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Mentees haben gute Vorsätze - auch für 2017 Glück gehabt! Die Welt ist auch am 21. Dezember 2016  nicht untergegangen. Machen wir uns also Gedanken über die weitere Zukunft. Konkreter Vorsatz = Umsetzbarkeit. So sonderbar manche Vorsätze auch sind, bei Menti und seinen Mitschülern könnte es tatsächlich klappen. Ja, wirklich,...

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To be happy ! MAKE OTHER PEOPLE HAPPY

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Posted on : 31-12-2013 | By : m_weiss | In : 5vor12, Gastautor
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Mein Motto fürs 2014 Jahr: „To be happy ! MAKE OTHER PEOPLE HAPPY“ (W. Clement Stone)

Das wünsche ich allen Menschen in der Welt!

Tatjana

Glücklich zu sein ist einfach, aber doch auch nicht. Manchmal macht genügend Essen so viele Menschen in der Welt glücklich oder eine Kriegspause…

Manchmal reichen schon die kleinen Dinge die uns glücklich machen,
manchmal auch – die wichtigsten. Wie ein Beruf für Herz und Seele oder der richtige Partner.

Besonderes die jungen Menschen, die immer noch auf der Suche nach ihrem eigenen Glück sind.

Ich wünsche allen Lesern von mentoring4u  für 2014
– bilden Sie sich,

– seien Sie offen, emotional und kreativ,

– finden Sie Ihren Lieblingsberuf und tun Sie es ehrlich und echt,

– treffen Sie Ihren richtigen Partner,

– schenken Sie Ihre Zeit den Eltern, Kindern und Freunden,

– helfen Sie den armen Menschen und Ausländern,

– halten Sie sich von der „Dorf- Politik“ fern,

– machen Sie sich innerlich und körperlich stärker,

– denken Sie bitte großzügiger……

…..Sie werden in der Zukunft die finanziellen- und Umweltprobleme lösen müssen.
Frohe Weihnachten und alles Liebe

Ihre Tatjana Mihailova
Artist und Weltbürgerin


Die Mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Wir sitzen alle in demselben Boot – Gedanken unserer Leser zu Weihnachten und dem vergangenen Jahr

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Posted on : 25-12-2013 | By : m_weiss | In : 5vor12, Gastautor, Politik & Wirtschaft
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Ein Jahr voller Ereignissen neigt sich dem Ende zu:  Lampedusa; USA-Finanzkollaps;  Terrorismus; ethnische Säuberung; „Taifun Haiyan“ in den Philippinen; Beerdigung von „Madiba“; Femen-Bewegung, … sind einige  Fakten die, die letzten 52 Wochen unsere Erdkugel geprägt haben.

Robert Antangana

In den Medien ging es schließlich nur um vagen Statistiken meist ohne Erklärung  deren Ursachen :

-„Eine noch nie da gewesene Natur Katastrophe seit über 500 Jahren“ ;

-„600 Flüchtlinge treffen täglich in Lampedusa ein“;

– „Syrischer Krieg fordert Millionen Opfern“

-„1,3 Kinder pro Frau“

-“ apokalyptischer demokratischen Wandel“

-…

Eine ist sicher: Die Menschheit  sitzt in dem selben Boot,das sich auf einem unruhigen See bewegt.

Deutschland ist ein Integrationsland. Nur Gemeinsam sind diese Hürden zu  meistern.

Uns allen ein besinnliches Weihnachten und frohes neues Jahr 2014!

(Gastautor: Robert Antangana)

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Schicksal und Tragödie „Lampedusa“

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Posted on : 06-11-2013 | By : m_weiss | In : 5vor12, Ausland, Education abroad, Haus der Mentoren, Students abroad
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Lampedusa steht nur als Synonym. Jeder junge Afrikaner/in, der die Chance hat, mit Führungskräften aus der Wirtschaft, Politik und Kultur über seine persönlichen Ziele zu diskutieren, spart das Geld seiner Eltern für seine Ausbildung vor Ort. Jeder junge Mensch, der den Weg über das Mittelmeer spart und im eigenen Land bleibt um dort Karriere zu machen, unterstützt langfristig auch die eigene Wirtschaft.

Presse ts-grafik.d

Die Haus der Mentoren gemeinnützige GmbH bzw. unsere Initiative  „Führungskräfte schenken Studierenden  Zeit“ nimmt sich dieses Themas an. Wir werden ab Martinstag 2013 unsere Mentoren bitten für 1:1 Gespräche mit afrikanischen Studierenden zur Verfügung zu stehen.

Zielgruppe

  • Studenten oder Studentinnen, die sich über ihre Berufsausbildung informieren lassen möchten.


Technische Voraussetzung

  • Internetanschluss ,
  • und Skype oder ein anderes Telefonprogramm via Internet
  • Telefonanschluss


Fachliche Voraussetzung

  • Student/in studiert und
  • ist interessiert an Informationen von Führungskräften


Sprachen

  • englisch,
  • französisch,
  • arabisch oder
  • deutsch

Voraussetzung
Wir benötigen von jedem Studenten einen 3/4 seitigen Lebenslauf und das Thema welches ihn/sie interessiert und in welcher Sprache er/sie mit „seinem“ Mentor kommunizieren möchte. Wir können natürlich nicht garantieren, zu jedem Aufgabengebiet einen Mentor in der jeweiligen Sprache zu finden.

Das Haus der Mentoren gemeinnützige GmbH stellt dann fest, welcher Mentor zu welchem Mentee passt und begleitet das Mentoren Tandem 1:1 face to face über dieses erste Interview hinaus.

Teilnahmebedingung
Jeder Studierende, der teilnehmen möchte, muss einen Artikel über seine Beweggründe schreiben, warum er/sie wo studiert und was er/sie in der Zukunft erreichen möchte.  Dieser Text wird auf der Website www.mentoring4u.de veröffentlicht und dient als Erfahrungsbericht für Sie, unsere Leser.

Sie möchten sich aktiv beteiligen, dann melden Sie sich doch bei uns als Mentor.

Sie möchten das Projekt gerne finanziell unterstützen?  Darüber freuen wir uns ganz besonders. Schreiben Sie uns eine Email an

Dem Haus der Mentoren gGmbH liegt ein Bescheid des Finanzamtes Frankfurt nach § 60a Abs 1 AO über die gesonderte Feststellung der Einhaltung der satzungsmäßigen Voraussetzungen nach den §§ 51,59.60 und 61 AO vor (Siehe auch Impressum).

(Autor: Martin Weiss  | Bild: ts-grafik.d | Thumb: frootmat | Quelle: photocase)

<br /> <a href=“https://ssl.emnislive3.de/extern/ext_formgen.php?idcont=MTJ8MjB8ODE3OTk4NzQ4fGVtbmlzX2NsaWVudF9jYXwxMzgzNjczOTYxODkxMzgwMzEy“ mce_href=“https://ssl.emnislive3.de/extern/ext_formgen.php?idcont=MTJ8MjB8ODE3OTk4NzQ4fGVtbmlzX2NsaWVudF9jYXwxMzgzNjczOTYxODkxMzgwMzEy“>Spende </a><br />

Destins et tragédies – le cas Lampedusa

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Posted on : 06-11-2013 | By : c_amrhein | In : 5vor12, Ausland, Education abroad, Haus der Mentoren, Overseas, Students abroad
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Lampedusa est devenu un synonyme de la volonté du peuple africain pour tenter sa chance. Tous jeunes Africains prenant la chance de discuter avec des leaders de l´économie, la politique et la culture de leurs démarches professionnelles, représente de l´espoir pour l´Afrique. L´éducation sur le lieu est une chance pour l´économie africaine. Celui qui ne se met pas en route pour la dangereuse traversée de la Méditerranée peut démontrer que c´est plus chanceux de rester en patrie et ainsi soutenir l´économie de sa patrie.

Presse ts-grafik.d

L´initiative « Führungskräfte schenken Studierenden Zeit » (cadres européens pour des jeunes étudiants) de l´organisation « Haus der Mentoren » (Maison des Tuteurs)  s´adressent, pour la première fois, exclusivement aux jeunes étudiants des pays africains. A partir di 11. novembre 2013 (le jour du Saint Martin) nos tuteurs européens seront disponibles pour des discours individuels (1:1) via web (Skype).

Groupe cible

  • étudiants inscrits auprès d´une université africaine, qui sont intéressés de s´informer de leurs parcours professionnel


Exigences techniques

  • Access Internet
  • « Skype » et/ou un autre logiciel de téléphone en ligne
  • Access téléfone


Exigences professionnelles

  • Etudiant inscrit dans un cursus d´une université africaine
  • Fort intérêt à l’échange personnel avec des dirigeants en Allemagne


Langues

  • anglais
  • français
  • arabe
  • allemand

Condition préalable / Déroulement
Nous avons besoin de chaque participant d´un curriculum vitæ (maximum 3/4 d´une page format DIN A4), intérêts professionnels, industries préférés, sujets de la conversation et  langue souhaitée pour le tutorat individuel.

Le matching des équipes 1:1 (tuteur –  étudiant) est éffectué par la „Haus der Mentoren gemeinnützige GmbH“ qui les accompagne dans les mois suivants.

Condition de participation (étudiants)
Pour participer, il est demandé de rédiger un article sur la motivation de poursuivre des études et de présenter le but avvisé. Ce text sera publié dans notre forum web www.mentoring4u.de en fonction de rapport d´expérience.

Vous voulez soutenir notre projet en fonction de tuteur?
Prennez contact avec nous – contact Tuteur.

Vous voulez nous aider à financier ce projet ?

Nous nous réjouissons de votre participation! S. V. P. écrivez un mél à info@Haus-der-Mentoren.de .
On vous recontactera immédiatement. Vous pouvez également faire votre don au conte de „Haus der Mentoren gmeinnützige GmbH“ avec vos coordonnés (nom, adresse).
Un reçu de don vous sera fourni.

Coordonnés banquaires:

Deutsche Bank AG
IBAN: DE82 5007 0024 0326 5717 00
BIC: DEUTDEDBFRA
BLZ: 500 700 24
Kto: 326 571 7 00

Merci beaucoup!

Ce projet correspond aux exigences d’une société à but non lucratif après la loi de la République Fédérale d´Allemagne selon § 60a , alinéa 1 AO avant la détermination séparée de la conformité avec les exigences légales en vertu § § 51,59.60 et 61 AO .

(Auteur: C. Amrhein | images: ts-grafik.d | Thumb: boing | Source: photocase)

Lampedusa a synonym for fortune?

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Posted on : 06-11-2013 | By : m_weiss | In : 5vor12, Ausland, Education abroad, Haus der Mentoren, Overseas, Students abroad
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Lampedusa stands only as a synonym. Each young African, man or woman, having the chance to discuss his/her personal goals with executive managers in the area economics, politics and culture, saves his or her parent’s money for an education on location. Any young person, not taking the dangerous way across the Mediterranean Sea and staying in his or her country, in order to make a career there, on a long-term basis also supports his or her country’s economy.

„Executive Managers donate their time starting this St. Martin’s Day Week“
We asked our mentors to do this on the basis of one to one (1:1)-talks for at least one hour each and beyond with students from african universities.

Presse ts-grafik.d

Target group
We are looking for students – male and female – who want to inform themselves concerning their vocational training.

Technical precondition
for the participation is

  • internet connection,
  • a personal computer (PC) as well as
  • „Skype“ (a telephone program via internet) or
  • telephone


Professional precondition

  • Students still studying
  • interested in information by executive managers

Languages

  • English,
  • French,
  • Arab or
  • German

Requirement
Of each student a curriculum vitae is needed, which shall be no longer than a ¾ page as well as the subject he or she is interested in. We would also need to know in which language he or she wants to communicate with “his or her” mentor. It is of course impossible for us to find a mentor with the individual language skills for each area of interest.

On this Basis, House of Mentors / Haus der Mentoren gemeinnützige GmbH will then decide on the mentor suitable for the mentee on a longer term as well. The Idea is to get sustainable 1:1 face to face Mentor-Tandems for the future.

Participation Conditions
Each student wanting to participate has to write an article about his or her motivation on why he or she studies and also where as well as which goals he or she wants to reach in the future. This written text will be published on our website www.mentoring4u.de and serves as an experience report for our and may be your readers as well.

The project corresponds with the demands of our non-profit organisation „Haus der Mentoren gemeinnützige GmbH
Get in contact with us:

info@Haus-der-Mentoren.de

(Autor: Martin Weiss   | Bild: ts-grafik.d | Thumb: krockenmitte | Quelle: photocase)

Regina Görner: Mädchen in MINT-Berufen: die Quadratur des Kreises?

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Posted on : 02-11-2013 | By : m_weiss | In : 5vor12, Ausbildung, Frauenpower, Gastautor, Mentine
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Es gibt immer noch viele Aspekte, in denen die Gleichstellung von Mann und Frau in den letzten Jahrzehnten kaum vorangekommen ist. In einer Beziehung dagegen haben die Frauen längst aufgeholt: Sie sind schon lange nicht mehr das Geschlecht mit den mässigen Bildungschancen.

http://www.cdu.de/vorstand/dr-regina-g%C3%B6rner

Regina Görner, Mitglied des CDU-Bundesvorstandes und bis Oktober 2011 geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG MetallI (Bild: CDU)

Im Gegenteil: Frauen stellen mittlerweile die Mehrheit unter den Abiturienten. Sie haben die größeren Erfolge in den Schulen und auch bei den Studienanfängern und –absolventen sind die Rückstände geschrumpft. In manchen Studiengängen haben die jungen Frauen ihre Mitstudenten so deutlich überflügelt, dass Professoren in der Juristerei beispielsweise schon nach Bevorzugung beim Numerus clausus für Männer in ihrem Fach gerufen haben.

An der Bildung kann es also nicht liegen, wenn immer noch so viele Mädchen Berufe ergreifen, die ihnen nicht nur mässige Einkommen, sondern auch kaum Karrieremöglichkeiten bieten. Als die modernen IT-Berufe entwickelt worden waren, hoffte man, dass sie auch für junge Frauen attraktiv wären. Tatsächlich aber konnte nur etwa jeder siebte Ausbildungsplatz an eine junge Frau vergeben werden. Nach den ersten Anfangsjahren entwickelte sich das Interesse der Mädchen sogar noch einmal zurück. Auch in den MINT-Studien sind Frauen nach wie vor weit in der Unterzahl.
Internet Bereich

Viele Modellprojekte hatten zum Ziel, das Interesse von Mädchen für die MINT-Berufe zu wecken, aber nach wie vor ist die Trendwende nicht geschafft. Allerdings sinddabei auch viele Fehler gemacht worden. Heute weiß man, dass die Berufswahlorientierung junger Frauen in den Grundsätzen schon vor der Pubertät im wesentlichen festgelegt ist, so dass Maßnahmen, die erst kurz vor Schulabschluss einsetzen, nicht mehr viel ausrichten können. Inzwischen wird vermehrt versucht, das Interesse von Mädchen schon im Grundschulalter zu wecken. Immer mehr Industrieunternehmen nehmen Kontakt auf mit Schulen in ihrer Umgebung und versuchen gezielt Schülerinnen für Projekte zu interessieren, die Freude an mathematisch- naturwissenschaftlichen, technischen oder informationellen Tätigkeiten entwickeln sollen. Besonderer Wert wird mittlerweile darauf gelegt, dass die Mädchen in Kontakt mit jungen Frauen kommen, die bereits in solchen Berufen ausgebildet werden bzw. wurden.
Mentine Frauenquote

Die Entschiedenheit, mit der Industriebetriebe heute nach jungen Frauen suchen, hat etwas mit den Erfahrungen aus der Ausbildung zu tun: Es sind auch hier wieder die Mädchen, die besonders gute Ergebnisse während der beruflichen Qualifikation erzielen. Fast in jedem Betrieb der Metall- und Elektroindustrie, in der ich in den vergangenen Jahren Ausbildungswerkstätten besucht habe, weiss man heute, dass junge Frauen für die MINT-Berufe alles mitbringen, was man braucht, um sich nicht nur in der Ausbildung, sondern auch im Beruf bewähren. Mehr junge Frauen in der dualen Berufsbildung sind also ebenso erwünscht wie eine höhere Zahl von weiblichen Studierenden in dualen Studiengängen.

Warum ist die Zurückhaltung der Mädchen nach wie vor so groß? Immer noch können sich viele junge Frauen nicht so recht vorstellen, wie ihre Lebensplanung mit den Anforderungen in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen in Übereinstimmung gebracht werden könnte. Die meisten jungen Frauen wünschen sich Kinder und wollen ihre familiären Aufgaben mit ihrem Beruf vereinbaren. Das scheint ihnen in Erziehungs- und Gesundheitsberufen, im Handel oder in personennahen Dienstleistungen einfacher möglich als im MINT-Bereich.
Communication is the key

Dabei werden sie hier Opfer eines hartnäckigen Vorurteils. Tatsächlich sind mittlerweile nicht nur die Fähigkeiten der jungen Frauen in den Industriebetrieben wirklich willkommen, sondern es besteht auch eine inzwischen viel größere Bereitschaft, ihnen mit passenden Arbeitszeitmodellen und gezielter Förderpolitik entgegenzukommen.

Und es steht zu erwarten, dass sich die Situation noch weiter verbessert: Die rückläufige Zahl von Ausbildungs- und Studienplatzbewerbern wird den Wettbewerb um die besten Azubis und Fachkräfte in den nächsten Jahren gewaltig anheizen. Damit verbessert sich die Situation der BewerberInnen gegenüber den 90er Jahren und dem Beginn des Jahrhunderts entscheidend: Sie werden in immer stärkerem Maße erfolgreich Bedingungen einfordern können, die vor ein paar Jahren noch krasse Ausnahmen waren.

Und dass sich wirklich mittlerweile etwas verändert hat, sieht man auch am wachsenden Interesse der jungen Männer an familienfreundlichen Arbeitsbedingungen. Als die IG Metall vor einigen Jahren Ingenieurstudenten nach ihren Erwartungen an eine gute Gewerkschaft gefragt hat, war ein Thema zur allseitigen Überraschung ganz weit vorn: Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit. Hier stellen nicht mehr nur die jungen Frauen, sondern auch ihre männlichen Kollegen Ansprüche. Das wird die Arbeitsbedingungen in der Industrie stärker verändern, als viele heute noch erwarten. Seit einiger Zeit wird die work-life-balance auch in der Tarifpolitik immer mehr zum Thema. Gewerkschaften und Betriebsräte arbeiten daran, dass in Zeiten flexibler Arbeitsplätze auch die Beschäftigten endlich von der Flexibilität profitieren,  und nicht nur die Unternehmen.

Und damit ist spätestens jetzt Zeit, dass junge Frauen sich in den MINT-Berufen ihre Chancen suchen. Gerade die IT-Branche kann mit ihren Arbeitsformen gute Bedingungen für Frauen gewährleisten. Aber annehmen muss man das natürlich selbst.

Weitere Artikel zu MINT, Duales System und Frauen im Beruf finden Sie im Mentoring4u Archiv:
Quote vs konsequente Karriereplanung

„Komm, mach MINT“

WoMen mit Power und wie Mädchen sich in typischen “Männerberufen” üben

Du hast die Macht, Gründerwoche für Jugendliche und spezielle Studiengänge für Frauen

Abi: aus 13 mach 12 – und was dann?

Sehr empehlenswert ist auch der Artikel:

Studieren ohne Abitur – Viele Wege führen ans Ziel! Aufgepaßt PlanB!

(Gastautorin: Regina Görner /  Foto: ieniemienie, Cybertronic, Korkis | Quelle: photocase)

6.11. Smart Mob Tag – Mach was aus Abfall – sei kreativ

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Posted on : 30-10-2013 | By : m_weiss | In : 5vor12, Soziales Engagement
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Gelegenheiten erkennen: Bundesweiter Smart Mob von Enactus am 6. November 150 soziale und ökologische Projekte in Deutschland.

Köln (ots) – „Andere sehen einen Berg Plastikflaschen. Wir sehen wertvollen Rohstoff und eine Möglichkeit, sinnvolle Arbeit für benachteiligte Menschen zu schaffen.“ In ganz Deutschland schaut die Studierenden-Organisation Enactus seit 2003 genauer hin und erkennt dadurch überall Gelegenheiten, die Welt positiv zu verändern.

Am 6. November macht Enactus aus Anlass des zehnjährigen Bestehens in Deutschland mit einem bundesweiten Smart Mob auf die derzeit 150 Projekte aufmerksam, die das Netzwerk in Deutschland betreibt.

Als Mitglieder des Enactus-Teams der Universität Regensburg beim Gang über das Hochschulgelände immer wieder auf leere Pfandflaschen im Müll stießen, kamen sie auf eine Idee. Leere Pfandflaschen können in Sammelbehälter eingeworfen und somit gespendet werden. Der Pfanderlös bewirkt so auf mehrfache Weise Gutes. Zum einen entsteht so eine sinnvolle und bezahlte Arbeit für psychisch kranke Menschen, die die Behälter leeren. Zum anderen kommt der darüber hinaus erwirtschaftete Pfanderlös verschiedenen lokal sozialen Einrichtungen zugute. So entstand das bundesweite Projekt „Spende dein Pfand“, an dem mittlerweile Enactus-Teams an 12 Hochschulen von Hamburg bis Rosenheim beteiligt sind.

An solchen sozialen oder ökologischen Projekten arbeiten derzeit in ganz Deutschland 41 Teams von Enactus mit unternehmerischen Methoden: Sie identifizieren Herausforderungen und Ziele, analysieren Rahmenbedingungen, entwickeln Konzepte für den Wissenstransfer und unterstützen so ehrenamtlich Menschen dabei, ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Unter dem Motto „Gelegenheiten erkennen“ weist Enactus am 6. November bundesweit auf die vielen verborgenen Ansätze hin, um die Welt im Kleinen besser zu machen: Aus einem Stapel alter Jeans können zum Beispiel hunderte von stylischen Schutzhüllen für Handys werden. Weggeworfene Plastiktüten bieten in Kenia Jobchancen für Frauen, die aus dem Rohstoff strapazierfähige Taschen herstellen.

Mit dem bundesweiten Smart Mob möchten wir auf die Arbeit von Enactus in Deutschland aufmerksam machen, neue Projektideen im Austausch mit der Öffentlichkeit zutage fördern und Mitstreiter für unsere 41 Hochschulteams gewinnen„, sagt Petra Lewe, Geschäftsführerin von Enactus in Deutschland.

Orte und Uhrzeiten für den Smart Mob gibt es ab sofort auf den Internetseiten von Enactus:


Über Enactus international
In der Non-Profit-Organisation Enactus engagieren sich weltweit rund 62.000 Studierende, 1.600 Hochschulen und 440 Unternehmen in 37 Ländern. Damit ist Enactus das größte Netzwerk dieser Art. Die Enactus Studierenden führen mit Hilfe unternehmerischer Methoden Projekte durch, um die Lebensqualität und den Lebensstandard von Menschen nachhaltig zu verbessern. Dabei werden sie von Partnerunternehmen und -hochschulen unterstützt. Zentrale Veranstaltungen der politisch und konfessionell neutralen Initiative sind die jährlich stattfindenden Landeswettbewerbe und der World Cup, an dem die jeweiligen Gewinnerteams der nationalen Wettbewerbe teilnehmen. Enactus wurde 1975 als „SIFE“ in den USA gegründet und hat sich im September 2012 weltweit umbenannt.

Über Enactus in Deutschland
Enactus gibt es in Deutschland seit 2003, die Organisation ist mittlerweile an 41 Hochschulen vertreten. Derzeit unterstützen 30 Unternehmen Enactus in Deutschland als Förderer, darunter 1&1, AIG, Bahlsen, BASF, Bayer, Bertelsmann, Boehringer Ingelheim, BP, Carl Zeiss, Lufthansa, Deutsche Telekom, Evonik, Ferrero, Freudenberg, Haniel, KPMG, Mercedes-Benz Bank, Metro Group, Peek & Cloppenburg, SAP, Siemens und Talanx. Enactus bietet ihnen laufend die Möglichkeit, sich in zahlreichen Projekten sowie bei den zentralen Events der Organisation zu engagieren. Enactus wird von den Medienpartnern enorm, Frankfurter Allgemeine Zeitung und Personalwirtschaft unterstützt.

Weitere Informationen finden Sie auf  www.enactus.de

(Quelle: Enactus e.V.  Petra Lewe    /  Bildrechte: Enactus e.V.  Fotograf Poster: Motiv entwickelt von Enactus KIT  obs/Enactus e.V. /  Internet: www.enactus.de )