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Kategorie: Pimp my Lebenslauf

Alles, was einen Lebenslauf außerdem interessant macht

  • Ohne Hauptschulabschluss? Muss nicht sein…(Teil 1)

    Auf Start - Praktikum

    Mit diesem Artikel beginnt unsere neue Reihe „(Aus)Bildung als Chance“. Junge Frauen und junge Männer im Einwanderungsland Deutschland und auch woanders stehen im Mittelpunkt der Berichte, die von Annette v. Spiegel zusammengetragen werden.
    Bildung ist für uns in Deutschland eine Selbstverständlichkeit. Jedes Kind hat ein Recht auf Schule und auf Förderung. Trotzdem gibt es viele junge Menschen, die nicht „im System“ sind und damit riskieren nicht gefördert zu werden. Professionelle und ehrenamtliche Mentoren versuchen in Initiativen versäumtes nachzuholen und so einen erfolgreichen Berufseinstieg zu ermöglichen. [Redaktion Mentoring4u.de]

    Ohne Hauptschulabschluss? Muss nicht sein…(Teil 1)
    Heute möchte ich von Mädchen erzählen, die ich unterrichtet habe: Allen gemein war, dass sie aus verschiedenen Gründen keinen Hauptschulabschluss haben und damit – zumindest hier in Deutschland – schlechte Chancen auf einen Ausbildungsplatz oder eine qualifizierte berufliche Tätigkeit. In dem Alter waren sie nämlich, wo es um genau diese Fragen geht – und obendrein waren sie nicht mal freiwillig da: Jugend-, Sozial- oder Arbeitsamt hatten sie geschickt.

    Schlüssel zum Erfolg
    Es hieß, ihnen fehlten so genannte „Schlüsselkompetenzen“. Das sind nach der offiziellen Definition „überfachliche Qualifikationen, die zum Handeln befähigen sollen“. Und zwar in folgenden Bereichen:

    a)     Interaktive Anwendung von Medien und Mitteln (z. B. Sprache, Technologie)

    b)     Interagieren in heterogenen Gruppen

    c)     Autonome Handlungsfähigkeit.

    Was heißt das?
    Nun …Bei der einen oder anderen waren das schlichtweg mangelnde Deutschkenntnisse. Und Sprache ist nun mal ein ziemlich grundlegender Schlüssel, um klarzukommen, egal wo. Das kennt jeder aus Urlauben in Ländern, wo nicht jeder Deutsch oder Englisch spricht, zumindest abseits der Hotel-Rezeption ;-). Andere mussten zu meinem Erstaunen erst einmal üben, täglich – auch noch pünktlich – zu erscheinen und obendrein Bescheid zu sagen, wenn sie nicht kommen. Dann gab es noch die Teilnehmerinnen, die aussahen wie Prinzessinnen – aber Konflikte, auch kleine, mit körperlicher Gewalt regeln wollten. Und das ging zum Teil recht schnell. Last, not least, staunte ich auch über ein Mädchen, das im Unterricht ihre Jeans heruntergezogen hatte, weil sich ihre Radler-Unterhose aufgerollt hatte: Ich musste sie darauf hinweisen, so etwas z. B. auf der Toilette zu machen – jedenfalls nicht im Unterricht (!) MEIN Job war jedoch im Grunde nur, ihnen „Medienkompetenz“ und „Grundlagen im Umgang mit PC und Internet“ nahe zu bringen …

    Medienkompetenz zuerst…
    und da galt es erst einmal, Angst vor diesen Geräten zu überwinden:
    Wie auch bei Erwachsenen, hatte die eine oder andere Teilnehmerin bereits verinnerlicht, dass sie mit Rechnern einfach nicht klar kommt: Zu abstrakt, Technik und so. Was sich in sehr klaren Äußerungen wie „Halt’s Maul, Fotze – interessiert misch ned, Computer!“ zeigte.
    Und sie hatten Glück, denn ich erinnere mich noch ganz gut an meine eigene Schulzeit und daran, dass jeder Lehrer sein eigenes Fach für das Zentrum des Universums hält. Ich ließ sie wissen, dass ich nicht erwarte, dass sie sich rasend für PCs interessieren. Aber warum es ihnen Vorteile bringen wird, und sei es auch nur im Chat im Internet. Und, naja, dass sie sowieso ihre Zeit mit mir verbringen müssen – warum also nicht was für sich mitnehmen?

    Hier geht es zur Fortsetzung: Teil 2 wird am Sonntag, 10.07.2011 und Teil 3 am Samstag, 16.07.2011.

    (Autor: Annette v. Spiegel | Thumb: Mentine, www.mentoring4u.de | Bild Artikel: dergestalter, www.photocase.de )

    Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

  • Der Evangelische Entwicklungsdienst sucht….aktuelle Stellenangebote per 1. Juli 2011

    Wir möchten uns mit dieser Rubrik auch an unsere Mentoren wenden.
    Sie finden in der unten stehenden Liste interessante Möglichkeiten Ihr Know-how nachhaltig internationalen Projekten des EED und seinen Partnerorganisationen zur Verfügung zu stellen.

    Der EED ist ein Entwicklungswerk der evangelischen Kirchen in Deutschland.
    Jedes Jahr fördert der EED etwa 1500 Projekte und Programme in Afrika, Asien und Lateinamerika, in Südosteuropa und im Kaukasus. Er vermittelt Fachleute aus Europa in Projekte nach Übersee und vergibt Stipendien an Nachwuchskräfte aus Partnerländern. In Deutschland unterstützt der EED die entwicklungspolitische Bildungsarbeit von 500 Gruppen und Gemeinden.

    Screenshot Denkanstoß

    “Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.” Autor: Erich Kästner (1899 – 1974), Schriftsteller, Lebensphilosoph

    Lesen Sie dazu auch unseren Artikel vom 21. März 2011

    Aktuelle Stellenangebote:

    Mutare, Simbawe
    Eine Dozentin bzw. einen Dozenten in den Bereichen Public Health und Gesundheitsmanagement für die Medizinische Fakultät der Partnerorganisation der African University

    Kenia
    Eine Soziologin/einen Soziologen mit Berufserfahrung im Gesundheitssektor (eine Fachwirtin/einen Fachwirt Krankenkasse mit Erfahrung in der Sozialforschung) für deren Partnerorganisation, Support for Tropical Initiatives in Poverty Alleviation (STIPA)

    Mosambik
    Eine Fachkraft für Mikrofinanz- und Kleingewerbeförderungfür deren Partnerorganisation, Organização Comunitária para o Desenvolvimento de Manica (OCODEMA)

    Ghana
    Eine Fachärztin oder einen Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe zur Facharztausbildung am Lehrkrankenhaus der Presbyterian Church of Ghana in Agogo

    Kolumbien
    Eine Beraterin oder einen Berater für Lobbyarbeit im Bereich Frieden und Menschenrechtefür deren Partnerorganisation, Centro de Investigación y Educación Popular (CINEP), Stiftung für volksnahe Forschung und Erziehung, in Bogota.

    Nigeria
    Eine Fachkraft für Curriculumsentwicklung und Ausbildungsberatung im Druckgewerbeim Young Men’s Christian Association (YMCA)-Vocational Training Centre for Printing-Technology (VTC) in Ibandan.

    Nepal
    Eine Sozialwissenschaftlerin bzw einen Sozialwissenschaflter oder eine Sozialpädagogin bzw. einen Sozialpädagogen mit Kenntnissen in der Präventionsarbeit von HIV/AIDS für Kapazitätsbildung im Programmbereich HIV/AIDS einer Partnerorganisation in Kathmandu.

    Philippinen
    Einen Agrarwissenschaftler oder eine Agrarwissenschaftlerin mit Hochschulabschluss oder einer vergleichbaren Qualifikation für die Vermarktung organischer Produkte kleinbäuerlicher Gemeinschaften und Entwicklung von Perspektiven für Fairen Handel für eine Partnerorganisation in Manila (Quezon City)

    Mocambique
    Eine Dozentin / einen Dozenten für Gynäkologie zur Weiterentwicklung des medizinischen Ausbildungsganges an der Universidade Catolica de Mocambique

    Demokratischen Republik Kongo
    Medizinische Fachkraft (Arzt/Ärztin oder Krankenpfleger/in mit Zusatzausbildung in Public Health) für die Koordination der medizinischen Arbeit einer Partnerorganisation

    Papua-Neuguinea
    Für das Braun Health Center in Butaweng/Finschhafen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Papua-Neuguinea sucht Mission Eine Welt eine/n Arzt/Ärztinweitere Informationen auch bei Mission Eine Welt.

    (Autor: M. Weiss | Thumb & Photo: Svea Anais Perrine, froodmat www.photocase.de | Bildbearbeitung & Thumb: A. Korkis | Quelle: www.missio.de, www.eed.de )

  • Problemlöser und Ansprechpartner für Eltern und Kinder / Erfahrungsberichte 1:1 Lesecoaches

    Mentoring4u.de, die Informationsplattform für Berufsorientierung und Karriereplanung, ermöglicht ihren Kooperationspartnern  und externen Mentoring-Initiativen von der Arbeit mit ihren Schützlingen (Mentees) zu berichten. Diesmal haben wir (über die ehrenamtliche Projektleitung Frau Inge Koltermann) bei den 1:1 Lesecoaches nachgefragt, um etwas über die Motivation der Mentorinnen und Mentoren zu erfahren.

    Unserer Fragen an die ehrenamtlichen 1:1 Lesecoaches:
    1) Wie lange sind Sie schon Lesecoach?
    2) Was war Ihr Antrieb, dieses Projekt zu unterstützen?
    3) Was war Ihr schönstes oder intensivstes Erlebnis im Zusammenhang mit Ihrer Tätigkeit als Lesecoach?

    Heute erzählt Irene Heupel:
    Ich bin seit etwa einem halben Jahr Lesecoach. Mein Antrieb für dieses Projekt war zum einen, dass ich selbst seit frühester Kindheit eine „Leseratte“ bin, und zum anderen, dass ich möglichst mit Kindern etwas machen wollte. Da hat mich natürlich die Idee der Lesefüchse fasziniert: allgemein Kindern und insbesondere denen, für die Deutsch die 1. Fremdsprache ist, beim Lesen-Lernen in der Schule zu helfen und vielleicht sogar noch das Interesse für Bücher zu wecken.
    Begonnen habe ich mit einem türkischen Mädchen (10) und einem Jungen (10) aus Sri Lanka, beide 4. Klasse. Das türkische Mädchen galt als schwierig, vorlaut und frech im Umgang. Komischerweise hatte ich überhaupt kein Problem mit ihr. Sie genoss offensichtlich meine alleinige Aufmerksamkeit, und wollte diese auf keinen Fall durch schlechtes Benehmen aufs Spiel setzen. Sie kam von Anfang an sehr gerne zu mir, war höflich und nett. Es war beeindruckend, zu welcher Lese-Leistung sie im 1:1-Verhältnis fähig war im Vergleich zu ihren sonstigen Problemen in der Klasse. Nach einigen Wochen zog jedoch die Familie in einen anderen Stadtteil um, und wir mussten unsere so vielversprechend begonnene Zusammenarbeit beenden.

    Beim Start mit dem Jungen aus Sri Lanka war zunächst viel Zurückhaltung und seine insgeheime Frage zu spüren: Warum wurde gerade ich von der Lehrerin herausgepickt? Ich bin doch gut, lerne viel, schreibe in Mathe nur Einser! Vorsichtig von mir erklärt, sah er allmählich ein, dass wir beim Lesen doch viel voneinander profitieren könnten. Das Eis war dann endgültig gebrochen, als er mich zufällig beobachtete: Sein Name wurde in meinen Terminkalender eingetragen. So wichtig war er. Das fand er toll! Wir lesen einmal pro Woche, jeweils eine gute halbe Stunde. Nach wie vor hat er es nicht besonders gerne, wenn ich ihn verbessern muss, nach wie vor liest er gerne über schwierige oder ihm unverständliche Wörter einfach hinweg. Aber wir mögen uns sehr, und wir lachen viel miteinander, inzwischen auch über seine Fehler. Ich sage möglichst nichts, gebe nur ein Zeichen, dann verbessert er sich schon selbst. Besonders bei sehr langen Wörtern oder abstrakten Begriffen hapert es noch. Überhaupt ist die deutsche Grammatik ein Minenfeld! Ich selbst könnte ab und zu ein Nachschlagewerk gebrauchen, wenn ich ihm unverständliche Wörter erklären soll, wie z.B. heute:  Was bedeutet mechanisch??

    Nach dem Wegzug des türkischen Mädchens begann ich mit der kleineren Schwester (8) des tamilischen Jungen zu arbeiten, ebenfalls eine halbe Stunde im Anschluss an seine halbe Stunde. Sie kann viel flüssiger lesen als ihr Bruder, betont auch sehr schön, versteht aber nicht alles. Das hat sich inzwischen gewaltig gebessert. Sie liest mir immer ein Stück vor -meist als selbstausgewählte Lektüre Deutsche Märchen! – und dann erzählt sie den Inhalt mit ihren eigenen Worten. Das ist sehr gut für die Erweiterung ihres Wortschatzes, denn sie spricht noch nicht ganz so gut Deutsch wie ihr Bruder, auch was die Grammatik anbelangt. Die Anwendung des richtigen Artikels ist eine große Hürde. Deutsch ist manchmal eine so schwere Sprache für beide Kinder! Zuhause sprechen sie wohl gar kein oder nur sehr wenig Deutsch.

    Der Kontakt zur Schule, vor allem zur Lehrerin, lässt leider zu wünschen übrig. Ich wäre sehr glücklich über ein bisschen mehr Feedback über die Probleme oder Fortschritte der Kinder. Umso mehr werden meine Bemühungen aber offensichtlich von den Eltern geschätzt. Sie haben bereits mehrfach den persönlichen Kontakt gesucht, um auf spezielle Probleme der Kinder in der Schule hinzuweisen oder um kleine Ratschläge beim Bücherkauf etc. ersucht. Es ist beeindruckend, wie sehr diese Eltern ihre Kinder zum Lernen anhalten, und wie wenig die Kinder dies als Belastung ansehen. Sie sind immer hellwach und willig, mit Freude und Spaß dabei. Dies ist auch das Schönste für mich; zu sehen, wie die dunklen Augen vor Freude leuchten, wenn wieder eine Hürde geschafft ist.

    Nun soll der Junge ab Herbst eine Realschule besuchen. Wir wollen gemeinsam den Übergang schaffen. Meine Unterstützung ist ihm sicher!
    Beim Lesen werden wir manchmal von zufällig in der Bücherei anwesenden Kindern beobachtet. Als Bruder und Schwester weg waren, kam ein kleines türkisches Mädchen aus der 1. Klasse zu mir und fragte: Darf ich auch mit Dir lesen? So probten wir gleich mal für etwa 10 Minuten. Man sieht, es mangelt mir nicht an Nachwuchs….

    Kommentare und Anregungen:
    Liebe Leserinnen und Leser. Ganz besonders freuen wir uns, wenn Sie uns Ihre Fragen und Anregungen zum Thema 1:1 Lesecoaches  mitteilen. Nutzen Sie einfach das Feld unter dem Artikel. Vielen Dank!

    Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

    (Gastautor: Irene Heupel | Foto: kallejipp | Thumb & Bildbearbeitung : A. Korkis| Quelle: http://www.awo-frankfurt.de/awo/ ehrenamtliche Projektleitung der 1:1 Leseoaches:  Inge Koltermann)

  • Warum wird man #Mentor? – Ehrenamtliche Bildungsarbeit bei den „1:1 Die Lesecoaches“/Nº1

    Mentoring4u.de, die Informationsplattform für Berufsorientierung und Karriereplanung, ermöglicht ihren Kooperationspartnern  und externen Mentoring-Initiativen von der Arbeit mit ihren Schützlingen (Mentees) zu berichten. Diesmal haben wir (über die ehrenamtliche Projektleitung Frau Inge Koltermann) bei den 1:1 Lesecoaches nachgefragt, um etwas über die Motivation der Mentorinnen und Mentoren zu erfahren.

    Unserer Fragen an die ehrenamtlichen 1:1 Lesecoaches:
    1) Wie lange sind Sie schon Lesecoach?
    2) Was war Ihr Antrieb, dieses Projekt zu unterstützen?
    3) Was war Ihr schönstes oder intensivstes Erlebnis im Zusammenhang mit Ihrer Tätigkeit als Lesecoach?

    Heute erzählt 1:1 Coachin Susanne Zehle (an der Dahlmannschule, Frankfurt am Main), wie sie zur Initiaitve gekommen ist, und was ihr an ihrem Engagement als Mentorin besonders gefällt.

    Es fing mit einem guten Vorsatz für das Neue Jahr an.
    Ich wollte aus der häuslichen Enge heraus, mich ehrenamtlich engagieren, etwas Aufbauendes beitragen. Bei meiner Suche nach einem geeigneten Projekt blieb ich bei Eins-zu-Eins hängen. Das Projekt schien wie für mich gemacht – Kinder, Bücher, Lesen, Motivieren – da traute ich mir zu, mich einzubringen. Ich nahm an einem Einführungsseminar der AWO teil und hatte bereits 4 Wochen später meinen ersten Termin, zwei  Wochen darauf bekam ich ein weiteres Lesekind an einer anderen Schule.

    Die Regelmäßigkeit zählt
    Seit Mitte/ Ende März lesen wir regelmäßig einmal pro Woche zusammen und es macht uns viel Spaß. Was mir besonders gefällt, ist nichts Spektakuläres sondern dass es so einfach ist und so eine gute Wirkung entfaltet. In beiden Schulen bekomme ich nur positive Rückmeldungen. Die Kinder seien aufgeschlossener, fröhlicher und ihre gesamten schulischen Leistungen haben sich verbessert, sie trauen sich mehr zu. Und das schon nach ganz kurzer Zeit. Ich kann es kaum fassen, was ein bißchen Aufmerksamkeit und Zuwendung bewirken kann. Ich mag die Offenheit der Kinder und ihr Vertrauen und ich habe noch viel übrig, was ich geben kann.

    In Zusammenarbeit mit Schulen
    Da Frau Kirsch mich vor den Osterferien ansprach, ob ich eventuell Zeit für weitere Kinder habe, habe ich nun die Rektorin Frau Talberg auf den nächsten Termin bei der AWO, am 11.6.2011, aufmerksam gemacht und vorgeschlagen, dass sie sich mit Ihnen in Verbindung setzt. Sie oder eine Lehrerin könnte ja eventuell bei dem Termin ihre Schule und ihre Wünsche vorstellen, ähnlich wie es von der Weißfrauenschule gehandhabt wurde. Ich fand damals die persönliche Präsenz der Lehrerin sehr motivierend und vielleicht finden sich für die Dahlmannschule auf dem Wege auch noch weitere Coaches. Ich freue mich jedenfalls sehr, dass dort schon nach so kurzer Zeit der Wert von uns Coaches erkannt wurde.

    Kommentare und Anregungen:
    Liebe Leserinnen und Leser. Ganz besonders freuen wir uns, wenn Sie uns Ihre Fragen und Anregungen zum Thema 1:1 Lesecoaches  mitteilen. Nutzen Sie einfach das Feld unter dem Artikel. Vielen Dank!

    Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

    (Gastautor: Susanne Zehle | Foto:  | Thumb: | Quelle: http://www.awo-frankfurt.de/awo/ ehrenamtliche Projektleitung der 1:1 Leseoaches:  Inge Koltermann)

  • Menti-Gewinnspiel „Berufsorientierung mit Mentoren“: die Nummern 193, 216 und 311 haben gewonnen

    Menti Gewinnspiel, 570x300px

    Liebe Mentees, die Besitzer der Menti-Button mit den  Nummern 193, 216 und 311: herzlichen Glückwunsch! Ihr habt diese Woche gewonnen!

    ACHTUNG: NEU! –> virtuelle Menti Losnummer <–

    Ihr habt gar keinen Menti-Button???
    Dann meldet Euch sofort bei Mentoring4u: einfach eine E-Mail an c.amrhein@mentoring4u.de  für die virtuelle Menti-Nummer! Damit nehmt Ihr an der nächsten Verlosung teil.

    Für die heutigen Gewinner ist der Hauptgewinn ein individuelles Mentorengespräch mit einem Mentor aus Eurem Traumjob! Auch zahlreiche Sonderpreise unserer Kooperationspartner sind für Euch in der Verlosung!

    Huch, ich hab gewonnen, was jetzt?
    Schickt uns bis Freitag, den 20. Mai 2011, 18 Uhr, eine E-Mail an menti@mentoring4u.de mit folgenden Angaben:

    Euren Name
    Eure Telefonnummer
    Eure Adresse
    Ganz wichtig: ein Foto, auf dem Ihr mit Eurem Gewinner-Button zu erkennen seid.

    Den Rest übernehmen wir!
    Mentoring4u meldet sich umgehend bei Euch. Den Hauptgewinnern werden wir ein Mentorengespräch vermitteln. Der Mentor kommt aus der Branche oder dem Beruf für den Ihr Euch super interessiert. Er oder sie gibt Euch im persönlichen Gespräch ganz individuelle Ratschläge für den erfolgreichen Einstieg in Euren Traumberuf.

    Reagiert Ihr zu spät, verfällt Eurer Los und wir ziehen die Woche drauf dafür einen Gewinner mehr. Also keine Zeit vergeuden, nutzt Eure Chance!

    Mehr Infos zum Gewinnspiel gibt’s hier.

    (Autor: C.Amrhein | Foto: kallejipp| Bearbeitung: A. Korkis | Bildquelle: www.photocase.de)

  • Integration als wechselseitiger Prozess

    Kinder lesen

    Ein Beitrag von Christine Lühn, Kinderbeauftragte im Stadtteil Nied

    Sorgen der Eltern
    In einer Grundschule, im Stadtteil Nied herrscht Sorge bei den Eltern, weil in einer Jahrgangsstufe die Klassen um eine auf zwei reduziert werden sollen. Durch das Zusammenlegen der Schüler/innen wird die vorgeschriebene Klassenkapazität ausgeschöpft. Die Sorge der Eltern ist auf die Lernfähigkeit ihres Kindes gerichtet, wenn sich das Lehrpersonal um größere Klassenstärken kümmern muss. Auf politischer Ebene wurde auf dieses Anliegen bereits reagiert und es bleibt zu hoffen, dass die Sparmaßnahme zurückgenommen wird.

    Notwendigkeit der sprachlichen Förderung
    An den drei Grundschulen im Stadtteil Nied ist der Anteil von Kindern mit einem Migrationshintergrund von 45 %, 55% und 75 % relativ hoch. Somit ist davon auszugehen, dass sprachliche Förderung ein wesentlicher Bestandteil der schulischen Förderung ist. Im nunmehr 2. Jahr reagiert die Stadt Frankfurt auf diese Problematik und bietet an den Grundschulen sogenannte „Vorlaufkurse“ an. Die Vorstellungsgespräche der Kinder finden bereits vor dem Beginn des ersten Schuljahres in der entsprechenden Grundschule statt. Nach diesem Erstgespräch empfiehlt die Schulleitung die Teilnahme des Kindes an einem Vorlaufkurs, der an der Grundschule stattfindet. Es ist Ziel des Kurses, dass die einzuschulenden Kinder möglichst einen gemeinsamen Sprachlevel erreichen.

    Enorme Leistungen von Kindern
    Festzustellen ist, dass die Kinder mit einem Migrationshintergrund eine enorme Leistung vollbringen. Sie sind zum Schulbeginn in der Regel in der Lage in zwei Sprachen zu kommunizieren. Sie wachsen in unserer Kultur auf und ganz selbstverständlich erwarten wir von ihnen diesen Integrationsprozess.
    Wie kann unser Beitrag zu diesem Integrationsprozess aussehen?

    Forderung des Bürgerforums 2011
    Als Teilnehmerin am Bürgerforum 2011 habe ich mich mit dieser Thematik auseinandergesetzt. Wir haben, nach einer längeren Diskussionsphase, eine Forderung erarbeitet, die folgendermaßen lautet:

    „Die Gestaltung der Integration hat in wechselseitigem Prozess zu erfolgen. Dieser basiert auf Respekt und Achtung der Kulturen. Sprachen sind identitätsstiftende kulturelle Grundlagen und wichtige Kommunikationsmittel, daher sind Sprachkenntnisse zu fördern und fordern. Um eine Kultur des gegenseitigen Respekts zu schaffen, ist die Einführung eines Patensystems zu diskutieren.„

    Durch die Diskussion im Bürgerforum wurde ich angeregt über meinen Beitrag zu Integration und Sprachförderung nachzudenken. Im Ergebnis bin ich zur Feststellung gelangt, dass Sprache im Dialog lebendig wird. Dialog kann z.B. im nachbarschaftlichen Austausch stattfinden, mit Menschen aus den „fremden“ Kulturen in meinem Stadtteil. Meine 6-jährige Tochter ist mir dabei ein Vorbild. Sie ist so wertfrei und vorbehaltlos im Umgang mit ihren Kindergartenkinder, die über eine reichhaltigen kulturellen Schatz verfügen. Durch den Dialog und Austausch im Elternkreis kann ich mein Interesse an dem Herkunftsland bekunden. Fremd muss mir dann mein Nachbar im Stadtteil nicht mehr sein und die Wechselseitigkeit in dem Prozess gewinnt dann an Bedeutung.

    (Autor: C. Lühn | Foto: A. Korkis | Quelle: C. Lühn, A. Korkis)

  • Abiturienten aufgepasst! Bewerbt Euch rechtzeitig um ein Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung!

    „Bewerbt Euch um ein Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung“



    Der hessische Landtagsabgeordnete Ismail Tipi ruft die Abiturienten und Studierenden in seinem Wahlkreis Heusenstamm, Obertshausen, Dietzenbach und in Mühlheim auf, sich bis zum 15. Mai oder zum 1. Juli 2011 um ein Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) zu bewerben. „Im letzten Jahr sind zahlreiche Studierende in meinem Wahlkreis auf die Fördermöglichkeiten aufmerksam geworden und haben sich erfolgreich beworben. Auch jetzt hoffe ich das viele junge Menschen diesen Aufruf folgen“.

    Die Mentoring4u Redaktion beschliesst sich diesem Aufruf anzuschließen. Tolle Idee! Allerdings möchten wir auch über Hessen hinaus auf diese Möglichkeit hinweisen. Ganz besonderes Augenmerk wird auf die Bereitschaft, sich ehrenamtlich zu betätigen hingewiesen. Das ist auch der Grund, warum wir diesen Artikel zusätzlich mit dem Stichwort „Pimp my Lebenslauf“ versehen haben. In der späteren Bewerbung um die interessantesten Arbeitsplätze, haben die, die ehrenamtliches Engagement nachweisen können einen großen Vorteil gegenüber denen, die sich nicht gesellschaftlich eingebracht haben.
    Wir sind gespannt auf Eure Erfahrungen. Wenn Ihr Lust habt, berichtet uns doch davon. Viel Erfolg!

    Am Ende des Artikels findet Ihr Kontaktinformationen z. B. für Hessen. Direkt geht es auch über diesen Link.

    Die Konrad-Adenauer-Stiftung
    Als eines der größten Begabtenförderwerke fördert die Konrad-Adenauer-Stiftung unterstützt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung junge Studierende ideell und finanziell. Die Förderung erfolgt unabhängig vom Studienfach und richtet sich gleichermaßen an Studierende an Universitäten und Fachhochschulen. Voraussetzungen für das Stipendium sind ein Abschluss, der zu einem Studium an einer deutschen Hochschule berechtigt, überdurchschnittliche Leistungen sowie der Wille, in unserer Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen.

    Erwartungen
    Die Konrad-Adenauer-Stiftung erwartet von den Bewerbern auch die Bereitschaft, sich ehrenamtlich für diese zu engagieren. Dieses Engagement kann zum Beispiel im politischen Bereich, in der Kirche oder in Organisationen wie der Freiwilligen Feuerwehr liegen.
    In Deutschland wird rund ein Prozent aller Studierenden mit einem Stipendium durch ein Begabtenförderwerk unterstützt. Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat im vergangenen Jahr mit über 600 Stipendiatinnen und Stipendiaten so viele Neuaufnahmen erreicht wie nie zuvor – Tendenz steigend. Insgesamt fördert die Konrad-Adenauer-Stiftung momentan 2300 Studierende auf dem Weg zum Bachelor oder Master bzw. zum Diplom und den Staatsexamina. Diese erhalten eine finanzielle Förderung bis zu 597 Euro monatlich, je nach BAföG-Anspruch. Davon unabhängig ist das Büchergeld in Höhe von 150 Euro und die finanzielle Unterstützung von bis zu zwei Auslandssemestern.

    Die Konrad-Adenauer-Stiftung
    bietet ihren Stipendiatinnen und Stipendiaten neben der finanziellen Förderung ein umfangreiches und vielseitiges Seminarangebot. Auf Veranstaltungen im In- und Ausland können sie interdisziplinäre Erfahrungen sammeln und Kontakte knüpfen.

    Besonders Studierenden mit ausländischen Wurzeln und solchen, deren Eltern nicht selbst studiert haben, werden somit wichtige Chancen eröffnet. Am Ende des Studiums begleitet und berät die Stiftung ihre Stipendiatinnen und Stipendiaten auf dem Weg in den Beruf. Für einen Teil von ihnen bietet die Journalistische Nachwuchsförderung (JONA) zudem einen studienbegleitenden, anerkannten Weg in den Journalismus.

    Informationen und Bewerbungsunterlagen unter: www.kas.de/stipendium oder aber auch bei dem hessischen  Landtagsabgeordneten Ismail Tipi. Diese können unter der E-Mail Adresse, i.tipi@ltg.hessen.de  angefordert werden.

    (Autor: M. Weiss  |  Thumb & Foto: M. Weiss  |  Quelle: www.kas.de )

  • #Denkanstoß Nº 13: Kämpfer in der Schule und anderswo #Zitat der Woche

    Gute Karten oder was… Nicht alle Menschen sind gleich. Auch wenn uns das immer gesagt wird.

    Manche Kinder mögen in die Schule gehen, weil sie dort Erfolgserlebnisse (z.B.: durch gute Noten oder Anerkennung) haben. Andere gehen nur in die Schule, weil es Gesetz ist, schließlich gibt es neun Jahre Schulpflicht in Deutschland. Denn zu Hause interessiert sich kaum jemand für die Schulthemen.

    Diese Schüler
    sind froh, wenn die Glocke bimmelt und haben dann schon den Kopf voll mit Aufgaben, die für die Famile zu erledigen sind. Hausaufgaben? Keine Chance, wenn die Eltern arbeiten und kleine Geschwister verpflegt und bespielt werden müssen. Bei Kindern der „bürgerlichen Mitte“ kümmert sich die besorgte, nicht  oder Teilzeit-berufstätige Mutter um die korrekte Ausführung der Hausarbeiten. Klar das da die Noten besser ausfallen…Und spätestens beim ersten Berufspraktikum zahlt es sich für den Schüler aus, wenn seine Familie persönliche Beziehungen zu Fach- und Führungskräften in der Wirtschaft hat.

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    ” Im Leben geht es nicht darum, gute Karten zu haben, sondern auch mit einem schlechten Blatt gut zu spielen.”

    Autor: Robert Louis Stevenson (* 1850 , † 1894 ), schottischer Schriftsteller des viktorianischen Zeitalters.
    Stevenson schrieb zahlreiche historische Romane, Reise- & Abenteuer-erzählungen. Besonders bekannt gemacht haben ihn das Jugendbuch „Die Schatzinsel“ und „Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde“.

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    Kämpfer
    Deine Bedingungen für eine erfolgreiche Schullaufbahn sind nicht ideal? Gib nicht auf und kämpfe für Dich! Und wenn Du Dir Unterstützer suchst, wirst Du es auch schaffen.
    Die Mentoren-Initiative „Auf die Socken, fertig, los!“ ist seit über fünf Jahren in Deutschland unterwegs, um Euch Wege aufzuzeigen, wie Ihr es schaffen könnt. Auch das Menti-Gewinnspiel gibt Euch die Chance, jeden Dienstag einen Mentor aus dem Beruf zu treffen, den Ihr klasse findet.

    Sucht Euch ein Ziel – Mentoring4u sucht Euch einen Mentor – checkt ab, ob Euer Traumberuf wirklich so super ist. Denn, wenn nicht heißt es: weitersuchen! Wir helfen Euch dabei – live und real oder online. Was ist eine perfekte Bewerbung? Im Online-Mentoring findet Ihr es raus. Wo finde ich Praktika in meiner Region? Ist MINT was für mich? Jeden Tag werden Ausbildungsberufe auf www.mentoring4u.de vorgestellt. Schaut doch mal vorbei!

    Mentoren-Initiative „Auf die Socken, fertig, los“
    Wir kommen in die Schulen! Mentoring4u hilft Euch, die Macher von heute kennenzulernen und sie über Eure Berufswünsche auszufragen. Wenn die Chemie stimmt, werdet Ihr ein Team. Unsere Mentoren begleiten Euch ein Jahr lang auf dem Weg der Berufsorientierung und erarbeiten mit Euch regelmäßig Eure Karriereplanung. Meldet Euch – per Mail an redaktion@mentoring4u.de oder hier als Kommentar! See you!

    (Autor: C. Amrhein | Foto: marqs (Artikel), Gemmi (Thumb)  | Quelle: www.photocase.de)

  • Ehrenamtliche Bildungsarbeit: 1:1 Die Lesecoaches

    Communication is the key 

    1:1 Die Lesecoaches der AWO – Freiwillig – Die Agentur

    Wie kann ich ein Lesecoach werden?
    Es ist recht einfach, ein Lesecoach zu werden: Das notwendige Rüstzeug erhalten die zukünftigen ehrenamtlichen Lesecoaches in den kostenfreien Seminaren der AWO Freiwillig die Agentur.

    Die Seminare finden in angenehmer Atmosphäre in den Räumen der AWO (Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Frankfurt am Main e.V.), Henschelstr. 11, 60314 Frankfurt am Main/Nähe Ostbahnhof statt. Ehrenamtliche Projektleiterinnen, die selbst als Lesecoach tätig sind, geben ihre Erfahrungen weiter. Es gibt so viele Kinder, die dringend Unterstützung brauchen, damit sie Spaß am Lesen finden, ihren Wortschatz und das Verständnis der gelesenen Texte erweitern.

    Wer wird Lesecoach?
    Es sind nicht nur ältere Menschen, die Lesecoaches werden, sondern auch viele berufstätige junge Frauen zählen dazu, leider nur ganz wenige Männer. Dabei hätten männliche Lesecoaches eine gewisse Vorbildfunktion, denn es sind vor allem Jungs, die kaum oder gar nicht lesen und auch schon früh in der Schule mehr Probleme mit dem Lesen haben als Mädchen.

    Pimp my Lebenslauf
    Vor allem junge Menschen müssen wissen, dass sich ehrenamtliche (pro bono)-Tätigkeiten sehr gut im Lebenslauf machen. Die Arbeitgeber erkennen das soziale Engagement durchaus an, ja, sie stellen in einzelnen Fällen ihre Arbeitnehmer sogar für das Ehrenamt frei bzw. haben Verständnis dafür, wenn der Arbeitnehmer seine Mittagspause etc. dafür nutzt. Es ist sehr gut vorstellbar, dass junge Männer und ältere Schüler, die diese Aufgabe übernehmen, besonders gut bei den 8-bis 9-jährigen ankommen und die Peer-Bewunderung der Kleinen zu spüren bekommen.

    Wie kann ich Mitglied werden?
    Anschließend an den Besuch des Seminars, bei dem die Teilnehmer automatisch Mitglied der Stiftung Lesen werden, was zu nichts verpflichtet, und ein Zertifikat über die Teilnahme erhalten, ist Freiwillig. Die Agentur bemüht, die neuen Lesecoaches in eine Grund-, Gesamt- oder Förderschule zu vermitteln. Einzig die Lehrer der entsprechenden Schule wissen, welche Kinder Förderung benötigen und die Lesecoaches arbeiten bei ihrer Tätigkeit eng mit diesen zusammen.

    Hier noch der Link zu meinem letzten Artikel, vom 12. März.  In meinem nächsten Beitrag erfahren Sie, wie Schulen, Lehrer und Kinder über die Lesecoaches denken.

    Kommentare und Anregungen:
    Ganz besonders freue ich mich, wenn Sie mir Fragen und Anregungen mitteilen. Nutzen Sie einfach das Feld unter meinem Artikel. Vielen Dank!

    (Gastautor: Inge Koltermann | Foto: Cybertronic | Thumb: Albert Korkis | Quelle: http://www.awo-frankfurt.de/awo/)

  • #Denkanstoß Nº 9: Reden und Handeln #Zitat der Woche

    Wir wollen es heute bei einem kleinen Artikel belassen. Es wird viel gesprochen und geschrieben, nicht erst seit kürzlich. Unser Zitat der Woche ist von Erich Kästner, der mit seinen knappen Worten oft den Kern der Dinge trifft.

    „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“

    Autor:
    Erich Kästner (1899 – 1974), Schriftsteller, Lebensphilosoph

    Vom Reden und vom Handeln
    Es gibt Menschen, die reden und so Bewußtsein bei ihren direkten Zuhörern schaffen oder bei denen, die den Inhalt der Rede von anderen weitergeleitet bekommen. Also ist REDEN ein wichtiger Prozess – Schritt eins. Wenn dieser Prozess allerdings bei Schritt eins stehen bleibt, ist das weitere, wichtigere Ziel nicht mehr im Fokus: das HANDELN – Schritt zwei.

    Handeln und helfen
    Nach den vielen Katastrophenmeldungen besonders gehäuft in den letzten Wochen, fragen wir uns, wie und wo wir HANDELN können. Manche möchten DIREKT handeln (Freiwilligendienst, Entwicklungshilfe, Katastrophenschutz) andere INDIREKT (ehrenamtliche Arbeit, Spenden). Die beigefügte Link-Liste zu aktiven Organisationen ist als Anregung zu verstehen und erhebt in keinem Fall den Anspruch auf Vollständigkeit!

    zur Linkliste

    Der Einsatz ist überall möglich
    Auch wenn Misstände in Deutschland nicht mit den großen Weltkatastrophen gleichzusetzen sind, ist die regelmäßige Mentoren-Initative in sozialen Brennpunkten „Auf die Socken, fertig, los!“ unser Einsatz, jungen Menschen in schwierigen Bildungs-Situationen zu helfen. Darüber berichten wir Ihnen und bedanken herzlich uns bei allen, die uns darin unterstützen!

    (Autor: C. Amrhein | Photo: , www.photocase.de | Bildbearbeitung: A. Korkis | Quelle: www.wikipedia.de, www.dzi.de)