mentoring4u

Kategorie: Politik & Wirtschaft

  • Frauenpower und Wirtschaftskrise

    Frauenpower und Finanzkrise führen zu neuen Kategorien auf unser Webplattform „Mentoring4u“
    Mentine Frauenquote
    Unter der neuen Kategorie „Politik & Wirtschaft“ finden Sie jetzt folgende Rubriken:
    – Ausland
    – Frauenpower
    – Politik
    – Wirtschaft

    Wir hoffen, dass damit die Benutzung bzw. die Suche nach individuellen Begriffen auf unseren Websites für Sie einfacher geworden ist.

    Viel Spaß bei der Lektüre wünscht Ihnen die Mentoring4u Redaktion.

    (Autor: M. Weiss | Karikatur: A. Korkis )

  • Jockeys in Jakarta oder wie der Klimawandel ganz eigenartige Jobs kreiert

    SMOG! Überall herrscht Verkehrschaos in der indonesischen Hauptstadt, Jakarta. Um dieses Problem zu lösen, wurde im Jahr 1992  ein neues Gesetz verabschiedet (3 in 1). Um kürzere Routen zu nutzen, müssen mindestens drei Personen im Auto während der Stoßzeiten sitzen.

    Ihr solltet Euch es so vorstellen, 9,58 Millionen (Quelle: Wikipedia) Menschen wohnen in Jakarta. Während der Woche kommen mehr als eine Million Pendler aus den Außenbezirken, täglich verstopfen acht Millionen Autos die Straßen. Das Problem der Metropole geht weiter. Nach Angaben des Transportministeriums nimmt der Verkehr um 11 Prozent im Jahr zu.

    Die sogenannten  „Jockeys“ sind professionelle Mitfahrer:
    Zahlreiche Männer, Frauen und Kinder stehen morgens und abends zu einer bestimmten Zeit am Straßenrand. Sie werden für eine freie Fahrt rund um Jakarta bezahlt. Wie soll das funktionieren? Etwa Rp.10.000 bzw.$ 1.00 erhalten Jockeys für die Mitfahrt. Sie heben den Finger hoch als wollten sie die Windrichtung prüfen, das ist das Zeichen: bereit zum Einsteigen. Die Fahrer bezahlen diese Kosten, um die vorgeschriebene Personenzahl zu erreichen. Mutter und ihr Kind zählen als zwei Köpfe, auch wenn sie nicht das doppelte kosten. Guter Eindruck zählt in diesem Job, sonst wird man von den Polizisten angehalten. „Jockeys“  tragen oft ein Hemd bzw. eine Bluse, um die Polizisten zu täuschen. Viele Menschen können mit Hilfe dieser „Jobs“ ihre kläglichen Einkommen ganz erheblich verbessern.

    Hier
    seht Ihr die Situation der „ Jockeys“ und Autofahrer.


    Handschellen (S. Hofschlaeger)

    Der Jockey geht ein großes Risiko ein:
    Autofahrer können für die Mitnahme von Jockeys mit bis zu € 83 bestraft werden. Korruption ist alles und die scheint an dieser Stelle zu helfen. Mit Schmiergeldern von € 16-17  Polizisten zu bestechen, reicht meistens für ertappte Autofahrer, um sich von der Strafe zu befreien. Für den Fall, dass ein „Jockey“ erwischt wird, erwartet er eine Gefängnisstrafe von bis zu 90 Tagen bekommen. Jockeys können Polizisten nicht bestechen, da sie meistens aus einem armen Familienhaus stammen und das Geld nicht haben. Es lauern für die „Jockeys“ noch weitere Gefahren wie z. B. Vergewaltigungen und Entführungen für Frauen. Sie müssen sich immer wieder gegen Annäherungsversuche wehren. Was für ein krankes armes Land!

    (Autor: A.Damayanti|Thumb: alles steht (Grey59) | Bildbearbeitung: A.Damayanti |Quellen: www.spiegel.de und www.20min.ch )

  • Personalstrategien mit Hidden Potentials – von Herausforderungen zu Chancen –

    Der 2. deutsche Mentorentag 2012 bietet am 18. & 19.10. mit Best Cases aus Mittelstand und Global Player seinen Gästen ein breites Diskussionspanel zu personalrelevanten Fragestellungen.
    Personalstrategien mit Hidden Potentials Jetzt anmelden!
    Am 18. – 19.10.2012 werden in Frankfurt am Main wieder mehr als 100 Besucher erwartet.
    Die exklusive, branchenübergreifende Veranstaltung für Unternehmensentwickluung und Human Ressources bietet 2012 seinen Besuchern wieder  spezifische  Einblicke in Anwendungen, Prozesse und Resultate von Personalstrategien jenseits ausgetretener Pfade.
    ______________________________________________________________________________________________________
    2. Deutscher Mentorentag 2012 – Personalstrategien mit Hidden Potentials
    ______________________________________________________________________________________________________

    Der 2. Deutsche Mentorentag 2012 ist eine branchenübergreifende Fachveranstaltung zu Unternehmensentwicklung und Human Ressources Management. Die Teilnahme ist exklusiv für Führungskräfte und Personalverantwortliche der ersten und zweiten  Managementebene.

    Personalberater und Personaldienstleister zahlen einen Tagungsbeitrag von € 1.345,00 zzgl. MwSt.

    Hier finden Sie weitere Informationen zum 2. Deutschen Mentorentag 2012!

    Die insgesamt sechs Panels behandeln personalrelevante Fragestellungen, welche verborgenen oder unterschätzten „Hidden Potentials“ Lösungen für moderne Personalstrategien bieten können:

    am 18.10.2012:
    1: (Profi) „Sport-Disziplin-beruflicher Erfolg“,
    2:  „Unternehmensstandort Lokal-Global-Glocal“,
    3:   „Unternehmensnachfolge – Next Generation“,

    Special 1:  Mentoring & Ausbildung gestalten

    Am 19.10.2012:
    4: „High Potential: Frauen und Netzwerke“,
    5:  „Musiker – Potenzial, Disziplin und Teamplayer“.

    Special 2:  Employer Branding & Mentoring
    1. Tag 18. Oktober 2012

    2. Tag 19. Oktober 2012
    Partner, Förderer und Sponsoren
    Veranstaltungsort & Anreise
    Anmeldung & Teilnahmebedingungen
    Das Veranstaltungsteam rund um den 2. Deutschen Mentorentag
    Presseakkreditierung
    Flyer_Personalstrategien mit Hidden Potentials_2012_10_10_hd

    FAX-Anmeldeformular-Mentorentag-2012

    PM 2. Deutscher Mentorentag 2012

    Stand: 11. Oktober 2012
    (Autor: C. Amrhein, ConActivity KG /  Bild: Archiv)

  • Kinderarmut in Deutschland? Leider ja, was tun?

    Anfangs dachte ich, dass Kinderarmut in einem der reichsten Länder Europas nicht existiert. Laut dem Deutschen Kinderschutzbund leben über 2,5 Millionen Kinder in Einkommensarmut. Dies entspricht etwa 18,7 Prozent aller Personen unter 18 Jahren.


    ‚
    Quelle: http://www.children.de/_download/flyer.pdf

    Aber was ist genau Armut?
    Im Allgemeinen bedeutet Armut nicht genug von Grundbedürfnissen wie z.B. Essen, Obdach und Kleidung zu haben.
    (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Armut)

    Es gibt aber unterschiedliche Arten von Armut:
    Ein Beispiel hierfür ist, weder genug Essen noch sauberes Trinkwasser zu haben. Die meisten von den armen Kindern haben kein Dach über den Kopf, sodass sie auf der Straße leben müssen.

    Eine weitere Art von Armut ist die sogenannte relative Armut. Jemand, der relativ arm ist, hat weniger als die meisten Anderen. Ein Beispiel dafür ist, dass diese Kinder kein gesundes Essen bekommen. Dadurch werden sie öfter krank. Diese Kinder haben auch oft keine gute Chance auf eine gute Ausbildung und einen Beruf, die aus dem Teufelskreis der Armut zu durchbrechen.

    Seit 2004 fördert die Kinderhilfsorganisation /Children for a better World e.V. soziale Einrichtungen in ganz Deutschland. Dieses Projekt wurde vom Herrn Dr. Florian Langenscheidt gegründet. Dieser gemeinnützige Verein fördert Kinder seit 1994 täglich mit warmem und gesundem Essen. Es wurden bis heute mehr als 13 Millionen Euro gesammelt. Zahlreiche Projekte im In-und Ausland für Kinder ohne Heimat und Hoffnung wurden mit den Spendengeldern realisiert.

    Kennt Ihr „Jugend Hilft?“
    Bei diesem Fond könnt Ihr Gelder für soziale Projekte bis zu 2.500 € beantragen. Mit Euerem Antrag auf Förderung nehmt Ihr automatisch an den Wettbewerb von dem Jugend Hilft! teil. Der Fonds zeichnet die acht besten sozialen Projekte von Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 21 Jahren aus. Mehr als 300 Projekte mit rund € 350.000 wurden seit 2005 unterstützt.

    Nähere Informationen zur Teilnahme könnt Ihr hier lesen.

    Habt Ihr noch andere Vorschläge?
    Schreibt uns, was Ihr unternehmen würdet. Gebt bitte an, wie wir Euch erreichen können und schreibt  an redaktion@mentoring4u.de Wir versuchen dann Kontakt mit Euch aufzunehmen und veröffentlichen Eure Vorschläge und Anregungen auf www.mentoring4u.de . Viel Erfolg!

    (Autor: Ayu Damayanti ( Praktikantin) |  Thumb: Children for a better world (www.children.de) |  Quellen: www.dksb.de , www.jugendhilft.deund  www.children.de)


  • Plagiat lohnt sich nicht! Ungarischer Präsident tritt zurück!

    Schon wieder stolpert ein Politiker über nicht genannte Quellen. Diesmal handelt es sich um den ungarischen Präsident Pal Schmitt.

    Menti Abi hat begonnen

    Letzte Woche hat die Budapester Semmelweis Universität für Medizinwissenschaften (SOTE) Pal Schmitt den Doktortitel aberkannt da. Die Dissertation aus dem Jahr 1992 sei mit dem Hinweis, sie entspreche  „nicht den Kriterien einer nach wissenschaftlichen Methoden verfertigten Arbeit“ abgelehnt worden.
    Wie schnell es abwärts geht, sehen Sie auf der Wikipedia Seite. Dort war das „update“ mit dem Rücktritt heute am 2. April  bereits vollzogen.

    Eigentlich ist dieses Thema jetzt so aktuell wie nie zuvor. Mentoring4u hat sich mit diesem Thema bereits im Dezember 2010 befasst, als noch gar nicht darüber gesprochen wurde. Das verlangen Sie, unsere Leser aber auch von uns. Wir, die Presse, darf nicht tollen Stories hinterherlaufen, sondern muss rechtzeitig Hinweise geben.
    Deshalb möchten wir Ihnen dazu dazu zwei unserer Artikel Abi 2011und Plagiatoren an deutschen Hochschulen nochmals ans Herz legen.

    (Autor: M. Weiss  /  Kartoon: A. Korkis  /  Quelle: http://de.wikipedia.org)

  • WoMen mit Power und wie Mädchen sich in typischen „Männerberufen“ üben

    Heute bei unseren Fundstellen: Wußten Sie eigentlich WoMen sich treffen und wo richtig Power abgeht? Nein? Dann schauen Sie mal rein.  Glauben Sie eigentlich das der typische „Männerberuf“ nur Männern vorbehalten ist? Weit gefehlt, der Girl’s Day hilft jungen Frauen interessante Berufe kennen zu lernen.


    Was ist der WoMenPower?
    WoMenPower ist das erfolgreichste deutsche Kongressangebot, für Frauen und Männer, die hoch engagiert in Unternehmen, Organisationen und Netzwerken sind. Mehr als 1.000 Teilnehmer/-innen besuchen „WoMenPower“. In den Workshops werden Themen wie Karriere, Führen und Stressprävention behandelt, und er findet jährlich statt.
    Neben den Workshops, präsentieren rund 60 Aussteller Netzwerke, informieren über Marktforschung, Studien und Förderprogramme. Daneben gibt es noch Messerundgänge in den Ausstellungshallen.

    Bereits zum neunten Mal veranstaltet die Deutsche Messe am 27.April 2012 den Fachkongress WoMenPower.

    Dies sind die Themenschwerpunkte für das Jahr 2012:
    Berufseinstieg / Wiedereinstieg
    Führung und Kommunikation
    Beruf / Karriere / Aufstieg
    Berufliche Chancen mit dem demographischen Wandel

    Vorteile für Teilnehmer/-innen?
    Als Teilnehmer profitieren Sie neben den praxisbezogenen Kongressangeboten rund um Karrierefragen und Erfolgsstrategien.
    In den Pausen haben Sie dann die Gelegenheit, mit den Teilnehmer/innen ins Gespräch zu kommen, somit knüpfen Sie wertvolle, wie interessante Kontakte für Ihre berufliche und persönliche Laufbahn.

    Sie wollen auch daran teilnehmen? Dann besuchen Sie die Hannover Messe. Dort finden Sie Infos zur Anmeldung für das 9. Fachkongress WoMenPower am 27. April 2012.

    Girls Day – Nur noch ganz wenig Zeit bis zum 26. April 2012!!

    Was ist der Girls Day und warum gibt es ihn?
    An jedem vierten Donnerstag im April findet der Girls Day statt.
    Die Schülerinnen ab der 5. Klasse besuchen Betriebe mit technischen Abteilungen und Ausbildungs-, Hochschulen und Forschungszentren.
    Die Mädchen lernen am Girls Day  Ausbildungsberufe und Studiengänge kennen, in denen Frauen bisher sehr selten vertreten sind. Diese sind z.B. in Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften.

    Die junge Frauengeneration in Deutschland verfügt über eine besonders gute Ausbildung. Jedoch entscheiden sich die Mädchen im Rahmen Ihrer Ausbildungs- und Studienwal noch immer häufig für „typische weibliche“ Berufsfelder oder Studienfächer. Genau deshalb nutzen Sie Ihre Berufsmöglichkeiten nicht aus, den Betrieben aber fehlt gerade in technischen Bereichen zunehmend qualifizierter Nachwuchs.

    Deshalb entsteht dann eine Statistik wie diese:

    Neu abgeschlossene Ausbildungsverträge 2011 von Jungen Frauen
    In den 10 am stärksten besetzten Ausbildungsberufen


    (Quelle: BIBB und www.girls-day.de)

    Deshalb ist der Girls Day da!

    Die Teilnehmerinnen erleben dann z.B. in Laboren, Büros und Werkstätten wie interessant und spannend diese Arbeit sein kann. Dadurch gewinnen die Mädchen Einblick in die Praxis, und erproben ihre Fähigkeiten im technischen Bereich.

    Durch den Girls Day hat die Zukunft vieler jungen Frauen in einer technischen Ausbildung durch ihre Teilnahme am Girls Day begonnen.

    Der nächste Girls Day ist am 26. April 2012 – nutze deine Chance und sei dabei!
    Schreibt uns Eure Erfahrungen bitte an
    redaktion@mentoring4u.de

    (Autor: Dilan Balci | Quelle: www.girls-day.de, www.hannovermesse.de )

  • Stimmen zum Rücktritt des Bundespräsidenten bzw. zum Neuanfang

    Von Kairo aus verfolge ich die Ereignisse in Deutschland nur teilweise. Ich bin besonders aufmerksam, wenn es sich um Integrationsthemen in den Medien handelt. Ich werde Ihnen eine eher persoenliche Meinung zu diesem Thema mitteilen: Mit der Aeusserung „Der Islam gehoert zu Deutschland“ in einer Zeit, in der Muslime kaum einen Tag erleben, an dem sie nicht mit antimuslimischen Rassismus konfrontiert sind, ist das eine Auesserung, die wirklich mutig ist, aber auch richtig. Auch in seiner Weihnachtsansprache hatte Wulff bei mir – als Deutsche mit tuerkischen Wurzeln – besonders gepunktet. Es waren positive MItteilungen, die meiner Seele gut taten. Man hatte das Gefuehl, dass eine faire Integration in Deutschland doch eine Chance hat.

    Trotzdem halte ich diesen Ruecktritt fuer notwaendig. Viele Mitglieder meines facebook-Netzwerkes bedauern diesen Ruecktritt. Ich bedauere nicht seinen Rücktritt, sondern, dass ein Mann, der diese Politik vertreten hat, gleichzeitig ein Mann ist, der auf Integritaet offenbar nicht besonderen Wert gelegt hat. Ich hoffe, dass diese Politik, die fuer Offenheit und Pluralitaet steht, keinen Schaden davon genommen hat und, dass sie von den Nachfolgern weitergeführt wird.
    Viele Gruesse aus Kairo
    Ayşe Yıldız (عائشة يلدز)

    Die ganze Zeit über hatte ich gemischte Gefühle, was die Informationen über Wulff und seitens des Bundespräsidenten betraf. Das liegt in der Natur der Sache, wenn mögliche menschliche Fehler mit einem so hohen Amt in Berührung kommen.

    1. weiß man ja nie so genau, welche Informationen glaubwürdig sind und wer mit seinen Äußerungen welche Interessen immer vertritt.

    2. habe ich einen hohen Respekt vor dem höchsten Amt in der Bundesrepublik Deutschland; ich konnte und kann die zur Zeit getätigten Äußerungen nicht nachvollziehen, die auf eine Abschaffung dieses Amtes zielen. Wir alle sind nur insofern Bundespräsident, als wir einen unser würdigen Vertreter haben. Mehr noch, einen solchen Vertreter, von dem wir uns Orientierung erwarten, wenn wir selbst gefehlt haben. Das Amt also gilt es zu schützen, um unserer selbst willen.

    3. Auch ein hoher Würdenträger ist nicht davor gefeit, Fehler zu begehen. Dann aber hat er ein Anrecht auf rechtliche Klärung der persönlichen Belange. Dieses Anrecht gilt es zu schützen. Je länger sich das ganze Drama hinzog, je sprachloser ich wurde, desto unwohler fühlte ich mich. Zu guter letzt bin ich heilfroh, dass der Bundespräsident mit seinem Rücktritt den Weg freigemacht hat zur rückhaltlosen Klärung aller Vorwürfe. Zugleich beendete er damit eine missliche Situation, in welcher Gerüchte um seine Person das Ansehen des Amtes in Mitleidenschaft ziehen konnten.

    Sein Rücktritt war nun fällig – jenseits aller parteipolitischen Interessen und Überlegungen. Und ich wünsche mir, dass vieles von dem, was der Bundespräsident gesagt hat, in Erinnerung bleibt. Seine Worte zum Islam in Deutschland, zum Christentum in der Türkei und zur Integration von Migranten in unser Rechtsverständnis liegen mir als Vertreter des Christentums besonders am Herzen. Nein, wir haben derzeit keine Staatskrise, sondern sind gerufen, nach zwei unvollendeten Amtsperioden das höchste Amt im Staate zu ehren.
    Bernd Schade, ev. Pfarrer in Berlin

    Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

    (Gastautoren: Ayse Yildiz und Bernd Schade  /  Bildbearbeitung: A. Damayanti)

  • Autorenportrait: Monika Schulz-Strelow

    Monika Schulz-Strelow ist Geschäftsführerin der b. international group. Das Unternehmen berät gemeinsam mit Netzwerkpartnern Investoren aus dem In- und Ausland und begleitet deutsche Unternehmen in Auslandsmärkte.

    Zu ihren Kunden gehören internationale Wirtschaftsförderungsgesellschaften. Darüber hinaus ist sie als Gutachterin für die EU-Kommission tätig und verfügt über umfangreiche Expertise in European Public Affairs und Funding. Ehrenamtlich engagiert sich Frau Schulz-Strelow u. a seit 2005 in der Initiative Frauen in die Aufsichtsräte und ist Gründungsmitglied und Präsidentin des 2006 gegründeten Vereins FidAR – Frauen in die Aufsichtsräte e.V. Mit FidAR setzt sie sich für die signifikante Erhöhung des Frauenanteils in deutschen Aufsichtsräten ein.

    Dieser Link führt Sie zum Beitrag: „Nur eine gesetzliche Frauenquote kann die Männerwirtschaft kurzfristig und wirksam aufbrechen“

    (Gastautorin: Monika Schulz-Strelow  /  Bilder: Archiv  /  Bildbearbeitung: D. Balci/M.Weiss/  Quelle: www.fidar.de)

  • Nur eine gesetzliche Frauenquote kann die Männerwirtschaft kurzfristig und wirksam aufbrechen

    Frauen sind in den Führungsetagen der deutschen Wirtschaft auch heute noch eklatant unterrepräsentiert. Die 10 Jahre alte, freiwillige Vereinbarung der Bundesregierung mit den Spitzenverbänden der Wirtschaft, für mehr Chancengleichheit in der Privatwirtschaft zu sorgen, hat fast nichts bewegt.

    WoB-Index

    Die verkrusteten, männlich dominierten Strukturen können über eine gesetzliche Frauenquote für Aufsichtsräte am wirksamsten aufgebrochen und verändert werden. Die Diskussion darüber ist in den Medien, der Politik und der Wirtschaft angekommen. Der Druck für mehr Gleichberechtigung wächst von allen Seiten. Zwar zeigen die jüngsten Erklärungen aus der Wirtschaft viel guten Willen. Es fehlt aber von den meisten Unternehmen nach wie vor ein deutliches Signal, wie und wann mehr Frauen in Aufsichtsräte und Vorstände einziehen werden.

    Der Women-on-Board-Index von FidAR (www.fidar.de/wob-index) macht transparent, wie wenige Frauen in den Spitzengremien der Wirtschaft vertreten sind. Seit Jahresbeginn 2011 ist der Anteil von Frauen in den Aufsichtsräten der 160 DAX-, MDAX-, SDAX- und TecDAX-Unternehmen lediglich um knapp über 2 Prozentpunkte auf 12,25 Prozent, in den Vorständen lediglich um 0,6 Prozentpunkte auf 3,61 Prozent gestiegen. Kumuliert liegt der Frauenanteil bei nur 7,93 Prozent (Zum Jahresbeginn 2011 waren es 6,49 Prozent).

    Wenn die deutsche Wirtschaft vermeiden will, über eine Gleichstellungsrichtlinie der EU-Kommission zum Handeln gezwungen zu werden, bleibt ihr nur noch wenig Zeit. Denn beim jetzigen Veränderungstempo wird eine europaweite Quotenregelung kaum abzuwenden sein.

    Die Ausgestaltung der Vorschläge der Bundesregierung für eine Flexiquote, die noch in diesem Jahr als Gesetz eingebracht werden sollen, wird von allen mit Spannung erwartet.

    Die bereits von über 10.000 Frauen und Männern unterzeichnete Berliner Erklärung (www.berlinererklaerung.de) mit der Forderung einer gesetzlichen Mindestquote von 30 Prozent, zeigt, dass auch der überparteiliche Konsens in dieser Frage ständig wächst und die von dem zuständigen Bundesministerium vorgeschlagene Flexiquote nicht die notwendige Veränderung in der Zusammensetzung der Aufsichtsräte der börsennotierten und öffentlichen Unternehmen bringen wird.

    Berliner Erklärung

    Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

    Porträt: Monika Schulz-Strelow

    (Gastautorin: Monika Schulz-Strelow, Präsidentin FidAR – Frauen in die Aufsichtsräte e.V.  /  Bildbearbeitung:  D. Balci/M. Weiss/  Bilder: Archiv  /  Internet: www.fidar.de ; www.berlinererklaerung.de)


  • Vertrauen? Diskutieren Sie mit uns über aktuelle Fragen der Transparenz. Ihre Meinung ist gefragt. Thema: Bundespräsident.

    Was ist los mit und um unserem Bundespräsidenten?
    Zu diesem Thema haben wir junge Menschen gefragt und hier ist der erste Kommentar und Aufruf von einem 16-jährigen Mädchen:

    Screenshot Wasserspiegel Artikel

    „Warum wirft die Bild-Zeitung Wulff vor, dass er statt 5,2% Zinsen nur 4% gezahlt hat, obwohl der Bankzinssatz im Jahre 2008 nicht 5,2% hoch war? Der Zinssatz war damals 4,..% also würde es mit dem 4% ja einigermaßen stimmen. Jetzt ergibt sich die Frage, warum hat Christian Wulff sich von einer Person das Geld geliehen, obwohl er für die 4% auch in der Bank einen Kredit hätte aufnehmen können? Wenn in der Verhandlung zwischen Wulff und Geerkens nichts unrechtes dabei gewesen ist, warum dann nicht einfach von Anfang an dazu stehen und es offen aussprechen.

    Im Jahre 2008 als junger CDU-Wilder forderte Wulff den damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau wegen der „Flugaffäre“ zum Rücktritt. Auch dies war übertrieben, doch wenn Wulff immer noch zu seinen damaligen Maßstäben steht, dann sollte er konsequenterweise auch selbst zurücktreten.“

    (Die  Gastautorin ist der Redaktion bekannt, möchte aber nicht genannt werden.)

    Wie gehen Sie mit diesem Thema um? Welchen Rat möchten Sie jungen Leuten auf den Weg geben? Gerne veröffentlichen wir Ihre Anregungen hier.

    Irgendwann muss auch eine Plattform für junge Menschen sich mit dem Thema und den Diskussionen rund um das Amt des Bundespräsidenten auseinandersetzen.

    Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

    (Autor: M. Weiss  /  Bild: sc_denkanstoß_froodmat  /  Bearbeitung: M. Weiss  /  Quelle: Schülerin)