mentoring4u

Monat: September 2013

  • Erfolgreiche Duale Karriere im Sport und im Medizinstudium – Sport-Stipendiat des Jahres – Jürgen Fitschen gratuliert

    Frankfurt am Main (ots) – Martin Häner heißt der erste „Sport-Stipendiat des Jahres“, am Dienstag wurde er in Frankfurt bei der Deutschen Bank nach einer Online-Wahl unter Sportfans ausgezeichnet. Erster Gratulant war Jürgen Fitschen, Co-Vorsitzender des Vorstands der Deutsche Bank AG.

    Jürgen Fitschen (l.), Deutsche Bank, und Dr. Michael Ilgner (r.), Deutsche Sporthilfe, gratulieren dem Sport-Stipendiaten des Jahres Martin Häner (Bild: Deutsche Bank/Mario Andreya).

    Mit knapp 100 Lehrgangstagen vor Olympia 2012 mit der Hockey-Nationalmannschaft, den zusätzlichen Athletikeinheiten und der parallel laufenden Bundesligasaison hatte Martin Häner eine intensive Olympia-Vorbereitung. In London gewann der Student der Humanmedizin, der im 5. Fachsemester an der Charité Berlin studiert, mit dem deutschen Team die Goldmedaille. Nach den Olympischen Spielen widmete er sich wieder seinem Studium und dem Spielbetrieb mit seinem Heimatverein, dem Berliner HC. Mit diesem gewann er in der vergangenen Saison nach 47 Jahren wieder die Deutsche Meisterschaft.

    Trotz der Doppelbelastung mit Bundesliga und Nationalmannschaft bestand Häner das Physikum mit „gut“ – bei einer Durchfallquote von 70% im schriftlichen Teil – und sein Wahlfach mit „sehr gut“. In seinem Studium besteht in allen Kursen und Übungen eine Anwesenheitspflicht von 90%, sonst wird die Zulassung zu Klausuren verweigert. Eine Ausnahmegenehmigung für Leistungssportler gibt es dabei nicht. Zurzeit befindet er sich im klinischen Teil des Studiums. Bei der Europameisterschaft in Belgien holte er den Titel, brach sich aber auch die linke Hand.

    Jörg Hahn, Pressesprecher der Stiftung Deutsche Sporthilfe:
    Was bedeutet diese Wahl für Dich?

    Martin Häner:
    Die Verdoppelung des Stipendiums ist immens wichtig, das ist ein großer Teil meiner Einnahmen eines Monats. Im Moment kann ich mich aber noch gar nicht so freuen, weil alle Bewerber diesen Preis verdient gehabt hätten, es geht Ihnen ja so wie mir.

    Jörg Hahn:
    So tickt also ein Teamspieler. Und weitere Einnahmen, gibt es vom Verein Geld?

    Martin Häner:
    Keinen Cent.

    Jörg Hahn:
    Und warum dann immer noch Berlin, man kann im Hockey doch ein bisschen was verdienen, im Ausland, auch bei einigen deutschen Klubs?

    Martin Häner:
    Wer Berliner ist, weiß, warum ich das so mache. Nach dem Abitur war ich ein Jahr in London, aber ich bin zurückgekehrt. Ich habe in Berlin eigentlich alles. Vielleicht könnte ich woanders 1000 oder 1500 Euro im Monat als Hockeyspieler bekommen. Doch mein Ziel ist ja, später als Arzt meinen Lebensunterhalt bestreiten zu können.

    Jörg Hahn:
    Wie sieht eine Woche so aus bei Dir?

    Martin Häner:
    Wegen der Doppelspieltage mit dem Verein sind Wochenenden schon mal nicht vorhanden. In der Woche beginnt das Training um 7:00 oder 7:30 Uhr, eineinhalb Stunden, danach geht’s an die Uni. Fünf bis sechs Einheiten Training die Woche, mit dem Team und auch individuelles Athletiktraining, sind normal. Bislang hatte ich das Glück, dass die großen Wettkämpfe so lagen, dass ich in den Sommersemestern nichts versäumt habe. Die WM 2014 ist aber mitten im Semester. Mal sehen, wie das wird, wenn es um eine Präsenz von 90 % an der Uni geht, um Klausuren schreiben zu können. Es gibt keine Ausnahmen für Leistungssportler. In der Regel wird auf Trainings- oder Wettkampfreisen fast jede freie Minute gelernt.

    Jörg Hahn:
    Und der Bundestrainer, wie geht Markus Weise mit Euch Studenten um?

    Martin Häner:
    Er ist ein positiv eingestellter Trainer, der weiß, dass wir die Duale Karriere brauchen, weil wir mit unserem Sport nicht das Geld für ein späteres Leben verdienen. Da kann man auch mal einige Tage Trainingslager versäumen.

    Jörg Hahn:
    Hast Du schon mal im Sport Wesentliches sausen lassen müssen?

    Martin Häner:
    Turniere noch nie, aber einen Lehrgang in Südafrika, leider, er war nämlich in Kapstadt. Aber nächstes Jahr geht es wieder dorthin.

    Jörg Hahn:
    Nach den Olympischen Spielen, so heißt es ja immer, komme ein Übergangsjahr. Wann kommt das denn im Hockey? Ihr seid kürzlich, ein Jahr nach dem Gold von London, Europameister geworden.

    Martin Häner:
    Wenn man einmal großen Erfolg hatte, weiß man, wie sich das anfühlt, dann gibt man immer Vollgas. Im Team hat man auch immer andere, an denen man sich hochziehen kann. Bei der EM waren nur 8 oder 9 Olympiasieger von London dabei, ich war im Finale verletzt. Das zeigt, wir haben eine hohe Dichte, es kommen immer Talente nach.

    Jörg Hahn:
    Kommt nie das Gefühl, jetzt reicht es mit Hockey?

    Martin Häner:
    In den ersten Wochen nach Olympia hatte eigentlich keiner Lust, aber die Vereine brauchten uns, also ging es weiter.

    Jörg Hahn:
    Du hast Dir die linke Hand gebrochen bei der EM, wie geht’s jetzt?

    Martin Häner:
    Der Gips ist gerade ab, es geht voran.

    Jörg Hahn:
    Sind Mediziner – oder angehende Mediziner wie Du – eigentlich gute oder schlechte Patienten?

    Martin Häner:
    Ich bin nicht anspruchsvoll, es gibt keinen Grund ungeduldig zu werden.

    Im Mai 2012 hat die Deutsche Bank im Rahmen der Sporthilfe-Förderung das „Deutsche Bank Sport-Stipendium“ ins Leben gerufen, durch das die Förderung für studierende Spitzenathleten auf 300 Euro im Monat verdoppelt werden konnte. Aktuell profitieren rund 300 Sporthilfe-geförderte Athleten vomProgramm, das mit dem dritten Semester einsetzt und mit einem Zeitbonus über die Regelstudienzeit hinaus gewährt wird. Die besonderen Leistungen der studierenden Athleten wurden nun zusätzlich herausgestellt und gewürdigt, indem Deutsche Bank und Sporthilfe in diesem Jahr zum ersten Mal den „Sport-Stipendiaten des Jahres“ kürte. Preisträger Martin Häner erhält in den nächsten drei Semestern den doppelten Stipendiumsbetrag.

    Diese Top 5 standen für Sportfans online zur Wahl: Mareike Adermann (Rollstuhl-Basketball, Gold in London), Linda Stahl (Leichtathletik, Bronze in London), Martin Häner (Hockey, Gold in London), Andreas Kuffner (Rudern, Gold in London) und Maximilian Müller (Hockey, Gold in London). Insgesamt beteiligten sich weit über hundert Sport-Stipendiaten, die von einer Fachjury in einer Vorauswahl bewertet wurden.

    (Autor: Jörg Hahn, Pressesprecher der Stiftung Deutsche Sporthilfe  /  Bild: Deutsche Bank/Mario Andreya  / Quelle: OTS)

  • Neue Nase mit 14

    ZDF zeigt „37°“-Reportage über Schönheitsoperationen an Teenagern

    Zwillinge im Wartezimmer einer Schönheitschirurgin. Joanne ließ sich mit 17 die Nase operieren, Michelle hat ihre Schönheitsoperation noch vor sich. (ZDF Bildstelle)

    Mädchen und ihr Traum von Schönheit: Davon erzählt die „37°“-Reportage, die am Dienstag, 10. September 2013, 22.35 Uhr, im ZDF ausgestrahlt wird.  Die 14-jährige Sahar findet ihre Nase nicht schön. Am liebsten hätte sie die ihres Lieblingsstars Lana de Rey. Genau wie die Zwillinge Michelle und Joanne (18) findet Sahar, dass ihre eigene Nase nicht dem Ideal entspricht. Alle drei sind bereit, sich die Nase korrigieren zu lassen. Das „37°“-Team begleitet die Mädchen zum Schönheitschirurgen und im Alltag, in dem sich alles um Mode und Schönheit dreht. Die Reportage zeigt die Konflikte mit den Eltern, die Schönheitsoperationen ablehnen. Sahars Eltern argumentieren mit inneren Werten, die wichtiger seien als die äußere Erscheinung. Doch die ständigen Diskussionen mit der Tochter führen schließlich dazu, einen Schönheitschirurgen aufzusuchen, um ihn entscheiden zu lassen und den ständigen Auseinandersetzungen ein Ende zu bereiten.

    Joanne hat sich ihren Traum bereits erfüllt: Mit 17 ließ sie sich operieren. Schon seit ihrem zwölften Lebensjahr dachte sie daran, ihr Gesicht zu verändern: „Wenn ich in den Spiegel geguckt habe, sah ich nur meine Nase.  Auch wenn andere sagten, es fällt gar nicht auf, mich hat sie gestört.“ Joanne hat eine Zwillingsschwester. Was beide nun voneinander unterscheidet, ist die Nase. Doch Michelle möchte nachziehen und sich ebenfalls verändern: „Ich hatte immer Angst vor einer Schönheitsoperation. Aber wenn ich die schöne Nase meiner Schwester sehe und wie einfach das ist, chirurgisch einzugreifen, dann möchte ich genauso schön werden.“ Ihre Mutter hat zunächst nicht verstanden, warum ihre Töchter mit ihrem Äußeren unglücklich waren. Als sie aber merkte, wie groß der Wunsch war, gab sie nach.

    Ging es vor Jahren noch darum, dem reifen Körper mit Skalpell und Silicon wieder zur jugendlichen Spannkraft zu verhelfen, wünschen sich heutzutage immer mehr Teenager eine Korrektur. Zwar werden bisher nur 1,3 Prozent aller Schönheitsoperationen in Deutschland an Minderjährigen durchgeführt, doch immer häufiger tauchen Teenies in den Praxen auf und fragen nach Brustvergrößerungen oder Nasenoperationen. In sozialen Netzwerken wird heftig darüber diskutiert und um potentielle Kunden geworben: Das Internet ist voll von Angeboten, und selbst Beautyzeitschriften verlosen Schönheitsoperationen.

    Bitte lesen Sie dazu auch den Mentoring4u Buchtip: Schönheit, Liebe, Körperscham von Christina Mundlos

    (Mainz, 6. September 2013, ZDF-Pressestelle  /  Bilder: ZDF Pressestelle  Joanne und Michelle sind Zwillinge  / Internet: http://37grad.zdf.de http://twitter.com/ZDF)

  • 60.000 Kilometer Abenteuer Afrika – Lust auf Aussteigen?

    Hamburg (ots) – 36 Länder, 60.000 Kilometer. In 14 Monaten umrunden der renommierte Fotojournalist Christoph Bangert und seine japanische Frau Chiho den afrikanischen Kontinent.

    Mit dem eigenen Land Rover fahren sie durch Wüsten, Schlamm und über blockierte Straßen. Immer wieder streikt ihr Gefährt, erst nach stundenlangen Reparaturen geht es weiter. Auf ihrem Weg trifft das Paar auf korrupte Grenzbeamte, Flüchtlinge im Kongo und senegalesische Fischer, die von Europa träumen. Jedes Land ist von eigenen landschaftlichen und kulturellen Schätzen, aber auch von politischen und sozialen Problemen geprägt. In authentischen Aufnahmen und persönlichen Tagebuchnotizen dokumentieren die beiden Abenteurer im Bildband „Africa Overland“ ihre ungewöhnliche Reise und lassen den Leser in eine besondere Liebesgeschichte eintauchen.

    „Jeder hat seine ganz persönlichen Gründe, eine lange Reise anzutreten. In den meisten Fällen handelt es sich um eine Art Flucht und Suche zugleich“, sagt Christoph Bangert. Auch er war auf der Flucht, als er beschloss, nach Afrika zu reisen. Als Fotojournalist hatte er zuvor in Kriegs- und Krisengebieten wie Afghanistan und Irak für Magazine wie „The New York Times“ gearbeitet. Ursprünglich war seine Tour durch Afrika als Solo-Trip von seinem Heimatort in der Eifel bis zum Kap der Guten Hoffnung geplant. Nach einem Monat bat er seine Freundin Chiho, ihn zu begleiten. Unterwegs passten die beiden ihre Reiseroute unzählige Male an und verlängern sie.

    Rund 1.000 eindringliche Fotografien, Karten im Vintage-Look sowie persönliche Fundstücke und Postkarten zeigen auf 240 Seiten die Stationen ihrer Reise. Jede einzelne Seite wurde von Chiho selbst gestaltet. Das letzte Foto des Buchs zeigt ihren als Hochzeitsauto geschmückten Land Rover in der Eifel.

    Der Hardcover-Bildband „Africa Overland – 60.000 Kilometer Abenteuer“ ist seit März 2013 zum Preis von 29,99 Euro im Buchhandel und unter www.nationalgeographic.de erhältlich.
    Über NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND

    NATIONAL GEOGRAPHIC ist einer der führenden deutschen Verlage für hochwertige Bildbände, Sachbücher, Reiseführer und Fotoratgeber. Das Verlagsprogramm umfasst rund 600 Titel. Für NATIONAL GEOGRAPHIC veröffentlichen die besten Fotografen und renommierte Autoren ihre Arbeiten aus nahezu allen Wissensgebieten. Das Ziel: inspiring people to care about the planet.

    (Bildrechte: NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND  /  Quelle: mpeyer Communication GmbH  Autorin: Sandra Woelk  www.nationalgeographic.de )

  • Katholische Kirche

    Die Katholische Kirche in Zahlen.

    Seit der Wiederveinigung 1989 hat sich die Zahl der Katholiken von 28,2 Mio auf 24,6 Mio in 2010 ermässigt.

    Der Rückgang liegt zum einen an der gesamtgesellschaftlichen demographischen Entwicklung- es werden mehr Katholiken bestattet als durch Taufen hinzukommen-, zum anderen verändern Austritte die Bilanz.

    Nord- Südgefälle. Im Süden von Deutschland liegt der prozentuale Anteil an der Bevölkerung über 50%.  In den neuen Bundesländern, wenn an das heute so überhaupt noch sagen darf, liegt der Anteil bei weit unter 7% 3,4% Magdeburg.   6,6% (Hamburg), 43% (Münster), 34,6% (Bamberg), 60,4% (Trier), und 89,1 % (Passau) Während es im Bistum Dresden-Meißen nur 3,3% sind.

    Die katholische Kirche in Deutschland besteht aus 27 Diözesen. Die Diözesen einer Region sind zu einer Kirchenprovinz zusammengefasst. Die vorrangige unter ihnen heißt Erzdiözese (auch Erzbistum). Die übrigen Diözesen sind die so genannten Suffragan-Bistümer. In Deutschland gibt es sieben Erzdiözesen, die sieben Kirchenprovinzen vorstehen (Bamberg, Berlin, Freiburg, Hamburg, Köln, München und Freising, Paderborn).

    Die kleinste Einheit ist die Pfarrei (Pfarrgemeinde) in der Katholiken zusammen leben. Der Pfarrer leitet die Pfarrei.  Die Pfarreien sind zusammengefasst in einem Dekanat. Dieses wird vom Dechant/Dekan geleitet.

    Die deutsche Bischofskonferenz ist ein Zusammenschluß der römisch-katholischen Bischöfe aller Diözesen  in Deutschland.  Derzeit gehören ihr 70 (Stand 0/11) Mitglieder aus den 27 deutschen Diözesen an.  Die deutsche Bischofskonferenz wurde eingerichtet zur Förderung gemeinsamer pastoraler Aufgaben, zu gegenseitiger Beratung, zur notwendigen Koordinierung der kirchlichen Arbeit und zum gemeinsamen Erlass von Entscheidungen sowie zur Kontaktpflege zu anderen Bischofskonferenzen. Oberstes Gremium der Deutschen Bischofskonferenz ist die Vollversammlung aller Bischöfe, bei der die Bischöfe regelmäßig im Frühjahr und Herbst für mehrere Tage zusammentreffen.

    Pater Dr. Langendörfer SJ, Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz: „Der Glaube weckt Vertrauen und Gelassenheit, und die Kirche bezeugt und stärkt den glauben. Ich bin dankbar daran teilhaben zu dürfen“
    Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz ist der Freiburger Erzbischof Dr. Robert Zollitsch. (siehe auch Interview auf  Mentoring4u.TV)

    Interessante Berufe dazu finden Sie in der Artikel-Serie  „Die größten Arbeitgeber Deutschlands“.

    (Quelle: Katholische Kirche in Deutschland Zahlen und Fakten 2010/11 Arbeitshilfe 249)