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Kategorie: Soziales Engagement

Soziales Engagement, FSJ, Zivi

  • Hinweis auf Fachtagung zum Thema „Alles 2.0!? Junges Engagement im neuen Jahrzehnt“

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: der Jugend-Wettbewerb im Zeichen des Web 2.0-Zeitalters. Projekte mit und von jungen Menschen werden im Rahmen dieser Fachtagung vorgestellt und mit Experten diskutiert.

    Screenshot plus-punkt-kultur.de

    PlusPunkt KULTUR
    Das ist ein bundesweiter Engagementwettbewerb in der Kultur, der von der BKJ der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. seit drei Jahren veranstaltet wird. Von einer Vielzahl von eingereichten Projekten wurden in den letzten Jahren 90 Projekte von jungen Menschen prämiert. Ein Jugend-Wettbewerb, in Zeiten des Web 2.0

    Wir möchten die heutigen Fundstellen dazu benutzen, auf die Fachtagung der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. am 14. April 2011 in Berlin hinzuweisen. Das Thema:

    „Alles 2.0!? Junges Engagement im neuen Jahrzehnt“

    Preisträger und Fachleute
    Ziel der Fachtagung ist, zentrale Ergebnisse des PlusPunktKULTUR vorzustellen und interessante wie nachhaltige Diskussionen anzuregen. Treffen Sie junge Preisträger/innen und institutioneller Vertreter/innen von PlusPunkt KULTUR-Projekten. Treffen Sie auf ausgewiesene Fachleute, wie z. B.
    Franz-Josef Röll
    , Hochschule Darmstadt,
    Maik-Carsten Begemann
    , Deutsches Jugendinstitut TU Dortmund;
    auf Institutionen wie Brennpunkt F.

    Außerdem stellen sich Gewinnerprojekte vor wie z. B.
    Galerie für Interaktive Kunst und Neue Medien
    ,
    KulturKidsNordstadt
    ,
    Sigita Rakauskaite,
    Kulturbotschafter
    ,
    Maxi Kretzschmar,
    Industriebrachen Umgestaltung
    ,
    Das offene Wohnzimmer
    ,
    Seerosen für Afrika
    .

    Am Nachmittag folgen vielfältige Diskussionsrunden mit Vertretern aus Politik und Wissenschaft. Schon mal zum Appetit machen: hier können Sie stöbern, welche Projekte 2010 prämiert wurden. Wir sind jedenfalls schon sehr gespannt auf das diesjährige Programm und hoffen, Sie liebe Leserinnen und Leser, vielleicht dort auch zu treffen!

    (Autor: M.Weiß | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.plus-punkt-kultur.de)

  • Kinder-Surfen ohne Risiko

    Ein hilfreiches Angebot des Bundesfamilienministerium. Ein Beitrag von Christine Lühn, Kinderbeauftragte Frankfurt/Nied

    Surfen ohne Risiko Bild

    Online-Angebot vom Bundesfamilienministerium
    „Surfen ohne Risiko“ ist ein Online-Angebot vom Bundesfamilienministeriums für einen sicheren Einstieg von Kindern und Jugendlichen ins Netz. Soeben haben wir das Angebot mit unserer 6-jährigen Tochter ausprobiert. Um es kurz zu sagen: das Angebot ist aus unserer Sicht, der Eltern, gut und hilfreich.  Die Handhabung der Module ist gut beschrieben und mit wenigen Klicken ist der kindgerechte Browser fertig.  Das Bundesministerium hat die länderübergreifenden Stelle für Jugendschutz beauftragt die Webseite www.surfen-ohne-risiko.de zu entwerfen.

    Surfen ohne Risiko Webseite

    Unterstützung für Eltern
    Der Browser unserer Tochter enthält die Rubrik Spiele, Suchmaschine, Wetter, Politik und Nachrichten. Einige Rubriken sind vom Anbieter vorgegeben und andere können ergänzt werden.  Generell sind die Möglichkeiten des Netzes auch für Kinder enorm und bergen somit auch viele Gefahren. Die Auswahl  des Anbieters  verweisen Eltern auf sichere und risikofreie Internetseiten, die vom Kind genutzt werden können. Eltern werden unterstützt, einen sicheren und vertrauenswürdigen Internetzugang für das Kind aufzubauen. Selbstständig kann das Internet auf diesem Weg von dem Kind genutzt werden.

    Fehlende Altersangaben
    Vom Anbieter werden allerdings keine Altersangaben vorgeschlagen. Sie beschränken sich auf die Aussage „Kinder und Jugendliche“. Angaben zum Alter könnten Eltern helfen für ihr Kind eine zielorientierte Auswahl zu treffen.

    (Autor: C. Lühn | Foto: A. Korkis | Quelle: C. Lühn, A. Korkis)

  • EinsteinSlam, deutsche Dialekte und die Chinesen kommen!

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Die TU Dresden lädt zum physikalischen EinsteinSlam, heute ist internationaler Tag der Muttersprache und 2011 ist das europäisch-chinesische Jahr der Jugend.

    Screenshot dpg-physik, jDPG - EinsteinSlam: Physik in 10 Minuten

    Die ideale Kombination der Gehirnhälften
    Denn bekanntermaßen ist die linke Gehrinhälfte für unser Sprachzentrum relevant und die rechte für das logisch-mathematische Denken. Wer also am EinsteinSlam am 14. März in Dresden teilnimmt, beweist, dass sein Gehirn optimal geschmiert ist. Voraussetzung ist nämlich der physikalische Bezug der Performance. Hut ab und Bühne frei, vielleicht auch für Ihre Darbietung? Man kann sich noch bis HEUTE anmelden!

    Screenshot Unesco, UNESCO Atlas of the World’s Languages in Danger

    Die deutsche Sprache ist gefährdet – aber welche?
    Wussten Sie, dass allein in Deutschland 13 gefährdete Sprachen auf der Liste stehen? Damit meinen wir nicht etwa Sprachen „mit Migrationshintergrund“ wie Türkisch oder Russisch, sondern einheimische Sprachen wie Plattdeutsch, Oberfränkisch und Friesisch. Heute ist internationaler Tag der Muttersprache und dieses Jahr liegt der Fokus auf bedrohten Sprachen. Mehr Infos zu diesem besonderen Tag und weiteren Aktionstagen finden Sie auch in unserem brandneuen Mentoring4u-Event-Kalender!

    Screenshot EC-Europa, 2011 EU-China Year of Youth

    Über den Tellerrand geschaut
    Wenn wir schon beim Thema Sprache sind: 2011 ist das Jahr der europäischen und chinesischen Jugend(damit’s alle verstehen: englische Website). Hier können 200 Jugendliche aus Europa und China zusammen kommen und schon mal kulturelle Vielfalt und Verständnis üben. Man weiß ja nie, wofür das gut sein kann, schließlich ist Chinesisch ja angeblich bald die neue Weltsprache. Also bewerben Sie sich und bringen Sie sich gegenseitig lustige Wörter bei, vielleicht auch eines aus Ihrem regionalen Dialekt?

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.dpg-physik.de, www.unesco.org, http://ec.europa.eu)

  • Résumé der Mentoren-Initiative „Auf die Socken, fertig, los!“, soziale Brennpunktschulen & große Fische zum Anfassen

    Photocase Funky fishez Artikel

    Die Valentinswoche 2011 – Jede Schule ist ein eigener Kosmos.
    Unter der Schirmherrschaft von Dr. Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und unter dem Motto: „Auf die Socken, fertig, los!“ trafen sich Mentoren aus ganz Deutschland.  Es war eine aufregende und ereignisreiche letzte Woche. Traditionell zum Valentinstag am 14.02. geht Mentoring4u seit fünf Jahren mit Mentoren in Schulen Deutschlands, die in sozial schwierigen Vierteln liegen. Dieses Jahr wurden fünf Schulen der Städte Stuttgart, Duisburg, Frankfurt/Main, Bremen und Berlin nominiert. Auf dieser fünftägigen Tournee,
    1518
    km kreuz und quer durch die Republik, unterstützten uns 51 Mentoren. Sie tauchten nach längerer Abstinenz wieder ein in das ganz normale Schulleben. Gingen zu den Schülern in ihre Klassen und erzählten von ihrem eigenen Berufsweg, ihren Erfahrungen, Erkenntnissen und natürlich auch von Fehlern. Diese Präsenz und die Persönlichkeit der Mentoren  begeisterte! Sie waren Vorbild, Beispiel, Richtungsweiser und Denkanstoßer für insgesamt ca. 855 Schülerinnen und Schüler dieses Valentinszyklus.

    „Die beste Weise, Fische zu beobachten, besteht darin, selber zum Fisch zu werden.“
    Jacques Yves Cousteau (1910-1997), französischer Marineoffizier und Meeresforscher

    14.02.2011: Stuttgart – Heusteigschule (Haupt- und Werkrealschule)
    Rund 200 Schülerinnen und Schüler aus  den 7.,8. und 9. Klassen der Heusteigschule spitzten die Ohren, als die Mentoren zur Auftaktveranstaltung zu ihnen kamen. Sogar ein Kamerateam war dabei! Die Mentoren repräsentierten eine breite Palette von Wirtschaftsbereichen. Großen Firmen wie Schenker Deutschland, Daimler AG, die DEKRA  und Vodafone entsendeten ihre Mentoren. Spannende Jobs gibt es überall, auch ohne Abitur! Auch der Mittelstand hatte viele interessante Herausforderungen zu bieten. „Wie viele Teile hat ein Auto?“, fragte der Mentor von Daimler. “ 40.000 ist die Antwort – habt Ihr das gewusst?“. Schenker stellte den Job des Logistikers vor, der von Mädchen und Jungen gleichermaßen ausgeübt werden kann. Ein anderer Mentor berichtete, wie man mit einer Banklehre in das Management eines Familienunternehmens aufsteigen kann.
    Für die DEKRA Industrial GmbH präsentierte eine Dame aus der Geschäftsführung Ausbildung & Jobs im Bereich Sicherheit und Thermographie. Vodafone machte Lust auf Berufe in Vertrieb und Kommunikationstechnik. Selbst ein Photomodell erzählte von ihren Projekten und versetzte so manches Mädchen in Tagträume.

    15.02.2011: Duisburg – Comeniusschule (Hauptschule)
    Spannende Erfahrungsberichte der Mentoren fesselten auch ca. 95 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 der Comeniusschule in Duisburg-Hamborn. Diese Schule fragte uns im Vorfeld nach Kontakten zum Handwerk. Nichts leichter als das: die Kreishandwerkerschaft Duisburg und das Bildungszentrum Handwerk Duisburg entsendeten Mentorinnen und Mentoren aus den Berufen Maler und Uhrmacher. Der Personalreferent von Xella Baustoffe GmbH stellte gleich zwei Ausbildungsberufe vor: den Mechatroniker und den Industriekaufmann. Flexibilität ist gefordert, da die Mitarbeiter an mehreren Standorten eingesetzt werden.
    Wussten Sie, dass Maler und Lackierer in Mathe, Chemie und Bio richtig gut sein müssen? Oder das Dachdecker ein Beruf mit Zukunft ist, der Nachwuchs braucht? Das Logistik-Unternehmen Schenker Deutschland war auch in Duisburg vor Ort und erklärte das Wirkungsfeld des LKW Fahrerberufs. Bewerbungen von Mädchen sehr erwünscht! Was wirklich ein ungewöhnliches Berufsbild ist, erfuhren die Schüler und Lehrer von Fritz Roth. Er ist Geschäftsführer von Pütz-Roth Bestattungen- und Trauerbegleitung. Sein spannendes Aufgabenspektrum reicht von der Seelsorge bis zum Eventmanagement…
    Nach den Klassenbesuchen konnten die Schüler in Einzelgesprächen mit den Mentoren über ihre individuellen Ideen diskutieren. Als Hausaufgabe hatten alle schon die Bewerbungsmappen vorbereitet.

    16.02.2011: Frankfurt/Main – Michael-Ende-Schule (Haupt- und Realschule)
    An der Frankfurter Michael-Ende-Schule in Rödelheim lief unsere Initiative „Auf die Socken, fertig, los!“ in Kooperation mit der Ausbildungsinitiative Rhein-Main des Wirtschaftsrates und der Sektionen Frankfurt und Wiesbaden. Die beteiligten 220 Schüler der Haupt- und Realschulklassen 8,9 und 10 waren auf diesen ersten Mentorenbesuch super gut vorbereitet und stellten viele interessante Fragen! Überhaupt war Disziplin und gutes Benehmen an dieser Schule kein Thema. Die Mentoren waren ihrerseits beeindruckt, als die Klassen geschlossen zur Begrüßung des Lehrers aufstanden.
    Die Palette der hier vorgestellten Berufswege war sehr breit: als Hotelkaufmann/-kauffrau kennt man jeden Handgriff und in dieser Branche haben Mitarbeiterinnen sehr gute Chancen in Führungspositionen aufzusteigen (ca 25% Frauen). Voraussetzung: Fremdsprachen sprechen und ein Menschenfreund sein. Der Bankenverband Hessen stellte viele Möglichkeiten im Bankengewerbe vor. Ein guter Start in die Wirtschaft sind immer Praktika im Bereich und möglichst Auslandsaufenthalte. Englischkenntnisse sind Eingangsvoraussetzung, wie auch bei der Nomura Bank, welche Beratungen im M&A Bereich für institutionelle Kunden anbietet. Für pfiffige Bewerber gab es sogar die Möglichkeit ein Praktikum im Handelsraum zu ergattern!
    Wie wird man Vorstand in einem Weltunternehmen, ganz ohne Abi? Wie das funktioniert erzählte ein älterer Mentor. Er machte eine kaufmännische Ausbildung, hatte dann während seines Wehrdienstes die Hochschulreife nachgeholt und ein Studium aufgenommen. Das war für ihn der richtige Weg zu einem späteren Vorstandsposten in der Chemiebranche. Die Bundeswehr, zu Gast an mehreren Schulen, stellte eine Vielzahl interessanter Berufe vor. Die deutsche Staatsbürgerschaft wird bald vielleicht nicht mehr Voraussetzung sein, um dort Karriere zu machen. Bewerberinnen werden auch bei der Bundeswehr schon seit Jahren sehr gerne genommen.

    17.02.2011: Bremen – Gesamtschule Bremen-Ost (integrierte Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe)
    An dieser großen Schule erwarteten unsere Mentoren die ca. 200 Schüler der sieben 9. Klassen. Auch in Bremen war, wie in Duisburg, das Handwerk sehr präsent. Ein Großbäcker aus der Region sprach von der Leidenschaft, mit der die Lehrlinge Brot und Kuchen backen. Durch den Einsatz von Maschinen können heute auch junge Frauen diese Ausbildung gut schaffen. Schüler, die in Mathe, Deutsch und Naturwissenschaften gute Noten haben, konnten sich vom vielseitigen Ausbildungsberuf Anlagenmechaniker Sanitär, Heizung & Klima ein genaueres Bild machen. Besonders Flexibilität, Teamfähigkeit und die Freude an einer handwerklichen Aufgabe sind gute Voraussetzungen einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Wer noch nicht wusste, wo seine Interessen liegen, erfuhr, dass die Handwerkskammer Bremen 119 freiwillige Praktika bis Ostern vermittelt. Zur  Kontaktbörse am 08.03.2011 wurden alle Schüler eingeladen. „Alles ist möglich, wenn man ein Ziel hat!“ Das unterstrich im Besonderen auch der Berufsweg eines Bremer Zahnarztes. Er hatte seinen Traumberuf in vielen Jahren über den zweiten Bildungsweg erreicht. Nach dem Hauptschulabschluss machte er erst eine Ausbildung zum Zahntechniker. Während seiner Wehrdienstzeit holte er das Abitur nach und konnte Zahnmedizin studieren. Fazit: die Berufswahl ist nicht mit einer einzigen Entscheidung abgeschlossen. Es gibt auch später immer Möglichkeiten sich weiterzuentwickeln.

    18.02.2011: Berlin – Alfred-Nobel-Schule (Realschule)
    Zum Abschluss dieser Valentinswoche trafen sich acht Mentoren aus der Region an der Alfred-Nobel-Schule in Berlin-Neukölln. Ein sehr gerne gesehenes Unternehmen war wieder die Bundeswehr. Den Schülerinnen und Schülern der teilnehmenden vier 10. Klassen ist nicht klar gewesen, dass rund 90% aller Ausbildungsberufe in der Bundeswehr angeboten werden. Ein Chefreporter von Bild Berlin schilderte plastisch seinen eigenen Berufsfindungsprozess: nach dem Abi ins Politikstudium, über ein Volontariat ging die Reise dann in Richtung Journalismus weiter. Der Bundesverband deutscher Omnibusbetriebe stellte die Ausbildungsberufe Berufskraftfahrer und Fachkraft im Fahrbetrieb vor. Mentoren aus der Hotellerie, der Gesundheits- & Kinderkrankenpflege sprachen von ihren Erkenntnissen im täglichen Umgang mit Menschen. Der Mensch steht auch im sozialen Dienstleistungsbereich im Zentrum. Hier wird Nachwuchs dringend gebraucht. Ausbildungen zum Heilerziehungspfleger kosten sogar Geld, die Altenpflegehelfer haben schon heute ein Defizit an Bewerbern. Die Mentoren der pflegenden Berufe bestärkten die jungen Leute, einen Beruf anzustreben, mit dem man nicht nur Geld verdienen kann, sondern auch idealerweise seine Erfüllung findet.

    Fachkräftemangel – Oder wo ist der Nachwuchs?
    Nach jeder Veranstaltung konnten Mentor & Mentee in Einzelgesprächen bestimmte Themen vertiefen. Schüler, die weitere Fragen an „ihren“ Mentor haben, werden vom Mentoring4u-Team betreut. So werden regelmäßige Kontakte über maximal ein Jahr für ein nachhaltiges Ergebnis angestrebt. Unternehmen, die ihre Mitarbeiter als Mentoren entsenden sind sich bereits heute bewusst, dass Personalentwicklung in Zeiten des Fachkräftemangels schon VOR der Bewerbung beginnen kann. Ein Mentor kann junge Menschen dort abholen, wo sie stehen und für sein Unternehmen interessieren und idealerweise begeistern.

    Vorschlagen & Bewerben
    Möchten Sie an einer oder mehrerer Veranstaltungen der Reihe „Auf die Socken, fertig, los!“ mitwirken und angehenden Schulabsolventen von Ihren Erfahrungen berichten? Mentoren aus allen Branchen sind bei uns herzlich willkommen. Bei Interesse setzen Sie sich mit uns in Verbindung. Sollen unsere Mentoren auch in Ihre Stadt, an Ihre Schule kommen? Bewerben Sie sich, per Kontaktanfrage und per Anruf! Oder geben Sie uns einen Tipp, an welcher Schule wir mit unserer Initiative etwas Gutes bewirken können! Für die Mentoren-Initiative „Auf die Socken, fertig, los!“ stehen besonders Schulen in sozialen Brennpunkten im Fokus.

    (Autor: C. Amrhein| Foto: Dagmar Fischer| Quelle: www.photocase)

  • Europa-Design für Masseure im Schüleraustausch

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Bis Freitag kann noch am „Youth on the move“-Wettbewerb teilgenommen werden, Ausbildung zum Masseur und ein Portal zum Vergleich von Schüleraustauschprogrammen.

    Screenshot youthonthemove-contest, Auf zu neuen Ufern – Lernen in Europa

    Bis Freitag Europaplakat einreichen!
    „Auf zu neuen Ufern – Lernen in Europa“ – So lautet das Motto des Plakat-Wettbewerbs der Europäischen Union, der sich (leider nur) an Jugendliche in Baden-Württemberg richtet. Bis 18. Februar, also Freitag Mittag (!) können die entworfenen Plakate zum genannten Thema noch eingereicht werden. Zu gewinnen gibt es aktuelle Multimedia-Gadgets und die Preisverleihung findet lecker pompös auf der didacta statt. Sind Sie bereit spontan zu sein und etwas Ruhm einzustreichen?

    Screenshot bildung-germanblogs, Masseur/-in: Ausbildung und Gehalt

    Menschen kneten
    Der Artikel aus dem Bildungsblog hat uns heute auf das Berufsbild des Masseurs hingewiesen. Er war leider nicht so ausführlich, wie wir uns das gewünscht hätten und haben daher bei der Bundesagentur für Arbeit nachgesehen. Tatsächlich gibt es hier sehr viel mehr Infos zu Ausbildung, Abschlüssen und wo man die Ausbildung zum Masseur machen kann. Überrascht waren wir, dass Masseure und Bademeister viel miteinander zu tun haben…

    Screenshot schueleraustausch-organisationen, Schüleraustausch USA & mehr!

    Ausland ich komme!
    Während der Schule ins Ausland gehen, aber wohin? Mama und Papa stoßen immer nur auf die Anzeigen der großen Organisationen in der Tageszeitung, aber sind das auch wirklich die besten, günstigsten, mit der besten Betreuung? Schlagen Sie Ihren Eltern ein Schnippchen und machen Sie sich selbst auf die Suche. Das kostenlose Portal Schüleraustausch-Organisationen enthält eine enorme Datenbank an Programmen, Broschüren, Ländern und Preisen. Hier wird jeder fündig. Wir auch! Wären wir etwas jünger, wäre unsere Redaktion gerne für ein halbes Jahr in eine japanische Gastfamilie „getauscht“.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.youthonthemove-contest.eu/didacta, bildung.germanblogs.de, www.schueleraustausch-organisationen.de)

  • SID 2011, Handyfilmchen und Ideen zum Wandertag

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Heute ist Safer Internet Day, passend dazu: die besten Handykurzfilme im Wettbewerb und: Jetzt schon auf den Sommer vorbereiten.

    Screenshot klicksafe, Safer Internet

    Mitmachen, reinschauen, bewerten
    Heute ist in 60 Ländern weltweit Safer Internet Day und das bedeutet, dass heute das Internet und seine Gefahren und Tücken im Rampenlicht stehen. Es gibt zahlreiche Workshops, an denen man deutschlandweit teilnehmen oder Aktionen im Rundfunk und Internet, in die man reinhören kann. Und weil wir uns im Web 2.0 bewegen, können Sie gleich vom Handy aus darüber twittern, alles bewerten und mit Freunden teilen. Von virtuellen Schnitzeljagden über das Anlegen einer E-Mail-Adresse, sicheren Passwörtern bis hin zu Cybermobbing ist für jeden ein spannendes Thema zum Mitmachen oder Lernen dabei.

    Screenshot kindersache, Wettbewerb

    Handyvideos für einen guten Zweck
    Auch das Deutsche Kinderhilfswerk regt sich am Safer Internet Day und schreibt einen Wettbewerb mit Titel „Neue Spielorte entdecken“ aus, der den Nagel auf den Kopf trifft. Ein Film darüber, was, wo und mit wem man gerne spielt, soll in fünf Minuten erzählt werden. Als Handyvideo. Und die Preisträger können – wie sollte es anders sein – ein Smartphone gewinnen. Bei der Gelegenheit möchten wir Ihnen auch ein neues Wort mit auf den Weg geben: Synergieeffekt. Das bedeutet, man produziert einmal etwas und kann es später an anderer Stelle nochmal verwenden. So auch hier: Der Wettbewerb hat zwar seinen Ursprung im SID 2011, aber der Weltspieletag am 28. Mai wird von der Siegerehrung auch noch etwas haben. Also mindestens einen Programmpunkt.

    Screenshot buga2011, Farbenfroh und fröhlich

    Es wird wieder wärmer
    Auch wenn es sich momentan nicht immer danach anfühlt, aber der Frühling und Sommer sind auf dem Weg und werfen ihre Schatten voraus. Haben Sie mit Ihrem Lehrer schon über Ausflugsziele zum Wandertag nachgedacht? Wie wäre es mit der Bundesgartenschau in Koblenz? Klassen können hier einen ganzen Tag Workshops „Buntes Klassenzimmer“ unter freiem Himmel buchen. Los geht’s am 15. April 2011. Finden wir voll grün!

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.klicksafe.de, www.kindersache.de, www.buga2011.de)

  • CrossCulture Praktika, MINT-Test und Mobbing von innen

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Spezielles Austauschprogramm für junge Berufstätige, welcher MINT-Typ Sie sind und einmal Mobbing und zurück.

    Screenshot IFA, CrossCulture Praktika

    Für den Frieden, für die Integration
    Praktikum in Afghanistan, wär das etwas für Sie? Klingt erst mal exotisch, aber vor allem auch mutig. Und außerdem können Sie mit CrossCulture Praktika mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen: Auslandserfahrung, Sprachkenntnisse, Berufserfahrung und ganz nebenbei den interkulturellen Dialog und Verständnis fördern. Mensch, danach können Sie sich aber mal so richtig loben!

    Screenshot Facebook, mach MINT

    Wieder nix mit Bonbons
    Zum wiederholten Mal beschäftigten wir uns heute morgen mit Studiengängen für die weibliche Seite der Macht und stießen wieder einmal auf MINT: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik. Jetzt gibt’s den ultimativen Test, um herauszufinden, welcher MINT-Typ man ist. Oder auch keiner. Wir haben ihn gleich mal gemacht. Vier kurze Fragen, Auswertung, gleich mit Freunden geteilt. Und mehr Infos zu Studiengängen aller MINTs gibt’s gleich dazu. Perfekt!

    screenshot Yaez, Mobbing?

    Ein zeitloses Theama: Mobbing
    Früher hatte so etwas gar keinen Namen, da war es normal, dass einer in der Klasse der dumme August sein musste. Heute sind wir einen Schritt weiter. Inzwischen heißt Mobbing auch Dissen. Und es wird als Problem erkannt und thematisiert. So zum Beispiel von Adriane Haußmann, die sich das Hörbuch „Nicht Chicago. Nicht hier“ angehört und eine ausführliche Rezension dazu geschrieben hat. Ist zwar nur eine Kurzgeschichte von 100 Minuten, aber um einen Einblick in das Thema zu bekommen, ist die Länge genau richtig. Also gut geeignet für alle, die aus dem August-Disser-Geschäft aussteigen oder mehr darüber wissen möchten.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.ifa.de, www.facebook.com, www.yaez.de)

  • Öko-TKKG, das gläserne Vorstellungsgespräch und Karrierekalender 2011

    Heute  bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Energie-Detektive an Ihrer Schule, warum schalldichte Wände von Vorteil sind und alle Karrieremessen auf einen Blick.

    Screenshot energiesparmeister, Startschuss gefallen

    So wird Schule besser
    Der Wettbewerb Energiesparmeister lädt noch bis zum 14. März 2011 ein, Ihr Schulprojekt zum Thema Klimaschutz an der Schule einzureichen. Mitmachen können Schülergruppen, die an ihrer Schule kräftig was verbessern wollen und gute Ideen haben. Saftige Preisgelder winken und die Welt wird es Ihnen danken!

    Screenshot bewerberblog, Merkwürdige Situationen

    Zum Lachen oder zum Heulen?
    Das wussten wir selbst nicht so genau, als wir den Bericht einer Personalverantwortlichen lasen. Dieses Vorstellungsgespräch ging mal gehörig daneben. Eben, weil von einigen aktuellen Mitarbeitern zu viel zu hören war. Und was ist die Moral von der Geschicht‘? Liebe Bewerber, beobachten Sie das Verhalten Ihrer potenziellen zukünftigen Kollegen genau – und liebe Personaler: Erstens sollte man so einen Faux-Pas nicht veröffentlichen, wenn er auf Ihr Unternehmen zurückgeführt werden kann. Und zweitens: Sorgen Sie für ruhige Gesprächsatmosphäre, wenn Sie neue Mitarbeiter von Ihrem Unternehmen überzeugen wollen.

    Screenshot karrierebibel Karrierekalender 2011

    Alle Termine 2011
    Schön übersichtlich zusammengestellt und sortiert danach, für wen die Karrieremessen geeignet sind. Übrigens: Auch die Einstieg-Abi Messen können hier  hilfreich sein. So ist für jeden etwas dabei.

    (Autor: A. Sokolowski | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.energiesparmeister.de, www.bewerberblog.de, www.karrierebibel.de)

  • Schüleraustausch rechtzeitig geplant!

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Rechtzeitig Auslandsaufenthalte planen, den richtigen Anbieter finden und kreativ bleiben.

    Screenshot botschafter

    Schüleraustausch
    Es ist mal wieder soweit, das Thema Schüleraustausch müsst Ihr rechtzeitig angehen. Klar, in erster Linie möchten vielleicht Eure Eltern, dass Ihr ins Ausland geht. Aber ist es nicht viel interessanter mit zu entscheiden, oder selbst auf die Idee zu kommen.  Es ist schon richtig schwierig den richtigen Veranstalter zu finden und dann auch noch auszuwählen, die Entscheidung zu treffen.  Ab welcher Klasse ist es empfehlenswert, wie viel Zeit verliert ihr. Was willst Du selbst erreichen. Lohnt sich ein Kurzzeitprogramm, ein Halbjahr oder ein ganzes Schuljahr? Welches ist das richtige Programm, wer sucht die Gastfamilien, die Orte aus. Welches Land bietet die besten, im späteren Berufsleben auch die besten wirtschaftlichen Chancen. Ist die Sicherheit gewährleistet?  Schlagt die Tageszeitungen auf, welche Länder zur Zeit boomen. Macht Euch rechtzeitig Gedanken um Eure Förderung im interkulturellen Austausch. Und wie immer gilt: rechtzeitige  Anmeldung sichert die besten Plätze. Hier berichten beispielsweise junge Menschen über Ihre Erfahrungen.

    Screenshot aja

    Jugendaustauschprogramme
    Eine gute Übersicht über gemeinnützige Jugendaustauschprogramme findet ihr bei AJA Arbeitskreis gemeinnütziger Jugendaustauschorganisationen.

    Screenshot Spiegel

    Kreativität nicht vergessen
    Als wenn wir es nicht schon immer gewusst hätten, auswendig lernen alleine reicht einfach nicht, Phantasie ist auch noch gefordert. Aber das müssen manche Länder noch lernen. Was bringt es, wenn die Chinesen auf Anhieb Platz 1  im Pisa Test erreichen, aber Freude am Miteinander, gemeinsame Spiele, Kreativität und soziales Geschick auf der Strecke bleiben.

    (Autor: M. Weiss | Screenshot: A. Korkis | Quellen: junge Botschafter,  AJA, www.spiegel.de)

  • Kampf der Internetgiganten, Mobbingblogs und „Charaben“ für den guten Appetit

    Heute bei unseren Fundstellen aus dem Netz: Wenn zwei sich streiten, das selbst Mobbing online geht und was „Charaben“ sind. Die kontrastreiche Zusammenstellung der heutigen Auswahl mag einigen den Appetit verderben. Pluralität ist aber auch ein Ausdruck von Freiheit, findet die Autorin.

    Screenshot sueddeutsche, Yahoo schrumpft

    Die Wirtschaft boomt
    Das hören wir nun schon seit einiger Zeit. Das ist nicht nur für Berufsanfänger interessant, denn auch die „Alten“, die „Frauen“, sogar die Langzeitarbeitslosen sollen ja wieder mehr Chancen auf Einstellung haben. Doch wenn eine Firma boomt, hat es der Mitbewerber schwer. So ist es auch im Duell von Google und Yahoo. Den Giganten mit dem „G“ kennt schließlich jedes Kind. Bei Yahoo schauen seit Jahren immer weniger Netzsuchende rein. Für 2011 hat Google angekündigt, mehr neue Mitarbeiter anzustellen als je zuvor. Also liebe Absolventen 2011: bitte bewerben, die Chancen auf einen Job stehen gut!

    Screenshot mobbing-seitenstark, Netzwerk von Menschen, Vereinen

    Mobbing online
    Kaum zu glauben, was da abgeht. Das Kürzel SMS hat eine neue, negative Bedeutung bekommen: Schüler mobben Schüler. Genauso schnell wie die Kurzmitteilung verschickt ist, sind auf einer  Mobbing-Webseite Mitteilungen gepostet, die Mitschüler angreifen und beleidigen. Aktuell wird geprüft, ob und wie die Seite abgeschaltet werden kann. Der Server steht in Neuseeland, also nicht in deutschem Rechtsgebiet. Es ist nicht sicher, ob der Betrieb der Seite verboten werden kann. Wie kann man sich und andere schützen? Hilfe gegen Schülermobbing ist das Thema der Seite „Mobbing – Schluss damit„. Sie gibt Kinder, Eltern und Lehrer zahlreiche Tipps, macht Umfragen und bietet Betroffenen einen Chat an. Habt Ihr/Haben Sie auch schon Erfahrungen mit Mobbing machen müssen? Bitte schreiben Sie uns!

    Screenshot facefoodbento, Blog

    Fine and nice food – Charaben macht Appetit
    Die Japaner sind handwerklich wie ästhetisch Meister. Ikebana kennen wir, aber was ist „Charaben“? Fragen Sie doch mal die Suchmaschine: dann wählen Sie als Anzeigeoption „Bilder“. Wundervolle essbare Kleinskulpturen gefertigt von Mutterhand, und schon lieben die Kindern ihr Pausenbrot (und essen es dann auch hoffentlich…). Toll, oder?

    (Autor: C. Amrhein | Screenshots: A. Korkis | Quellen: www.sueddeutsche.de, www.mobbing.seitenstark.de, www.facefoodbento.blogspot.com)