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Personalentwicklung sticht Fachkräftemangel?

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Posted on : 08-04-2014 | By : m_weiss | In : Arbeitsmarkt, Förderung im Unternehmen, Gastautor
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Weiterbildung hilft im Wettbewerb um Talente
TNS Infratest-Studie 2014: positive Effekte für Mitarbeiterbindung, Rekrutierung und Arbeitgeberimage

Foto: obs/Studiengemeinschaft Darmstadt SGD

Pfungstadt bei Darmstadt (ots) – Ein Großteil der HR-Manager hält berufliche Weiterbildung für ein wichtiges bis äußerst wichtiges Instrument für die Mitarbeiterbindung und weitere Aspekte der Personalentwicklung. Dies geht aus der aktuellen TNS Infratest-Studie „Weiterbildungstrends in Deutschland 2014“ hervor, die im Auftrag der Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD) unter 301 Personalentscheidern in deutschen Unternehmen bereits zum sechsten Mal in Folge durchgeführt wurde. Zudem sind 58 Prozent der HR-Manager überzeugt, dass sich der demografische Wandel künftig auf die Altersstruktur der Belegschaft auswirken wird.

Fachkräftemangel
Die schwierige Suche nach geeigneten Fachkräften, fehlender Nachwuchs und daraus resultierende monatelange Vakanzen – die demografische Entwicklung verstärkt in den Unternehmen den Kampf um die besten Köpfe. „Gefragt sind nachhaltige Strategien, die Mitarbeiter langfristig binden und sich positiv auf das Image als Arbeitgeber bzw. potenzieller Arbeitgeber auswirken. Wie die Studie zeigt, sehen Personaler hier die berufliche Fort- und Weiterbildung als eine tragende Säule in der Personalentwicklung“, so Andreas Vollmer, Leiter Studienprogramm und Services bei der SGD.

Mitarbeiterbindung
So halten 93 Prozent der befragten HR-Manager das Weiterbildungsangebot eines Unternehmens für die Mitarbeiterbindung für wichtig bis äußerst wichtig. „Gezielte Programme tragen dazu bei, Fachkräfte weiterzuentwickeln. Doch erst entsprechende Rahmenbedingungen während der Dauer einer Qualifizierung sowie mögliche Karriereschritte lassen Weiterbildung zu einem wirksamen Instrument für die Mitarbeiterbindung werden“, erläutert Vollmer. Unternehmen haben in diesem Zusammenhang diverse Möglichkeiten, Weiterbildung zu fördern. Sie reichen von finanzieller Unterstützung über flexible Arbeitszeiten und freie Tage für Prüfungen und deren Vorbereitung bis hin zu motivierender Unterstützung durch einen Mentor.

Weiterbildungsangebote
Ebenfalls als wichtig bis äußerst wichtig bewerten die Befragten die Rolle der Weiterbildung in puncto Arbeitgeberimage (88 Prozent) sowie bei der Rekrutierung neuer Mitarbeiter (83 Prozent). „Unternehmen zeigen mit einem ansprechenden Aus- und Weiterbildungsangebot, dass sie die individuelle fachliche und persönliche Entwicklung ihrer Mitarbeiter fördern und langfristige Karrierewege ermöglichen. Dies steigert die Attraktivität eines Arbeitgebers auch für potenzielle Bewerber“, so Vollmer weiter.

Demografischer Wandel in Unternehmen präsent

Der demografische Wandel beschäftigt Politik, Medien und Wirtschaft bereits seit geraumer Zeit. In den Unternehmen variiert jedoch das Bewusstsein für die Problematik – abhängig von der Unternehmensgröße: Während insgesamt 58 Prozent aller befragten HR-Manager mit Auswirkungen auf die Altersstruktur ihrer Mitarbeiter rechnen, sind es in mittleren Unternehmen mit 10 bis 499 Mitarbeitern 68 Prozent, bei großen Unternehmen ab 500 Mitarbeitern sogar 76 Prozent.

Zur TNS Infratest-Studie „Weiterbildungstrends in Deutschland 2014“

Bereits zum sechsten Mal in Folge führte TNS Infratest im Auftrag der Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD) die Umfrage „Weiterbildungstrends in Deutschland“ durch. Dafür werden jährlich über 300 Personalverantwortliche online zu unterschiedlichen Aspekten der beruflichen Weiterbildung befragt. Eine zusammenfassende Broschüre zu den Ergebnissen wird in Kürze auf www.sgd.de veröffentlicht.

(Pressekontakt:  Studiengemeinschaft Werner Kamprath Darmstadt GmbH (SGD) Barbara Debold /  Foto: obs/Studiengemeinschaft Darmstadt SGD)

Personalstrategien mit Hidden Potentials – von Herausforderungen zu Chancen –

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Der 2. deutsche Mentorentag 2012 bietet am 18. & 19.10. mit Best Cases aus Mittelstand und Global Player seinen Gästen ein breites Diskussionspanel zu personalrelevanten Fragestellungen.
Personalstrategien mit Hidden Potentials Jetzt anmelden!
Am 18. – 19.10.2012 werden in Frankfurt am Main wieder mehr als 100 Besucher erwartet.
Die exklusive, branchenübergreifende Veranstaltung für Unternehmensentwickluung und Human Ressources bietet 2012 seinen Besuchern wieder  spezifische  Einblicke in Anwendungen, Prozesse und Resultate von Personalstrategien jenseits ausgetretener Pfade.
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2. Deutscher Mentorentag 2012 – Personalstrategien mit Hidden Potentials
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Der 2. Deutsche Mentorentag 2012 ist eine branchenübergreifende Fachveranstaltung zu Unternehmensentwicklung und Human Ressources Management. Die Teilnahme ist exklusiv für Führungskräfte und Personalverantwortliche der ersten und zweiten  Managementebene.

Personalberater und Personaldienstleister zahlen einen Tagungsbeitrag von € 1.345,00 zzgl. MwSt.

Hier finden Sie weitere Informationen zum 2. Deutschen Mentorentag 2012!

Die insgesamt sechs Panels behandeln personalrelevante Fragestellungen, welche verborgenen oder unterschätzten „Hidden Potentials“ Lösungen für moderne Personalstrategien bieten können:

am 18.10.2012:
1: (Profi) „Sport-Disziplin-beruflicher Erfolg“,
2:  „Unternehmensstandort Lokal-Global-Glocal“,
3:   „Unternehmensnachfolge – Next Generation“,

Special 1:  Mentoring & Ausbildung gestalten

Am 19.10.2012:
4: „High Potential: Frauen und Netzwerke“,
5:  „Musiker – Potenzial, Disziplin und Teamplayer“.

Special 2:  Employer Branding & Mentoring
1. Tag 18. Oktober 2012

2. Tag 19. Oktober 2012
Partner, Förderer und Sponsoren
Veranstaltungsort & Anreise
Anmeldung & Teilnahmebedingungen
Das Veranstaltungsteam rund um den 2. Deutschen Mentorentag
Presseakkreditierung
Flyer_Personalstrategien mit Hidden Potentials_2012_10_10_hd

FAX-Anmeldeformular-Mentorentag-2012

PM 2. Deutscher Mentorentag 2012

Stand: 11. Oktober 2012
(Autor: C. Amrhein, ConActivity KG /  Bild: Archiv)

#Denkanstoß Nº 14: Probieren – Eure #Erfahrungsberichte über den „Girls´Day 2011“

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„Probieren geht über Studieren.“
Dieses geflügelte Wort geht auf das lateinische Sprichwort „Experĭentia est optĭma rerum magistra“ (wörtlich:“ Erfahrung ist die beste Lehrmeisterin“) zurück.
Es möchte besagen, dass angeeignetes Wissen zwar nützlich sein mag, die Erfahrung oder das Experiment jedoch ebenfalls eine geeignete Methode zur Erzielung eines Ergebnisses sein kann. Damit auch unsere anderen Leser von Euren Erfahrungen mit dem Girls´Day profitieren können, haben wir Euch gefragt. Hier sind drei der Kurzberichte für Euch:

#Erfahrungsbericht 1: „Girls´Day 2011“ bei Cisco Systems GmbH, Eschborn
Wie war´s?

Das Unternehmen Cisco Systems hat uns sehr gefallen. Wir haben viele abwechslungsreiche Dinge erlebt, wie. z.B. die Powerpoint-Präsentationen verschiedener Mitarbeiter.

C wie Cisco oder Communication und Computer
Uns wurde gezeigt wie WebEx funktioniert und wir durften eine (Telefon)Schaltung mit Atlanta, New York, Frankreich und Tokio ausprobieren. Außerdem wurde uns erklärt, wie Cicso Systems arbeitet und wie viel Geld man verdient (wenn man dort angestellt ist).

Technik, Technik, Technik
Ein weiteres Erlebnis war die Videokonferenz mit München und Berlin. Während des Vormittags wurden wir und andere Teilnehmerinnen sehr gut versorgt!!!

Fazit
Insgesamt war der Tag sehr abwechslungsreich und wir würden uns freuen, wenn wir nächstes Jahr noch einmal Cisco Systems besuchen dürfen.
(Autorinnen: Antonia F., Chiara M, Dilan P. –  Klasse 8c der Michael-Ende-Schule – Niddagaustr. 29 – 60489 Frankfurt/Main)

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#Erfahrungsbericht 2: „Girls´Day 2011“ bei DB Mobility Logistics AG, Frankfurt am Main
Wie war´s?
Mobilität und Logistik – ca bouge!
Wir haben den Girls´ Day bei der DB verbracht; dort wurden wir über mehrere Berufe informiert: Erst über den einer Fußballerin – Renate Lingor, WM-Botschafterin und ehemalige Fußballspielerin war „nur“ als  Besucherin da.

Info und Kicken
Anschließend haben wir mehr über die Berufsmöglichkeiten bei der DB erfahren. Zwischendurch spielten wir Tischkicker. Wir wurden während der Veranstaltung mit Getränken, Obst, einem Mittagessen und Kuchen gut versorgt.

Fazit
Es hat sehr viel Spaß gemacht, war informativ und wir wurden sehr freundlich behandelt. Wir überlegen, ob wir nicht dort unser nächstens Praktikum absolvieren könnten. Für die Geschenke bedanken wir uns ganz herzlich.
(Autorinnen:
Fidaous, Kamila, Christina –  Klasse 8c der Michael-Ende-Schule – Niddagaustr. 29 – 60489 Frankfurt/Main)

——

#Erfahrungsbericht 3: „Girls´Day 2011“ bei IBM-Training Deutschland, Eschborn
Wie war´s?

Wir waren ungefähr 60 Mädchen. Der Tag begann mit einigen Einführungs-Präsentationen über Lotus Live (Videokonferenz über Internet). Darin wurden wir u.a. von drei Frauen aus Führungspositionen über einzelne Bereiche bei IBM informiert. Wo arbeiten Frauen bei IBM und was machen sie da? Interessant war, dass es eine ungeschriebene Regel für Gruppen gibt: erst ein Anteil von 30% sichert Minderheiten eine gute Einflussnahme auf Entscheidungen.

At work in Workshops
Anschließend gab es die Wahl zwischen vier Workshops:

1) Smarter Planet Spiel (City One) –> ganz cool aber recht hohes Niveau in English nötig!
2) „Berufe Raten“ welche Berufsbilder gibt es innerhalb des Weltkonzerns
3) „Menschenkenntnis“ (Spiel, Beispiel  und Geschichten über effiziente Komunikation und Motivation)
4) „Virtuelle Teams & Teamwork“ (Psychologie in Gruppen und Teamtypen-Bestimmung)

Fazit
Es war schon gut, mal zu sehen, was hinter der IBM alles steht. Leider fand ich persönlich die Veranstaltung ein wenig lieblos vorbereitet. Das Programm lief so auch schon im letzten Jahr, was gut an den Informationsblätten zu sehen war. Leider wurden, trotz der zahlreichen Präsentationen, die Zusammenhänge im Konzern nicht klar. Verwundert war ich auch darüber, dass die Folien so vollgepackt mit Infos waren: wir haben das in der Schule anders gelernt…Von den Workshops hat mir die Nr. 3 am besten gefallen, da ich Psychologie sehr spannend finde. Nächstes Jahr werde ich nicht wieder zu IBM gehen, sondern lieber eine andere Firma anschauen. Leider gibt es in der Oberstufe für die Teilnehmerinnen des Girls´Days keine Freistellung mehr. Komisch, oder?
(Autorin: Florence Yassa –  Klasse 9 des Liebig-Gymnasiums (Europaschule) – Kollwitzstraße 03 – 60488 Frankfurt/Main)

(Autor: C. Amrhein | Illustration : A. Korkis (Artikel), (Thumb) | Quellen: Archiv, http://de.wikipedia.org)


#Lebensgeschichten Nº 1: Berufsorientierung & Berufstätigkeit für Menschen mit Behinderung

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Posted on : 16-04-2011 | By : c_amrhein | In : Arbeitsmarkt, Ausbildung, Förderung im Unternehmen, Gastautor
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Arbeit ist für jeden ein Ort der Herausforderung und der Bestätigung. In unserer neuen Reihe „Lebensgeschichten“ erzählen behinderte Mitmenschen über ihre Eindrücke und Aufgaben in ihrer beruflichen Tätigkeit. Die Redaktion hat die wfb in Wiesbaden besucht, und mit einigen der Gastautoren gesprochen. Unser erster Beitrag kommt von Herrn H.

Meine Arbeit in der wfb Wiesbaden-Rheingau-Taunus
Mein Name ist Michael H., ich bin 49 Jahre, ledig und wohne bei meinen Eltern. Seit meiner Geburt sitze ich im Rollstuhl. Nach meiner Ausbildung als Büropraktiker machte ich Fortbildungsmaßnahmen in der Volkshochschule sowie verschiedene Praktika: beim Betreuungshilfsdienst, in den Horst-Schmitt-Klinken und bei der Interessengemeinschaft für Behinderte in Schlangenbad und Schierstein.

In der Betriebsstätte Hagenauer Str…
Als ich 1998 in der wfb Wiesbaden Rheingau-Taunus anfing zu arbeiten, war ich zuerst im Arbeitstrainingsbereich (heute ist das der Berufsbildungsbereich). Im Jahr 1999 wechselte ich in den Arbeitsbereich ‚Zentrale’. Ich komme morgens mit dem Fahrdienst in die WfbM. Meine Arbeitszeit ist montags bis donnerstags von 7.45 – 15.55 Uhr und freitags von 7.45 Uhr – 12.55 Uhr. Meine Frühstückspause ist Montags bis Freitags von 8.40 – 09.00 Uhr und meine Mittagspause ist Montag bis Donnerstag von 11.40 bis 12.25 Uhr. Freitags habe ich von 10.40 bis 11.10 Uhr Mittag. Zu den Tätigkeiten der Zentrale gehören: morgens die Essensbestellungen jeder Gruppen annehmen, sie in eine Liste eintragen und sie abschließend unserer Küche geben.

Tägliche Aufgaben
Ich bediene die Telefonanlage und das Faxgerät und bearbeite die ausgehende Post. Das heißt, ich frankiere zuerst die Post mit einer Frankiermaschine und mache dann eine Eingabe ins digitale Portobuch. Ich sortierte die hausinterne Post und verteile sie in die entsprechenden Postkästen. Mithilfe einer Sprechanlage mache ich Ausrufe, sodass z.B. die Mitarbeiter/innen wissen, wann ihre arbeitsbegleitenden Maßnahmen beginnen. Die Mitarbeiter können auch bei mir Geld wechseln.

Jeder gehört zu einem Team
Wenn ich in der Zentrale bin sind Hr. Thomas N. (Werkstattleiter) und Fr. Jennifer B. (Begleitender Dienst) für mich zuständig. Da die Zentrale keine Gruppe ist, bin ich der Verpackungsgruppe von Fr. Natascha H. angeschlossen. Mit der Gruppe mache ich Gruppenfrühstück, Weihnachtsfeier und meinen Jahresausflug. Ich mache alles gerne was hier in der Zentrale anfällt.

Ihr Michael H., wfb Wiesbaden

Finde ich eine Praktikumstelle, wenn ich eine Behinderung habe
?
In einer WfbM (Werkstatt für behinderte Menschen) ist dies möglich! Im Grunde kann ein Mensch mit Behinderung zu jedem Zeitpunkt bei uns ein Praktikum absolvieren, ausgenommen sind die Sommerferien o.ä. (Schule). Des Weiteren muss auf die Belegung geachtet werden, d.h. wenn viele Schülerpraktikanten im Haus sind, ist evtl. mit einer Wartezeit zu rechnen. Wer Interesse hat, wendet sich an den jeweiligen Begleitenden Dienst einer Werkstatt (Kontaktdaten auf der Homepage) und vereinbart einen Vorstellungstermin. Beim Vorstellungstermin ist es wichtig, dass die Person mit Behinderung am Gespräch teilnimmt, damit wir von ihr einen ersten Eindruck gewinnen.

Nach einem Austausch über die aktuelle schulische/berufliche/lebens- Situation folgt in der Regel eine Werkstattbesichtigung.
* das Praktikum dauert in der Regel 2-3 Wochen
* die An- und Abfahrt zur Werkstatt muss die Person selbst bewältigen bzw. organisieren.
* Ein Praktikum kann zur beruflichen Orientierung absolviert werden, die Aufnahme in die Werkstatt ist demnach nicht verpflichtend.
* Handelt es sich um eine/n Schüler/in, so ist von einem Praktikum abzusehen, da die Person bereits durch die Schule Praktika in einer WfbM absolviert

Praktika in einer WfbM für Menschen ohne Behinderung
Es besteht die Möglichkeit in unseren Werkstätten Praktika zu absolvieren: a) zur beruflichen Orientierung oder b) zur Absolvierung von Pflichtpraktika (Ausbildung zum Ergotherapeuten; Studierende aus dem sozialen Bereich etc.).
* Das Praktikum kann in der Regel in allen Bereich absolviert werden: Berufsbildungsbereich, Arbeitsbereich, sozial-orientierte Arbeitsgruppen, Tagesförderstätte
* Die Interessenten müssen sich schriftlich bewerben, hier an die Geschäftsführung.

(Gastautor: Michael H. | Interview: C. Amrhein | Photos: Bungo www.photocase.de | Quelle: wfb Wiesbaden, begleitender Dienst )

Hey Girls! Heut ist Euer Tag!! Girls´Day 2011

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Posted on : 14-04-2011 | By : c_amrhein | In : Förderung im Unternehmen, Jobvorstellung, Karriereplanung
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10 Jahre alt.
Heut ist der 14.04.2011. Seit genau 10 Jahren gibt es unter der Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin Frau Angela Merkel den Girls´Day. Heute gibt es bundesweit 9.747 Veranstaltungen mit 123.893 Plätze, nur für Mädchen!

Warum?
Die Berufswahl der Mädchen von heute ist immer noch stark eingeschränkt auf wenige, sehr typische Berufsbilder. Und nicht zufälligerweise werden diese (Frauen)Berufe oft schlechter bezahlt. Also Mädels, denkt daran wenn Ihr Eurer nächstes Gehalt aushandelt: der durchschnittliche Brutto-Stundenlohn von Frauen in Deutschland liegt ca. 23 Prozent unter dem der Männer (Quelle: Statistisches Bundesamt, Stand 2010).

Schon wieder MINT
Im Gegensatz dazu gibt es in den MINT-Berufen einen besonderer Mangel an weiblichen Interessentinnen. Wir berichteten darüber im #Denkanstoß Nr. 12, Anfang dieser Woche.

Die Top Ten 2011 der Mädels:
Platz 1: Verkäuferin
Platz 2: Kauffrau im Einzelhandel
Platz 3: Bürokauffrau
Platz 4: Medizinische Fachangestellte
Platz 5: Friseurin
Platz 6: Zahnmedizinische Fachangestellte
Platz 7: Industriekauffrau
Platz 8: Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk
Platz 9: Kauffrau für Bürokommunikation
Platz 10: Hotelfachfrau

Dabei könntet Ihr alles andere auch machen…Warum also nicht mal schauen, wie Berufe sind, die nicht so bekannt bei den Mädchen sind?
Was gibt es genau zu sehen? Allein in und um Frankfurt/Main sind 86 Unternehmen von A wie Agentur für Arbeit bis Z wie Zollfahndung.

Erfahrungsberichte vom Girls´Day
Wir werden nach den Osterferien einige Erfahrungsberichte von Teilnehmerinnen des Girls´Day veröffentlichen (unser Dank geht an die Schülerinnen der Michael-Ende-Schule, Frankfurt).

Was für Girls geht, geht auch für Boys…
Ach, noch was: damit auch die Jungs über den Tellerrand der Ausbildungs-möglichkeiten schauen, gibt es ab diesem Jahr auch den Boys´Day.
Denn auch bei den jungen Herren der Schöpfung ist die Berufswahl ziehmlich eingeschränkt.

Die Top Ten 2011 der Jungs sind:
Platz 1: Kaufmann im Einzelhandel
Platz 2: Industriemechaniker
Platz 3: Koch
Platz 4: Elektroniker
Platz 5: Verkäufer
Platz 6: Anlagenmechaniker für Sanitär-,Heizungs- und Klimatechnik
Platz 7: Fachkraft für Lagerlogistik
Platz 8: Kaufmann im Groß- und Außenhandel
Platz 9: Fachinformatiker
Platz 10: Kraftfahrzeugmechatroniker

Jungs in „männer-untypische“ Berufe
Die Jungs bekommen ab diesem Jahr die Chance, Berufe im erzieherischen, pflegerischen und sozialen Bereich zu entdecken und sich auszuprobieren. Schließlich sind männliche Vorbilder ganz wichtig – also, auf Jungs zum Boys´Day, haut rein!

(Autor: C. Amrhein | Zeichnungen: A. Korkis (Thumb), (Artikel), Quelle: www.girls-day.de)

#Denkanstoß Nº 11: Habe eigene Ansichten – und überprüfe sie #Zitat der Woche

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Posted on : 04-04-2011 | By : c_amrhein | In : Ausbildung, Förderung im Unternehmen, Zitat der Woche
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Es gibt Ansichten und Vorstellungen von Menschen und Dingen, die uns umgeben. Diese sind in unseren Köpfen. Wie und wann sie da rein gekommen sind, können wir oft  nicht mehr mit Sicherheit sagen. Das ist auch egal. Wichtiger ist, dass diese festgewordenen Vorstellungen regelmäßig einem Kontrollprozess unterzogen werden – damit sie richtig  und aktuell bleiben.

Ein Mensch – und ein zweiter
Ich habe schon einige Menschen getroffen. Viele sind sehr individuell, nicht an landläufige Erwartungen angepasst, häufig in sich gekehrt und eifrige Konstrukteure ihrer Lebensphilosophie. Arbeit und Beruf kann ein Vehikel sein, diese Ansichten anderen Menschen weiterzugeben (z.B. Künstler, Handwerker).

Andere sind eher sozial und sehr bewusst in der Wahrnehmung und dem Umgang mit ihren Mitmenschen. Sie sprühen sichtbar vor Energie, wenn sie anderen helfen können (z.B.: Pädagogen, medizinisches Personal). Zwei Extreme vielleicht, denn alle Menschen „dazwischen“ haben ihre eigene Methode mit der Umwelt mehr oder weniger in Kommunikation zu treten.

Kommunikation als Chance
Auch Menschen mit einer geistigen oder einer geistig/körperlichen Einschränkung kommunizieren und wachsen am gegenseitigen Austausch. Das hört sich logisch an, aber ist es uns auch wirklich klar? Wie oft sprechen wir „Durchschnittsmenschen“ denn mit denen, die nicht immer dem gängigen Normempfinden entsprechen? Ich persönlich recht selten, auch deshalb, da ich im Familen- und Bekanntenkreis keine geistig behinderten Menschen habe.

Eine Ebene für alle
Was ist das überhaupt: GEISTIGE Behinderung? Laut der Definition Wikipedias: Der Begriff geistige Behinderung (oder in medizinischen Kreisen auch mentale Retardierung) bezeichnet einen andauernden Zustand deutlich unterdurchschnittlicher kognitiver Fähigkeiten eines Menschen sowie damit verbundene Einschränkungen seines affektiven Verhaltens. Eine eindeutige und allgemein akzeptierte Definition ist jedoch schwierig. Medizinisch orientierte Definitionen sprechen von einer Minderung oder Herabsetzung der maximal erreichbaren Intelligenz.

Behinderte (nach § 2 I SGB IX)
Menschen sind behindert, wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweichen und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist. Sie sind von Behinderung bedroht, wenn die Beeinträchtigung zu erwarten ist.

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Die größte Kunst, die man im Leben lernen muß, ist die Wiedergutmachung von Irrtümern. Eines der Mittel ist, sie einzugestehen.“

Autor: Hermann Melville (1819-1891), US-amerikanischer Schriftsteller (Moby Dick)
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Schreiben ist kommunizieren
Wir, die Redaktion von Mentoring4u, möchten auch Menschen mit geistiger Behinderung hier eine Plattform geben. Sie sollen den Lesern von Mentoring4u von ihren Ansichten und Vorstellungen eines Lebens in Freude erzählen. Wie erleben sie ihren Alltag in der Berufsbildung, im Praktikum und später an den Arbeitsplätzen? Was bedeutet für sie die Perspektive auf Weiterentwicklung und wo stoßen sie an ihre Grenzen?

Die wfb in Wiesbaden
In Kooperation mit der wfb (anerkannten Werkstätte für Menschen mit Behinderung) Wiesbaden-Rheingau-Taunus initiieren wir ab diesem Monat die Reihe „Lebensgeschichten“. Einmal pro Monat werden wir an dieser Stelle einen Artikel eines Mitarbeiter mit geistiger Behinderung veröffentlichen. Wir sind sehr gespannt auf die neuen Einblicke und bedanken uns schon heute bei Frau Banke vom begleitenden Dienst für die Koordination des Projektes innerhalb der wfb. Die wfb hat derzeit 240 Mitarbeiter mit Behinderung. Diese sind nach Grad und Schwere in den vielfälltigen Arbeits- und Tagesförderbereichen tätig. Die wfb ist ein Wirtschaftsunternehmen sowie eine pädagogischer Einrichtung und sie hat einen dualen Auftrag. Die behinderten Mitarbeiter werden über die Arbeitsagentur vermittelt und durchlaufen zunächst den Berufsbildungsbereich. In insgesamt sechs Bereichen (z.B. Druckerei, Lager, Holz und Metallbereich) werden in je drei Monaten die Neigungen und Fähigkeiten evaluiert. Es gibt jährliche Förderbesprechungen, in denen die Mitarbeiter und der begleitende Dienst (Diplom-Sozialarbeiter, Diplom-Pädagogen) Entwickungspläne mit Lohngruppen und Punkten erarbeiten.

Mentoring4u – eine Plattform rund um das Thema Bildung
Mentoring4u ist unser Einsatz, ( jungen) Menschen auch in schwierigen Lebens- bzw.  Bildungs-Situationen zu helfen. Berufsorientierung und Karriereplanung ist für alle wichtig, auch für Menschen mit geistiger Behinderung ist Arbeit und Beschäftigung ein wesentlicher Faktor zum Wohlbefinden. Die persönliche Herausforderung ist jeden Tag der Motor zur Weiterentwicklung.

Darüber und über weitere Initiativen berichten wir Ihnen regelmäßig und bedanken uns herzlich bei allen, die uns darin unterstützen! Ihre Kommentare helfen uns in besonderer Weise die Themen anzusprechen, die Sie, unsere Leser, interessieren.

(Autor: C. Amrhein | Photos: www.barrierekompass.de (Thumb), bungo (Artikel) www.photocase.de | http://de.wikipedia.org, www.wfb-wiesbaden.de Quelle: Archiv)

Die Bewerbung: Erfolgsfaktoren für JEDEN

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Auf der anderen Seite des Bewerbungstisches: Ratschläge zum Thema Bewerbung und Anschreiben von Alfred J. Stein, Personalberater, ConActivity KG

Erwartungen
„Wir möchten Sie kennenlernen, wenn Sie maximal 25 Jahre alt sind, über ein abgeschlossenes Hochschulstudium wenn möglich mit Promotion verfügen, mindestens zwei Jahre Auslandserfahrung und Erfahrung mit Führungsverantwortung haben“.

Das schaffe ich nie!
Wer heute auf die Suche geht nach Jobs mit guter Bezahlung und interessanten Inhalten, wird häufig konfrontiert mit einer langen Liste an Erwartungen an den Bewerber. Gewollt oder nicht, mit solchen Anforderungsprofilen wird der Kreis der möglichen Kandidaten auf „nahe Null“ eingedampft. Diese Mentalität seitens der Unternehmen ist häufiger auch schon bei der Suche nach Auszubildenden anzutreffen. Viele junge Menschen fühlen sich abgeschreckt und demotiviert von solchen Wünschen.

Was nun?
Was kann man solchen jungen Menschen mit auf dem Weg geben, die vielleicht nicht ihr Abi mit der Traumnote 1,0 abschließen, oder vielleicht „nur“ einen Real- oder Hauptschulabschluss erreichen? Gibt es denn nicht Fähigkeiten und Potenziale neben den rein formalistischen Kriterien? Was überhaupt ist denn wichtig, um letztlich im Berufsleben Erfolg zu haben? Und gibt es dabei Punkte, an denen jeder, etwas tun kann und sich gegenüber anderen profilieren kann?

„Yes, you can“!
Wir sagen, solche Kriterien gibt es wirklich! Jeder kann, wenn er nur will und weiß, an welchen Rädchen er bei sich selbst schrauben muss, etwas tun, um solche Erfolgsfaktoren zu entwickeln. Hier kommen die sogenannte „Soft Skills“ – die weichen Faktoren –  ins Spiel, oder auch als soziale Kompetenz bezeichnet. Fähigkeiten und Charaktermerkmale allgemeiner Art, die einen Menschen kennzeichnen.

Was heisst überhaupt Erfolg?
Was macht Menschen erfolgreich? Wann gilt eine Aufgabe als erfolgreich ausgeführt? Gut und erfolgreich ausführen heisst, eine Aufgabe muss:

–         fachlich sowie inhaltlich genau und gut,

–         termingerecht,

–         mit dem vorgegebenen Aufwand und

–         auf die geforderte Art und Weise

erledigt werden (um hierzu mal ein paar Beispiele zu nennen). Natürlich fängt alles mit der fachlich korrekten Ausführung an, das sind „hard skills“. Das lernt man im Rahmen seiner Berufsausbildung.

Erfolg heißt „just in time“!
Der Auftraggeber erwartet zudem eine termingerechte Erledigung. Ist das ein Punkt, an dem man sich profilieren kann. Oh ja! Was nützt das tollste Frühstücksbrötchen, wenn es leider erst um 12:00 Uhr fertig ist?! Gut gemacht, aber zu spät! Die Lehre für uns: auf Pünktlichkeit achten und lernen, eine Aufgabe zügig und termingerecht abzuschließen. Sind dazu besondere Fähigkeiten und Talente nötig? Nein, aber ein Stück Selbstdisziplin und die richtige innere Einstellung sind die Grundlagen dazu.

Erfolg heisst sorgfältig!
Dem Kunden ist es vielleicht egal, mit welchem Aufwand man eine Aufgabe erledigt, aber bestimmt nicht dem Chef. Auch das hat natürlich mit den fachlichen Fähigkeiten zu tun. Aber eben auch mit anderen Erfolgsfaktoren. Sorgfältigkeit, überlegtes und geplantes Handeln, Improvisationsfähigkeit – das alles sind Merkmale, die man sich aneignen kann und die enorm wichtig sind.

Erfolg heisst unter Anleitung arbeiten!
Im Mathematikunterricht gibt’s manchmal Punkte auf den richtigen Rechenweg. Warum? Nun weil der Schüler damit zeigt, dass er grundlegend verstanden hat, wie eine Aufgabe gelöst werden kann. Wenn man trotz falschem Rechenweg zum richtigen Ergebnis kommt, hat man nicht unbedingt eine neue Entdeckung gemacht. In aller Regel hat man einfach Glück gehabt. Und so ist es im Berufsleben auch. Es gibt gute Gründe, warum man eine Aufgabe nach bestimmten Vorgehensweisen abarbeitet, häufig haben sich dabei ganz viele Leute etwas dabei gedacht. Wenn man lernt, auf Anleitung einzugehen und wenn man realisiert hat, dass es neben einem selbst natürlich auch noch andere schlaue Leute gibt, ist das sehr hilfreich. Auch darauf kann wirklich jeder achten!

Von Anfang an
Woran merkt ein Unternehmen, dass der Bewerber solche Soft Skills wie eben beschrieben besitzt? Natürlich schon an seinem Anschreiben. Anschreiben formulieren lernen Schüler bereits in der Schule. Wie gut also wurde formuliert? Ist es gelungen, das Gelernte auf die eigene Bewerbung anzuwenden – was ja ein Hinweis darauf sein könnte, inwieweit es dem Bewerber künftig gelingen wird, fachliche Inhalte, die er gelernt hat, in der Praxis anzuwenden. Oder hat er seine Bewerbung in der Art ausgeführt, wie man es empfiehlt? Wann hat der Bewerber seine Bewerbung geschrieben, wie lange nach der Information über die offene Stelle? Dazu sind eigentlich keine besonderen Fähigkeiten nötig, aber wohl der Wille, es richtig zu machen und die Offenheit, auf Vorschläge einzugehen sowie gute Disziplin für zeitnahes Handeln.

… das heisst also …
Nicht abschrecken lassen von irgendwelchen überzogenen Anforderungen und Erwartungen. Sondern statt dessen alle Erfolgsfaktoren entwickeln, die man zur Verfügung hat. Dann kann man sich sicher sein, sich zu profilieren. Denn auch wenn jeder solche „soft skills“ entwickeln könnte, tut es beileibe nicht jeder. Fortsetzung folgt….

(Autor: Alfred J. Stein | Foto Thumb: Svea-Anais-Perrine | Foto Artikel: cydonna| Quellen: www.photocase.de)

Frauen und Beruf heute…und BALD in 2013

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Als kleiner Rückblick auf den  „Internationalen Frauentag“, der in dieser Woche am 08. März zum 100sten Mal gefeiert wurde…
(Mehr Text hätte in die Sprechblase nun wirklich nicht reingepasst!)

Zahlen sagen mehr als tausend Worte
Und hier, für alle die Zahlen lieben, eine eindrucksvolle Statistik zum aktuellen Stand. Die Zahl 13 ist ja schon immer sehr kontrovers diskutiert worden: des einen Glück muss schließlich des anderen Pech sein. In der Grafik unten kummuliert sie sich sogar: Deutschland ist auf Rang 13 mit 13%…
Mal schauen wie es 2013 aussieht.

(Autor: C. Amrhein | Thumb & Comic: A. Korkis | Quellen: Archiv, www.statista.de)

Zeitarbeit – wenn es mal schief geht

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Selbstvertrauen_Zeitarbeiter

Zeitarbeit ist ein Thema, welches mit steigender Konjunktur vermehrt auf den Tisch kommt. Wenn es an Fachkräften fehlt, springen immer häufiger „Interims“ ein. In dieser Kolumne „Zeitarbeiter“ gibt Ihnen unsere externe Redakteurin Annette von Spiegel persönliche und authentische Einblicke.

Zeitarbeit – wenn es mal schief geht
Wie im festangestellten Berufsleben, so kann es auch bei der Zeitarbeit – schlecht laufen. Ein Kollege, der sich lieber selbstständig machte, fasst es ganz treffend so zusammen:

„Ich war da ja auch mal, sehr kurz, ca. zwei Wochen, habe meine Erfahrungen sammeln können. Die waren aber durch die Bank weg schlecht: Zum einen gab es nur Geld, wenn man auch vermittelt wurde, man sollte Arbeiten verrichten, die nichts mit dem eigentlichen Berufsbild zu tun haben, und zum anderen wurde das extrem schlecht bezahlt. In der kaufmännischen Welt mag das ja noch gehen. Wenn du aber im Handwerk tätig bist, bekommst du auch schon mal als Bäcker einen Maurerjob angeboten. DAS geht ja wohl gar nicht, ist aber in der Praxis so.“

Schön zusammengefasst
– und leider kein Einzelfall. Ich selbst steckte z. B. mal in dem Dilemma, dass meine [Zeitarbeits]Firma mich zu einem Vorstellungsgespräch schickte… mit einer Anforderungsliste von ca. 12 Punkten. Von denen ich keinen einzigen erfüllte außer dem unwichtigen letzten: „Spanischkenntnisse von Vorteil“. Das an sich ist schon absurd, schlimm wurde es jedoch durch die Vorgabe „.. und Sie sagen dem Kunden natürlich NICHT, dass Sie das nicht können!!“

Schwarzer Peter
Montags war das Gespräch, und das ganze Wochenende lang grämte ich mich, weil ich nicht wusste, wie ich mich verhalten soll. Mir passte das garnicht. Ich kam zu dem Ergebnis: Irgendwer wird am Ende sauer auf mich sein – der Kunde, weil er rausfindet, dass ich’s nicht drauf habe – oder meine Leihfirma, weil ich es DOCH beim Kunden angesprochen habe. Ich kam zu dem Ergebnis, es beim Kunden geschickt durchklingen zu lassen. Und hatte verdammtes Glück: Es stellte sich heraus, dass ein Missverständnis vorlag und ich ohnehin für eine ganz andere Stelle eingeladen worden war – und DIE passte zufällig einigermaßen! :D.

Es geht aber auch noch GANZ anders …

Nach dieser Nummer wurde ich zu einer Firma geschickt mit den Worten „da herrscht wohl ein etwas rauher Umgangston. Schauen Sie es sich halt mal an, und wenn s garnicht geht, gucken wir mal“. Ja, Pustekuchen ……!
Ich hatte noch gedacht „och, ich bin nicht so ’ne Empfindliche“. Anfangs machte mich aber schon stutzig, dass mir Grüße von meiner Vorgängerin ausgerichtet wurden, die ich, wie sich herausstellte, kannte: Sie war mal Chefsekretärin mit ziemlich cholerischem Chef, in einer Firma, in der ich mit 20 meinen 2. Job angetreten hatte – DIE war also einiges gewohnt.
Und hatte den Leuten dort, wo ich nun anfangen sollte, im wahrsten Sinne des Wortes die Sachen vor die Füße geworfen, hat also sozusagen formlos gekündigt – und das Haus verlassen. Mir schwante nichts Gutes. Und das bestätigte sich vollends!

Allein an der Front
Nach einem Monat sagte ich meiner Leihfirma, dass ich es nicht mehr aushielte, dass sie mich da bitte rausholen sollen. Es passierte aber NICHTS – und da ich allerlei Unterlagen über meinen Schreibtisch bekam, konnte ich mir auch denken, warum: Man zahlte monatlich 6.500 € für mich! Das spornte die Leihfirma natürlich nicht an, für mich etwas anderes zu suchen…… Ein halbes Jahr hing ich dort fest – bat, bettelte und zeterte, man möge mich da rausholen! NICHTS.
Nach drei Monaten wachte ich dann schon morgens um vier Uhr auf und war kampfbereit; ich knirschte tagsüber mit den Zähnen und konnte das nicht abstellen, obwohl ich es bemerkte; ich fing an, meine Freunde anzuschreien und war auch ansonsten  extrem leicht reizbar geworden. Es war ein Alptraum …

Glück im Unglück auch hier:

die Firma zog plötzlich ins Ausland. Ich war sie los. Nach wie vor kann ich nicht sagen, was man in so einem Fall am besten tut. Einen Betriebsrat gab es nicht. Und ich wette, (fast) kein Zeitarbeitsunternehmen hat einen. Warum auch? In früheren Jahren blieben Leiharbeiter selten lang, weil sie übernommen wurden. So, denke ich, hat sich diese Branche den schlechten Stil im Umgang mit ihren Mitarbeitern angewöhnt: Wenn die Zusammenarbeit nicht auf Nachhaltigkeit angelegt ist, kann man sich einiges erlauben. Das ist wie in den großen Touristen-Zentren :).

Essen für den „Gast“
Da sind Kleinigkeiten wie diese schon belanglos: Man ist „bis auf Weiteres“ im Marketing einer Bank beschäftigt. Die festangestellten Kollegen verdienen prima. UND haben eine Karte für die Kantine, was sie dahingehend begünstigt, nur rund 3 € für das Mittagsmahl zu bezahlen. Besucher wie ich kostet selbiges durchaus 7 € und mehr, eine Karte wird aber nicht an solche „Gastarbeiter“ ausgegeben. Das ist 1. unfair – und führt 2. dazu, dass man sozial auch etwas raus ist, weil man im Grunde nie mit den anderen essen gehen kann: stattdessen sucht man sich dann ein Eckchen, wo man allein an seiner mitgebrachten Stulle knabbert … und kommt sich ziemlich komisch vor.

Mehr? Kommt:
Hübsch ist nämlich auch, wenn man über mehrer Jahre bei einem Kunden ist, der seinen FESTANGESTELLTEN Mitarbeitern pro Quartal rund 300 € Bonus ausschüttet, weil es so gut gelaufen ist. Man selbst, der/die dieselbe Arbeitet leistet, geht allerdings leiiiiider leer aus: Man gehört ja nicht dazu. Super für die Motivation, übrigens …

Was mich direkt auf den Aspekt der gleichen Bezahlung wie die Festangestellten bringt – aber das hebe ich mir für den nächsten Beitrag auf ;-). Last, not least – da wir ja heute bei den negativen Aspekten der Zeitarbeit sind – ein Artikel  zum Thema „Leiharbeit macht arm“ .

(Autor: Annette von Spiegel | Fotos: Svea-Anais-Perrine | Quellen: www.photocase.de, www.fr-online.de)

Sport und Karriere – Einstellungsgrund versus Einstellungshindernis?

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Sport & Karriere

Auf der anderen Seite des Bewerbungstisches: eine Betrachtung von Alfred J. Stein, Personalberater, ConActivity KG

Top oder Flop?
„Wie denken Personaler wirklich, wenn ich „mich oute“ und sage, dass ich im Verein Sport treibe? Ist das gut oder schlecht?“ Das ist eine Frage, die sich viele junge Leute vor einem Vorstellungsgespräch stellen. Warum? Ist es denn nicht unisono als positiv zu betrachten? Na ja, die Antwort liegt – wie so oft – irgendwo in der Mitte.

Positives
Natürlich hat es viele positive Seiten, wenn man sportlich aktiv ist und damit auch etwas für seine Gesundheit tut. Das beugt einer hohen Krankquote vor. Körperliche Fitness ist im Übrigen auch die Voraussetzung für Belastungen, die am Arbeitsplatz auf einen zukommen. Nebenbei steigert es die Konzentrationsfähigkeit, die Kooperations- und Kritikfähigkeit, das Selbstbewusstsein und vielleicht sogar die Führungskompetenz. Außerdem baut man sein eigenes Kontaktnetzwerk auf, das vielleicht sogar für einen erfolgreichen Job wichtig ist. Und wer erfolgreich ist, nimmt natürlich auch „sein Unternehmen“ mit auf die Ruhmesleiter.

Zwei Seiten der Medaille
Kein Wunder, dass manche Arbeitgeber aktiv etwas unternehmen, um ihre Mitarbeiter zu sportlicher Tätigkeit zu motivieren. Aber…

Schattenseiten
Das trifft jedoch nicht auf alle Arten der sportlichen Betätigung zu. Gerade wer sich in bestimmten Arten des Mannschaftssports betätigt und bleiben wir mal bei dem in Deutschland häufigsten Fall – Jemand spielt Fußball – können sich so manche Vorteile in Luft auflösen. Nicht gerade gern gesehen bei Arbeitgebern ist der häufig montags bis dienstags vorgelegte „gelbe Urlaubsschein“ – die Krankmeldung. Das bleibt manchmal nicht aus, wenn man engagiert bei der Sache ist.

Geschlagene Kämpfer
Und selbst wenn die Krankmeldung nicht eingeht, schleppen viele ihre Blessuren mit zur Arbeit – sie brauchen dann eine Woche Arbeit, um sich wieder zu erholen und fürs nächste Wochenende fit zu sein. Wie das bei einem Arbeitgeber ankommt, kann man sich an seinen fünf Fingern abzählen. Das ist zwar eine krasse Schilderung, aber ich kenne einige Arbeitgeber, die einen Kandidaten, der aktiv und im Verein Mannschaftssport betreibt, nicht einstellen würden.

Fazit
Was also soll man machen? Nun, jeder muss sich zunächst im Klaren sein, was in seinem Leben wichtig ist – ob es der Job ist oder vielleicht der Sport. In ganz vielen Fällen begünstigen sich beide Bereiche. Es gibt jedoch Überschneidungen. Es kann sein, dass man dann eine Entscheidung treffen muss, oder aber ein Arbeitgeber trifft seine Entscheidung.

Offen & ehrlich
In jedem Fall gilt aber: Immer offen und ehrlich informieren! Warum? Es kommt sowieso an das Tageslicht und einen künftigen Arbeitgeber nicht über sein sportliches, vielleicht professionelles Engagement zu informieren wäre nicht akzeptabel und unfair.

Ihre eigenen Erfahrungen
Was haben Sie bisher für Reaktionen auf Ihr sportliches Engagement bekommen? Danke für Ihren Kommentar hier unter dem Artikel oder per E-Mail an redaktion@mentoring4u.de.

(Autor: Alfred J. Stein | Foto Thumb: Svea-Anais-Perrine | Foto Artikel: Al73 | Quellen: www.photocase.de)