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Schlagwort: Studium

  • Fahrzeuglackierer/in


    Fahrzeuglackierer/in

    Sie lackieren Fahrzeuge und Aufbauten aller Art und gestalten sie ggf. mit Beschriftungen oder Motiven. Fahrzeuglackierer/innen beurteilen Karosserie- und Lackschäden und bereiten Untergründe z.B. durch Schleifen und Grundieren für die (Nach-) Lackierung vor. Mit Spritzgeräten und -pistolen, manchmal auch mit Pinsel oder Rolle tragen sie die einzelnen Lackschichten auf. Für spezielle Schriftzüge oder Ornamente verwenden sie Schablonen oder Folien. Sie versiegeln Hohlräume und konservieren Oberflächen mit Pflegemitteln wie Hochglanzpolituren und Hartwachsen. Darüber hinaus demontieren und montieren sie ggf. Bauteile, messen und prüfen die Funktion elektrischer, elektronischer,pneumatischer und hydraulischer Bauteile bzw. Systeme und setzen Fahrzeugverglasungen ein. Bei Automobilherstellern arbeiten sie meist an vollautomatisierten, computergesteuerten Lackierstraßen, die sie einrichten, bedienen, überwachen, warten und ggf. instand setzen.

    Hauptsächlich arbeiten sie in Fachwerkstätten für Fahrzeuglackierung. Außerdem sind sie in Unternehmen des Fahrzeugbaus oder auch in Werkslackierereien des Maschinen-und Anlagenbaus beschäftigt. Darüber hinaus können sie im Boots- und Yachtbau oder der Lackiererei von Schienenfahrzeugen, z.B. in Verkehrsbetrieben, eingesetzt werden.

    Fahrzeuglackierer/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungs-gesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO). Diese bundesweit geregelte 3-jährigeAusbildung wird in Industrie und Handwerk angeboten. Auch eine schulische Ausbildung ist möglich.

    Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:
    1. Ausbildungsjahr: € 400 bis € 492
    2. Ausbildungsjahr: € 442 bis € 526
    3. Ausbildungsjahr: € 510 bis € 604

    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung und Plan B
    oder was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht.

    Studieren ohne Abitur – Viele Wege führen ans Ziel! Aufgepaßt PlanB!

    Berufsausbildung in Deutschland – Ausbildung und duales Studium nach G8
    Ausbildung und duales Studium nach G8. 
Die Absolventenzahlen der nächsten Jahrgänge kumulieren sich in einigen Bundesländern so stark, dass es zu Engpäsen in einigen Studienfächern kommen wird. Da ist gute Information besonders wichtig, welche Studiengänge es gibt.

    Information ist alles 
Haut rein! Geht an die Hochschulen, sprecht mit Leuten, die schon das Studienfach belegt haben, auch ein Ranking im Netz hilft zur Einschätzung der Chancen. Und gut ist auch neugeschaffene Studiengänge und ungewöhnliche näher unter die Lupe zu nehmen. Vieles ist heute möglich in Kooperation mit Unternehmen. So gelingt Euch der Einstieg in die Praxis besonders leicht, da betriebliche Abläufe mit in den Studienablauf eingebunden werden. Im vorliegenden Mentoring4u TV-Ratgeber stellen wir Euch zunächst drei weltweit operierende Unternehmen vor.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
    Um diesen Beruf wie gewollt ausüben zu können, werden nach folgenden Fähigkeiten gefragt.
    Beobachtungsgenauigkeit, Handgeschick, Auge-Hand-Koordination, Handwerkliches Geschick und ganz besonders Technisches Verständnis.
    Empfehlenswert ist es, ein Praktikum zu absolvieren. Vielleicht auch schon im 3-wöchigen Schulpraktikum? Dadurch haben Sie die Gelegenheit diesen Beruf aber auch die handelnden Personen näher kennenzulernen. Wenn Sie sich dann sicher sind, dass es Ihr Traumberuf ist, dann ist es die beste Chance für die Zukunft praktische Erfahrungen zu sammeln. Damit wird sich Ihre Bewerbung um einen Ausbildungsplatz von den restlichen Bewerbern abheben.

    Hauptsächlich arbeiten Fahrzeuglackierer/innen Fachwerkstätten für Fahrzeuglackierung. Ebenso sind sie in Unternehmen des Fahrzeugbaus oder auch in Werkslackierereien des Maschinen-und Anlagenbaus beschäftigt. Darüber hinaus können sie im Boots- und Yachtbau oder der Lackiererei von Schienenfahrzeugen, z.B. in Verkehrsbetrieben, eingesetzt werden.

    Für detaillierte Fragen was sich rundum den Beruf handelt, können Sie sich für den richtigen Ansprechpartner an folgende Verbände wenden.
    – Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e.V.
    – Verband der Schweizerischen Lack- und Farbenindustrie

    Aufstiegsweiterbildung: Maler- und Lackierermeister/in, Industriemeister/in Fachrichtung Lack

    Hochschulbildungsgänge: Ingenieur/in für Farben, Lacke; Ingenieur/in für Verfahrenstechnik; Ingenieur/in für Chemietechnik

    Ähnliche Berufe auf Mentoring4u: Fahrzeuginnenausstatter/in

    Die perfekte Bewerbungsmappe
    Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV– Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

    Tipps für die Bewerbung
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung
    Haben Sie schon mal darüber nachgedacht noch eine Runde über eine Universität zu drehen, damit können Sie sich selbst noch einmal unter Beweis stellen. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel “Studieren ohne Abi“ .

    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

    Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Sprechen Sie beispielsweise neben Unternehmen des Fahrzeugbaus,  Werkslackierereien des Maschinen-und Anlagenbaus auch Boots- und Yachtbau und Lackiererei von Schienenfahrzeugen, z.B. in Verkehrsbetrieben an. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich ein renommiertes- nicht unbedingt großes Unternehmen, in einer anderen Stadt aussuchen. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Auf jeden Fall arbeitet jedes Unternehmen auf seine Art, da ist es nicht verwunderlich, wenn Sie auch nach der Lehrzeit Ihre Technik noch verbessern können. Aktiv bewegen, müssen Sie sich allerdings selbst. Seien Sie flexibel. Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln möchten. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

    Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
    Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen?” Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autoren: M. Weiss & Dilan Balci (Auszubildende) |  Bild & Thumb: Pixelio  |  Quellen: www.lackindustrie.de, www.vslf.ch und  Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )

  • „Ich dachte, Frankfurt ist Deutschland“ (Teil 2)


    1) Frankfurt am Main – Bahnhofshalle –  Wikipedia, 2011

    In der Kolumne „Hier bin ich Mensch, hier darf ich (‘s) sein“ erzählt unsere externe Redakteurin Annette von  Spiegel von jungen Menschen, die es aus fernen Ländern nach Deutschland verschlagen hat. Oft haben sie viel Leid erfahren und einen harten Weg hinter sich, manche hatten es etwas einfacher. Aber immer haben sie viel Hoffnung im Gepäck. Kann man in Deutschland auf Ausbildung, persönliche Entwicklung und, vielleicht später, ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben führen?

    Desi aus Bulgarien
    Heute erzählt sie die Fortsetzung der Geschichte von Desi, einer jungen Frau aus Bulgarien. „Und am Anfang habe ich nur Steaks und Pommes gegessen. Und O-Saft getrunken. Weil … ich musste ja ein bisschen aufpassen wegen dem Essen hier.“ Ich staune: Ich kannte nur die Perspektive als mitteleuropäischer Tourist in so genannten Schwellen- oder Entwicklungsländern. Dass man UNS unterstellen könnte, dass man Vorsicht walten lassen müsste mit unseren Lebensmitteln, da war ich bisher nicht drauf gekommen! 😀

    Hessisches Nationalgetränk und echte Briefe
    „Und Apfelwein. Sauer gespritzt, das ist gut“ höre ich den Nachsatz – ich, die Apfelwein nicht sonderlich ausstehen kann, obwohl ich hier geboren bin. Ich teile da fast vollends die Meinung eines Bekannten aus Franken: „Schmeckt irgendwie wie Pferdepisse …“. Ich frage nach Heimweh. „Ja, das gab es sehr viel. Ich habe jeden Tag telefoniert, mit meinen Eltern, mit meinen Freundinnen. Und wir haben viele Briefe geschrieben.“ Sie lächelt mädchenhaft: „So RICHTIGE Briefe – Papier und so …“. Ich wundere mich: „Aber das war vor 10 Jahren ungefähr. Da gab es doch schon Mail und so … Chat …“. Sie lächelt: „Aber so ein Brief, auf Papier, das ist schon etwas persönlicher ……“. Mensch. Da hat sie einfach recht! Sie ergänzt: „Und Päckchen haben sie geschickt ..“, lacht vergnügt: „… als wenn es hier NICHTS gäbe! :)“ Ich bin gerührt ob dieser einfachen, aber so wichtigen Dinge.

    Studium in Deutschland
    „Aber wie war denn nun dein Studium?“, frage ich. Ein weises, verschmitztes Grinsen: „Ja … am Anfang, da haben wir viel im Café gesessen. Es gab Leute, die waren schon im dritten oder fünften Semester, und die haben erzählt, wie man es machen muss, und wir hatten eine gute Zeit.“ „Ich habe am Anfang einfach nur viel geschlafen, ich weiß auch nicht, warum“, sagt sie. Und ich erinnere mich an meinen eigenen Studien-Beginn: Da war ich meist gegen 15 Uhr zu Hause – und habe mich, Nachteule, die ich bin, auch erstmal hingelegt. Es gab zu Beginn einfach so viel aufzunehmen, zu verarbeiten –  das scheint echt müde zu machen.

    Und ich denke „Jooo … Studenten-Leben halt …“.
    „Am Ende habe ich aber die Prüfungen nicht bestanden, und Leute, die es nicht so drauf hatten wie ich, haben das Semester geschafft! Ich war total sauer! Aber das war eine gute Lektion gleich am Anfang, denn in Deutschland muss man SCHON alles wissen für die Prüfung! Und nicht umsonst saßen diese Drittsemester, die uns Tipps gegeben hatten, mit uns Anfängern in denselben Kursen und in der Cafeteria …“.
    Die Prüfungen des zweiten Semesters hatte sie dann auch bestanden und sagt „Das gibt einem dann so eine Befriedigung, man kann garnicht mehr aufhören!“ (Ich dachte nur leise: „Hm … ich wünschte, ich hätte das während meines Studiums AUCH gespürt!) „… und wenn man die schriftliche Prüfung hatte, kam noch die mündliche.“ Ich sagte „Oh. Das würde mich ja voll stressen: Ne Abschluss-relevante Prüfung in einer anderen Sprache ……. und dachte an Vorstellungs-Gespräche auf englisch.


    2) – Zahlenwelten –                                      Illustration: A. Damayanti, 2011

    Die Top-Ten der deutschen Unternehmen
    Desi: „Nein. In einem Vorstellungsgespräch wird ja auch soziale Kompetenz und so weiter gecheckt. An der Uni wird tatsächlich einfach geschaut, ob du den Stoff verstanden hast.“ Sechseinhalb Jahre hat sie studiert und liegt damit innerhalb der „Toleranzzeit“. Nicht der erste Begriff, den ich als Deutsche mit Allgemeiner Hochschulreife („Abi“) zum ersten Mal höre :). Sie hat ihren Abschluss übrigens „mit 1,6 oder 1,7“ gemacht … „Ja, und wie ging das dann bei dir weiter? Ich erinnere mich an einen dubiosen  Vorstellungstermin mit Chauffeur …“. Sie winkt ab: „Also … es gibt Ranking-Listen wie „Die-Top-10-Firmen Deutschlands“ und so. Die muss man nicht vernachlässigen. Ich hatte zunächst einmal einen Termin, der war nix. Ich hatte mich da beworben und gedacht, das ist so ein lockeres Gespräch wie für meine Studenten-Jobs. Aber das war nicht so. Da kamen Fragen wie „Warum haben Sie sich während Ihres Studiums für diese Spezialisierung entschieden?“ Da konnte ich ja schlecht sagen „Weil der Typ in der Cafeteria damals gesagt hat „Der Prof ist voll geil!“


    3) Die MINT Fachkräftelücke – Graphik: Statista, 2011

    Formalien, kein lockeres Gespräch
    Ich habe gesehen: Die mochten mich, aber sie waren enttäuscht von mir. Ich hätte zu jedem Punkt in meinem Lebenslauf 3 – 4 Minuten frei erzählen können müssen! Da gab es tatsächlich Formalien, die man einzuhalten hat.“ Ich war wiederum beeindruckt von dieser klaren Zusammenfassung! Auf die Frage nach dem Stress mit dem Vorstellungsgespräch in einer anderen Sprache sagt Desi: „Wenn ich mir nicht sicher war, habe ich gesagt „Bitte formulieren Sie die Frage etwas anders“ – und ich bin voller Bewunderung für ihre pragmatische Sicht auf die Dinge. Etwas mehr davon hätte ich wirklich auch gerne …

    Bei Anruf – Job
    Ihr zweites Vorstellungsgespräch kam dadurch zustande, dass sie ihr Profil auf einem der großen Portale gepostet hatte: „Ich hatte – Kontakt per e-Mail bevorzugt – angegeben, und trotzdem klingelte dauernd mein Handy. Ich war total genervt und bin nicht dran gegangen. Irgendwann habe ich die Mailbox mal abgehört und zurückgerufen.“ Eines der DAX-notierten Unternehmen lud sie zum Gespräch nach Süddeutschland ein, und diese Dinge kann ich sogar aus eigener Erinnerung wiedergeben. Ihr potenzieller zukünftiger Chef, der – wie sie – in Frankfurt wohnte, bot ihr sogar an, sie mitzunehmen zum Gespräch nach Süddeutschland. Sie wollte aber lieber mit der Bahn fahren, um vor dem Gespräch ihre Ruhe zu haben. Es ging gut: Seit 15 Monaten ist sie in einem Trainee-Programm, das dann in der Folge diese qualifizierten Mitarbeiter ins Haupthaus übernimmt.

    Desi wirkt zufrieden. Sie steht aus meinem Sessel auf, im Begriff zu gehen, und sagt „Oh, ich hab zu viel Muskelkater – von zu viel Schlafen“. Sie hat gerade ein paar Tage Urlaub … :).

    (Autor: A. v. Spiegel | Thumb: A. Damayanti, www.mentoring4u.de | Bilder Artikel: 1) www.wikipedia.de | 2) A.Damayanti | 3) www.statista.com )

    Den ersten Teil von Desis Geschichte finden Ihr/Sie hier. Was habt Ihr/haben Sie für Erfahrungen im Ausland gemacht? Schreibt/Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de ! Die spannensten Erfahrungsberichte werden hier auf www.mentoring4u.de veröffentlicht.

    Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

  • „Ich dachte, Frankfurt ist Deutschland“ (Teil1)


    1) Frankfurt am Main – Blick auf den Römer –  Ayu Damayanti, 2011

    In der Kolumne „Hier bin ich Mensch, hier darf ich (‘s) sein“ erzählt unsere externe Redakteurin Annette von  Spiegel von jungen Menschen, die es aus fernen Ländern nach Deutschland verschlagen hat. Oft haben sie viel Leid erfahren und einen harten Weg hinter sich, manche hatten es etwas einfacher. Aber immer haben sie viel Hoffnung im Gepäck. Kann man in Deutschland auf Ausbildung, persönliche Entwicklung und, vielleicht später, ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben führen?

    Desi aus Bulgarien
    Heute erzähle ich euch von Desi, einer jungen Frau aus Bulgarien, die ich ganz gut kenne. Sie hat mich beeindruckt, weil sie ihren Weg fast wie nebenbei gegangen ist. Und geht. Und zwar erfolgreich. Sie sagt dazu „Ich weiß gar nicht, was ich Dir erzählen soll – was ist so Besonderes an mir?“ Für MICH ist es IMMER eine besondere Geschichte, wenn jemand in ein anderes Land geht und dort seinen – bzw. ihren – Weg macht!
    Dass es Desi mal nach Deutschland verschlagen würde, war nicht absehbar gewesen.  Obwohl es in Bulgarien, so habe ich heute im Gespräch mit ihr gelernt, offenbar nicht unüblich ist, ab der 7. Klasse ein deutsches, englisches, französisches, spanisches … Gymnasium zu besuchen. Hat sie aber nicht. Allerdings hatte sie Deutsch als zweite Fremdsprache, und zwar von der 7. bis zur 11. Klasse.

    Sprach-Pilger
    Klasse! Denn Euch wird es vermutlich nicht anders gehen als Desi und mir: Da pilgert man mit in der Schule erlernten Fremdsprachen-Kenntnissen ins Land der erlernten Sprache und versteht … nicht mal Bahnhof. Sprachunterricht in der Schule ist eben doch anders als das, was „im echten Leben“ gesprochen wird.

    Aber zurück nach Bulgarien. Desi ist 19, hat ihr Abitur gemacht, hat einen Freund – alles im Lot. Sie möchte studieren, so macht man das, aber der zündende Funke bleibt aus. Wie bei uns mit BWL war die laue Vision damals „Wirtschaft oder so …“. Sie jobbte, bereitete sich halt mal so auf die Aufnahmeprüfungen für’s Studium vor – was man halt so macht nach dem Abi, wenn das Herz nicht für eine berufliche Richtung schlägt.

    Blond und in Deutschland…
    Irgendwann lernt sie – im Chat – einen jungen Mann kennen. Garnicht ihr Typ, denn er ist blond 🙂 „Aber mir war es langweilig, und so habe ich ihn getroffen. Wir waren Kaffee trinken, dann haben wir das Lokal gewechselt, dann waren wir essen. Und dann noch mal Kaffee trinken.“ Ich erlaube mir mal vorwegzunehmen: Die zwei sind mittlerweile seit 12 Jahren zusammen, und nicht nur ich habe den Eindruck: Das könnten auch nochmal 36 mehr werden :))

    Damals galt jedenfalls: Blöd nur, dass dieser Typ zwar auch Bulgare ist, aber in Deutschland lebt. Sie halten täglich Kontakt, und irgendwann stellt sich die Frage, ob sie denn nicht auch in Deutschland studieren und zu ihm kommen könnte. Sie macht sich Gedanken: „Ein deutsches Diplom wird häufiger anerkannt als ein bulgarisches“ … „Diejenigen, die nach Deutschland gingen, sind auch geblieben – so schlecht kann es dort also nicht sein“ … „Na, wenn alle Stricke reißen: Zurück kann ich immernoch!“


    2) – Bücher –   Ayu Damayanti, 2011

    Ein Versuch – Drei Monate
    Also beantragt sie zwei Jahre, nachdem die beiden sich kennen gelernt haben, das übliche Dreimonats-Touristen-Visum, um Deutschland zu inspizieren. Und wir scheinen Gnade gefunden zu haben, denn sie beschließt, nach Deutschland zu gehen und dort zu studieren: Den Anfang macht sie mit einem VHS-Deutschkurs: „Ich war vielleicht ein bisschen arrogant und bin nicht in den Anfänger-Kurs gegangen, weil ich dachte, es reicht, wenn ich vorher noch in den alten Büchern aus der Schule blättere“.

    Deutsch-Intensiv ist auch intensiv
    Es folgt ein Deutsch-Intensiv-Kurs von einem Semester, der sie auf ein Studium vorbereitet: Die „Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH)“. „Das war wirklich nicht leicht. Wir waren 14 oder 16 Teilnehmer, und vier sind wirklich durchgefallen.“ Nun, sie gehörte zu denjenigen, die die Prüfung durchgestanden haben. Ungemein praktisch in dieser Zeit: „Wir hatten im Grunde einen Studenten-Status. Unter anderem konnte ich also z. B. arbeiten.“ Sie kellnerte zum Teil bis morgens um sechs Uhr, ihr Freund stand nachts auf, um sie von der Arbeit abzuholen. Die DSH-Prüfung war geschafft, sie konnte sich für einen Studienplatz bewerben. Da sie sich in Bulgarien auf Mathe und Englisch eingeschossen hatte, suchte sie hier nach etwas Ähnlichem und grinst, als sie sagt: „Und natürlich wollte ich viel Geld verdienen!“

    Wer will schon Informatik studieren?
    Nach ihrer Aussage übrigens ein Studiengang, den 60-70 % „Leute mit ……. wie heißt das noch? Nicht Ausländer …… ah, `mit Migrationshintergrund` belegen!“ Wir rätseln, warum das wohl so ist. Fazit: „Mathematik ist international. Und man muss keine Texte verfassen!“ Wie praktisch, dass Informatik keine Zugangsbeschränkungen hatte („Wer will schon Informatik studieren?!“), und so bestand auch nicht die Gefahr, von der ZVS in eine andere Stadt versandt zu werden.


    3) Frankfurt-Bockenheim – Blick auf den Messeturm –  A. v. Spiegel, 2011

    Orientierung in urbaner Eintönigkeit
    Auf meine Frage nach anfänglichen Schwierigkeiten überlegt Desi einen Moment. „Also .. ich fand, dass in Deutschland alle Häuser gleich aussehen! Ich habe mich einfach nicht orientieren können. Ein Mal z. B., da war ich schon ein Monat hier,  waren wir in dem Waschsalon [Anmerkung: von deren Wohnung ca. 100 m in derselben Straße], weil wir gerade keine Waschmaschine hatten. Aber wir hatten das Waschpulver vergessen. Ich habe gesagt, ich hole es, und nach fast einer Stunde war ich wieder da: Ich hatte mich total verlaufen, weil einfach alles gleich aussieht!“ [Anmerkung: Es handelt sich aber auch wirklich um ein Viertel mit Standard-Nachkriegs-Bauten]

    (Autor: Annette v. Spiegel | Thumb: A. Damayanti, www.mentoring4u.de | Bild Artikel: 1+2) A.Damayanti, 3) A.v. Spiegel )

    Die Fortsetzung von Desis Geschichte finden Sie hier am kommenden Sonntag, 20.11.2011. Schauen Sie einfach rein!

    Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

  • …und wer hilft mir bei der Finanzierung? Stipendium Teil 2: Alexander von Humboldt-Stiftung

    Allgemeine Informationen:
    Diese Stiftung für Naturforschung und Reisen wurde am 10.Dezember 1953 nach dem Name des Entdeckers und Kosmopoliten Alexander von Humboldt gegründet. Diese Stiftung setzt für die Chancegleichheit von Frauen und Männern in Forschung ein.

    Wer kann sich für was bewerben?
    Ausländische und deutsche Forscherinnen und Forschern aller Fachgebiete aus allen Ländern mit hervorragenden Leistungen werden durch diese Stiftung unterstützt.

    Unterschiedliche Forschungsstipendien zur Förderung  stehen zur Auswahl:

    Humboldt Forschungsstipendium für Postdoktoranden
    – Qualifizierte Forscher und Forscherinnen aller Fachgebieten können sich bewerben
    – Sie haben die Gelegenheit, ein selbst gewähltes, langfristiges Forschungsvorhaben (6-24 Monate) in Zusammenarbeit mit einem selbst ausgesuchten wissenschaftlichen Gastgeber an einer Forschungseinrichtung  in Deutschland zu verwirklichen.
    – Postdoktoranden können  sich maximal bis zu vier Jahre nach der Promotion und Wissenschaftler bereits mit Erfahrungen  höchstens bis zu zwölf Jahre nach der Promotion bewerben.

    Feodor Lynen- Forschungsstipendium für Postdoktoranden
    – Qualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachbereiche Deutschlands können sich bewerben.
    – Die Möglichkeit besteht, dass Sie, ein selbst gewähltes, langfristiges Forschungsvorhaben in Zusammenarbeit mit einem selbstausgesuchten wissenschaftlichen Gastgeber an einer Forschungseinrichtung in Deutschland verwirklichen.
    – Postdoktoranden können  sich maximal bis zu vier Jahre nach der Promotion und Wissenschaftler bereits mit Erfahrungen  höchstens bis zu zwölf Jahre nach der Promotion bewerben.

    Georg Forster- Forschungsstipendien für erfahrene Wissenschaftler
    – Qualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus einem Entwicklungsland können sich bewerben.
    – Die Möglichkeit besteht, ein selbst gewähltes, langfristiges Forschungsvorhaben in Zusammenarbeit mit einem selbstausgesuchten wissenschaftlichen Gastgeber an einer Forschungseinrichtung in Deutschland zu verwirklichen.
    – Postdoktoranden können  sich maximal bis zu vier Jahre nach der Promotion und Wissenschaftler bereits mit Erfahrungen  höchstens bis zu zwölf Jahre nach der Promotion bewerben.

    Mittelverwendung:
    Humboldt Forschungsstipendium für Postdoktoranden

    Die Stipendienhöhe ist von der akademischen und beruflichen Qualifikation, der derzeitigen Stellung sowie den Berufserfahrungen des Bewerbers abhängig und beträgt monatlich zwischen € 2.150 bis € 2.750 . Dazu erhalten die Stipendiaten auch eine Mobilitätspauschale sowie ein Beitrag zur Kranken- und Haftpflichtversicherung. Ebenso bekommen Sie von den Gastgebern direkt vor Anfang des Stipendienaufenthaltes in Deutschland einen 1 bis 2-monatigen Sprachkurs.

    Feodor Lynen- Forschungsstipendium für Postdoktoranden
    Das Stipendiumsgeld beträgt zwischen € 2.500 und € 2.800 monatlich. Die Höhe des Betrags hängt vom Ort und Familienstand des Stipendiaten ab. Maßnahmen wie Familienzuschläge sowie Beihilfe für Erziehungsleistungen werden im Rahmen des Stipendiums übernommen.

    Georg Forster- Forschungsstipendien für erfahrene Wissenschaftler
    Die Stipendienhöhe beträgt monatlich 2.250 Euro und kann für eine Dauer von 6 bis 24 Monaten gewährt werden. Zusätzliche Leistungen:
    – € 800 Forschungskostenzuschuss für Forschungsvorhaben in den Natur- und Ingenieurwissenschaften
    – € 500 Forschungskostenzuschuss für Forschungsvorhaben in den Geistes- Sozialwissenschaften
    – Sprachstipendium ein- bis zweimonatiger Sprachkurs an ausgewählten Sprachinstituten in Deutschland unmittelbar vor Beginn des Forschungsaufenthalts.
    – Einen Forschungsaufenthalt an einem Forschungsinstitut in einem anderen europäischen Land (nicht im Herkunftsland des Stipendiaten)

    Erfahrungsbericht
    Arief Wijaya ist einer der Wissenschaftler, der z. B. das Georg Foster Forschungsstipendium in diesem Jahr erhält.

    Bereits vorhandene Artikel auf mentoring4u zum Thema Stipendium
    Lesen Sie dazu auch unsere FundstelleMehr als nur eineTennis- Stiftung, Stipendium Teil 1, Stipendien-Selbsttest, Konrad Adenauer Stiftung,  Afrika-Stipendien, Stipendium für Orchestermusikerund unser Artikel vom 19.12.2010 „Menti geht ins Ausland“ .
    (Autor: Ayu Damayanti ( Praktikantin) |  Bild & Thumb: A. Damayanti  |  Quelle: www.humboldt-foundation.de)

  • Was können Eltern Ihren Kindern heute empfehlen? Diskutieren Sie mit uns

    Messe Menschen von oben
    Die Finanzkrise hinterlässt tiefgehende Strukturbrüche in Volkswirtschaften, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Staaten haben in bisher ungeahntem Ausmaß eingegriffen. Neue Rahmenbedingungen sind gesetzt worden, vor allem aber, es findet eine fast unermessliche Lastenverschiebung auf die nächsten Generationen statt.

    Vertrauen und Zuversicht in die eigenen Kräfte und der Gesellschaft schwinden.

    Sprüche wie „Du sollst es einmal besser haben als wir“ und „Dir steht die Welt offen“ sind für junge Menschen keine Unterstützung, um in der nach außen desolat scheinenden Wirtschaft und im Wirrwar von offenen Ausbildungsplätzen, Studiengängen und Fachkräftemangel die richtige Entscheidung zu treffen.

    Was können Eltern, Wissenschaftler, Manager und Politiker jungen Menschen heute empfehlen? Diskutieren Sie mit uns.

    (M. Weiss | Foto: stm | Quelle photocase)

  • …und wer hilft mir bei der Finanzierung? (Stipendium Teil 1)

    Eben weil wir immer wieder Anfragen von Schülern und Studenten bekommen, welche Organisationen Unterstützung in der Berufsausbildung und im Studium bieten, haben wir uns entschlossen uns dieses Themas regelmäßig anzunehmen. Begleiten Sie unsere neue Serie „Stipendium“.

    Kurze Beschreibung des Stipendiums
    Nach Heinrich Böll, parteinahe Stiftung von Bündnis 90/ Die Grünen wurde die Heinrich- Böll- Stiftung bezeichnet und sie präsentiert sich als „ Die Grüne politische Stiftung“. Nach der Betitelung des Namensgebers, der Literaturnobelpreisträger Heinrich Böll, tritt die Stiftung  für Demokratie, Zivilcourage, Menschenrechte sowie Selbstbestimmung und Gerechtigkeit ein. Ganz besonders konzentriert sich die Stiftung in den Fachgebieten wie Ökologie, nachhaltiges Wirtschaften und die Gleichberechtigung von Frauen und Männern.

    Wer  kann sich für was bewerben?

    Heinrich Böll Stiftung fördert Studierende und Doktoranden aller Fächer in Deutschland sowohl in Universitäten als auch in Fach-/ Hochschulen mit herausragenden Studien- bzw. Wissenschaftliche Leistungen, gesellschaftlichem Engagement und politisches Interesse. Neben den bisherigen Schwerpunkten in den Geistes-, Sozial-, Kunst- und Kulturwissenschaften ist die Stiftung auch an Studierenden der Wirtschafts-, Rechts-, Ingenieur- und Naturwissenschaften, der Mathematik und des Journalismus interessiert.

    Mittelverwendung
    – Promovierende haben ein Lebensunterhaltungsstipendium von ca. € 1.150 € monatlich für zwei Jahre Grundförderzeit inklusiv Verlängerungsoptionen höchstens bis 3 Jahre.
    – Studierende erhalten das Stipendium maximal bis zu € 597 (Elterneinkommensabhängig) und € 150 Büchergeld monatlich.
    – Stpendiaten und Stipendiatinnen werden von der Stiftung auch ideell unterstützt. Damit sind beispielsweise Beratungsangebote zu Studium und Promotion, Förderung durch Veranstaltungen wie Politische Bildung, Ausbau von Schlüsselqualifikationen, Förderung der Vorbereitung auf den Beruf gemeint.

    Bewerbungstermine bitte klicken Sie hier

    Allgemeine Informationen

    Die Evonik Stiftung wurde 2003 gegründet. Ziele wie Förderung von Wissenschaft und Forschung des Gebietes Naturwissenschaften Umweltschutz, nachhaltigen Entwicklung, Denkmalpflege, Volks- und Berufsausbildung z.B Erziehung und Kulturelle Zwecke verfolgt diese Stiftung.

    Wer kann sich für was bewerben?
    Studierende in Universitäten und Fachhochschulen bestimmter Studienschwerpunkte mit sehr guten akademischen Leistungen , die finanziell bedürftig sind, werden durch diese Stiftung gefördert.

    Die Förderungsdauer und der Förderungsumfang sind vom jeweiligen angestrebten Abschluss abhängig:
    Diplom- und Master Thesis: sechs Monate, € 250 – 400 monatlich
    Auslandssemester: sechs Monate, € 400 – 600 monatlich
    Promotionen: zwei Jahre (Option auf Verlängerung), € 1.050 monatlich
    Post-doc-Studien: ein Jahr, €1.000 – 1.500 monatlich

    Bewerbungsfrist:
    31. März 2012

    Mittelverwendung
    Erhaltene Fördermittel sind für die Studien bzw. die Aus- oder Fortbildung (nachweislich) einzusetzen.


    Allgemeine Informationen

    Im November 2008 wurde der gemeinnützige Verein von der Jobbörse ABSOLVENTA ins Leben gerufen.
    Im Unterschied zu anderen Stipendien funktioniert dieses Stipendium anders: Eingeschriebene Studenten und Absolventen haben die Möglichkeit ihre Stimmen abzugeben, welche Wunschkandidaten ein Stipendium erhalten sollen. die Wunschkandidaten werden auf der Website veröffentlicht. Bewerber mit den meisten Stimmen erhalten das Stipendium.

    Wer kann sich für was bewerben?
    Akademischen Nachwuchs aller Fachrichtungen, unabhängig von Studiennoten und sozialer Herkunft werden durch dieses Stipendium, mit bis zu € 5.000 unterstützt.
    Weitere Voraussetzungen zu diesem Stipendium finden Sie hier

    Mittelverwendung
    Die Stipendiaten absolvieren ein Auslandssemester , realisieren Projekte , bezahlen Ausgaben ihrer Promotion , ermöglichen sich den Master oder Lehrgänge und finanzieren Teile ihres Studiums  mit dem erhaltenen Stipendium.

    Bewerbung
    Ihre Bewerbung können Sie verschiedenartig und kreativ gestalten, beispielsweise als selbstgeschriebenen Lieder, Gedichte oder selbstgedrehte Cartoons und Filme.
    Die Stipendienvergabe erfolgt in drei Schritten: 1. Online Registrierung , 2. Bewerbung in einem Format Ihrer Wahl und 3. Abstimmungschluss.

    Erfahrungsberichte

    Katherine und Sören sind nur einige von den 14 Gewinner des Stipendiums im Jahr 2010.

    Bereits vorhandene Artikel auf mentoring4u zum Thema Stipendium
    Lesen Sie dazu auch  unsere Fundstelle  Was Sie für ein Stipendium leisten müssen, Stipendium der Konrad-Adenauer Stiftung,  Afrika-Stipendium , bewerben Sie sich für ein Stipendium als Orchestermusiker der Philharmoniker Hamburg oder organisieren Sie einen Besuch im Ausland. Lesen Sie dazu unseren Artikel Stipendien im Ausland  „Menti geht ins Ausland. Früher Amerika…..jetzt China?“

    Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Bewerbung!

    (Autor: Ayu Damayanti ( Praktikantin) |  Bild & Thumb: A. Damayanti  |  Quellen: www.mentoring4u.de , www.absolventa.de , www.boell.de, www.evonik-stiftung.de )

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  • KIT entwickelt Lesegerät für Blinde – Forschungsstandort bietet 80 moderne Studiengänge

    http://www.kit.edu/besuchen/pi_2011_8259.php
    Karlsruher Insitut für Technologie

    Wissenschaftliche Einrichtungen, Hochschulen und Gastwissenschaftler, Wirtschafts- und Industrieunternehmen: Kooperieren mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
     2009 wurde das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) als Zusammenschluss des Forschungszentrums Karlsruhe und der Universität Karlsruhe gegründet. Gerade aus solchen Kooperationen ergeben sich die interessantesten Konstellationen. Gemeinsam entwickeln Wissenschaftler ein technisch neuartiges Computer-Display in Blindenschrift.  

    Die gemeinsame Projektidee der Arbeitsgruppe am IMT mit dem Studienzentrum für Sehgeschädigte (SZS) am KIT wurde kürzlich beim BMBF-Zukunftsworkshop „Mensch-Technik-Kooperation – Systeme für den Menschen“ in Darmstadt ausgezeichnet. Für Sehbehinderte und Blinde werden Computertexte bislang mit Hilfe eines Braille-Zeile genannten Ausgabegeräts lesbar. An den Rechner angeschlossen überträgt es Buchstaben in tastbare Zeichen der Braille-Schrift. Eine Braille-Zeile stellt in der Regel 40, maximal 80 Zeichen eines Bildschirmtextes in der Blindenschrift dar,
    indem sich kleine Stifte elektronisch gesteuert aus der Fläche heben und senken. „Braille-Zeilen erfordern sehr hohe Produktionskosten und sind deshalb teuer“, sagt Dr. Bastian Rapp, der die Forschungsgruppe leitet.

    Seine Forschungsgruppe entwickelt ein Gerät, dass 960 Zeichen zugleich darstellt und sich zudem durch den Einsatz kostengünstiger Bauteile
    preiswert produzieren lässt. Statt der Stifte ertastet der Nutzer bei diesem Display die punktförmigen Ausbuchtungen einer Kunststoffoberfläche, die sich verformt, indem Wasser durch kleinste Kanäle geschleust wird. Mikroventile sorgen mit Hilfe von Paraffin für das Öffnen und Versiegeln von Membranen und damit für die jeweils gewünschte Leitung der Flüssigkeit. „Wir können mit dieser reaktionsschnellen Technik auf sehr kompaktem Raum zahlreiche Segmente adressieren, das Display hat etwa die Größe eines DIN A 4-Blattes“, sagt Rapp. Gratulation!

    http://www.kit.edu/studieren/index.php

    Warum berichtet mentoring4u über solch ein Thema?
    Wir möchten damit die Aufmerksamkeit unserer Leser nicht nur auf Forschungsprojekte richten, sondern Sie auch auffordern mit zu gestalten. Wo wird was studiert, geforscht, entwickelt? Welche Anforderungen werden an Sie gestellt? Kannten Sie das Projekt bereits? Ein Blick über den Zaun ist es wert. 

    Gerne stehen wir für Rückfragen zur Verfügung. Schreiben Sie an redaktion@mentoring4u.de

     (Autor: M. Weiss  |  Quelle: www.kit.edu)

  • Studienanfang 2011 ….unerwartetes Gedränge an den meisten Universitäten… unser TV-Magazin für Absolventen und Berufseinsteiger


    Ausbildung und duales Studium nach G8

    Die Absolventenzahlen kumulieren sich in einigen Bundesländern so stark, dass es zu Engpäsen in einigen Studienfächern kommt. Da ist gute Informatin besonders wichtig. Haut rein! Geht an die Hochschulen, sprecht mit Leuten, die schon das Studienfach belegt haben, auch ein Ranking im Netz hilft zur Einschätzung der Chancen. In dem Film auf Mentoring4u stellen wir drei weltweit operierende Unternehmen vor: DB Schenker als Logistikspezialist der Deutschen Bahn, dem Anbieter von Netzwerklösungen Cisco Systems Inc., die duale Hochschule Provadis Partner für Bildung und Beratung. Und um das klassische Vollzeit- Studium nicht zu vergessen: an der Uni Frankfurt (Studiengang Wirtschaftspädagogik) hat Mentoring4u auch nachgefragt.

    Weiter geht’s hier.

    (Autor: C. Amrhein / Quelle: www.mentoring4u.de)

  • Vom Kindheitstraum zum Traumberuf … ein Erfahrungsbericht

    Mein Name ist Fagr Eladly. Geboren wurde ich am 16.05.1993 in Mainz. Ich bin ägyptischer Herkunft und bin angehende Medizinstudentin und Ärztin. Mein Vater ist Biochemiker und Mikrobiologe, meine Mutter studierte Betriebswirtschaft.
    La Dina Peinlich Artikel
     
    Mainzer Schulerfahrungen
    Ich besuchte zwischen 1999 und 2003 die Goethegrundschule und entschloss, nach dem ich eine Empfehlung für das Gymnasium erhalten hatte, das Gymnasium am Kurfürstlichen Schloss zu besuchen und habe nun acht Jahre später meine Hochschulreife erlangt.
    Im Oktober werde ich mein Medizinstudium beginnen
     
    Faszination
    Die Faszination an Medizin, Forschung und den menschlichen Körper habe ich bereits als Kind gespürt und war mir im Grunde sicher diesen Bereich, wenn nicht ausschließlich, zu wählen. Ich möchte dennoch auf meine Schulzeit zurückgreifen, zumal sie mich maßgeblich beeinflusst, geprägt hat.
     
    Respekt
    Nachdem ich mit elf Jahren anfing, aus eigener und fester Überzeugung ein Kopftuch zu tragen, musste ich zunächst mit Vorurteilen, Fehleinschätzungen zurechtkommen und kämpfen, Fehleinschätzungen, die auf gravierende Weise von der Einschätzung meiner Person vorher abwichen. Spätestens nach einem Jahr hatte ich mich, bedingt durch Fleiß, Ehrgeiz und Engagement insgesamt etabliert und Respekt erlangt, wobei mir weitere Konflikte, nie erspart blieben.

    Angespornt und unterstützt durch meine Eltern, die der Auffassung sind, dass konventionelle Maßstäbe nicht meinen entsprechen müssen und dass man über Erwartungen hinauswachsen kann, habe ich mit 14 Jahren, sowohl die zehnte, als auch die neunte Jahrgangsstufe in einem Schuljahr beendet; im Grunde ein Schuljahr übersprungen.
    Bereits in der zehnten Jahrgangsstufe hatte ich ein besonderes Interesse für Biologie, Biochemie und medizinischer Forschung, was meine Leistungskurswahl erheblich beeinflusst hat.

    Teil 2 lesen Sie am 23. September2011

    Förderung & Widerstand…
     
     (Autor:  Fagr Eladly  |  Bild: La Dina  & Thumb: M.Weiss)
  • „Auf die Socken, fertig, los!“ – Mentoren gesucht – Übernehmen auch Sie Verantwortung!

    Unter der Schirmherrschaft von Dr. Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.Wir übernehmen Verantwortung
    Auch im Herbst 2012 hat Mentoring4u wieder Schüler mit Mentoren aus Wirtschaftsunternehmen der Region zusammen gebracht. Dieses Initiative läuft mit großem Erfolg schon seit 2005 unter dem Motto “Führungskräfte schenken Zeit.“
    Hier eine kleine Auswahl unserer Partner, Freunde und Referenzen.

    Verschärfte Anforderungen für den Nachwuchs
    Schüler, Auszubildende und Studenten müssen sich heute immer früher für eine Berufs- oder Studienrichtung entscheiden. Medienberichte über Fachkräftemangel und Schreckensszenarien zu überfüllten Universitäten machen die Entscheidung und Orientierung nicht leichter. Besonders jetzt ist es wichtig, rechtzeitig Perspektiven aufzuzeigen für Schüler und Studenten gleichermaßen. Dafür haben wir ein eigenes Mentoring4u-TV-Magazin für Absolventen und Berufseinsteiger entwickelt.
    Schauen Sie mal rein.

    Nachhaltige Mentoren-Initiative
    „Auf die Socken fertig los!“ – So lautet das Motto der jährlich und deutschlandweit im Februar (Valentinswoche) und im November (Martinswoche) stattfindenden Mentorenveranstaltungen.  Auch Prominente Politiker sind manchmal mit dabei.
    2010 z. B. Dr. Henning Scherf, ehemaliger Bürgermeister der Stadt Bremen. Sein Thema: Wie wird man Bürgermeister? Oder einfach nur Bremer Eindrücke und Mentoren in Wiesbadener Abschlussklassen oder das Resumé der Valentins-Initiative 2011 .

    Termine der Mentoren-Initiative in der Martinswoche 2011:

    11.11.2011  Stuttgart
    16.11.2011 Elmshorn
    18.11.2011 Berlin/Neukölln
    23.11.2011 Frankfurt am Main

    Mentoring4u – Unterstützen Sie die Mentoren-Initiative 2011
    Das Besondere an mentoring4u ist der individuelle, fachbezogene Brückenschlag zwischen den Generationen. Machen Sie mit und unterstützen Sie die Mentoren-Initiative auch als exklusives  Mitglied des Mentoren-Netzwerkes Region D A CH.

    Eine gute Vorbereitung war auch der  1. Deutschen Mentorentag am 27. September’11 in Frankfurt/Main.

    (Redaktion mentoring4u | Foto: kikiiii | Bearbeitung: A. Korkis | Quelle:photocase)