mentoring4u

Blog

  • Der Evangelische Entwicklungsdienst sucht….aktuelle internationale Stellenangebote per August 2011

    Screenshot Denkanstoß

    Wir möchten uns mit dieser Rubrik auch an unsere Mentoren wenden.
    Sie finden in der unten stehenden Liste interessante Möglichkeiten Ihr Know-how nachhaltig internationalen Projekten des EED und seinen Partnerorganisationen zur Verfügung zu stellen. Der EED ist ein Entwicklungswerk der evangelischen Kirchen in Deutschland.

    Jedes Jahr fördert der EED
    etwa 1500 Projekte und Programme in Afrika, Asien und Lateinamerika, in Südosteuropa und im Kaukasus. Er vermittelt Fachleute aus Europa in Projekte nach Übersee und vergibt Stipendien an Nachwuchskräfte aus Partnerländern. In Deutschland unterstützt der EED die entwicklungspolitische Bildungsarbeit von 500 Gruppen und Gemeinden.

    “Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.” Autor: Erich Kästner (1899 – 1974), Schriftsteller, Lebensphilosoph

    Lesen Sie dazu auch die Kommentare zu der Hungersnot (21.7.11)  in Ostafrika unseren Artikel vom  21. März 2011

    Aktuelle Stellenangebote des EED:

    San José, Costa Rica
    Eine Fachkraft für Monitoring und Wirkungsbeobachtung im Bereich häusliche Gewalt und Maskulinität für unsere Partnerorganisation Instituto Costarricense de Masculinidad, Pareja y Sexualidad (Instituto WEM)

    Mutare, Simbabwe
    Eine Dozentin bzw. einen Dozenten in den Bereichen Public Health und Gesundheitsmanagement für die Medizinische Fakultät unserer Partnerorganisation der African University

    Kenia
    Eine Soziologin/einen Soziologen mit Berufserfahrung im Gesundheitssektor (eine Fachwirtin/einen Fachwirt Krankenkasse mit Erfahrung in der Sozialforschung) für unsere Partnerorganisation, Support for Tropical Initiatives in Poverty Alleviation (STIPA)

    Mosambik
    Eine Fachkraft für Mikrofinanz- und Kleingewerbeförderung für unsere Partnerorganisation, Organização Comunitária para o Desenvolvimento de Manica (OCODEMA)

    (Lesen Sie hierzu auch unseren Artikel über Mikrofinanzdienstleistungen vom 31.7.2011)

    Agogo, Ghana
    Eine Fachärztin oder einen Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe zur Facharztausbildung am Lehrkrankenhaus der Presbyterian Church of Ghana

    Bogota, Kolumbien
    Eine Beraterin oder einen Berater für Lobbyarbeit im Bereich Frieden und Menschenrechte für unsere Partnerorganisation, Centro de Investigación y Educación Popular (CINEP), Stiftung für volksnahe Forschung und Erziehung

    (Hören Sie hierzu auch unser Online-Mentoring „Politik im Reagenzglas“ mit Volker Scharlowsky vom 3.02.2011)

    Ibandan, Nigeria
    Eine Fachkraft für Curriculumsentwicklung und Ausbildungsberatung im Druckgewerbe im Young Men’s Christian Association (YMCA)-Vocational Training Centre for Printing-Technology (VTC)

    Kathmandu, Nepal
    Eine Sozialwissenschaftlerin bzw einen Sozialwissenschaflter oder eine Sozialpädagogin bzw. einen Sozialpädagogen mit Kenntnissen in der Präventionsarbeit von HIV/AIDS für Kapazitätsbildung im Programmbereich HIV/AIDS einer Partnerorganisation

    Manila (Quezon City), Philippinen
    Einen Agrarwissenschaftler oder eine Agrarwissenschaftlerin mit Hochschulabschluss oder einer vergleichbaren Qualifikation für die Vermarktung organischer Produkte kleinbäuerlicher Gemeinschaften und Entwicklung von Perspektiven für Fairen Handel für eine Partnerorganisation

    Universidade Catolica de Mocambique
    Eine Dozentin / einen Dozenten für Gynäkologie zur Weiterentwicklung des medizinischen Ausbildungsganges

    Demokratischen Republik Kongo
    Medizinische Fachkraft (Arzt/Ärztin oder Krankenpfleger/in mit Zusatzausbildung in Public Health) für die Koordination der medizinischen Arbeit einer Partnerorganisation

    Für das Braun Health Center in Butaweng/Finschhafen
    der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Papua-Neuguinea sucht Mission Eine Welt eine/n Arzt/Ärztin

    Für das Krankenhaus Etep der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Papua-Neuguinea
    sucht Mission Eine Welt eine/n Arzt/Ärztin

    (Autor: M. Weiss | Thumb & Photo: Svea Anais Perrine, froodmat www.photocase.de | Bildbearbeitung & Thumb: A. Korkis | Quelle: www.missio.de, www.eed.de )

  • Die Vorbereitungen auf den 1. Deutschen Mentorentag laufen / Jetzt schnell bei der Umfrage mitmachen!!!

    Presse ts-grafik.d

    Der erste deutsche Mentorentag am 27. September in Frankfurt/M. beschäftigt die gesamte Redaktion.

    Geben Sie jungen Menschen eine Chance.

    Ihre Meinung ist uns wichtig.
    Die Verantwortung der heute im Beruf stehenden Generationen für junge Menschen erhöht sich deutlich. Diese Verantwortung hat die unterschiedlichsten Facetten. Eine davon ist es, junge Menschen auf den Berufseinstieg besser vorzubereiten, als dies bisher in Deutschland der Fall war. Unser Motto „Führungskräfte schenken Zeit“ trifft auch auf diese Umfrage zu.
    Schenken Sie uns bitte einige Minuten Zeit für die Umfrage.

    Einzige Vorraussetzung ist, dass Sie bereits in einem Unternehmen arbeiten. 

    Hier geht’s zur Umfrage  

    Vielen Dank für die Unterstützung!

  • Das letzte Mal…..Bewerben im Traumberuf? Mach mit beim Mentigewinnspiel!

    Menti Gewinnspiel, 570x300px

    Liebe Mentees, die Besitzer der Menti-Button mit den Nummern 146, 1744 und 2945: herzlichen Glückwunsch! Ihr habt diese Woche ein individuelles Mentorengespräch in Eurem Traumjob gewonnen!

    Um teilzunehmen braucht Ihr natürlich einen Menti-Button mit Losnummer auf der rechten Seite, so wie der hier unten.

    Diese Menti-Gewinnnummer ist Eure Chance auf den Einstieg in Euren Traumjob, Eure Traumausbildung oder Euer Traumstudium!

    Für die heutigen, letzten Gewinner ist der Hauptgewinn ein individuelles Mentorengespräch mit einem Mentor aus Eurem Traumjob! Auch zahlreiche Sonderpreise unserer Kooperationspartner sind für Euch in der Verlosung!

    Huch, ich hab gewonnen, was jetzt?
    Schickt uns bis Freitag, den 05. August 2011, 18 Uhr, eine E-Mail an menti@mentoring4u.de mit folgenden Angaben:

    Euren Name
    Eure Telefonnummer
    Eure Adresse
    Ganz wichtig: ein Foto, auf dem Ihr mit Eurem Gewinner-Button zu erkennen seid.

    Den Rest übernehmen wir!
    Mentoring4u meldet sich umgehend bei Euch. Den Hauptgewinnern werden wir ein Mentorengespräch vermitteln. Der Mentor kommt aus der Branche oder dem Beruf für den Ihr Euch super interessiert. Er oder sie gibt Euch im persönlichen Gespräch ganz individuelle Ratschläge für den erfolgreichen Einstieg in Euren Traumberuf.

    Reagiert Ihr zu spät, verfällt Eurer Los. Also keine Zeit vergeuden, nutzt Eure Chance!

    (Autor: C. Amrhein | Foto: kallejipp| Bearbeitung: A. Korkis | Bildquelle: www.photocase.de)

  • Oslo – Norwegen. Ein Statement von Catharina Trost M.A.

    Mein Statement zu den Attentaten in Norwegen
    Ich bin ebenso erschüttert wie viele andere Menschen auf der Welt, ob des brutalen, feigen Attentats von Norwegen. Meine Gedanken und mein Mitgefühl gelten den Opfern und deren Angehörigen.

    Schnell wurde vermutet, dass es ein Anschlag von Muslimen war und Vergleiche wurden zu 9/11 gezogen. Nun sind wir eines besseren belehrt worden. Die Nachrichtenagenturen überschlagen sich und jede will das entscheidende Puzzleteil kennen, warum ein Mensch wie Anders B. B. diese feigen Morde verübte. Schaut man sich das ehemalige Facebookprofil an, würde man nie vermuten, dass er ein Mörder ist. Genau das ist jedoch die Gefahr. Hass, Gewalt und auch feige Anschläge machen nicht vor unserer Haustür halt. Es gibt Menschen, denen eine Multi-Kulti-Gesellschaft zuwider ist. Der Attentäter hat jahrelang, scheinbar unerkannt, aktiv in einer rechtskonservativen Partei mitgewirkt. Seine erzielten Einnahmen aus seinem Beruf als Gemüsebauer verwendete er für seine politische Arbeit gegen Muslime. Er sah eine deutliche Gefahr in der Religion des Islams. Können wir solchen Taten zukünftig entgegensteuern? Können wir in Deutschland daraus etwas lernen?

    Ich meine ja.

    Diese Tat beweist einmal mehr, wie wichtig Aufklärung ist. Wissen über Religionen. Die Freiheit des Glaubens. Der Respekt vor Leben. Diese Aspekte sind gleich, egal in welcher Religion. Fanatiker, egal welcher Couleur wird es immer wieder geben, jedoch liegt es an unsvselbst, uns ein umfassendes Wissen anzueignen um ihnen entgegenzutreten. Politische Fragen müssen viel offener mit der Bevölkerung diskutiert werden. Jugendliche der heutigen Zeit haben vielfache Möglichkeiten sich über das Internet, in Schulen, im Geschichts- und Politikunterricht zu beteiligen. Ebenso können sie tagtäglich ihren Mitstreitern ein Leben vorleben, in dem es nicht um Hass und Gewalt geht, sondern um ein Miteinander geht.

    Selbst wenn die Lebensbedingungen nicht für jeden gleich sein mögen, so hängt doch auch sehr viel vom Elternhaus ab. Ein gebildeter Mensch versucht Kontroversen aus verschiedenen Sichtweisen zu beleuchten. Einem ungebildeten Menschen ist es egal, wie das Leben seiner Mitmenschen verläuft. Die Kälte in der Gesellschaft trägt vielfach zur Vereinsamung bei. Dieses birgt jedoch die Gefahr des Fanatismus. Man lebt in seiner eigenen Welt und sucht gezielt nach Verschwörungstheorien oder einem Götzen, dem man folgen kann. Genau hier sind wir als Gesellschaft gefragt, einzugreifen und gegenzusteuern.

    Ein Mensch, der als Gemüsebauer lebte, hatte Konsumenten. Menschen die von seinen Produkten lebten und seine Lebenstheorie unterstützten. Dementsprechend wussten diese, von wem sie ihre Produkte bezogen. Ich denke nicht, dass ein politisch, aktiver Mensch wie Anders B. B. mit seinen politischen Ansichten hinter dem Berg hielt, wobei dieses meine Vermutung ist. Scheinbar wurde es jedoch toleriert und es gab keinen Hinweis darauf, welche Gefahr von ihm ausging. Doch auch hier ist wieder jeder einzelne gefragt. Blickt hinter die Produktkette und hinterfragt! Dieses gilt nicht nur für Klein- und Kleinstunternehmen, sondern auch für die großen Konzerne, die ebenso häufig Menschen- und Tierfeindlich agieren. Doch das soll hier nicht die Frage sein.

    Die Opfer und Angehörigen der Opfer sollten dieser Tage in unseren Gedanken Platz finden. Sie haben mit einem Schlag ihre Liebsten verloren. Kinder ihre Eltern und Eltern ihre Kinder. Ein Leid was kaum in Worte zu fassen ist.

    Wir können Respekt zeigen und unser aufrichtiges Beileid kundtun, auch wenn es die Ermordeten nicht wieder zurückbringt. Wir können daran mitwirken, dass wieder mehr Menschlichkeit und gegenseitige Rücksichtnahme und Respekt in die Gesellschaft tritt. Jeder von uns kann täglich sein Denken und Handeln selbst steuern und dafür Sorge tragen, dass Kinder und Jugendliche in einer Welt aufwachsen dürfen, in der man frei und offen seine Meinung sagen darf. Diese Meinungsäußerung sollte jedoch frei von Vorurteilen und geprägt von Wissen sein.

    Wissen um die Einzigartigkeit eines Lebens, Wissen um die Liebe zu den Menschen, Wissen um die Freiheit der Religionen und Wissen im friedlichen und respektvollen zusammenleben in einem Staat in einer Welt.

    Dieses kann nur erreicht werden durch aufgeklärte Menschen und kann auch ein Garant dafür sein, dass eben solche verabscheuungswürdigen Taten nicht länger in unserem Alltag toleriert werden und evtl. Nachahmer findet. Zeigen wir, die Gesellschaft, dass wir in der Mehrzahl daran interessiert sind, von anderen Kulturen zu lernen und offen sind für eine Welt, in der jeder seinen Platz findet.

    Fanatismus, Hass, Gewalt, feige Morde sollten wir offen und laut ablehnen – und zwar tagtäglich.

    Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

    (Gastautor: Catharina Trost M.A. Historikerin, Politikwissenschaflterin, Soziologin |  Bildgestaltung und Thumb: M. Weiss  |  Quelle: )

  • Ernteausfallversicherungen können Hungersnöte verhindern – Unterstützen Sie Mikrofinanzdienstleistungen. Wie? Lesen Sie mehr…

    Die in Ostafrika schon seit zwei Jahren anhaltende Dürre brachte mehr als zehn Millionen Menschen in die Gefahr einer Hungersnot.

    Für die Lebensgrundlage der Menschen dort, die oft als Kleinbauern arbeiten, sind gerade die Pflanzen und das Vieh äußerst wichtig. Dürreresistente Pflanzen und Viehfutter könnten hier ein Teil der Lösung des Problems sein.

    Im Rahmen von Mikrofinanz-Dienstleistungen, zu denen auch die bekannten Mikrokredite gehören, werden auch Mikroversicherungen, darunter auch Ernteversicherungen, angeboten. Zum Einsatz kommen hier häufig so genannte Index-basierte Wetterversicherungen. Weichen beispielsweise die Temperatur-Werte von den Durchschnittswerten ab, kommt es zur Auszahlung der Versicherungssumme an die Kleinbauern. Ernteversicherungen können die Menschen also bei solch wetter- bzw. klimabedingten Ernteausfällen absichern und somit vor der drohenden Armut und im schlimmsten Falle einer Hungersnot schützen.

    Aber auch Ernteversicherungen können bei einem kompletten Ernteausfall schützen. Da die Häufigkeit und Schadenshöhe von solch klimabedingten Naturkatastrophen wie Dürren, Stürmen oder Fluten zunehmen, ist vielen Versicherungen die Vergabe solch einer Ernteversicherung jedoch ein zu hohes Risiko.Wenn Sie sich für das Thema Mikrofinanz als Mittel zum Kampf gegen Armut interessieren, finden Sie im deutschsprachigen Webportal MikrofinanzWiki – www.mikrofinanzwiki.de – eine interessante Wissenssammlung und Anregungen für ein Engagement in diesem Bereich.

    Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder
    .

    (Gastautor: Sandra Stank, Opportunity International Deutschland  |  Bildgestaltung und Thumb: M. Weiss  |  Quelle: www.mikrofinanzwiki.de/ )


  • Fanatismus das Grundübel der Welt….


    Zu den Ereignissen in Oslo fällt mir nur ein
    ,
    dass Fanatismus das Grundübel der Welt ist, der nach meiner Erfahrung in drei Stufen auftritt:  

    1. Es wird behauptet, die allein „seelig machende Wahrheit“ zu besitzen – solche Leute findet man überall auf der Welt – sei es in der Gestalt politischer, religiöser oder sonstiger ideologisch fixierter Heilsbringer, die oft als „Wolf im Schafspelz“ daherkommen und scheinbar „edle“ Motive vertreten.

    2. Ein untrügliches Kennzeichen für „Gefahr im Verzug“ ist ein damit einhergehender Ausschließlichkeitsanspruch und fehlende Toleranz anderen Meinungen gegenüber.

    3. Die letzte und schlimmste Stufe ist dann die Bekämpfung und Vernichtung aller „Ungläubigen“ bzw. „Andersartigen“ um die Welt zu retten, so dass Würde und Leben anderer Menschen disponibel erscheinen, wenn es einem „höheren“ Zweck dient.   
              
    Ich fühle mich zum Widerstand gegen jede Form von Fanatismus verpflichtet, das Gewaltmonopol besitzt aber allein der Staat.

    Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

    (Gastautor: Heidemarie Mundlos, MdL im Niedersächsischen Landtag  |  Bildgestaltung und Thumb: M. Weiss  )

  • lV. – Korruption verhindern! Hartmut Koschyk, MdB, zu der Dürrekatastrophe in Ostafrika

    Die Hungerkatastrophe in Ostafrika ist ein bereits seit langer Zeit schwelendes Problem, vor dem die Weltöffentlichkeit lange die Augen verschlossen hat.

    Problematisch zeigt sich aber vor allem,
    dass nicht die Unterstützung der Menschen in Ostafrika durch Einzelpersonen, Gruppierungen oder Unternehmen fehlt, sondern, dass häufig geleistete Hilfe bei den Betroffenen durch Korruption in den Staaten Ostafrikas nicht ankommt.

    Im Gegensatz zu anderen Initiativen arbeitet die Organisation ONE allerdings nicht vor Ort, sondern versucht hierzulande Lobbyarbeit zu betreiben und beispielsweise Politiker von der Notwendigkeit der Hilfe zu überzeugen. Über zwei Millionen Menschen weltweit hätten auf der Internetplattform www.one.org bereits ihre Unterstützung für die Ziele der Organisation erklärt. Auch ich gehöre zu den Unterzeichnern und halte es für überaus wichtig, dass Deutschland seinen Beitrag dazu leistet, die Hungerkatastrophe in Ostafrika zu bewältigen.

    Dazu gehören in meinen Augen zwei Schritte. Zum Einen die jetzt erforderliche schnelle Hilfe, damit die Menschen in Ostafrika bald möglichst wieder eine Versorgung mit gesunden Nahrungsmitteln erhalten. Zum  Zweiten gehört aber als mittelfristiges Ziel auch hinzu, dass wir Ostafrika unterstützen, damit es sich selbst entwickeln kann und die Menschen nicht mehr dauerhaft auf „fremde“ Hilfe angewiesen sind. Dazu müssen wir auch unsere Wirtschaft noch stärker mit ins Boot nehmen.

    Die Hilfen für Ostafrika müssen als eine Gemeinschaftsaufgabe der Deutschen verstanden werden. Die Wirtschaft, gesellschaftliche Organisationen, einzelne Personen oder Gruppierungen, die sich engagieren, müssen zielgerichtet gefördert und unterstützt werden. Aus diesem Grund stimmt das Bundesministerium der Finanzen derzeit gemeinsam mit den Obersten Finanzbehörden der Länder Regelungen ab, die Erleichterungen für inländische private Spender, gemeinnützige Organisationen und Unternehmen  sowie deren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bei Unterstützungen zugunsten der Opfer in Ostafrika vorsehen.

    Ein entsprechendes Verfahren gilt bzw. galt bereits bei den Katastrophen in Haiti im Januar 2010, in Pakistan im Sommer 2010 und in Japan Anfang dieses Jahres. Gleiches muss auch für Unterstützungsleistungen und Zuwendungen an die Opfer der Hungerkatastrophe in Ostafrika gelten.

    Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

    (Gastautor: Hartmut Koschyk, MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Finanzen  |  Bilder: WorldVision Deutschland e. V. Kinderhilfswerk  |  Bildgestaltung und Thumb: M. Weiss  |  Quellen: www.bundestag.de www.one.org.de)

  • Dachdecker/in und Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung und Plan B

    .. errichten Dächer, bekleiden Außenwände zur Wärmedämmung und dichten Dach-, Wand- und Bodenflächen an Bauwerken ab. Darüber hinaus warten und reparieren sie Dächer und Fassadenbekleidungen und setzen sie instand.

    Dachdecker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO). Diese bundesweit geregelte 3-jährige duale Ausbildung mit Fachrichtungen findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Im 3. Ausbildungsjahr erfolgt eine Spezialisierung in einer der folgenden Fachrichtungen:

    • Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik
    • Reetdachtechnik

    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung und Plan B
    oder was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht.

    Berufsausbildung in Deutschland – Ausbildung und duales Studium nach G8
    Ausbildung und duales Studium nach G8. 
Die Absolventenzahlen der nächsten Jahrgänge kumulieren sich in einigen Bundesländern so stark, dass es zu Engpäsen in einigen Studienfächern kommen wird. Da ist gute Information besonders wichtig, welche Studiengänge es gibt.

    Information ist alles 
Haut rein! Geht an die Hochschulen, sprecht mit Leuten, die schon das Studienfach belegt haben, auch ein Ranking im Netz hilft zur Einschätzung der Chancen. Und gut ist auch neugeschaffene Studiengänge und ungewöhnliche näher unter die Lupe zu nehmen. Vieles ist heute möglich in Kooperation mit Unternehmen. So gelingt Euch der Einstieg in die Praxis besonders leicht, da betriebliche Abläufe mit in den Studienablauf eingebunden werden. Im vorliegenden Mentoring4u TV-Ratgeber stellen wir Euch zunächst drei weltweit operierende Unternehmen vor.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
    Versuchen Sie, bevor Sie sich für diesen Job entscheiden, ein Praktikum zu bekommen. Lernen Sie so den Beruf Ihrer Zukunft kennen. Fragen Sie bei der Handwerkskammer nach, ob die ihnen einen Handwerksbetrieb nennen können. Seien Sie nicht erstaunt, wenn man Sie auffordert direkt zu einem Unternehmen zu gehen. Sprechen Sie den Meister auf ein mögliches Praktikum direkt an. Trauen Sie sich!  Ganz bestimmt finden Sie dort auch einen Mentor,  der Ihnen den richtigen Weg in die Zukunft aufzeigt.  Oder schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de .

    Eine wichtige Voraussetzung ist, dass Sie gerne handwerklich arbeiten und schwindelfrei sind.  Bei den Handwerkskammern z. B. der Handwerkskammer Rhein-Main,der Dachdeckerinnung München-Oberbayernfinden Sie Ansprechpartner und Adressmaterial über Unternehmen, die in Ihrer Nähe Ausbildungsplätze anbieten sowie interessante links zur Vorbereitung auf den Job anbieten. Wenn Sie sich immer noch nicht ganz sicher sind, in welche Richtung Sie sich entscheiden möchten,  schauen Sie doch mal bei dem Verband der Deutschen Bauindustrie vorbei. Auch hier werden Ihnen interessante Jobs vorgestellt. Einige ganz wichtige Anlaufstellen für Sie. Beachten Sie bitte, dass alle Handwerkskammern Informationen zu diesem Berufswunsch anbieten.

    Die perfekte Bewerbungsmappe
    Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV-Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

    Tipps für die Bewerbung
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online.

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung
    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

    Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Das kann auch eine Fabrik in Ihrer Nähe sein, manchmal werden auch dort Fachkräfte mit Ihrem Profil gesucht. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich einen Meisterbetrieb in einer anderen Großstadt aussuchen. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Ganz besonders gefragt werden Fachkräfte in strukturschwachen Gebieten. Im Rahmen Ihrer Gesellenjahre müssen Sie sozusagen über den Gartenzaun in die Ferne blicken. Es kann auch in 250 km Entfernung ein interessanter Betrieb liegen. Auf jeden Fall arbeitet jeder Meister auf seine Art, da ist es nicht verwunderlich, wenn Sie auch andere Techniken kennen lernen. Aktiv bewegen, müssen Sie sich allerdings selbst. Seien Sie flexibel. Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln möchten. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

    Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
    Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen? Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

    Unser Buchtipp: Der Dachdecker: Grundlegendes Fachwissen des Dachdeckers

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Assistenz: L. Servé  Autor: M. Weiss  |  Bild & Thumb: A. Korkis  |  Quelle:www.arbeitsagentur.de, www.hwk-rhein-main.dewww.dachdeckerinnung-obb.de, www.bauindustrie.de, Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV)

  • lll. Stimmen zu der Dürrekatastrophe in Ostafrika – Schwester Barbara Offermann, Dominikanerin von Bethanien; Riga Lettland

    Was kann ich schon tun? Die Not in Ostafrika ist so groß, dass ich mir hilflos vorkomme. Klar: Ich kann Geld spenden. Viel oder wenig,  jedenfalls meinen Teil.

    Aber ist das alles?
    Ich frage mich, was mit meiner Spende geschieht. Was wird da eigentlich genau gebraucht? Die Diakonie verteilt Trinkwasser, Nahrung und baut Notunterkünfte. Misereor ist mit mobilen Gesundheitsstationen unterwegs, verteilt auch Nahrung und baut Brunnen. Die Liste der Hilfsorganisationen ist lang.

    Ich glaube, es lohnt sich, danach zu fragen. Nicht um die Organisationen zu vergleichen! Aber wenn wir anfangen, uns genauer zu informieren, dann werden wir allmählich unseren Blick auf die Welt verändern. Auch bei uns leben schließlich Flüchtlinge. Warum haben sie ihre Heimat verlassen? Kennen sie auch Hunger oder Krieg?

    Wir können auch lernen, dankbar zu sein für das, was wir haben. In Somalia versuchen sie jetzt, jedem Menschen täglich 17 Liter Wasser zu beschaffen. Wir verbrauchen im Schnitt 122 Liter am Tag! Ich kann dieses Wasser nicht sparen und nach Afrika schicken – ich kann mir nur bewusst werden, dass es nicht selbstverständlich ist.

    Wenn ich weder die Dürre noch die politischen Verhältnisse in Ostafrika verändern kann, dann muss ich eben bei mir anfangen. Denn bei mir kann ich alles ändern, mein Kosumverhalten, meine Einstellung zu Fremden, mein Bewusstsein – mein ganzes Leben, wenn ich will.

    Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

    (Gastautor: Sr. Barbara Offermann, Dominikanerin von Bethanien; Riga, Lettland  |  Bild: Kinderhilfswerk World Vision  |Thumb, Bild und Bildbearbeitung: M. Weiss)

  • Eine Chance im Traumberuf? Mit Mentigewinnspiel ganz einfach!

    Menti Gewinnspiel, 570x300px

    Jetzt NEU! virtuelle Menti Losnummer Jetzt NEU!

    Liebe Mentees, die Besitzer der Menti-Button mit den Nummern 1209, 2566 und 3579: herzlichen Glückwunsch! Ihr habt diese Woche ein individuelles Mentorengespräch in Eurem Traumjob gewonnen!

    Um teilzunehmen braucht Ihr natürlich einen Menti-Button mit Losnummer auf der rechten Seite, so wie der hier unten.

    Diese Menti-Gewinnnummer ist Eure Chance auf den Einstieg in Euren Traumjob, Eure Traumausbildung oder Euer Traumstudium!

    Ihr habt gar keinen Menti-Button???
    Dann meldet Euch sofort bei Mentoring4u:
    einfach eine E-Mail an c.amrhein@mentoring4u.de für die virtuelle Menti-Nummer!
    Damit nehmt Ihr an der nächsten Verlosung teil.

    Jetzt NEU! virtuelle Menti Losnummer Jetzt NEU!

    Für die heutigen Gewinner ist der Hauptgewinn ein individuelles Mentorengespräch mit einem Mentor aus Eurem Traumjob! Auch zahlreiche Sonderpreise unserer Kooperationspartner sind für Euch in der Verlosung!

    Huch, ich hab gewonnen, was jetzt?
    Schickt uns bis Freitag, den 29. Juli 2011,18 Uhr, eine E-Mail an menti@mentoring4u.de mit folgenden Angaben:

    Euren Name
    Eure Telefonnummer
    Eure Adresse
    Ganz wichtig: ein Foto, auf dem Ihr mit Eurem Gewinner-Button zu erkennen seid.

    Den Rest übernehmen wir!
    Mentoring4u meldet sich umgehend bei Euch. Den Hauptgewinnern werden wir ein Mentorengespräch vermitteln. Der Mentor kommt aus der Branche oder dem Beruf für den Ihr Euch super interessiert. Er oder sie gibt Euch im persönlichen Gespräch ganz individuelle Ratschläge für den erfolgreichen Einstieg in Euren Traumberuf.

    Reagiert Ihr zu spät, verfällt Eurer Los und wir ziehen die Woche drauf dafür einen Gewinner mehr. Also keine Zeit vergeuden, nutzt Eure Chance!

    Jetzt NEU!  virtuelle Menti Losnummer Jetzt NEU!

    Mehr Infos zum Gewinnspiel gibt’s hier.

    (Autor: C. Amrhein | Foto: kallejipp| Bearbeitung: A. Korkis | Bildquelle: www.photocase.de)