mentoring4u

Autor: c_amrhein

  • Berufe im Fokus: Mineur / Tunnelbauer (Info & Glosse)


    Manche Berufe werden in ihren Perspektiven unterschätzt. So auch der heute vorgestellte Beruf des Tunnelbauers.

    Ein Ausbildungsberuf im Bereich Tunnelbau ist der „Tiefbaufacharbeiter/in“.

    Der „Tiefbaufacharbeiter“ ist ein anerkannter, zweijähriger dualer Ausbildungsberuf mit Fortsetzungsmöglichkeit (Spezialisierung).
    Tiefbaufacharbeiter/innen führen je nach Ausbildungsschwerpunkt Straßen-, Rohrleitungs-, Kanal-, Gleis-, Brunnen- oder Spezialtiefbauarbeiten aus. Sie stellen Baugruben, Gräben sowie Verkehrswege und Verkehrsflächen her, bauen Ver- und Entsorgungssysteme ein und wirken bei Brunnenbohrungen und im Tunnelbau mit. Dabei können sie im Neubau oder in der Sanierung tätig sein.

    Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat
    1. Ausbildungsjahr: € 548 bis € 632, 2. Ausbildungsjahr: € 752 bis € 971. Für Berufserfahrenen sind die Verdienstaussichten allerdings nicht genau zu beziffern. Während manche Tunnelbauer (z. B.  im Bergbau oder Straßenbau) die tarifliche Bruttogrundvergütung von ca.  € 17,07 pro Stunde bekommen können, bestehen bei Sonderprojekten durchaus Chancen weitaus mehr zu verdienen.

    Arbeitsorte
    Tiefbaufacharbeiter/innen arbeiten hauptsächlich in:
    •    Betrieben des Tiefbaugewerbes
    •    der Wasserversorgung
    •    der Abwasserwirtschaft
    •    Tiefgaragen (seltener)
    Sie sind auf wechselnden Baustellen tätig. Ihren Tätigkeiten gehen sie überwiegend im Freien nach.

    Arbeitsbedingungen
    Tiefbaufacharbeiter/innen müssen sich bei ihrer Arbeit an immer wieder neue Arbeitsbedingungen auf den Baustellen gewöhnen. Dabei ist Flexibilität gefragt.

    Sonderprojekt Januar 2013
    Mit einem nur 30 Meter langen Tunnel von einer Tiefgarage zu der angrenzenden Filiale der Berliner Volksbank des Stadtteils Steglitz wurde erst an einem Januar-Wochenende ein Projekt erfolgreich abgeschlossen.

    Berliner Zeitung
    Bildquelle: www.berliner-zeitung.de

    Tunnelbau als Komposition aus Theorie und Praxis der Bauingenieurskunst
    Führende Tunnelbau-Experten sehen im Tunnelbau die Vereinigung von Theorie und Praxis zu einer eigenen Ingenieurbaukunst. Je nach Projekt mal mehr theorielastig, mal eher praxisgetrieben, sind neben profunden Statik- und Massivbaukenntnissen besonders Geologie-, Geomechanik, Maschinentechnik- und besonders Bauverfahrenstechnikkenntnisse notwendig.

    Welcher Schulabschluss wird erwartet?
    Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.
    In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hauptschulabschluss (58% in 2010) ein.
    Ähnliche Tätigkeitsfelder sind Straßenbauer/in, Rohrleitungsbauer/in, Kanalbauer/in oder  Brunnenbauer/in (alle in dreijähriger Ausbildungszeit). Im April 2012 berichteten wir bereits über den Beruf des Spezialtiefbauers.

    Weiterbildung und Studium
    Je nach beruflicher Vorbildung kann man nach der Ausbildung zum Tiefbaufacharbeiter eine Aufstiegsweiterbildung als Polier oder Bautechniker absolvieren. Wer eine Hochschulzugangsberechtigung hat, kann Bauingenieurwesen (Bachelor, Master und Promotion) studieren.

    (Archiv: 15.1.13 /  Autor: C. Amrhein, Mentoring4u / Quellen: Statistisches Taschenbuch Tarifpolitik – WSI-Tarifarchiv 2012; http://arbeitsagentur.de BERUFENET; Bernhard Maidl (2004): Handbuch des Tunnel- und Stollenbaus, http://www.gb.bv.tum.de/download/tb/einleitung.pdf; Berliner Zeitung .

  • Mentoren-Brief aus der Zentral Afrikanischen Republik

    Alyona Synenko_Waiting Game - N'Dele
    Alyona_Worldnomads.com_Assan_N´Délé

    Eine Dokumentation der aktuellen Ereignisse aus der Zentralafrikanischen Republik.
    Gordon Finkbeiner, ein Mentor des „Haus der Mentoren gemeinnützige GmbH“ direkt aus Bangui

    Zuerst einmal entschuldige ich mich für die lange Zeit ohne Kontakt. Die Geschehnisse der letzten Monate haben es mir nicht erlaubt, mich unserem ursprünglichen Vorhaben zu widmen.
    Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Zentralafrikanische_Republik

    Seitdem wir das letzte Mal telefonischen Kontakt hatten, ist viel passiert.

    Am Tag darauf mussten wir die Evakuierung unseres Teams aus einem unserer Projekte im Norden des Landes (N`délé) aus Sicherheitsgründen (erhöhtes Entführungsrisiko) einleiten.
    Die Zufuhr an Medikamenten und anderen Mitteln sah sich häufig durch Gefechte unterbrochen. Interkonfessionelle Gewalttaten nahmen schnell überall im Lande zu, und mündeten in dem misslungenem Versuch einer gewaltsamen Machtübernahme durch die Attacke auf Bangui am 5. Dezember 2013. Seitdem befinden wir uns im totalen Ausnahmezustand.
    Eine kleine Randnotiz kann die Lage des 5. Dezembers und der darauffolgenden Tage hoffentlich zumindest teils darstellen:
    Ich, der ich ja nur als Finanzkoordinator hier in Bangui tätig bin, musste selber mit anpacken, und als Hilfslogistiker das zentrale Krankenhaus mit Notzelten beliefern, während dieses von der massiven Aufnahme von Schuss- und Macheten-verwundeten komplett überflutet wurde. Die Ansicht der angehäuften Leichen vor der Leichenhalle werde ich noch einige Zeit mitnehmen.
    Bangui, Stunde null_Minienministerium_2013-05
    Bild: Simone_Schlindwein_CAR_Bangui_2013-05

    Ich habe einen Artikel beigefügt, den ich für unsere internationale Webseite verfasst habe, in einer der Nächte, in denen es schwer war, Schlaf zu ergattern weil unweit wieder Granatenexplosionen und Gewehrschüsse einen nicht zu dazu kommen liessen.

    Ich werde jetzt leider nicht mehr zu unserem Vorhaben „Mentoren für Bangui“ kommen. Es wäre auch, leider, jetzt keiner dafür zu haben.

    Bild: Sia Kambou_AFP_Getty Images

    Alle Institutionen, die, wenn überhaupt, auf Mindestservice liefen, sind zur Zeit total stillgelegt. Häufig weil ein Großteil des Personals noch irgendwo auf der Flucht ist.

    Alle jungen Menschen hüten sich, ihre Häuser oder anderen Zufluchtsorte zu verlassen, da sie die ersten Zielscheiben sind, Kinder inklusive.

    Dies belegt den Grad der Grausamkeit.

    Inzwischen ist der einstige Präsident und Rebellenführer zum Abgang bewegt worden, und heute kamen erstmals wieder Hoffnungen auf.
    Zum allerersten Mal wurde eine Frau zur Übergangspräsidentin gewählt , die das Land wieder vereinen und nach repektablen Wahlen organisieren soll.

    Banguis neue Herren greifen durch_CAR_2013-05
    Bild: Simone_Schlindwein_CAR_seleka_Krieger_Bangui_2013-05

    Wenn auch ich mich unserem Mentoring-Projekt jetzt nicht widmen werden kann, wollte ich doch zumindest einen Eindruck der Lage hier verschaffen.

    (Gastautor: Gordon Finkbeiner, 20. Januar 2014  / Bilder: Flagge der ZAR www.wikipedia.org; www.worldnomads.com; http://simoneschlindwein.blogspot.de; Sia Kambou_AFP_Getty Images; )

  • Thomas Lurz: Botschafter „Haus der Mentoren“

    London, Olympische Spiele 2012: Thomas Lurz gewinnt Silbermedaille im Langstreckenschwimmen. Der erfolgreichste Langstreckenschwimmer der Welt:

    „ Disziplin beginnt dann wenn es schwer fällt!“

    Disziplin war schon immer meine Stärke, mein großes „Talent“.
Ich war nie der super talentierte Schwimmer, 1,95m groß, 
mit großen Händen und Füßen. Mir blieb nichts anderes übrig als 
sehr diszipliniert zu trainieren, wenn möglich immer einmal mehr als 
meine Konkurrenz.

    Die meisten Menschen geben auf, wenn Körper und Geist vom Training platt sind. 
Aber genau hier beginnt die Erfolgsspur, die Spreu 
trennt sich vom Weizen. Am Ball bleiben, auf die Zähne 
beißen und nicht aufs Training verzichten sind wichtige Voraussetzungen, die 
langfristig zum Erfolg führen. 12 mal bin ich in meiner Sportart Schwimmen Weltmeister geworden.

    Wenn ich heute gefragt werde, warum ich so viele Wettkämpfe gewinnen konnte, 
ist meine Antwort kein großes Geheimnis. Training, Ehrgeiz, Wille und …
Disziplin.

    Thomas Lurz, Botschafter "Haus der Mentoren"

    Gemeinsam mit Prof. Dr. Yasmin M. Fargel hat er das Buch „Auf der Erfolgswelle schwimmen“ mit dem Untertitel „Was junge Menschen wissen müssen, um erfolgreich zu werden“ geschrieben.

    Thomas Lurz unterstützt die Haus der Mentoren gemeinnützige GmbH als Botschafter.

    (Autor: Martin Weiss  /  Bilder: Thomas Lurz  /  Bildbearbeitung: Martin Weiss / Quelle: thomas-lurz.de)

  • 2014 Ankündigung: Mentoren-Initiative „Auf die Socken, fertig, los!“

    Mentoren-Initiative „Auf die Socken, fertig, los!“


    Im Februar 2014 ist unsere Mentoren-Initiative wieder in Deutschland unterwegs. Dieses Mal gehen die Mentoren (Führungs- und Fachkräfte aus Wirtschaft und Organisationen)  wieder nach Berlin Neukölln.

    Das Motto „Auf die Socken, fertig, los“ der deutschlandweit im November (Martinswoche) und  Februar (Valentinswoche) regelmäßig stattfindenden Mentoren-Initiative verdeutlicht die Situation des Aufbruches von Schüler/Studierenden.
    Die Schirmherrschaft für „Auf die Socken, fertig, los!“ hat die Bundesfamilienministerin a. D. Dr. Kristina Schröder seit 2010 inne.

    Thomas Lurz,  „Haus der Mentoren“ Botschafter und Silbermedailliengewinner bei den Olympischen Spielen in London 2012, begleitet die Initiative „Live vor Ort“.

    Das Haus der Mentoren gGmbH- eine gemeinnützige Gesellschaft für Schüler in der Berufsorientierung
    Die Haus der Mentoren gemeinnützige GmbH macht Schülern aller Schulformen sowie Studierenden von Hochschulen und Universitäten seit 2005 die Begegnung mit Fach- und Führungskräften aus der Wirtschaft möglich. Aus den intensiven und direkten Begegnungen zwishen Mentoren und Schülern in den Bildungseinrichtungen ergeben sich nach der Auftaktveranstaltung oft feste Mentoren-Mentee-Beziehungen. Diese werden von der Haus der Mentoren gemeinnützige GmbH für die Dauer von maximal einem Jahr inhaltlich begleitet.

    Als Führungskraft oder Fachkraft wollen Sie sich für den Nachwuchs nachhaltig engagieren? Registrieren Sie sich hier .

    Sie sind Schulleiter/in oder Lehrer/in einer Bildungseinrichtung und sind an einer Zusammenarbeit mit uns interessiert? Sprechen Sie uns über diesen Button direkt an

    Die Herausforderung für junge Menschen heute ist, in der Vielfalt ihren Beruf zu finden, in dem sie Erfolg und Erfüllung haben. Die Haus der Mentoren gemeinnützige GmbH schafft mit der Mentoren-Initiative „Auf die Socken, fertig, los!“ die Brücke zwischen Mentoren, Schülern und Studenten.

    Darüber hinaus bieten wir Eltern und Schülern Unterstützung im Prozess der Berufsorientierung an.
    Sprechen Sie uns an, nutzen Sie diesen Button.

    Mit unseren Mentoring-Events in Bildungseinrichtungen bieten wir teilnehmenden Schulen/Hochschulen regelmäßig den exklusiven Kontakt zu Mentoren. Schüler und Studenten können gezielt Fragen stellen und sich über Berufsbilder in der Praxis informieren.

    Diese persönlichen Gesprächskontakte sind für alle Beteiligten von hohem Wert:

    • Für Schüler/Studenten sind sie durch die Wegnahme der „ersten formalen Hürde“karrierefördernd.
    • Für Unternehmen löst der Kontakt einen Nachwuchsengpass.

    Im Nachgang der Veranstaltungen gehen qualifiziertere Bewerbungen bei den Unternehmen ein. Die Ansprechpartner sind dann bekannt und Praktika sowie Ausbildungsberufe können direkt vor Ort angefragt werden.

    Nächster Termin der Mentoren-Initiative „Auf die Socken, fertig, los!“ in der Valentinswoche 2014

    Beteiligen Sie sich als Mentor, sprechen Sie uns an oder nutzen Sie einfach diesen Anmeldebutton. Wir freuen uns auf Sie!

    Gerne steht Ihnen in unserem Team, Martin Weiss telefonisch oder per Email für Rückfragen zur Verfügung
    069-962319-85
    m.weiss(at)haus-der-mentoren.de

    Haus der Mentoren gemeinnützige GmbH
    Siesmayerstraße 12
    60323 Frankfurt am Main

    (Autor: C. Amrhein,Haus der Mentoren gGmbH / Quelle: Archiv)

  • Destins et tragédies – le cas Lampedusa

    Lampedusa est devenu un synonyme de la volonté du peuple africain pour tenter sa chance. Tous jeunes Africains prenant la chance de discuter avec des leaders de l´économie, la politique et la culture de leurs démarches professionnelles, représente de l´espoir pour l´Afrique. L´éducation sur le lieu est une chance pour l´économie africaine. Celui qui ne se met pas en route pour la dangereuse traversée de la Méditerranée peut démontrer que c´est plus chanceux de rester en patrie et ainsi soutenir l´économie de sa patrie.

    Presse ts-grafik.d

    L´initiative « Führungskräfte schenken Studierenden Zeit » (cadres européens pour des jeunes étudiants) de l´organisation « Haus der Mentoren » (Maison des Tuteurs)  s´adressent, pour la première fois, exclusivement aux jeunes étudiants des pays africains. A partir di 11. novembre 2013 (le jour du Saint Martin) nos tuteurs européens seront disponibles pour des discours individuels (1:1) via web (Skype).

    Groupe cible

    • étudiants inscrits auprès d´une université africaine, qui sont intéressés de s´informer de leurs parcours professionnel


    Exigences techniques

    • Access Internet
    • « Skype » et/ou un autre logiciel de téléphone en ligne
    • Access téléfone


    Exigences professionnelles

    • Etudiant inscrit dans un cursus d´une université africaine
    • Fort intérêt à l’échange personnel avec des dirigeants en Allemagne


    Langues

    • anglais
    • français
    • arabe
    • allemand

    Condition préalable / Déroulement
    Nous avons besoin de chaque participant d´un curriculum vitæ (maximum 3/4 d´une page format DIN A4), intérêts professionnels, industries préférés, sujets de la conversation et  langue souhaitée pour le tutorat individuel.

    Le matching des équipes 1:1 (tuteur –  étudiant) est éffectué par la „Haus der Mentoren gemeinnützige GmbH“ qui les accompagne dans les mois suivants.

    Condition de participation (étudiants)
    Pour participer, il est demandé de rédiger un article sur la motivation de poursuivre des études et de présenter le but avvisé. Ce text sera publié dans notre forum web www.mentoring4u.de en fonction de rapport d´expérience.

    Vous voulez soutenir notre projet en fonction de tuteur?
    Prennez contact avec nous – contact Tuteur.

    Vous voulez nous aider à financier ce projet ?

    Nous nous réjouissons de votre participation! S. V. P. écrivez un mél à info@Haus-der-Mentoren.de .
    On vous recontactera immédiatement. Vous pouvez également faire votre don au conte de „Haus der Mentoren gmeinnützige GmbH“ avec vos coordonnés (nom, adresse).
    Un reçu de don vous sera fourni.

    Coordonnés banquaires:

    Deutsche Bank AG
    IBAN: DE82 5007 0024 0326 5717 00
    BIC: DEUTDEDBFRA
    BLZ: 500 700 24
    Kto: 326 571 7 00

    Merci beaucoup!

    Ce projet correspond aux exigences d’une société à but non lucratif après la loi de la République Fédérale d´Allemagne selon § 60a , alinéa 1 AO avant la détermination séparée de la conformité avec les exigences légales en vertu § § 51,59.60 et 61 AO .

    (Auteur: C. Amrhein | images: ts-grafik.d | Thumb: boing | Source: photocase)

  • Mai 2012: Neue Technologien locken Oranje Vertreter – Niederländisches Königspaar bei Opel

    Rüsselsheim (ots) – Das Abschiedsgeschenk von Opel-Vorstandschef Karl-Thomas Neumann an König Willem-Alexander und Königin Máxima der Niederlande hätte passender kaum sein können: Am Ende des mehr als einstündigen Arbeitsbesuchs überreichte der CEO den Hoheiten das Modell eines handlackierten Opel Ampera – selbstverständlich in Orange, der Farbe des Königshauses Oranien.

     Bild mit Damen: Opel-Chef Karl-Thomas Neumann mit dem Königspaar, dem hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier und dessen Gattin Ursula. Ganz rechts im Bild: die niederländische Handelsministerin Liliane Ploumen. "obs/Adam Opel AG"

    Bild mit Damen: Opel-Chef Karl-Thomas Neumann mit dem Königspaar, dem hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier und dessen Gattin Ursula. Ganz rechts im Bild: die niederländische Handelsministerin Liliane Ploumen. „obs/Adam Opel AG“

    Die erst vor kurzem inthronisierten Majestäten hatten sich an der Spitze einer 120-köpfigen niederländischen Wirtschaftsdelegation auf den Weg nach Hessen gemacht. Nach einem festlichen Empfang durch die Landesregierung im Wiesbadener Kurhaus am Montag, stand tags darauf der Besuch am Opel-Firmensitz auf der Agenda.

    Dort präsentierte Chef-Designer Malcom Ward dem jungen Königspaar in Begleitung des hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier sowie der Wirtschaftsminister beider Länder die streng geheimen Prototypen des neuen Opel Insignia (Weltpremiere auf der IAA im September) sowie weiterer zukünftiger Fahrzeuge. Dabei erläuterte Ward gemeinsam mit seinem aus Holland stammenden Kollegen Ivo van Hulten die dynamische Design-Sprache von Opel. Willem-Alexander gefiel der neue Opel Insignia außerordentlich gut, und der König wollte ganz genau wissen, wie sich ein Auto vom ersten Entwurf bis zum fertigen Design entwickelt.

    Souvenir: Opel-Vorstandschef Karl-Thomas Neumann überreicht König Willem-Alexander das handlackierte Modell eines Opel Ampera – in der Farbe des Königshauses Oranien. obs/Adam Opel AG

    Darüber hinaus gab es einen Rückblick in die lange Geschichte der Elektromobilität bei Opel, die schon 1965 mit dem Elektro-GT begann und bis zum heutigen Opel Ampera führt. Königin Máxima zeigte sich besonders von den 500 Kilometern Reichweite des Opel Viersitzers beeindruckt und berichtete: „Der Ampera gehört bei uns längst zum Straßenbild.“

    Anschließend informierten sich die Hoheiten bei Vertretern der Wirtschaftsdelegation und Automobilzulieferern über die Themen Green & Smart Mobility sowie Serious Gaming, wobei Internetspiele genutzt werden, um das Nutzerverhalten zu ergründen. Beide Fachgebiete wurden bereits seit Montag auf einer Technologie-Ausstellung im Opel-Forum von den niederländischen Spezialisten gemeinsam mit Opel-Ingenieuren erörtert.Die Rüsselsheimer Bevölkerung und die Opel-Mitarbeiter bereiteten dem niederländischen Königspaar am frühen Morgen einen begeisterten Empfang.
    Beste Atmosphäre: Das Königspaar freut sich über den Applaus der Opel-Mitarbeiter und die launige Begrüßungsrede von Opel-Chef Neumann. Quellenangabe: "obs/Adam Opel AG"
    Beste Atmosphäre: Das Königspaar freut sich über den Applaus der Opel-Mitarbeiter und die launige Begrüßungsrede von Opel-Chef Neumann. obs/Adam Opel AG

    Entlang des Friedrich-Lutzmann-Rings wurden jede Menge Fähnchen geschwenkt, am Eingang zum Adam Opel Haus standen ein orangefarbener Opel Cascada sowie ein 1978er Opel Diplomat mit niederländischer und deutscher Standarte Spalier. Die Begrüßungsrede hielt der Vorstandsvorsitzende Karl-Thomas Neumann. Mehr als hundert akkreditierte Journalisten und Kameraleute berichteten vom ersten Amtsbesuch der frisch gekrönten Majestäten bei Opel.

    Passende Berufe zum Thema Elektromobilität und Auto finden Sie auf Mentoring4u unter folgenden Stichworten:

    Elektroniker/in – Maschinen und Antriebstechnik – Beruf u. a. im Zeichen der Elektromobilität

    Kraftfahrzeugmechatroniker/in – in 4 Fachrichtungen

    Autodesigner/in

    Automobilkaufmann/-frau

    Fahrzeuginnenaustatter/in für die Bereiche Luft- und Raumfahrt, KfZ, Bahn und Boote

    Fahrzeuglackierer/in

    Wunscharbeitgeber auf der Automechanika

    (Autor: Ulrich Weber, Adam Opel AG  / Bilder:  obs/Adam Opel AG   / Fotograf: Jens Meyer /  Quelle: opel.comArchiv:  Mentoring4u.de)

  • Reflexion oder Reflektion*: Es geht weiter.

    Wir haben gestern Erdbeeren gepflanzt.

    Letztes Jahr ist vom Nachbargrundstück eine Erdbeere zu uns rübergewachsen.
    Die hab ich hinter der Hecke weggenommen und ins Beet gepflanzt — ich wollte mal schauen, was passiert.
    Dort hat sie sich dann richtig ausgebreitet. Gestern haben wir sie in zwei Balkonkästen umgepflanzt.
    Schauen wir mal, ob wir reiche Ernte einfahren :).

    Das interessante an der Geschichte ist, dass unsere Nachbarin leider letztes Jahr gestorben ist.
    Da die Tochter das Erbe, das nur aus Schulden bestand, nicht angetreten hat, war die Auflösung der Wohnung blockiert.
    Letzte Woche wurde dann alles aufgelöst und weggeschmissen.
    Aber eine ihrer Erdbeeren lebt jetzt mit ihren Nachkommen bei uns weiter.

    (Autor: Milan K.; Bildquellen: Archiv.)

    * Anmerkung der Redaktion: siehe Diskussion

  • Auslobung V. Staffel: Studentenwettbewerb „Junge Redaktion“ plus Soziale Netzwerke

    Mentoring4u – die Bildungsinitiative der ConActivity KG – lobt für das Semester/Schuljahr 2013 monatlich den Preis „Junge Redaktion“ aus. Neu ist, dass wir großen Wert darauf legen, wie Sie soziale Netzwerke einbeziehen.

    Teilnehmer
    Mitmachen können Studierende aller Fachrichtungen und Schüler aller Schulformen der Jahrgangsstufen 9 bis 13. Nachweis bitte durch eine Immatrikulationsbescheinigung oder einen Schülerausweis. Ein Foto des Wettbewerbsteilnehmers wäre super fürden Blog!

    Thema?
    Das Thema muss folgende Inhalte behandeln: Zukunft, Berufe und „Chancen durch Mentoren“.

    Veröffentlichung

    Sie schreiben Ihren Text, wir veröffentlichen ihn, nach einen ersten Qualitätscheck, auf www.mentoring4u.de. Wenn Sie uns Ihren Artikel zusenden an redaktion@mentoring4u.de, wird er nach kurzer Prüfung auf die Website www.mentoring4u.de eingestellt.

    Bewertung
    Der Bewertung ist eine Kombination aus den Sternchen, Kommentaren und der Jurybeurteilung (40:60).
    Die Autorin/der Autor des Textes, der auf www.mentoring4u.de die meisten Sternchen bekommt, hat auch eine gute Chance zu gewinnen, muss aber auch durch die Jury für herausragend bewertet werden.
    Aufmerksamkeit bringt Gewinnpotential! Lassen Sie Ihren Beitrag viral werden, nutzen Sie dafür Social Media Plattformen (z. B. Verlinkung Ihres Artikels über Facebook, Twitter usw.). Die Leser und die Jury beurteilen Ihren Artikel inhaltlich und Ihre Fähigleit der Vernetzung in sozialen Netzwerken. Sinnvolle Kommentare zu Ihrem Beitrag erhöhen Ihre Gewinnchancen!

    Was können Sie gewinnen?
    Der Sieger bekommt von unserem Partner, der  Personalberatung ConActivity, eine Potenzialanalyse „Junge Karriere“. Mit einem Analysetool werden besondere Begabungen und Präferenzen klar ersichtlich. Der Gewinner findet heraus, welche Berufe auf ihn/sie am Besten passen. In Kombination sucht das ConActivity Team für den Gewinner einen geeigneten Praktikumsplatz. Wenn möglich wird ein Mentor einen vertieften Einblick in die bevorzugte Branche geben und den Gewinner als Ratgeber begleiten.

    Einsendeschluss
    ist jeden 15ten des Monates.
    Der Sieger wird am Monatsende hier im Blog bekannt gegeben.

    Text und Textsprache
    Die Texte, die Sie einreichen, sollten eine Länge von ca. einer DIN A4 Seite haben (Times New Roman, Schriftgröße 12 Punkt). Ihren Text können Sie auf Deutsch, Englisch, Türkisch, Spanisch oder in einer anderen Sprache schreiben (deutsche Übersetzung/ Zusammenfassung wäre sehr schön) und bei redaktion@mentoring4u.de einreichen.

    Bilder, Video & Tonformate
    Ganz besonders gut kommen Artikel mit Bildern, Video und Tonformaten an. Die sollten aber von Ihnen sein, mit Ihrem Beitrag zu tun haben und keine Gesichter fremder Personen zeigen. Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf.  Bilder bitte  in den Formaten 105×105 und 570×300 Pixel, Tonformat bitte mp3 und Video VLC Mediaplayer.

    Gewinner:
    Die Verleihung des Preises aus der ersten Staffel fand am 18.10.2012 anlässlich des 2. Deutschen Mentorentages in der „Villa Bonn“  in Frankfurt/M. statt.
    Den Artikel der ersten Gewinnerin, Ayse Yildiz, Uni Marburg, Orientwissenschaften finden Sie hier .

    Die Gewinnerin der Staffel ll. war Valeria Wildner. Hier finden Sie ihren Artkel „2571„.
    Der Sieger/die Siegerin der III. Staffel wurde nicht nominiert.

    (Autor: C. Amrhein | Bild: Gerd Altmann/Open Clip Art Library  / pixelio.de | Bildbearbeitung & Thumb: Dilan Balci)

  • Musiker haben besondere Potenziale.


    (Bildquelle: Jugend musiziert, http://www.jugend-musiziert.org)

    Kein Zweifel, aber das wissen fast immer nur die, die selbst die Musik machen (wollen).

    Stellt Euch vor, Ihr geht zu Euren Eltern und sagt: „Ich will Musik machen/studieren“. Wie werden solche künstlerischen Berufswünsche aufgenommen im Elternhaus?

    Wenn die Eltern selber Musiker sind, oder in einer kreativen Branche tätig, dann ist das vielleicht ok. Aber wenn nicht, kann es sein, dass es an Erfahrungshorizont fehlt, um die Passion für die Musik nachzuvollziehen.

    Manchmal kommen gutgemeinte Ratschläge wie: „Lern einen Brotberuf, das andere kannst Du als Hobby nebenbei machen“. Das mag gut für die Sicherheitsperspektive sein, aber richtig überzeugte Musikbegeistertete kann das kaum erreichen.

    Was also tun? Mögliche Optionen:

    1. Der Realist:
      Machen was die Eltern sagen. D. h. etwas lernen oder studieren, wovon man nicht richtig begeistert ist – Vernunftfächer studieren oder klassische Berufe wie Bankkaufmann erlernen.
    2. Der Rebell:
      Sich dagegen auflehnen und durchziehen, was man will. Hilft es sich gegen alle Widerstände durchzusetzen?
    3. Der Rationalist:
      Vielleicht gibt es ja auch einen Mittelweg? Einen angewandten Beruf mit einem kreativen Anteil…

    Erkundigt Euch so viel es geht bei Leuten, die das Leben leben, von dem Ihr begeistert seid.

    Schaut Euch möglichst unvoreingenommen beide Seiten an: die Glamouröse (großer Auftritt mit super Publikum) und die unsicheren Seiten (Studio ist teuer, woher die Kontakte nehmen, wenn man noch unbekannt ist etc.). Wenn Ihr eine Entscheidung fällt, wägt alle „Für“ und „Wider“ ab.

    Es gibt keine richtige oder falsche Entscheidung – nur eine zu dem man stehen sollte ;j.

    Für die Realisten unter Euch haben wir von Mentoring4u eine Vielzahl von Berufen entdeckt, die sich mit Musik, Tanz, Sprache und Film auseinandersetzen:

    Logopäde/Logopädin ,

    Fachlehrer/in für musisch-technische Fächer ,

    Meister der Frequenzen: Tontechniker/in mischen auf ,

    Sänger/in auch mit internationalen Karrieremöglichkeiten ,

    der gute Ton: Holzblasinstrumentenmacher/in mit PlanB in die Selbstständigkeit…,

    Geigenbauer/in mit PlanB ,

    Orgel- und Harmoniumbauer/in ohne Musikverständnis wenig Chancen,

    Musikfachhändler/in ein vielseitig ausbaubarer Job mit Musikverständnis,

    Klavier- und Cembalobauer/in plus Erfahrungsbericht,

    Film- und Videoeditor/in … ein Job, mit dem richtigen Durchblick,

    Bühnentänzer/in und/oder Tanzpädagoge ein internationaler Beruf,

    Bogenmacher/in … ohne Musikverständnis geht’s nicht.

    Studiengänge mit Musik gibt es auch. Schaut einfach mal hier.

    Stöbert mal in der KategorieErfahrungsberichteoder Stipendien. Dort findet Ihr noch mehr berufliche Informationen.
    Schreibt uns, wir Ihr an so etwas rangehen würdet.Wir freuen uns drauf!

    We share your ideas ;J.

    Eure Redaktion Mentoring4u

    Autor: C. Amrhein, Mentoring4u; Quellen: Archiv.

  • Ein ganz besonderes Bewerbungsgespräch. Besser mal schauen 😉

    Menti Praktikum
    Illustration: Albert Korkis, 2011.

    Post ist da
    Hurra! Eine Einladung zum Bewerbungsgespräch für den Praktikumsplatz ist in der Inbox! Super, – und nun?
    Jetzt heißt es sich gezielt vorzubereiten. Und wie? Hmmm, mal sehen was Dr. Google sagt.

    Die Vorbereitung
    In weniger als 30 Sekunden spuckt der Computer Informationen in Form von z. B. Checklisten, Leitfäden, Artikeln und Forenbeträgen aus. Also ran, welche Fragen könnten für das erste Gespräch relevant sein?

    Z. B.

    • Was sollte ich vorher vom Unternehmen wissen?
    • Wie kleide ich mich?
    • Welche Fragen kann ich so beantworten, dass ich nicht ausscheide?
    • Welche Fragen darf er nicht stellen bzw. muss ich nicht beantworten?
    • Wie beantworte ich die berühmte Frage nach Stärken und Schwächen?

    Diese Recherchen machen vermutlich die anderen eingeladenen Kandidaten auch… Wieviel? 1600 Bewerber auf eine Stelle? Das ist schon mal eine Chance eingeladen zu sein.

    Das Gespräch
    Der Moment ist gekommen. Endlich ist der Kandidat im Unternehmen eingetroffen. Nach ein paar Minuten Aufwärmkonversation geht die Vorstellungs- und Fragerunde los. All die einstudierten Antworten auf die erwarteten Fragen werden gegeben.
    Unisono aus den Mündern der Bewerber, nur zeitversetzt. Keiner ist anders. Wie langweilig…

    Was ist mit dem Personaler? Ihn überrascht nichts mehr. Wie kann so der geeignete neue Mitarbeiter identfiziert werden?

    Das etwas anderere Bewerbungsgespräch
    So ähnlich ging es wohl Heineken, dem niederländischen Biergetränkehersteller. Eine Bewerberflut für ein Praktikum in der Event- und Sponsoringabteilung brach über die Personaler herein. Um keine Zeit zu verlieren mit gesichtslosen, stereotypen Antworten im Bewerbungsgespräch, hat sich das Unternehmen etwas besonderes einfallen lassen.

    Schaut hier: The candidate

    Wie findet Ihr das?

    Ist Euch auch schon einmal etwas merkwürdiges in einem Bewerbungsgespräch passiert?
    Wir sind gespannt auf Euer Feedback hier als Kommentar!

    See you! Hear you!

    Autor: C. Amrhein, Mentoring4u; Video: www.youtube.com.