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Schlagwort: Musik

  • …und wer hilft mir bei der Finanzierung? Stipendium Teil 7 „Musik“

    Allgemeine Informationen:
    Die Franz Grothe Stiftung ist eine rechtsfähige öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts. Sie wurde von dem Komponist, Pianist und Dirigent Franz Grothe im Jahr 1960 gegründet. Der Stiftungszweck: befähigte und bedürftige Komponisten, Musikstudierende und eventuell auch in Not geratene Berufsmusiker oder frühere Berufsmusiker und Künstler zu fördern.

    Wer kann sich für was bewerben:
    Bewerben können sich Studierende mit herausragenden Leistungen der Fachrichtung Musik, die finanziell bedürftig sind.

    Mittelverwendung:
    Über die genaue Höhe der Förderung liegen keine Angaben vor.
    Das Stipendium kann dabei entweder für Publikationen zum Leben und Werk des Stifters oder für musikalische Produktionen vergeben werden.

    Allgemeine Informationen:
    Bereits seit 1962 widmet sich die Deutsche Stiftung Musikleben der bundesweiten Förderung des musikalischen Spitzennachwuchses.

    Die Stiftung dient zur Förderung der Musikerziehung und Musikpflege sowie der Ausbildung des Nachwuchses für den Musikerberuf.
    Insbesondere gehört zu ihren Zielsetzungen:

    • Förderung der Begabtenauslese
    • Starthilfe für die Konzertlaufbahn junger Künstler
    • Förderung der Kontakte mit ähnlich gerichteten, im Sinne der Stiftung tätiger Organisationen
    • Gewährung von Förderpreisen und Stipendien
    • leihweise Hergabe von Musikinstrumenten.

    Wer kann sich für was bewerben:
    Folgende Vorrausetzungen müssen Bewerber erfüllen, um das Stipedium der Deutschen Stiftung Musikleben erhalten zu können.

    Der Bewerber

    • ist 1986 oder später geboren
    • besitzt die deutsche Staatsbürgerschaft bzw. hat seinen Hauptwohnsotz in Deutschland
    • weist aktuelle Wettbewerbserfolge nach: bei einem renommierten nationalen Wettbewerb (z.B. Deutscher Musikwettbewerb, Wettbewerb des Deutschen Musikinstrumentenfonds) oder bei einem internationalen Wettbewerb (z.B. einem Wettbewerb, der Mitglied in der fédération mondiale des concours internationaux de musique ist)

    Mittelverwendung:
    Die Stipendien sollen finanzielle Unterstützung leisten u.a für

    Studienaufenthalte im Ausland. vorgehen ist eine begleitung an Studiengebühren, Lebensunterhaltungskosten sowie an Reisekosten, due aus der Wahrnehmung von konzeptverpflichtungen in Deutschland/Europa entstehen.Regelförderdauer: 1 Jahr (die Förderung kann in Ausnahmenfällen verlängert werden)Besuch von Meisterkursen und Wettbewerben im Ausland.(ausgeschlossen sind Kurse beim eigenen Lehrer)


    Alina Pogostkina ist eine der ehemaligen Stipendiaten.  Weitere Informationen über Alina finden Siehier .

    Lesen Sie dazu auch unsere Fundstellen Mehr als nur eineTennis- Stiftung, Stipendien-Selbsttest, Konrad Adenauer Stiftung,  Afrika-Stipendien, Stipendium für Orchestermusiker , unsere  Artikel vom 19.12.2010 “Menti geht ins Ausland“ , Stipendium Teil 1 ,Stipendium Teil 2, Stipendium Teil 3 ,Stipendium Teil 4, Stipendium Teil 5 und Stipendium Teil 6 .

    (Autor: Ayu Damayanti ( Praktikantin) |  Bild & Thumb: A. Damayanti  |  Quellen: www.franzgrothe-stiftung.de und  www.deutsche-stiftung-musikleben.de )

  • Geigenbauer/in mit PlanB

    Geigen sind empfindliche Instrumente und sehr aufwendig in der Herstellung. Geigenbauer/ innen sind Experten für die Fertigung dieser und anderer Streichinstrumente. Ob Bratsche, Cello oder Kontrabass – sie wissen, welche Rohhölzer am besten geeignet sind und mit welchen Verarbeitungstechniken sie optimale Ergebnisse erzielen. Aus verschiedenen Holzarten sägen, hobeln, schleifen und schnitzen sie Instrumentenböden und -decken, Zargen, Hälse sowie Schnecken und leimen die Teile anschließend zusammen. Sorgfältig wählen sie den Lack für die Oberfläche aus, denn er beeinflusst den Klang des Instruments. Nach dem Zusammenbau prüfen sie die Funktionsfähigkeit und Spielbarkeit des Instruments und verbessern durch Nacharbeiten die klanglichen Eigenschaften. Dazu sollten sie das Instrument selbst spielen können. Zudem reparieren sie auch beschädigte Geigen oder restaurieren historisch wertvolle Instrumente.

    Hauptsächlich arbeiten Geigenbauer/innen in Betrieben des Geigenbauer-Handwerks.
    Darüber hinaus können sie auch in Reparaturwerkstätten des Musikalien-Fachhandels, in Museen mit Restaurierungsabteilungen für Musikinstrumente oder bei Musikinstrumentengroßhändlern tätig sein.

    Geigenbauer/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung(HwO). Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird im Handwerk angeboten.Auch eine schulische Ausbildung ist möglich.
    Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:
    1. Ausbildungsjahr: € 300
    2. Ausbildungsjahr: € 400
    3. Ausbildungsjahr: € 430

    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
    Interesse an Musik, Spaß am Kundenkontakt und gute Konzentrationsfähigkeit werden in diesem Beruf verlangt. Lernen Sie den Beruf Geigenbauer/-in näher kennen.Ein Praktikum zu absolvieren, macht Sinn! Durch das Praktikum werden Sie den Einblick in den Berufsalltag eines/-r Geigenbauer/- in erhalten. Ihre praktischen Erfahrungen können Sie beispielsweise in Betrieben des Geigenbauer-Handwerks, Reparaturwerkstätten des Musikalien-Fachhandels, in Museen mit Restaurierungsabteilungen für Musikinstrumente oder bei Musikinstrumentengroßhändlern sammeln. Nutzen Sie die Datenbank der unten genannten Verbände, versuchen Sie einen Meisterbetrieb in der Nähe von bekannten Orchestern zu finden.

    An folgende Verbände haben Sie die Möglichkeit sich anzuwenden, falls Sie bei der Suche eines konkreten Ansprechpartners nicht fündig werden:
    – Verband deutscher Geigenbauer und Bogenmacher e.V.
    – Hessischer Musikverband e.V.
    – Gesammtverband Deutscher Musikgeschäfte
    – Deutscher Musikverläger-Verband e.V.
    – Bundesverband Musikindustrie

    Weitere Möglichkeiten sich über diesen Beruf zu erkundigen, wären beispielsweise bei der kommendenMusikmesse Frankfurt oder bei dem Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig.

    Ähnliche Berufe hier auf Mentoring4u:
    Klavier- und Cemballobauer/-in , Bogenmacher/-in
    , Orgel- und Harmoniumbauer/in, Musikfachhändler/in oder Sie schreiben Kritiken über Veranstaltungen an Ihrem Heimatort. Hier ein Beispiel.

    Die perfekte Bewerbungsmappe

    Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

    Tipps für die Bewerbung
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und PlanB
    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

    Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Sie müssen nur wissen, wo Sie wirklich hin wollen. Halten Sie Ohren und Augen offen. Gibt es in Ihrer Umgebung vielleicht Musiker, die keiner kennt? Planen Sie mit diesen doch mal einen Auftritt. Und schon sind Sie mitten drin und nicht außen vor. Beziehen Sie Ihren Arbeitgeber mit ein. Entwickeln Sie neue Strategien, vielleicht sogar für Musiker aus Ihrem Bekanntenkreis. Festivals zu besuchen muss ein Hobby von Ihnen sein. Denn nur wenn Sie über den Zaun schauen, werden Sie langfristig auch Karriere in Ihrem Metier machen. Es mag etwas ungewöhnlich klingen, aber sprechen Sie auch Werbe- oder Event-Agenturen auf Möglichkeiten an. Vielleicht kennt man dort mögliche Kunden für Sie. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich einen Betrieb in einer anderen Stadt aussuchen. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten.

    Denken Sie doch auch einmal darüber nach, ob ein Studium für Sie interessant ist. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel „Studieren ohne Abi“ .

    Ganz besonders gefragt werden Fachkräfte in strukturschwachen Gebieten. Am Anfang Ihrer Karriere sollten Sie ruhig in mehreren Unternehmen gearbeitet haben. Aber nicht nur für 3-4 Monate sondern 1-2 Jahre sollten es schon sein. Auf jeden Fall arbeitet jedes Unternehmen auf seine Art, da ist es nicht verwunderlich, wenn Sie auch andere Techniken kennen lernen. Aktiv bewegen, müssen Sie sich allerdings selbst. Denken Sie immer daran, wenn Sie mit einem möglichen Arbeitgeber sprechen, müssen Sie interessant für ihn sein. Und Sie verkaufen an ihn Ihre Arbeitskraft und die muss hohen Ansprüchen gerecht werden. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

    Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
    Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen? Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autoren: M. Weiss & Ayu Damayanti ( Praktikantin) |  Bild & Thumb: A. Damayanti  |  Quellen: http:www.hessischer-musikverband.de, www.geigenbauerverband.org,www.gdm-online.com, www.mfm.uni-leipzig.de,www.musikindustrie.de, mfm.uni-leipzig.de,www.lmr-rp.de,  Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )

  • Voice of Germany, Ärzte in Thüringen und ein ganz normaler Arbeitstag in Kabul

    Heute bei unseren Fundstellen im Netz: Wie gut geht es uns eigentlich? Tausende Kilometer von der Heimat entfernt setzten Menschen ihr Leben für uns ein. Lebenswichtige Berufe geraten in’s Abseits. Tolles Projekt der Landesärztekammer Thüringen und was für ein Klamauk, aber Quotenträchtig. Erleben Sie gute und weniger gute Stimmen mit interessanten und weniger interessanten Persönlichkeiten im Fernsehen. Schon im „alten Rom“ gab es die Spiele, die von Problemen ablenkten. Schöne schillernde Welt.

    Kabul, Mentoren ganz anderer Art, auf dem Weg zu Ihrem Arbeitsplatz an der örtlichen Polizeiakademie. Polizeiausbildung einmal ganz anders. Weit entfernt von Deutschland. Es könnte alles so einfach sein. Morgens aufstehen, Kinder wecken, gemeinsames Frühstück, Kinder zur Schule bringen, Arbeitsbeginn irgendwo in einer Stadt in Deutschland, Kriminalitätsbekämpfung oder Verkehrssicherheit, pünktlich Dienstschluss, Hausaufgaben der Kinder korrigieren, Spaziergang mit der Ehefrau oder Kinobesuch mit Freunden, Weihnachtsvorbereitungen in der Familie, Ausklang …in Ruhe einschlafen. Sicherlich der Traum aller Beteiligten. Aber nicht die Realität in Kabul.

    Sicherheit der Beteiligten geht vor, vielleicht war es endlich eine ruhigere Nacht, eine Nacht mal ohne Attentat, aber mit einer unbekannten Geräuschkulisse. Die Lieben ganz weit weg, das Telefonat war wieder viel zu kurz. Die Familien zu Hause sind auf sich selbst gestellt. Für alltägliche Problemlösungen bleibt da wenig Zeit. Sie sind in Kabul, Route und Abfahrtszeit wurde schon am Vorabend festgelegt. Völlig unauffällig werden mehrere Fahrzeuge in Richtung Polizeiakademie fahren. Deutsche Verkehrsregeln gibt’s hier nicht. Die Straßenseiten sind festgelegt, ein Trost? Angekommen in der Akademie beginnt die Ausbildung der Einheimischen. Und jeden Tag setzen diese „Helden“ Mentoren ihr Leben auf’s Spiel, um junge afghanische Menschen im Umgang mit der Sicherheit zu trainieren. Sie könnten auch hier bei ihren Familien ein ganz normales Leben führen.
    Vielen Dank für Ihren Einsatz.

    Mentorenprogramme werden auch für den Beruf des Arztes immer interessanter. Auch dies fällt unter den Begriff Positionierung. Gratulation an die Landesärztekammer Thüringen für dieses Projekt. Weiterführende Informationen finden Sie hier.


    Die Mentoren, Xavier Naidoo, Nena, Rea Garvey und Alec Völkel und Sascha Vollmer von The Bosshoss prüfen in den ersten Shows insgesamt 150 Kandidaten. Wir sind gespannt wie es weitergeht.

    (Autor: M. Weiss  / Bild & Gestaltung: A. Damayanti & M. Weiss  /  Quellen: www.laek-thueringen.de , http://www.the-voice-of-germany.de/ , www.bundesregierung.de )


  • Orgel- und Harmoniumbauer/in ohne Musikverständnis wenig Chancen

    Orgel- und Harmoniumbauer/innen entwerfen Orgeln und Harmonien, stellen sie her und montieren sie vor Ort. Außerdem halten sie die Instrumente instand und bauen sie um.
    Orgel- und Harmoniumbauer/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufs-bildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO). Diese bundesweit geregelte3 1/2-jährige duale Ausbildung mit Fachrichtungen findet im Ausbildungsbetriebund in der Berufsschule statt. Sie erfolgt in einer der folgenden Fachrichtungen:

    •Orgelbau
    •Pfeifenbau

    Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:
    1. Ausbildungsjahr: € 300
    2. Ausbildungsjahr: € 400
    3. Ausbildungsjahr: € 430
    4. Ausbildungsjahr: € 450

    • Orgel- und Harmoniumbauer/in– Fachrichtung Orgelbau

    In der Fachrichtung Orgelbau bauen Orgel- und Harmoniumbauer/innen Orgelgehäuse, Spieltische mit allen Klaviaturen und Registerknöpfen und die Windladen, also dieHolzkästen, in denen durch Ventile die Zufuhr der Druckluft zu den Orgelpfeifen gesteu-ert wird. Sie fertigen auch die Traktur an. Diese Vorrichtung leitet den Tastendruckvon Manual oder Pedal weiter. Damit sich der Klang optimal entfalten kann, berück-sichtigen sie schon bei der Planung die akustischen, architektonischen und klimatischenBedingungen des jeweiligen Raumes, in dem die Orgel später stehen soll. Schließlich montieren sie die Orgel vor Ort und stimmen sie. Orgel- und Harmoniumbauer/innenhalten auch ältere Instrumente bespielbar und restaurieren Orgeln und Harmoniennach historischen Vorgaben. Ihre Kunden bedienen und beraten sie im Laden oder inder Werkstatt.

    Orgel- und Harmoniumbauer/innen der Fachrichtung Orgelbau arbeiten in erster Linie bei handwerklichen und industriellen Orgel- und Harmoniumherstellern. Darüber hinaus können sie auch in Restaurierungsabteilungen von Museen für historische Musikinstrumente tätig sein.

    • Orgel- und Harmoniumbauer/in
    – Fachrichtung Pfeifenbau

    In der Fachrichtung Pfeifenbau stellen Orgel- und Harmoniumbauer/innen je nach Aufgabenschwerpunkt labiale Metall- und Holzpfeifen (Tonerzeugung durch schwingende Luft) oder linguale Pfeifen (Tonerzeugung durch schwingende Metallzungen) her. Die Register von Harmonien setzen sich ausschließlich aus lingualen Pfeifen, den sogenannten Harmoniumzungen, zusammen. Für den Bau der Pfeifen verwenden Orgel- und Harmoniumbauer/innen je nach vorgesehener Klangausrichtung Holzarten wie Eiche, Nadel- oder Obsthölzer oder verschiedene Metalllegierungen, meist Zinn-Blei-Legierungen. Um beispielsweise labiale Metallpfeifen anzufertigen, gießen sie Platten, stellen Pfeifenfüße und Pfeifenkörper her und setzen die einzelnen Teile zusammen.

    Orgel und Harmoniumbauer/innen der Fachrichtung Pfeifenbau stimmen ggf. auch Labialregister, Zungenregister bzw. Harmoniumzungen. Auch restaurieren sie alte Orgeln oder Harmonien nach historischen Vorgaben, pflegen sie und halten sie bespielbar.

    Orgel- und Harmoniumbauer/innen der Fachrichtung Pfeifenbau arbeiten in erster Linie in handwerklichen und industriellen Orgel- oder Harmoniumbaubetrieben. Darüberhinaus können sie auch in Restaurierungsabteilungen von Museen für historische Musikinstrumente tätig sein.

    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
    Interesse an Musik, Spaß am Kundenkontakt und gute Konzentrationsfähigkeit werden in diesem Beruf verlangt. Lernen Sie den Beruf Orgel- und Harmonieumbauer/in näher kennen.Ein Praktikum zu absolvieren, macht Sinn! Durch das Praktikum werden Sie den Einblick in den Berufsalltag eines/-r Orgel- und Harmonieumbauer/in erhalten.

    In den Fachrichtungen  Orgelbau und Pfeifenbau  können Sie beispielsweise Ihre praktischen Erfahrungen bei handwerklichen und industriellen Orgel- und Harmoniumherstellern, Fachmärkten, Kirchengemeinden oder Restaurierungsabteilungen von Museen für historische Musikinstrumente sammeln.

    Falls Sie bei der Suche eines konkreten Ansprechpartners nicht fündig werden, wenden Sie sich doch an folgende Verbände:
    – Hessischer Musikverband e.V.
    – Gesammtverband Deutscher Musikgeschäfte
    – Deutscher Musikverläger-Verband e.V.
    – Bundesverband Musikindustrie

    Weitere Möglichkeiten sich über diesen Beruf zu erkundigen, wären beispielsweise bei der kommenden Musikmesse Frankfurt oder bei dem Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig.

    Ähnliche Berufe hier auf Mentoring4u:
    Klavier- und Cemballobauer/-in , Bogenmacher/-in
    , oder Sie schreiben Kritiken über Veranstaltungen an Ihrem Heimatort. Hier ein Beispiel.

    Die perfekte Bewerbungsmappe
    Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

    Tipps für die Bewerbung
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und PlanB
    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

    Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Sie müssen nur wissen, wo Sie wirklich hin wollen. Halten sie Ohren und Augen offen. Gibt es in Ihrer Umgebung vielleicht Musiker, die keiner kennt? Planen Sie mit diesen doch mal einen Auftritt. Und schon sind Sie mitten drin und nicht außen vor. Beziehen Sie Ihren Arbeitgeber mit ein. Entwickeln Sie neue Strategien, vielleicht sogar für Musiker aus Ihrem Bekanntenkreis. Festivals zu besuchen muss ein Hobby von Ihnen sein. In jeder Stadt gibt es Event- und Marketingagenturen, die ständig auf der Suche nach quirligen Mitarbeitern sind. Denn nur wenn Sie über den Zaun schauen, werden Sie langfristig auch Karriere in Ihrem Metier machen. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich einen Betrieb in einer anderen Stadt aussuchen. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Denken Sie doch auch einmal darüber nach, ob ein Studium für Sie interessant ist. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel „Studieren ohne Abi“ .

    Ganz besonders gefragt werden Fachkräfte in strukturschwachen Gebieten. Am Anfang Ihrer Karriere sollten Sie ruhig in mehreren Unternehmen gearbeitet haben. Aber nicht nur für 3-4 Monate sondern 1-2 Jahre sollten es schon sein. Auf jeden Fall arbeitet jedes Unternehmen auf seine Art, da ist es nicht verwunderlich, wenn Sie auch andere Techniken kennen lernen. Aktiv bewegen, müssen Sie sich allerdings selbst. Denken Sie immer daran, wenn Sie mit einem möglichen Arbeitgeber sprechen, müssen Sie interessant für ihn sein. Und Sie verkaufen an ihn Ihre Arbeitskraft und die muss hohen Ansprüchen gerecht werden. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

    Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
    Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen? Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autoren: M. Weiss & Ayu Damayanti ( Praktikantin) |  Bild & Thumb: A. Damayanti  |  Quellen: http: www.hessischer-musikverband.de, www.gdm-online.com, www.mfm.uni-leipzig.de,www.musikindustrie.de, mfm.uni-leipzig.de,www.lmr-rp.de,  Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )

  • Musikfachhändler/in ein vielseitig ausbaubarer Job mit Musikverständnis

    Musikfachhändler/innen beraten ihre Kunden fachgerecht über musikspezifische Sortimente wie Musikinstrumente, Musikalien und Tonträger und verkaufen diese. Wenn sie beispielsweise Musik-CDs anbieten, informieren sie über aktuelle Musiktrends. Musikinstrumente führen sie ihren Kunden auch vor. Sie nehmen Reklamationen entgegen, prüfen deren Berechtigung und tauschen fehlerhafte Waren bzw. Fehlkäufe der Kunden um. Bei Bedarf informieren sie ihre Kunden über Urheber- und Verwertungsrechte von Musiktiteln, CDs oder auch Notenmaterial. Sie geben Warenbestellungen auf, bedienen die Verkaufskasse und erstellen Rechnungen. Zudem wirken sie bei der Sortimentsgestaltung mit, wobei sie die Entwicklungen auf dem Musikmarkt berücksichtigen. In Vertrieb und Marketing planen sie Werbe- und verkaufsfördernde Maßnahmen und führen sie durch. Beispielsweise platzieren und präsentieren sie Waren ansprechend im Verkaufsraum des Fachgeschäfts. Weitere Aufgabengebiete von Musikfachhändlern und -händlerinnen sind Einkauf, Lagerhaltung, Controlling sowie Personalplanung.

    Hauptsächlich arbeiten sie in Musikfachgeschäften, im Musik-Versandhandel bzw. bei Online-Shops oder im Großhandel mit Musikalien, Musikinstrumenten und Tonträgern, in Musikabteilungen von Warenhäusern sowie in Fachmärkten. Darüber hinaus können
    sie in Musikverlagen, in Betrieben der Veranstaltungsbranche, in der Musikindustrie sowie im Instrumentenbau tätig sein.

    Musikfachhändler/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz
    (BBiG). Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird in Industrie und
    Handel angeboten. Durch Wahlqualifikationseinheiten verfügt dieser Beruf über eine
    flexible Ausbildungsstruktur.

    Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:
    1. Ausbildungsjahr: €  522 bis € 647
    2. Ausbildungsjahr: € 565 bis € 717
    3. Ausbildungsjahr: € 671 bis € 843

    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
    Interesse an Musik, Spaß am Kundenkontakt und gute Konzentrationsfähigkeit werden in diesem Beruf verlangt. Lernen Sie den Beruf Musikfachhändler/in näher kennen.Ein Praktikum zu absolvieren, macht Sinn! Durch das Praktikum werden Sie den Einblick in den Berufsalltag eines/-r Musikfachhändler/- in erhalten. Ihre praktischen Erfahrungen können Sie beispielsweise in Musikfachgeschäften, im Musik-Versandhandel bzw. bei Online-Shops oder im Großhandel mit Musikalien, Musikinstrumenten und Tonträgern und in Musikabteilungen von Warenhäusern sowie in Fachmärkten sammeln.

    An folgende Verbände haben Sie die Möglichkeit sich anzuwenden, falls Sie bei der Suche eines konkreten Ansprechpartners nicht fündig werden:
    – Hessischer Musikverband e.V.
    – Gesammtverband Deutscher Musikgeschäfte
    – Deutscher Musikverläger-Verband e.V.
    – Bundesverband Musikindustrie

    Weitere Möglichkeiten sich über diesen Beruf zu erkundigen, wären beispielsweise bei der kommendenMusikmesse Frankfurt oder bei dem Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig.

    Ähnliche Berufe hier auf Mentoring4u:
    Klavier- und Cemballobauer/-in , Bogenmacher/-in
    oder Sie schreiben Kritiken über Veranstaltungen an Ihrem Heimatort. Hier ein Beispiel.

    Die perfekte Bewerbungsmappe

    Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

    Tipps für die Bewerbung
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und PlanB
    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

    Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Sie müssen nur wissen, wo Sie wirklich hin wollen. Halten sie Ohren und Augen offen. Gibt es in Ihrer Umgebung vielleicht Musiker, die keiner kennt? Planen Sie mit diesen doch mal einen Auftritt. Und schon sind Sie mitten drin und nicht außen vor. Beziehen Sie Ihren Arbeitgeber mit ein. Entwickeln Sie neue Strategien, vielleicht sogar für Musiker aus Ihrem Bekanntenkreis. Festivals zu besuchen muss ein Hobby von Ihnen sein. In jeder Stadt gibt es Event- und Marketingagenturen, die ständig auf der Suche nach quirligen Mitarbeitern sind. Denn nur wenn Sie über den Zaun schauen, werden Sie langfristig auch Karriere in Ihrem Metier machen. Stures ab-verkaufen wird doch irgendwann monoton. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich einen Betrieb in einer anderen Stadt aussuchen. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Denken Sie doch auch einmal darüber nach, ob ein Studium für Sie interessant ist. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel „Studieren ohne Abi“ .

    Ganz besonders gefragt werden Fachkräfte in strukturschwachen Gebieten. Am Anfang Ihrer Karriere sollten Sie ruhig in mehreren Unternehmen gearbeitet haben. Aber nicht nur für 3-4 Monate sondern 1-2 Jahre sollten es schon sein. Auf jeden Fall arbeitet jedes Unternehmen auf seine Art, da ist es nicht verwunderlich, wenn Sie auch andere Techniken kennen lernen. Aktiv bewegen, müssen Sie sich allerdings selbst. Denken Sie immer daran, wenn Sie mit einem möglichen Arbeitgeber sprechen, müssen Sie interessant für ihn sein. Und Sie verkaufen an ihn Ihre Arbeitskraft und die muss hohen Ansprüchen gerecht werden. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

    Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
    Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen? Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autoren: M. Weiss & Ayu Damayanti ( Praktikantin) |  Bild & Thumb: A. Damayanti  |  Quellen: http:www.hessischer-musikverband.de, www.gdm-online.com, www.mfm.uni-leipzig.de,www.musikindustrie.de, mfm.uni-leipzig.de,www.lmr-rp.de,  Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )

  • 7 auf einen Streich…..7 Pianisten, 7 Konzertflügel …ein Konzertfeuerwerk in Frankfurt

    Wow, damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Aus dem Programm ging hervor „farben der frühe“ für sieben Klaviere. Das riß mich nicht unbedingt vom Hocker, aber ich sollte von dieser Veranstaltung berichten. Mathias Spahlinger, ein Komponist aus Frankfurt/Hessen, hat 1997 für sieben Klaviere einen sechssätzigen Klavierzyklus geschrieben.  Sieben Pianisten von deutschen Musikhochschulen haben sich im Vorfeld in den verschiedensten Lokalitäten zum „üben“ getroffen. Stellen Sie sich mal die Logistik vor; welches Musikhaus verfügt schon über 7 Konzertflügel in einem Raum. Aber die Pianisten, der Dirigent und der Komponist haben auch dieses Problem gelöst.

    Um 19:30 Uhr begann das Konzert. Schon etwas ungewöhnlich, diesmal saßen wir, d. h. die Zuschauer auf der Bühne und sahen den Pianisten sozusagen auf Ihre Hände. Ein tolles Erlebnis. Kannte ich bisher nur von Logenplätzen. Ein Zwiegespräch zwischen Julia Cloot, Leiterin des Instituts für zeitgenössische Musik an der HfMDK Frankfurt und Mathias Spahlinger eröffnete den Abend. Na ja, jetzt wussten wir schon etwas mehr. Aber was dann folgte, war ein 50-minütiges, regelrechtes Feuerwerk, nein Staccato, ein unglaubliches Zusammenspiel und Aufnehmen von Tönen und Harmonien durch die Pianisten. Für mich ein völlig unerwartetes Musikerlebnis der ganz anderen Art. Danke!

    Ich wünsche mir, dass noch viel mehr Menschen so ein Glück haben wie ich, ein solches Klangerlebnis erleben zu dürfen. Am liebsten würde ich Ihnen zurufen „weiter so“, aber so wird ja kein Artikel geschrieben….Vielleicht können Sie, liebe Leser, ein solches Projekt mit unterstützen. Mehr Informationen zur Gesellschaft der Freunde und Förderer erhalten Sie bei: Beate Eichenberg info@hfmdk-freunde.de


    Folgende Musiker haben an dem Abend musiziert:

    Axel Grammelspacher, Klavier 1
    Eike Wernhard, Klavier 2
    Everett Hopfner, Klavier 3
    Catherine Vickers, Klavier 4
    Neus Estarellas Calderón, Klavier 5
    Mireia Vendrell, Klavier 6
    Björn Lehmann, Klavier 7
    Christof M. Löser, Dirigent


    Mathias Spahlinger, Komponist

    Heute werden in Hessens Hochschule für Musik, Theater und Tanz rund 900 Studierende von 60 Professoren und 350 Lehbeauftragten unterrichtet. Die HfMDK ist eine vernetzte Hochschule, die in die Gesellschaft hineinwirkt und für die Gesellschaft ausbildet, in enger Zusammenarbeit mit wichtigen regionalen und überregionalen Kulturinstitutionen. Sie hat einen klaren Auftrag: Sie will für die Kunst begeistern- und damit den Erhalt und Ausbau eines lebendigen Kulturlebens gewährleisten.

    Mit jährlich etwa 200 öffentlichen Veranstaltungen und zahlreichen Kooperationen mit allen namhaften Kulturinstitutionen der Rhein-Main-Region trägt die HfMDK aktiv zu einem Mehr an Lebensqualität in der Region bei. Quelle: HfMDK

    (Autoren: A. Damayanti &  M.Weiss | Bild und Bearbeitung: A. Damayanti | Ort: Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/M. am 25. Oktober 2011 | Quelle: www.hfmdk-frankfurt.info)

  • Aufwertung der Kulturmetropole Hamburg durch Orchesterakademie! Jetzt noch schnell bewerben!

    Hamburg hat es geschafft….nein, in Wirklichkeit haben sich die Kulturschaffenden durchgesetzt und einen neuen Pluspunkt hinter die Kulturmetropole Hamburg gesetzt.

    Die Orchestermusiker der Philharmoniker Hamburg stellen sich der Aufgabe und möchten die Lücke zwischen Hochschulausbildung und Praxis in einem Orchester schließen. Sozusagen von Theorie in die Praxis. Bis zu zehn Plätze sollen für den Spitzennachwuchs des Philharmonischen Staatsorchesters im Orchester freigehalten werden.  Dank der Sponsoren von Hapag Lloyd, der Oscar-und-Vera-Ritter-Stiftung und einer Anschubfinanzierung der Kulturbehörde kann dieses Projekt nun starten.

    So können Sie Berufsmusiker werden?
    Mit € 1.000 monatlich sollen die „Praktikanten“ zwei Jahre lang in den Bereichen Kammermusik, Mentales Training und Orchesterpraxis „fit“ gemacht werden. Weitere Informationen finden Sie hier.  Ziel ist der Beruf: Berufsmusiker.

    Bewerbungsunterlagen können Sie hier bestellen  info@philharmoniker-hamburg.de

    Wir wünschen Ihnen viel Erfolg.

    Hier finden Sie außerdem Stellenangebote für Musiker.

    Berufe auf mentoring4u im Bereich Musikinstrumente
    Klavier- und Cembalobauer, Bogenmacher

    (Autor: M. Weiss  |  Quelle: www.philharmoniker-hamburg.de)

  • Klavier- und Cembalobauer/in plus Erfahrungsbericht

    Klavier- und Cembalobauer/in
    Klavier- und Cembalobauer/innen fertigen Einzelteile für Pianos, Flügel und Cembaliund montieren diese zu fertigen Instrumenten. Außerdem reparieren, restaurieren und stimmen sie diese Instrumente.

    Klavier- und Cembalobauer/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem BerufBildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO). Diese bundesweit geregelte 3 1/2-jährige duale Ausbildung mit Fachrichtungen findet im Ausbildungsbetriebund in der Berufsschule statt. Sie erfolgt in einer der folgenden Fachrichtungen:
    • Cembalobau
    • Klavierbau

    Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:
    1. Ausbildungsjahr € 300.
    2.Ausbildungsjahr € 400
    3. Ausbildungsjahr € 430
    4. Ausbildungsjahr € 450

    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Ähnliche Berufe hier auf Mentoring4u
    Bogenmacher/in

    Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
    Sie sind musikalisch begabt und greifen gern in die Taste? Vielleicht ist Klavier- oder  Cembalobauer/in der richtige Beruf für Sie.

    Falls Sie noch nicht sicher sind, ob Ihre Interessen und Fähigkeiten in diesem Beruf liegen, ist es empfehlenswert ein Praktikum in diesem Beruf zu absolvieren. In den Fachrichtungen Cembalobau und klavierbau haben Sie die Gelegenheit das Praktikum in handwerklichen Klavierbauerwerkstätten und in kleineren bis mittleren Industriebetrieben des Instrumentenbaus, Konzerthäusern, in Musikschulen oder an Konservatorien zu machen.

    Trauen Sie sich, Verbände wie Bund Deutscher Klavierbauer e.V ,Bundesverband Klavier e.V, Bundesinnungsverband für das Musikinstrumenten-Handwerk,  Bundesverband der deutschen Musikinstrumentenhersteller anzusprechen, denn sie können Ihnen ganz bestimmt bei der Suche des richtigen Ansprechpartners helfen. Eine weitere Möglichkeit Informationen über diesen Beruf zu sammeln, wäre z. B. bei der Musikmesse Frankfurt .

    Die perfekte Bewerbungsmappe
    Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

    Tipps für die Bewerbung
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und PlanB
    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

    Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Sie müssen nur wissen, wo Sie wirklich hin wollen. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich einen Betrieb in einer anderen Stadt aussuchen. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Denken Sie doch auch einmal darüber nach, ob ein Studium für Sie interessant ist. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel „Studieren ohne Abi“ .

    Ganz besonders gefragt werden Fachkräfte in strukturschwachen Gebieten. Am Anfang Ihrer Karriere sollten Sie ruhig in mehreren Unternehmen gearbeitet haben. Aber nicht nur für 3-4 Monate sondern 1-2 Jahre sollten es schon sein. Auf jeden Fall arbeitet jedes Unternehmen auf seine Art, da ist es nicht verwunderlich, wenn Sie auch andere Techniken kennen lernen. Aktiv bewegen, müssen Sie sich allerdings selbst. Lesen Sie hier beispielsweise den Erfahrungsbericht von Frau Pfefferkorn, wie man über den Einzelhandelskaufmann zum Klavierbau kommt.  Seien Sie also flexibel. Denken Sie immer daran, wenn Sie mit einem möglichen Arbeitgeber sprechen, müssen Sie interessant für ihn sein. Und Sie verkaufen an ihn Ihre Arbeitskraft und die muss hohen Ansprüchen gerecht werden. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

    Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
    Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen? Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autoren: M. Weiss & Ayu Damayanti ( Praktikantin) |  Bild & Thumb: A. Damayanti  |  Quellen:www.bdk-piano.de , www.pianos.de , www.das-starke-handwerk.de www. musik.messefrankfurt.com,   Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )