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Kategorie: Frauenpower

  • #Denkanstoß Nº 12: (Berufs)Ziel MINT für Frauen #Zitat der Woche

    M I N T ist seit einigen Jahren in aller Munde. Das Initialwort steht für die Fachgebiete Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Immer wird es im Zusammenhang von drohendem Fachkräftemangel in den Ingenieurberufen genannt.

    Ingenieur = Mann?
    Im Studienjahr 2010 schrieben sich laut DESTATIS 93 200 junge Frauen und Männer für ein Studium der Ingenieurwissenschaften ein. Das ist immerhin eine Zunahme von 8,2% für beide Geschlechter zusammen (im Vergleich zu 2009). Aber für junge Frauen scheint es immer noch nicht so spannend zu sein, sich in ein naturwissenschaftliches Fach zu immatrikulieren. Der Anteil der weiblichen Studierenden liegt bei 31,4 % (leicht erhöht gegenüber 2009). Der angestrebte Zielwert für 2015 ist mit 40% angesetzt.

    Take a MINT
    Es gibt einige Initiativen, die MINT besser an die Frau bringen möchen. Schaut doch mal hier:

    Technik ausprobieren – Stärken entdecken
    Frauen in MINT
    Für Mädchen mit Grips
    Bundesweite Mädchen-Technik-Talente-Foren in MINT
    Nationaler Pakt für Frauen in MINT Berufen

    Und hier findet Ihr sogar einen Cyber-Mentor!

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    “ Das WAS bedanke wohl, doch mehr bedenke das WIE!“

    Autor: Johann Wolfgang von Goethe (* 28. August 1749 in Frankfurt am Main, † 22. März 1832 in Weimar), deutscher Dichter sowie Forscher und Publizist auf verschiedenen naturwissenschaftlichen Gebieten.
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    Frauen unter sich
    Wer möchte, hat heute auch die Wahl eines Frauenstudienganges. Die sind in Amerika schon seit Jahrzehnten Teil des Studienangebotes. In Deutschland sind sie noch selten, aber im Kommen. Es handelt sich nicht um „Kuschelstudiengänge“, fachlich inhaltlich ist alles identisch mit einem gemischten Studiengang. Man will den jungen Frauen die Chance geben, zu erkennen, dass sie Technik genauso wie die männlichen Kommilitonen beherrschen. Diese haben nämlich entgegen der landläufigen Meinung KEIN Technikgen…

    Frauenstudiengänge MINT
    So bietet die HTW in Berlin den Frauenstudiengang Informatik und Wirtschaft (Bachelor) seit Herbst 2009 mit Erfolg an (Bewerbungen für das Wintersemester 2011/12 sind noch möglich). Die Hochschule Bremen bietet ebenfalls ein Informatikstudium (B.Sc) an. In der Fakultät Wirtschaftsinformatik der Hochschule Furtwangen heißt der Frauenstudiengang „WirtschaftsNetze (eBusiness)„. Dieses Studium richtet sich laut Webseite nur an weltoffene Frauen, die darauf brennen, international vernetzte Geschäftsprozesse auf Basis neuester Technologien aktiv mitzugestalten (B. Sc). An der FH Stralsund können junge Frauen in sieben Semestern einen Bachelor of Engineering in Wirtschaftsingenieur-
    wesen machen. Auch im hohen Norden bietet die Fachhochschule Wilhelmshaven schon seit 1997 ein Studienangebot für Frauen an. Hier kann frau in sieben Semestern den Bachelor in Wirtschaftsingenieurwesen machen. Vom ersten bis zum dritten Semester sind die Mädels unter sich. Dann gehts ab in den gemischten Studiengang (wer will kann schon früher wechseln).

    Habt Ihr Erfahrungen in MINT-Studiengängen gemacht? Wie ist es für Euch unter so vielen männlichen Kommilitonen zu studieren? Oder seit Ihr schon in einem Frauenstudiengang eingeschieben? Wir freuen uns über Euren Kommentar oder Eure Mail an redaktion@mentoring4u.de .

    (Autor: C. Amrhein | Photos: www.photocase.de (Thumb), www.mintzukunftschaffen.de (Artikel), Quelle: www.faz.net )

  • Frauen und Beruf heute…und BALD in 2013

    Als kleiner Rückblick auf den  „Internationalen Frauentag“, der in dieser Woche am 08. März zum 100sten Mal gefeiert wurde…
    (Mehr Text hätte in die Sprechblase nun wirklich nicht reingepasst!)

    Zahlen sagen mehr als tausend Worte
    Und hier, für alle die Zahlen lieben, eine eindrucksvolle Statistik zum aktuellen Stand. Die Zahl 13 ist ja schon immer sehr kontrovers diskutiert worden: des einen Glück muss schließlich des anderen Pech sein. In der Grafik unten kummuliert sie sich sogar: Deutschland ist auf Rang 13 mit 13%…
    Mal schauen wie es 2013 aussieht.

    (Autor: C. Amrhein | Thumb & Comic: A. Korkis | Quellen: Archiv, www.statista.de)

  • Frauen forschen sich an die Spitze

    Screenshot Business women

    Nachdem wir genau vor einem Monat darüber berichteten, dass die erste Frau in einen deutschen DAX-Vorstand aufstieg, berichten wir heute von Erfolgen der Frauen im Bereich der Forschung.

    Neuesten Berechnungen zufolge, war 2009  die Frauenquote bei allen Professuren 18,2 Prozent, 44 Prozent aller Doktorarbeiten wurden erfolgreich von Frauen abgeschlossen und nur noch 49 Prozent aller Absolventen sind Männer.
    Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „Frauen, die forschen“ im Foyer des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sagte heute Dr. Annette Schavan, Bundesforschungsministerin: „Die Zahlen zeigen: Forschende Frauen sind auf dem Weg an die Spitze. In Wissenschaft und Forschung haben wir den richtigen Kurs eingeschlagen. Das Prinzip der Selbstverpflichtung in Kombination mit strukturellen Veränderungen bringt Frauen nach vorne“.  An diesem Punkt setzte das BMBF in der Vergangenheit an. Mit dem in 2007 initiierten Professorinnenprogramms wurden 260 Professorinnen berufen. 30 Prozent davon allein in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.  Trotzdem müssen wir uns die Frage stellen, warum diese Ergebnisse nur durch eine vom Bund und den Ländern gemeinsam finanzierte Maßnahme erreicht wurde. Schade eigentlich, dass Professorinnen an Universitäten immer noch nicht selbstverständlich sind.

    (Autor:  M. Weiss  |  Foto: connor 212   |  Quelle: www.photocase.de )

  • Zahlenzorro, Zulieferer, zu wenig Motivation und Rambazamba

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Website und Aktionstage für Matheleute, Extra-Studi-Tag auf Zuliefermesse,  Dienst nach Vorschrift und Manager kriegen’s mit der Angst.

    Zahlenzorro

    Sagt die Formelsammlung zum Taschenrechner:
    „Du, lass uns was zusammen machen! Da gibt es diese Website vom Zahlenzorro, da können wir uns austoben mit ganz vielen Knobelaufgaben!“ – „Och, du,“ antwortet der Taschenrechner, „eigentlich kann ich die Formeln alle schon auswendig. Ich gehe lieber auf einen der Tage der Mathematik. Vielleicht ist meine Wunschuni ja dabei.“

    Zuliefermesse

    Z und intec
    Am 4. März ist Studententag auf der Zuliefermesse in Leipzig. Wenn Sie aus einem ingenieur- oder technischen Studiengang kommen oder gerade eine Berufsausbildung in dem Bereich machen, werden Sie hier mögliche neue Arbeitgeber, Diplomarbeitsbetreuer oder interessante Praktikumsplätze finden. Ach ja, und für diejenigen, die hier neu sind: Zulieferer sind Unternehmen, die für andere Unternehmen Teile, Komponenten, Module, Technologien oder auch Software entwickeln.

    Screenshot cio, Gefühlsunterdrücker schaden sich

    Die Krux mit den Gefühlen
    Heute gleich doppelt: Etwas mit Leidenschaft tun, um es richtig zu tun – das gilt auch für den Job. Dieses Statement ist jetzt nicht mehr nur eine Binsenweisheit, sondern nun auch wissenschaftlich belegt. Das ist das Tolle an der Forschung: Man beweist eigentlich nur das, was man eigentlich schon wusste. Jedenfalls wurde in dieser Studie festgestellt, dass eine hohe emotionale Bindung zum Arbeitgeber Voraussetzung dafür ist, dass man sich gerne für das Unternehmen einsetzt und loyal ist. Aber auch auf der persönlichen Ebene sollten Sie nicht zum Gefühlsklotz werden: Wer Gefühle im Job unterdrückt und stets der Neutrale sein will, schadet sich auf Dauer. Lesen Sie weiter, was Wissenschaftler raten…

    Screenshot FAZ, Merkel pocht auf mehr Frauen

    Auf den Putz gehauen
    Das hätten wir nicht erwartet, aber wir fanden die Meldung so toll, dass wir heute ausnahmsweise mal vier Fundstellen haben: Bundeskanzlerin Merkel hat zwar deutlich gemacht, dass sie gegen die Frauenquote ist, macht Managern aber trotzdem Feuer unterm Hintern. Kernaussage: Entweder Ihr beschäftigt euch endlich freiwillig mit Frauen in Führungsetagen oder die Politik tut es doch noch. Und das wird kein Zuckerschlecken!

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.zahlenzorro.de, www.zuliefermesse.de, www.cio.de, www.faz.net)

  • Mentine in der Führungsetage

    Mentine Frauenquote

    Es ist an der Zeit, Ihnen, also unseren Lesern, Mentine vorzustellen. Mentine hat soeben den Sprung in die Führungsetage geschafft. Die Höhle des Löwen – Verzeihung, der Männer wartet bereits auf sie.

    Oben angekommen?
    Mentine ist in einer Führungsposition. Sie hat lange dafür gearbeitet, hat Netzwerke gesponnen, viel geleistet. Oder wie ein Mann sagen würde „Ich bin einfach toll, die mussten mich befördern“. Diese Hürde hat sie also genommen. Nicht viele Frauen schaffen es an die Spitze, wie die aktuelle Debatte um die Frauenquote zeigt. Und Facebook-COO Sheryl Sandberg, erklärt auch, warum. Kernaussage: Klar, liegt es an der Denke. Aber nicht nur die Denke der Männer, auch die der Frauen muss sich ändern.

    Einfach weggezaubert
    Kanzlerin Merkel ist gegen die Frauenquote. Sie sei mit dem Koalitionspartner zusammen „nicht durchzusetzen“, sprach sie und parallel formierte sich  die Enquête-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ – ohne eine einzige Frau. Logisch, ist ja auch ein ganz klares Männerthema. Nicht mal die CDU hat eine Frau geschickt. „Oh Mann!“ möchte man ausgerechnet ausrufen und sich an den Kopf fassen. Wäre diese Nachricht nicht so traurig, würden wir darüber lachen. Aber dass Komödie und Tragödie schon immer nah beieinander lagen, wussten auch schon die alten Griechen.

    Was spricht eigentlich gegen eine Frauenquote?
    Die drei Hauptgründe, die Jochen Mai von Karrierebibel kommentarlos auflistet, lassen sich jedenfalls unserer Ansicht nach entkräften:

    1. Die Frauenquote führt zu Diskriminierung
    Es ist ja nicht so, dass der geringe Anteil an Frauen in Führungspositionen erst heute zur Sprache kommt. Jahrelang hat man den Unternehmen Zeit gelassen, sich freiwillig „zu bessern“. Und selbst Arbeitsministerin Ursula von der Leyen muss nun zugeben „Ich war zu vertrauensselig“. Und die geforderte Quote von 30% ist ja noch tief gegriffen, beachtet man, dass a) die Menschheit  nun mal aus 50% Frauen besteht und b) allein in den Wirtschaftswissenschaften 60% der Absolventen weiblich sind. Übrigens spiegelt sich auch hier wieder der Vorwurf wieder, Frauen würden in ihren Forderungen zu tief stapeln. Wieso 30% fordern, wenn  50% Frauen sind?. Dass sich dieses Verhältnis in den Führungsetagen nicht wiederfindet, lässt nur den Schluss zu, dass dort oben jahrelang kräftig Frauen diskriminiert wurden. Und wenn das bedeutet, dass (zumindest zeitweise) eine Frauenquote eingeführt werden muss, um diesen Missstand zu beheben, dann werden dadurch nicht Männer diskriminiert, sondern Frauen entdiskriminiert.

    2. Die Frauenquote führt zu Mittelmaß
    Das kann nun wirklich keine Statistik belegen und ist wohl eher eine Milchmädchenrechnung. Frauen machen im Schnitt bessere Schul- und Uni-Abschlüsse und sind besser gebildet als ihre männlichen Kollegen.  Die Frauenquote sieht vor, dass bei gleicher – wohlgemerkt es reicht gleicher, die Frau muss nicht immer besser sein – Qualifikation die Frau bevorzugt wird, sofern Frauen unterrepräsentiert sind. Kein Unternehmen kann auf dieser Grundlage einen geringer qualifizierten Bewerber einstellen, nur um die Quote voll zu kriegen. Sonst würde es sich in der tat um Diskriminierung handeln. Das Bevorzugen weniger qualifizierter Bewerberinnen zugunsten der Quote ist übrigens auch ökonomischer Quatsch. Denn ein neuer Mitarbeiter muss immer erst eingearbeitet werden. Heißt: Am Anfang kostet der bzw. die neue Mitarbeiter/in immer mehr als sie Nutzen bringt. Eine weniger qualifizierte Bewerberin rechnet sich also noch weniger. Und sollte sie doch eingestellt werden: Studien renommierter Beratungsunternehmen belegen eindeutig, dass Unternehmen erfolgreicher sind, je mehr gemischte Teams im Unternehmen vorhanden sind. Diese Tatsache also noch als hard fact dazu.

    3. Die Frauenquote ist nur ein PR-Gag
    Möglich. Es gibt sicher einige Unternehmen, die sich für Bewerberinnen scheinbar öffnen, nur um in die Medien zu kommen. Aber wir haben seit Anfang dieses Jahrtausends gelernt, dass Nachhaltigkeit inzwischen in den meisten Unternehmen Pflicht ist. Und zwar nicht nur dadurch, dass man Regenwälder wieder aufforstet oder Kinderarbeit auf Bananenplantagen verbietet. Man wird Frauen allein durch eine Quoten-Botschaft nicht locken können, hier geben wir dem Argument recht. In der Tat braucht es Arbeitsverhältnisse, die für Frauen attraktiv sind. Dann bewerben sie sich auch gerne. Oder wie es Mechthilde Maier, Leiterin Group Diversity Management der Deutschen Telekom, ausdrückte “Was tun wir, dass wir die Frauen finden? Was tut ihr, damit die gerne zu euch kommen?”

    Was hat MINT damit zu tun?
    Klar ist, dass die „meisten“ Managerinnen im Moment noch am häufigsten in BWL-bezogenen Führungspositionen auftauchen, zum Beispiel im Marketing oder Personal. Noch weniger sind es in der Tat in den MINT-Berufen, weil Frauen diese Fächer seltener studieren. Aber der bloße Fachkräftemangel, der Girls‘ Day und andere Initiativen, die diese Berufe Frauen schmackhaft machen sollen, werden auch in diesen Branchen nichts an der Verteilung von Führungspositionen ändern. Schließlich haben die 60% der wirtschaftswissenschaftlichen Absolventinnen auch nur zwei bis drei Prozent in den Vorständen und zehn in den Aufsichtsräten erreicht. Das Argument des unvermeidbaren demographischen Wandels zieht also nicht.

    Was haben wir also gelernt?
    Es ist eigentlich egal, in welchem Verhältnis Frauen zu Männern welche Abschlüsse machen und wie viel besser sie sind. Sie sind bisher erfolgreich vom Management ignoriert worden und werden es weiterhin werden, wenn nicht ein gewaltiges Umdenken stattfindet. Dazu gehört zum einen, dass Männer Frauen auch tatsächlich nach ihren Qualifikationen einstellen. Denn wenn sie tatsächlich besser sind, müssten Frauen schon lange die Welt regieren. Dazu gehört weiter ein Überdenken von Vereinbarkeit von Beruf und Familie, so platt das auch klingen mag. Aber das Wichtigste ist vermutlich der letzte Punkt: Wenn Frauen die bessere Leistung bringen, dann müssen sie auch lernen, auf diese Leistung stolz zu sein.

    (Autor: A. Sokolowski | Comic: A. Korkis | Quelle: Archiv)

  • Frau in deutschem DAX-Vorstand, das Phänomen „Mann“ und nach dem Studium keinen Job

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: „Frauen in Führungspositionen“ , bestehende „Barrieren“ in den Köpfen erkennen und mit Bewerbungstraining aus der Krise?

    Screenshot berlinonline gegen Korruption

    Frauen in Führungspositionen
    Nun, es scheint vollbracht.  Haben wir doch an dieser Stelle schon oft über die Schwierigkeiten von Frauen in Führungspositionen in der Wirtschaft  geschrieben. Es gibt erste Gerüchte, dass  tatsächlich eine Frau in den Vorstand von Daimler einzieht. Das Thema, dass Sie verantwortet hat es aber wirklich in sich: Compliance und Integrität. Es wird wohl die 60-jährige Juristin Christine Hohmann-Dennhardt. Gratulation!

    Screenshot FAZ,Manager = Mann

    Wahrnehmung Mann:
    Sind es die Bilder, die wir von Führungspersonen im Kopf haben?  Entscheidet also unsere Wahrnehmung, dass Männer bevorzugt in Führungspositionen aufsteigen? Fachleute nennen dies das „Think-manager-think-male-Phänomen„. Wir können uns nicht wirklich vorstellen dass dies der einzige Grund sein soll…

    Screenshot Zeit, Aktiv bleiben

    Nach dem Studium, und was dann?
    Kein Trost, in den Zeitungen zu lesen, dass es jede Menge Leerstellen gibt. Ein abgeschlossenes Studium, lange Jahre studiert, in den  Semesterferien Praktika und dann endlich fertig und es gibt keinen Job, der passt.
    Wie Sie sich vor der Abwärtsspirale schützen können, dazu hat die ZEIT ONLINE ein interessantes Interview mit dem Arbeitspsychologen Karsten Paul geführt.  Soziale Kontakte sind gut, Bewerbertrainings sind für uns eine verspätete Lösung. Sollte vielleicht der erste Schritt schon während des Studiums unternommen werden? Wenn schon Praktika, dann doch auch zum Studium passende. Wer achtet, außer dem Studenten selbst darauf, welches Praktium das richtige Praktikum ist?

    Schreiben Sie uns Ihre Meinung und Ihre Erfahrungen zu diesem Thema.

    (Autor: M. Weiss | Screenshots: A.Korkis | Quellen:   www.berlinonline.de , www.faz.de , www.zeit.de )

  • Heimspiel mal anders, Wattebauschstudiengänge? und Konkurrenzscheu

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Ein Fußballwettbewerb für ganz besondere Mädchen, warum MINT kein Bonbon ist und außerdem: leere Managerposten wegen Wettbewerb.

    Screenshot heimspiel, Wettbewerb

    Kick it like Beckham
    Wenn man das geistige Bild des Mädchens vor Augen hat, das unbedingt Fußball spielen möchte, fällt es eigentlich nicht so sehr auf, dass die Website des Heimspiels 2011, dem Fußballwettbewerb für Mädchen, recht pinkfarben gehalten ist. Aber, und das muss an dieser Stelle auch erwähnt werden, hat schließlich die deutsche Frauenfußballmannschaft die letzte Fußball-Weltmeisterschaft gewonnen und die Männer versuchen es seit, naja, jedenfalls schon länger. Das heißt aber nicht, dass man sich auf seinen Lorbeeren ausruhen darf. Deshalb Mädels, mitmachen! Die nächste Mannschaft sucht und braucht euch!

    Screenshot einstieg, Mathematisch

    MINT und Butter
    „Sich nicht unterbuttern lassen“ – das möchten die Studentinnen, die Studiengänge belegen, die extra für Frauen geschaffen wurden. Diese Studiengänge sind in der Regel in den Bereichen MINT, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik angesiedelt. Eben, gerade weil sich zu wenige Frauen für den Bereich interessieren. Ob das nun ein Einstellungsproblem ist, ob es das Technik-Gen nun gibt oder nicht, sei mal dahingestellt. Tatsache ist, hier wird niemandem beziehungsweise niemander die Tastatur aus der Hand genommen, weil Mister Oberchecker seine Kommilitonin beeindrucken will. Allerdings muss man sich die Tastatur ja auch nicht aus der Hand nehmen lassen. Wenn Sie nun zu den Mädchen gehören, die sich unsicher sind: Informationen geben Sicherheit. Darum: Gehen Sie zu einem der bundesweiten Tage der Mathematik und gewinnen Sie anschließend den Nobelpreis.

    Screenshot karrierebibel, Keine Konkurrenz

    Wettbewerb ungleich Zickenkrieg
    Immer wieder lesen wir in den Medien, dass es zu wenige Frauen in den Managementetagen gibt, in den Vorständen, auch den höchsten Führungsebenen. Kurzum, überall dort, wo große und wichtige Entscheidungen getroffen werden. Die Unternehmenskultur da oben ist auch eine andere, von millionenschweren Boni für Top-Manager haben Sie schließlich alle schon gehört. Und genau das schreckt Frauen ab, hat eine Studie nun herausgefunden. Konkurrenzdenke, leistungsabhängige Bezahlung und Wettbewerbsdruck scheint eher eine Männerdomäne zu sein. Seltsam, mag man nun denken, wird doch Frauen oft vorgeworfen, Zickenkriege zu führen und Intrigen zu schmieden. Das ist auch Wettbewerb. Aber mit anderem Fokus. Liegt da der Hund begraben?

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.heimspiel2011.info, www.einstieg.com, http://karrierebibel.de)

  • Anti-Mainstream-Selbständigkeit und die neuen Männer- und Frauenrollen

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Ein Studentenradio gegen Alltagsgedusel, Frauenquote in Frankreich und wie Männer Erziehungsurlaub nehmen.

    Screenshot detekto

    Keine Megahits
    Diesen Studenten hat’s gereicht. Täglich hörten sie im Radio die besten Hits der Achtziger, der Neunziger und das Beste von heute. Gehört ganz klar in die Kategorie „Popwelle“, von denen es Programme wie Sand am Meer gibt  (mehr Infos zur Einteilung von Radioformaten siehe übrigens dieses pdf von mediaculture-online.de ab Seite 6). Und gründeten daher ein eigenes Radio mit dem Namen Detektor FM, geht so Richtung Alternative. Dass auch ein Spartenprogramm Erfolg hat, können Sie heute nachlesen oder gleich auf detektor.fm nachhören. Besonders charmant: die Eigenwerbung für die Detektor-FM-App.

    Screenshot FAZ

    Neue Chancen für Frauen
    Die Frauenquote ist in Frankreich genauso heiß diskutiert wie in Deutschland. Allerdings sind uns die Franzosen zumindest mit der Entscheidungsfindung einen Schritt voraus und beschlossen vergangenen Donnerstag eine gesetzliche Frauenquote. Damit muss natürlich klar sein, dass die Medaille auch zwei Seiten hat: Denn wenn frau jetzt öfter, länger, erfolgreicher arbeiten gehen kann, muss auch für das familiäre Gleichgewicht gesorgt sein. Und das wiederum könnte ein Musterbeispiel aus Deutschland vormachen:

    Screenshot FAZ

    Wie ein Geländewagen
    Wir wollen mal nicht hoffen, dass alle Männer ihren Schnupperkurs der Vaterzeit so betrachten: ausprobieren, bewerten, zurück ins Büro. Aber dieser Erfahrungsbericht zeigt, dass die Vaterzeit gut tut und gegenseitiges Verständnis moderner Familien verbessern kann. Gerade weil auch in Deutschland das Thema Frauenquote immer präsenter wird. Rollenbilder und Aufgabenbereiche werden sich wohl oder übel verändern, aber es müssen beide Geschlechter etwas dafür tun. Zum Beispiel abwechselnd zuhause bleiben.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: http://detektor.fm, www.faz.net)

  • FrauenMachtKarriere!

    FrauenMachtKarriere IHK FFM

    So lauteten der Titel und der Leitfaden des 6. Kongresses zu weiblichen Karrieren in einer globalisierten Welt in der IHK Frankfurt. Mentoring4u war für Sie am vergangenen Freitag dabei.

    Kein Kaffeeklatsch
    Lauter erfolgreiche Frauen erwarteten die rund 200 Teilnehmerinnen zu zahlreichen Workshops und einer Podiumsdiskussion rund um die Themen Frauenquote, Aufstiegskompetenzen und internationale Managementqualitäten. Wir merkten sofort: hier wird Tacheles geredet. So auch Karen Hoyndorf, stv. Präsidentin der IHK Frankfurt am Main in ihrer Eröffnungsansprache: „Die globalisierte Welt stellt an die Führung neue Anforderungen. Diesen können Frauen gerecht werden, wenn sie über technische Affinitäten und adaptive Kapazitäten verfügen. Wer international arbeiten will, sollte etwa in der Lage sein, sich anzupassen und aus Missgeschicken zu lernen“. Eine erfolgreiche Managerin (und selbstverständlich auch Manager) sollte diese Fähigkeit ihren Mitarbeitern vermitteln können und sich gleichzeitig in den Werteschemata aller internationalen Mitarbeiter zurechtfinden können.

    Frauenquote heiß diskutiert
    Das Wort Frauenquote ist immer noch negativ besetzt und ebenso gibt es auch Frauen, die dagegen sind. Grundprinzip: Bei gleicher Qualifikation und Unterrepräsentation von Frauen soll eine Frau eingestellt werden. Trotzdem werden Frauen bei der Besetzung von Führungspositionen immer noch benachteiligt, so Jutta Ebeling, Bürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main. Dabei hätten Studien gezeigt, dass Frauen einen hohen Einfluss auf die Profitabilität und die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens haben. „Frauen sind nicht das Problem, sondern Teil der Lösung“, schloss Ebeling in Ihrer Ansprache.

    Netzwerken erlaubt
    Trotz der Barrieren, denen Frauen in der Wirklichkeit oft begegnen, Stichwort Vetternwirtschaft, gehe es nicht darum, sich auf die Frauenquote zu verlassen, die Ebeling als hilfreiches Instrument betrachtet. Im Gegenteil, Netzwerke sind nach wie vor wichtig, auch wenn Vetternwirtschaft von der Bezeichnung her einen doch recht männlichen Einschlag hat. Ebeling dazu: „Frauen müssen lernen, dass sie ihre Interessen kurzzeitig nicht von persönlichen Abneigungen abhängig machen sondern von ihren beruflichen Möglichkeiten. Das heißt, Netzwerken ist für Frauen wichtig wie für Männer auch, und zwar auch kurzweiliges Netzwerken, um die Projekte, die man gerade erreichen will zu erreichen.“

    Auf freiwilliger Basis gescheitert
    Maßnahmen dieser Art sind in Unternehmen in Deutschland bislang ohne großen Erfolg geblieben, wie Mechthilde Maier, Leiterin Group Diversity Management der Deutschen Telekom, bestätigte. Seit neun Monaten gibt es bei der Telekom nun die Frauenquote, wodurch sich in Managementprogrammen ein deutlicher Anstieg von neun auf 32% Frauen verzeichnen ließ. Laut Maier liegt es nicht daran, dass Frauen sich nicht für Führungspositionen interessieren. „Was tun wir, dass wir die Frauen finden? Was tut ihr, damit die gerne zu euch kommen?“ ist Ihre Antwort auf Personalentwickler, die lieber darüber philosophieren, was Frauen fehlt statt sich neuen Talentpools und Kompetenzen von Frauen zu öffnen.

    Eine Frau reicht nicht
    Längst hat die Telekom erkannt, dass ein Minimum an Frauen Voraussetzung ist, um die weiblichen Kompetenzen richtig nutzen zu können: „Es ist wichtig, eine kritische Masse im Team zu haben, damit dann das, was Frau mitbringt, auch zur Geltung kommen kann“, so Maier weiter. „Und wir werden die Frauen auch wieder verlieren, wenn die nur einzeln da sind, denn man wird so müde, wenn man sich den Männern angleicht. Und irgendwann steht man vorm Spiegel und fragt sich echt, bin ich Mann, bin ich Frau?“

    (Autor: A. Sokolowski | Foto: A. Sokolowski | Quelle: Archiv)

  • Kaffee als Beruf, Frauenquoten-Debatte und Berufe-Quiz

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Wie man mit Kaffee Karriere machen kann, viele Meinungen zur Frauenquote und außerdem: Welche Berufe gibt es wirklich?

    Screenshot nbs.de, Hohe Qualität, kleine Gruppen

    Erst mal einen Kaffee
    Man muss ihn schon mit Leidenschaft trinken, um ihn mit mehreren Litern täglich zum Beruf zu machen: Der Kaffee. Wenn man bedenkt, wie viele Liter die Deutschen jeden Tag trinken, ist es nicht verwunderlich, dass in diesem Bereich auch Jobs und Ausbildungen warten. So sind wir auf den berufsbegeleitenden Bachelor-Studiengang Coffeemanagement aufmerksam geworden. Kostet zwar etwas, aber auf die Monate verteilt geht es eigentlich, vor allem, da die Studierenden ja bereits Berufserfahrung mitbringen müssen. Alternativ gibt es die Möglichkeit sich zum Kaffeetester ausbilden zu lassen. Allerdings sollte man sich hier nicht allzu viele Hoffnungen machen: Viele Jobs gibt es hier nicht. Doch ein gut ausgeprägter Geschmackssinn lässt sich ja bei anderen Lebensmitteln auch einsetzen.

    Screenshot focus.de, De Maizière gegen Frauenquote

    Wollen wir sie oder wollen wir sie nicht
    Die Frauenquote. In einigen europäischen Ländern schon lange Wirklichkeit, in Deutschland wird noch diskutiert und befragt. So haben wir ein gemischtes Gefühl, wenn wir uns Vergleichzahlen diverser Umfragen angucken, ob man sie denn nun einführen soll oder nicht. Der Grundeindruck: Während der Chef des Commerzbankaufsichtsrats und der Bundesinnenminister einfach nur dagegen sind und dafür in der Tat Argumente und vage Alternativen hervorbringen können, sind Frauen, wie zum Beispiel der Verband der Unternehmerinnen längst am handeln. Wie wäre es zur Abwechslung mal mit einem gemischten Team? Die sollen ja bei der Ausarbeitung von Ideen und Plänen erfolgreicher sein.

    Screenshot zeit.de, Ausbildungsberuf

    Was zu beweisen war
    Auch wir waren bei diesem Job-Quiz überrascht, welche Ausbildungsberufe es gibt und welche wir nicht kennen. Es sind zwar nur 10 Fragen, aber unter Umständen stößt man ja auf einen Ausbildungsberuf, der die Neugier weckt. Bitte mehr davon!

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.nbs.de, www.focus.de, www.zeit.de)