Raumausstatter/in
Sie gestalten Innenräume, sowohl Wohn- als auch Geschäftsräume. Raumausstatter/innen beraten ihre Kunden, planen nach deren Wünschen die Raumausstattung und bereiten diese vor. Beispielsweise besorgen sie die benötigten Materialien und ermitteln die Kosten. Anschließend bereiten sie die Untergründe vor und gestalten die Räumlichkeiten: Sie entwerfen und verlegen Bodenbeläge, kleiden Wände und Decken mit Stoffen und Tapeten aus, dekorieren Fenster und Räume, montieren Licht-, Sicht- und Sonnenschutzanlagen. Außerdem beziehen sie ggf. Polstermöbel oder reparieren diese.
Hauptsächlich arbeiten Raumausstatter/innen in Fachbetrieben des Raumausstatterhandwerks.
Auch in handwerklichen Polsterwerkstätten oder Raumausstattungsateliers sind sie beschäftigt. Darüber hinaus sind sie z.B. in Innendekorationsabteilungen von Einrichtungshäusern tätig. Schauspielhäuser oder Fernsehanstalten kommen als weitere
Arbeitgeber infrage.
Raumausstatter/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung
(HwO).
Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird im Handwerk in folgenden
Schwerpunkten angeboten:
• Boden
• Polstern
• Raumdekoration sowie Licht-, Sicht- und Sonnenschutzanlagen
• Wand- und Deckendekoration
Auch eine schulische Ausbildung ist möglich.
Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:
1. Ausbildungsjahr: € 389
2. Ausbildungsjahr: € 422
3. Ausbildungsjahr: € 511
(Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)
Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
Um diesen beruf näher kennenzulernen, ist empfehlenswert ein Kurzpraktikum zu absolvieren. Das Praktikum ermöglicht es Ihnen Erfahrungen im Berufsalltag eines/r Raumstatter/in zu sammeln. Sie haben in diesem Beruf die Möglichkeit Ihre praktischen Erfahrungen bespielsweise in handwerklichen Polsterwerkstätten, Raumausstattungsateliers oder in Innendekorationsabteilungen von Einrichtungshäusern zu machen. Ihre Fähigkeiten wie gestalterische Kreativität und gutes räumliches Vorstellungsvermögen nach Kundenwünschen- und anforderungen zählen zu Vorrausetzungen dieses Berufes.
Falls Sie bei der Suche eines Ansprechpartners nicht fündig werden, würde sich ein Anruf bei folgenden Verbänden ganz bestimmt lohnen:
- Zentral Verband Raum und Austattung
- Landesinnungsverband des Raumsstatters Baden- Württemberg
- Landesinnungsverband Hessen des Raumstatter
- Landesinnungsverband Nordrhein für das Raumstatter
Weitere Informationen über diesen Beruf können Sie beispielsweise bei Messen oder Museen sammeln:
Imm cologne Messe, Qubique Messe Berlin, O. H. Hajek Museum (Konzeption der Raumgestaltung)undVitra Design Museum sind nur eingie davon. Behalten Sie die Termine im Auge und nutzen Sie Ihre Gelegenheit dort sich über den Beruf Raumsstatter/in zu erkundigen.
Das Gehalt eines/r Raumsstatter/in finden Sie hier.
Ähnliche Berufe hier auf Mentoring4u:
Bauzeichner/in undDachdecker/in
Die perfekte Bewerbungsmappe
Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!
Tipps für die Bewerbung
Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!
Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online
Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und PlanB
Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!
Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Sie müssen nur wissen, wo Sie wirklich hin wollen. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich einen Betrieb in einer anderen Stadt aussuchen. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Denken Sie doch auch einmal darüber nach, ob ein Studium für Sie interessant ist. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel “Studieren ohne Abi“ .
Ganz besonders gefragt werden Fachkräfte in strukturschwachen Gebieten oder im Ausland. Am Anfang Ihrer Karriere sollten Sie ruhig in mehreren Unternehmen gearbeitet haben. Aber nicht nur für 3-4 Monate sondern schon 1-2 Jahre sollten es schon sein. Denken Sie immer daran, wenn Sie mit einem möglichen Arbeitgeber sprechen, müssen Sie interessant für ihn sein. Und Sie verkaufen an ihn Ihre Arbeitskraft und die muss hohen Ansprüchen gerecht werden. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.
Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen? Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.
Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!
Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.
(Autoren: M. Weiss & Ayu Damayanti ( Praktikantin) | Bild & Thumb: A. Damayanti | Quellen: www.raumausstattung.de, www.liv-raum.de, www.handwerkermarkt.de, www.koelnmesse.de , www.zvr-info.de, www.qubique.com,www.gehaltsvergleich.com,www.design-museum.de,www.hajekmuseum.de,Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )
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