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Autor: c_amrhein

  • #Denkanstoß Nº 13: Kämpfer in der Schule und anderswo #Zitat der Woche

    Gute Karten oder was… Nicht alle Menschen sind gleich. Auch wenn uns das immer gesagt wird.

    Manche Kinder mögen in die Schule gehen, weil sie dort Erfolgserlebnisse (z.B.: durch gute Noten oder Anerkennung) haben. Andere gehen nur in die Schule, weil es Gesetz ist, schließlich gibt es neun Jahre Schulpflicht in Deutschland. Denn zu Hause interessiert sich kaum jemand für die Schulthemen.

    Diese Schüler
    sind froh, wenn die Glocke bimmelt und haben dann schon den Kopf voll mit Aufgaben, die für die Famile zu erledigen sind. Hausaufgaben? Keine Chance, wenn die Eltern arbeiten und kleine Geschwister verpflegt und bespielt werden müssen. Bei Kindern der „bürgerlichen Mitte“ kümmert sich die besorgte, nicht  oder Teilzeit-berufstätige Mutter um die korrekte Ausführung der Hausarbeiten. Klar das da die Noten besser ausfallen…Und spätestens beim ersten Berufspraktikum zahlt es sich für den Schüler aus, wenn seine Familie persönliche Beziehungen zu Fach- und Führungskräften in der Wirtschaft hat.

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    ” Im Leben geht es nicht darum, gute Karten zu haben, sondern auch mit einem schlechten Blatt gut zu spielen.”

    Autor: Robert Louis Stevenson (* 1850 , † 1894 ), schottischer Schriftsteller des viktorianischen Zeitalters.
    Stevenson schrieb zahlreiche historische Romane, Reise- & Abenteuer-erzählungen. Besonders bekannt gemacht haben ihn das Jugendbuch „Die Schatzinsel“ und „Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde“.

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    Kämpfer
    Deine Bedingungen für eine erfolgreiche Schullaufbahn sind nicht ideal? Gib nicht auf und kämpfe für Dich! Und wenn Du Dir Unterstützer suchst, wirst Du es auch schaffen.
    Die Mentoren-Initiative „Auf die Socken, fertig, los!“ ist seit über fünf Jahren in Deutschland unterwegs, um Euch Wege aufzuzeigen, wie Ihr es schaffen könnt. Auch das Menti-Gewinnspiel gibt Euch die Chance, jeden Dienstag einen Mentor aus dem Beruf zu treffen, den Ihr klasse findet.

    Sucht Euch ein Ziel – Mentoring4u sucht Euch einen Mentor – checkt ab, ob Euer Traumberuf wirklich so super ist. Denn, wenn nicht heißt es: weitersuchen! Wir helfen Euch dabei – live und real oder online. Was ist eine perfekte Bewerbung? Im Online-Mentoring findet Ihr es raus. Wo finde ich Praktika in meiner Region? Ist MINT was für mich? Jeden Tag werden Ausbildungsberufe auf www.mentoring4u.de vorgestellt. Schaut doch mal vorbei!

    Mentoren-Initiative „Auf die Socken, fertig, los“
    Wir kommen in die Schulen! Mentoring4u hilft Euch, die Macher von heute kennenzulernen und sie über Eure Berufswünsche auszufragen. Wenn die Chemie stimmt, werdet Ihr ein Team. Unsere Mentoren begleiten Euch ein Jahr lang auf dem Weg der Berufsorientierung und erarbeiten mit Euch regelmäßig Eure Karriereplanung. Meldet Euch – per Mail an redaktion@mentoring4u.de oder hier als Kommentar! See you!

    (Autor: C. Amrhein | Foto: marqs (Artikel), Gemmi (Thumb)  | Quelle: www.photocase.de)

  • #Lebensgeschichten Nº 1: Berufsorientierung & Berufstätigkeit für Menschen mit Behinderung

    Arbeit ist für jeden ein Ort der Herausforderung und der Bestätigung. In unserer neuen Reihe „Lebensgeschichten“ erzählen behinderte Mitmenschen über ihre Eindrücke und Aufgaben in ihrer beruflichen Tätigkeit. Die Redaktion hat die wfb in Wiesbaden besucht, und mit einigen der Gastautoren gesprochen. Unser erster Beitrag kommt von Herrn H.

    Meine Arbeit in der wfb Wiesbaden-Rheingau-Taunus
    Mein Name ist Michael H., ich bin 49 Jahre, ledig und wohne bei meinen Eltern. Seit meiner Geburt sitze ich im Rollstuhl. Nach meiner Ausbildung als Büropraktiker machte ich Fortbildungsmaßnahmen in der Volkshochschule sowie verschiedene Praktika: beim Betreuungshilfsdienst, in den Horst-Schmitt-Klinken und bei der Interessengemeinschaft für Behinderte in Schlangenbad und Schierstein.

    In der Betriebsstätte Hagenauer Str…
    Als ich 1998 in der wfb Wiesbaden Rheingau-Taunus anfing zu arbeiten, war ich zuerst im Arbeitstrainingsbereich (heute ist das der Berufsbildungsbereich). Im Jahr 1999 wechselte ich in den Arbeitsbereich ‚Zentrale’. Ich komme morgens mit dem Fahrdienst in die WfbM. Meine Arbeitszeit ist montags bis donnerstags von 7.45 – 15.55 Uhr und freitags von 7.45 Uhr – 12.55 Uhr. Meine Frühstückspause ist Montags bis Freitags von 8.40 – 09.00 Uhr und meine Mittagspause ist Montag bis Donnerstag von 11.40 bis 12.25 Uhr. Freitags habe ich von 10.40 bis 11.10 Uhr Mittag. Zu den Tätigkeiten der Zentrale gehören: morgens die Essensbestellungen jeder Gruppen annehmen, sie in eine Liste eintragen und sie abschließend unserer Küche geben.

    Tägliche Aufgaben
    Ich bediene die Telefonanlage und das Faxgerät und bearbeite die ausgehende Post. Das heißt, ich frankiere zuerst die Post mit einer Frankiermaschine und mache dann eine Eingabe ins digitale Portobuch. Ich sortierte die hausinterne Post und verteile sie in die entsprechenden Postkästen. Mithilfe einer Sprechanlage mache ich Ausrufe, sodass z.B. die Mitarbeiter/innen wissen, wann ihre arbeitsbegleitenden Maßnahmen beginnen. Die Mitarbeiter können auch bei mir Geld wechseln.

    Jeder gehört zu einem Team
    Wenn ich in der Zentrale bin sind Hr. Thomas N. (Werkstattleiter) und Fr. Jennifer B. (Begleitender Dienst) für mich zuständig. Da die Zentrale keine Gruppe ist, bin ich der Verpackungsgruppe von Fr. Natascha H. angeschlossen. Mit der Gruppe mache ich Gruppenfrühstück, Weihnachtsfeier und meinen Jahresausflug. Ich mache alles gerne was hier in der Zentrale anfällt.

    Ihr Michael H., wfb Wiesbaden

    Finde ich eine Praktikumstelle, wenn ich eine Behinderung habe
    ?
    In einer WfbM (Werkstatt für behinderte Menschen) ist dies möglich! Im Grunde kann ein Mensch mit Behinderung zu jedem Zeitpunkt bei uns ein Praktikum absolvieren, ausgenommen sind die Sommerferien o.ä. (Schule). Des Weiteren muss auf die Belegung geachtet werden, d.h. wenn viele Schülerpraktikanten im Haus sind, ist evtl. mit einer Wartezeit zu rechnen. Wer Interesse hat, wendet sich an den jeweiligen Begleitenden Dienst einer Werkstatt (Kontaktdaten auf der Homepage) und vereinbart einen Vorstellungstermin. Beim Vorstellungstermin ist es wichtig, dass die Person mit Behinderung am Gespräch teilnimmt, damit wir von ihr einen ersten Eindruck gewinnen.

    Nach einem Austausch über die aktuelle schulische/berufliche/lebens- Situation folgt in der Regel eine Werkstattbesichtigung.
    * das Praktikum dauert in der Regel 2-3 Wochen
    * die An- und Abfahrt zur Werkstatt muss die Person selbst bewältigen bzw. organisieren.
    * Ein Praktikum kann zur beruflichen Orientierung absolviert werden, die Aufnahme in die Werkstatt ist demnach nicht verpflichtend.
    * Handelt es sich um eine/n Schüler/in, so ist von einem Praktikum abzusehen, da die Person bereits durch die Schule Praktika in einer WfbM absolviert

    Praktika in einer WfbM für Menschen ohne Behinderung
    Es besteht die Möglichkeit in unseren Werkstätten Praktika zu absolvieren: a) zur beruflichen Orientierung oder b) zur Absolvierung von Pflichtpraktika (Ausbildung zum Ergotherapeuten; Studierende aus dem sozialen Bereich etc.).
    * Das Praktikum kann in der Regel in allen Bereich absolviert werden: Berufsbildungsbereich, Arbeitsbereich, sozial-orientierte Arbeitsgruppen, Tagesförderstätte
    * Die Interessenten müssen sich schriftlich bewerben, hier an die Geschäftsführung.

    (Gastautor: Michael H. | Interview: C. Amrhein | Photos: Bungo www.photocase.de | Quelle: wfb Wiesbaden, begleitender Dienst )

  • Hey Girls! Heut ist Euer Tag!! Girls´Day 2011

    10 Jahre alt.
    Heut ist der 14.04.2011. Seit genau 10 Jahren gibt es unter der Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin Frau Angela Merkel den Girls´Day. Heute gibt es bundesweit 9.747 Veranstaltungen mit 123.893 Plätze, nur für Mädchen!

    Warum?
    Die Berufswahl der Mädchen von heute ist immer noch stark eingeschränkt auf wenige, sehr typische Berufsbilder. Und nicht zufälligerweise werden diese (Frauen)Berufe oft schlechter bezahlt. Also Mädels, denkt daran wenn Ihr Eurer nächstes Gehalt aushandelt: der durchschnittliche Brutto-Stundenlohn von Frauen in Deutschland liegt ca. 23 Prozent unter dem der Männer (Quelle: Statistisches Bundesamt, Stand 2010).

    Schon wieder MINT
    Im Gegensatz dazu gibt es in den MINT-Berufen einen besonderer Mangel an weiblichen Interessentinnen. Wir berichteten darüber im #Denkanstoß Nr. 12, Anfang dieser Woche.

    Die Top Ten 2011 der Mädels:
    Platz 1: Verkäuferin
    Platz 2: Kauffrau im Einzelhandel
    Platz 3: Bürokauffrau
    Platz 4: Medizinische Fachangestellte
    Platz 5: Friseurin
    Platz 6: Zahnmedizinische Fachangestellte
    Platz 7: Industriekauffrau
    Platz 8: Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk
    Platz 9: Kauffrau für Bürokommunikation
    Platz 10: Hotelfachfrau

    Dabei könntet Ihr alles andere auch machen…Warum also nicht mal schauen, wie Berufe sind, die nicht so bekannt bei den Mädchen sind?
    Was gibt es genau zu sehen? Allein in und um Frankfurt/Main sind 86 Unternehmen von A wie Agentur für Arbeit bis Z wie Zollfahndung.

    Erfahrungsberichte vom Girls´Day
    Wir werden nach den Osterferien einige Erfahrungsberichte von Teilnehmerinnen des Girls´Day veröffentlichen (unser Dank geht an die Schülerinnen der Michael-Ende-Schule, Frankfurt).

    Was für Girls geht, geht auch für Boys…
    Ach, noch was: damit auch die Jungs über den Tellerrand der Ausbildungs-möglichkeiten schauen, gibt es ab diesem Jahr auch den Boys´Day.
    Denn auch bei den jungen Herren der Schöpfung ist die Berufswahl ziehmlich eingeschränkt.

    Die Top Ten 2011 der Jungs sind:
    Platz 1: Kaufmann im Einzelhandel
    Platz 2: Industriemechaniker
    Platz 3: Koch
    Platz 4: Elektroniker
    Platz 5: Verkäufer
    Platz 6: Anlagenmechaniker für Sanitär-,Heizungs- und Klimatechnik
    Platz 7: Fachkraft für Lagerlogistik
    Platz 8: Kaufmann im Groß- und Außenhandel
    Platz 9: Fachinformatiker
    Platz 10: Kraftfahrzeugmechatroniker

    Jungs in „männer-untypische“ Berufe
    Die Jungs bekommen ab diesem Jahr die Chance, Berufe im erzieherischen, pflegerischen und sozialen Bereich zu entdecken und sich auszuprobieren. Schließlich sind männliche Vorbilder ganz wichtig – also, auf Jungs zum Boys´Day, haut rein!

    (Autor: C. Amrhein | Zeichnungen: A. Korkis (Thumb), (Artikel), Quelle: www.girls-day.de)

  • Menti-Gewinnspiel “Karriere mit Mentoren”: die Nummern 3508, 3716 und 4911 haben gewonnen

    Menti Gewinnspiel, 570x300px

    Liebe Mentees, die Besitzer der Menti-Button mit den  Nummern 3508, 3716 und 4911: herzlichen Glückwunsch! Ihr habt diese Woche gewonnen!

    Meldet Euch bei uns! Der Hauptgewinn ist ein individuelles Mentorengespräch mit einem Mentor aus Eurem Traumjob! Auch zahlreiche Sonderpreise unserer Kooperationspartner sind für Euch in der Verlosung!

    Huch, ich hab gewonnen, was jetzt?
    Schickt uns bis Freitag, den 15. April 2011, 18 Uhr, eine E-Mail an menti@mentoring4u.de mit folgenden Angaben:

    Euren Name
    Eure Telefonnummer
    Eure Adresse
    Ganz wichtig: ein Foto, auf dem Ihr mit Eurem Gewinner-Button zu erkennen seid.

    Den Rest übernehmen wir!
    Mentoring4u meldet sich umgehend bei Euch. Den Hauptgewinnern werden wir ein Mentorengespräch vermitteln. Der Mentor kommt aus der Branche oder dem Beruf für den Ihr Euch super interessiert. Er oder sie gibt Euch im persönlichen Gespräch ganz individuelle Ratschläge für den erfolgreichen Einstieg in Euren Traumberuf.

    Reagiert Ihr zu spät, verfällt Eurer Los und wir ziehen die Woche drauf dafür einen Gewinner mehr. Also keine Zeit vergeuden, nutzt Eure Chance!

    Mehr Infos zum Gewinnspiel gibt’s hier.

    (Autor: C.Amrhein | Foto: kallejipp| Bearbeitung: A. Korkis | Bildquelle: www.photocase.de)

  • #Denkanstoß Nº 12: (Berufs)Ziel MINT für Frauen #Zitat der Woche

    M I N T ist seit einigen Jahren in aller Munde. Das Initialwort steht für die Fachgebiete Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Immer wird es im Zusammenhang von drohendem Fachkräftemangel in den Ingenieurberufen genannt.

    Ingenieur = Mann?
    Im Studienjahr 2010 schrieben sich laut DESTATIS 93 200 junge Frauen und Männer für ein Studium der Ingenieurwissenschaften ein. Das ist immerhin eine Zunahme von 8,2% für beide Geschlechter zusammen (im Vergleich zu 2009). Aber für junge Frauen scheint es immer noch nicht so spannend zu sein, sich in ein naturwissenschaftliches Fach zu immatrikulieren. Der Anteil der weiblichen Studierenden liegt bei 31,4 % (leicht erhöht gegenüber 2009). Der angestrebte Zielwert für 2015 ist mit 40% angesetzt.

    Take a MINT
    Es gibt einige Initiativen, die MINT besser an die Frau bringen möchen. Schaut doch mal hier:

    Technik ausprobieren – Stärken entdecken
    Frauen in MINT
    Für Mädchen mit Grips
    Bundesweite Mädchen-Technik-Talente-Foren in MINT
    Nationaler Pakt für Frauen in MINT Berufen

    Und hier findet Ihr sogar einen Cyber-Mentor!

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    “ Das WAS bedanke wohl, doch mehr bedenke das WIE!“

    Autor: Johann Wolfgang von Goethe (* 28. August 1749 in Frankfurt am Main, † 22. März 1832 in Weimar), deutscher Dichter sowie Forscher und Publizist auf verschiedenen naturwissenschaftlichen Gebieten.
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    Frauen unter sich
    Wer möchte, hat heute auch die Wahl eines Frauenstudienganges. Die sind in Amerika schon seit Jahrzehnten Teil des Studienangebotes. In Deutschland sind sie noch selten, aber im Kommen. Es handelt sich nicht um „Kuschelstudiengänge“, fachlich inhaltlich ist alles identisch mit einem gemischten Studiengang. Man will den jungen Frauen die Chance geben, zu erkennen, dass sie Technik genauso wie die männlichen Kommilitonen beherrschen. Diese haben nämlich entgegen der landläufigen Meinung KEIN Technikgen…

    Frauenstudiengänge MINT
    So bietet die HTW in Berlin den Frauenstudiengang Informatik und Wirtschaft (Bachelor) seit Herbst 2009 mit Erfolg an (Bewerbungen für das Wintersemester 2011/12 sind noch möglich). Die Hochschule Bremen bietet ebenfalls ein Informatikstudium (B.Sc) an. In der Fakultät Wirtschaftsinformatik der Hochschule Furtwangen heißt der Frauenstudiengang „WirtschaftsNetze (eBusiness)„. Dieses Studium richtet sich laut Webseite nur an weltoffene Frauen, die darauf brennen, international vernetzte Geschäftsprozesse auf Basis neuester Technologien aktiv mitzugestalten (B. Sc). An der FH Stralsund können junge Frauen in sieben Semestern einen Bachelor of Engineering in Wirtschaftsingenieur-
    wesen machen. Auch im hohen Norden bietet die Fachhochschule Wilhelmshaven schon seit 1997 ein Studienangebot für Frauen an. Hier kann frau in sieben Semestern den Bachelor in Wirtschaftsingenieurwesen machen. Vom ersten bis zum dritten Semester sind die Mädels unter sich. Dann gehts ab in den gemischten Studiengang (wer will kann schon früher wechseln).

    Habt Ihr Erfahrungen in MINT-Studiengängen gemacht? Wie ist es für Euch unter so vielen männlichen Kommilitonen zu studieren? Oder seit Ihr schon in einem Frauenstudiengang eingeschieben? Wir freuen uns über Euren Kommentar oder Eure Mail an redaktion@mentoring4u.de .

    (Autor: C. Amrhein | Photos: www.photocase.de (Thumb), www.mintzukunftschaffen.de (Artikel), Quelle: www.faz.net )

  • Ehrenamtliche Bildungsarbeit: 1:1 Die Lesecoaches

    Communication is the key 

    1:1 Die Lesecoaches der AWO – Freiwillig – Die Agentur

    Wie kann ich ein Lesecoach werden?
    Es ist recht einfach, ein Lesecoach zu werden: Das notwendige Rüstzeug erhalten die zukünftigen ehrenamtlichen Lesecoaches in den kostenfreien Seminaren der AWO Freiwillig die Agentur.

    Die Seminare finden in angenehmer Atmosphäre in den Räumen der AWO (Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Frankfurt am Main e.V.), Henschelstr. 11, 60314 Frankfurt am Main/Nähe Ostbahnhof statt. Ehrenamtliche Projektleiterinnen, die selbst als Lesecoach tätig sind, geben ihre Erfahrungen weiter. Es gibt so viele Kinder, die dringend Unterstützung brauchen, damit sie Spaß am Lesen finden, ihren Wortschatz und das Verständnis der gelesenen Texte erweitern.

    Wer wird Lesecoach?
    Es sind nicht nur ältere Menschen, die Lesecoaches werden, sondern auch viele berufstätige junge Frauen zählen dazu, leider nur ganz wenige Männer. Dabei hätten männliche Lesecoaches eine gewisse Vorbildfunktion, denn es sind vor allem Jungs, die kaum oder gar nicht lesen und auch schon früh in der Schule mehr Probleme mit dem Lesen haben als Mädchen.

    Pimp my Lebenslauf
    Vor allem junge Menschen müssen wissen, dass sich ehrenamtliche (pro bono)-Tätigkeiten sehr gut im Lebenslauf machen. Die Arbeitgeber erkennen das soziale Engagement durchaus an, ja, sie stellen in einzelnen Fällen ihre Arbeitnehmer sogar für das Ehrenamt frei bzw. haben Verständnis dafür, wenn der Arbeitnehmer seine Mittagspause etc. dafür nutzt. Es ist sehr gut vorstellbar, dass junge Männer und ältere Schüler, die diese Aufgabe übernehmen, besonders gut bei den 8-bis 9-jährigen ankommen und die Peer-Bewunderung der Kleinen zu spüren bekommen.

    Wie kann ich Mitglied werden?
    Anschließend an den Besuch des Seminars, bei dem die Teilnehmer automatisch Mitglied der Stiftung Lesen werden, was zu nichts verpflichtet, und ein Zertifikat über die Teilnahme erhalten, ist Freiwillig. Die Agentur bemüht, die neuen Lesecoaches in eine Grund-, Gesamt- oder Förderschule zu vermitteln. Einzig die Lehrer der entsprechenden Schule wissen, welche Kinder Förderung benötigen und die Lesecoaches arbeiten bei ihrer Tätigkeit eng mit diesen zusammen.

    Hier noch der Link zu meinem letzten Artikel, vom 12. März.  In meinem nächsten Beitrag erfahren Sie, wie Schulen, Lehrer und Kinder über die Lesecoaches denken.

    Kommentare und Anregungen:
    Ganz besonders freue ich mich, wenn Sie mir Fragen und Anregungen mitteilen. Nutzen Sie einfach das Feld unter meinem Artikel. Vielen Dank!

    (Gastautor: Inge Koltermann | Foto: Cybertronic | Thumb: Albert Korkis | Quelle: http://www.awo-frankfurt.de/awo/)

  • Aus der Welt der Zeitarbeiter: Die Gleichstellung …


    Ja, wie … heute geht es um feministische Themen? Das ist ja was! Aber nein: Es gibt so viele Möglichkeiten, gleicher zu sein als andere, und eben auch in der Welt der Zeitarbeit: In der Kolumne „Zeitarbeiter“ gibt Ihnen unsere externe Redakteurin Annette von Spiegel persönliche und authentische Einblicke.

    Gleiches für Gleiche
    Heute geht es um die in den Medien in letzter Zeit erfreulicherweise häufiger diskutierte Frage der Gleichstellung von Leiharbeitern mit der fest angestellten Stammbelegschaft – und zwar in Bezug auf das Gehalt, häufig unter dem Stichwort „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“. (Erst kürzlich veranstaltete der DGB aus einen Aktionstag, in dessen Rahmen auch dieses Thema behandelt wurde.) Detailliertere Infos zu Inhalten gibt es z. B. hier .

    Fragen und keine Antworten
    Neben dem Sinn des Lebens gibt es ja noch andere große Fragen des Mensch-Seins:  „Sein oder nicht sein“, „Haben oder sein“ bzw. hier: „Recht haben und Recht bekommen“. Und das sind nun mal zweierlei Paar Schuhe; schon immer gewesen.

    Ein Beispiel: Geschlechtsneutralität
    Im Rahmen der geschlechtlichen Gleichstellung müssen in Deutschland per Gesetz Stellenanzeigen geschlechtsneutral (also „m/w“) ausgeschrieben werden. Prima Idee. Aber … wenn ein Chef nun mal partout eine Dame im Vorzimmer sitzen haben möchte? Dann wird die Stelle zwar offiziell geschlechtsneutral ausgeschrieben, letztendlich in Erwägung gezogen werden aber doch nur BewerberINNEN. Wollte nun ein Mann, sofern er überhaupt von diesen Machenschaften Kenntnis erlangt, klagen – wie, um alles in der Welt, will er DAS nachweisen?! 🙂

    Ein Beispiel: Schwanger oder was?
    Hübsch ist auch, was Frauen um die 30 ereilt, wenn sie sich bewerben: Nachvollziehbarerweise fürchten potenzielle Arbeitgeber, dass die Bewerberin nun in einem Alter ist, wo die so genannte biologische Uhr beunruhigend anfängt zu ticken: Man bekommt unterstellt, man könnte in absehbarer Zeit schwanger werden und dann ausfallen – und bekommt die Stelle daher lieber mal nicht! (Das habe  ich selbst erlebt: erstens häuften sich die Fragen zu diesem Thema ab Ende 20 auffallend, mir wurde aber auch schon unter vier Augen gesagt, dass ich aus diesem Grund eine Stelle nicht bekomme – wobei ich in diesem Fall natürlich fragte, warum ich dann überhaupt eingeladen worden war).

    Antworten – oder besser doch nicht?
    Es gibt Themenbereiche, auf die man nicht antworten muss. Da eine Antwort-Verweigerung im Grunde immer negativ ausgelegt werden dürfte, darf man bei Fragen z. B. zur Familienplanung, zur sexuellen, religiösen oder politischen Orientierung etc. ganz offiziell und getrost lügen! Sollte ein Arbeitgeber späterhin das Arbeitsverhältnis lösen wollen, weil er in einem solchen Punkt belogen wurde, wird das vor keinem deutschen Gericht standhalten! (Allerdings werden die wenigsten Arbeitgeber mit DEM Argument zur Kündigung kommen …).

    Gesetz versus Realität
    Wir können uns jedenfalls einstweilen daran erfreuen, dass es ein Bewusstsein für Ungleichbehandlungen gibt und man per Gesetz versucht, einen vernünftigen Rahmen zu schaffen, also auch die Möglichkeit, sich auf ein gewisses Recht zu berufen. Inwieweit allerdings der Aspekt „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ in den Tarifverträgen der Zeitarbeitsverbände berücksichtigt wird, weiss ich nicht. Denn: Wie will man denn überhaupt in Erfahrung bringen, was die fest angestellten Kollegen so verdienen? Das ist ja schon ein schwieriges Unterfangen, wenn man selbst kein Leiharbeiter ist, sich aber mal orientieren möchte.

    Gehaltsvergleiche – aber wie?
    Schwieriger wird es – zumal sich der Aufwand auch kaum lohnt – wenn man nur einen kurzen Einsatz hat, z. B. als Urlaubsvertretung. Aus dem Nähkästchen meines eigenen Erfahrungs-Schatzes: von Ablage in Unternehmen A lande ich plötzlich für zwei Wochen im Vorzimmer eines Bank-Vorstandes. Gelegentlich war ich auch die einzige Person im Unternehmen, die diese Aufgaben hatte – wen hätte ich also fragen können, welche Bezahlung hier üblich ist? Und selbst wenn es Transparenz im Unternehmen des Kunden gibt, kann es schwierig bleiben:

    Ein Versuch: Gehaltserhöhung
    Ich hatte mich nach über einem Jahr Zugehörigkeit beim Zeitarbeitsunternehmen und gleichzeitig ununterbrochenem Einsatz beim selben Kunden um eine Gehaltserhöhung bemüht – zumal ich wusste, dass ich da sehr gute Arbeit leistete. Die Diskussion verlief in etwa so:

    AG (Arbeitgeber): „Aber dann müssten wir das ja dem Kunden weiterberechnen …“

    ich: „Ja, nur zu, damit habe ich kein Problem.“

    AG: „Mmh … leider steht diese Firma zur Zeit nicht so gut da, das können wir nicht machen.“

    ich: „Komisch: Denn seit ich hier bin, erhalten alle Festangestellten um mich herum pro Quartal eine Extraprämie von 300 €, weil das Quartal so gut gelaufen ist! Und ich sage Ihnen: DAS ist auf Dauer ganz schön demotivierend, denn ich leiste seit vielen Monaten Vollzeit dieselbe Arbeit wie alle Kollegen um mich herum!“

    AG: „Das kann schon sein. Allerdings gibt es dieses Jahr in diesem Unternehmen eine Sperre bzgl. Gehaltserhöhungen. Da können wir leider nichts machen.“

    ich: „Auch DAS wundert mich, denn gerade vorgestern gab es eine Betriebsversammlung, zu der auch ich gegangen bin, und da war die Staffelung der Gehaltserhöhungen im laufenden Jahr einer der Tagespunkte. Ich kann Ihnen gern den Auszug aus dem Protokoll zukommen lassen …“.

    Und so weiter. Eine Gehaltserhöhung habe ich in fünf Jahren nicht bekommen, obwohl ich auch auf mein Nachfragen nie hörte, dass man mit meiner Arbeit oder Einsatzbereitschaft in irgendeiner Weise unzufrieden gewesen ist. Witzigerweise bekam ich in all der Zeit immer dasselbe Gehalt – egal, ob ich irgendwo Ablage machte oder im Vorzimmer des Bank-Vorstandes saß. Wobei den höheren Anteil, der für mich bezahlt wird, wenn ich qualifiziertere Arbeit leiste, selbstredend das Leiharbeitsunternehmen einstreicht…

    (Autor: Annette von Spiegel | Fotos: kallejipp (Artikel) , joeesco (Thumb) | Quellen: www.photocase.de )

  • Menti-Gewinnspiel “Karriere mit Mentoren”: die Nummern 73, 737 und 4067 haben gewonnen

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    Liebe Mentees, die Besitzer der Menti-Button mit den  Nummern 73, 737 und 4067 : herzlichen Glückwunsch! Ihr habt diese Woche gewonnen!

    Meldet Euch bei uns! Der Hauptgewinn ist ein individuelles Mentorengespräch mit einem Mentor aus Eurem Traumjob! Auch zahlreiche Sonderpreise unserer Kooperationspartner sind für Euch in der Verlosung!

    Huch, ich hab gewonnen, was jetzt?
    Schickt uns bis Freitag, den 8. April 2011, 18 Uhr, eine E-Mail an menti@mentoring4u.de mit folgenden Angaben:

    Euren Name
    Eure Telefonnummer
    Eure Adresse
    Ganz wichtig: ein Foto, auf dem Ihr mit Eurem Gewinner-Button zu erkennen seid.

    Den Rest übernehmen wir!
    Mentoring4u meldet sich umgehend bei Euch. Den Hauptgewinnern werden wir ein Mentorengespräch vermitteln. Der Mentor kommt aus der Branche oder dem Beruf für den Ihr Euch super interessiert. Er oder sie gibt Euch im persönlichen Gespräch ganz individuelle Ratschläge für den erfolgreichen Einstieg in Euren Traumberuf.

    Reagiert Ihr zu spät, verfällt Eurer Los und wir ziehen die Woche drauf dafür einen Gewinner mehr. Also keine Zeit vergeuden, nutzt Eure Chance!

    Mehr Infos zum Gewinnspiel gibt’s hier.

    (Autor: C.Amrhein | Foto: kallejipp| Bearbeitung: A. Korkis | Bildquelle: www.photocase.de)

  • #Denkanstoß Nº 11: Habe eigene Ansichten – und überprüfe sie #Zitat der Woche

    Es gibt Ansichten und Vorstellungen von Menschen und Dingen, die uns umgeben. Diese sind in unseren Köpfen. Wie und wann sie da rein gekommen sind, können wir oft  nicht mehr mit Sicherheit sagen. Das ist auch egal. Wichtiger ist, dass diese festgewordenen Vorstellungen regelmäßig einem Kontrollprozess unterzogen werden – damit sie richtig  und aktuell bleiben.

    Ein Mensch – und ein zweiter
    Ich habe schon einige Menschen getroffen. Viele sind sehr individuell, nicht an landläufige Erwartungen angepasst, häufig in sich gekehrt und eifrige Konstrukteure ihrer Lebensphilosophie. Arbeit und Beruf kann ein Vehikel sein, diese Ansichten anderen Menschen weiterzugeben (z.B. Künstler, Handwerker).

    Andere sind eher sozial und sehr bewusst in der Wahrnehmung und dem Umgang mit ihren Mitmenschen. Sie sprühen sichtbar vor Energie, wenn sie anderen helfen können (z.B.: Pädagogen, medizinisches Personal). Zwei Extreme vielleicht, denn alle Menschen „dazwischen“ haben ihre eigene Methode mit der Umwelt mehr oder weniger in Kommunikation zu treten.

    Kommunikation als Chance
    Auch Menschen mit einer geistigen oder einer geistig/körperlichen Einschränkung kommunizieren und wachsen am gegenseitigen Austausch. Das hört sich logisch an, aber ist es uns auch wirklich klar? Wie oft sprechen wir „Durchschnittsmenschen“ denn mit denen, die nicht immer dem gängigen Normempfinden entsprechen? Ich persönlich recht selten, auch deshalb, da ich im Familen- und Bekanntenkreis keine geistig behinderten Menschen habe.

    Eine Ebene für alle
    Was ist das überhaupt: GEISTIGE Behinderung? Laut der Definition Wikipedias: Der Begriff geistige Behinderung (oder in medizinischen Kreisen auch mentale Retardierung) bezeichnet einen andauernden Zustand deutlich unterdurchschnittlicher kognitiver Fähigkeiten eines Menschen sowie damit verbundene Einschränkungen seines affektiven Verhaltens. Eine eindeutige und allgemein akzeptierte Definition ist jedoch schwierig. Medizinisch orientierte Definitionen sprechen von einer Minderung oder Herabsetzung der maximal erreichbaren Intelligenz.

    Behinderte (nach § 2 I SGB IX)
    Menschen sind behindert, wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweichen und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist. Sie sind von Behinderung bedroht, wenn die Beeinträchtigung zu erwarten ist.

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    Die größte Kunst, die man im Leben lernen muß, ist die Wiedergutmachung von Irrtümern. Eines der Mittel ist, sie einzugestehen.“

    Autor: Hermann Melville (1819-1891), US-amerikanischer Schriftsteller (Moby Dick)
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    Schreiben ist kommunizieren
    Wir, die Redaktion von Mentoring4u, möchten auch Menschen mit geistiger Behinderung hier eine Plattform geben. Sie sollen den Lesern von Mentoring4u von ihren Ansichten und Vorstellungen eines Lebens in Freude erzählen. Wie erleben sie ihren Alltag in der Berufsbildung, im Praktikum und später an den Arbeitsplätzen? Was bedeutet für sie die Perspektive auf Weiterentwicklung und wo stoßen sie an ihre Grenzen?

    Die wfb in Wiesbaden
    In Kooperation mit der wfb (anerkannten Werkstätte für Menschen mit Behinderung) Wiesbaden-Rheingau-Taunus initiieren wir ab diesem Monat die Reihe „Lebensgeschichten“. Einmal pro Monat werden wir an dieser Stelle einen Artikel eines Mitarbeiter mit geistiger Behinderung veröffentlichen. Wir sind sehr gespannt auf die neuen Einblicke und bedanken uns schon heute bei Frau Banke vom begleitenden Dienst für die Koordination des Projektes innerhalb der wfb. Die wfb hat derzeit 240 Mitarbeiter mit Behinderung. Diese sind nach Grad und Schwere in den vielfälltigen Arbeits- und Tagesförderbereichen tätig. Die wfb ist ein Wirtschaftsunternehmen sowie eine pädagogischer Einrichtung und sie hat einen dualen Auftrag. Die behinderten Mitarbeiter werden über die Arbeitsagentur vermittelt und durchlaufen zunächst den Berufsbildungsbereich. In insgesamt sechs Bereichen (z.B. Druckerei, Lager, Holz und Metallbereich) werden in je drei Monaten die Neigungen und Fähigkeiten evaluiert. Es gibt jährliche Förderbesprechungen, in denen die Mitarbeiter und der begleitende Dienst (Diplom-Sozialarbeiter, Diplom-Pädagogen) Entwickungspläne mit Lohngruppen und Punkten erarbeiten.

    Mentoring4u – eine Plattform rund um das Thema Bildung
    Mentoring4u ist unser Einsatz, ( jungen) Menschen auch in schwierigen Lebens- bzw.  Bildungs-Situationen zu helfen. Berufsorientierung und Karriereplanung ist für alle wichtig, auch für Menschen mit geistiger Behinderung ist Arbeit und Beschäftigung ein wesentlicher Faktor zum Wohlbefinden. Die persönliche Herausforderung ist jeden Tag der Motor zur Weiterentwicklung.

    Darüber und über weitere Initiativen berichten wir Ihnen regelmäßig und bedanken uns herzlich bei allen, die uns darin unterstützen! Ihre Kommentare helfen uns in besonderer Weise die Themen anzusprechen, die Sie, unsere Leser, interessieren.

    (Autor: C. Amrhein | Photos: www.barrierekompass.de (Thumb), bungo (Artikel) www.photocase.de | http://de.wikipedia.org, www.wfb-wiesbaden.de Quelle: Archiv)

  • #Denkanstoß Nº 10: Einmal Mentor ist keinmal #Zitat der Woche

    Vor fünf Wochen, im Februar diesen Jahres 2011, war Mentoring4u.de mit der Mentoren-Intiative „Auf die Socken, fertig, los!“ in fünf Haupt-, Real- und Gesamtschulen Deutschlands. Heute möchten wir unsere Auswertungen der Woche mit Ihnen teilen. In kompakter Form versteht sich, denn schon Rudolf Augstein wusste:

    „Die Zahl derer, die durch zu viele Informationen nicht mehr informiert sind, wächst.“

    Autor: Rudolf Augstein (1923 – 2002), deutscher Journalist, Verleger, Publizist und der Gründer des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“.

    Statistik macht Spaß
    Besonders wenn sie das belegt, was uns schon die Mehrzahl der diesjährigen 54 Mentoren aus 11 Branchengebieten und der über 800 erreichten Schüler gesagt haben. Das Mentoring4u-Team entwickelte einen Fragenbogen, der an die beteiligten Mentoren, Schulleiter und Lehrer verteilt wurde. Zunächst beeindruckt die hohe Rücklaufrate von 89%!

    Auf die Frage: „Wie hat Ihnen die Mentoreninitiative generell gefallen?“ antworteten 98% mit „wie erwartet“ und „über meiner Erwartung“. Ebenso waren 89% mit der Struktur, Organisation und der Betreuung während der Veranstaltung zufrieden oder sehr zufrieden.

    Es ist noch kein Mentor vom Himmel gefallen
    Bei der Frage: „Waren Sie durch die Informationen im Vorfeld gut auf Ihre Rolle als Mentor vorbereitet?“ antworteten 58% zufrieden und 10% der Mentoren sogar mit „über meiner Erwartung“. Allerdings wünscht sich ein Drittel unserer Mentoren eine noch bessere Vorbereitung auf ihre wichtige Rolle als Ratgeber der jungen Leute. Dies ist auch vor dem Hintergrund zu sehen, dass 67% unserer Mentoren das allererste Mal an einem Mentorenprogramm teilnahmen! Trotz einiger Unsicherheiten im Vorfeld der Veranstaltungen, finden wir es einen großen Erfolg, dass 93% Mentoring4u uns wieder bei unseren Mentorenprogramme unterstützen werden. Vielen Dank!

    Auch Schüler sollten sich bereitmachen
    60% der beteiligten Mentoren, Lehrer und Schulleiter fanden die Auswahl der Schulen „absolut richtig“  und 33% richtig. Bei der Einschätzung, ob die Schüler gut auf die Mentorentage vorbereitet wurden, gehen die Meinungen auseinander: lediglich 15% finden dies absolut korrekt und 44% richtig. Immerhin mehr als 20% der Mentoren finden, dass diese Vorbereitung von Seiten der Schüler noch besser sein könnte.  Auch die Lehrer sehen das überwiegend so, nur müssen sie diese Vorbereitung längerfristig mit in den Unterricht integrieren.

    Geteilte Einschätzung
    Bei der Frage: „Waren Ihrer Meinung nach die Schüler interessiert, Mentoren kennenzulernen?“ gibt es ein recht differenziertes Ergebnis. Während fast die Hälfte der Antwortenden das mit „Ja“ beantwortet, ist sich die andere Hälfte nicht sicher. Einige Stimmen schlagen sogar vor, den Schülern den Besuch und die Beratung durch die Mentoren auf rein freiwilliger Basis anzubieten (und nicht als Pflichtveranstaltung), um die Motivation der Klasse noch zu erhöhen und den Austausch zwischen Mentor und Schüler zu optimieren.

    Nachhaltigkeit
    Dass diese Mentoren-Initiative zum nachhaltigen Austausch beiträgt zeigt,   dass 65% der Mentoren angeben, viele persönliche Erkenntnisse aus der Begegnung mit den Jugendlichen gezogen zu haben. Das macht deutlich, dass Unternehmen mit den Mentoren vor den Klassen eine wunderbare Chance haben, ihre Fachkräfte von morgen schon frühzeitig kennenzulernen, für ihre Ausbildungen zu interessieren und zu motivieren.

    Mehr Zeit und kleinere Gruppen
    Auch wenn über die Hälfte der Antwortenden den Zeitrahmen der Mentoren-Mentee-Gespräche in der Klasse als passend bewertetet, so wünschen sich 69% der Lehrer und Mentoren doch mehr Zeit – besonders für die Einzelgespräche. Hier werden wir in jedem Falle versuchen, den Austausch weiter zu verbessern und die Schulen bitten, wenn organisatorisch möglich, auch den Nachmittag mit Gesprächen zu füllen.

    Wenig Technik
    Mentoren und Lehrer sind sich hier einig: 69% bewerten die freie Rede als das angemessene Mittel, um die Schüler zu erreichen. Ein Drittel findet den Einsatz von mehr Technik (Videos, Präsentationen) für die Vorstellung ihrer Unternehmen und deren Aufgabengebieten und Einsatzmöglichkeiten für junge Mitarbeiter hilfreich. Auch hier werden wir versuchen, je nach Vorgaben der Schulen, den individuellen Wünschen der Unternehmen und unserer Mentoren noch besser nachzukommen.

    Und was sagen die Schüler?
    Die teilnehmenden Schüler der Klassenstufen 8., 9. und 10. Klasse waren insgesamt begeistert von der Möglichkeit, so nah an Menschen aus der Berufswelt heranzukommen. Auch neue Berufsbilder und Karrierewege konnten sie kennenlernen. Es wurde aufmerksam zugehört und anschließend sehr viele Fragen gestellt. Übrigens: in jeder Schule wurden im Anschluss Mentorenfavoriten gewählt!

    Einige Schüler waren pfiffig und flott und  bewarben sich umgehend nach der Veranstaltungswoche bei einem Mentorenunternehmen. Sie erhielten die Chance auf einen Praktikumsplatz oder eine Ausbildungsstelle. Wir gratulieren und werden später darüber berichten.

    Zwischen einigen Unternehmen und Schulen werden Bildungspartnerschaften zustande kommen, d.h. regelmäßig werden Schüler der jeweiligen Schulen in die Betriebe gehen können. Dies gibt Perspektive und Verlässlichkeit für beide Seiten. Das Mentoring4u Team freut sich darüber ganz besonders!

    Zweimal im Jahr „auf die Socken“: Ihr Einsatz Mentor!
    Die regelmäßige Mentoren-Initative „Auf die Socken, fertig, los!“ ist unser Einsatz, junge Menschen und Wirtschaftsunternehmen zusammen zu bringen. Frühzeitige Information und Kontakt zu Unternehmen unterstützt die Karriereplanung. Mentoren etablieren als Botschafter ihres Unternehmens den direkten Zugang zum Nachwuchs.

    Darüber und über weitere Initiativen berichten wir Ihnen regelmäßig und bedanken uns herzlich bei allen, die uns darin unterstützen!

    (Autor: C. Amrhein | Photos: neelz (Artikel), benvenuto (Thumb) www.photocase.de | Quelle: www.mentoring4u.de)