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  • Chemielaborant/in

    Chemielaborant/in
    Sie prüfen organische und anorganische Stoffe bzw. Produkte hinsichtlich Art, Menge und Struktur (Analyse) und untersuchen chemische Prozesse. Zudem stellen Chemielaboranten und -laborantinnen Stoffgemische her und entwickeln bzw. optimieren das Syntheseverfahren von Präparaten. Wenn sie Strukturen und Eigenschaften von Stoffen untersuchen, nehmen sie z.B. fotometrische Gehaltsbestimmungen vor oder wenden chromatografische Verfahren an. Volumetrische, gravimetrische und spektroskopische Analysen führen sie ebenfalls durch. Mit unter zählen auch immunologische, diagnostische oder biotechnische Prüfungen zu ihren Aufgaben. Die Messungen und Versuchsabläufe protokollieren sie und werten diese am Rechner aus. Da Chemielaboranten und-laborantinnen oft mit gefährlichen Stoffen arbeiten, halten sie Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutzvorschriften sorgfältig ein.

    Chemielaboranten und -laborantinnen arbeiten in erster Linie in Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionslaboratorien der chemischen und pharmazeutischen Industrie, der Farben- und Lackindustrie oder der Nahrungsmittelindustrie. Sie sind auch in naturwissenschaftlichen und medizinischen Instituten von Hochschulen beschäftigt. Darüber hinaus können sie unter anderem in Firmen der chemischen Untersuchung und Beratung oder bei Umweltämtern tätig sein.
    Chemielaborant/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz(BBiG). Diese bundesweit geregelte 3 1/2-jährige Ausbildung wird in der Industrie angeboten. Durch Wahlqualifikationseinheiten verfügt dieser Beruf über eine flexible Ausbildungsstruktur. Auch eine schulische Ausbildung ist möglich.

    Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:
    1. Ausbildungsjahr:€ 659 bis € 721
    2. Ausbildungsjahr:€ 701 bis € 782
    3. Ausbildungsjahr:€ 743 bis € 862
    4. Ausbildungsjahr:€ 785 bis € 933

    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung und Plan B

    oder was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht.

    Studieren ohne Abitur – Viele Wege führen ans Ziel! Aufgepaßt PlanB!

    Berufsausbildung in Deutschland – Ausbildung und duales Studium nach G8
    Ausbildung und duales Studium nach G8. 
Die Absolventenzahlen der nächsten Jahrgänge kumulieren sich in einigen Bundesländern so stark, dass es zu Engpäsen in einigen Studienfächern kommen wird. Da ist gute Information besonders wichtig, welche Studiengänge es gibt.

    Information ist alles 
Haut rein! Geht an die Hochschulen, sprecht mit Leuten, die schon das Studienfach belegt haben, auch ein Ranking im Netz hilft zur Einschätzung der Chancen. Und gut ist auch neugeschaffene Studiengänge und ungewöhnliche näher unter die Lupe zu nehmen. Vieles ist heute möglich in Kooperation mit Unternehmen. So gelingt Euch der Einstieg in die Praxis besonders leicht, da betriebliche Abläufe mit in den Studienablauf eingebunden werden. Im vorliegenden Mentoring4u TV-Ratgeber stellen wir Euch zunächst drei weltweit operierende Unternehmen vor.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
    Verantwortungsbewusstsein beim Umgang mit Chemikalien und Geräten, ebenso Freude am Umgang mit Computern und technischen Geräten sollte vorhanden sein.
    Bei Ihren Arbeiten müssen Chemielaboranten mit hoher Verantwortung insbesondere die Vorschriften und Regelungen zur Arbeitssicherheit, zum Gesundheitsschutz, zum Umweltschutz sowie zur Qualitätssicherung berücksichtigen, ebenfalls sollten Sie ein sehr großes naturwissenschaftliches Interesse besitzen.

    Wenn Sie sich immer noch nicht ganz sicher sind, in welche Richtung Sie sich entscheiden möchten, wäre es sinnvoll ein Praktikum zu absolvieren. Hier sind einige ganz wichtige Anlaufstellen für Sie: schauen Sie doch auch mal beim Verband der Chemischen Industrie , den Landesverbänden wie z. B. Chemische Verbände Rheinland Pfalz oder Verband Deutscher Chemotechniker und Chemisch-technischer Assistenten nach. Bei den Industrie- und Handelskammer z.B. der Handelskammer Hamburg finden Sie sicherlich Adressmaterial über Unternehmen und Ansprechpartner, die in Ihrer Nähe Ausbildungsplätze und interessante links zur Vorbereitung auf den Job anbieten.

    Viel Erfolg!

    Die perfekte Bewerbungsmappe
    Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV– Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

    Tipps für die Bewerbung
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung
    Haben Sie schon mal darüber nachgedacht noch eine Runde über eine Universität zu drehen, damit können Sie sich selbst noch einmal unter Beweis stellen. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel “Studieren ohne Abi“ .

    Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
    Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen?” Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autoren: M. Weiss & Dilan Balci (Auszubildende) |  Bild & Thumb: A.Korkis  |  Quellen: www.uni-muenster.dewww.vci.de Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )

  • Studienanfang 2011 ….unerwartetes Gedränge an den meisten Universitäten… unser TV-Magazin für Absolventen und Berufseinsteiger


    Ausbildung und duales Studium nach G8

    Die Absolventenzahlen kumulieren sich in einigen Bundesländern so stark, dass es zu Engpäsen in einigen Studienfächern kommt. Da ist gute Informatin besonders wichtig. Haut rein! Geht an die Hochschulen, sprecht mit Leuten, die schon das Studienfach belegt haben, auch ein Ranking im Netz hilft zur Einschätzung der Chancen. In dem Film auf Mentoring4u stellen wir drei weltweit operierende Unternehmen vor: DB Schenker als Logistikspezialist der Deutschen Bahn, dem Anbieter von Netzwerklösungen Cisco Systems Inc., die duale Hochschule Provadis Partner für Bildung und Beratung. Und um das klassische Vollzeit- Studium nicht zu vergessen: an der Uni Frankfurt (Studiengang Wirtschaftspädagogik) hat Mentoring4u auch nachgefragt.

    Weiter geht’s hier.

    (Autor: C. Amrhein / Quelle: www.mentoring4u.de)

  • Polizeivollzugsbeamter/-beamtin in der Bundespolizei (mittlerer Dienst)


    Polizeivollzugsbeamter/-beamtin in der Bundespolizei (mittlerer Dienst)

    Polizeivollzugsbeamte und -beamtinnen im mittleren Dienst bei der Bundespolizeinehmen auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze eine Vielzahl von bundespolizeilichen Aufgaben wahr. Im Grenzschutz überwachen sie die Grenzen und kontrollieren den grenzüberschreitenden Verkehr. Bei der Bahnpolizei führen sie Kontroll- und Streifengänge auf Bahnhöfen und in Zügen durch.
    Im Bereich der Luftsicherheit kontrollieren die Beamten und Beamtinnen Fluggäste und deren Gepäck. Polizeivollzugsbeamte und -beamtinnen im mittleren Dienst bei der Bundespolizei, die in Spezialeinheiten oder technisch orientierten Fachverwendungen tätig sind, übernehmen beispielsweise als Bordfunker/in grenzpolizeiliche Schutzaufgaben auf der Nord- und Ostsee, sind als Hubschrauberführer/in im Bundespolizei-Flugdienst oder als Kraftfahrer/in im Kraftfahr- und Verkehrswesen tätig. Sie können auch Aufgaben im Zentrum für Information und Kommunikation wahrnehmen oder für die Verwaltung und Instandsetzung der technischen Geräte einer Hundertschaft zuständig sein. Zudem wirken sie an polizeilichen Aufgaben im Ausland unter Verantwortung internationaler Organisationen (z.B. UN, EU, WEU) mit.
    Bei Großeinsätzen wie Demonstrationen unterstützen sie die Polizeien der Bundesländer, bei Naturkatastrophen und besonders schweren Unglücksfällen leisten sie ebenfalls Hilfe. Darüber hinaus schützen Polizeivollzugsbeamte und -beamtinnen im mittleren Dienst bei der Bundespolizei die Verfassungsorgane der Bundesrepublik Deutschland, beteiligen sich – gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt – am Schutz- und Begleitdienst und unterstützen z.B. als Funker/in das Bundesamt für Verfassungsschutz. Sie arbeiten bei der Bundespolizei (früher: Bundesgrenzschutz), in Bundespolizeidirektionen oder -inspektionen, bei der Bahnpolizei, im Objektschutz oder bei der Polizei beim Deutschen Bundestag (Polizei DBT). Polizeivollzugsbeamter/Polizeivollzugsbeamtin im mittleren Dienst bei der Bundespolizei ist eine Ausbildung, die durch Verordnungen des Bundes geregelt ist. Der 2,5-jährige Vorbereitungsdienst wird vom Bund angeboten. Vorausgesetzt wird ein mittlerer Bildungsabschluss . Darüber hinaus müssen die Bewerber/innen die beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfüllen und ein Auswahlverfahren absolvieren.
    Die Beamtenanwärter/innen erhalten Anwärterbezüge.
    Der monatliche Anwärtergrundbetrag beträgt in Laufbahnen des mittleren Dienstes € 928.

    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung und Plan B

    oder was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht.

    Studieren ohne Abitur – Viele Wege führen ans Ziel! Aufgepaßt PlanB!

    Berufsausbildung in Deutschland – Ausbildung und duales Studium nach G8
    Ausbildung und duales Studium nach G8. 
Die Absolventenzahlen der nächsten Jahrgänge kumulieren sich in einigen Bundesländern so stark, dass es zu Engpäsen in einigen Studienfächern kommen wird. Da ist gute Information besonders wichtig, welche Studiengänge es gibt.

    Information ist alles 
Haut rein! Geht an die Hochschulen, sprecht mit Leuten, die schon das Studienfach belegt haben, auch ein Ranking im Netz hilft zur Einschätzung der Chancen. Und gut ist auch neugeschaffene Studiengänge und ungewöhnliche näher unter die Lupe zu nehmen. Vieles ist heute möglich in Kooperation mit Unternehmen. So gelingt Euch der Einstieg in die Praxis besonders leicht, da betriebliche Abläufe mit in den Studienablauf eingebunden werden. Im vorliegenden Mentoring4u TV-Ratgeber stellen wir Euch zunächst drei weltweit operierende Unternehmen vor.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
    Um in Gefahrensituation den Überblick behalten zu können, ist Umsicht, Entscheidungsfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein notwendig. Ebenso ist auch die Psychische Belastbarkeit nötig. Dazu gehört die Beherrscheit für die aggressiven Personen, Konflikfähigkeit, Selbstsicherheit und Teamfähigkeit.
    Da Sie stets immer mit Menschen zusammenarbeiten ist es wichtig gutes Deutsch und vor allem die Rechtschreibung und Ausdrucksvermögen zu beherrschen. Fremdsprachenkenntnisse, insbesondere die typischen Einwandersprachen sind für Sie von Vorteil. Englisch braucht man bei internationalen Einsätzen.

    Im Verband der Deutschen Poilzeigewerkschaft haben Sie die Gelegenheit Ihre detaillierten Fragen zu stellen, dazu werden Sie sicherlich an den richtigen Ansprechpartner geleitet. (Tipp: Fragen Sie doch einfach mal nach, was sich für eine Möglichkeit bietet, um einen Blick in den Beruf zu werfen.)

    Die perfekte Bewerbungsmappe
    Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV– Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

    Tipps für die Bewerbung
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung
    Haben Sie schon mal darüber nachgedacht noch eine Runde über eine Universität zu drehen, damit können Sie sich selbst noch einmal unter Beweis stellen. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel “Studieren ohne Abi“ .

    Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
    Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen?” Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autoren: M. Weiss & Dilan Balci (Auszubildende) |  Bild & Thumb: A.Korkis  |  Quellen: www.dpolg-bundespolizei.de, Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )

  • Berufsfeld Dekorvorlagenhersteller/in

    Dekorvorlagenhersteller/in
    Sie stellen Druckvorlagen her, die für das Drucken von Dekors auf Teller, Tassen, ganze Gedecke, Wandteller sowie andere Keramik-, Glas-, Email- und Porzellanwaren benötigt werden. Von einem Bildmotiv, das sie nach Kundenwunsch entworfen haben, fertigen sie Farbauszüge manuell oder am Computer an. Dabei prüfen Dekorvorlagenhersteller/innen, ob die Tonwerte genau wiedergegeben sind. Außerdem müssen sie die Dekors passgenau für die zu dekorierenden Teile einrichten. Die fertige Druckvorlage kontrollieren sie nochmals auf Vollständigkeit (Bild, Farben, Schriften) und stellen dann die Druckform für den Offset- oder Siebdruck her. In der keramischen Industrie werden die Dekordrucke anschließend in die Keramik- und Porzellanwaren eingebrannt. Hauptsächlich arbeiten Dekorvorlagenhersteller/innen in Betrieben der Druckvorlagenherstellung beispielsweise für den Sieb- oder Keramikdruck. Darüber hinaus finden sie Beschäftigungsmöglichkeiten in Werbeagenturen oder in Ateliers, die für verschiedene Produkte das Design übernehmen. Dekorvorlagenhersteller/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird in der Industrie angeboten.

    Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:
    1. Ausbildungsjahr: € 834
    2. Ausbildungsjahr: € 885
    3. Ausbildungsjahr: € 936

    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
    Versuchen Sie, bevor Sie sich für diesen Job entscheiden, ein Praktikum zu bekommen. Lernen Sie so den Beruf Ihrer Zukunft kennen. Fragen Sie bei der Industrie- und Handelskammer nach, ob die Ihnen einen Industriebetrieb nennen können. Seien Sie nicht erstaunt, wenn man Sie auffordert direkt zu einem Unternehmen zu gehen. Sprechen Sie den Meister auf ein mögliches Praktikum direkt an. Trauen Sie sich! Ganz bestimmt finden Sie dort auch einen Mentor,  der Ihnen den richtigen Weg in die Zukunft aufzeigt.  Oder schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de .

    Eine wichtige Voraussetzung ist, dass Sie gestalterische Fähigkeiten und Sinn für Form/Farbe haben. Bei den Industrie -und Handelskammern z. B. der Industrie -und Handelskammer Hannover finden Sie Ansprechpartner und Adressmaterial über Unternehmen, die in Ihrer Nähe Ausbildungsplätze sowie interessante links zur Vorbereitung auf den Job anbieten. Wenn Sie sich immer noch nicht ganz sicher sind, in welche Richtung Sie sich entscheiden möchten,  schauen Sie doch mal bei dem Verband der Deutschen Industrie Designer vorbei. Auch hier werden Ihnen interessante Jobs vorgestellt. Einige ganz wichtige Anlaufstellen für Sie. Beachten Sie bitte, dass alle Industrie -und Handelskammern Informationen zu diesem Berufswunsch anbieten.

    Die perfekte Bewerbungsmappe
    Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV-Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

    Tipps für die Bewerbung
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online im Mentoring4u TV.

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung
    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

    Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Das kann auch ein mittelständisches Unternehmen in Ihrer Nähe sein, manchmal werden auch dort Fachkräfte mit Ihrem Profil gesucht. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich ein renommiertes- nicht unbedingt großes Unternehmen,  in einer anderen Stadt aussuchen. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Auf jeden Fall arbeitet jedes Unternehmen auf seine Art, da ist es nicht verwunderlich, wenn Sie auch nach der Lehrzeit Ihre Technik noch verbessern können. Aktiv bewegen, müssen Sie sich allerdings selbst. Seien Sie flexibel. Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln möchten. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

    Tipps nach der Ausbildung
    Denken Sie auch einmal über ein mögliches Studium nach. Sie haben kein Abi? Na macht nix. Hier finden Sie Informationen, wie Sie auch ohne Abi zum Studium kommen. Den richtigen, auf Sie passenden Studiengang müssen Sie allerdings selbst finden. Die Bundesagentur für Arbeit bietet dafür die Website www.studienwahl.de an. Das Urteil unserer Redaktion dazu ist: Empfehlenswert.

    Studienwahl.de

    Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
    Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen? Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Assistenz: Dilan Balci  Autor: M. Weiss  |  Bild & Thumb: A. Korkis  |  Quelle:www.arbeitsagentur.de,  www.dehoga-bundesverband.de, Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV)

  • Berufsfeld Dolmetscher/in Übersetzer/in Ich versteh‘ nicht was Sie meinen ?? Interessanter Job, um die Welt besser zu verstehen

    Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung und Plan B
    oder was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht.

    Berufsausbildung in Deutschland – Ausbildung und duales Studium nach G8
    Ausbildung und duales Studium nach G8. 
Die Absolventenzahlen der nächsten Jahrgänge kumulieren sich in einigen Bundesländern so stark, dass es zu Engpäsen in einigen Studienfächern kommen wird. Da ist gute Information besonders wichtig, welche Studiengänge es gibt.

    Information ist alles 
Haut rein! Geht an die Hochschulen, sprecht mit Leuten, die schon das Studienfach belegt haben, auch ein Ranking im Netz hilft zur Einschätzung der Chancen. Und gut ist auch neugeschaffene Studiengänge und ungewöhnliche näher unter die Lupe zu nehmen. Vieles ist heute möglich in Kooperation mit Unternehmen. So gelingt Euch der Einstieg in die Praxis besonders leicht, da betriebliche Abläufe mit in den Studienablauf eingebunden werden. Interessant könnte es auch sein, sich einmal den Unterschied zwischen einem Dualen-Studium und einem Vollzeitstudium anzusehen.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika

    Versuchen Sie, bevor Sie sich für diesen Beruf entscheiden, ein freiwilliges Praktikum zu ergattern. So haben Sie die Gelegenheit den Beruf Ihrer Zukunft zu kennen, vielleicht auch mit ihren Nachteilen.

    Stellen Sie ihre Fragen beim Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer.  Wenn Sie sich entschieden haben und dieser Beruf Ihren Vorstellungen entspricht, haben Sie bei der Dolmetscher/Übersetzter Akademie Berlin sowie auch bei der Würzburger Dolmetscherschule und bei der Weiterbildungseinrichtung Hamburg die Möglichkeiten diesen Beruf zu praktizieren.  Zudem haben Sie auch die Gelegenheit Ihre Antworten bei einem Ansprechpartner zu ergreifen.

    Hier haben Sie die Chance Agenturen & Büros in ihrer Nähe zu finden.

    Die perfekte Bewerbungsmappe
    Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV-Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

    Tipps für die Bewerbung
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online.

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung
    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

    Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich einen Meisterbetrieb in einer anderen Großstadt aussuchen. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Ganz besonders gefragt werden Fachkräfte in strukturschwachen Gebieten. Schauen Sie sozusagen einmal über den Gartenzaun in die Ferne. Es kann auch in 50 km Entfernung ein interessanter Betrieb liegen. Aktiv bewegen, müssen Sie sich allerdings selbst. Seien Sie flexibel. Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln möchten. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

    Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
    Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen? Darauf gibt im Film der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

    Dolmetscher/in / Übersetzer/in
    Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit:
    Dolmetscher/innen bzw. Übersetzer/innen beherrschen mehrere Sprachen und sorgen dafür, dass sich Menschen unterschiedlicher Muttersprachen miteinander verständigen können. Sie übertragen aus der Ausgangssprache in die Zielsprache und umgekehrt.

    Dabei übersetzen Dolmetscher/innen das gesprochene Wort, Übersetzer/innen das geschriebene. Beide brauchen bei ihrer Arbeit Sachkenntnis und Einfühlungsvermögen in  den Zusammenhang  des  Textes.  Übersetzer/innen  können  während  ihrer  Arbeit Wörterbücher oder sonstige Nachschlagewerke verwenden, Dolmetscher/innen müssen ohne diese Hilfsmittel auskommen, da sie das gesprochene Wort fast zeitgleich, also simultan, mündlich übersetzen. In schalldichten Kabinen empfangen sie die Redebeiträge per Kopfhörer und sprechen die Übersetzung ins Mikrofon. Die Konferenzteilnehmer hören die Übersetzung durch Kopfhörer.
    Eine Spielart des Simultandolmetschens ist das Flüsterdolmetschen. Hierbei übertragen Dolmetscher/innen Texte nicht mit technischen Hilfsmitteln  wie  Kopfhörern  an  einen  großen  Empfängerkreis,  sondern jeweils nur an eine Person, indem sie ihr die Übersetzung ins Ohr flüstern. Dies ist häufig  auf  internationaler  politischer  Ebene  der  Fall.
    Beim  Konsekutivdolmetschen übertragen Dolmetscher/innen ganze Sätze oder Abschnitte erst, wenn der Redner diese beendet hat. Der Dolmetscher kann sich in diesem Fall während des Vortrags Notizen machen, auf die er während der Übersetzung zurückgreifen kann. Spezielle Einsatzformen sind neben dem Simultan- und Konsekutivdolmetschen das Gerichtsdolmetschen oder Mediendolmetschen, eine Sonderform ist das Gebärdensprachdolmetschen. Übersetzer/innen haben vorwiegend mit technischen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen  Texten  zu  tun.  Sie  übertragen  Betriebsanleitungen,  medizinische Gutachten, Zeugnisse, Gerichtsurteile und Verträge, seltener auch literarische Werke oder  Filmtexte. Dolmetscher/innen sind nicht nur bei internationalen Konferenzen, sondern beispielsweise auch bei Verhandlungen zwischen Geschäftspartnern, bei der Polizei  und  bei  Gericht  gefragt.  Oft  wird  erwartet,  dass Übersetzer/innen  auch  als Dolmetscher/innen arbeiten können. Sie arbeiten meist in Übersetzungsbüros oder aber auch freiberuflich. Darüber hinaus sind sie in verschiedenen EU-Institutionen (z.B. EU-Parlament, EU-Kommission), bei Behörden des Landes oder des Bundes sowie in großen Wirtschaftsunternehmen und Agenturen für Medien und Kommunikation tätig. Dolmetscher/in  bzw. Übersetzer/in  ist  eine landesrechtlich  geregelte  schulische Ausbildung an Berufsfachschulen. Je nach Bundesland bzw. Bildungsanbieter führt die Weiterführende Informationen finden Sie in den Berufsinformationszentren der Agenturen für Arbeit sowie in BERUFENET unter www.berufenet.arbeitsagentur.de 120Ausbildung zu unterschiedlichen Abschlussbezeichnungen. Die Ausbildung dauert 2 bis 3 Jahre. Ausbildungsgänge zum Dolmetscher bzw. Übersetzer/zur Dolmetscherin bzw. Übersetzerin gibt es auch an anderen Bildungseinrichtungen.  Ausbildung  und Prüfung werden dort nach internen Regelungen der jeweiligen Bildungsträger durchgeführt. Daneben gibt es die Möglichkeit, den Abschluss im Rahmen einer Weiterbildung zu erwerben oder ein Hochschulstudium zu absolvieren. Vorausgesetzt wird in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss.

    Um z. B. in eine Fachakademie in Bayern aufgenommen zu werden, wird
    • die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife oder die Fachhochschulreife oder
    • die erfolgreiche Teilnahme an der staatlichen Abschlussprüfung für Fremdsprachenkorrespondenten oder
    • ein mittlerer Bildungsabschluss sowie ein vom Staatsministerium als gleichwertig anerkannter Nachweis von Fremdsprachenkenntnissen vorausgesetzt.

    Dolmetscherprüfungen können häufig erst nach bestandener Übersetzerprüfung abgelegt werden.
    Der Besuch von schulischen Einrichtungen wird nicht vergütet.

    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Assistenz: Dilan Balci  Autor: M. Weiss  |  Bild & Thumb: Dilan Balci  |  Quelle: www.arbeitsagentur.de, www.bdue.de, www.city-sprachstudio.de, www.euroakademie.de, www.dolmetscher-schule.de,  Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV)

  • „Hier bin ich Mensch, hier darf ich (’s) sein“ (?) Teil 3


     (Alireza)

    Auch lernte ich, dass manches türkische Wort im Persischen sehr ähnlich ist, als ich nämlich einen der Afghanen gedankenverloren tembel  (türk. Faulpelz) nannte: Der starrte mich höchst erstaunt an und beteuerte, dass er dies auf keinen Fall sei. Nun war ICH höchst erstaunt, dass er verstanden hatte – und es stellte sich heraus, dass das Wort Faulpelz auf Farsi (Persisch) ungefähr dasselbe ist. In der Folge hörte ich gerade diesen Jungs aufmerksamer zu, wenn sie sich unterhielten, und entdeckte allerlei Worte, die ich aus dem Türkischen kenne. Sehr lustig!

    Bemerkenswert ist, dass diese Schüler selbst Sorge dafür trugen, dass es einigermaßen leise bleibt und diszipliniert zugeht: Selten musste ICH etwas sagen, weil sie das untereinander regelten.

     
     
     
     

     


     (im Unterricht)

     (Fraol übt sich im 10-Finger-Schreiben)

     (jemand ist beim 10-Finger-Schreibtrainer ziemlich gut geworden …)

     Herzallerliebst war auch die Selbstverständlichkeit, mit der mich die Afghanen nach dem Unterricht zum Bahnhof begleiten. Und sich obendrein nicht nehmen ließen, meine Tasche zu tragen. So gibt es diverse Fotos mit Afghanen mit roter Tasche ……. 🙂


    (Javad)

     

    (während eines Ausflugs mit dem Kurs, die rote Tasche immer dabei ;-))

     Ich bin beeindruckt, wie es diese jungen Menschen im Grunde ohne Papiere, Geld und Sprachkenntnisse hierher geschafft haben. Und sich ihre optimistische Haltung und Herzlichkeit bewahren konnten.

    Alireza aus Kandahar malte mir mal irgendwann seine Irrfahrt von Afghanistan bis nach Deutschland auf. Ein relativ typischer Weg, wie ich mittlerweile weiß. Den sogar Kinder beschreiten: Meine Schüler erzählten mal von einem Neu-Zugang im Heim, einem 10jährigen! Ich selbst traf dort auch einmal eine 16jährige aus dem Iran, die sich mit ihrer schätzungsweise 7jährigen Schwester auf den Weg gemacht hatte. Welcher Druck muss dahinter stecken, um sich so etwas auszusetzen …

    Der letzte Teil dieser Serie kommt am 28. August.

    Sie haben Teil 1, Teil 2 und Teil 4 verpasst? Keine Problem klicken Sie sich rein.

    (Gastautor: Annette von Spiegel  |  Bilder: Annette von Spiegel  |  Bildbearbeitung: A. Korkis)

  • „Hier bin ich Mensch, hier darf ich (’s) sein“ (?) Teil 2

    …..Äthiopien, Afghanistan bzw. Iran. Ich spreche weder Arabisch, noch Somali, Farsi oder eine der Sprachen, die hier helfen würden. Und da meine Schüler zu Beginn des Kurses seit maximal einem Monat in Deutschland waren, konnten sie im Grunde kein Deutsch. Also, viel Spaß ……

    Selten waren Schüler dabei, die fließend Englisch sprechen, aber mit Wortfetzen und Pantomime wussten wir uns zu behelfen. Ich staunte sogar sehr, dass meine Minimal-Kenntnisse über den Koran ausgerechnet beim Thema Computer nützlich waren! Das sorgte für großes Gelächter, auch bei mir 🙂

    Einzelne Teilnehmer mussten erst einmal das Doppelklicken mit der Maus üben, weil sie unerfahren im Umgang mit Rechnern waren. Oder starrten ratlos auf den Bildschirm, weil sie grundsätzlich nicht verstanden, was sie da vor sich sahen.  Andere posteten derweil lässig Bilder und Kommentare in Facebook. Wieder andere konnten weder schreiben noch lesen, auch nicht in ihrer Heimatsprache. Das ist schon eine harte Mischung, um zu unterrichten ….

    Aber sie hatte völlig Recht, die Mitarbeiterin, die mich für diesen Unterricht angefragt hatte und abschließend sagte: „Du, die sind soo süß – zum Knutschen!“

    Die Art von Schwierigkeiten, mit denen ich gerechnet hatte, weil es sich vorrangig um junge Männer aus muslimischen Ländern handelte, die belastende und zum Teil sicher auch traumatische Wege einer Flüchtlings-Odyssee hinter sich hatten, blieben völlig aus:

    Vor allem die Afghanen zeigten sich glücklich, in einem Schonraum angekommen zu sein und wohlwollend behandelt zu werden [Anmerkung: da ich noch Kontakt zu ihnen habe, kann ich mit ihrer Erlaubnis Fotos, auf denen sie zu sehen sind, verwenden]. Javad aus Herat z. B. war froh, endlich mal zur Schule gehen zu können: Sein Vater starb, als Javad noch jung war, und so musste er arbeiten gehen, um zum Familienunterhalt beizutragen. Dass er hierdurch nur 2 Jahre lang eine Schule besucht hatte, fiel in keinster Weise auf: Er war ein interessierter, glücklicher und guter Schüler.


    (Javad)

    Abdullahi, ein junger Mann aus Mauretanien, hatte bis zum zweiten Unterrichtstag den Satz „Ich habe Sie vermisst!“ auswendig gelernt und überraschte mich mit dieser Begrüßung. Wie schon gesagt: „die sind zum Knutschen!“ 😉 Auch er kam wippend und mit einem warmen Lachen in den Unterricht und war hochmotiviert, Deutsch und etwas über Computer zu lernen, ließ sich zeigen, wie man die Fahnen Deutschlands und Marokkos in ein Word-Dokument einfügt, um es auszudrucken und im Heim übers Bett zu hängen.

    Irritierend fand ich folgende Situation mit Denis und Aboka aus Uganda und Somalia: Ihre Rechner waren, etliche Minuten nach Unterrichtsbeginn, immer noch aus. Das wunderte mich, denn auch diese beiden waren ausgesprochen dankbare Schüler. Es stellte sich heraus, dass die zentrale Steckerleiste ausgeschaltet war, deshalb liefen die Rechner nicht. Als ich sie ansprach, stellte sich heraus, dass sie schlichtweg Angst gehabt hatten, mich zu fragen …

    Besonders in solchen Momenten kam in mir natürlich die Frage hoch, wie sie aufgewachsen sein, was sie erlebt haben mögen.
    Diese Frage wurde konkreter, als ich z. B. in den Pausen herumging und fragte, ob die Teilnehmer mir nicht mal im Internet Bilder ihrer Heimatstadt zeigen wollen. Diese zwei waren es, die leise sagten „no … no good picture my city. please.“ Ich habe später selbst mal gesucht, und richtig: Es gab nur Bilder von Massakern auf den ersten 2-3 Ergebnisseiten bei Google … es tat mir leid, dass ich sie überhaupt danach gefragt hatte.

    Ein anderer Teilnehmer hingegen zeigte mir eine wirklich beschauliche Provinzstadt – weiße Kolonialstilbauten mit Veranden auf roter, staubiger Erde, eingebettet in eine grüne Hügelkette am Horizont: Mit freudigem Blick und Finger rechts oben auf dem Bildschirm erklärte er mir irgendwie, dass SEIN Heimatdorf „da hinten, etwa 10 km, wenn man diese Straße noch weiterfährt“, liegt. Fand ich toll! Er auch 🙂 Ich sagte, dass ich sein Dorf GERN eines Tages mal besuchen würde, und das meinte ich auch so.

    Auch sonst gaben die Pausen Raum für schöne Situationen – wie diese mit Javad: Er brachte mir, der Lehrerin, bei, dass man die persische Schrift – ebenso wie Arabisch – von rechts nach links schreibt, die Zahlen aber wie bei uns von links nach rechts:


    (Javad erklärt die persische Schrift)

    Weiter geht’s mit dieser Serie am 27. August

    Sie haben Teil 1, Teil 3 und Teil 4 verpasst? Keine Problem klicken Sie sich rein.

    (Gastautor: Annette von Spiegel  |  Bilder: Annette von Spiegel  |  Bildbearbeitung: A. Korkis)

  • Studieren ohne Abitur – Viele Wege führen ans Ziel! Aufgepaßt PlanB!

    Studieren ohne Abitur – Viele Wege führen ans Ziel!
    Verschaffen Sie sich eine günstige Ausgangsposition, indem Sie einen Schulabschluss nachholen? Wussten Sie eigentlich, dass Sie mit Ihrer beruflichen Vorbildung auch ohne Hochschulreife ein Studium beginnen können?

    Wollen Sie sich weiterentwickeln? Wenn ja, dann haben Sie die Chance auch ohne Abitur die Hochschule zu besuchen. Denn: Man lernt nie aus!

    Ohne Abitur an die Hochschule!
    Auch ohne Hochschulreife, allgemeine Hochschulreife, Fachhochschulreife oder Fachgebundene Hochschulreife ist es möglich zu studieren. Inzwischen haben alle Bundesländer Regelungen getroffen in denen Praktiker ohne Abitur an einer Hochschule ein Studium absolvieren können.

    • Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden?
      Jedes Bundesland verlangt unterschiedliche Voraussetzungen doch fast jedes fordert:
      – eine mindestens 2-jährige erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung
      – plus 3-jährige Berufspraxis
      – Mindestalter von 24 Jahren
      – Qualifizierte Weiterbildung plus Nachweis der Meisterprüfung*

    Welche Zugangsregelungen gibt es?
    Nicht immer ist der direkte Zugang in die Hochschule möglich. Oftmals ist für die Zulassung die fachbezogene Eignung (z.B. Meisterbrief) in den ersten Semestern in einem Probestudium** nachzuweisen oder es ist ein Prüfungsverfahren wie z.B. die Zugangsprüfung*** oder das Eignungsgespräch**** nötig.

    Welche Zugangsregelungen angewandt werden, ist jeweils nach Bundesland unterschiedlich (siehe Tabelle).

    (Quelle: http://www.wege-ins-studium.de/data/File/BBZ_Nachholen_Abschluesse.pdf)

    *Meisterprüfung
    Beispielsweise zum/zur Meister/in , Techniker/in, Fachwirt/in, Fachkraft aus dem Erziehung  –und Pflegebereichs ….

    **Probestudium
    In einigen Bundesländern besteht für berufserfahrene Praktiker die Möglichkeit sich in einem Probestudium zu eignen.
    Das Probestudium dauert in Prinzip zwei bis 4 Semester in Bezug auf ein Studienfach das erworben wurde.

    ***Zugangsprüfung
    In den meisten Bundesländern sind Zugangsprüfungen erforderlich. Die Zugangsprüfung besteht meistens aus einem schriftlichen und einem mündlich Teil und umfasst Allgemeinwissen als auch fachliche Grundlagen des gewählten Studienganges.

    ****Eignungsgespräch/Direktzugang
    In mehreren Bundesländern ist es möglich, das Studium ohne die Zugangsprüfung oder ohne das Probestudium direkt zu beginnen.
    Oft wird jedoch vor Aufnahme des Studiums Beratungs- und Eignungsgespräche geführt.

    Beispielsweise bietet die Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt einen Beratungsservice an.  Dort haben Sie die Gelegenheit mehr über ein Studium oder über eine Studienaufnahme zu erfahren und Ihre persönlichen Fragen zu stellen.

    Unser Buchtipp: Qualifikationsreserven durch Quereinstieg nutzen

    (Autor: Dilan Balci  |  Bild & Thumb: D.Balci  |  Quelle:
    www.wege-ins-studium.de , www.goethe-universität.de Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV)

  • #Denkanstoß Nº 15: Mit Mentoring zum Erfolg – 1. Deutscher #Mentorentag 2011

    Was ist Mentoring? Was macht eigentlich ein Mentor? Was können Mentoren alles bewegen? Und vor allem – wie kann man mit Mentoring dem drohenden Fachkräftemangel entgegentreten?

    Vorankündigung „1. Deutscher Mentorentag 2011“
    Am 27. September 2011 wird in Frankfurt am Main der „1. Deutscher Mentorentag 2011“ stattfinden. Der Veranstalter ist das Haus der Mentoren, eine Subdivision der ConActivity KG. Seit mehr als 5 Jahren veranstaltet die ConActivity KG Mentorenveran-staltungen in ganz Deutschland. Mentoring ist ein innovatives Instrumentarium zur Personalentwicklung und wird in Zeiten des anhaltenden Fachkräftemangels zu effizienter und nachhaltiger Nachwuchsgewinnung einen wichtigen Beitrag leisten.

    Namhafte Experten und Entscheider aus Bildung, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Logistik werden an dem Tag zusammenkommen, um über Rahmenbedingungen, Zukunftsoptionen sowie Chancen und Risiken von Mentoring zu diskutieren. Ziel der Veranstaltung ist, die beteiligten Parteien an einen Tisch zu bringen und gemeinsam machbare Strategien für Mentoring zu entwickeln.

    „1. Deutscher Mentorentag 2011“
    Thema: Chancen und Perspektiven von Mentoring
    27.09.2011 von 10:00-18:00 Uhr
    Frankfurter Gesellschaft für Handel, Industrie und Wissenschaft, Villa Bonn
    Siesmayerstraße 12
    60323 Frankfurt am Main

    Info & Anmeldung unter: http://mentoring4u.de/?p=9001

    (Autor: C. Amrhein | Illustration : A. Korkis (Thumb) | Quellen: www.mentoring4u.de)

  • Berufsbild Bademeister/in …nicht nur der Sommer läßt grüßen oder gehen Sie doch auf Reisen

     

    Die Tätigkeit im Überblick
    Meister/innen für Bäderbetriebe übernehmen Fach- und Führungsaufgaben im Kur- und Bäderwesen. Sie sind für die Leitung des Badebetriebes und die Überwachung sämtlicher technischer Anlagen verantwortlich.

    Sie arbeiten in öffentlichen und privaten Frei- und Hallenbädern, See- und Strandbädern, Meerwasser- und Wellenbädern. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten finden Meister/innen für Bäderbetriebe bei Schwimmvereinen oder in Fitnesszentren. Darüber hinaus können Sie in Wellnesshotels, in kommunalen Sportämtern oder in medizinischen Badeeinrichtungen von Rehabilitationskliniken oder Altenheimen tätig sein.

    Die Ausbildung im Überblick
    Meister/in für Bäderbetriebe ist eine berufliche Weiterbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Die Meisterprüfung ist bundesweit einheitlich geregelt.

    Die Bildungseinrichtungen des öffentlichen Dienstes und andere Bildungsträger bieten Vorbereitungskurse auf die Meisterprüfung an (Blockunterricht ca. 15 Wochen bis 7 Monate, Fernunterricht mit ergänzenden Seminaren ca. 12 Monate). Für die Zulassung zur Meisterprüfung ist die Teilnahme an den Vorbereitungslehrgängen jedoch nicht verpflichtend.

    Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung
    oder was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht.
    Das ist doch mal ganz was anderes. Ein Beruf an der frischen Luft oder in einem Wellness-Hotel. Nicht übel, gut ausgesucht.

    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluß der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten.  Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln möchten. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

    Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

    Zusätzlich zu den oben bereits genannten Betrieben, könnten Sie es auch in internationalen Wellness-Hotels oder Ressorts versuchen. Das spricht dann ganz besonders für Sie und es bringt Ihnen Erfahrungen, die Ihnen keiner mehr nehmen kann.
    Sie haben Spaß die Welt kennen zu lernen? Dann versuchen Sie vielleicht mal diese Lektüre:

    oder etwas internationaler:

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autor M. Weiss  |  Bild & Thumb: A. Korkis  |  Quelle: www.arbeitsagentur.de )