
Förderlehrer/in
In Absprache mit dem Klassenlehrer bzw. der Klassenlehrerin unterrichten Förderlehrer/innen bestimmte Schülergruppen, insbesondere im Deutsch-, Mathematik- sowie handlungsorientierten Unterricht. Dazu werden in der Regel Fördergruppen für leistungsschwache Schüler/innen oder Leistungsgruppen für besonders leistungsstarke Schüler/innen gebildet, die stundenweise aus dem Klassenverband genommen und getrennt unterrichtet werden. Teilweise unterrichten Förderlehrer/innen auch gemeinsam mit der Lehrkraft. In bestimmten Fällen ist aber auch eine intensive Einzelbetreuung von Schülern und Schülerinnen sinnvoll. Um die individuellen Förderschwerpunkte der einzelnen Schüler/innen zu erkennen, beobachten Förderlehrer/innen die Schüler/innen, analysieren Lernverhalten und Fehler und werten diese aus. Damit alle Schüler/innen die bestmögliche Förderung erfahren, ist es z.B. notwendig, unterschiedliche Übungsmaterialien je nach Förderschwerpunkt anzubieten oder geeignete Lernhilfen zur Verfügung zu stellen.
Daneben halten Förderlehrer/innen selbstständig und eigenverantwortlich Förderunterricht für Deutsch als Zweitsprache, erteilen Lese-Rechtschreib-Kurse und Förderunterricht für Schüler/innen mit Schwierigkeiten im mathematischen Bereich. Sie leiten Arbeitsgemeinschaften in Bereichen wie Schulspiel, Schulchor, Instrumentalunterricht oder Schülerzeitung.
Im Rahmen des Sportunterrichts erteilen Förderlehrer/innen differenzierten Sport- und Schwimmunterricht. Auch bei Schullandheimaufenthalten und anderen Schulveranstaltungen wirken sie mit. Schließlich übernehmen sie pädagogisch orientierte Verwaltungsaufgaben: Sie betreuen z.B. die Lehrer- und Schülerbücherei, führen die Schulchronik oder arbeiten bei Ausstellungen und Wettbewerben mit. Vorwiegend sind Förderlehrer/innen an Grund-, Haupt- und Förderschulen in Bayern beschäftigt. Sie geben auch Nachhilfeunterricht sowie Stütz- und Förderkurse bei Bildungswerken und Fördervereinen. Förderlehrer/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an einem Staatsinstitut für die Ausbildung von Förderlehrern.
Die Ausbildung dauert 3 Jahre, der anschließende Vorbereitungsdienst 2 Jahre. Vorausgesetzt wird ein mittlerer Bildungsabschluss. Für den Zugang zur Ausbildung wird ein Mindestalter von 16 Jahren verlangt. Minderjährige Bewerber/innen müssen eine schriftliche Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten vorlegen. Daneben muss die gesundheitliche Eignung für den Beruf gegeben sein und es muss ggf. ein amtliches Führungszeugnis vorgelegt werden. Außerdem müssen eine schriftliche und eine mündliche Zulassungsprüfung erfolgreich abgelegt werden.
(Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)
Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung und Plan B
oder was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht.
Studieren ohne Abitur – Viele Wege führen ans Ziel! Aufgepaßt PlanB!
Berufsausbildung in Deutschland – Ausbildung und duales Studium nach G8
Ausbildung und duales Studium nach G8.
Die Absolventenzahlen der nächsten Jahrgänge kumulieren sich in einigen Bundesländern so stark, dass es zu Engpäsen in einigen Studienfächern kommen wird. Da ist gute Information besonders wichtig, welche Studiengänge es gibt.
Information ist alles
Haut rein! Geht an die Hochschulen, sprecht mit Leuten, die schon das Studienfach belegt haben, auch ein Ranking im Netz hilft zur Einschätzung der Chancen. Und gut ist auch neugeschaffene Studiengänge und ungewöhnliche näher unter die Lupe zu nehmen. Vieles ist heute möglich in Kooperation mit Unternehmen. So gelingt Euch der Einstieg in die Praxis besonders leicht, da betriebliche Abläufe mit in den Studienablauf eingebunden werden. Im vorliegenden Mentoring4u TV-Ratgeber stellen wir Euch zunächst drei weltweit operierende Unternehmen vor.
Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!
Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
Zielstrebigkeit/Durchhaltevermögen, Sorgfalt, Verantwortungsbewusstsein, Lernbereitschaft, Verschwiegenheit, Psychische Belastbarkeit & Stabilität, Kommunikationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit, Beherrschtheit/Selbstkontrolle und Durchsetzungsvermögen sind die wichtigsten Voraussetzungen um den Beruf zum Förderlehrer wie gewollt zu erlernen. Denn Förderlehrer/innen unterrichten in Kooperation mit den Klassen- bzw. Fachlehrkräften an Grund-, Haupt-, Real-, und Förderschulen. Meist unterrichten Sie leistungsschwache oder besonders leistungsstarke Schüler/innen einzeln oder in kleinen Gruppen.
Für detaillierte Fragen was sich rundum den Beruf handelt, können Sie sich für den richtigen Ansprechpartner an folgenden Verbände wenden:
- Deutscher Lehrerverband (DL)
- Verband der Lehrer und Lehrerinnen an Schulen im Sekundarbereich
- Sächsischer Lehrerverband
Aufstiegsweiterbildung: Fachlehrer/in (staatlich geprüft) an Sonderschulen
Hochschulbildungsgänge: Lehrer/in an Förderschulen, Grundschulen (Primarstufe) und Hauptschulen (Sekundarstufe I); Pädagoge/Pädagogin
Die perfekte Bewerbungsmappe
Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV- Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!
Tipps für die Bewerbung
Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!
Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online
Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung
Haben Sie schon mal darüber nachgedacht noch eine Runde über eine Universität zu drehen, damit können Sie sich selbst noch einmal unter Beweis stellen. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel “Studieren ohne Abi“ .
Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!
Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Sprechen Sie beispielsweise auch Werbeagenturen und Kreativ-Agenturen an, die sich auf Werbung für Kinder spezialisiert haben. Es bieten sich auch größere Unternehmen mit Marektingabteilungen an. Sie sind hier nicht im falschen Film. Warum? Ganz einfach, Sie können sozusagen als Übersetzter bei Werbebotschaften Unterstützung anbieten. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich ein renommiertes- nicht unbedingt großes Bildungsunternehmen oder eine Schule, in einer anderen Stadt aussuchen. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Auf jeden Fall arbeitet jedes Unternehmen auf seine Art, da ist es nicht verwunderlich, wenn Sie auch nach der Lehrzeit Ihre Technik noch verbessern können. Aktiv bewegen, müssen Sie sich allerdings selbst.
Seien Sie flexibel. Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln möchten. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.
Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen?” Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.
Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.
(Autoren: M. Weiss & Dilan Balci (Auszubildende) | Bild & Thumb: Pixelio | Quellen: www.lehrerverband.de, www.vdr-bund.de, www.slv-online.de, Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )
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