Von der Wärme- und Schallschutzschicht über den Estrich bis zum Bodenbelag – der Fußboden ist das Metier der Estrichleger/innen. Sie legen spezielle direkt begehbare Verbundestriche in Werkhallen oder Sportstätten, schwimmenden Estrich in Wohngebäuden oder sie verlegen Trockenestriche aus Fertigplatten. Je nach vorgesehener Nutzung bauen sie Sperr- und Dämmschichten für den Wärme- und Feuchteschutz sowie für die Trittschalldämmung ein, bevor sie die geeignete Estrichmörtelmischung mit der Fördermaschine oder – bei Fließestrich – mit dem Schlauch aufbringen. Dabei richten sie sich nach Werkzeichnungen und Bauplänen. Auf den getrockneten Estrich verlegen sie außerdem Bodenbeläge, beispielsweise PVC- oder Laminatböden. Sie stellen auch fugenlose Terrazzoböden her und sanieren ältere Böden. Estrichleger/innen arbeiten in spezialisierten Estrich- oder in Fußbodenlegebetrieben sowie in Unternehmen der Hoch- oder Ausbaubranche, die die Estrichlegerei neben anderen Bauleistungen anbieten. Estrichleger/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO).
Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird in Industrie und Handwerk angeboten.
Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:
1. Ausbildungsjahr: € 518 bis € 600
2. Ausbildungsjahr: € 711 bis € 922
3. Ausbildungsjahr: € 898 bis € 1.164
(Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)
Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung und Plan B
oder was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht.
Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
Du merkst, dass es Dir Spaß macht, handwerklich zu arbeiten! Doch leider bist du Dir noch nicht sicher, ob dieser Beruf richtig für Dich ist?
Dann finde es heraus! Um mehr über die Tätigkeiten dieses Berufes zu erfahren, besteht die Möglichkeit, dass Du ein Praktikum absolvierst!
Rechtliche Rahmenbedingungen zum Praktikum finden Sie hier .
Bei den örtlichen Handels- und Handwerkskammern und Verbänden wie z. B. dem Bundesverband Estrich und Belag e.V , Fachverband Fußbodenbau Baden-Württemberg , Baugewerbe-Verband Niedersachsenlohnt es sich bestimmt nachzufragen, ob man Dir einen Ansprechpartnerbetrieb in Deiner Region nennen kann. Wir leben im Moment in der Zeit des Fachkräftemangels. Bestimmt gibt es gleich mehrere Betriebe, die Dir genannt werden. Wenn nicht, frag unbedingt nach! Du bietest Dich an, somit kannst Du Dir auch einen Arbeitgeber aussuchen.
Eine andere Möglichkeit ist einfach nach Estrich- oder in Fußbodenlegebetrieben zu googeln und direkt dort anzurufen! Vielleicht wird Dir eine Praktikumsstelle angeboten.
Dich interessiert das Gehalt eines /r Estrichleger/-in? Dann schau hier nach.
Ähnliche Berufsbilder auf mentoring4u: Bodenleger/in , Betonstein- und Terrazzohersteller/in , Beton- und Stahlbetonbauer/in , Betonfertigteilbauer/in
Die perfekte Bewerbungsmappe
Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV-Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!
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Tipps für die Bewerbung
Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!
Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online
Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und PlanB
Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!
Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Sie müssen nur wissen, wo Sie wirklich hin wollen. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich einen Meisterbetrieb in einer anderen Stadt aussuchen. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Gerade hier bietet es sich an noch eine Runde über eine Universität zu drehen, damit können Sie sich selbst noch einmal unter Beweis stellen. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel „Studieren ohne Abi“ . Wir hörten allerdings, dass die Abbrecherquote an den Hochschulen bei ausgelernten Fachkräften relativ hoch ist. Fazit: Wenn schon studieren, dann überlegt und den richtigen auf Sie passenden Studiengang aussuchen.
Ganz besonders gefragt werden Fachkräfte in strukturschwachen Gebieten. Sie sollten sozusagen über den Gartenzaun in die Ferne blicken. Aktiv bewegen, müssen Sie sich allerdings selbst. Seien Sie flexibel. Neben Handwerksbetrieben bieten sich auch größere Fabriken an, die an eigenen Fachkräften für die ständigen Renovierungsarbeiten auf dem Gelände interessiert sind. Warum also nicht auch zu einem Kunden wechseln. Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln möchten. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.
Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen? Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.
Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!
Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.
(Praktikantin: A.Damayanti Autor: M. Weiss | Bild & Thumb: A. Korkis | Quelle: www.estrich-hotline.de, www.estrich-belag.de , www.bvn.de, Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV))









