Geigenbauer/in mit PlanB

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gepostet am : 04-12-2011 | von : A_Damayanti | Kategorie : Ausbildung, Job, Plan B
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Geigen sind empfindliche Instrumente und sehr aufwendig in der Herstellung. Geigenbauer/ innen sind Experten für die Fertigung dieser und anderer Streichinstrumente. Ob Bratsche, Cello oder Kontrabass – sie wissen, welche Rohhölzer am besten geeignet sind und mit welchen Verarbeitungstechniken sie optimale Ergebnisse erzielen. Aus verschiedenen Holzarten sägen, hobeln, schleifen und schnitzen sie Instrumentenböden und -decken, Zargen, Hälse sowie Schnecken und leimen die Teile anschließend zusammen. Sorgfältig wählen sie den Lack für die Oberfläche aus, denn er beeinflusst den Klang des Instruments. Nach dem Zusammenbau prüfen sie die Funktionsfähigkeit und Spielbarkeit des Instruments und verbessern durch Nacharbeiten die klanglichen Eigenschaften. Dazu sollten sie das Instrument selbst spielen können. Zudem reparieren sie auch beschädigte Geigen oder restaurieren historisch wertvolle Instrumente.

Hauptsächlich arbeiten Geigenbauer/innen in Betrieben des Geigenbauer-Handwerks.
Darüber hinaus können sie auch in Reparaturwerkstätten des Musikalien-Fachhandels, in Museen mit Restaurierungsabteilungen für Musikinstrumente oder bei Musikinstrumentengroßhändlern tätig sein.

Geigenbauer/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung(HwO). Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird im Handwerk angeboten.Auch eine schulische Ausbildung ist möglich.
Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:
1. Ausbildungsjahr: € 300
2. Ausbildungsjahr: € 400
3. Ausbildungsjahr: € 430

(Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
Interesse an Musik, Spaß am Kundenkontakt und gute Konzentrationsfähigkeit werden in diesem Beruf verlangt. Lernen Sie den Beruf Geigenbauer/-in näher kennen.Ein Praktikum zu absolvieren, macht Sinn! Durch das Praktikum werden Sie den Einblick in den Berufsalltag eines/-r Geigenbauer/- in erhalten. Ihre praktischen Erfahrungen können Sie beispielsweise in Betrieben des Geigenbauer-Handwerks, Reparaturwerkstätten des Musikalien-Fachhandels, in Museen mit Restaurierungsabteilungen für Musikinstrumente oder bei Musikinstrumentengroßhändlern sammeln. Nutzen Sie die Datenbank der unten genannten Verbände, versuchen Sie einen Meisterbetrieb in der Nähe von bekannten Orchestern zu finden.

An folgende Verbände haben Sie die Möglichkeit sich anzuwenden, falls Sie bei der Suche eines konkreten Ansprechpartners nicht fündig werden:
- Verband deutscher Geigenbauer und Bogenmacher e.V.
- Hessischer Musikverband e.V.
- Gesammtverband Deutscher Musikgeschäfte
- Deutscher Musikverläger-Verband e.V.
- Bundesverband Musikindustrie

Weitere Möglichkeiten sich über diesen Beruf zu erkundigen, wären beispielsweise bei der kommendenMusikmesse Frankfurt oder bei dem Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig.

Ähnliche Berufe hier auf Mentoring4u:
Klavier- und Cemballobauer/-in , Bogenmacher/-in
, Orgel- und Harmoniumbauer/in, Musikfachhändler/in oder Sie schreiben Kritiken über Veranstaltungen an Ihrem Heimatort. Hier ein Beispiel.

Die perfekte Bewerbungsmappe

Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

Tipps für die Bewerbung
Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und PlanB
Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Sie müssen nur wissen, wo Sie wirklich hin wollen. Halten Sie Ohren und Augen offen. Gibt es in Ihrer Umgebung vielleicht Musiker, die keiner kennt? Planen Sie mit diesen doch mal einen Auftritt. Und schon sind Sie mitten drin und nicht außen vor. Beziehen Sie Ihren Arbeitgeber mit ein. Entwickeln Sie neue Strategien, vielleicht sogar für Musiker aus Ihrem Bekanntenkreis. Festivals zu besuchen muss ein Hobby von Ihnen sein. Denn nur wenn Sie über den Zaun schauen, werden Sie langfristig auch Karriere in Ihrem Metier machen. Es mag etwas ungewöhnlich klingen, aber sprechen Sie auch Werbe- oder Event-Agenturen auf Möglichkeiten an. Vielleicht kennt man dort mögliche Kunden für Sie. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich einen Betrieb in einer anderen Stadt aussuchen. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten.

Denken Sie doch auch einmal darüber nach, ob ein Studium für Sie interessant ist. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel “Studieren ohne Abi“ .

Ganz besonders gefragt werden Fachkräfte in strukturschwachen Gebieten. Am Anfang Ihrer Karriere sollten Sie ruhig in mehreren Unternehmen gearbeitet haben. Aber nicht nur für 3-4 Monate sondern 1-2 Jahre sollten es schon sein. Auf jeden Fall arbeitet jedes Unternehmen auf seine Art, da ist es nicht verwunderlich, wenn Sie auch andere Techniken kennen lernen. Aktiv bewegen, müssen Sie sich allerdings selbst. Denken Sie immer daran, wenn Sie mit einem möglichen Arbeitgeber sprechen, müssen Sie interessant für ihn sein. Und Sie verkaufen an ihn Ihre Arbeitskraft und die muss hohen Ansprüchen gerecht werden. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen? Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

(Autoren: M. Weiss & Ayu Damayanti ( Praktikantin) |  Bild & Thumb: A. Damayanti  |  Quellen: http:www.hessischer-musikverband.de, www.geigenbauerverband.org,www.gdm-online.com, www.mfm.uni-leipzig.de,www.musikindustrie.de, mfm.uni-leipzig.de,www.lmr-rp.deLexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )


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