
Sie interpretieren Musikstücke solo, im Ensemble oder im Chor. Sänger/innen tragendie Stücke live auf der Bühne oder im Studio bei der Aufnahme von Tonträgern vor. Jenach Stimmlage und Musikrichtung fallen Repertoire und Rollen unterschiedlich aus.
Beispielsweise werden im Bühnenfach (Oper, Operette, Musical) neben der stimmlichen Qualifikation auch darstellerische Fähigkeiten erwartet, um die Gestaltungsideen des Regisseurs bzw. der Regisseurin umsetzen zu können. Bis eine Arie oder ein Rocksong der Öffentlichkeit präsentiert werden kann, ist viel Probenarbeit erforderlich. Sänger/innen sind, wenn sie sich nicht durch Manager/innen vertreten lassen, neben ihrer künstlerischen Arbeit auch mit Selbstmanagement und Eigenpromotion beschäftigt. Dazu gehört u.a., neue Kontakte zu Veranstaltern aus Kultur oder Wirtschaft zu knüpfen, Auftritte zu organisieren oder Interviews zu geben. Daneben können sie auch Gesangsunterricht geben. Nach einem Studium stehen ihnen auch Tätigkeiten in Wissenschaft und Lehre offen.
Je nach Musiksparte arbeiten Sänger/innen zum Beispiel an Opern- und Schauspielhäusern, an Musicalbühnen, bei Konzertveranstaltern und in Musikclubs, aber auch bei Hörfunk-, Film- und Fernsehanstalten. Darüber hinaus können sie als selbstständige Lehrer/innen z.B. im privaten Bereich oder an Konservatorien Gesangsunterricht geben oder in kirchlichen Einrichtungen tätig sein.
Sänger/in ist eine Ausbildung, die durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt ist.
Die Lehrgänge dauern 4 bis 6 Jahre und werden von Musikakademien durchgeführt.
Die Ausbildung wird ggf. mit folgenden Schwerpunkten angeboten:
• Konzert-, Bühnen- und Chorgesang
• Operngesang
• Popularmusik
Daneben besteht die Möglichkeit, Gesang an Hochschulen zu studieren.
Vorausgesetzt wird in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss.
Der Besuch von schulischen Einrichtungen wird nicht vergütet.
(Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)
Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
Als Sänger müssen Sie sich mit mit jedem Auftritt dem Publikum und der Kritik stellen. Dieser Beruf erfordert nicht nur stimmliche Begabung, eine gute musikalische Vorbildung, sondern auch überdurchschnittlichen Einsatz, und zwar körperlich wie geistig. Denn Sie müssen in diesem Beruf mit unregelmässiger Arbeitszeit rechnen.
Um sich zu vergewissern, dass der Beruf Sänger/in Ihren Traumberuf entspricht, ist ein Praktikum empfehlenswert bevor der Berufswahl zu absolvieren. Ihre praktischen Erfahrungen in diesem Beruf können Sie beispielsweise an Opern- und Schauspielhäusern, an Musicalbühnen, bei Konzertveranstaltern und in Musikclubs, aber auch bei Hörfunk-, Film- und Fernsehanstalten machen
Verbände wie Chorverband Höxter- Warburg e.V. , Chorverband Berlin e.V. , Deutscher ChorverbandundKirchenchorverband Baden können Ihnen ganz bestimmt bei der Suche nach dem passenden Ansprechpartner helfen.
Sie haben z.B. bei dem Dr. Hoch’s Konservatoriumoder bei der Messe chor.com Dortmund die Möglichkeit weitere Informationen über diesen Beruf zu sammeln.
Ähnliche Berufe hier auf Mentoring4u:
Klavier- und Cemballobauer/-in
Bogenmacher/-in
Holzblasinstrumentenmacher/in
Geigebauer/in
Orgel- und Harmoniumbauer/in
Bogenmacher/in
Die perfekte Bewerbungsmappe
Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!
Tipps für die Bewerbung
Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!
Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online
Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und PlanB
Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!
Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Sie müssen nur wissen, wo Sie wirklich hin wollen. Halten Sie Ohren und Augen offen. Gibt es in Ihrer Umgebung vielleicht Musiker, die keiner kennt? Planen Sie mit diesen doch mal einen Auftritt. Und schon sind Sie mitten drin und nicht außen vor. Beziehen Sie Ihren Arbeitgeber mit ein. Entwickeln Sie neue Strategien, vielleicht sogar für Musiker aus Ihrem Bekanntenkreis. Festivals zu besuchen muss ein Hobby von Ihnen sein. In jeder Stadt gibt es Event- und Marketingagenturen, die ständig auf der Suche nach quirligen Mitarbeitern sind. Denn nur wenn Sie über den Zaun schauen, werden Sie langfristig auch Karriere in Ihrem Metier machen. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich einen Betrieb in einer anderen Stadt aussuchen. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Denken Sie doch auch einmal darüber nach, ob ein Studium für Sie interessant ist. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel “Studieren ohne Abi“ .
Denken Sie immer daran, wenn Sie mit einem möglichen Arbeitgeber sprechen, müssen Sie interessant für ihn sein. Und Sie verkaufen an ihn Ihre Arbeitskraft und die muss hohen Ansprüchen gerecht werden. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.
Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen? Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.
Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!
Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.
(Autoren: M. Weiss & Ayu Damayanti ( Praktikantin) | Bild & Thumb: A. Damayanti | Quellen: http: www.hessischer-musikverband.de, www.gdm-online.com, www.mfm.uni-leipzig.de,www.musikindustrie.de, mfm.uni-leipzig.de,www.lmr-rp.de, Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )
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