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Kategorie: Job

  • Berufsausbildung: Apothekenhelfer/in neudeutsch auch Pharmazeutisch-kaufmännische/r Angestellte/r

    Die Tätigkeit im Überblick
    Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte bestellen Arzneimittel, kontrollieren diese, zeichnen sie aus und sortieren sie in die Regale ein. Zudem erledigen sie Büro- und Verwaltungsaufgaben, verkaufen apothekenübliche Produkte und wirken bei Verkaufsförderungsmaßnahmen mit.

    Hauptsächlich arbeiten Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte in Apotheken, einschließlich Klinikapotheken, in der Medikamentendisposition, Lagerhaltung und Abrechnung. Darüber hinaus sind sie z.B. im pharmazeutischen Großhandel und in der pharmazeutischen Industrie tätig.

    Die Ausbildung im Überblick
    Pharmazeutisch-kaufmännische/r Angestellte/r ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).

    Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird im Bereich der Freien Berufe überwiegend in Apotheken oder Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitswesens angeboten.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Arbeitsagentur.

    Unter welchen Stichworten
    könnten Sie nach abgeschlossener Ausbildung einen interessanten Job für die Zukunft finden?

    Was liegt näher als die Rubrik Apotheke. Gehen Sie weiter über öffentliche Apotheken, Krankenhausapotheken. Interessant sind auch Pharmaloboratorien, die Pharmaproduktion, der pharmazeutische Großhandel und Drogerien.  Versuchen Sie auch neue Wege einzuschlagen, vielleicht passt Ihr neuer Berufswunsch auch in den Wellnessbereich von Hotels.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autor: M. Weiss  | Bild & Thumb: A. Korkis  |  Quelle: www.arbeitsagentur.de )

  • #Lebensgeschichten Nº 1: Berufsorientierung & Berufstätigkeit für Menschen mit Behinderung

    Arbeit ist für jeden ein Ort der Herausforderung und der Bestätigung. In unserer neuen Reihe „Lebensgeschichten“ erzählen behinderte Mitmenschen über ihre Eindrücke und Aufgaben in ihrer beruflichen Tätigkeit. Die Redaktion hat die wfb in Wiesbaden besucht, und mit einigen der Gastautoren gesprochen. Unser erster Beitrag kommt von Herrn H.

    Meine Arbeit in der wfb Wiesbaden-Rheingau-Taunus
    Mein Name ist Michael H., ich bin 49 Jahre, ledig und wohne bei meinen Eltern. Seit meiner Geburt sitze ich im Rollstuhl. Nach meiner Ausbildung als Büropraktiker machte ich Fortbildungsmaßnahmen in der Volkshochschule sowie verschiedene Praktika: beim Betreuungshilfsdienst, in den Horst-Schmitt-Klinken und bei der Interessengemeinschaft für Behinderte in Schlangenbad und Schierstein.

    In der Betriebsstätte Hagenauer Str…
    Als ich 1998 in der wfb Wiesbaden Rheingau-Taunus anfing zu arbeiten, war ich zuerst im Arbeitstrainingsbereich (heute ist das der Berufsbildungsbereich). Im Jahr 1999 wechselte ich in den Arbeitsbereich ‚Zentrale’. Ich komme morgens mit dem Fahrdienst in die WfbM. Meine Arbeitszeit ist montags bis donnerstags von 7.45 – 15.55 Uhr und freitags von 7.45 Uhr – 12.55 Uhr. Meine Frühstückspause ist Montags bis Freitags von 8.40 – 09.00 Uhr und meine Mittagspause ist Montag bis Donnerstag von 11.40 bis 12.25 Uhr. Freitags habe ich von 10.40 bis 11.10 Uhr Mittag. Zu den Tätigkeiten der Zentrale gehören: morgens die Essensbestellungen jeder Gruppen annehmen, sie in eine Liste eintragen und sie abschließend unserer Küche geben.

    Tägliche Aufgaben
    Ich bediene die Telefonanlage und das Faxgerät und bearbeite die ausgehende Post. Das heißt, ich frankiere zuerst die Post mit einer Frankiermaschine und mache dann eine Eingabe ins digitale Portobuch. Ich sortierte die hausinterne Post und verteile sie in die entsprechenden Postkästen. Mithilfe einer Sprechanlage mache ich Ausrufe, sodass z.B. die Mitarbeiter/innen wissen, wann ihre arbeitsbegleitenden Maßnahmen beginnen. Die Mitarbeiter können auch bei mir Geld wechseln.

    Jeder gehört zu einem Team
    Wenn ich in der Zentrale bin sind Hr. Thomas N. (Werkstattleiter) und Fr. Jennifer B. (Begleitender Dienst) für mich zuständig. Da die Zentrale keine Gruppe ist, bin ich der Verpackungsgruppe von Fr. Natascha H. angeschlossen. Mit der Gruppe mache ich Gruppenfrühstück, Weihnachtsfeier und meinen Jahresausflug. Ich mache alles gerne was hier in der Zentrale anfällt.

    Ihr Michael H., wfb Wiesbaden

    Finde ich eine Praktikumstelle, wenn ich eine Behinderung habe
    ?
    In einer WfbM (Werkstatt für behinderte Menschen) ist dies möglich! Im Grunde kann ein Mensch mit Behinderung zu jedem Zeitpunkt bei uns ein Praktikum absolvieren, ausgenommen sind die Sommerferien o.ä. (Schule). Des Weiteren muss auf die Belegung geachtet werden, d.h. wenn viele Schülerpraktikanten im Haus sind, ist evtl. mit einer Wartezeit zu rechnen. Wer Interesse hat, wendet sich an den jeweiligen Begleitenden Dienst einer Werkstatt (Kontaktdaten auf der Homepage) und vereinbart einen Vorstellungstermin. Beim Vorstellungstermin ist es wichtig, dass die Person mit Behinderung am Gespräch teilnimmt, damit wir von ihr einen ersten Eindruck gewinnen.

    Nach einem Austausch über die aktuelle schulische/berufliche/lebens- Situation folgt in der Regel eine Werkstattbesichtigung.
    * das Praktikum dauert in der Regel 2-3 Wochen
    * die An- und Abfahrt zur Werkstatt muss die Person selbst bewältigen bzw. organisieren.
    * Ein Praktikum kann zur beruflichen Orientierung absolviert werden, die Aufnahme in die Werkstatt ist demnach nicht verpflichtend.
    * Handelt es sich um eine/n Schüler/in, so ist von einem Praktikum abzusehen, da die Person bereits durch die Schule Praktika in einer WfbM absolviert

    Praktika in einer WfbM für Menschen ohne Behinderung
    Es besteht die Möglichkeit in unseren Werkstätten Praktika zu absolvieren: a) zur beruflichen Orientierung oder b) zur Absolvierung von Pflichtpraktika (Ausbildung zum Ergotherapeuten; Studierende aus dem sozialen Bereich etc.).
    * Das Praktikum kann in der Regel in allen Bereich absolviert werden: Berufsbildungsbereich, Arbeitsbereich, sozial-orientierte Arbeitsgruppen, Tagesförderstätte
    * Die Interessenten müssen sich schriftlich bewerben, hier an die Geschäftsführung.

    (Gastautor: Michael H. | Interview: C. Amrhein | Photos: Bungo www.photocase.de | Quelle: wfb Wiesbaden, begleitender Dienst )

  • Hey Girls! Heut ist Euer Tag!! Girls´Day 2011

    10 Jahre alt.
    Heut ist der 14.04.2011. Seit genau 10 Jahren gibt es unter der Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin Frau Angela Merkel den Girls´Day. Heute gibt es bundesweit 9.747 Veranstaltungen mit 123.893 Plätze, nur für Mädchen!

    Warum?
    Die Berufswahl der Mädchen von heute ist immer noch stark eingeschränkt auf wenige, sehr typische Berufsbilder. Und nicht zufälligerweise werden diese (Frauen)Berufe oft schlechter bezahlt. Also Mädels, denkt daran wenn Ihr Eurer nächstes Gehalt aushandelt: der durchschnittliche Brutto-Stundenlohn von Frauen in Deutschland liegt ca. 23 Prozent unter dem der Männer (Quelle: Statistisches Bundesamt, Stand 2010).

    Schon wieder MINT
    Im Gegensatz dazu gibt es in den MINT-Berufen einen besonderer Mangel an weiblichen Interessentinnen. Wir berichteten darüber im #Denkanstoß Nr. 12, Anfang dieser Woche.

    Die Top Ten 2011 der Mädels:
    Platz 1: Verkäuferin
    Platz 2: Kauffrau im Einzelhandel
    Platz 3: Bürokauffrau
    Platz 4: Medizinische Fachangestellte
    Platz 5: Friseurin
    Platz 6: Zahnmedizinische Fachangestellte
    Platz 7: Industriekauffrau
    Platz 8: Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk
    Platz 9: Kauffrau für Bürokommunikation
    Platz 10: Hotelfachfrau

    Dabei könntet Ihr alles andere auch machen…Warum also nicht mal schauen, wie Berufe sind, die nicht so bekannt bei den Mädchen sind?
    Was gibt es genau zu sehen? Allein in und um Frankfurt/Main sind 86 Unternehmen von A wie Agentur für Arbeit bis Z wie Zollfahndung.

    Erfahrungsberichte vom Girls´Day
    Wir werden nach den Osterferien einige Erfahrungsberichte von Teilnehmerinnen des Girls´Day veröffentlichen (unser Dank geht an die Schülerinnen der Michael-Ende-Schule, Frankfurt).

    Was für Girls geht, geht auch für Boys…
    Ach, noch was: damit auch die Jungs über den Tellerrand der Ausbildungs-möglichkeiten schauen, gibt es ab diesem Jahr auch den Boys´Day.
    Denn auch bei den jungen Herren der Schöpfung ist die Berufswahl ziehmlich eingeschränkt.

    Die Top Ten 2011 der Jungs sind:
    Platz 1: Kaufmann im Einzelhandel
    Platz 2: Industriemechaniker
    Platz 3: Koch
    Platz 4: Elektroniker
    Platz 5: Verkäufer
    Platz 6: Anlagenmechaniker für Sanitär-,Heizungs- und Klimatechnik
    Platz 7: Fachkraft für Lagerlogistik
    Platz 8: Kaufmann im Groß- und Außenhandel
    Platz 9: Fachinformatiker
    Platz 10: Kraftfahrzeugmechatroniker

    Jungs in „männer-untypische“ Berufe
    Die Jungs bekommen ab diesem Jahr die Chance, Berufe im erzieherischen, pflegerischen und sozialen Bereich zu entdecken und sich auszuprobieren. Schließlich sind männliche Vorbilder ganz wichtig – also, auf Jungs zum Boys´Day, haut rein!

    (Autor: C. Amrhein | Zeichnungen: A. Korkis (Thumb), (Artikel), Quelle: www.girls-day.de)

  • 1. Mentoring4u Themenfrühstück 2011

    Am 13. April
    trafen sich ausgesuchte Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Schule, um miteinander über folgende Themen zu diskutieren:
    – Mentoring als Personalrecruiting vor der Einstellung
    – Mentoring als Kommunikationskanal zu potenziellen Nachwuchskräften
    – Qualitätsstandards
    – Nachhaltige Mentoren-Mentee Beziehung

    Bild: v.r.n.l. A. Koch, Heidelberg, A. Zeiß, Schulleiter Hostatoschule Frankfurt-Höchst,  Prof. Dr. U. Faust, Wissenschaftlicher Direktor Provadis School of International Management and Technology AG, D. Schlatermund, Dozent Hessische Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie, M. Weiss, Gründer Mentoring4u und ConActivity KG, C. Amrhein, Marketing- & Sales Mentoring4u, Dr. H.-D. Debling Senior Advisor ConActivity KG.

    Wir danken Ihnen für Ihr Interesse und die Teilnahme.

    (Autor: M.Weiss | Kartoon: A. Korkis )

  • Einer für Alle – keiner für Einen? Mehr zu Pflegeberufen plus Jobangebot


    Habt Ihr es schon gehört?
    In unserer Nachbarschaft gibt es jetzt ein Altenpflegeheim, in dem die Bewohner in Kommunen zusammen leben. Hm, hatten wir früher – yippie, mein Lieblingswort – also früher in den 60ern schon mal. Das waren aber eher jugendliche Revoluzzer, die da was Anderes getrieben haben.

    Komisch also, alte Menschen in Kommunen. Warum wohl? Lasst uns weiter spinnen. Erst seit 30 Jahren wissen wir ja, dass die Bevölkerungspyramide kippt. Denn unsere Altvorderen waren nicht wirklich Nachwuchsproduktionsfreudig, so, wie wir heute auch. Da ist mal die Pille schuld. Aber da ist auch schuld, dass man es gut haben und sich was gönnen und leben wollte. Die Frauen sind besser ausgebildet als ihre Großmütter und wollen auch nicht mehr Heimchen am Herde spielen….die Papas haben noch immer Angst um den Karriereknick bei Elternzeit, und Kinderbetreuung oder familienfreundliche Arbeitszeitmodelle sind in Deutschland noch nicht wirklich denkbar.

    Die neueste Erkenntnis ist jetzt, dass es an Fachkräften mangeln wird. Huch, wer hätte das vor 30 Jahren schon gedacht! Tja, und woher nehmen wir dann Leute in sozialen und Pflegeberufen? Also  die Pflege der anschwellenden Masse an Senioren, Krankenpflege, Kinderbetreuung, Behindertenbetreuung…..Nun, so wirklich attraktiv sind diese Berufe heute – rein monetär gesehen – wirklich nicht. Da gehört schon ziemlich viel Idealismus und Liebe zum Mitmenschen dazu, sich für diese wichtigen Berufe zu entscheiden.  Tja, wie wäre es mal mit der Aufwertung dieser Tätigkeit? Bessere Arbeitsbedingungen? Und die Einsicht der Verantwortlichen, sich nicht immer an den Schwächsten zu sanieren? Aber die Einsicht werden wir vielleicht in 30 Jahren haben.

    Es bietet sich also letztendlich nur die Selbsthilfe an: in besagter Kommune hilft der Blinde dem Tauben, der Parkinson dem Alzheimer, der Fitte dem Siechen…Die Kinder des ebenfalls in Nachbarschaft befindlichen Kindergartens werden mittags zu den Senioren verbracht. Das bringt deren Kreislauf in Wallung, sie können also die kleinen Wilden betreuen und sind somit erst mal gut beschäftigt. Gute Idee, was? Spart doch wieder Pflegekräfte im Heim, die sich sonst um Beschäftigung kümmern müssten, und Erzieherinnen im Kindergarten, da die Omis und Opis sich nützlich machen….

    Kinder, ist das nicht eine doofe Vorstellung? Aber lasst uns nochmal Hirnschmalz schmelzen. Wir alle brauchen mal soziale Dienste, nicht zuletzt auf dem letzten Weg, den wir alle früher oder später dahinschlurfen dürfen. Wird nicht die Politik sich tatsächlich darüber Gedanken machen müssen, ob man für diese physisch und psychisch schwere Arbeit die Leute nicht auch mal besser entlohnt? Nebenbei gesagt, Leute für solche Berufe, für die wirklich eine Berufung nötig ist, werden gesucht werden. Man kann nicht alle Arbeitskräfte importieren. Es ist doch auch nicht die Lösung des Problems – wie jüngst durchaus diskutiert – Freigänger dafür heranzuziehen oder Arbeitslose damit zu beauftragen.  Ohne Lust und Liebe zum Thema ist das doch sinnlos. Klar könnte man Abhilfe durch Ehrenamtliche, Freiwilligendienste und Seniorenräte schaffen. Das ist auch gut, ersetzt aber nicht gelernte Fachkräfte.

    Müssen wir uns also wirklich demnächst selber die Zähne ziehen oder – stellt Euch das mal vor –dem Chirurgen selber assistieren, sofern man uns eine Spinal- oder Periduralanästhesie verpasst, wir uns also obenrum bewegen können und bei Bewusstsein sind? Spart wieder eine Krankenschwester im OP.  Den Alten wird das Essen nicht mehr auf Tellern serviert, sondern in einer Schüssel, wo sie dann ihre Gebisse rein legen, damit sie selber essen.  Iiiih, lecker. Ach ja, und körperlich Behinderte betreuen geistig Behinderte…Betreuer also überflüssig. Also sagt doch selber, so geht das doch nicht.
    Einer für Alle Artikel, Gisela Kiefer

    Was also wird aus uns und unseren Nachfahren, also Kindern und Enkeln, die sich darüber noch keine Gedanken machen oder gar noch nicht geboren sind? Macht Euch doch einfach schlau, welche Möglichkeiten es  gibt. Denn Pflegeberufe werden gefragt – vielleicht werden die Konditionen dann – dem Prinzip von Angebot und Nachfrage folgend – auch besser.  Glaubt mir, trotz der schweren Arbeit kann so ein Beruf sehr zufrieden machen. Die Seele nämlich.

    Alsdann, bis neulich !

    Weitere Informationen
    zu Pflegeberufen findet Ihr auch beim Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe, der AOK, der Katholischen Schule für Pflegeberufe Essen gGmbH, Klinikum Herford, der Paritätischen Berufsfachschule für Sozial- und Pflegeberufen gGmbH oder Dienstleister wie z. B. einer unserer Mentoren aus Berlin, die PremioBerlin. Noch viele mehr findet Ihr über Internetsuchmaschinen. Viel Erfolg bei der Suche.

    Und damit Ihr auch wisst, dass es in diesen Bereichen echte Nachfrage gibt und welche Möglichkeiten sich zu diesem Berufsbild ergeben, hier gleich noch eine interessante Stellenanzeige für einen Job im Ausland dazu:

    Medizinische Fachkraft (Arzt/Ärztin oder Krankenpfleger/in mit Zusatzausbildung in Public Health) für die Koordination der medizinischen Arbeit einer EED-Partnerorganisation in der Demokratischen Republik Kongo:

    (Autor: G. Kiefer  |  Bilder: A. Korkis | Quelle: www.eed.de)

  • #Denkanstoß Nº 12: (Berufs)Ziel MINT für Frauen #Zitat der Woche

    M I N T ist seit einigen Jahren in aller Munde. Das Initialwort steht für die Fachgebiete Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Immer wird es im Zusammenhang von drohendem Fachkräftemangel in den Ingenieurberufen genannt.

    Ingenieur = Mann?
    Im Studienjahr 2010 schrieben sich laut DESTATIS 93 200 junge Frauen und Männer für ein Studium der Ingenieurwissenschaften ein. Das ist immerhin eine Zunahme von 8,2% für beide Geschlechter zusammen (im Vergleich zu 2009). Aber für junge Frauen scheint es immer noch nicht so spannend zu sein, sich in ein naturwissenschaftliches Fach zu immatrikulieren. Der Anteil der weiblichen Studierenden liegt bei 31,4 % (leicht erhöht gegenüber 2009). Der angestrebte Zielwert für 2015 ist mit 40% angesetzt.

    Take a MINT
    Es gibt einige Initiativen, die MINT besser an die Frau bringen möchen. Schaut doch mal hier:

    Technik ausprobieren – Stärken entdecken
    Frauen in MINT
    Für Mädchen mit Grips
    Bundesweite Mädchen-Technik-Talente-Foren in MINT
    Nationaler Pakt für Frauen in MINT Berufen

    Und hier findet Ihr sogar einen Cyber-Mentor!

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    “ Das WAS bedanke wohl, doch mehr bedenke das WIE!“

    Autor: Johann Wolfgang von Goethe (* 28. August 1749 in Frankfurt am Main, † 22. März 1832 in Weimar), deutscher Dichter sowie Forscher und Publizist auf verschiedenen naturwissenschaftlichen Gebieten.
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    Frauen unter sich
    Wer möchte, hat heute auch die Wahl eines Frauenstudienganges. Die sind in Amerika schon seit Jahrzehnten Teil des Studienangebotes. In Deutschland sind sie noch selten, aber im Kommen. Es handelt sich nicht um „Kuschelstudiengänge“, fachlich inhaltlich ist alles identisch mit einem gemischten Studiengang. Man will den jungen Frauen die Chance geben, zu erkennen, dass sie Technik genauso wie die männlichen Kommilitonen beherrschen. Diese haben nämlich entgegen der landläufigen Meinung KEIN Technikgen…

    Frauenstudiengänge MINT
    So bietet die HTW in Berlin den Frauenstudiengang Informatik und Wirtschaft (Bachelor) seit Herbst 2009 mit Erfolg an (Bewerbungen für das Wintersemester 2011/12 sind noch möglich). Die Hochschule Bremen bietet ebenfalls ein Informatikstudium (B.Sc) an. In der Fakultät Wirtschaftsinformatik der Hochschule Furtwangen heißt der Frauenstudiengang „WirtschaftsNetze (eBusiness)„. Dieses Studium richtet sich laut Webseite nur an weltoffene Frauen, die darauf brennen, international vernetzte Geschäftsprozesse auf Basis neuester Technologien aktiv mitzugestalten (B. Sc). An der FH Stralsund können junge Frauen in sieben Semestern einen Bachelor of Engineering in Wirtschaftsingenieur-
    wesen machen. Auch im hohen Norden bietet die Fachhochschule Wilhelmshaven schon seit 1997 ein Studienangebot für Frauen an. Hier kann frau in sieben Semestern den Bachelor in Wirtschaftsingenieurwesen machen. Vom ersten bis zum dritten Semester sind die Mädels unter sich. Dann gehts ab in den gemischten Studiengang (wer will kann schon früher wechseln).

    Habt Ihr Erfahrungen in MINT-Studiengängen gemacht? Wie ist es für Euch unter so vielen männlichen Kommilitonen zu studieren? Oder seit Ihr schon in einem Frauenstudiengang eingeschieben? Wir freuen uns über Euren Kommentar oder Eure Mail an redaktion@mentoring4u.de .

    (Autor: C. Amrhein | Photos: www.photocase.de (Thumb), www.mintzukunftschaffen.de (Artikel), Quelle: www.faz.net )

  • Stellenanzeige//Position: Assistent/in der Geschäftsführung eines Verbandes mit Schwerpunkt Informationsmanagement und Kommunikation

    Ein Portrait:
    Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer e.V. (bdo) ist der Spitzenverband des deutschen Omnibusgewerbes in der Bundesrepublik Deutschland. Er vertritt auf Bundesebene und im internationalen Bereich die gewerbepolitischen und fachlichen Interessen der privaten deutschen Busbranche. 

    Zur Vorbereitung für die Bewerbung finden Sie hier weitere Informationen über den Verband .

    Nutzen Sie zur Vorbereitung auch das Online-Mentoring zum Thema „Die perfekte Bewerbungsmappe“ , „Ratschläge zum Thema Bewerbung und Anschreiben“ , „Sport und Karriere“ oder scrollen Sie durch die einzelnen Kategorien unserer Website.  Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

    Der 
    Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer sucht in Berlin Assistent/in der Geschäftsleitung mit Schwerpunkt Informationsmanagement und Kommunikation. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der untenstehenden Anzeige:
    Anfragen zu der Anzeige senden Sie bitte direkt an: info@bdo-online.de

     

     

    (Autor: Martin Weiss | Foto Thumb: Albert Korkis | Quellen: www.bdo.de )

  • Aus der Welt der Zeitarbeiter: Die Gleichstellung …


    Ja, wie … heute geht es um feministische Themen? Das ist ja was! Aber nein: Es gibt so viele Möglichkeiten, gleicher zu sein als andere, und eben auch in der Welt der Zeitarbeit: In der Kolumne „Zeitarbeiter“ gibt Ihnen unsere externe Redakteurin Annette von Spiegel persönliche und authentische Einblicke.

    Gleiches für Gleiche
    Heute geht es um die in den Medien in letzter Zeit erfreulicherweise häufiger diskutierte Frage der Gleichstellung von Leiharbeitern mit der fest angestellten Stammbelegschaft – und zwar in Bezug auf das Gehalt, häufig unter dem Stichwort „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“. (Erst kürzlich veranstaltete der DGB aus einen Aktionstag, in dessen Rahmen auch dieses Thema behandelt wurde.) Detailliertere Infos zu Inhalten gibt es z. B. hier .

    Fragen und keine Antworten
    Neben dem Sinn des Lebens gibt es ja noch andere große Fragen des Mensch-Seins:  „Sein oder nicht sein“, „Haben oder sein“ bzw. hier: „Recht haben und Recht bekommen“. Und das sind nun mal zweierlei Paar Schuhe; schon immer gewesen.

    Ein Beispiel: Geschlechtsneutralität
    Im Rahmen der geschlechtlichen Gleichstellung müssen in Deutschland per Gesetz Stellenanzeigen geschlechtsneutral (also „m/w“) ausgeschrieben werden. Prima Idee. Aber … wenn ein Chef nun mal partout eine Dame im Vorzimmer sitzen haben möchte? Dann wird die Stelle zwar offiziell geschlechtsneutral ausgeschrieben, letztendlich in Erwägung gezogen werden aber doch nur BewerberINNEN. Wollte nun ein Mann, sofern er überhaupt von diesen Machenschaften Kenntnis erlangt, klagen – wie, um alles in der Welt, will er DAS nachweisen?! 🙂

    Ein Beispiel: Schwanger oder was?
    Hübsch ist auch, was Frauen um die 30 ereilt, wenn sie sich bewerben: Nachvollziehbarerweise fürchten potenzielle Arbeitgeber, dass die Bewerberin nun in einem Alter ist, wo die so genannte biologische Uhr beunruhigend anfängt zu ticken: Man bekommt unterstellt, man könnte in absehbarer Zeit schwanger werden und dann ausfallen – und bekommt die Stelle daher lieber mal nicht! (Das habe  ich selbst erlebt: erstens häuften sich die Fragen zu diesem Thema ab Ende 20 auffallend, mir wurde aber auch schon unter vier Augen gesagt, dass ich aus diesem Grund eine Stelle nicht bekomme – wobei ich in diesem Fall natürlich fragte, warum ich dann überhaupt eingeladen worden war).

    Antworten – oder besser doch nicht?
    Es gibt Themenbereiche, auf die man nicht antworten muss. Da eine Antwort-Verweigerung im Grunde immer negativ ausgelegt werden dürfte, darf man bei Fragen z. B. zur Familienplanung, zur sexuellen, religiösen oder politischen Orientierung etc. ganz offiziell und getrost lügen! Sollte ein Arbeitgeber späterhin das Arbeitsverhältnis lösen wollen, weil er in einem solchen Punkt belogen wurde, wird das vor keinem deutschen Gericht standhalten! (Allerdings werden die wenigsten Arbeitgeber mit DEM Argument zur Kündigung kommen …).

    Gesetz versus Realität
    Wir können uns jedenfalls einstweilen daran erfreuen, dass es ein Bewusstsein für Ungleichbehandlungen gibt und man per Gesetz versucht, einen vernünftigen Rahmen zu schaffen, also auch die Möglichkeit, sich auf ein gewisses Recht zu berufen. Inwieweit allerdings der Aspekt „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ in den Tarifverträgen der Zeitarbeitsverbände berücksichtigt wird, weiss ich nicht. Denn: Wie will man denn überhaupt in Erfahrung bringen, was die fest angestellten Kollegen so verdienen? Das ist ja schon ein schwieriges Unterfangen, wenn man selbst kein Leiharbeiter ist, sich aber mal orientieren möchte.

    Gehaltsvergleiche – aber wie?
    Schwieriger wird es – zumal sich der Aufwand auch kaum lohnt – wenn man nur einen kurzen Einsatz hat, z. B. als Urlaubsvertretung. Aus dem Nähkästchen meines eigenen Erfahrungs-Schatzes: von Ablage in Unternehmen A lande ich plötzlich für zwei Wochen im Vorzimmer eines Bank-Vorstandes. Gelegentlich war ich auch die einzige Person im Unternehmen, die diese Aufgaben hatte – wen hätte ich also fragen können, welche Bezahlung hier üblich ist? Und selbst wenn es Transparenz im Unternehmen des Kunden gibt, kann es schwierig bleiben:

    Ein Versuch: Gehaltserhöhung
    Ich hatte mich nach über einem Jahr Zugehörigkeit beim Zeitarbeitsunternehmen und gleichzeitig ununterbrochenem Einsatz beim selben Kunden um eine Gehaltserhöhung bemüht – zumal ich wusste, dass ich da sehr gute Arbeit leistete. Die Diskussion verlief in etwa so:

    AG (Arbeitgeber): „Aber dann müssten wir das ja dem Kunden weiterberechnen …“

    ich: „Ja, nur zu, damit habe ich kein Problem.“

    AG: „Mmh … leider steht diese Firma zur Zeit nicht so gut da, das können wir nicht machen.“

    ich: „Komisch: Denn seit ich hier bin, erhalten alle Festangestellten um mich herum pro Quartal eine Extraprämie von 300 €, weil das Quartal so gut gelaufen ist! Und ich sage Ihnen: DAS ist auf Dauer ganz schön demotivierend, denn ich leiste seit vielen Monaten Vollzeit dieselbe Arbeit wie alle Kollegen um mich herum!“

    AG: „Das kann schon sein. Allerdings gibt es dieses Jahr in diesem Unternehmen eine Sperre bzgl. Gehaltserhöhungen. Da können wir leider nichts machen.“

    ich: „Auch DAS wundert mich, denn gerade vorgestern gab es eine Betriebsversammlung, zu der auch ich gegangen bin, und da war die Staffelung der Gehaltserhöhungen im laufenden Jahr einer der Tagespunkte. Ich kann Ihnen gern den Auszug aus dem Protokoll zukommen lassen …“.

    Und so weiter. Eine Gehaltserhöhung habe ich in fünf Jahren nicht bekommen, obwohl ich auch auf mein Nachfragen nie hörte, dass man mit meiner Arbeit oder Einsatzbereitschaft in irgendeiner Weise unzufrieden gewesen ist. Witzigerweise bekam ich in all der Zeit immer dasselbe Gehalt – egal, ob ich irgendwo Ablage machte oder im Vorzimmer des Bank-Vorstandes saß. Wobei den höheren Anteil, der für mich bezahlt wird, wenn ich qualifiziertere Arbeit leiste, selbstredend das Leiharbeitsunternehmen einstreicht…

    (Autor: Annette von Spiegel | Fotos: kallejipp (Artikel) , joeesco (Thumb) | Quellen: www.photocase.de )

  • Fußballkarrieren

    „Traumberufe“ im Fußballsport
    Wollt Ihr auch Fußballtrainer werden? Kein Problem! Hier findet Ihr alle Infos zur Ausbildung beim DFB; so wird man Cheftrainer.

    Dein Karrierekick im Fußball
    Aber es gibt auch noch andere „Berufbilder“ im und um den Fußballsport: an Schiedsrichter hast Du bestimmt sofort gedacht! (Ausbildung in regelmäßigen Neulingslehrgängen beim DFB)

    Rund ums Leder
    Aber schau mal weiter: bei Vereinen, Verbänden und Unternehmen gibt es Pressesprecher, Fanbeauftragter, Spieleentwickler, Marketingexperte, Produktmanager, Trainingsanalytiker, Fernsehmoderator, Mannschaftsarzt, Reiseveranstalter und Stadionbauer…eine schöne Beschreibung der Chancen und Perspektiven hab ich hier für Dich gefunden.

    (Autor: C. Amrhein | Comic:  Albert Korkis | Quellen: www.eintracht.de , www.dfb.de, www.focus.de )

  • Biotechnologie spannend und verständlich – call a scientist!

    Endlich ein Netzwerk, das uns verstehen lässt. Faszinierende Möglichkeiten ergeben sich durch die modernen Biowissenschaften. Mehr als 90 Referenten aus Forschung und Unternehmen stehen den Schulen – leider bisher nur in der Region Berlin-Brandenburg – für Vorträge zur Verfügung.

    Lernen Sie etwas über die klassischen Einsatzgebiete der Biotechnologie. Weit gefehlt, hatten wir doch in diesem Zusammenhang bisher nur an Medikamente gedacht. Auch der Bereich der Lebensmittelherstellung, Produktion von Lebensmittelbestandteilen und Stammzellforschung fällt darunter.  Sie suchen Referenten, dann folgen Sie diesem Link. Gratulation an die Initiatoren!

    Ganz besonders gerne weisen wir auf die Veranstaltung Wissenschaftsjahr 2011 – Forschung für unsere Gesundheit und „Call a Scientist“ Award 2010 am 12. April 2011 im berlinbiotechpark, Konferenzzentrum, Max-Dohrn-Str. 10 in 10589 Berlin hin.
    Weitere Informationen finden Sie hier.

    (Autor: M. Weiss  |  Screenshot: A. Korkis & Photo: Svea-Anais Perrine  | Quellen: www.call-a-scientist.org , www.photocase.de )