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Autor: D_Balci

  • „O nein! Die Kraft ist schwach, allein die Lust ist groß.“ Goethes „Faust“ 2012 in Frankfurt!

    Die Premieren am 14. und 15. September 2012 bildeten zugleich einen Fokus im Rahmen der Frankfurter Goethe Festwoche 2012.
    Flankiert durch ein umfangreiches theaterpädagogische Bildungs- und Begleitprogramm werden u. a. Frankfurter Hauptschüler eine eigene „Faust“-Performance erarbeiten und unter der Überschrift „Das verfluchte Hier!“ auf der großen Bühne präsentieren (am 6. und 7. Oktober).

    Eine neue Vortrags- und Gesprächsreihe unter dem Titel „Nach dem Fortschritt“ entwickelt Gedanken und Impulse ausgehend von Goethes „Faust“.

    Am 22. September folgte dann die Premiere „Doktor Faustus“ nach Christopher Marlowe als Puppenspiel speziell für Kinder ab 10 Jahren. Das Sekundärdrama „FaustIn and out“ von Elfriede Jelinek rundet den Faust-Schwerpunkt ab. Premiere war am 27. September, Regie führt Julia von Sell.

    Die Macher

    Stefan Pucher (Regie)
    Jahrgang 1956, studierte Theaterwissenschaft und Amerikanistik in Frankfurt am Main.
    Seine Anfänge als Regisseur liegen am Frankfurter TAT, wo er zusammen mit der britischen Gruppe Gob Squad erste Performances entwickelte. Es folgten Arbeiten am Theater Basel, dem Deutschen Schauspielhaus in Hamburg und dem Schauspielhaus Zürich, wo er unter Christoph Marthaler Hausregisseur wurde.
    Inszenierungen am Burgtheater Wien, den Münchner Kammerspielen, dem Thalia Theater Hamburg und der Volksbühne Berlin. 2005 wurde er in der Kritikerumfrage der Zeitschrift „Theater heute“ zum Regisseur des Jahres gewählt. Sechs seiner Inszenierungen wurden zum Theatertreff in Berlin eingeladen.

    Barbara Ehnes (Bühne)
    Studierte Freie Kunst und Bühnenbild bei Wilfried Minks und Marina Abramovic an der HfbK Hamburg und in Amsterdam sowie Literaturwissenschaft an der Universität Hamburg. Seit 1995 entwirft sie Bühnenbilder u. a. für das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg, die Münchner Kammerspiele, Schauspielhaus Zürich, Volksbühne Berlin, Thalia Theater Hamburg, Burgtheater Wien, Muziektheater Amsterdam, Salzburger Festspiele und Staatsoper Berlin. Seit 2000 arbeitet sie regelmäßig mit Stefan Pucher und entwirft Bühnenbilder für Jossi Wieler / Sergio Morabito, Stefan Bachmann, Lars-Ole Walburg, Calixto Bieito, Schorsch Kamerun, Sebastian Baumgarten und die Choreografin Meg Stuart. Eigene Inszenierte Installationen u. a. am HAU Berlin. Unter der Intendanz Frank Baumbauers (2001 bis 2009) gehörte sie um künstlerischen Leitungsteam der Münchner Kammerspiele. 2005 erhielt sie den deutschen Bühnenpreis „Opus“. Im Sommersemester 2011 wurde sie zur Professorin für Bühnenbild an der HfbK Dresden berufen.

    Marysol del Castillo (Kostüme)
    Absolvierte ihr Studium als Dipl. Kostümdesignerin an der Fachhochschule Hannover für Kunst und Medien bei Prof. Maren Christensen. Nach ihrem Studium assistierte sie am Schauspielhaus Hamburg unter der Intendanz von Frank Baumbauer und folgte Anna Viebrock und Christoph Marthaler an das Schauspielhaus Zürich. Während der Assistenzzeit entstanden von 1999 bis 2002 eigene Arbeiten, u. a. mit Christoph Schlingenseif und Anna Viebrock.
    Seitdem Kostümbilder für u. a. Nicolas Stemann, Stefan Pucher, Tom Kühnel, Sebastion Baumgarten, Falk Richter am Thalia Theater in Hamburg, Schauspielhaus Hamburg, Deutschen Theater Berlin, der Komischen Oper Berlin, der Schaubühne, dem Grand Theatre National in Brüssel, Schauspielhaus Köln, Burgtheater Wien, Schauspielhaus Dresden, sowie am Schauspielhaus Frankfurt. Seit 2011 Gastprofessorin an der FH Hannover und Mentorin an der UDK Berlin.

    Christopher Uhe (Musik)
    Der Songwriter, Sänger, Multiinstrumentalist und Autodidakt Christopher Uhe veröffentlichte zahlreiche Alben mit seinen Bands und bewegte sich einige Jahre an der Schnittstelle von Noise-Rock und Performance, mit Auftritten u. a. bei dem Urbanisierungskongress „Cities On The Move 6“ in Bangkok, der 8. Architekturbiennale in Venedig, dem Festival „Paris cherche Tokyo“ und anderen. Produzent u. a. für das Debüt-Album der Schauspielerin Julia Hummer. Seit 2005 Theaterarbeit mit Stefan Pucher im Prater der Volksbühne Berlin, am Schauspielhaus Zürich, den Münchner Kammerspielen und dem Deutschen Theater Berlin. Arbeiten als Theatermusik auch mit Gob Squad und She She Pop.

    Chris Kondek (Video)
    Geboren 1962 in Boston, arbeitet seit Anfang der neunziger Jahre als Videokünstler, zunächst in den USA, später auch in Europa. Er arbeitete u. a. mit der Wooster Group, Robert Wilson, Michael Nyman, und Laurie Anderson und prägte den Einsatz von Videotechnik im Theater maßgeblich. Es folgten Zusammenarbeiten u.a. mit Meg Stuart, Stefan Pucher, René Pollesch, Sebastian Baumgarten und Falk Richter an der Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, dem Züricher Schauspielhaus, dem Düsseldorfer Schauspielhaus, den Münchner Kammerspielen und den Bayreuther Festspielen. Seit 2000 entwickelt er eigene, vielfach ausgezeichnete Performances. Für die Produktion „Money – It came from outer Space“ wurde er mit dem Preis des Goethe – Instituts beim 8. Festival Politik im Freien Theater ausgezeichnet.

    Michael Eberth (Dramaturgie)
    Geboren 1943 in Lindau. Dramaturg u.a. am Schauspielhaus Frankfurt, an den Münchner Kammerspielen, bei den Salzburger Festspielen, am Burgtheater in Wien; Chefdramaturg am Deutschen Theater in Berlin, am Düsseldorfer Schauspielhaus und am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Lehraufträge und Gastprofessuren u. a. an der Hochschule der Künste und der Freien Universität Berlin, am Institut für Schauspielregie und an der Hochschule für Angewandte Künste in Hamburg. In der Reihe „Backstage“ des Verlages Theater der Zeit die Bände „Matthes“, „Finzi“ und „Eidinger“. Artikel und Essays in: Frankfurter Rundschau, Süddeutsche Zeitung, Der Tagesspiegel, Theater der Zeit, Theater heute, Die Zeit und anderen Publikationen.

    € 8 Einheitspreis für Schüler- und Studentenarten. Kartenbestellungen und weitere Informationen: Neue Mainzer Str. 15, 60311 Frankfurt/M.  Tel.: 069-212-37444 www.schauspielfrankfurt.de

    (Autor: Schauspielhaus Frankfurt | Bild: Birgit Hupfeld  |  Zitat Quelle: Goethe, Faust l, Mephisto, Auerbachs Keller)

  • „Ein Teil von jener Kraft, Die stets das Böse will und stets das Gute schafft.“ Goethes „Faust“ in Frankfurt!

    Zwei Regisseure stellen sich in Frankfurt Goethes „Faust“ und bringen je einen Teil der Tragödie in einem Doppelprojekt auf die Bühne.

    Beide „Faust“-Teile sind fünf Wochen lang (bis zum 21. Oktober 2012) in einer einmaligen En-suite. Bespielung zu sehen. Es sind sowohl Doppelvorstellungen beider „Faust“-Teile als auch Vormittagstermine für Schulklassen vorgesehen. Vor jeder Vorstellung findet eine Stückeinführung statt. Der Vorverkauf für alle angesetzten „Faust“-Termine läuft bereits seit dem 10. Februar 2012.

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    Hilf, Teufel, mir die Zeit der Angst zu verkürzen!

    Faust ist am Ende. Er, Professor, Forscher, Philosoph, Magier ist gescheitert. Das Wissen des Absoluten bleibt unerreicht und keine seiner Methoden hat sich als brauchbar erwiesen, dem Kern des Lebens auf die Spur zu kommen. Hoffnungslos, aber immer noch getrieben, hält er sein Leben für wertlos. Doch den Schritt in den Tod wagt er nicht.

    Kirchenglocken und Engelsgesang halten ihn ab, die Phiole mit dem Schlaftrunk zu leeren, die Erinnerung an seine Kindheit scheint auf, in der ihn noch nicht jener Erkenntniszwang quälte. Doch wie soll man leben, wenn alle bekannten Mittel versagen? Da tritt Mephisto in Fausts Leben und bietet ihm einen Pakt an: jeder Wunsch soll Faust erfüllt werden, aber wenn er für einen Augenblick mit der Welt versöhnt ist, fällt Mephisto im Gegenzug Fausts Seele zu.
    Die Reise der beiden beginnt.

    Faust steigert sich in maßlose, hybride Allmachtsphantasien. Wenn schon nicht im Wissen die Seligkeit liegt, dann vielleicht im Rausch? Von Drogen aufgeputscht, geblendet durch Zauberei, will er das Mädchen Gretchen besitzen. Sein Liebestrieb endet in Zerstörung. Egozentrisch auf die eigene Glückssuche fixiert, verschuldet er Gretchens Untergang und den ihrer Familie. Faust kann nicht gewinnen. Ein Riss zieht sich durch ihn hindurch. Omnipotent, gottgleich, allwissend will er sein und ist doch ein Mensch.

    Grenzenlosigkeit will er und erfährt doch nur die eigene Beschränktheit. Er scheitert an sich selbst, an seiner unmäßigen Gier nach Wissen und seinem Wunsch nach Befriedigung. Die Wette mit dem Teufel ist dabei die Weiterformulierung seines Dilemmas – unmöglich ist, was er sich wünscht. Denn das Verweilen, also die Befriedigung der Sehnsucht nach dem Glück ist nur in Allianz mit dem Verlust der eigenen Freiheit zu haben.

    Der Augenblick, der alle irdischen Beschränkungen niederwirft, der Absolutheit ergründbar und erfahrbar werden lässt, wird somit zugleich zum Augenblick der ewigen Gefangenschaft. Nachdem Stefan Pucher Mitte der neunziger kontinuierlich am TAT engagiert war, kehrt er nun mit seiner Faust-Inszenierung nach Frankfurt zurück. Er arbeitet zurzeit u.a. am Thalia Theater Hamburg, dem Schauspielhaus Zürich und den Münchner Kammerspielen und war mehrfach beim Berliner Theatertreffen vertreten.

    € 8 Einheitspreis für Schüler- und Studentenkarten. Kartenbestellungen und weitere Informationen: Neue Mainzer Str. 15, 60311 Frankfurt/M.  Tel.: 069-212-37444
    www.schauspielfrankfurt.de

    (Autor: Schauspielhaus Frankfurt | Bild: Birgit Hupfeld  |  Quelle Zitat: Goethe, Faust 1, Mephisto zu Faust, Studierzimmer I)

  • Wettbewerbsbeitrag 09/12 Junge Redaktion: “Integration und Konflikt”

    Das Thema Integration von Menschen mit Migrationshintergrund stellt mittlerweile ein stark überstrapaziertes Thema dar. Dieser Artikel möchte eine kaum diskutierte Frage thematisieren, nämlich ob die Verweigerung von Integration schlichtes rational-ökonomisches Verhalten der Einwanderer darstellt.

    Integration setzt auch einen Prozess der Interaktion mit der Aufnahmegesellschaft voraus. Das heißt, Freundschaften mit Deutschen eingehen, sich näher kommen und sich austauschen. Damit ist aber auch eine Änderung von Wertevorstellungen und Verhaltensformen des Menschen mit Migrationshintergrund verbunden. Das bedeutet Sozialisation.

    Bei einer Sozialisation werden Traditionen der Herkunftsgesellschaft hinterfragt. Das kann zu einem Konflikt mit der Herkunftsgesellschaft führen. In extremen Fällen sogar zur Ausgrenzung aus der Familie. Für Menschen mit Migrationshintergrund hat Familie einen besonders hohen Stellenwert, weil die ersten Generationen von Migranten im Aufnahmeland kaum über Kontakte verfügten und die Familie einer der wenigen Stützen für sie darstellte. Der Konflikt führt zu einem Ausfall von Netzwerken, welche finanzielle und emotionale Ressourcen bieten. Ressourcen, welche die Aufnahmegesellschaft den Migranten nicht ersetzen kann. Um so prekärer das Leben, desto größer die Abhängigkeit von der Familie. Armut und Arbeitslosigkeit ist bei Migranten besonders groß und deshalb auch die Abhängigkeit, was dazu führt, dass die soziale Kontrolle in der Familie hingenommen wird.

    Selbst weniger prekäre Situationen und weniger Abhängigkeit können Grund für den Erhalt von Werten und Verhaltensformen der Herkunftsgesellschaft sprechen. Auch ein erfolgreicher Geschäftsmann wird mit dem entsprechenden Habitus mehr Vertrauen in seinen Kreisen haben.

    Vielleicht würden wir mit dieser Herangehensweise das verzerrte Bild von „integrationsunfähigen /-unwilligen Türken oder Arabern“ aufheben können.

    Menschen mit Migrationshintergrund benötigen mehr Anreize sich zu integrieren. Dies schließt mit ein, dass die Diskriminierung von Deutschen türkischer Herkunft, die häufig bei gleicher Qualifikation aufgrund ihres Namens wesentlich schlechtere Chancen auf eine Stelle haben als einheimische Bewerber, beendet wird. Nur dann, so die These dieses Artikels wird die Abwägung zwischen der Aufnahmegesellschaft und den Ressourcen der eigenen Community künftig häufiger zugunsten ersterer ausgehen, Integrationsverweigerung also zurückgehen

    Schließlich möchte ich noch erwähnen, dass das Thema Integration nicht nur im Interesse der Migranten und Migrantinnen liegt. Angesichts der Tatsache, dass jedes dritte Kind einen Migrationshintergrund hat und der Mangel an Fachkräften, den wir jetzt schon haben und der in einigen Jahren dramatisch werden wird, ist das Thema Integration für dieses Land und seine Wirtschaft eine überlebenswichtige Angelegenheit. Arbeitgeber sollten verstehen, dass wenn sie Bewerber aufgrund ihres Migrationshintergrundes benachteiligen, auch sich selber damit schaden.

    (Autorin: Ayse Yildiz, Uni Marburg, Orientwissenschaften)

  • Studiengang: „Sprachwissenschaft (Linguistik)“

    Was ist Sprachwissenschaft?
    Der Studiengang „Sprachwissenschaft“ auch „Linguistik“ genannt, ist eine Wissenschaft die mit verschiedenen Konzepten die menschliche Sprache untersucht. Man beschäftigt sich mit Ihrer Entstehung, Ihrer Herkunft und der geschichtlichen Entwicklung der Sprache.

    Die Sprachwissenschaft wird in 3 großen Fachgebieten unterschieden:
    – die Allgemeine Sprachwissenschaft
    – die  Angewandte Sprachwissenschaft

    und je nach Universität wird als drittes Teilgebiet entweder die Vergleichende Sprachwissenschaft oder die Historische Sprachwissenschaft angenommen.

    Schau’s dir an! Folgende Universitäten bieten diesen Studiengang:
    • Universität Siegen
    • Universität Konstanz
    • Goethe Universität Frankfurt am Main
    • Eberhard Karls Universität Tübingen
    • Universität Leipzig

    Berufe auf Mentoring4u, die in eine ähnlich Richtung gehen: Logopäde/Logopädin, Atem-, Sprech- und Stimmlehrer

    (Autor: Dilan Balci | Bild & Thumb: Dilan Balci | Quelle: www.wikipedia.de, www.uni-siegen.de, www.uni-konstanz.de )

  • „Working Holidays“ – Nach dem Studium ins Ausland!

    Du hast noch keine Lust dich in das Berufsleben zu stürzen? Dann bist Du der ideale Kandidat für das Gap Year!


    Was sind „Working Holidays“?
    „Working Holidays“ oder auch „Work an Travel“; bedeutet die Kombination aus Jobben und Reisen.

    Die Bundesrepublik Deutschland hat mit insgesamt 6 Staaten (Australien, Neuseeland, Kanada, Japan, Südkorea und Hongkong) ein Working-Holiday-Programm ins Leben gerufen.

    Dafür benötigt man ein Working-Holiday-Visum.

    Wie erhalte ich einen „Working-Holiday-Visum“?
    Die Bedingungen für die Beantragung und für den Erhalt sind von Staat zu Staat unterschiedlich.
    Meistens müssen die Bewerber zwischen 18 und 30 Jahre alt sein. (Kanada bis 35; Singapur ab 17 Jahren).
    Vorraussetzung ist die Staatsbürgerschaft in dem jeweilig teilnehmenden Land (siehe oben)

    (Quelle: motograf / pixelio.de)

    Was ist mit dem „Working-Holiday-Visum“ möglich?
    Mit einem Working-Holiday-Visum hast Du die Möglichkeit, dich für einen bestimmten Zeitraum (meistens bis zu 12 Monaten) im Zielland aufzuhalten und dort zu Finanzierung Deines Aufenthaltes bezahlte Jobs anzunehmen.

    Damit das WHV nicht als reines Arbeitsvisum missbraucht wird, müssen die Jobs immer wechselnde Gelegenheitsjobs sein („Jobhopping“).

    (Autor: Dilan Balci | Bild: www.working-holiday-visum.de | Bildbearbeitung: Dilan Balci | Quelle: www.working-holiday-visum.de)

  • Stress macht vergesslich!

    Das Stress krank machen kann, ist längst bekannt. Doch das Risiko an Demenz zu erkranken, nimmt im Alter zu. Denn Dauerstress im Job mindert die Gedächtnisleistung.

    Studien klären auf:
    Bei Langzeitarbeitlosen ist es besonders gefährdet, psychisch und physisch an Stress zu erkranken.
    Denn sie sehen ihre Situation als nicht änderbar.

    Hält der Stress über mehrere Monate an, kann es selbst zum Absterben von Nervenzellen kommen. Denn Nervenzellen werden nicht wie Körperzellen nachgebildet. Wer sich also auf ne lange Zeit Stress zumutet, wird dadurch dümmer.

    Und wenn Stress nicht verkraftet werden kann, steigt das Risiko, an einer Depression zu erkranken.

    Berufe rund um dieses Thema? Wir haben einige, über die wir hier auf Mentoring4u berichteten für Euch aufgelistet:
    Heilerziehungspfleger/in
    Physiotherapeut/in
    Heilerziehungspfleger/in
    Altenpfleger/in

    (Autor: Dilan Balci | Bild & Thumb: www.zeit.de | Bilderbearbeitung D.Balci | Quelle: www.zeit.de)

  • Ein Beruf mit Zukunft: Trauerredner/in



    Verschlägt es auch Deine Sprache, wenn ein nahestehender Mensch verstorben ist?

    Frau Gabriele Jöhren ist Trauerrednerin. Seit fast 11 Jahren begleitet sie Menschen beim Abschied und hat bisher über 1300 Lebensgeschichten erzählt.

    Denn Jedes Leben ist es wert, erzählt zu werden. Dies ist das Motto der Trauerrednerin Fr. Jöhren.

    Du möchtest mehr über diesen Beruf und über Gabriele Jöhren erfahren?
    Dann schau doch mal bei www.die-ansprache.de nach. Die offizielle Webseite von Fr. Jöhren.

    Du hast schon solch eine Erfahrung gemacht und willst sie mit uns teilen? Dann schreibt uns Eure Erfahrung bitte an redaktion@mentoring4u.de oder hinterlasst doch einfach einen Kommentar !

    Auf Mentoring4u. findet Ihr auch noch Informationen zum  Berufsfeld Bestattungsfachkraft .

    (Autor: Dilan Balci | Bild & Thumb: www.die-ansprache.de | Bilderbearbeitung: D. Balci | Quellen: www.die-ansprache.de)

  • Islamisches Realgymnasium Wien

    In ganz Österreich leben ca. 400.00 Moslems. Das ist prozentual einer der höchsten Anteile in Europa. Und hier in Wien steht das einzige staatlich anerkannte islamische Privatgymnasium, gegründet von Kenan Örgün im Jahre 1999.

    An der Wand ein Graffiti in knalligen Farben, mit einer Sure des Korans. In diesem Gebäude glauben alle Schüler an Allah.

    Rund 270 Muslime gehen hier zur Schule, darunter türkisch-,  arabisch- und bosnischstämmige. Von 34 Lehrern teilen nur vier ihren Glauben.

    Die Lehrer unterrichten wie gewöhnlich auf Deutsch und nach österreichischem Lehrplan. Und nur zwei Stunden pro Woche gibt es islamischen Religionsunterricht.

    Kein großer Unterschied zu anderen Schulen
    Der ganz normale Unterrichtswahnsinn. Nur, dass an den Wänden Bilder von der Mekka, Kurzgeschichten über Hadsch und Poster von arabischen Musikern hängen.

    Schuldirektor Ludwig Sommer sieht keinen großen Unterschied zu anderen Schulen.
    Doch warum wollen die Eltern dann monatlich 120€ Schulgeld zahlen?

    Sie wollen, dass ihre Kinder in einem islamischen Umfeld aufwachsen.
    Denn an der Schule werden alle muslimischen Speisevorschriften eingehalten, Schweinefleisch ist Tabu!
    Auch die fünf Gebete am Tag werden eingehalten. Das ,Freitagsgebet ist verpflichtend und an islamischen Feiertagen ist schulfrei.

    Kopftuch ist Regel, aber keine Pflicht
    80% der Schülerinnen des Islamischen Gymnasiums tragen ein Kopftuch. Es ist zwar keine Pflicht, aber  Standard.
    Viele der Mädchen sind an anderen Schulen wegen ihres Kopftuchs beleidigt worden, sie fühlen sich jetzt  akzeptiert. Die Kehrseite der Medaille ist, dass am islamischen Gymnasium Mädchen ohne Kopftuch jetzt gemobbt werden.

    Auch im Sportunterricht treten oft Probleme auf. Dort weigern sich einige Mädchen bei Turnübungen mitzumachen. Töchter aus streng religiösen Familien dürfen nicht einmal bei Wandertagen oder Landschulwochen mitfahren. Einigen Eltern ist die Schule nicht islamisch genug.

    Ziel des Islamischen Gymnasiums
    „Das Ziel ist es, junge Muslime zu selbstbewussten, fleißigen und pflichtbewussten Bürgern der Republik Österreich und im Weiteren der Europäischen Union heranzubilden.“

    (Autor: Dilan Balci | Bilder & Thumb: www.irgw.at| Quelle: www.igwien.at)

  • „Komm, mach MINT“

    Was ist „Komm, mach MINT“?



    Ziel von „Komm, mach MINT“ ist es, mehr junge Frauen für MINT-Berufe* zu gewinnen, dafür hat sich ein breites Bündnis aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zum Ziel gesetzt.
    Auf Initiative von Bundesbildungsministerin Annette Schavan wurde am 17. Juni 2008 in Berlin der nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufe geschlossen.

    Und mit dem Motto „Komm, mach MINT!“ will die Bundesregierung gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft, Wissenschaft und Politik das Engagement für Frauen stärken.

    * MINT-Berufe sind Berufe im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, kurz MINT.

    Einige wissenschaftliche Studien gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2013,  bis zu 333.000 Akademiker/-innen fehlen werden (70.000 aus dem Bereich Naturwissenschaften & 85.000 aus den Ingenieurwissenschaften).

    Und genau deshalb darf nicht auf das Potenzial der Frauen verzichtet werden, denn ganz im Gegenteil muss vielmehr Potenzial von Frauen für naturwissenschaftliche technische Berufe mobilisiert werden.

    Mehr über „Komm, mach MINT“ erfährst du auf www.komm-mach-mint.de.

    (Autor: Dilan Balci | Bild, Thumb & Quelle: www.komm-mach-mint.de)

  • Workshop: „Try it!“ – Junge Frauen erobern die Technik – Bewerbungsschluss 31.8.12!!!

    Selbst aktiv werden und ausprobieren, Technik-Workshop für Schülerinnen!


    (Quelle: www.tu-berlin.de)

    Die Femtec.GmbH lädt zum nächsten „Try it! Technik Workshop“ bis zu 20 Mädchen ein, die an Naturwissenschaft und Technik interessiert sind. Bewerbungen sind noch bis zum 31. August 2012 möglich!

    Im viertätigen Programm hast Du neben der praktischen Erkundung auch die Möglichkeit, Gespräche mit Studentinnen und Fachfrauen aus den Natur- und Ingenieurwissenschaften zu führen, sowie die Chance auf einen Unternehmensbesuch.

    Wer kann sich bewerben?
    Schülerinnen der 11. bis 13. Klasse von Gymnasien und Oberschulen

    Termin
    31. Oktober – 03. November 2012

    Bewerbung
    Online-Bewerbungen (mit Kopie des letzten Zeugnisses und Motivationsschreiben)
    (www.femtec.org (Bereich „Bewerbungen“. Im Bereich „Schülerinnen“)

    Weitere Informationen und Kontaktdaten von Ansprechpartnern findest Du auf www.tu-berlin.de.

    (Autor: Dilan Balci | Quellen: www.tu-berlin.de, www.femtec.org)