ins Haupthaus übernimmt.

Desi wirkt zufrieden. Sie steht aus meinem Sessel auf, im Begriff zu gehen, und sagt „Oh, ich hab zu viel Muskelkater – von zu viel Schlafen“. Sie hat gerade ein paar Tage Urlaub … :) .

(Autor: A. v. Spiegel | Thumb: A. Damayanti, www.mentoring4u.de | Bilder Artikel: 1) www.wikipedia.de | 2) A.Damayanti | 3) www.statista.com )

Den ersten Teil von Desis Geschichte finden Ihr/Sie hier. Was habt Ihr/haben Sie für Erfahrungen im Ausland gemacht? Schreibt/Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de ! Die spannensten Erfahrungsberichte werden hier auf www.mentoring4u.de veröffentlicht.

Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Ganz viel Beschleunigung in Hamburg

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Posted on : 28-10-2011 | By : m_weiss | In : Berufsausbildung, Fundstellen, Jobvorstellung, Terminhinweise
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(Bewertung-Durchschnitt: 5.00 von 5 Sternen)
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Hamburg:
Nacht des Wissens, Tag der Offenen Tür - DESY LIVE - am 29. Oktober von 12-24:00 Uhr  Eintritt frei.

Nicht nur was für Jungs
DESY ist eines der weltweit führenden Beschleunigerzentren und gehört zur Helmholtz-Gemeinschaft. Bei DESY werden große Teilchenbeschleuniger entwickelt, gebaut und betrieben, um damit die Struktur der Materie zu erforschen. Das breit gefächerte, international ausgerichtete Forschungsspektrum von DESY beruht auf drei Schwerpunkten: Entwicklung, Bau und Betrieb von Beschleunigern, Forschung mit Photonen sowie Teilchen- und Astroteilchenphysik. Und hier geht’s zur Desy Tour.

Bei DESY wird die Förderung junger Talente groß gewschrieben. Desy sucht engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Also nix wie hin. Trauen Sie sich Fragen zu stellen….vielleicht klappt’s mit einem Praktikum oder Ausbildungsplatz im nächsten Jahr.  Wenn’s ganz besonders gut für Sie läuft, lernen Sie vielleicht einen Mentor kennen. Viel Erfolg!


(Autor: M. Weiss  |  Bildgestaltung: M. Weiss  |  Quellen:
www.desy.de)

Hey Girls! Heut ist Euer Tag!! Girls´Day 2011

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Posted on : 14-04-2011 | By : c_amrhein | In : Förderung im Unternehmen, Jobvorstellung, Karriereplanung
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(Bewertung-Durchschnitt: 4.71 von 5 Sternen)
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10 Jahre alt.
Heut ist der 14.04.2011. Seit genau 10 Jahren gibt es unter der Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin Frau Angela Merkel den Girls´Day. Heute gibt es bundesweit 9.747 Veranstaltungen mit 123.893 Plätze, nur für Mädchen!

Warum?
Die Berufswahl der Mädchen von heute ist immer noch stark eingeschränkt auf wenige, sehr typische Berufsbilder. Und nicht zufälligerweise werden diese (Frauen)Berufe oft schlechter bezahlt. Also Mädels, denkt daran wenn Ihr Eurer nächstes Gehalt aushandelt: der durchschnittliche Brutto-Stundenlohn von Frauen in Deutschland liegt ca. 23 Prozent unter dem der Männer (Quelle: Statistisches Bundesamt, Stand 2010).

Schon wieder MINT
Im Gegensatz dazu gibt es in den MINT-Berufen einen besonderer Mangel an weiblichen Interessentinnen. Wir berichteten darüber im #Denkanstoß Nr. 12, Anfang dieser Woche.

Die Top Ten 2011 der Mädels:
Platz 1: Verkäuferin
Platz 2: Kauffrau im Einzelhandel
Platz 3: Bürokauffrau
Platz 4: Medizinische Fachangestellte
Platz 5: Friseurin
Platz 6: Zahnmedizinische Fachangestellte
Platz 7: Industriekauffrau
Platz 8: Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk
Platz 9: Kauffrau für Bürokommunikation
Platz 10: Hotelfachfrau

Dabei könntet Ihr alles andere auch machen…Warum also nicht mal schauen, wie Berufe sind, die nicht so bekannt bei den Mädchen sind?
Was gibt es genau zu sehen? Allein in und um Frankfurt/Main sind 86 Unternehmen von A wie Agentur für Arbeit bis Z wie Zollfahndung.

Erfahrungsberichte vom Girls´Day
Wir werden nach den Osterferien einige Erfahrungsberichte von Teilnehmerinnen des Girls´Day veröffentlichen (unser Dank geht an die Schülerinnen der Michael-Ende-Schule, Frankfurt).

Was für Girls geht, geht auch für Boys…
Ach, noch was: damit auch die Jungs über den Tellerrand der Ausbildungs-möglichkeiten schauen, gibt es ab diesem Jahr auch den Boys´Day.
Denn auch bei den jungen Herren der Schöpfung ist die Berufswahl ziehmlich eingeschränkt.

Die Top Ten 2011 der Jungs sind:
Platz 1: Kaufmann im Einzelhandel
Platz 2: Industriemechaniker
Platz 3: Koch
Platz 4: Elektroniker
Platz 5: Verkäufer
Platz 6: Anlagenmechaniker für Sanitär-,Heizungs- und Klimatechnik
Platz 7: Fachkraft für Lagerlogistik
Platz 8: Kaufmann im Groß- und Außenhandel
Platz 9: Fachinformatiker
Platz 10: Kraftfahrzeugmechatroniker

Jungs in “männer-untypische” Berufe
Die Jungs bekommen ab diesem Jahr die Chance, Berufe im erzieherischen, pflegerischen und sozialen Bereich zu entdecken und sich auszuprobieren. Schließlich sind männliche Vorbilder ganz wichtig – also, auf Jungs zum Boys´Day, haut rein!

(Autor: C. Amrhein | Zeichnungen: A. Korkis (Thumb), (Artikel), Quelle: www.girls-day.de)

#Denkanstoß Nº 12: (Berufs)Ziel MINT für Frauen #Zitat der Woche

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Posted on : 11-04-2011 | By : c_amrhein | In : Arbeitsmarkt, Ausbildung, Förderung an der Hochschule, Karriere, Zitat der Woche
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(Bewertung-Durchschnitt: 4.94 von 5 Sternen)
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M I N T ist seit einigen Jahren in aller Munde. Das Initialwort steht für die Fachgebiete Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Immer wird es im Zusammenhang von drohendem Fachkräftemangel in den Ingenieurberufen genannt.

Ingenieur = Mann?
Im Studienjahr 2010 schrieben sich laut DESTATIS 93 200 junge Frauen und Männer für ein Studium der Ingenieurwissenschaften ein. Das ist immerhin eine Zunahme von 8,2% für beide Geschlechter zusammen (im Vergleich zu 2009). Aber für junge Frauen scheint es immer noch nicht so spannend zu sein, sich in ein naturwissenschaftliches Fach zu immatrikulieren. Der Anteil der weiblichen Studierenden liegt bei 31,4 % (leicht erhöht gegenüber 2009). Der angestrebte Zielwert für 2015 ist mit 40% angesetzt.

Take a MINT
Es gibt einige Initiativen, die MINT besser an die Frau bringen möchen. Schaut doch mal hier:

Technik ausprobieren – Stärken entdecken
Frauen in MINT
Für Mädchen mit Grips
Bundesweite Mädchen-Technik-Talente-Foren in MINT
Nationaler Pakt für Frauen in MINT Berufen

Und hier findet Ihr sogar einen Cyber-Mentor!

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” Das WAS bedanke wohl, doch mehr bedenke das WIE!”

Autor: Johann Wolfgang von Goethe (* 28. August 1749 in Frankfurt am Main, † 22. März 1832 in Weimar), deutscher Dichter sowie Forscher und Publizist auf verschiedenen naturwissenschaftlichen Gebieten.
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Frauen unter sich
Wer möchte, hat heute auch die Wahl eines Frauenstudienganges. Die sind in Amerika schon seit Jahrzehnten Teil des Studienangebotes. In Deutschland sind sie noch selten, aber im Kommen. Es handelt sich nicht um “Kuschelstudiengänge”, fachlich inhaltlich ist alles identisch mit einem gemischten Studiengang. Man will den jungen Frauen die Chance geben, zu erkennen, dass sie Technik genauso wie die männlichen Kommilitonen beherrschen. Diese haben nämlich entgegen der landläufigen Meinung KEIN Technikgen…

Frauenstudiengänge MINT
So bietet die HTW in Berlin den Frauenstudiengang Informatik und Wirtschaft (Bachelor) seit Herbst 2009 mit Erfolg an (Bewerbungen für das Wintersemester 2011/12 sind noch möglich). Die Hochschule Bremen bietet ebenfalls ein Informatikstudium (B.Sc) an. In der Fakultät Wirtschaftsinformatik der Hochschule Furtwangen heißt der Frauenstudiengang “WirtschaftsNetze (eBusiness)“. Dieses Studium richtet sich laut Webseite nur an weltoffene Frauen, die darauf brennen, international vernetzte Geschäftsprozesse auf Basis neuester Technologien aktiv mitzugestalten (B. Sc). An der FH Stralsund können junge Frauen in sieben Semestern einen Bachelor of Engineering in Wirtschaftsingenieur-
wesen machen. Auch im hohen Norden bietet die Fachhochschule Wilhelmshaven schon seit 1997 ein Studienangebot für Frauen an. Hier kann frau in sieben Semestern den Bachelor in Wirtschaftsingenieurwesen machen. Vom ersten bis zum dritten Semester sind die Mädels unter sich. Dann gehts ab in den gemischten Studiengang (wer will kann schon früher wechseln).

Habt Ihr Erfahrungen in MINT-Studiengängen gemacht? Wie ist es für Euch unter so vielen männlichen Kommilitonen zu studieren? Oder seit Ihr schon in einem Frauenstudiengang eingeschieben? Wir freuen uns über Euren Kommentar oder Eure Mail an redaktion@mentoring4u.de .

(Autor: C. Amrhein | Photos: www.photocase.de (Thumb), www.mintzukunftschaffen.de (Artikel), Quelle: www.faz.net )

Biotechnologie spannend und verständlich – call a scientist!

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(Bewertung-Durchschnitt: 4.80 von 5 Sternen)
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Endlich ein Netzwerk, das uns verstehen lässt. Faszinierende Möglichkeiten ergeben sich durch die modernen Biowissenschaften. Mehr als 90 Referenten aus Forschung und Unternehmen stehen den Schulen – leider bisher nur in der Region Berlin-Brandenburg – für Vorträge zur Verfügung.

Lernen Sie etwas über die klassischen Einsatzgebiete der Biotechnologie. Weit gefehlt, hatten wir doch in diesem Zusammenhang bisher nur an Medikamente gedacht. Auch der Bereich der Lebensmittelherstellung, Produktion von Lebensmittelbestandteilen und Stammzellforschung fällt darunter.  Sie suchen Referenten, dann folgen Sie diesem Link. Gratulation an die Initiatoren!

Ganz besonders gerne weisen wir auf die Veranstaltung Wissenschaftsjahr 2011 – Forschung für unsere Gesundheit und “Call a Scientist” Award 2010 am 12. April 2011 im berlinbiotechpark, Konferenzzentrum, Max-Dohrn-Str. 10 in 10589 Berlin hin.
Weitere Informationen finden Sie hier.

(Autor: M. Weiss  |  Screenshot: A. Korkis & Photo: Svea-Anais Perrine  | Quellen: www.call-a-scientist.org , www.photocase.de )

EinsteinSlam, deutsche Dialekte und die Chinesen kommen!

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Posted on : 21-02-2011 | By : a_sokolowski | In : Fundstellen, Pimp my Lebenslauf, Soziales Engagement, Sprachen und Ausland
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(Bewertung-Durchschnitt: 3.00 von 5 Sternen)
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Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Die TU Dresden lädt zum physikalischen EinsteinSlam, heute ist internationaler Tag der Muttersprache und 2011 ist das europäisch-chinesische Jahr der Jugend.

Screenshot dpg-physik, jDPG - EinsteinSlam: Physik in 10 Minuten

Die ideale Kombination der Gehirnhälften
Denn bekanntermaßen ist die linke Gehrinhälfte für unser Sprachzentrum relevant und die rechte für das logisch-mathematische Denken. Wer also am EinsteinSlam am 14. März in Dresden teilnimmt, beweist, dass sein Gehirn optimal geschmiert ist. Voraussetzung ist nämlich der physikalische Bezug der Performance. Hut ab und Bühne frei, vielleicht auch für Ihre Darbietung? Man kann sich noch bis HEUTE anmelden!

Screenshot Unesco, UNESCO Atlas of the World’s Languages in Danger

Die deutsche Sprache ist gefährdet – aber welche?
Wussten Sie, dass allein in Deutschland 13 gefährdete Sprachen auf der Liste stehen? Damit meinen wir nicht etwa Sprachen “mit Migrationshintergrund” wie Türkisch oder Russisch, sondern einheimische Sprachen wie Plattdeutsch, Oberfränkisch und Friesisch. Heute ist internationaler Tag der Muttersprache und dieses Jahr liegt der Fokus auf bedrohten Sprachen. Mehr Infos zu diesem besonderen Tag und weiteren Aktionstagen finden Sie auch in unserem brandneuen Mentoring4u-Event-Kalender!

Screenshot EC-Europa, 2011 EU-China Year of Youth

Über den Tellerrand geschaut
Wenn wir schon beim Thema Sprache sind: 2011 ist das Jahr der europäischen und chinesischen Jugend(damit’s alle verstehen: englische Website). Hier können 200 Jugendliche aus Europa und China zusammen kommen und schon mal kulturelle Vielfalt und Verständnis üben. Man weiß ja nie, wofür das gut sein kann, schließlich ist Chinesisch ja angeblich bald die neue Weltsprache. Also bewerben Sie sich und bringen Sie sich gegenseitig lustige Wörter bei, vielleicht auch eines aus Ihrem regionalen Dialekt?

(Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.dpg-physik.de, www.unesco.org, http://ec.europa.eu)

Voll SOZIAL plus App, Go Africa und 4 neue Ausbildungen

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Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: SOZIAL vs. MINT jetzt auch mit Apps, Afrika-Stipendium und neue Ausbildungen des Deutschen Industrie- und Handelskammertags.

Screenshot planet-beruf, SOZIAL four you

Für Jungs und Mädels
Die neue Ausgabe von SOZIAL, eine Zeitschrift, die wirklich nur für Jungs gedacht ist, ist endlich da. Wir haben mal reingeschaut und wollten wissen, was das soll. SOZIAL ist das Gegenstück zu MINT und soll Jungs für soziale Berufe begeistern. Besonders gut finden wir die Statements der bisherigen Männer, die in den Bereichen arbeiten. Und damit in diesem Abschnitt auch die weibliche Seite nicht zu kurz kommt: Hier finden MINT-Begeisterte eine tolle Liste für MINT-Apps und zwar nicht nur fürs iPhone!

Screenshot bpb, Go Africa... Go Germany.

Go Africa … Go Germany!
Das ist ein Stipendium, das seit 2007 von der Bundeszentrale für politische Bildung an talentierte Studenten und Absolventen vergeben wird. Und was gibt’s? So, wie immer bei einem Stipendium erst mal Kohle und außerdem die Möglichkeit zu forschen. Man beschäftigt sich drei Jahre lang mit einem vorgegebenen Problem im Themenbereich Afrika und wird dafür gefördert. Die Stipendiaten lernen sich außerdem in zwei aufeinander folgenden Wochen in Deutschland und Afrika kennen und lernen so auch diverse Regionen besser kennen. Die etwas anderer Art eine Safari zu machen…

Screenshot dihk-verlag, Bootsbauer/Bootsbauerin

Fit für die Zukunft
Beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag gibt es vier neu modellierte Ausbildungsberufe. Wenn man ein wenig Ahnung hat, was in letzter Zeit durch die Medien gepustet wurde, erscheint es auch sinnvoll folgende Berufe neu zu modellieren. Da gibt es den neuen Buchhändler in Zeiten des iPads. Dann den Tourismuskaufmann /-frau für die Verschmelzung der Kulturen. Weiter den Packmitteltechnologen, der auf nachhaltige Rohstoffe aber auch darauf achten muss, dass Stoffe aus der Verpackung nicht ins Essen gelangen. Und seit der Lorelei-Katastrophe braucht man auch bessere Bootsbauer/-innen. Schade allerdings: Man muss die Flyer bestellen! Der einzige, den man online herunterladen kann, ist der Bootsbauer. Naja, vielleicht kommt’s ja noch. Spätestens mit der Neuauflage des Berufsbilds des Pressereferenten.

Übrigens: Verfolgen Sie heute und morgen noch unsere Tweets auf Twitter oder Facebook! Wir berichten live von den Mentoring-Events in Bremen und Berlin!

(Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.bpb.de, www.planet-beruf.de, www.dihk.de)

Mit Überstunden zu Umfragen. Danach zu Lizzy

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Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Umfrage “Wie stellen Sie sich die Bildung von morgen vor?”, Deutsche machen mehr Überstunden und bei LizzyNet gibt es MINT.

15 Minuten Bildung
Wir haben an der aktuellen deutsche Bürgerbefragung (auf deutsch, man kann sie aber auch auf türkisch und russisch machen) teilgenommen und haben tatsächlich maximal 15 Minuten gebraucht. Es werden Fragen zur Einschätzung der Bildungssituation in Deutschland gestellt, was man besser machen kann und sogar, wofür man bereit wäre, Geld auszugeben. Teilnehmen können alle, die wollen. Und das Beste ist, dass die Ergebnisse im März an die politischen Träger übergeben werden. Man kann sogar eine Reise nach Berlin gewinnen, um an diesem Tag dabei zu sein. Dafür lohnen sich 15 Minuten allemal. Also, wie stellen Sie sich dir Bildung von morgen vor?

Deutsche und Schweizer
Heute lesen wir, dass die Deutschen wieder mehr Überstunden machen, seit die Krise überwunden ist. Aber nicht etwa aus Spaß an der Freude, sondern weil es mehr zu tun gibt, aber nicht mehr Leute, die diese Arbeit tun. Die Arbeitslosigkeit geht zwar sicher noch etwas zurück, aber Tatsache ist, es müssen mehr Fachkräfte her. Übrigens schlägt sich die Überstunden-Orgie auch in der Schweiz nieder: Das Schweizer Fernsehen war so unzufrieden mit der Aufzeichnung des letzten Tatorts, dass auch hier nachgedreht werden musste.

Noch mehr Berufe
Auf Lizzynet haben wir heute die MINTrelation entdeckt. Und wie Sie schon richtig vermuten, werden auch hier interessante Jobs aus dem MINT-Bereich vorgestellt. Lassen Sie sich in den Bann ziehen…

(Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.bildung2011.de, www.sueddeutsche.de, www.lizzynet.de)

CrossCulture Praktika, MINT-Test und Mobbing von innen

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Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Spezielles Austauschprogramm für junge Berufstätige, welcher MINT-Typ Sie sind und einmal Mobbing und zurück.

Screenshot IFA, CrossCulture Praktika

Für den Frieden, für die Integration
Praktikum in Afghanistan, wär das etwas für Sie? Klingt erst mal exotisch, aber vor allem auch mutig. Und außerdem können Sie mit CrossCulture Praktika mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen: Auslandserfahrung, Sprachkenntnisse, Berufserfahrung und ganz nebenbei den interkulturellen Dialog und Verständnis fördern. Mensch, danach können Sie sich aber mal so richtig loben!

Screenshot Facebook, mach MINT

Wieder nix mit Bonbons
Zum wiederholten Mal beschäftigten wir uns heute morgen mit Studiengängen für die weibliche Seite der Macht und stießen wieder einmal auf MINT: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik. Jetzt gibt’s den ultimativen Test, um herauszufinden, welcher MINT-Typ man ist. Oder auch keiner. Wir haben ihn gleich mal gemacht. Vier kurze Fragen, Auswertung, gleich mit Freunden geteilt. Und mehr Infos zu Studiengängen aller MINTs gibt’s gleich dazu. Perfekt!

screenshot Yaez, Mobbing?

Ein zeitloses Theama: Mobbing
Früher hatte so etwas gar keinen Namen, da war es normal, dass einer in der Klasse der dumme August sein musste. Heute sind wir einen Schritt weiter. Inzwischen heißt Mobbing auch Dissen. Und es wird als Problem erkannt und thematisiert. So zum Beispiel von Adriane Haußmann, die sich das Hörbuch “Nicht Chicago. Nicht hier” angehört und eine ausführliche Rezension dazu geschrieben hat. Ist zwar nur eine Kurzgeschichte von 100 Minuten, aber um einen Einblick in das Thema zu bekommen, ist die Länge genau richtig. Also gut geeignet für alle, die aus dem August-Disser-Geschäft aussteigen oder mehr darüber wissen möchten.

(Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.ifa.de, www.facebook.com, www.yaez.de)

Heimspiel mal anders, Wattebauschstudiengänge? und Konkurrenzscheu

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Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Ein Fußballwettbewerb für ganz besondere Mädchen, warum MINT kein Bonbon ist und außerdem: leere Managerposten wegen Wettbewerb.

Screenshot heimspiel, Wettbewerb

Kick it like Beckham
Wenn man das geistige Bild des Mädchens vor Augen hat, das unbedingt Fußball spielen möchte, fällt es eigentlich nicht so sehr auf, dass die Website des Heimspiels 2011, dem Fußballwettbewerb für Mädchen, recht pinkfarben gehalten ist. Aber, und das muss an dieser Stelle auch erwähnt werden, hat schließlich die deutsche Frauenfußballmannschaft die letzte Fußball-Weltmeisterschaft gewonnen und die Männer versuchen es seit, naja, jedenfalls schon länger. Das heißt aber nicht, dass man sich auf seinen Lorbeeren ausruhen darf. Deshalb Mädels, mitmachen! Die nächste Mannschaft sucht und braucht euch!

Screenshot einstieg, Mathematisch

MINT und Butter
“Sich nicht unterbuttern lassen” – das möchten die Studentinnen, die Studiengänge belegen, die extra für Frauen geschaffen wurden. Diese Studiengänge sind in der Regel in den Bereichen MINT, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik angesiedelt. Eben, gerade weil sich zu wenige Frauen für den Bereich interessieren. Ob das nun ein Einstellungsproblem ist, ob es das Technik-Gen nun gibt oder nicht, sei mal dahingestellt. Tatsache ist, hier wird niemandem beziehungsweise niemander die Tastatur aus der Hand genommen, weil Mister Oberchecker seine Kommilitonin beeindrucken will. Allerdings muss man sich die Tastatur ja auch nicht aus der Hand nehmen lassen. Wenn Sie nun zu den Mädchen gehören, die sich unsicher sind: Informationen geben Sicherheit. Darum: Gehen Sie zu einem der bundesweiten Tage der Mathematik und gewinnen Sie anschließend den Nobelpreis.

Screenshot karrierebibel, Keine Konkurrenz

Wettbewerb ungleich Zickenkrieg
Immer wieder lesen wir in den Medien, dass es zu wenige Frauen in den Managementetagen gibt, in den Vorständen, auch den höchsten Führungsebenen. Kurzum, überall dort, wo große und wichtige Entscheidungen getroffen werden. Die Unternehmenskultur da oben ist auch eine andere, von millionenschweren Boni für Top-Manager haben Sie schließlich alle schon gehört. Und genau das schreckt Frauen ab, hat eine Studie nun herausgefunden. Konkurrenzdenke, leistungsabhängige Bezahlung und Wettbewerbsdruck scheint eher eine Männerdomäne zu sein. Seltsam, mag man nun denken, wird doch Frauen oft vorgeworfen, Zickenkriege zu führen und Intrigen zu schmieden. Das ist auch Wettbewerb. Aber mit anderem Fokus. Liegt da der Hund begraben?

(Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.heimspiel2011.info, www.einstieg.com, http://karrierebibel.de)