Sie bauen elektrische und elektronische Anlagen und Geräte in Fluggeräte ein, sorgen für deren reibungslosen Betrieb und warten bzw. reparieren sie. Elektroniker/innen für luftfahrttechnische Systeme verlegen und verbinden dazu Energie-, Signal- und Datenleitungen und montieren Komponenten und Geräte zu luftfahrttechnischen Anlagen und Systemen. Sie installieren Sensorsysteme, Baugruppen der elektronischen Steuerungs- und Regelungstechnik, elektropneumatische und hydraulische Stellgliedersowie Kommunikations-, Radar- und Autopilotanlagen. Die Elektroniker/innen erstellen auch Prüfaufbauten und -systeme. Mit deren Hilfe simulieren sie technische Umfeldbedingungen und erfassen Messwerte bzw. werten diese aus. Darüber hinaus prüfen sie pneumatische, hydraulische, elektrische und elektronische Komponenten und führen Tests im Gesamtsystem durch. Mit Diagnosesystemen und spezieller Testsoftware analysieren sie Störungen und schließen auf Fehlerursachen. Anschließend wechseln sie die betroffenen Komponenten oder Geräteteile aus und dokumentieren die Arbeitsabläufe und durchgeführten Prüfungen. Elektroniker/innen für luftfahrttechnische Systeme sind Elektrofachkräfte im Sinne der Unfallverhütungsvorschriften.Sie arbeiten in Betrieben der Luft- und Raumfahrtindustrie, bei Fluggesellschaften oder bei der Bundeswehr. Darüber hinaus können sie auch in Flugschulen Beschäftigung finden.
Elektroniker/in für luftfahrttechnische Systeme ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Diese bundesweit geregelte 3 1/2-jährige Ausbildung wird in der Industrie angeboten.
Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:
1. Ausbildungsjahr:
735 bis 818
2. Ausbildungsjahr:
800 bis 843
3. Ausbildungsjahr:
861 bis 917
4. Ausbildungsjahr:
891 bis 985
(Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)
Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung und Plan B
oder was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht.
Berufsausbildung in Deutschland – Ausbildung und duales Studium nach G8
Ausbildung und duales Studium nach G8.
Die Absolventenzahlen der nächsten Jahrgänge kumulieren sich in einigen Bundesländern so stark, dass es zu Engpäsen in einigen Studienfächern kommen wird. Da ist gute Information besonders wichtig, welche Studiengänge es gibt.
Information ist alles Haut rein! Geht an die Hochschulen, sprecht mit Leuten, die schon das Studienfach belegt haben, auch ein Ranking im Netz hilft zur Einschätzung der Chancen. Und gut ist auch neugeschaffene Studiengänge und ungewöhnliche näher unter die Lupe zu nehmen. Vieles ist heute möglich in Kooperation mit Unternehmen. So gelingt Euch der Einstieg in die Praxis besonders leicht, da betriebliche Abläufe mit in den Studienablauf eingebunden werden. Im vorliegenden Mentoring4u TV-Ratgeber stellen wir Euch zunächst drei weltweit operierende Unternehmen vor.
Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!
Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
Bevor Du diesen Beruf erlernst, solltest Du zuerst Dir sicher sein, dass die Tätigkeiten des Arbeitsgebiets Dir Spaß machen werden.
An deiner Stelle würde ich beispielsweise bei Fluggesellschaften nachfragen, ob die Möglichkeit besteht, ein Praktikum zu absolvieren. In der IATA sind fast alle Fluggesellschaften der Welt organisiert. Praktische Erfahrungen zu machen, kann Dir helfen diesen Beruf näher kennenzulernen.
Es wird sich lohnen sich hier weiter zu informieren oder bei den Verbände wie Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie eV., BBAL – Bundesverband der Betriebe der Allgemeinen Luftfahrt e.V. anzurufen und nach dem richtigen Ansprechpartner zu fragen.
Das Flugmuseum Wiener Neustadt wird Dir jedenfalls gefallen. Doch leider zu weit?
Du hast auch die Gelegenheit das Luftfahrtmuseum Hannover-Laatzen zu besuchen.
Die perfekte Bewerbungsmappe
Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV-Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!
Tipps für die Bewerbung
Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!
Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online
Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung
Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!
Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Das kann auch ein Privatflugplatz oder eine private Fluggesellschaft in Ihrer Nähe sein, manchmal werden auch dort Fachkräfte mit Ihrem Profil gesucht. Hamburg, Darmstadt, Bremen und Toulouse sind beispielsweise interessante Städte, in denen Fachkräfte mit Ihrem Format gesucht werden. Sie müssen nur wissen, wo Sie wirklich hin wollen. Gerade hier bietet es sich an noch eine Runde über eine Universität zu drehen, damit können Sie sich selbst noch einmal unter Beweis stellen. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel „Studieren ohne Abi“ . Ganz besonders gefragt werden Fachkräfte in strukturschwachen Gebieten. Sie sollten sozusagen über den Gartenzaun in die Ferne blicken. Es kann auch in 500 km Entfernung ein interessanter Betrieb liegen. Aktiv bewegen, müssen Sie sich allerdings selbst. Seien Sie flexibel. Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln möchten.
Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.
Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen? Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.
Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.
(Praktikantin: A.Damayanti Autor: M. Weiss | Bild & Thumb: A. Korkis | Quelle: www.arbeitsagentur.de, , www.bdli.de, www.bbal.de, www.luftfahrtmuseum-hannover.de, Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV)








