mentoring4u

Monat: Oktober 2011

  • Konditor/in … oder mal was ganz süsses?

    Für die Herstellung von Konditoreiprodukten wie Torten, Kuchen und Kleingebäck wählen Konditoren und Konditorinnen die Zutaten aus, berechnen die benötigten Mengen und wiegen bzw. messen diese ab. Dann verarbeiten sie die Ausgangsstoffe per Hand oder mithilfe von Maschinen und Geräten. Sie mischen, portionieren und formen die Massen, etwa Teige, geben weitere Zutaten wie vorbereitetes Obst entsprechend Rezept hinzu und geben alles in Backformen oder auf Backbleche. Nach dem Backen garnieren, glasieren oder zuckern Konditoren und Konditorinnen die Waren, z.B. Torten und Gebäck. Außerdem wirken sie bei der Warenpräsentation im Laden, beim Verkauf der Konditoreiwaren und der Kundenberatung mit.

    Sie arbeiten vor allem in Konditoreien, Confiserien, Cafés oder Bäckereien mit Feinbackwarensortiment, aber auch im Patisseriebereich großer Hotels und Restaurants. Darüber hinaus können Konditoren und Konditorinnen in der Backwaren- und Süßwarenindustrie
    beschäftigt sein.

    Konditor/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO).
    Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird im Handwerk angeboten.

    Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:
    1. Ausbildungsjahr: € 271 bis € 363
    2. Ausbildungsjahr: € 307 bis € 409
    3. Ausbildungsjahr: € 360 bis € 481

    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
    Als persönliche Voraussetzungen werden in diesem Beruf  Interesse an der Verarbeitung von Lebensmitteln, Kommunikations- und Teamfähigkeit erwartet.  Die richtige Berufswahl zu treffen ist nicht immer leicht. Um herauszufinden, ob Ihre Interesse und Fähigkeiten wirklich in diesem Beruf liegen, haben Sie die Möglichkeit ein Praktikum zu absolvieren. In diesem Beruf haben Sie die Gelegenheit Ihre praktischen Erfahrungen beispielsweise in Konditoreien, Confiserien, Cafés oder Bäckereien mit Feinbackwarensortiment, aber auch im Patisseriebereich großer Hotels und Restaurants zu machen.

    An folgende Verbände können Sie sich anwenden, falls Sie bei der Suche eines Ansprechpartner nicht fündig werden:
    – Bäcker – Konditoren Meisterverband
    – Landessinnungsverband des Konditorenhandwerks Baden- Württemberg.
    –Der Verband Deutscher Großbäckereien e.V.
    – Verband des Rheinischen Bäckerhandwerks

    Eine weitere Möglichkeit sich über diesen Beruf zu erkundigen, wäre z.B bei der Messe Inoga Erfurt.

    Das Gehalt eines/-r  Konditors/-in finden Sie hier.

    Ähnliche Berufe hier auf Mentoring4u:
    –
    Bäckereiverkäufer/in
    – Bäcker/in
    – Diätassistent/in

    Die perfekte Bewerbungsmappe
    Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

    Tipps für die Bewerbung
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und PlanB
    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

    Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Sie müssen nur wissen, wo Sie wirklich hin wollen. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich einen Betrieb in einer anderen Stadt aussuchen. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Denken Sie doch auch einmal darüber nach, ob ein Studium für Sie interessant ist.   Lesen Sie dazu auch unseren Artikel „Studieren ohne Abi“ .

    Ganz besonders gefragt werden Fachkräfte in strukturschwachen Gebieten oder im Ausland. Am Anfang Ihrer Karriere sollten Sie ruhig in mehreren Unternehmen gearbeitet haben. Aber nicht nur für 3-4 Monate sondern schon 1-2 Jahre sollten es schon sein. Denken Sie immer daran, wenn Sie mit einem möglichen Arbeitgeber sprechen, müssen Sie interessant für ihn sein. Und Sie verkaufen an ihn Ihre Arbeitskraft und die muss hohen Ansprüchen gerecht werden. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

    Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
    Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen? Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autoren: M. Weiss & Ayu Damayanti ( Praktikantin) |  Bild & Thumb: A. Damayanti  |  Quellen: www.gehaltsvergleich.com,www.messe-erfurt.de, www.neu.biv-rheinland.de, www.grossbaecker.de, www.sg-becke.ch, www.konditoren-bw.de ,Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )

  • Schon mal mit Klassenkameraden in Singapur gewesen? Nein? Dann sprecht mal Eure Lehrer an.

    Asia-Europe Classroom net: two continents –  one classroom

    Tipps von einheimischen Jugendlichen für Jugendliche: Wo kann ich als Rucksackreisender günstig in Lissabon übernachten? Welches Gericht muss ich in Singapur unbedingt probieren?  Wie kann man im Sommer im Hamburger Hafen den Touristenmassen entkommen? Ein Projekt der Asia Europe Foundation (ASEF) bietet den Austausch über mögliche Erfahrungen und Erlebnisse als jugendlicher Tourist in Asien und Europa auf einer gemeinsamen Website. Sowohl Schülerinnen und Schüler aus Singapur und Portugal, Griechenland und Dänemark,  als auch der 9d der Bismarckschule Elmshorn nehmen in diesem Schuljahr an dem viermonatigen Internetprojekt Travellers’ Passports im Rahmen des Englischunterrichts teil. In Länder übergreifenden Gruppen überlegen sie sich Sehenswürdigkeiten in ihrer Umgebung, typische Gerichte als auch nationale oder lokale Festivitäten, die sie anderen Jugendlichen vorstellen. Diese Informationen unterlegen sie mit Fotos oder Videoclips. Der virtuelle Trip wird auf der gemeinsamen Website für die anderen Gruppenmitglieder aus den verschiedenen Ländern zugänglich gemacht und bietet Diskussionsanlässe – auf Englisch als gemeinsame Sprache. Geleitet wird dieses Projekt von der Pioneers Secondary School in Singapur.

    Im Verlauf des Projekts organisieren die betreuenden Lehrerinnen und Lehrer eine einstündige Online Diskussion jeweils mit einigen europäischen und asiatischen Schulen. So können die Schülerinnen und Schüler sich gegenseitig zu den kulturellen Besonderheiten  Fragen stellen, direkt miteinander kommunizieren und sich besser kennen lernen.

    Das Ziel dieser Internetprojekte ist, authentische Kommunikationsmöglichkeiten in der Fremdsprache  zu schaffen und eine Internetplattform sinnvoll zu nutzen. Inhaltlich sollen die Schülerinnen und Schüler sich ihrer kulturellen Eigenarten bewusst werden  sowie sich über Tourismus als Wirtschaftszweig in ihrem eigenen Land und auch in anderen Regionen der Erde bewusst werden.

    Vanessa Schattauer und Jan Peters aus Elmshorn

    Drei Vertreter unserer Schule waren in diesem Jahr von der Schule in Singapur zu einer einwöchigen International Friendship Week eingeladen – ein ganz besonderes Highlight, das die Zusammenarbeit zwischen europäischen und asiatischen Schulen stärken soll. Die Pioneers Secondary School bietet pro Jahr über 15 solcher Projekte an und lud in diesem Jahr Vertreterinnen und Vertreter der einzelnen Projekte zu sich ein. Frau Hahn begleitete Vanessa Schattauer und Jan Peters (beide 9d), die bei Gastfamilien in Singapur gewohnt haben, zu dieser internationalen Projektwoche im April. Wir waren alle gespannt auf die Berichte und ihre Erlebnisse dort und hoffen, in den kommenden Jahren mit möglichst vielen Schülerinnen und Schülern der Bismarckschule an Projekten der ASEF arbeiten zu können.

    Weitere Informationen finden sich auf folgender Seite: www.asef.org . Sprechen Sie mich gerne auf weitere Informationen an!

    Petra Bartel-Schabram, Koordinatorin Studien- und Berufsberatung (Bismarckschule Elmshorn)

    (Gastautor: Petra Bartel-Schabram  /  Bilder: P.Bartel-Schabram  Bildbearbeitung: M.Weiss  /  Quelle:  www.asef.org)

  • 7 auf einen Streich…..7 Pianisten, 7 Konzertflügel …ein Konzertfeuerwerk in Frankfurt

    Wow, damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Aus dem Programm ging hervor „farben der frühe“ für sieben Klaviere. Das riß mich nicht unbedingt vom Hocker, aber ich sollte von dieser Veranstaltung berichten. Mathias Spahlinger, ein Komponist aus Frankfurt/Hessen, hat 1997 für sieben Klaviere einen sechssätzigen Klavierzyklus geschrieben.  Sieben Pianisten von deutschen Musikhochschulen haben sich im Vorfeld in den verschiedensten Lokalitäten zum „üben“ getroffen. Stellen Sie sich mal die Logistik vor; welches Musikhaus verfügt schon über 7 Konzertflügel in einem Raum. Aber die Pianisten, der Dirigent und der Komponist haben auch dieses Problem gelöst.

    Um 19:30 Uhr begann das Konzert. Schon etwas ungewöhnlich, diesmal saßen wir, d. h. die Zuschauer auf der Bühne und sahen den Pianisten sozusagen auf Ihre Hände. Ein tolles Erlebnis. Kannte ich bisher nur von Logenplätzen. Ein Zwiegespräch zwischen Julia Cloot, Leiterin des Instituts für zeitgenössische Musik an der HfMDK Frankfurt und Mathias Spahlinger eröffnete den Abend. Na ja, jetzt wussten wir schon etwas mehr. Aber was dann folgte, war ein 50-minütiges, regelrechtes Feuerwerk, nein Staccato, ein unglaubliches Zusammenspiel und Aufnehmen von Tönen und Harmonien durch die Pianisten. Für mich ein völlig unerwartetes Musikerlebnis der ganz anderen Art. Danke!

    Ich wünsche mir, dass noch viel mehr Menschen so ein Glück haben wie ich, ein solches Klangerlebnis erleben zu dürfen. Am liebsten würde ich Ihnen zurufen „weiter so“, aber so wird ja kein Artikel geschrieben….Vielleicht können Sie, liebe Leser, ein solches Projekt mit unterstützen. Mehr Informationen zur Gesellschaft der Freunde und Förderer erhalten Sie bei: Beate Eichenberg info@hfmdk-freunde.de


    Folgende Musiker haben an dem Abend musiziert:

    Axel Grammelspacher, Klavier 1
    Eike Wernhard, Klavier 2
    Everett Hopfner, Klavier 3
    Catherine Vickers, Klavier 4
    Neus Estarellas Calderón, Klavier 5
    Mireia Vendrell, Klavier 6
    Björn Lehmann, Klavier 7
    Christof M. Löser, Dirigent


    Mathias Spahlinger, Komponist

    Heute werden in Hessens Hochschule für Musik, Theater und Tanz rund 900 Studierende von 60 Professoren und 350 Lehbeauftragten unterrichtet. Die HfMDK ist eine vernetzte Hochschule, die in die Gesellschaft hineinwirkt und für die Gesellschaft ausbildet, in enger Zusammenarbeit mit wichtigen regionalen und überregionalen Kulturinstitutionen. Sie hat einen klaren Auftrag: Sie will für die Kunst begeistern- und damit den Erhalt und Ausbau eines lebendigen Kulturlebens gewährleisten.

    Mit jährlich etwa 200 öffentlichen Veranstaltungen und zahlreichen Kooperationen mit allen namhaften Kulturinstitutionen der Rhein-Main-Region trägt die HfMDK aktiv zu einem Mehr an Lebensqualität in der Region bei. Quelle: HfMDK

    (Autoren: A. Damayanti &  M.Weiss | Bild und Bearbeitung: A. Damayanti | Ort: Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/M. am 25. Oktober 2011 | Quelle: www.hfmdk-frankfurt.info)

  • Ganz viel Beschleunigung in Hamburg

    Hamburg:
    Nacht des Wissens, Tag der Offenen Tür – DESY LIVE – am 29. Oktober von 12-24:00 Uhr  Eintritt frei.

    Nicht nur was für Jungs
    DESY ist eines der weltweit führenden Beschleunigerzentren und gehört zur Helmholtz-Gemeinschaft. Bei DESY werden große Teilchenbeschleuniger entwickelt, gebaut und betrieben, um damit die Struktur der Materie zu erforschen. Das breit gefächerte, international ausgerichtete Forschungsspektrum von DESY beruht auf drei Schwerpunkten: Entwicklung, Bau und Betrieb von Beschleunigern, Forschung mit Photonen sowie Teilchen- und Astroteilchenphysik. Und hier geht’s zur Desy Tour.

    Bei DESY wird die Förderung junger Talente groß gewschrieben. Desy sucht engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Also nix wie hin. Trauen Sie sich Fragen zu stellen….vielleicht klappt’s mit einem Praktikum oder Ausbildungsplatz im nächsten Jahr.  Wenn’s ganz besonders gut für Sie läuft, lernen Sie vielleicht einen Mentor kennen. Viel Erfolg!


    (Autor: M. Weiss  |  Bildgestaltung: M. Weiss  |  Quellen:
    www.desy.de)

  • Kaufmann/-frau im Einzelhandel


    Kaufmann/-frau im Einzelhandel
    Sie verkaufen Konsumgüter wie z.B. Bekleidung, Spielwaren, Nahrungsmittel, Unterhaltungselektronik oder Einrichtungsgegenstände. Kaufleute im Einzelhandel führen Beratungsgespräche mit Kunden, verkaufen Waren und bearbeiten ggf. Reklamationen. Außerdem planen sie den Einkauf, bestellen Waren, nehmen Lieferungen entgegen, prüfen deren Qualität und sorgen für eine fachgerechte Lagerung. Sie zeichnen die Waren aus und helfen beim Auffüllen der Regale sowie bei der Gestaltung der Verkaufsräume. Auch bei der Planung und Umsetzung von werbe- und verkaufsfördernden Maßnahmen wirken Kaufleute im Einzelhandel mit. Sie beobachten den Markt, die Konkurrenz sowie den Warenfluss im eigenen Geschäft und beeinflussen dadurch die Sortimentsgestaltung.
    Hauptsächlich arbeiten Kaufleute im Einzelhandel in Einzelhandelsgeschäften verschiedener Wirtschaftsbereiche: vom Modehaus über den Supermarkt bis zum Gemüseladen.Auch im Versandhandel oder in großen Tankstellen mit gemischtem Warenangebot sind sie beschäftigt. Darüber hinaus können sie z.B. in Videotheken oder bei Fahrradverleihern tätig sein.
    Kaufmann/-frau im Einzelhandel ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird im Handel und im Handwerk angeboten. Durch Wahlqualifikationseinheiten verfügt dieser Beruf über eine flexible Ausbildungsstruktur. Auch eine schulische Ausbildung ist möglich.

    Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:
    1. Ausbildungsjahr: € 558 bis € 630
    2. Ausbildungsjahr: € 625 bis € 705
    3. Ausbildungsjahr: € 719 bis € 809

    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung und Plan B

    oder was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht.

    Studieren ohne Abitur – Viele Wege führen ans Ziel! Aufgepaßt PlanB!

    Berufsausbildung in Deutschland – Ausbildung und duales Studium nach G8
    Ausbildung und duales Studium nach G8. 
Die Absolventenzahlen der nächsten Jahrgänge kumulieren sich in einigen Bundesländern so stark, dass es zu Engpäsen in einigen Studienfächern kommen wird. Da ist gute Information besonders wichtig, welche Studiengänge es gibt.

    Information ist alles 
Haut rein! Geht an die Hochschulen, sprecht mit Leuten, die schon das Studienfach belegt haben, auch ein Ranking im Netz hilft zur Einschätzung der Chancen. Und gut ist auch neugeschaffene Studiengänge und ungewöhnliche näher unter die Lupe zu nehmen. Vieles ist heute möglich in Kooperation mit Unternehmen. So gelingt Euch der Einstieg in die Praxis besonders leicht, da betriebliche Abläufe mit in den Studienablauf eingebunden werden. Im vorliegenden Mentoring4u TV-Ratgeber stellen wir Euch zunächst drei weltweit operierende Unternehmen vor.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
    Folgende Interessen sind hilfreich und wichtig, um den Beruf ausüben zu können.

    • Interesse an sozialberatenden Tätigkeiten z.B. das einfühlsame Beraten von Kunden.
    • Interesse an kaufmännischen und organisatorischen Tätigkeiten wie z.B. beim durchführen von Warenbeschaffung und Einkauf.
    • Interessen an verwaltenden organisatorischen Tätigkeiten wie das Annehmen und Kontrollieren von Waren im Wareneingang oder gewissenhaftes Kassieren und Abrechnen des Kassenbestands.

    Hier wird ebenso noch nach Rechenfertigkeiten, Verständnis für mündliche Äußerungen und nach Mündlichem Ausdruckvermögen gefragt, da Sie stets mit Menschen zusammenarbeiten.

    Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie die oben genannten Fähigkeiten und Interessen erfüllen, ist es immer wieder hilfreich ein Praktikum zu machen. Hauptsächlich arbeiten Einzelhandelskaufmänner/-frauen in Einzelhandelsgeschäften verschiedener Wirtschaftsbereiche wie z.B. Lidl, Aldi, Penny, Rewe, H&M, C&A, etc. Fragen Sie doch einfach mal nach, sicherlich wird Ihnen weitergeholfen.

    Schauen Sie doch auch mal im Handelsverband Deutschland nach, dort haben Sie immer die Gelegenheit nach einem richtigen Ansprechpartner zu suchen.

    Hier noch ein Erfahrungsbericht zum Einzelhandelskaufmann/-frau!

    Weiterbildungsmöglichkeiten: staatlich geprüfter Betriebswirt, Handelsfachwirt und ab dem Alter von 24 besteht in manchen Bundesländern sogar die Möglichkeit eines Studiums. Siehe auch PlanB.

    Ähnliche Berufe auf Mentoring4u : Automobilkaufmann, Bäckerreiverkäufer , Fachmann für Systemgastronomie

    Die perfekte Bewerbungsmappe
    Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV– Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

    Tipps für die Bewerbung
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und PlanB
    Haben Sie schon mal darüber nachgedacht noch eine Runde über eine Universität zu drehen, damit können Sie sich selbst noch einmal unter Beweis stellen. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel “Studieren ohne Abi“ .

    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

    Die Welt steht Ihnen sozusagen offen, es gibt eine Menge Möglichkeiten für Sie. Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich einen Betrieb in einer anderen Großstadt aussuchen. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Ganz besonders gefragt werden Fachkräfte in strukturschwachen Gebieten. Schauen Sie sozusagen einmal über den Gartenzaun in die Ferne. Es kann auch in 50 km Entfernung ein interessanter Betrieb liegen. Aktiv bewegen, müssen Sie sich allerdings selbst.

    Sie sollten nicht nur bei den bekannten Unternehmen bewerben, sondern auch mittelständische Unternehmen in die Wahl Ihrer möglichen Arbeitgeber aufnehmen. Seien Sie flexibel. Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln möchten, welches Abteilung, welchen Fachbereich Sie besonders gut unterstützen können. Wo liegen Ihre Stärken, wo liegen Ihre Schwächen. Bedenken Sie, dass Sie Ihre Arbeitskraft verkaufen und sie sind jetzt eine Fachkraft, die einen Wert hat. Gehaltsverhandlungen führt man vor dem  Einstellungsgespräch. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

    Alles was Recht ist – Arbeitsrecht

    Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen?” Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autoren: M. Weiss & Dilan Balci (Auszubildende) |  Bild & Thumb: A.Korkis  |  Quellen: www.einzelhandel.de, www. c-and-a.com, www.hm.com, www.rewe.de, www.penny.de, www.aldi.com, www.lidl.de,  Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )

  • Drogist/in


    Drogist/in

    Sie beraten ihre Kunden z.B. über die Inhaltsstoffe von Kosmetika, bestimmten Lebensmitteln, Körperpflege- oder Waschmitteln oder über die Anwendung von Heil- und Hilfsmitteln sowie von freiverkäuflichen Arzneimitteln, über Einsatzgebiete und umweltfreundliche Entsorgung von Pflanzenschutzmitteln oder Insektengiften. Drogisten und Drogistinnen empfehlen geeignete Produkte, nehmen Filme für die Entwicklung im Labor entgegen und bedienen die Kasse. Da sie aus der Kundenbetreuung die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden kennen, wirken sie auch bei der Sortimentsauswahl mit. Sie bestellen Waren, nehmen diese an und lagern sie. Um die Waren ansprechend zur Geltung zu bringen, gestalten und dekorieren sie Schaufenster und Verkaufsräume. Darüber hinaus planen und realisieren sie verkaufsfördernde Maßnahmen und übernehmen organisatorische und kaufmännische Tätigkeiten im Personal- und Rechnungswesen.
    Vorwiegend sind Drogisten und Drogistinnen im Einzelhandel beschäftigt. Dort arbeiten sie in Drogerieabteilungen von Kaufhäusern oder Supermärkten sowie in Fachgeschäften, die Drogerieartikel führen. Auch im Großhandel für kosmetische Erzeugnisse und Körperpflegemittel oder pharmazeutische Produkte sind sie angestellt.
    Drogist/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).
    Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird in Industrie und Handel angeboten.

    Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:
    1. Ausbildungsjahr: € 561 bis € 630
    2. Ausbildungsjahr: € 628 bis € 705
    3. Ausbildungsjahr: € 723 bis € 809

    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung und Plan B

    oder was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht.

    Studieren ohne Abitur – Viele Wege führen ans Ziel! Aufgepaßt PlanB!

    Berufsausbildung in Deutschland – Ausbildung und duales Studium nach G8
    Ausbildung und duales Studium nach G8. 
Die Absolventenzahlen der nächsten Jahrgänge kumulieren sich in einigen Bundesländern so stark, dass es zu Engpäsen in einigen Studienfächern kommen wird. Da ist gute Information besonders wichtig, welche Studiengänge es gibt.

    Information ist alles 
Haut rein! Geht an die Hochschulen, sprecht mit Leuten, die schon das Studienfach belegt haben, auch ein Ranking im Netz hilft zur Einschätzung der Chancen. Und gut ist auch neugeschaffene Studiengänge und ungewöhnliche näher unter die Lupe zu nehmen. Vieles ist heute möglich in Kooperation mit Unternehmen. So gelingt Euch der Einstieg in die Praxis besonders leicht, da betriebliche Abläufe mit in den Studienablauf eingebunden werden. Im vorliegenden Mentoring4u TV-Ratgeber stellen wir Euch zunächst drei weltweit operierende Unternehmen vor.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
    In diesem Beruf wird nach Rechenfertigkeit, Handgeschick, Kaufmännische Befähigung, Umstellungsfähigkeit, Wahrnehmungs- und Bearbeitungsgeschwindigkeit, Verständnis für mündliche Äußerungen z.B. Verstehen von Kundenanfragen und nach mündlichem Ausdrucksvermögen gefragt.

    Sie sind Sich nicht sicher ob Ihre Interessen und Fähigkeiten in diesem Beruf liegen?
    Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten! Zum einen ist es immer hilfreich ein freiwilliges Praktikum zu absolvieren.
    Fragen Sie doch einfach mal in Drogerieabteilungen von Kaufhäusern oder Supermärkten nach, sowie in Fachgeschäften die Drogerieartikel führen.

    Eine weitere Möglichkeit wäre in folgenden Verbänden nachzuschauen z.B. im Verband Deutscher Drogisten und Schweizerische Drogistenverband (SDV), dort haben Sie immer die Gelegenheit nach einem richtigen Ansprechpartner zu suchen. Anhand deren Informationen kannst Du die berufliche Tätigkeiten eines Drogisten näher kennenlernen.

    Fortbildungsmöglichkeiten:
    Betriebswirt/-in , Handelsassistent/-in und Fachkaufmann/-frau

    Ähnliche Berufe auf Mentoring4u :
    Apothekenhelfer/in, Diätassistent/in

    Die perfekte Bewerbungsmappe
    Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV– Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

    Tipps für die Bewerbung
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung
    Haben Sie schon mal darüber nachgedacht noch eine Runde über eine Universität zu drehen, damit können Sie sich selbst noch einmal unter Beweis stellen. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel “Studieren ohne Abi“ .

    Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
    Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen?” Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autoren: M. Weiss & Dilan Balci (Auszubildende) |  Bild & Thumb: A.Korkis  |  Quellen: www.drogistenverband.ch, www.drogistenverband.de,   Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )

  • Schreibtische, die die Welt bewegen, Blümchensex und eifersüchtige Leibwächter und wie eine Uni international wird

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Wiwo stellt Büros deutscher Persönlichkeiten vor, Stuttgart wirbt mit Blümchensex  und wie eine deutsche Universität einen internationalen Standard erreicht.

    Interessant in welchen Büros weltbewegende Entscheidungen gefällt werden. Büros als Spiegelbild der Persönlichkeit? Berichten Sie , liebe Leser uns doch mal wie Sie Ihr Büro einrichten würden. Wir sind gespannt. Bitte Email an redaktion@mentoring4u.de

    Das Staatliche Museum für Naturkunde Stuttgart hat gestern eine Sonderausstellung im Schloss Rosenstein zum Thema: „SEX DAS Thema in der Biologie – und weit darüber hinaus“, eröffnet.

    Laufzeit 27. Oktober 2011 bis 20. Mai 2012.

    Wir unterstellen mal Sie haben direkt an Biologie gedacht, als Sie die ersten Zeilen gelesen haben, genau darum geht es ja. Warum SEX in der Natur, warum zwei Geschlechter und welche Interessen treiben Männchen und Weibchen und wie differieren sie, um die eigenen durchzusetzen?

    Die Ausstellung zeigt, mit welcher Rafinesse und unterschiedlichsten Methoden Tiere und Pflanzen dabei vorgehen, sich möglichst erfolgreich fortzupfanzen. Eine interessante Ausstellung, die eben äußerst subtil auf sich aufmerksam macht, aber das zieht eben auch!
    Auf sich aufmerksam machen!

    Anne K. Dote,  Studentin an der Ruhr-Universität Bochum gibt in ihrer Kolumne einen persönlichen Einblick in den Kosmos der RUB.
    Echt lesenswert und schön geschrieben. Sie setzt sich mit einem Thema auseinander, dass auch in vielen deutschen Unternehmen zu einigen athmosphärischen Problemen führt.  Eine Fremdsprache dient zur Überbrückung von offenen Fragen. Das gelingt nicht immer wirklich nachhaltig.

    (Autor: M. Weiss  |  Screenshots: D. Balci und M. Weiss  |  Quellen: www.wiwo.de, www.naturkundemuseum-bw.de ,www.pflichtlektuere.com)

  • Karl Feldkamp an mentoring4u


    Karl Feldkamp.
    Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in Lübeck. Nach einer Ausbildung als Erzieher war er pädagogischer Leiter eines Kinderheims in Bad Oldesloe. Sein weiterer Berufsweg führte über Jugendarbeit und Jugendbildung im Bistum Osnabrück nach Köln als Leiter im Jugendreferat des Kolpingwerks. Er setzte seinen Berufsweg fort als Sozialarbeiter und Streetworker für obdachlose Kinder und Jugendliche am Kölner Hauptbahnhof. Anschließend arbeitete er in der Familienberatung der Stadt Köln. Seit 1990 betätigt er sich als Supervisor in schul- und sozialpädagogischen Einrichtungen. (Quelle: Wikipedia)


    Kinder – unsere Zukunft! Und die Zukunft unserer Kinder?
    In nahezu allen politischen Sonntagsreden werden Kinder als unser aller Zukunft beschworen. Sie gelte es zu fördern und bei allem politischen Handeln zu bedenken. Nicht von ungefähr lassen sich Politiker von ihnen Blumensträuße schenken, mit Papierfähnchen zuwinken und nehmen die Kleinen sehr gern auf den Arm. Und das ganz im doppelten Sinn dieser Handlung. Als Kinderfreund, der ihnen häufig leere Versprechungen macht.

    Wir Gegenwärtigen, hört der Bürger sie predigen, sollten uns nicht dadurch schuldig machen, dass wir den zukünftigen Staatsbürgern Schulden, eine ausgebeutete Umwelt und falsche Werte hinterlassen.

    In Deutschland
    verrotten Schuldächer, werden immer mehr Naturflächen versiegelt, verhindern politische Streitereien den Fortschritt und werden Schulden angehäuft.…

    Ein Bildungssystem, das Kinder auf die Zukunft vorbereiten will, lässt die Schüler für Klausuren einen Stoff pauken, der ihnen nicht einmal theoretisch vermittelt, wie sie im wirklichen Leben vorankommen können.

    Zu wenige Religionslehrer, Sozialkundler und musische Fachlehrer reden in zu wenigen Schulstunden von menschlichen Werten, die sie in der heutigen Ellenbogengesellschaft selbst kaum vorleben und vorleben können. Zumal Schule eher als nicht gerade gerechte gesellschaftliche Auswahlanstalt fungiert, die nicht gleiche Chancen gewährt sondern ungleiche Chancen zuteilt.

    Politiker ergehen sich in Kämpfen, in denen es oft eher um Machtgewinn geht als um das Wohl ihrer Wähler. Schildbürgerliche Trauerspiele im Kleinen spiegeln, was in Berlin und in Europa im Großen an unerträglichen Machtspielen inszeniert wird.

    Die kommunalen Jugendämter sind nicht ausreichend besetzt, deren Mitarbeiter daher überlastet. Sie agieren kostenbewusst und in ständiger Angst, ihre Verantwortung für die betroffenen Familien und Kinder nicht fachgerecht wahrnehmen zu können. In Kindertagesstätten kommen aus Einspargründen immer weniger Betreuungskräfte auf immer mehr Kinder. Und bis vor wenigen Wochen galt im kinderfeindlichen Deutschland Kinderlärm noch als Umweltbelastung und nicht als Zukunftsmusik.
    Manche Banken zockten und zocken nach Spielkasinoart mit dem Geld, das auch für Kinder zurückgelegt wurde. In der Finanzwirtschaft, aber auch in anderen Wirtschaftsbranchen geht es nur darum, den schnellen Euro zu machen. Und zwar sofort. Und nach uns die Sintflut, auch wenn unsere Kinder darin ertrinken.

    Medien suggerieren, Kinder seien vor allem eine Last, die sehr viel Geld kostet. Kinder gefährden somit den Wohlstand möglicher zukünftiger Eltern.
    Andererseits werden sie auch heute noch als Erlöser gesehen, die in der Zukunft als Erwachsene das Neue und Erlösende bringen sollen, das ihre Elterngeneration nicht mehr schaffte, aber im Alter noch genießen möchte.

    Die Berichte der Tagesschau über atomare und Umwelt-Katastrophen, Kriege, Kinderarmut, schwere Unfälle, Kindesmissbrauch haben wenig Ermunterndes.

    Kein Wunder, also, dass laut einer aktuelle Studie der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) jeder dritte Schüler an depressiven Stimmungen leidet und nach anderen Studien mehr als zwanzig Prozent der Kinder in der Bundesrepublik als psychisch gestört gelten.*

    Die Anzahl von Selbstmorden bei Kindern und Jugendlichen ist erschreckend hoch.

    Nun hat allerdings jedes unter depressiven Verstimmungen leidende Kind sicherlich seine eigene persönliche Geschichte. Und es wäre unzulässig, alles auf die Politik und die gesellschaftlichen Verhältnisse zu schieben.

    Aber hart arbeitende allein erziehende Mütter, Eltern, die aus beruflichen Gründen sich nur unzureichend um ihre Kinder kümmern können, Mängel im Bildungssystem, die Benachteiligung von Kindern bildungsferner Schichten und die von erwachsenen Siegertypen vorgelebte Ellenbogengesellschaft tragen mit Sicherheit nicht zum Optimismus unserer Kinder bei.

    Glückliche Zukunft
    Damit sie eine glückliche Zukunft haben und unsere glückliche Zukunft werden, müssen wir alle – Eltern, Lehrer, Ärzte, Journalisten, Politiker, Banker und Unternehmer – jeder an seiner Stelle – ihnen in der Gegenwart bessere Vorbedingungen auf ein aussichtsreiches Leben schaffen. Packen wir’s an: Vor allem das Bildungsproblem. Gründen wir Stiftungen, die mit klaren Richtlinien lebensnahe, ganzheitliche Bildungseinrichtungen unterstützen, die sowohl gesundheitliche und gesellschaftliche als auch soziale kommunikationsfördernde Lerninhalte und Werte vermitteln. Denn bekanntlich ist die Schuldenkrise vor allem eine Wertekrise.

    *Untersuchung im Auftrag der Bundesärztekammer unter Beteiligung der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde  sowie der DAK und zweier anderer Krankenkassen im Zeitraum 2005 – 2007

    Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

    (Gastautor: Karl Feldkamp  /  Bild und Thumb: D. Balci  /  Quelle: www.wikipedia.de)

  • Was können Eltern Ihren Kindern heute empfehlen? Diskutieren Sie mit uns

    Messe Menschen von oben
    Die Finanzkrise hinterlässt tiefgehende Strukturbrüche in Volkswirtschaften, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Staaten haben in bisher ungeahntem Ausmaß eingegriffen. Neue Rahmenbedingungen sind gesetzt worden, vor allem aber, es findet eine fast unermessliche Lastenverschiebung auf die nächsten Generationen statt.

    Vertrauen und Zuversicht in die eigenen Kräfte und der Gesellschaft schwinden.

    Sprüche wie „Du sollst es einmal besser haben als wir“ und „Dir steht die Welt offen“ sind für junge Menschen keine Unterstützung, um in der nach außen desolat scheinenden Wirtschaft und im Wirrwar von offenen Ausbildungsplätzen, Studiengängen und Fachkräftemangel die richtige Entscheidung zu treffen.

    Was können Eltern, Wissenschaftler, Manager und Politiker jungen Menschen heute empfehlen? Diskutieren Sie mit uns.

    (M. Weiss | Foto: stm | Quelle photocase)

  • Bankkaufmann/-frau, ein Berufsbild das viele Möglichkeiten bietet


    Bankkaufmann/-frau
    Bankkaufleute beraten ihre Kunden in allen Fragen rund ums Geld. Sie eröffnen Bankkonten, informieren über Kontoführung und Online-Banking und bearbeiten Kundenaufträge im Auslandszahlungsverkehr. Außerdem weisen sie auf die verschiedenen Möglichkeiten der Geld- und Kapitalanlage hin, z.B. auf Sparbriefe oder Aktien. Bankkaufleute bearbeiten Privat- und Firmenkredite, wobei sie die Kreditwürdigkeit der Kundenbeurteilen und überprüfen. Sie schließen Bausparverträge, Lebensversicherungen und andere Verträge ab und erledigen Aufträge zur Ein- oder Auszahlung von Bargeld. Im internen Bereich eines Kreditinstitutes planen und steuern sie Arbeitsabläufe. Darüber hinaus führen sie Kontrollen im Rechnungswesen durch und überwachen die Einhaltunggesetzlicher Vorschriften und innerbetrieblicher Richtlinien. Auch Tätigkeiten im Personalwesen können in ihren Aufgabenbereich fallen. Hauptsächlich arbeiten Bankkaufleute in Kreditinstituten wie Banken und Direktbanken, Girozentralen, Sparkassen und Bausparkassen. Sie können ebenfalls an Börsen oderim Wertpapierhandel beschäftigt sein. Darüber hinaus kann es auch bei Versicherungenoder bei Immobilienvermittlern geeignete Tätigkeitsfelder geben. Bankkaufmann/-frau ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird im Kreditgewerbe angeboten. Es besteht zudem die Möglichkeit, je nach Bundesland an Sparkassenakademien eine Ausbildung als Sparkassen-Vertriebskaufmann/-frau oder Sparkassenkaufmann/-frau zu absolvieren.

    Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:
    1. Ausbildungsjahr: € 742 bis € 755
    2. Ausbildungsjahr: € 798 bis € 814
    3. Ausbildungsjahr: € 853 bis € 872

    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung und Plan B
    oder was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht.

    Studieren ohne Abitur – Viele Wege führen ans Ziel! Aufgepaßt PlanB!

    Berufsausbildung in Deutschland – Ausbildung und duales Studium nach G8
    Ausbildung und duales Studium nach G8. 
Die Absolventenzahlen der nächsten Jahrgänge kumulieren sich in einigen Bundesländern so stark, dass es zu Engpäsen in einigen Studienfächern kommen wird. Da ist gute Information besonders wichtig, welche Studiengänge es gibt.

    Information ist alles 
Haut rein! Geht an die Hochschulen, sprecht mit Leuten, die schon das Studienfach belegt haben, auch ein Ranking im Netz hilft zur Einschätzung der Chancen. Und gut ist auch neugeschaffene Studiengänge und ungewöhnliche näher unter die Lupe zu nehmen. Vieles ist heute möglich in Kooperation mit Unternehmen. So gelingt Euch der Einstieg in die Praxis besonders leicht, da betriebliche Abläufe mit in den Studienablauf eingebunden werden. Im vorliegenden Mentoring4u TV-Ratgeber stellen wir Euch zunächst drei weltweit operierende Unternehmen vor.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
    Das Berufsprofil für Bankkaufleute ist sehr umfangreich und vielseitig ebenso haben Sie hohe Aufstiegschancen. Heutzutage muss ein Bankkaufmann bzw. eine Bankkauffrau nicht nur gut rechnen können, sondern es müssen bei dieser Beschäftigung noch viele andere Bereiche abgedeckt werden. Natürlich müssen Bankkaufleute ganz besonders serviceorientiert sein. Und glauben Sie nicht an die vielen Märchen, die von Investmentbankern handeln. Der Bankkaufmann ist ein ganz solider Beruf und bietet eine gute Grundlage nicht nur für das Studium, sondern auch um später in andere kaufmännische Berufe oder Unternehmen umzusteigen.

    Es lohnt sich immer wieder ein Praktikum zu absolvieren um die Tätigkeiten näher kennenzulernen.
    Neben den bekannten privaten Großbanken gibt es noch eine ganze Menge interessante andere Banken, die nicht mit einer Flut von Praktikanten- und Ausbildungsanfragen überschwemmt werden. Beispielsweise bietet auch der Sparkassen und Volksbankensektor interessante Möglichkeiten.

    Den richtigen Ansprechpartner für detaillierte Fragen finden Sie sicherlich im Bundesverband deutscher Banken, Deutscher Sparkassen- und Giroverband, Verband der Pfandbriefbanken, den Zentralinstituten der Volks- und Raiffeisenbanken WGZ und DZ-Bank. Nicht zu vergessen die vielen Auslandsbanken in Deutschland.

    Die perfekte Bewerbungsmappe
    Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV– Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

    Tipps für die Bewerbung
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung
    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

    Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Auf jeden Fall haben Sie sich für einen Beruf entschieden, der unglaubliche Vorteile bietet. Fast jedes Unternehmen könnte nach Ihrer Ausbildung an Ihnen interessiert. Sie müssen nur wissen, wo Sie wirklich hin wollen.  Gerade hier bietet es sich an noch eine Runde über eine Universität zu drehen, damit können Sie sich selbst noch einmal unter Beweis stellen. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel “Studieren ohne Abi“ . Ganz besonders gefragt werden Fachkräfte in strukturschwachen Gebieten. Sie sollten sozusagen über den Gartenzaun in die Ferne blicken. Es kann auch quer durch die Republik ein interessanter Betrieb liegen. Aktiv bewegen, müssen Sie sich allerdings selbst. Seien Sie flexibel. Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln möchten. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus.

    Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
    Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen?” Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autoren: M. Weiss & Dilan Balci (Auszubildende) |  Bild & Thumb: Albert Korkis   |  Quellen: www.bankenverband.de, www.dsgv.de,  www.pfandbrief.de , www.wgzbank.de , www.dzbank.de, www.vab.de , Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )