mentoring4u

Kategorie: Politik & Wirtschaft

  • ll. Kommentare und Ratschläge nach dem Unglück in Japan

    Hier geht’s weiter….


    Dagmar Hugget,
    Chagford, England
    It is absolutely dreadful and one feels absolutely helpless, but the Japanese people should know that there are other thinking and praying of them, they are not entirely alone and just this knowing helps often in such difficult times beyond our understanding.


    Dr. Maria Flachsbarth
    , Mitglied des Deutschen Bundestages Berlin
    Was uns angesichts all dieser Berichte und Bilder, die wir seit letztem Freitag sehen und zu verstehen versuchen, erfüllt, das sind Entsetzen, Fassungslosigkeit, Mitgefühl und Trauer. Die Katastrophe in Japan hat ein geradezu apokalyptisches Ausmaß, und es fehlen die Worte.
    Meine tiefste Anteilnahme, meine Gedanken und mein Gebet sind bei den Menschen in Japan.
    Ich bewundere die Japaner für ihre Gelassenheit, ihren Mut und ihre gegenseitige Hilfsbereitschaft, die sie trotz der schrecklichen Ereignisse bewahrt haben und die gewiss auch für uns vorbildhaft sein können.
    Die unfassbaren Ereignisse in Japan lehren uns, dass etwas, was nach allen wissenschaftlichen Maßstäben bisher für unmöglich gehalten wurde, doch möglich werden konnte. Sie lehren uns, dass Risiken, die für absolut unwahrscheinlich gehalten wurden, doch nicht vollends unwahrscheinlich waren, sondern Realität wurden.
    Diese Umstände, wenn also in einem so hoch entwickelten Land wie Japan das scheinbar Unmögliche möglich, das absolut Unwahrscheinliche Realität wird, verändern die Sicht der Dinge, nichts ist mehr wie zuvor.

    Aus diesem Grunde muss deshalb auch in Deutschland eine neue Debatte über die Akzeptanz von Restrisiken geführt werden. Das heißt konkret, dass jetzt alle Kernkraftwerke noch einmal einer umfassenden Sicherheitsprüfung unterzogen werden.
    Für alle älteren Atommeiler hat die Regierung kurzfristig ein Moratorium beschlossen, was ich sehr begrüße.

    Ich möchte den jungen Menschen auf den Weg geben, dass es gerade mir besonders am Herzen liegt – und unter diesen Umständen mehr denn je – das Zeitalter der erneuerbaren Energien so schnell wie möglich zu erreichen. Das sehe ich als persönliche Verpflichtung der Politik gegenüber den künftigen Generationen an.

    Mit herzlichen Grüßen aus Berlin  Dr. Maria Flachsbarth


    Catharina Trost M.A.
    ,  Kattendorf
    Ich denke wir sollten unseren Jugendlichen versuchen verständlich zu machen, dass wir nur eine Welt haben und das wir verantwortlich dafür sind. Das Zeitalter der Atomenergie muss beendet werden, weil es nur Leid und Elend über die Menschen bringt. (siehe Tschernobyl und jetzt Japan, England etc.)
    Wir sollten Sie aktivieren sich aktiver in die Politik mit einzumischen, damit sie ihr Leben mitgestalten können. Und wenn Sie jetzt noch meine Petition mit unterstützen würden, damit ein Umdenken stattfinden kann, dann wäre ich Ihnen sehr dankbar.


    Peter Beuth
    , Generalsekretär der CDU Hessen
    Mein tiefes Mitgefühl und aufrichtige Anteilnahme gilt in diesen Tagen nach der schweren Erdbebenkatastrophe und dem Tsunami dem japanischen Volk. In der gegenwärtigen aufgeregten Atmosphäre ist es aber auch wichtig, Ruhe und Besonnenheit zu bewahren. Insbesondere müssen wir in Deutschland für uns die Frage beantworten, wie wir die Energieversorgung der Zukunft gestalten wollen. Schnell alle Kernkraftwerke in Deutschland zu schließen bringt nichts, wenn dann der Atomstrom aus den Kernkraftwerken in unserer unmittelbaren Nähe in Frankreich und Tschechien kommt.

    Wir haben Sie, unsere Leser nach Ihrer Meinung  und Kommentaren zu dem schrecklichen Unglück in Japan gefragt.  Wie gehen Sie damit um? Welchen Rat möchten Sie jungen Leuten auf den Weg geben? Wir freuen uns sehr über die vielen Kommentare die uns erreichten, bleiben Sie dran und senden Sie uns Ihren Ratschlag.

    (Autor: Martin Weiss  |  Thumbnail & Photos: Albert Korkis)

  • Frauen und Beruf heute…und BALD in 2013

    Als kleiner Rückblick auf den  „Internationalen Frauentag“, der in dieser Woche am 08. März zum 100sten Mal gefeiert wurde…
    (Mehr Text hätte in die Sprechblase nun wirklich nicht reingepasst!)

    Zahlen sagen mehr als tausend Worte
    Und hier, für alle die Zahlen lieben, eine eindrucksvolle Statistik zum aktuellen Stand. Die Zahl 13 ist ja schon immer sehr kontrovers diskutiert worden: des einen Glück muss schließlich des anderen Pech sein. In der Grafik unten kummuliert sie sich sogar: Deutschland ist auf Rang 13 mit 13%…
    Mal schauen wie es 2013 aussieht.

    (Autor: C. Amrhein | Thumb & Comic: A. Korkis | Quellen: Archiv, www.statista.de)

  • Frauen forschen sich an die Spitze

    Screenshot Business women

    Nachdem wir genau vor einem Monat darüber berichteten, dass die erste Frau in einen deutschen DAX-Vorstand aufstieg, berichten wir heute von Erfolgen der Frauen im Bereich der Forschung.

    Neuesten Berechnungen zufolge, war 2009  die Frauenquote bei allen Professuren 18,2 Prozent, 44 Prozent aller Doktorarbeiten wurden erfolgreich von Frauen abgeschlossen und nur noch 49 Prozent aller Absolventen sind Männer.
    Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „Frauen, die forschen“ im Foyer des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sagte heute Dr. Annette Schavan, Bundesforschungsministerin: „Die Zahlen zeigen: Forschende Frauen sind auf dem Weg an die Spitze. In Wissenschaft und Forschung haben wir den richtigen Kurs eingeschlagen. Das Prinzip der Selbstverpflichtung in Kombination mit strukturellen Veränderungen bringt Frauen nach vorne“.  An diesem Punkt setzte das BMBF in der Vergangenheit an. Mit dem in 2007 initiierten Professorinnenprogramms wurden 260 Professorinnen berufen. 30 Prozent davon allein in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.  Trotzdem müssen wir uns die Frage stellen, warum diese Ergebnisse nur durch eine vom Bund und den Ländern gemeinsam finanzierte Maßnahme erreicht wurde. Schade eigentlich, dass Professorinnen an Universitäten immer noch nicht selbstverständlich sind.

    (Autor:  M. Weiss  |  Foto: connor 212   |  Quelle: www.photocase.de )

  • Zahlenzorro, Zulieferer, zu wenig Motivation und Rambazamba

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Website und Aktionstage für Matheleute, Extra-Studi-Tag auf Zuliefermesse,  Dienst nach Vorschrift und Manager kriegen’s mit der Angst.

    Zahlenzorro

    Sagt die Formelsammlung zum Taschenrechner:
    „Du, lass uns was zusammen machen! Da gibt es diese Website vom Zahlenzorro, da können wir uns austoben mit ganz vielen Knobelaufgaben!“ – „Och, du,“ antwortet der Taschenrechner, „eigentlich kann ich die Formeln alle schon auswendig. Ich gehe lieber auf einen der Tage der Mathematik. Vielleicht ist meine Wunschuni ja dabei.“

    Zuliefermesse

    Z und intec
    Am 4. März ist Studententag auf der Zuliefermesse in Leipzig. Wenn Sie aus einem ingenieur- oder technischen Studiengang kommen oder gerade eine Berufsausbildung in dem Bereich machen, werden Sie hier mögliche neue Arbeitgeber, Diplomarbeitsbetreuer oder interessante Praktikumsplätze finden. Ach ja, und für diejenigen, die hier neu sind: Zulieferer sind Unternehmen, die für andere Unternehmen Teile, Komponenten, Module, Technologien oder auch Software entwickeln.

    Screenshot cio, Gefühlsunterdrücker schaden sich

    Die Krux mit den Gefühlen
    Heute gleich doppelt: Etwas mit Leidenschaft tun, um es richtig zu tun – das gilt auch für den Job. Dieses Statement ist jetzt nicht mehr nur eine Binsenweisheit, sondern nun auch wissenschaftlich belegt. Das ist das Tolle an der Forschung: Man beweist eigentlich nur das, was man eigentlich schon wusste. Jedenfalls wurde in dieser Studie festgestellt, dass eine hohe emotionale Bindung zum Arbeitgeber Voraussetzung dafür ist, dass man sich gerne für das Unternehmen einsetzt und loyal ist. Aber auch auf der persönlichen Ebene sollten Sie nicht zum Gefühlsklotz werden: Wer Gefühle im Job unterdrückt und stets der Neutrale sein will, schadet sich auf Dauer. Lesen Sie weiter, was Wissenschaftler raten…

    Screenshot FAZ, Merkel pocht auf mehr Frauen

    Auf den Putz gehauen
    Das hätten wir nicht erwartet, aber wir fanden die Meldung so toll, dass wir heute ausnahmsweise mal vier Fundstellen haben: Bundeskanzlerin Merkel hat zwar deutlich gemacht, dass sie gegen die Frauenquote ist, macht Managern aber trotzdem Feuer unterm Hintern. Kernaussage: Entweder Ihr beschäftigt euch endlich freiwillig mit Frauen in Führungsetagen oder die Politik tut es doch noch. Und das wird kein Zuckerschlecken!

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.zahlenzorro.de, www.zuliefermesse.de, www.cio.de, www.faz.net)

  • Mentine in der Führungsetage

    Mentine Frauenquote

    Es ist an der Zeit, Ihnen, also unseren Lesern, Mentine vorzustellen. Mentine hat soeben den Sprung in die Führungsetage geschafft. Die Höhle des Löwen – Verzeihung, der Männer wartet bereits auf sie.

    Oben angekommen?
    Mentine ist in einer Führungsposition. Sie hat lange dafür gearbeitet, hat Netzwerke gesponnen, viel geleistet. Oder wie ein Mann sagen würde „Ich bin einfach toll, die mussten mich befördern“. Diese Hürde hat sie also genommen. Nicht viele Frauen schaffen es an die Spitze, wie die aktuelle Debatte um die Frauenquote zeigt. Und Facebook-COO Sheryl Sandberg, erklärt auch, warum. Kernaussage: Klar, liegt es an der Denke. Aber nicht nur die Denke der Männer, auch die der Frauen muss sich ändern.

    Einfach weggezaubert
    Kanzlerin Merkel ist gegen die Frauenquote. Sie sei mit dem Koalitionspartner zusammen „nicht durchzusetzen“, sprach sie und parallel formierte sich  die Enquête-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ – ohne eine einzige Frau. Logisch, ist ja auch ein ganz klares Männerthema. Nicht mal die CDU hat eine Frau geschickt. „Oh Mann!“ möchte man ausgerechnet ausrufen und sich an den Kopf fassen. Wäre diese Nachricht nicht so traurig, würden wir darüber lachen. Aber dass Komödie und Tragödie schon immer nah beieinander lagen, wussten auch schon die alten Griechen.

    Was spricht eigentlich gegen eine Frauenquote?
    Die drei Hauptgründe, die Jochen Mai von Karrierebibel kommentarlos auflistet, lassen sich jedenfalls unserer Ansicht nach entkräften:

    1. Die Frauenquote führt zu Diskriminierung
    Es ist ja nicht so, dass der geringe Anteil an Frauen in Führungspositionen erst heute zur Sprache kommt. Jahrelang hat man den Unternehmen Zeit gelassen, sich freiwillig „zu bessern“. Und selbst Arbeitsministerin Ursula von der Leyen muss nun zugeben „Ich war zu vertrauensselig“. Und die geforderte Quote von 30% ist ja noch tief gegriffen, beachtet man, dass a) die Menschheit  nun mal aus 50% Frauen besteht und b) allein in den Wirtschaftswissenschaften 60% der Absolventen weiblich sind. Übrigens spiegelt sich auch hier wieder der Vorwurf wieder, Frauen würden in ihren Forderungen zu tief stapeln. Wieso 30% fordern, wenn  50% Frauen sind?. Dass sich dieses Verhältnis in den Führungsetagen nicht wiederfindet, lässt nur den Schluss zu, dass dort oben jahrelang kräftig Frauen diskriminiert wurden. Und wenn das bedeutet, dass (zumindest zeitweise) eine Frauenquote eingeführt werden muss, um diesen Missstand zu beheben, dann werden dadurch nicht Männer diskriminiert, sondern Frauen entdiskriminiert.

    2. Die Frauenquote führt zu Mittelmaß
    Das kann nun wirklich keine Statistik belegen und ist wohl eher eine Milchmädchenrechnung. Frauen machen im Schnitt bessere Schul- und Uni-Abschlüsse und sind besser gebildet als ihre männlichen Kollegen.  Die Frauenquote sieht vor, dass bei gleicher – wohlgemerkt es reicht gleicher, die Frau muss nicht immer besser sein – Qualifikation die Frau bevorzugt wird, sofern Frauen unterrepräsentiert sind. Kein Unternehmen kann auf dieser Grundlage einen geringer qualifizierten Bewerber einstellen, nur um die Quote voll zu kriegen. Sonst würde es sich in der tat um Diskriminierung handeln. Das Bevorzugen weniger qualifizierter Bewerberinnen zugunsten der Quote ist übrigens auch ökonomischer Quatsch. Denn ein neuer Mitarbeiter muss immer erst eingearbeitet werden. Heißt: Am Anfang kostet der bzw. die neue Mitarbeiter/in immer mehr als sie Nutzen bringt. Eine weniger qualifizierte Bewerberin rechnet sich also noch weniger. Und sollte sie doch eingestellt werden: Studien renommierter Beratungsunternehmen belegen eindeutig, dass Unternehmen erfolgreicher sind, je mehr gemischte Teams im Unternehmen vorhanden sind. Diese Tatsache also noch als hard fact dazu.

    3. Die Frauenquote ist nur ein PR-Gag
    Möglich. Es gibt sicher einige Unternehmen, die sich für Bewerberinnen scheinbar öffnen, nur um in die Medien zu kommen. Aber wir haben seit Anfang dieses Jahrtausends gelernt, dass Nachhaltigkeit inzwischen in den meisten Unternehmen Pflicht ist. Und zwar nicht nur dadurch, dass man Regenwälder wieder aufforstet oder Kinderarbeit auf Bananenplantagen verbietet. Man wird Frauen allein durch eine Quoten-Botschaft nicht locken können, hier geben wir dem Argument recht. In der Tat braucht es Arbeitsverhältnisse, die für Frauen attraktiv sind. Dann bewerben sie sich auch gerne. Oder wie es Mechthilde Maier, Leiterin Group Diversity Management der Deutschen Telekom, ausdrückte “Was tun wir, dass wir die Frauen finden? Was tut ihr, damit die gerne zu euch kommen?”

    Was hat MINT damit zu tun?
    Klar ist, dass die „meisten“ Managerinnen im Moment noch am häufigsten in BWL-bezogenen Führungspositionen auftauchen, zum Beispiel im Marketing oder Personal. Noch weniger sind es in der Tat in den MINT-Berufen, weil Frauen diese Fächer seltener studieren. Aber der bloße Fachkräftemangel, der Girls‘ Day und andere Initiativen, die diese Berufe Frauen schmackhaft machen sollen, werden auch in diesen Branchen nichts an der Verteilung von Führungspositionen ändern. Schließlich haben die 60% der wirtschaftswissenschaftlichen Absolventinnen auch nur zwei bis drei Prozent in den Vorständen und zehn in den Aufsichtsräten erreicht. Das Argument des unvermeidbaren demographischen Wandels zieht also nicht.

    Was haben wir also gelernt?
    Es ist eigentlich egal, in welchem Verhältnis Frauen zu Männern welche Abschlüsse machen und wie viel besser sie sind. Sie sind bisher erfolgreich vom Management ignoriert worden und werden es weiterhin werden, wenn nicht ein gewaltiges Umdenken stattfindet. Dazu gehört zum einen, dass Männer Frauen auch tatsächlich nach ihren Qualifikationen einstellen. Denn wenn sie tatsächlich besser sind, müssten Frauen schon lange die Welt regieren. Dazu gehört weiter ein Überdenken von Vereinbarkeit von Beruf und Familie, so platt das auch klingen mag. Aber das Wichtigste ist vermutlich der letzte Punkt: Wenn Frauen die bessere Leistung bringen, dann müssen sie auch lernen, auf diese Leistung stolz zu sein.

    (Autor: A. Sokolowski | Comic: A. Korkis | Quelle: Archiv)

  • Politik im Reagenzglas – Das Online-Mentoring

    Politik wird nicht nur im Parlament gemacht. Im Hintergrund arbeiten auch Wissenschaftler/-innen daran, Politik mit zu gestalten: Vielleicht wollen Sie Regierungsberater/-in werden, oder eine Demo am Brandenburger Tor managen? Mehr erfahren Sie im Online-Mentoring am 15. Februar 2011.

    Der Einstieg
    Was kann man mit einem politikwissenschaftlichen Studium später machen? Eine berechtigte Frage. Hier wird geklärt, wie der Arbeitsalltag eines Politikwissenschaftlers am lebenden Beispiel aussieht und wie er Politik und Gesellschaft nicht nur unter die Lupe nimmt, sondern auch beeinflussen kann. Außerdem erfahren Sie, welche weiteren Berufsfelder es für Politikwissenschaftler gibt und wie Sie auch als Quereinsteiger dieses Fach mit Ihren Stärken kombinieren können. Melden Sie sich kostenlos an, lauschen Sie dem Politikwissenschaftler und Gewerkschafter Volker Scharlowsky, und stellen Sie Ihre Fragen.


    Der Wissenschaftler
    Volker Scharlowsky ist Geschäftsführer der Sozialwissenschaftlichen Studien in Berlin. Tagein, tagaus stellt er die richtigen Fragen an Politik und Gewerkschaften, um ein klares Bild des tagesaktuellen Geschehens und der dahinter liegenden Strukturen, Trends und Zeitgeschichte zu erfassen. Angefangen hat all dies mit einem Studium der Politikwissenschaft. Darum schalten Sie ein und erfahren Sie, wie er dorthin kam, wo er heute ist.

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    (Autor: A. Sokolowski | Foto: skaisbon | Quelle: photocaseFilm: www.vimeo.com/mentoring4u )

  • Frau in deutschem DAX-Vorstand, das Phänomen „Mann“ und nach dem Studium keinen Job

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: „Frauen in Führungspositionen“ , bestehende „Barrieren“ in den Köpfen erkennen und mit Bewerbungstraining aus der Krise?

    Screenshot berlinonline gegen Korruption

    Frauen in Führungspositionen
    Nun, es scheint vollbracht.  Haben wir doch an dieser Stelle schon oft über die Schwierigkeiten von Frauen in Führungspositionen in der Wirtschaft  geschrieben. Es gibt erste Gerüchte, dass  tatsächlich eine Frau in den Vorstand von Daimler einzieht. Das Thema, dass Sie verantwortet hat es aber wirklich in sich: Compliance und Integrität. Es wird wohl die 60-jährige Juristin Christine Hohmann-Dennhardt. Gratulation!

    Screenshot FAZ,Manager = Mann

    Wahrnehmung Mann:
    Sind es die Bilder, die wir von Führungspersonen im Kopf haben?  Entscheidet also unsere Wahrnehmung, dass Männer bevorzugt in Führungspositionen aufsteigen? Fachleute nennen dies das „Think-manager-think-male-Phänomen„. Wir können uns nicht wirklich vorstellen dass dies der einzige Grund sein soll…

    Screenshot Zeit, Aktiv bleiben

    Nach dem Studium, und was dann?
    Kein Trost, in den Zeitungen zu lesen, dass es jede Menge Leerstellen gibt. Ein abgeschlossenes Studium, lange Jahre studiert, in den  Semesterferien Praktika und dann endlich fertig und es gibt keinen Job, der passt.
    Wie Sie sich vor der Abwärtsspirale schützen können, dazu hat die ZEIT ONLINE ein interessantes Interview mit dem Arbeitspsychologen Karsten Paul geführt.  Soziale Kontakte sind gut, Bewerbertrainings sind für uns eine verspätete Lösung. Sollte vielleicht der erste Schritt schon während des Studiums unternommen werden? Wenn schon Praktika, dann doch auch zum Studium passende. Wer achtet, außer dem Studenten selbst darauf, welches Praktium das richtige Praktikum ist?

    Schreiben Sie uns Ihre Meinung und Ihre Erfahrungen zu diesem Thema.

    (Autor: M. Weiss | Screenshots: A.Korkis | Quellen:   www.berlinonline.de , www.faz.de , www.zeit.de )

  • Heimspiel mal anders, Wattebauschstudiengänge? und Konkurrenzscheu

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Ein Fußballwettbewerb für ganz besondere Mädchen, warum MINT kein Bonbon ist und außerdem: leere Managerposten wegen Wettbewerb.

    Screenshot heimspiel, Wettbewerb

    Kick it like Beckham
    Wenn man das geistige Bild des Mädchens vor Augen hat, das unbedingt Fußball spielen möchte, fällt es eigentlich nicht so sehr auf, dass die Website des Heimspiels 2011, dem Fußballwettbewerb für Mädchen, recht pinkfarben gehalten ist. Aber, und das muss an dieser Stelle auch erwähnt werden, hat schließlich die deutsche Frauenfußballmannschaft die letzte Fußball-Weltmeisterschaft gewonnen und die Männer versuchen es seit, naja, jedenfalls schon länger. Das heißt aber nicht, dass man sich auf seinen Lorbeeren ausruhen darf. Deshalb Mädels, mitmachen! Die nächste Mannschaft sucht und braucht euch!

    Screenshot einstieg, Mathematisch

    MINT und Butter
    „Sich nicht unterbuttern lassen“ – das möchten die Studentinnen, die Studiengänge belegen, die extra für Frauen geschaffen wurden. Diese Studiengänge sind in der Regel in den Bereichen MINT, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik angesiedelt. Eben, gerade weil sich zu wenige Frauen für den Bereich interessieren. Ob das nun ein Einstellungsproblem ist, ob es das Technik-Gen nun gibt oder nicht, sei mal dahingestellt. Tatsache ist, hier wird niemandem beziehungsweise niemander die Tastatur aus der Hand genommen, weil Mister Oberchecker seine Kommilitonin beeindrucken will. Allerdings muss man sich die Tastatur ja auch nicht aus der Hand nehmen lassen. Wenn Sie nun zu den Mädchen gehören, die sich unsicher sind: Informationen geben Sicherheit. Darum: Gehen Sie zu einem der bundesweiten Tage der Mathematik und gewinnen Sie anschließend den Nobelpreis.

    Screenshot karrierebibel, Keine Konkurrenz

    Wettbewerb ungleich Zickenkrieg
    Immer wieder lesen wir in den Medien, dass es zu wenige Frauen in den Managementetagen gibt, in den Vorständen, auch den höchsten Führungsebenen. Kurzum, überall dort, wo große und wichtige Entscheidungen getroffen werden. Die Unternehmenskultur da oben ist auch eine andere, von millionenschweren Boni für Top-Manager haben Sie schließlich alle schon gehört. Und genau das schreckt Frauen ab, hat eine Studie nun herausgefunden. Konkurrenzdenke, leistungsabhängige Bezahlung und Wettbewerbsdruck scheint eher eine Männerdomäne zu sein. Seltsam, mag man nun denken, wird doch Frauen oft vorgeworfen, Zickenkriege zu führen und Intrigen zu schmieden. Das ist auch Wettbewerb. Aber mit anderem Fokus. Liegt da der Hund begraben?

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.heimspiel2011.info, www.einstieg.com, http://karrierebibel.de)

  • Anti-Mainstream-Selbständigkeit und die neuen Männer- und Frauenrollen

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Ein Studentenradio gegen Alltagsgedusel, Frauenquote in Frankreich und wie Männer Erziehungsurlaub nehmen.

    Screenshot detekto

    Keine Megahits
    Diesen Studenten hat’s gereicht. Täglich hörten sie im Radio die besten Hits der Achtziger, der Neunziger und das Beste von heute. Gehört ganz klar in die Kategorie „Popwelle“, von denen es Programme wie Sand am Meer gibt  (mehr Infos zur Einteilung von Radioformaten siehe übrigens dieses pdf von mediaculture-online.de ab Seite 6). Und gründeten daher ein eigenes Radio mit dem Namen Detektor FM, geht so Richtung Alternative. Dass auch ein Spartenprogramm Erfolg hat, können Sie heute nachlesen oder gleich auf detektor.fm nachhören. Besonders charmant: die Eigenwerbung für die Detektor-FM-App.

    Screenshot FAZ

    Neue Chancen für Frauen
    Die Frauenquote ist in Frankreich genauso heiß diskutiert wie in Deutschland. Allerdings sind uns die Franzosen zumindest mit der Entscheidungsfindung einen Schritt voraus und beschlossen vergangenen Donnerstag eine gesetzliche Frauenquote. Damit muss natürlich klar sein, dass die Medaille auch zwei Seiten hat: Denn wenn frau jetzt öfter, länger, erfolgreicher arbeiten gehen kann, muss auch für das familiäre Gleichgewicht gesorgt sein. Und das wiederum könnte ein Musterbeispiel aus Deutschland vormachen:

    Screenshot FAZ

    Wie ein Geländewagen
    Wir wollen mal nicht hoffen, dass alle Männer ihren Schnupperkurs der Vaterzeit so betrachten: ausprobieren, bewerten, zurück ins Büro. Aber dieser Erfahrungsbericht zeigt, dass die Vaterzeit gut tut und gegenseitiges Verständnis moderner Familien verbessern kann. Gerade weil auch in Deutschland das Thema Frauenquote immer präsenter wird. Rollenbilder und Aufgabenbereiche werden sich wohl oder übel verändern, aber es müssen beide Geschlechter etwas dafür tun. Zum Beispiel abwechselnd zuhause bleiben.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: http://detektor.fm, www.faz.net)

  • Menti hat eine Wunschliste

    Menti Wunschliste Comic

    Wirtschaftsaufschwung hin oder her, es gibt noch genügend Unternehmen, die keine Mitarbeiter finden und vice versa. Können wir auf ein Weihnachtswunder hoffen?

    Weihnachtszeit = Bewerbungszeit?
    Und wie! Viele Unternehmen können im kommenden Jahr wieder vermehrt Mitarbeiter einstellen. Selbstverständlich muss man dafür bereits dieses Jahr auf die Suche gehen. Daher möchten wir Ihnen diese vorweihnachtlichen Jobtips auch nicht vorenthalten, genauso wenig Unternehmen, die voraussichtlich Mitarbeiter einstellen werden. Außerdem, und das finden wir als Abwechslung zu harten Arbeitsmarktzahlen auch sehr spannend, wird sich die Arbeitsplatz- und Ausbildungsplatzsuche in Zukunft stark verändern. Wir verraten nur so viel: Es geht viel um Social Media.

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    Hoffnungsschimmer
    Des beste Geschenk für einen angehenden Lehrling: sich die Stelle aussuchen zu können. Bei den aktuellen Zahlen und Prognosen ist klar, Azubis werden immer seltener und darum immer begehrter. Sollten noch mehr Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben, so wird der Azubi zum Luxusgut. Aber auch Hochschulabsolventen dürfen sich freuen: In einem Expertengespräch lesen wir, dass auch Berufseinsteiger von den Unis wieder freier atmen können. Zwar seien die Gehälter noch nicht wieder auf dem rosigen Stand wie vor der Krise, aber Job is Job, isn’t it? Und bei den Aussichten liest sich eine trockene Pressemeldung über die geplante Mehr-Einstellung von Mitarbeitern doch schon ganz anders.

    Besinnliche Branchentrends und Horror 2020
    Besonders gut geht es momentan der Zeitarbeitsbranche. Bleibt abzuwarten, wie diese sich entwickelt, wenn Unternehmen wieder Festland unter den Füßen spüren. Tatsache ist auch, dass der Gesundheitssektor, alles Technische und Elektrotechnische zukünftig von immer mehr Beschäftigten getragen werden müssen. Doch was tun, wenn sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer partout nicht finden können? Dazu gibt’s inzwischen sogar ein kleines Horrorszenario: In einer Studie hat PwC schon mal simuliert, welche deutschen Städte denn so die großen Gewinner und Verlierer sein werden, wenn sich nicht endlich etwas tut. Jetzt, wo’s konkret wird, haben wir auch noch einen

    Weihnachtswunsch
    Ständig wird darüber berichtet, es fehlen Fachkräfte. In bestimmten Regionen und Städten. Ja, aber in welchen denn genau? Vereinzelt liest man Zahlen in einer Regionalzeitung, überregional wird das Thema entsprechend auf eine Metaebene gehoben. Also Politik und so. Unser Weihnachtsvorschlag an die IHKs, Leiter diverser Arbeitsmarktstudien und die Arbeitsagentur: Wenn es die Zahlen gibt, wieso sie nicht zusammenführen und interaktiv aufbereiten? Wir stellen uns das so vor: Eine Deutschlandkarte. An den Orten und Regionen, wo Stellen unbesetzt geblieben sind, ist Deutschland entsprechend rot, röter, am rötesten eingefärbt. Und man sollte das ganze nach Branche und Position etc. filtern können. Da Mobilität und Flexibilität heutzutage durch die Bank gepredigt werden, wäre das doch die Chance für alle, über ihren eigenen (Bundesland-, Provinznest-, vorurteilsbehafteten) Tellerrand hinauszublicken, lieber Weihnachtsmann.

    (Autor: A. Sokolowski | Cartoon: A. Korkis | Quelle: Archiv)