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Kategorie: Förderung in der Schulzeit

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  • Du hast die Macht, Gründerwoche für Jugendliche und spezielle Studiengänge für Frauen

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Ein mächtiges Projekt zeigt Schülern, dass sie was bewegen können, die Gründerwoche zieht durch Deutschland und wie man (alleinerziehenden) Müttern das Studieren erleichtert.

    Screenshot duhastdiemacht.de

    Jetzt wird’s politisch
    Ein schöne Entdeckung haben wir heute auf „Du hast die Macht“ gemacht. Schülergruppen tourten durch Deutschland und sollten sich mit politischen Themen auseinandersetzen. Und ganz nebenbei einen kurzen Spot dazu drehen. Ist super gelungen, wie wir finden. Die Videos kann man sich auf der Website des Projekts anschauen und natürlich mitmachen, zum Beispiel bei einer selbst gedrehten Comedy-Show oder bei einem Kurzfilmwettbewerb.

    Screenshot gruenderwoche.de

    Jetzt wird’s selbständig
    Ab kommenden Freitag geht die Gründerwoche Deutschland los: Alle Interessierten, die sich über das Thema Selbständigkeit informieren wollen, ganz besonders solche, die vielleicht noch etwas grün hinter den Ohren sind, sind hier willkommen. Was wir richtig cool finden: In dieser Woche finden in 80 Ländern parallel ebenfalls solche Veranstaltungen statt. Das Tolle daran, es gibt in jedem Bundesland mehrere Veranstaltungen und einige auch online. Ist man mal vor Ort, ist auch nix mit alleine rumstehen: Ideenworkshops, Chats, Beratungen, Events und Networking sind hier Topthemen. Und so ganz nebenbei kann man von Experten lernen und Unternehmergeist schnuppern.

    Screenshot spiegel.de

    Jetzt wird’s männerfrei?
    Fünf Studiengänge speziell zur Förderung von Frauen gedacht gibt es bereits in Deutschland. Der Hintergrund: Männerdominierte Fächer und Hindernisse, die sonst oft dazu führen, dass doch nicht mehr studiert wird, zum Beispiel Kinder, die man alleine erziehen muss. Das soll sich in Zukunft ändern. Das Beispiel des Tages zu dem Thema öffnet Augen für Chancen und bietet außerdem Raum für spitzzüngige Kommentare (geht bei uns natürlich auch).

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.duhastdiemacht.de, www.gruenderwoche.de, www.spiegel.de)

  • Alle Stipendien auf einen Blick, Outback, ich komme! und der Prima-Klima-Herbst

    Heute bei unseren Fundstellen im Netz: Ein neues Portal erleichtert zukünftig die Suche nach passenden Stipendien weltweit, warum sich die Einwanderungspolitik Australiens für Deutsche lohnt und außerdem: ein Klima-Wettbewerb?

    Screenshot scholarshipportal.eu

    Find Schloarships
    Die Welt ist wieder etwas einfacher geworden: Der erste Blick auf Scholarshipportal.eu macht sofort deutlich, was die Seite kann und was sie bietet. Kleiner Nachteil: hier wird deutlich, wie bescheiden das deutsche Stipendienwesen ist. Vertiefende Infos und ein paar Statements des Initiators und Projektleiters sind jedoch ganz hilfreich, um sich ein erstes Gefühl zu verschaffen.

    Screenshot_zeit.de

    Australien – nicht einfach zu bleiben
    Auch andere Länder haben das Problem der Überalterung und nehmen gerne qualifizierte Einwanderer auf, so auch Australien. Allerdings ist es nicht ganz so einfach, für längere Zeit bleiben zu dürfen. Doch mit diesem recht guten Kurzüberblick über Anforderungen, Visa, Jobbörsen und australisches Arbeitsrecht kann man sich schon mal gut vorbereiten.

    Screenshot allianz-umweltstiftung.de

    Klimaretten leicht gemacht
    Bis Ende Oktober kann man sich noch bewerben: beim Wettbewerb des Deutschen Klimapreises. Gesucht sind engagierte Klassen der Jahrgangsstuden 7 bis 13. Was uns erstaunt: Man kann sich hier wirklich austoben, sogar mit einem Theaterstück zum Thema Klimaschutz, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt (und dieses Theaterstück möchten wir gerne sehen). Außerdem ist die Seite insgesamt sehr übersichtlich aufbereitet und nutzerfreundlich. So muss das sein!

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quelle: scholarshipportal.de, zeit.de und allianz-umweltstiftung.de)

  • Menti auf dem Elternabend

    Menti Elternabend

    Heute stellen wir zum ersten Mal unser Maskottchen vor: Menti. Menti sieht die Welt ein bißchen anders und stellt sich Fragen, wie die Welt auch anders betrachtet werden kann. Heute ist er auf dem Elternabend und stellt fest: Integration kann auch eine persönliche Herausforderung sein.

    Zweisprachigkeit als Chance
    Verkehrte Welt? Viele Einwanderer, die nach Deutschland kommen, sprechen erst mal nur gebrochenes Deutsch, manche, die nachziehen, manchmal auch gar keins. Häufig erledigen ihre Kinder, die in Deutschland aufwachsen, Botengänge für sie: bei Behörden, an der Schule, es werden inzwischen sogar universitär Imame an Deutschen Hochschulen ausgebildet. Das Ziel: Vermittlung. Und das ist nichts Schlechtes, das ist sogar etwas, worauf Einwandererkinder stolz sein können, den Zweisprachigkeit ist ein Geschenk.

    Die gute Mischung macht’s?
    Eigentlich ist eine gemischte Schule doch eine Herausforderung, müsste man denken: Das einzige, was die Schüler untereinander verbindet, ist die Sprache und das ist Deutsch. Je besser man sie spricht, desto besser kommt man zurecht. Je besser man sich in beiden Kulturen auskennt, desto unabhängiger kann man werden. Wie wäre es denn mal, als ehrenamtlicher Vermittler zu arbeiten? Und wie viele Unternehmen mag es wohl geben, die zweisprachig aufgewachsene Mitarbeiter suchen, um mit einer Exportnation wie Deutschland Handel treiben zu können? Na, kommen wir der Sache schon näher?

    Was war zuerst? Vertrauen oder Selbstvertrauen?
    Es geht natürlich immer auch um Vorurteile, wenn Integration scheitert. Wir haben ein Einstellungsproblem: Wenn Kinder von Einwanderern ihre Chance als Seiltänzer zwischen zwei Kulturen erkennen, ist das die halbe Miete. Das überzeugt einen nicht nur selbst, das überzeugt auch das Umfeld. Was jetzt fehlt, ist der Abbau der Vorurteile der Gegenseite. Ein Förderprojekt in Hamburg hat den Spieß zum Beispiel umgedreht: Begabte Schüler, insbesondere aus Migrantenfamilien wurden gezielt gefördert. Und siehe da? Auf einmal ergaben sich Perspektiven. Und die Schüler trauten sich was zu. Es ist ein langer Weg dahin, aber vorerst kann man ja mal auf dem Elternabend üben.

    (Autor: A. Sokolowski | Cartoon: A. Korkis | Quelle: Archiv)

  • Ich geh mit meinen Mentooooren, und meine Mentoren mit mir. bambam.

    Auf die Socken fertig los

    Für alle, die es nicht wissen: am 11. November ist Martinstag. Das ist da, wo Kinder mit Laternen durch die Straßen ziehen. Aber der Martinstag ist noch viel mehr: Für uns ist es der Tag, an dem wir mit Mentoren in die Schulen ziehen. Und weil uns das noch nicht reicht, machen wir gleich mehrere Tage draus.

    Prominente Gäste – deutschlandweit
    Drei Leckerbissen haben wir für diesen November zusammengestellt. Unter der Schirmherrschaft der Bundesfamilienministerin, Dr. Kristina Schröder, die übrigens sowohl die Mentorenveranstaltungen in der Martins- und Valentinswoche unterstützt, besuchen wir drei Schulen, die Mentoren brauchen:

    9. November an der Wilhelm-von-Riehl-Schule in Wiesbaden
    10. November an der Gesamtschule Bremen-Ost
    11. November am Albert-Schweitzer-Gymnasium in Berlin (Neukölln)

    Mentoren hautnah
    Die Schüler kommen in den direkten Kontakt mit Mentoren. Jeweils von 09:00-13:00 Uhr kommen Mentoren in die Klassen oder in die Aula, je nachdem, wie groß der Bedarf ist. Die Mentoren werden sorgfältig ausgesucht und an die Bedürfnisse jeder Schule angepasst. Welche Mentoren alle vor Ort sein werden, wir bald bekannt geben.

    Sie fühlen sich bereits wie ein Mentor? Dann ziehen Sie mit!
    Unterstützen Sie unsere Mentorenveranstaltung an einem der drei Orte und werden Sie Mentor. Oder teilen Sie uns mit, an welchem Ort Sie gerne einmal als Mentor live dabei wären und mit welchem Schwerpunkt. Wir kommen auch in Ihre Stadt und vielleicht haben wir bald auch ein Online-Schmankerl für Sie.

    (Autor: A. Sokolowski | Foto: kikiiii | Quelle photocase)

  • Keine Angst vorm Chef, BaFöG kommt langsam in die Puschen. Und: Kreativer Schulwettbewerb läuft an

    Heute bei unseren Fundstellen im Netz: Was man beim alljährlichen Mitarbeitergespräch beachten sollte, BaFÖG-Erhöhung wird noch diskutiert und der Olymp wartet auf kreative Ideen.

    Gut geschwätzt ist halb gewonnen
    Nur Mut! Auch das würden wir jedem raten, der ein Mitarbeitergespräch mit dem Chef wahrnimmt. Was wir gut finden: Ein solches Gespräch ist ein Arbeitnehmer-Recht (!) und zudem nichts, wovor man Angst haben muss. Im Gegenteil: Der Artikel gibt Aufschluss darüber, dass ein Dialog zwischen Chef und Mitarbeiter einfach wichtig ist, um zu wissen, ob man gut zusammenarbeitet oder was man besser machen kann. Schließlich will auch der Chef wissen, ob es seinen Mitarbeitern gut geht. Denn unglückliche Mitarbeiter arbeiten ja auch nicht in seinem Sinne.

    13 Euro mehr im Monat
    Studenten können sich freuen, auch wenn die Politik noch etwas auf sich warten lässt. Der BaFöG-Höchstsatz wird steigen, sogar rückwirkend zum 1. Oktober. Eine recht interessante Perspektive auf das politische Vorgeplänkel und wer was wie finanziert, finden wir heute im Spiegel daher recht interessant.

    Mit Olymp hat es wenig zu tun
    Trotzdem heißt der Wettbewerb „Kinder zum Olymp!“ und möchte mit dem Spruch ganze Schulklassen motivieren, sich kreativ, malerisch, kulturell an ein neues Projekt heranzuwagen und damit auch noch was zu gewinnen. Gesucht wird in allen Bereichen, von Musik bis Fotografie, von Theater bis Architektur. Wir finden diesen Wettbewerb anspruchsvoll und vielfältig. Unser Eindruck: Hier haben Lehrer die Möglichkeit,  Potenziale einer ganzen Klasse zu fördern, die im regulären Kunstunterricht sonst untergehen. Wer weiß, vielleicht entdeckt dadurch so manch ein Schüler seine wahre Berufung? Im Zweifelsfall können hier erste Kontakte für ein Praktikum geknüpft werden.

    (Autor. A. Sokolowski)

  • Mehr Hirn für Steckdosen, iPads an der Uni Kassel. Außerdem: Pflichtlektüre mal anders

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Wie man einem Cola-Automaten das Denken beibringt, die Universität Kassel mit neuem Lehrkonzept und wie man Lesen anders nahebringen kann.

    Entwicklungsberater – der beste Freund der Maschine
    Schön ausführlich und übersichtlich finden wir heute wieder mal einen Hinweis auf Jobs mit Zukunft, auch gleich mit Tips zum Studium und wie der Markt sich entwickeln wird.  Prinzipiell werden Informatiker, aber auch Ingenieure und Elektrotechniker gesucht. Es geht um die Leute, die Maschinen das Denken beibringen, damit Informationen schneller von A nach B kommen und Menschen besser mit Maschinen kommunizieren können. Klingt abgespaced? Nö, ist schon lange Realität. Wird also Zeit, dass endlich die ganzen freien Stellen dort besetzt werden!

    iPad-Verleih in Kassel
    An vielen Unis in Deutschland, an denen zum Beispiel Design gelehrt wird, gibt es schon lange einen Mac-Raum. Also ein Rechenzentrum nur mit Macs. Die Uni Kassel macht das nun noch ne Nummer größer: Die stellt den ganzen Campus auf Mac um durch die Anschaffung von 250 iPads, die Studenten sich kostenlos ausleihen können. Für wen sich das rentiert, ist offensichtlich. Aber ob die Studenten wirklich besser drauf lernen können? Muss man abwarten, finden wir. Vor allem, wenn man gegenhält, dass die Studis den Datenverkehr auf den iPads selbst zahlen müssen. Wer hat Erfahrung gesammelt und würde die gerne hier loswerden?

    Lesen lernen mal anders
    Vielleicht ein anderer Weg, aber sicher nicht uninteressant: Kinder, die bis dato Probleme mit dem Lesen oder Sprechen haben, sei es, weil zu Hause zu wenig Deutsch gesprochen wird oder weil ihre Eltern nicht so viel lesen, haben die Möglichkeit sich einen Lesepaten zu „leihen“. Die Agentur „Freiwillig“ bietet zusammen mit der Stiftung „Lesen“ dazu seit 2003 diverse Projekte an: Freiwillige geschulte Vorleser kommen in Schulen oder Kindergärten und lesen vor, sei es Märchen oder Bücher, die die Kinder selbst ausgesucht haben. Lese-Coaches, die individuell fördern, gibt es inzwischen auch. Einen kleinen Vorgeschmack gibt es derzeit auch auf der Frankfurter Buchmesse.

    (Autor: A. Sokolowski)

  • Schülerzeitungswettbewerb 2010, YOUgend-Messe in Berlin und wie man sich selbständig macht

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Spiegel kürt die besten Schülerzeitungen 2010, die Messe Berlin bietet „music, sports, lifestyle, education“. Außerdem: Tips und Risiken der Selbständigkeit.

    Sprungbrett für Nachwuchsjournalisten
    Ab Oktober können Schülerzeitungen wieder am 15. Schülerzeitungswettbewerb 2010/2011 des Spiegel teilnehmen. Gekürt werden u.a. Reportagen, Interviews, aber auch Websites, Fotos und Titelbilder. Die Highlights, Gewinner und Hintergründe des letzten Wettbewerbs kann man zur Vorbereitung schon mal nachlesen. Unsere Meinung dazu: Wenn unsere Redaktion aus Schülern bestünde, würden wir auch mitmachen…

    YOU pimps you!
    Monrose, Sido, Charlee – sie alle werden da sein, wenn es ab 1. Oktober wieder heißt „music, sport, lifestyle, education“, diesmal auf der neuen Location Flugahafen Berlin-Tempelhof. Diese Messe „YOU“, extra für Jugendliche, hat es in sich, denn sie bietet alles, was Spaß macht und lässt trotzdem das wichtigste Thema, nämlich die Zukunft, nicht aus dem Blick: Denn fürs Leben lernen wir, nicht für die Schule. Unter anderem eine Schüler- und Lehrerlounge wurden eingerichtet, eine ganze Reihe Förderprogramme und Vereine sind vor Ort, beraten und zeigen Chancen auf. Und Preise gibt es auch noch zu gewinnen. Na, wenn das keine guten Gründe sind, mal vorbei zu schauen?

    Sein eigener Chef werden
    Klingt erst mal verlockend, sollte aber genau geplant werden. Denn der Sprung in die Selbständigkeit gelingt auch Berufserfahrenen nicht immer. An Unis gibt es inzwischen Stiftungslehrstühle für Entrepreneurship (zum Beispiel in der Lausitz oder in Hohenheim), Wettbewerbe oder Präinkubatoren, die helfen, auf die eigenen Beine zu kommen. Denn junge Gründer braucht das Land.

    (Autor: A. Sokolowski)

  • Gelassenheit hilft

    Nerv

    Hirnforscher Prof. Dr. Dr. Gerald Hüther von der Universität Göttingen zeigt, wie man Hirnforschung praktisch einsetzen kann, um den Alltag zu verstehen.

    Menschen können sich verändern…
    Natürlich kann man in knapp 40 Minuten nicht die komplette Hirnforschung präsentieren. Aber eines muss man Herrn Professor Hüther lassen: Er erzählt unterhaltsam, mit vielen lustigen Anekdoten und benutzt so wenige Fremdwörter, dass auch der Otto-Normal-Verbraucher alles versteht. Es geht um Lernprozesse im Gehirn und wie sich aus Situationen, die man erlebt hat, Haltungen entwickeln. Warum Menschen unglücklich werden, in dem, was sie tun oder durch die Menschen, mit denen sie Umgang haben. Warum die einen besser lernen und andere nicht. Und unwillkürlich stellt man fest „Hey, das ist bei mir ja genauso!“

    … wenn sie gelassener werden
    Die Kernbotschaft – oder vielmehr das Geheimnis, das Hüther in seinem Vortrag lüftet – ist nicht nur für einen selbst, sondern auch für sowohl Pädagogen als auch Arbeitgeber ziemlich interessant. Zwar bestätigt Hüther durch wissenschaftliche Forschung nur, was wir alle insgeheim schon wussten, aber eben nicht belegen konnten. Nämlich, warum es manchen Menschen leichter fällt, zu lernen und warum sich Lernen und Alter nicht ausschließen.

    Praxisbezug?
    Ein bisschen schade, aber zu verschmerzen, ist leider eine mangelnde praktische Umsetzung. Was nützt es zu wissen, wie das Gehirn funktioniert, wenn man nicht weiß, wie man es beeinflussen kann? Alltagsbeispiele reichen hier als Belege einfach nicht aus. Es wird sicher noch eine Weile brauchen, bis sich ein findiger Referendar an einer Schule oder ein Personalchef Hüthers Erkenntnis zu nutze macht und am Ende vor motivierten Schülern oder Arbeitnehmern steht. Vielleicht ist es ja bereits ein Anfang, über seine Worte nachzudenken, denn schließlich beginnt Veränderung ja im Kopf.

    Gelassenheit hilft: Anregungen für Gehirnbenutzer – Prof. Dr. Gerald Hüther Universität Göttingen from Filme Online on Vimeo.

    (Autor: A. Sokolowski | Foto: Lia* | Quelle photocase)

  • MINT für Mädchen statt Serienabklatsch

    Mädchen Metall Schild Schutz

    Die Schere zwischen typisch männlichen und typisch weiblichen Jobs scheint nicht kleiner zu werden. Und Schuld ist: Das Fernsehen!

    „Weibliche“ und „männliche“ Berufe
    Es gibt über 350 Ausbildungsberufe in Deutschland, von denen etwa 14 als typische Frauenberufe charakterisiert werden können. Fast 80% der dort Beschäftigten sind Frauen, in den typischen Männerberufen sind weniger als 20% Frauen vertreten. Nicht nur, dass Frauen seltener ein „männerlastiges“ Fach studieren und im Schnitt weniger verdienen als Männer, hinzu kommt, je „weiblicher“ ein Beruf ist, desto niedriger ist das Einkommen. Das könnte man ändern, wenn sich die Neigungen von Jungs und Mädchen umverlagern würden.

    Initiativen steuern gegen
    Der Orientierungsschere entgegen wirken bereits Initiativen wie der Girl’s Day, der junge Mädchen für technische Berufe begeistern soll, aber auch das Projekt „Neue Wege für Jungs“, das Jungen Berufe im Pflege-, Erziehungs-, Sozial- und Dienstleistungsbereich attraktiv machen soll.

    Fernsehserien als Berufsorientierung
    Leider immer noch zu wenig, wenn man sich die aktuelle Studie des Bildungsministeriums anschaut, die auf der internationalen Konferenz „MINT und Chancengleichheit in fiktionalen Formaten“ am Montag veröffentlicht wurde: Tatsächlich werden nur 13% aller Mädchen auf ihren Berufswunsch durch die Schule aufmerksam, 17% durch Berufsberatung und 20% durch Infosendungen. Der Spitzenreiter: TV-Serien mit 23%!

    Verzerrte Darstellung der Wirklichkeit
    Da drängt sich einem die Frage auf, wie viel Einfluss, Unterhaltungssendungen auf unsere Gesellschaft haben. Denn effektiv sind zwar Frauen in fiktionalen Formaten überwiegend berufstätig – was der Realität nicht entspricht, denn Hausfrauen kommen im Fernsehen so gut wie nie vor – aber dann auch nur in frauentypischen Berufen, wie Ärztin, Verkäuferin oder Lehrerin. Dagegen spielen im Fernsehen nur 0,7% der Darstellerinnen eine Frauenrolle in Forschung und Naturwissenschaft, nur 0,5% üben einen technischen Beruf aus. Das sind genau die Berufe des so genannten MINT-Sektors – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik –, in denen „in Zukunft Fachkräftemangel herrschen wird“, betont Bundesministerin Anette Schavan.

    Die Flimmerkiste als Chance?
    Dabei ist der Mangel keine Frage der Intelligenz. Längst ist bekannt, dass Mädchen statistisch gesehen bessere Noten als Jungs haben und höhere Bildungsabschlüsse erreichen. Das Kernproblem liegt also woanders: nämlich in der Sozialisierung durch Eltern, Schule und Freunde. Dies anzupacken und zu ändern, wird wohl noch eine Weile dauern, vielleicht ist es auch unmöglich. Aber an einer Stelle kann man bereits jetzt ansetzen: In amerikanischen TV-Formaten werden Frauen in MINT-Berufen häufiger dargestellt als hierzulande. Und mal ehrlich, welches Mädchen findet die abgedrehte Forensikerin Abby Scuito aus Navy CIS oder Viper-Pilotin Kara Thrace nicht cool?

    (Autor: A. Sokolowski | Foto: designhunter | Quelle photocase)

  • „Keine halben Sachen“ – Armut bekämpfen

    Keine halben Sachen

    Die evangelische Kirche Berlin lädt am 15. September 2010 unter dem Motto „Keine halben Sachen“ zum Abendgebet. Die bekannte Sängerin Judy Baily wird den Abend musikalisch untersützen.

    Prominente Gäste
    Die Kirche wird vertreten durch Bischof Markus Dröge (auch Aufsichtsratsvorsitzender des Evangelischen Entwicklungsdienst (EED) ) Judy Bailey singt  u. a. „Spirit of Freedom“, das aus dem offiziellen WM-Album 2010 „Listen up“ stammt.

    Thema des Abends
    Die Millenniumsentwicklungsziele wurden im Jahr 2000 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossen, um bis zum Jahr 2015 die Armut in der Welt zu halbieren. In einigen Bereichen hat es Fortschritte gegeben, zum Beispiel wurden in Afrika im letzten Jahr fast drei Viertel aller Kinder eingeschult, im Jahr 2000 waren es gerade einmal gut die Hälfte aller Kinder. Andererseits ist es erschreckend dass die Zahl der Hungernden im Jahr 2009 erstmals die Milliardengrenze übersprang.

    Wozu das Ganze?
    Die Bundesregierung soll erinnert werden, beim Weltarmutsgipfel in New York (20.-22. Sept 10) einen Aktionsplan einzubringen, der den Beitrag Deutschlands zum Erreichen der Ziele festlegt. Wollen hoffen, dass das ausreicht.

    Übrigens: hier gibt’s das Plakat zur Veranstaltung.

    Mentoring4u Linktip:
    http://www.deine-stimme-gegen-armut.de/

    (Autor: M. Weiss| Foto: skyla80 | Quelle: photocase)