Damals, 2002, begann die Luminale mit 50 Veranstaltungen in Frankfurt. Und jetzt… sind es 100, in Offenbach, die Künstlerschmiede im Rhein-Main Gebiet, sind es 40. Nicht zu übersehen leuchten auch Mainz, Aschaffenburg und Darmstadt mit. Wow, das macht insgesamt 170 Events zum 6-Jährigen Jubiläum!


Luminale 2008 – Skyline Frankfurt (Olaf Schneider)
Das Lichtkulturfestival Luminale begann gestern im Rhein-Main-Gebiet. Alle zwei Jahre findet die Luminale statt. In diesem Jahr läuft Illuminale wieder zeitgleich zur Messe Light+Building in Frankfurt am Main, vom 15.4. bis 20.4.2012. Angefangen hat das ganz Lichtspektakel im Jahr 2000. Das Konzept wurde von Helmut M. Bien (Westermann Kommunikation) entwickelt und erstmals 2002 in die Tat umgesetzt.
Was ist denn genau „Luminale“?
Der Name kommt aus dem lateinischen Wortschatz. Licht heißt dort lumen – lux – lucis oder luminus. Im Unterschied zu anderen Festivals ist die Luminale eine Plattform für Ideen und Innovationen rund um das Thema Licht, Energieeffizienz, Verwendung neuer Technologien und Materialien und zur unseren städtischen Lebensqualität.
Viele Ort in anderem Licht
Am 14.04. waren schon einige “Sneek Previews” in der Taunusanlage zwischen Deutsche Bank Türmen und der Opernplatzfontäne zu entdecken. Der Künstler Johannes Kriesche zeigt diesmal eine Lichtzeichnung auf einer kleinen Wiesenanhöhe. Eine liegender Frauenakt in gelb, der Main als stilisierte blaue Lichtlinien im Gras und dann noch die rechteckigen Flächen mit Plus- und Minussymbolen. Das die “Flügel” der Frau ein Laptop sein könnten fällt vielleicht nicht allen Passanten auf. Diskussionen werden aber einige geführt vor den Kunstwerken.

(Quelle: Johannes Kriesche, Frankfurt am Main, 2012)
Auch an den Leuchtbänken eines anderen Künstlers -nahe der Fontäne – sieht man Menschen, die erstaunt sind und andere, die sich wie selbstverständlich auf die von innen beleuchteten Bänke setzen. “Hat was von Sonnenbank”, sagt ein Passant lapidar. Das die Farben wechseln sieht er nicht mehr. Da ist er schon weitergegangen…
Guys, verpasst es nicht! Es lohnt sich zu entdecken.

(Quelle: Palmengarten Frankfurt am Main)
Frankfurter Palmengarten ist der zentrale Treffpunkt. Dort sind Installationen internationaler Lichtkünstler (London, Amsterdam, Lyon) zu begehen und auch Projekte aus dem Umfeld der hfg Offenbach.

(Quelle: Projekt 050, Mainufer resonate Containerschiff)
Ein Licht-Schiff hat am Mainufer angelegt und die FH Mainz präsentiert eine interaktive Lichtskulptur. Nähere Informationen zu „Luminale“ finden Sie hier.
Dieser Link führt Euch zum gesammten Programm „Luminale“ zum Download .
Wollte Ihr auch etwas mit Licht machen? Vielleicht sogar einen Beruf daraus machen? Dann schaut doch mal hier unter Schilder- und Lichtreklamehersteller/in. Auch der Beleuchter macht das Licht zum Gestaltungsmittel in Theater und Open-Air. Oder reizt Euch das Kreieren von Veranstaltungen? Dann schaut Euch das Berufsbild der Fachkraft für Veranstaltungstechniker genauer an. Für Freunde des natürlichen Lichtes ist der Beruf des Wachsziehers bestimmt interessant. Lichtdesign kann man auch studieren. Die HS Wismar bietet einen viersemestrigen Master-Studiengang “Architectural Lightning Design” an.
(Autor: C. Amrhein, A. Damayanti ( Praktikantin) | Thumb: Die Frankfurter Skyline am Abend (Quelle: www.Clearlens-images.de / pixelio.de) | Quellen: www.frankfurt-interaktiv.de , www.johannes.kriesche.de, www.architektourist.de und www.luminapolis.com)
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