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Schlagwort: Karriere

  • Nur eine gesetzliche Frauenquote kann die Männerwirtschaft kurzfristig und wirksam aufbrechen

    Frauen sind in den Führungsetagen der deutschen Wirtschaft auch heute noch eklatant unterrepräsentiert. Die 10 Jahre alte, freiwillige Vereinbarung der Bundesregierung mit den Spitzenverbänden der Wirtschaft, für mehr Chancengleichheit in der Privatwirtschaft zu sorgen, hat fast nichts bewegt.

    WoB-Index

    Die verkrusteten, männlich dominierten Strukturen können über eine gesetzliche Frauenquote für Aufsichtsräte am wirksamsten aufgebrochen und verändert werden. Die Diskussion darüber ist in den Medien, der Politik und der Wirtschaft angekommen. Der Druck für mehr Gleichberechtigung wächst von allen Seiten. Zwar zeigen die jüngsten Erklärungen aus der Wirtschaft viel guten Willen. Es fehlt aber von den meisten Unternehmen nach wie vor ein deutliches Signal, wie und wann mehr Frauen in Aufsichtsräte und Vorstände einziehen werden.

    Der Women-on-Board-Index von FidAR (www.fidar.de/wob-index) macht transparent, wie wenige Frauen in den Spitzengremien der Wirtschaft vertreten sind. Seit Jahresbeginn 2011 ist der Anteil von Frauen in den Aufsichtsräten der 160 DAX-, MDAX-, SDAX- und TecDAX-Unternehmen lediglich um knapp über 2 Prozentpunkte auf 12,25 Prozent, in den Vorständen lediglich um 0,6 Prozentpunkte auf 3,61 Prozent gestiegen. Kumuliert liegt der Frauenanteil bei nur 7,93 Prozent (Zum Jahresbeginn 2011 waren es 6,49 Prozent).

    Wenn die deutsche Wirtschaft vermeiden will, über eine Gleichstellungsrichtlinie der EU-Kommission zum Handeln gezwungen zu werden, bleibt ihr nur noch wenig Zeit. Denn beim jetzigen Veränderungstempo wird eine europaweite Quotenregelung kaum abzuwenden sein.

    Die Ausgestaltung der Vorschläge der Bundesregierung für eine Flexiquote, die noch in diesem Jahr als Gesetz eingebracht werden sollen, wird von allen mit Spannung erwartet.

    Die bereits von über 10.000 Frauen und Männern unterzeichnete Berliner Erklärung (www.berlinererklaerung.de) mit der Forderung einer gesetzlichen Mindestquote von 30 Prozent, zeigt, dass auch der überparteiliche Konsens in dieser Frage ständig wächst und die von dem zuständigen Bundesministerium vorgeschlagene Flexiquote nicht die notwendige Veränderung in der Zusammensetzung der Aufsichtsräte der börsennotierten und öffentlichen Unternehmen bringen wird.

    Berliner Erklärung

    Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

    Porträt: Monika Schulz-Strelow

    (Gastautorin: Monika Schulz-Strelow, Präsidentin FidAR – Frauen in die Aufsichtsräte e.V.  /  Bildbearbeitung:  D. Balci/M. Weiss/  Bilder: Archiv  /  Internet: www.fidar.de ; www.berlinererklaerung.de)


  • WOW! Was mit Wasser alles möglich ist….weitere Werke, Erfahrungen. Ein Porträt von Corinna Rosteck

    Corinna Rosteck – Künstlerin
    Meine großformatigen Fotografien und Videoinstallationen von lichthaltigem und reflektierendem Wasser changieren zwischen gegenständlicher Reproduktion und abstrakter Struktur. Die Wirkung der malerisch bewegten Oberflächen wird dabei vom metallischen Widerschein des Aluminiumbildträgers, der sich je nach natürlichem Lichteinfall im Ausstellungsraum verändert, formal gesteigert und entspricht der lebendigen, sich ständig verändernden Erscheinung des Wassers.Die Installationen auf Metall, Glas und als hinterleuchtete Elemente wie z.B. Leuchtkästen nehmen sowohl Bezug auf architektonische Besonderheiten eines Raumes, als auch auf seine Funktion. Es findet dabei eine Erweiterung in und durch den Raum statt. Fotografie, sowie zumeist raum- bzw. kontextbezogene Videoprojektionen aus dem Blick der Malerei, sind zentrale Elemente meiner Arbeit, die sich gegenseitig durchdringen und beeinflussen.

    Corinna Rosteck – Unternehmerin

    Neben meiner professionellen künstlerischen Positionierung auf dem Kunstmarkt habe ich seit 2001 Gestaltungen von öffentlichen Räumen mit namhaften Firmen entwickelt und erfolgreich realisiert. Ich zeige mit meinen Installationen, überregional und international, auf welch vielfältige Weise sich das Wechselspiel von Unternehmensarchitektur, insbesondere aus der Industrie und Kunst vollzieht: einmal angewandt auf die bestehende Architektur, als Energiefluss innerhalb eines Gebäudes und schließlich explizit kontextbezogen auf die Produkte, die ein Unternehmen herstellt. Meine Kompetenz ist, mich auf die spezielle Atmosphäre eines Unternehmens einzulassen, diese zu analysieren und aus den räumlichen und strukturellen Gegebenheiten, mit meinen langjährigen Erfahrungen aus der künstlerischen- ästhetischen Wahrnehmung, dem Gebäude eine auratische Wirkung zu verleihen, die vor allem den Mitarbeitern und der neuen Wahrnehmung der täglichen Abläufe zugute kommt.

    Hier geht’s außerdem zum Interview mit Corinna Rosteck auf YouTube Thema:
    „Kunst am Bau: Welches Schätze sich in Werkshallen verbergen.“

    Ich erbringe für Unternehmen Leistungen, wie z.B. Foto-, Licht- und Videoinstallationen, die auf das Ort, das Haus, das Profil des Unternehmens und die Mitarbeiter zugeschnitten sind, beratende Tätigkeiten für die Mitarbeiter in der Arbeitssituation und in der Aussenwirkung für die Besucher im repräsentativen Foyer- und Eingangsbereich. Ich entwickele eine speziell auf die dort stattfindende Produktion zugeschnittene künstlerische Arbeit, unter Berücksichtigung der Gegebenheiten vor Ort, recherchiere und bringe aus meiner langjährigen Erfahrung ästhetischer Wahrnehmungen eigene Ideen mit. Ziel ist die Verbesserung der Umgebungssituation, die vielfältigen Aspekte des realen Arbeitslebens werden in die ästhetische und künstlerische Form miteinbezogen und transformiert. Es ist ein neues Modell zum eigenständigen Einzelunternehmen.

    Das nichts zufällig entstanden ist, es wird erkennbar durch beispielhafte Referenzprojekte in meiner Biografie. Thematisch gehe ich flexibel und vielseitig auf eine praxisnahe Umsetzung ein. Der Gewinn für den Auftraggebers ist nicht nur der „ästhetische Mehrwert“, sondern die Arbeitsprozesse über die Darstellung hinaus, „in Bewegung“ zu setzen. In Zusammenarbeit mit Architekten, den Vorständen als auch der Unternehmenskommunikation werden Ausgangsvorrausetzungen für eine praxisnahe und aussergewöhnliche Umsetzung geschaffen. Der Ausdruck meiner Wahrnehmung wird zu einer visuellen Aussage zum Unternehmens-profil, erlebbar für jeden Betrachter und verändert dadurch potentiell das Selbstbild des Unternehmens – mit fokussierten Ausschnitten von seriellen Prozessen aus dem Produktionsablauf und in der energetischen Wirkung von Farbe. Ich verleihe Gebäuden nicht nur ein neues Gesicht, sondern leiste weitaus Elementareres: Den öffentlichen Raum mit neuer Relevanz ausstatten, auf ihn reagieren und sich auf ihn einlassen.

    Mit den Bildthemen dynamisiere ich unsere Sehgewohnheiten, durchlichte und weite Räume im Sinne einer auratischen Wirkung, die praxisnah die Bedürfnisse der Mitarbeiter miteinbeziehen und dem Betrachter ungewöhnliche Ein- und Aussichten eröffnen.

    Referenzprojekt 1: Wasser Fälle Beim Eintritt in die Eingangshalle der Unternehmenszentrale der Berliner Wasserbetriebe empfängt den Besucher eine bildnerische Motivik, die unmittelbar auf die Wassertechnologie künstlerischen Bezug nimmt. Der Blick wird auf die leuchtenden Wasserelemente der zentralen Galerien in der Mitte und- zu den seitlichen Liftbereichen gelenkt. Die Treppe repräsentiert einen Schwimmer, der diagonal ins Wasser und durch den Raum taucht. Die Glasfassaden und Liftfenster leuchte mit grossen transparenten Fotos von Big Fin Swimmern, die mit LED zusätzlich animiert und hinterleuchtet sind. Die Besucher, die den gläsernen Lift betreten, simulieren per LED die Höhe eines Wasserstandes, da die Anzeige auf den einzelnen Etagen mitfährt und auf jeder Ebene stehen bleibt und leuchtet. So entsteht Kunst, die kongenial auf Unternehmen und Architektur ausgerichtet ist. Der Raum erhält eine neue Energie, die durch das Wasser repräsentiert wird und inhaltlich das Unternehmensprodukt thematisiert. Material: transparente Fotos auf Glas, ca. 50 qm, Outdoor Brücke Übergang, ca. 24 qm. Lichtdesign: Lichttransfer, Katrin Söncksen. Architekt: Herr Ganz, 2009. Auftraggeber: BWB, Herr Schmidt, Herr Bruckmann, Herr Simon.

    Brückeflow gesamt – Corinna Rosteck

    Referenzprojekt 2: Swarm- Eintauchen in die Medizin Im Auftrag der Landesärztekammer Hessen gestaltete ich den Eingangsbereich des Carl- Oelemann-Internats in Bad Nauheim künstlerisch mit der mehrteiligen Installation Swarm. Im Fokus auch hier: Das Element des Wassers. Das Gebäude fungiert für Auszubildende zur Medizinischen Fachangestellten. Daher bildet der helfende Mensch für mich den ersten Referenzpunkt in meiner Konzeption. Die großflächige, dynamische Fotoinstallation swarm auf der Glasfassade verwandelt den Eingangsbereich bei Nacht in einen Leuchtkörper. Tagsüber entsteht ein blauer, lichterfüllter Raum, der als Passage zwischen Eingangsbereich und Aufenthaltsraum dient und von außen zum prominenten Blickfang wird. Der Besucher taucht buchstäblich atmosphärisch ein, auf seinem Weg vom Foyer über die Rampe zum Mensabereich. Zwei Leuchtkästen erweitern optisch den Raum und thematisieren medizinische Hilfe am Menschen. Swarm dynamisiert den Fluss in der Bewegung der Menschen durch das Gebäude. Material: 44 qm Fotoinstallation auf Glasfassade und in Leuchtkästen, Foyer und Rampe, geladener Wettbewerb 1. Preis, 2008. hks-Architekten und Auftraggeber: Landesärztekammer Hessen

    Referenzprojekt 3: Circular, Eintauchen in den Kreislauf des Wassers Im Eingangsfoyer der Leading Infusion Factory Europe L.I.F.E, des 2005 neu errichteten Fabrikgebäudes der B. Braun Melsungen AG, Europas modernster Produktionsstätte für Infusionslösungen, nahm ich Bezug auf den Kreislauf des Wassers, der für den Menschen lebenswichtig ist. Es läuft das Video Circular auf einem großen Plasmabildschirm, der in das Fenstersegment architektonisch integriert ist, sodaß gleichzeitig der Blick in die aktuelle Produktion (Sterofundin) sichtbar ist. Hier greife ich als Künstlerin das vom Unternehmen hergestellte Produkt explizit auf und thematisiere es. Ergänzt wird die Videoinstallation durch den zentralen Leuchtkasten wake, der eine Schwimmerin in dem Augenblick zeigt, in dem sie nach einem Sprung ins Wasser die Oberfläche durchbricht. Der Ausgangspunkt der künstlerischen Konzeption ist der Kreislauf des Wassers, der für den Menschen elementar und lebensnotwendig ist. Material: Wake, Großfoto im Leuchtkasten, 150 cm x 200 cm, 2001, Circular, DVD 23min.Video auf Plasmabildschirm 84″ im Loop, 2005, Regie und Kamera: Corinna Rosteck, Schnitt: Rene Schulz, Sound Design: Rich Blaha und Lars Damm. Die Videoinstallation setzt sich mit dem Produkt des Unternehmens, der Infusionslösung, aus dem Blickwinkel der Künstlerin auseinander.

    wake_whirl – Corinna Rosteck

    Referenzprojekt 4, Whirl & Wake, Eintauchen in die Oberfläche- Liquides Das Liquide ist ein zentrales Sujet in meinen Arbeiten. Jedoch lässt sich mein künstlerisches Schaffen nicht auf das Motiv des Wassers reduzieren. Vielmehr bilden Spiegelungen und Oberflächen im Stadtraum, in der Landschaft des Liquiden und auch beim Tanz einen thematischen Fokus meiner Arbeiten. Meine Bilder sind raum- beziehungsweise kontextbezogene Installationen zwischen Fotografie, Malerei und Architektur.

    Lebenslauf mal ganz kurz gefasst: Studium an der Udk, Berlin, in New York am International Center of Photography und am Central St. Martin’s College of Art & Design, langjährige Zusammenarbeit mit einem namhaften Fotolabor in Berlin, Entwicklung von fotografischen speziellen Drucktechniken mit lichttechnisch besonders interessanten Materialien und Oberflächen.

    Doujeu_whirl_01 Corinna Rosteck

    (Gastautorin: Corinna Rosteck  /  Internet: www.corinna-rosteck.de)

    Das Interview mit Mentoring4u finden Sie hier.

  • Vertrauen? Diskutieren Sie mit uns über aktuelle Fragen der Transparenz. Ihre Meinung ist gefragt. Thema: Bundespräsident.

    Was ist los mit und um unserem Bundespräsidenten?
    Zu diesem Thema haben wir junge Menschen gefragt und hier ist der erste Kommentar und Aufruf von einem 16-jährigen Mädchen:

    Screenshot Wasserspiegel Artikel

    „Warum wirft die Bild-Zeitung Wulff vor, dass er statt 5,2% Zinsen nur 4% gezahlt hat, obwohl der Bankzinssatz im Jahre 2008 nicht 5,2% hoch war? Der Zinssatz war damals 4,..% also würde es mit dem 4% ja einigermaßen stimmen. Jetzt ergibt sich die Frage, warum hat Christian Wulff sich von einer Person das Geld geliehen, obwohl er für die 4% auch in der Bank einen Kredit hätte aufnehmen können? Wenn in der Verhandlung zwischen Wulff und Geerkens nichts unrechtes dabei gewesen ist, warum dann nicht einfach von Anfang an dazu stehen und es offen aussprechen.

    Im Jahre 2008 als junger CDU-Wilder forderte Wulff den damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau wegen der „Flugaffäre“ zum Rücktritt. Auch dies war übertrieben, doch wenn Wulff immer noch zu seinen damaligen Maßstäben steht, dann sollte er konsequenterweise auch selbst zurücktreten.“

    (Die  Gastautorin ist der Redaktion bekannt, möchte aber nicht genannt werden.)

    Wie gehen Sie mit diesem Thema um? Welchen Rat möchten Sie jungen Leuten auf den Weg geben? Gerne veröffentlichen wir Ihre Anregungen hier.

    Irgendwann muss auch eine Plattform für junge Menschen sich mit dem Thema und den Diskussionen rund um das Amt des Bundespräsidenten auseinandersetzen.

    Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

    (Autor: M. Weiss  /  Bild: sc_denkanstoß_froodmat  /  Bearbeitung: M. Weiss  /  Quelle: Schülerin)

  • Ausbau des bundesdeutschen Gleisnetzes steht an. Ein attraktiver Beruf: Gleisbauer/in

    Ähnliche Berufe hier auf Mentoring4u:
    Elektroniker/in für Geräte und Systeme
    Fräser/in
    Straßenbauer/in
    Elektroniker/in für Maschinen und Antriebstechnik

    Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
    Für diese Arbeit wird körperliche Belastbarkeit vorausgesetzt und außerdem sollten Sie  handwerkliches Geschick und technisches Verständnis mitbringen. Zu Ihren Aufgaben gehören das Bauen, Erneuern und Unterhalten von Gleisanlagen.

    Um sich zu vergewissern, dass dieser Beruf, der Richtige für Sie ist, haben Sie die Möglichkeit ein Schnupperpraktikum zu absolvieren. Sie haben die Möglichkeit das Praktikum beispielsweise in Betrieben des Tiefbaus, beim Bau von Bahnverkehrsstrecken sowie in der Gleisunterhaltung bei Betreibern von Schienennetzen zu machen.

    Erkundigen Sie sich bei folgenden Verbänden nach Adressen und Ansprechpartnern, da wird Ihnen sicherlich geholfen:

    Museen zu besuchen ist nicht nur eine Freizeitaktivität sondern auch eine Chance, um zahlreiche Informationen über diesen Beruf zu sammeln.
    Folgende Museen haben wir für Sie aufgelistet:

    Gleisbauer/in
    Gleisbauer/innen montieren und verlegen Schienen und Weichen und stellen Bahnübergänge her. Außerdem erhalten sie die Betriebssicherheit der Schienenfahrwege, indem sie die Gleise kontrollieren, vermessen und auftretende Mängel an den Gleisanlagen beseitigen. Sie wechseln z.B. fehlerhafte und abgenutzte Schienen und Weichen aus, ziehen Schwellenschrauben nach, beseitigen Höhen- und Richtungsfehler, unterfüttern lose liegende Schwellen oder erneuern die notwendige Gleisbettung. Dabei bedienen sie moderne Baumaschinen und -geräte sowie spezielle Gleisbau- und
    Gleisüberwachungsmaschinen.

    Gleisbauer/innen arbeiten vor allem in Betrieben des Tiefbaus, beim Bau von Bahnverkehrsstrecken sowie in der Gleisunterhaltung bei Betreibern von Schienennetzen. Auch im Bau von Straßen, Rollbahnen und Sportanlagen oder im Rohrleitungs- und Kabelleitungstiefbau können sie tätig sein.

    Gleisbauer/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird in der Industrie angeboten.

    Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:

    1. Ausbildungsjahr: € 588 bis € 625
    2. Ausbildungsjahr: € 732 bis € 912
    3. Ausbildungsjahr:€ 873 bis € 1.131

    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Die perfekte Bewerbungsmappe
    Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

    Tipps für die Bewerbung
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und PlanB
    Nun haben Sie es fast geschafft und müssen sich entscheiden, was Sie nach der Ausbildung unternehmen.  Nur der Spruch „das kann ich doch alles besser“ führt nicht direkt zur Beförderung. Sie möchten auf der Karriereleiter weiter nach oben?  Weitere Erfahrungen sammeln ist die Devise. Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

    Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Sie müssen nur wissen, wo Sie wirklich hin wollen. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich einen Betrieb in einer anderen Stadt aussuchen. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Denken Sie doch auch einmal darüber nach, ob ein Studium für Sie interessant ist.   Lesen Sie dazu auch unseren Artikel „Studieren ohne Abi“ .

    Ganz besonders gefragt werden Fachkräfte in strukturschwachen Gebieten oder im Ausland. Flexibilität ist Trumpf. Ihr Ziel sollte immer sein, das Beste zu erreichen. Warum nicht auch mal in einem großen Industrieunternehmen. Auch dort werden Fachleute gesucht. Denken Sie immer daran, wenn Sie mit einem möglichen Arbeitgeber sprechen, müssen Sie interessant für ihn sein. Und Sie verkaufen an ihn Ihre Arbeitskraft und die muss hohen Ansprüchen gerecht werden. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

    Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
    Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen? Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autoren: M. Weiss & Ayu Damayanti ( Praktikantin) |  Bild & Thumb: A. Damayanti  |  Quellen:www.vdma.org, www.bauindustrie.de,www.zdb.de, www.vdbum.de, www.vdma.org, www.vdma.org, www.erstes-deutsches-baumaschinenmuseum.de, www.s-bahn-museum.de,www.deutschebahn.com, www.bahnwelt.de , www.bayerisches-eisenbahnmuseum.de,Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )

  • Jobben im Ausland. Per Du mit Mickey Maus, reiten in Portugal und Minijob vs Ausbildung und warum Marit Larsen so gerne von der Liebe singt

    Heute bei unseren Fundstellen: Jobben im Ausland, eine interessante Möglichkeit, sich für den zukünftigen Arbeitgeber interessant zu machen und die Welt kennen- und Sprachen zu lernen. Nicht genug, dass es jede Menge  unbesetzte Ausbildungsplätze 2011 in Deutschland gab, sogar die Ausbildungsvergütungen sind gestiegen! Was langfristig für Ihre Karriere besser ist, müssen Sie selbst herausfinden.

    Also, wenn das nichts ist. Das Disney Resort Paris bietet 500 Tätigkeiten an Darunter in den Disney’s Themenparks, Disney Village, Disney’s Golf und Disney’s Hotels. Anfänger und Fachkräfte für gehobenes Gaststättengewerbe oder Systemgastronomie. Empfangssekretäre für Hotelrezeption und Bell Service. Ticketing, Attraktionen, Einzelhandel, Internationale Reservierungszentrale, Meinungsforscher. Mehr Infos hier. Wenn schon Disney denn schon auch gleich nach Florida jobben gehn. Kein Problem, auch hier gibt’s Möglichkeiten. Interessante Tourismuspraktika werden in Portugal angeboten. Hauptsächlich in den Bereichen Hotellerie (vor Allem im Restaurant- und Barservice sowie Rezeption) sowie in Tauch- und Reitschulen. Weitere Infos hier.  Noch mehr Infos finden Sie direkt bei der Bundesagentur für Arbeit, ZAV Zentrale für Auslands- und Fachvermittlung.

    Mal ehrlich, bevor Mann oder Frau in den Ferien oder nach abgeschlossener Schulbildung auf € 400 Basis in Deutschland  jobben geht, sollten Sie sich lieber ein interessantes Kurz-Praktikum in einem Unternehmen suchen, wo Sie später in die Lehre gehen möchten. Ihre Chancen steigen damit überproportional für einen guten Start ins Berufsleben. Auf Mentoring4u werden viele Ausbildungsberufe dargestellt. Die Redaktion von Mentoring4u informiert Sie zusätzlich noch mit einem PlanB, weiteren sinnvollen Adressen und Erfahrungsberichten.

    Und womit Larit Larsen ganz besonders bezaubert, findet Ihr natürlich am Besten auf Ihrer Homepage selbst heraus. Vorbereitungen zu Ihrem neuem Album „Spark“ Viel Spaß!

    Autor: M. Weiss  /  Bilder & Gestaltung: M. Weiss  /  Quellen: www.ba-auslandsvermittlung.de , www.bibb.de, www.maritlarsen.com )

  • Mentees haben gute Vorsätze – auch für 2012

    Menti Neujahr Comic

    Konkreter Vorsatz = Umsetzbarkeit. So sonderbar manche Vorsätze auch sind, bei Menti und seinen Mitschülern könnte es tatsächlich klappen.

    Ja, wirklich, wir machen es uns diesmal einfach, aber warum sollten Sie die Vorsätze aus dem letzten Jahr nicht weiter beherzigen.

    Viel Spaß bei der Lektüre des Artikels von Alexandra Sokolowski aus dem letzten Jahr. Folgen Sie diesem Link

    (Autor: A. Sokolowski | Comic: A. Korkis | Quelle: Archiv)

  • An extraordinary Career: Sonja ter Heijden

    2012 beginnen wir mit Erfahrungsberichten, wechseln allerdings die Sprache. Wir stellen Ihnen heute Sonja ter Heijden vor. Eine ganz außergewöhnliche Karriere.
    Das Redaktionsteam von Mentoring4u wünscht Ihnen viel Spaß bei der Lektüre.
    Magical realism paintings of still lifes from Sonja ter Heijden

    Mentoring4u:
    Wie kam es dazu, dass Sie sich für einen ganz neuen Lebensweg entschieden?

    Sonja ter Heijden: I am going to tell you about my career as a painter,which was a long hard road. First I have to tell you a little about my first career which was to raise my children. When I was young I thought life was fun and easy, but life isn´t easy at all. When I had 3 children and the youngest was nearly 6 years, I divorced. Two years later I was surprised to be pregnant again and I wasn´t in a steady relation. I was single when my fourth one was born and living from welfare. It was not easy for my children, we did not have always potato chips and Coca Cola but we had a lot of love. Now my children are grown up and they have good jobs, my youngest is 16 years now and still at school and living with me.

    Mentoring4u: Sie sind Mutter von vier prachtvollen Kindern. Das war doch nicht einfach für Sie. Wie schaffen Sie das alles?

    Sonja ter Heijden: About 7 years ago, my second child left the house for living on his own. That moment I realized there would be a day they all would be gone and my house should be empty. I wasn’t happy with that conclusion….I taught many life lessons to  my children, one of that was: if you want something, if you desire something, when it is in your heart and mind, you have to go for it, you have to do everything to reach your goal.

    Then I was wondered; What if I reached my goal…..raising my children till they were adults. Where, what and who was Sonja? At that moment I became tired of being only a mother. I did not work, because of my health, it wasn’t possible to have a fulltime job and I was still living from welfare. Because of that I was used to read the advertisement flyers every week to seek for cheap shoppings. Somewhere in November of 2005 I saw „paint and brushes“ in a flyer and I was thinking, should it be possible for me to paint?

    Mentoring4u: Paint and brushes?

    Sonja ter Heijden: When there was no euro in Europe, the Dutch had guldens. My father once gave me  100 guldens to spent for myself. I was not allowed to spent it on my children, he told me to save it for the moment I really wanted to spent it for something special. So I put it in a vase for years, the Euro came and I made from 100 guldens 50 Euro.The paint in the flyer was cheap and I was thinking, if I wanted to sell my paintings I should buy good paint and good brushes. Not the most expensive paint but  good paint, cause first of all I had to find out IF I could paint.When I was a child I liked to draw. At the school of my children I was creative with a lot of things. So a little plan came into my mind and I bought acryl paint, Canvas and cheap brushes. That’s the moment my painting career started.

    Mentoring4u: Womit haben Sie angefangen?

    Sonja ter Heijden: I started with big flowers and simple still lifes, it was nice to see but not special. If I wanted to be an exceptional painter I had to make more beautiful paintings and the acryl paint did not work in combination with my mind and hand. I asked for help from painters on the internet.  I sent many emails, just one answered back to me. A painter does not tell secrets about his paintings I suppose…. So after one year of painting with acrylic paint, I decided to buy oil paint. The Masters of the 17th century painted with oil paint and I love their paintings.

    When I begun with oilpaint I had to know what I wanted, I had to have a style figure in my paintings, so it would be recognizable for the viewers. If you see a Picasso, you know it is a Picasso so I had to find out what I loved. I was born in Delft, a city well known for its Delft Blue Pottery and as a child I liked that at my grandmothers house. My other interest that time was the oriental life of the Middle East, I decided to paint Delft Blue Pottery with harem woman ; ) Strange combination, but nice to see and because of that combination it could be the eyecatcher I was hoping for. After a few paintings and the comment of my family and friends I understand that it was not a good combination. Also it did not gave me the satisfaction I wanted, so I begun with a portrait of my grandchild.

    Mentoring4u: Spielt Internet für Sie eine Rolle?

    Sonja ter Heijden: Using the internet I found out, some painters used Masonite to paint on.The structure of the canvas was holding me to make more detailed work. I went to several shops but could not find it and I forgot it. At the beginning of 2007 I met a painter in Delft who used Masonite and I saw his paintings, he explained me the positive features of the material and I started to paint on Masonite when I found a shop who could ordered it for me.

    Mentoring4u: Wann begannen Sie sich an Wettbewerben zu beteiligen?

    Sonja ter Heijden: In 2007 I won the second prize in a contest from 100 Artists, organized by a garage. I had a little exhibition but did not sell anything ; ) Because I did not know how everything works in the art scene ( I am still learning) and I did not know anything about art and artists, I knew  I had to paint more beautiful. I decided to paint just stilllifes with Delft Blue Pottery and because I love nature I had to make designs that way. I did not want to make copies of the old Masters of the 17th century I had to find a way to make my own originals. When I was 15 years old I liked the paintings of Carl Willink and the painter in Delft, Johan Hermsen made beautiful magical paintings, so my idea was to make a combination for myself; Magic, nature, Delft Blue Pottery with a wink to the old Masters..Then I discovered the world wide meaning of The Delft Blue pottery. From the far East ;China came at the beginning of the 17th century the Porcelain to delft, to the West. So for me, in the Delft Blue Pottery the East and West, the blue color of Heaven and the clay of the earth become integrated through craftmanship.I wanted to make an icon of the Delft Blue Pottery. When I was painting  the Blue Mask, a painting you can see on my website, I accidentally found the meaning of my paintings I call it : The Blue Secret.

    I begun with very little paintings, just a vase, a flower or some fruit. The use of pure red sable brushes in combination with the Masonite was great. My paintings became bigger, my ideas were sometimes overwhelming for myself. I did not know what happened in my mind but I enjoyed it. Even all the times when the paint did not do what I wanted, even when I was crying in front of my easel and thinking it was not possible for me to learn it, I was enjoying painting. Day after day I learned more about making a painting, how much paint I had to do on my brush, the thickness in combination with linseed oil, to draw a design. It is hard working to make a beautiful oilpainting. It was such a fight but also a victory when I was thinking the painting was finished.

    Mentoring4u: Sie sind eine Kämpfernatur. Wie ging es weiter?

    Sonja ter Heijden: In the summer of 2010 I was making a design on a big panel,  it was a very emotional design I gave it the title „I never promised you a rose garden“ For 3 weeks I was all day drawing, also at that summer evening. It was half past ten and the darkness came, I had to stop with drawing. I put my pencil down and walked two steps backwards to see what my drawing looked liked….. I looked and suddenly tears ran down my cheeks. I could not understand how it was possible for me to drawn what was in my mind, by my arm,hand and pencil came on the panel. I was overwhelmed by emotions cause now I understood; if I could paint this like it was in my mind : I was somebody, I could do something. I was not only a mother, I was really an artist. It was my biggest panel so far and for me like a rebirth and I knew, painting this panel was my door to the future.

    Mentoring4u: Wie haben Sie Partner für eine Ausstellung gefunden?

    Sonja ter Heijden: In February 2011 I sent an email to the Museum The Prinsenhof in Delft with the question if it was possible to have an exhibition. A miracle happened, for 2 months I had an exhibition in the Museum, all the media were interested and even National television. I have to go on and have to learn so many things about being a painter and selling my paintings. After all the heavy years of taking care for my four children, the struggle to live with little money and all the problemes I had to solve by my own, I found my destiny. I had to prove myself that I excist. I am so happy I can paint, painting is my breath, my life, I enjoy, I live! I think I will never reach my border, the most beautiful paintings aren’t paint yet!

    Sonja ter Heijden, vielen Dank für Ihren interessanten und vielseitigen Erfahrungsbericht. Toll, dass Sie durchgehalten haben. Es war ganz bestimmt nicht einfach. Unser Tipp: Dran bleiben und nicht aufgeben. Dieser Bericht hat uns wieder gezeigt, wie wichtig es ist, nicht auf zu geben. Lassen Sie sich nicht unterkriegen!

    Die Redaktion von Mentoring4u beglückwünscht Sonja ter Heijden zu dieser außergewöhnlichen Karriere und wünscht Ihr weiterhin viel Erfolg.

    Weitere Erfahrungsberichte finden Sie hier: Bulgarien,  Ärzte für die Dritte Welt,  Medizinstudentin, Einzelhandelskauffrau ,  Lesecoach oder einfach im Suchfeld „Erfahrungsbericht“ eingeben.

    (Autor: Sonja ter Heijden  /  Bildbearbeitung: M. Weiss  /  Quelle:  www.sonjaterheijden.com)

  • Nikolaus in Berlin und DIE ARCHE unterwegs für Deutschlands Kinder

    Nikolaus in Berlin …Was für ein Zusammentreffen. Wollte ich doch nur einen unserer Mentoren in Berlin besuchen. Jens Schönherr, Hotelier des Hotel Gendarm nouveau am Gendarmenmarkt in Berlin. Stolz stellte er mir seine neue Auszubildende vor, die er über die Veranstaltung im Februar 2011 im Rahmen der Initiative „Auf die Socken, fertig, los!“ an der Alfred-Nobel-Schule in Neukölln kennen gelernt hatte. Im Hintergrund backen die Kinder der „Arche“ Plätzchen. Ich schaue in glückliche Gesichter. Was für ein schönes Nikolausfest für die Kinder.

    Mentoring4u gratuliert für das beeindruckende Engagement.

    Tun auch Sie etwas Gutes. Engagieren Sie sich für „Die Arche“.

    Adresse:
    „Die Arche“ Christliches Kinder- u. Jugendwerk e.V. Tangermünder Str. 7 12627 Berlin – Hellersdorf
    Bankverbindung: Bank für Sozialwirtschaft Kto.      30 30 100 BLZ    100 205 00

    Auszubildende Scarlett Hein mit Hotelier Jens Schönherr

    DIE ARCHE unterwegs für Deutschlands Kinder

    Kinderarmut in Deutschland! “Die Arche“ kämpft dagegen an! In ihren Einrichtungen bietet sie den Kindern täglich kostenlos eine vollwertige, warme Mahlzeit, Hausaufgabenhilfe, sinnvolle Freizeitbeschäftigungen, mit Sport und Musik, und vor allem viel Aufmerksamkeit. Denn Kinder brauchen Bestätigung für ihr Selbstvertrauen. Sie brauchen das Gefühl wichtig zu sein und geliebt zu werden. Viele Kinder hierzulande erleben das zuhause leider nicht.

    "Die Arche" christliches Kinder- und Jugendwerk e.V.


    “Die Arche“ hat es sich zudem zur Aufgabe gemacht, öffentlich auf Defizite in unserer Gesellschaft hinzuweisen, damit Kinder wieder vermehrt im Mittelpunkt stehen. Dazu sucht die Leitung der “Arche“ auch den Dialog mit Wirtschaft und Politik und bringt darin die Erfahrungen aus ihrer Arbeit mit ein. Für sein Engagement wurde der Leiter und Gründer der “Arche“, Bernd Siggelkow, mit dem “Verdienstorden des Landes Berlin“ sowie dem „Bundesverdienstkreuz“ ausgezeichnet. Und auch “Die Arche“ selbst wurde mit der “Carl von Ossietzky Medaille der Internationalen Liga für Menschenrechte“ und dem „Hanse- Merkur-Preis für Kinderschutz“ gewürdigt.

    Das christliche Kinder- und Jugendwerk wurde 1995 in Berlin gegründet. Mittlerweile ist die “Arche“ an zehn Standorten in Deutschland aktiv und erreicht über 2.000 Kinder und Jugendliche. Die Eröffnung weiterer Einrichtungen ist in Planung, denn der Bedarf ist leider enorm. Doch die Aufgaben, die der Verein übernommen hat, kann er nur mit Unterstützung der Bevölkerung bewältigen. Die Arbeit der “Arche“ wird zu 100 Prozent durch Spendengelder finanziert.

    Unser Motto: Wir holen die Kinder von der Straße!

    „Die Arche“ Chr. Kinder- u. Jugendwerk e. V. Tangermünder Str. 7 12627 Berlin
    Bankverbindung: Bank für Sozialwirtschaft Kto.      30 30 100 BLZ    100 205 00

    Mitglied im Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

    (Autor: M. Weiss  /  Bildbearbeitung: M. Weiss Thumb: A.Damayanti  /  Quelle:  www.kinderprojekt-arche.de )

  • Fundraising leicht gemacht?…einfach mal wech von zu Haus und was Notizen aus dem Weltall bringen

    Für Sie im Netz gefunden. Eine phantastische Broschüre, mit wertvollen Tipps für Auslandsaufenthalte, Sprachkurse, Schulaufenthalte im Ausland, Freiwilligendienst, Jobben im Ausland….und noch so viel mehr. Schnell für alle Mit-Schüler und Mit-Kommilitonen bestellen und ab geht’s vielleicht zur nächsten Apollo 13 Auktion und vielleicht auch zum nächsten Fundraising Workshop.

    US $ 388.375!! Das wär’s gewesen, am letzten Wochenende gab’s für sechs Richtige im Lotto wesentlich weniger.
    In Dallas wurde diese Woche eine Apollo 13 Checkliste des Astronauten James Lovell  für sage und schreibe US  $ 388.375 versteigert. Die Auktion lief unter dem Motto „Space Signatur Auction“ Was es nicht alles gibt. Ich hoffe, dass meine Kladden aus der Schule Jahrgang 1975 auch mal zu einer Auktion kommen.

    Terminhinweis 15. Dezember 2011

    2B Mentor-Akademie
 im “Haus der Mentoren”

    Wie funktioniert Fundraising und Social Media 1

    Von der Auswahl des Partners über die Vertragsgestaltung bis hin zur Umsetzung des Engagements
    Eintägiger Einsteiger-Workshop mit unseren Mentoren Joachim Jörg & Martin Weiss 

Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie auf  http://www.2bmentor.de

    Werbung in eigener Sache: 

Artikel über Mentoring im Staufenbiel Karrieremagazin 04/2011 „Immer an der Seite“

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    (Autor: M. Weiss  /  Bildgestaltung: M. Weiss  /  Quellen: hosted.ap.org , www.ijab.de)

  • Mentoren an der Alfred-Nobel-Schule Berlin Neukölln am 18. November 2011

    Mentoren schenken Schülern einen Tag ZEIT. Leider werden auch im Winter die Mentoren kurzfristig krank oder haben kurzfristig berufliche Termine. Das geht immer vor. Trotz des bitterkalten Wetters haben 7 Mentoren den Weg zur Alfred-Nobel-Schule gefunden. 4 Klassen waren beteiligt. Was für ein Glück im Unglück. Mit nur 6 1/2 Mentoren über den Tag, hatten die Schüler diesmal viel mehr Zeit für das direktes Gespräch.


    Aus der Alba-Group war die junge Chefin der Finanzabteilung gekommen und stellte ihren Werdegang von der Banklehre bis zu dem Eintritt in ein Industrieunternehmen von Weltrang beeindruckend vor. Eine nachahmenswerte Karriere, ist sie doch selbst Neuköllnerin und lebt heute hier in ihrem Kiez. Alba, bekannt auch als Sponsor von Alba Berlin ist eines der größten Recyclingunternehmen der Bundesrepublik. Tätig aber nicht nur in der Entsorgung, sondern auch im Rohstoffhandel, der Abfall- und Kreislaufwirtschaft, Wertstoff- und Facility Management. Mit unglaublich vielseitigen Jobangeboten. Besuchen Sie doch mal die Websiteder Alba-Group.

    Mentorenteam: Oberleutnant Birger Gädt und Sonja Brei

    Die Stiftung Naturschutz Berlin stellt das freiwillige ökologische Jahr vor. Jährlich werden 170 Plätze für junge Menschen, die sich im Naturschutz beteiligen möchten, angeboten. Die Auswahl an Einsatzstellen ist riesig. Ob Naturschutzverein, Waldkindergarten, Öko-Bauernhof, Umweltlabor, Solarverein oder Bioladen – die Möglichkeiten und Aufgaben sind vielfältig.

    Fragen zu  IT Jobs bei der Deutschen Rentenversicherung, aber auch, wie sicher die Rente ist wurde eingehend diskutiert. Wertere Informationen zum Beruf „Fachinformatiker“ finden Sie auch in unserem Online Mentoring mit der Deutschen Rentenversicherung. Hier finden Sie weitere Informationen zu freien Ausbildungsplätzen.

    Perspektive als Busfahrer im ÖPNV und der Touristik Kilometermillionär? Ja, das ist ein Ausbildungsberuf. „Ich dachte das ist ein Führerschein?“ Diese Frage hat Bastian Roet vom Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer nicht das erste Mal gehört als er die Ausbildungsberufe im Personenverkehr vor einer Schulklasse vorgestellt hat. Und sicher werden wie in der Alfred-Nobel-Schule noch viele Schüler etwas verdutzt sein wenn Sie hören, dass der Busfahrer in Wirklichkeit »Berufskraftfahrer« heißt und die Azubis im Verkehrsunternehmen eine dreijährige Ausbildung hinter sich bringen, bevor sich aufmachen dürfen »Kilometermillionär« zu werden. Mit dem Bus zu Schule oder auf Klassenfahrt, das ist für fast alle Schüler eine Selbstverständlichkeit.

    Photo BDO

    „Was dahintersteht ist leider nur wenigen Schülerinnen und Schülern bekannt, wenn sie gemeinsam mit ihren Eltern über eine passende Ausbildungsstelle nachdenken, oder mit den Lehrern über Jobs mit Zukunft diskutieren.“ fasst Roet die Gespräche mit den Berliner Schülern zusammen. Genau deswegen hat sein Verband auch die Infokampagne www.werd-Busfahrer.de ins in Netz gestellt, um zu informieren und mit dem ein oder anderen Vorurteil aufzuräumen. Neben dem Ausbildungsberuf des Berufskarftfahrers können sich angehende Azubis auch zur Fachkraft im Fahrbetrieb ausbilden lassen und damit zu echten Allroundern im ÖPNV werden. Hier wird neben der Qualifikation als Fahrer auch kaufmännisches und spezielles verkehrstechnisches Wissen erworben. „Wie können wir Buslinien effektiver machen, Routen optimieren und mehr Kunden für eine Monatskarte begeistern?“ Das sind alles Fragen für die angehenden Fachkräfte im Fahrbetrieb, kurz FiF. Wer dann schon etwas Erfahrung gesammelt hat, den Kontakt mit Menschen mag und auch mal etwas länger unterwegs sein möchte, kommt in der Bustouristik schnell einmal quer durch Europa. Fahrer die zukünftig die Verantwortung für die Sicherheit von 50 Fahrgästen tragen sollen, werden dafür gut ausgebildet und können sich über einen Job mit echter Perspektive freuen. Zum einen gehen viele der jetzigen Fahrer in den kommen Jahre in Rente, zum anderen steigen wegen der hohen Spritpreise immer mehr Menschen ermäßig in den Bus. Oder sie wollen etwas für die Umwelt tun, der Bus ist nämlich nicht nur das sicherste, sondern auch das umweltfreundlichste Verkehrsmittel.

    Mentoren im Gespräch Herr Neumann (DRV) & Herr Roet (BDO)

    Übrigens, die Ausbildung kann man schon mit 17 Jahren beginnen und bei bestandenem Führerschein mit 18 Jahren erste Erfahrungen im Linienverkehr sammeln. Zuerst nur auf Touren bis 50 Km Umkreis, denn auf große Fahrt geht es erst mit bestandener Ausbildung. Sie verteilten Broschüren über die Firma und/oder die angebotenen Ausbildungsmöglichkeiten.

    Wolfgang von Eckartsberg, ehemaliger Direktor der Deutschen Bank Berlin stellt seinen Werdegang vor und weist daraufhin, wie wichtig eine fundierte Ausbildung vor dem Studium sein kann.  Dieser Argumentation schließt  sich Martin Weiss, Gründer der Mentoreninitiative, gerne an. Auch er ist gelernter Bankkaufmann. Den Hinweis, dass es aber auch in vielen anderen Branchen interessante Möglichkeiten, wie z. B. den Hotelkaufmann/frau lässt er gelten. Gerade die Flexibilität, die sich Hotelkaufleuten durch ihre Einsatzmöglichkeiten in verschieden Plätzen der Welt bieten haben es ihm angetan. Sein weiteres Anliegen ist die Möglichkeit ohne Abi zum Studium vorzustellen. Lesen Sie dazu bitte unseren Artikel.

    Ganz besonders interessante Berufsbilder bietet auch die Bundeswehr. Gibt es doch kaum ein Unternehmen in Deutschland, das in so vielen Berufsfeldern die Aus-und Weiterbildung anbietet. Auch über Kasernenstreichungen, Auslandseinsätze und deren Risiken wird lebhaft in den Klassen diskutiert.

    (Autor: M. Weiss   /  Bilder: M. Weiss, BDO, Alfred Nobel Schule   /  Bildbearbeitung: D. Balci  /  Quellen: www.alfred-nobel-schule.de , http://www.bdo-online.de ,  www.albagroup.de , www.deutsche-rentenversicherung.de ,  www.stiftung-naturschutz.de )