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Schlagwort: Karriere

  • Mentoren an der Hostatoschule in Frankfurt-Hoechst am 23. November 2011

    „Auf die Socken, fertig, los!“
    Neun Mentoren kamen in die Hostatoschule nach Frankfurt, um den Schülern von zwei achten-, zwei neunten- und einer zehnte Klasse ZEIT zu schenken.
    Dieses Poster haben alle Mentoren zum Dank für den „Arbeitstag“ von der Schulleitung als Geschenk bekommen.

    Willkommen an der Hostatoschule

    Ein ganz ungewöhnlicher Lebenslauf, der die Schüler aber elektrisierte. Dieter Schlatermund, zum zweiten Mal dabei. Mit Untersekundarreife über höhere Handelsschule zum nachträglichen Abitur. Danach Lehre zum Schiffsmakler und Reedereikaufmann, Reserveoffizier in der Bundeswehr, Eintritt in die Hoechst AG 1966. Ein nicht ganz normaler Werdegang, aber das zeichnet eigentlich alle unsere Mentoren aus. Er ging als Vorstand der Riedel-de Haen AG Mitte der 90-ziger Jahre in Unruhestand bzw. in den Aufsichtsrat. Heute ist er Dozent der FOM Hochschule für Ökonomie und Management, Essen/Frankfurt/M. Ein Mentor mit ganz viel Erfahrung, die er auch gerne weitergibt.

    Dieter Schlatermund

    Heiko de Vries, heute Manager bei einer internationalen Unternehmensberatung, der nach der Schule zunächst eine Banklehre machte, sich dann als Zeitsoldat verpflichtete und bei der Bundeswehr studierte, um den Eltern im Studium nicht auf der Tasche zu liegen. Thorsten Vozar, ein Mentor aus der ersten Stunde, aus Dortmund, war auch hier in Frankfurt dabei. Gerade Versicherungsunternehmen bieten interessante Ausbildungsmöglichkeiten in der ganzen Republik an. Doch das allein war nicht sein Anliegen. Seine Botschaft: von Anfang das Ziel im Auge zu behalten und möglichst umfassend auch Weiterbildungsmassnahmen im Betrieb oder außerhalb für die eigene Karriere zu nutzen. Praktika zielgerichtet auszuwählen, um schließlich den Job, der auf einen selbst passt zu finden am Besten noch im Einklang mit der Familie.

    Thorsten Vozar und Heiko de Vries

    Ganz besonders interessante Berufsbilder bietet auch die Bundeswehr. Gibt es doch kaum ein Unternehmen in Deutschland, das in so vielen Berufsfeldern die Aus-und Weiterbildung anbietet. Auch über Kasernenstreichungen, Auslandseinsätze und deren Risiken wird lebhaft in den Klassen diskutiert.

    Oberleutnant Jens Hörold

    Mit Schenker Deutschland hatten wir einen der größten Logistiker Deutschlands mit dabei. In einem Kurzfilm wurden interessante und vielseitige Bereiche des Unternehmens vorgestellt. Gerade in Logistk-Knotenpunkten in Deutschland werden eine Menge interessante Ausbildungsplätze, auch für Haupt- und Realschüler, angeboten.

    Jörg Hertensten vor der Konzeption DB Schenker

    Jobs wie Veranstaltungstechniker/in, Veranstaltungskaufmann/frau und Mediengestalter/in stellte Tim Sandrock Mitinhaber der Fa. Flo-Service Mainz vor. Sein Team in Mainz besteht aus Meistern, Fachkräften, Designern und anderen Kreativen Freidenkern. Er realisiert weltweit Konzepte im Bereich Ton, Licht, Video, Bühnen-, Deko- und Messeservice. aber auch in dieser Branche bekommt man nichts geschenkt. Die Ausbildung ist hart, der Kontakt mit dem ein oder anderen Star der Musikszene hebt dies aber wieder auf.


    Mit den Mentoren Burkhard Leffers, ehemaliger Bereichsvorstand der Commerzbank und Friedrich von Diest hatten wir zwei Mentoren dabei, die ein ganzes Füllhorn von Tipps und Ideen mitgebracht hatten. Mentoren, die über einen langjährigen Erfahrungsschatz verfügen bzw. Freidrich v. Diest, der sozusagen nach dem Studium sein erstes Unternehmen gründete, nach einigen Jahren verkaufte und heute sein eigenes Venture Capital Unternehmen führt. Es war also diesmal auch für mögliche Unternehmensgründer unter den Schülern etwas dabei.

    (Friedrich von Diest und Burkhard Leffers)
    (Friedrich von Diest und Burkhard Leffers)

    Kunst im Bau von und mit den Schülern gemeinsam spielt eine große Rolle in der Hostatoschule. Einige Beispiele haben wir hier veröffentlicht:

    By the way, liebe Leser, denken Sie daran, dass es heute möglich ist, auch ohne Abitur zum Studium zu kommen. Lesen Sie hier mehr. Viele Erfolg!

    Wir, das Mentoring4u Team und alle Mentoren, möchten sich auf diesem Wege nochmals für die hervorragende Vorbereitung durch alle beteiligten Lehrer, die Schulleitung und das Schulamt bedanken.

    (Autor: M. Weiss  /  Bilder & Gestaltung: D. Balci  /  Quelle: Mentorentreffen an der Hostatoschule in Frankfurt/M.)

  • Voice of Germany, Ärzte in Thüringen und ein ganz normaler Arbeitstag in Kabul

    Heute bei unseren Fundstellen im Netz: Wie gut geht es uns eigentlich? Tausende Kilometer von der Heimat entfernt setzten Menschen ihr Leben für uns ein. Lebenswichtige Berufe geraten in’s Abseits. Tolles Projekt der Landesärztekammer Thüringen und was für ein Klamauk, aber Quotenträchtig. Erleben Sie gute und weniger gute Stimmen mit interessanten und weniger interessanten Persönlichkeiten im Fernsehen. Schon im „alten Rom“ gab es die Spiele, die von Problemen ablenkten. Schöne schillernde Welt.

    Kabul, Mentoren ganz anderer Art, auf dem Weg zu Ihrem Arbeitsplatz an der örtlichen Polizeiakademie. Polizeiausbildung einmal ganz anders. Weit entfernt von Deutschland. Es könnte alles so einfach sein. Morgens aufstehen, Kinder wecken, gemeinsames Frühstück, Kinder zur Schule bringen, Arbeitsbeginn irgendwo in einer Stadt in Deutschland, Kriminalitätsbekämpfung oder Verkehrssicherheit, pünktlich Dienstschluss, Hausaufgaben der Kinder korrigieren, Spaziergang mit der Ehefrau oder Kinobesuch mit Freunden, Weihnachtsvorbereitungen in der Familie, Ausklang …in Ruhe einschlafen. Sicherlich der Traum aller Beteiligten. Aber nicht die Realität in Kabul.

    Sicherheit der Beteiligten geht vor, vielleicht war es endlich eine ruhigere Nacht, eine Nacht mal ohne Attentat, aber mit einer unbekannten Geräuschkulisse. Die Lieben ganz weit weg, das Telefonat war wieder viel zu kurz. Die Familien zu Hause sind auf sich selbst gestellt. Für alltägliche Problemlösungen bleibt da wenig Zeit. Sie sind in Kabul, Route und Abfahrtszeit wurde schon am Vorabend festgelegt. Völlig unauffällig werden mehrere Fahrzeuge in Richtung Polizeiakademie fahren. Deutsche Verkehrsregeln gibt’s hier nicht. Die Straßenseiten sind festgelegt, ein Trost? Angekommen in der Akademie beginnt die Ausbildung der Einheimischen. Und jeden Tag setzen diese „Helden“ Mentoren ihr Leben auf’s Spiel, um junge afghanische Menschen im Umgang mit der Sicherheit zu trainieren. Sie könnten auch hier bei ihren Familien ein ganz normales Leben führen.
    Vielen Dank für Ihren Einsatz.

    Mentorenprogramme werden auch für den Beruf des Arztes immer interessanter. Auch dies fällt unter den Begriff Positionierung. Gratulation an die Landesärztekammer Thüringen für dieses Projekt. Weiterführende Informationen finden Sie hier.


    Die Mentoren, Xavier Naidoo, Nena, Rea Garvey und Alec Völkel und Sascha Vollmer von The Bosshoss prüfen in den ersten Shows insgesamt 150 Kandidaten. Wir sind gespannt wie es weitergeht.

    (Autor: M. Weiss  / Bild & Gestaltung: A. Damayanti & M. Weiss  /  Quellen: www.laek-thueringen.de , http://www.the-voice-of-germany.de/ , www.bundesregierung.de )


  • Freiwilliges Jahr … oder machen Sie doch was Sie wollen

    Das muss man erst mal verstehen. Ein freiwilliges Jahr nach der Schule anzugehen. Für wen ist das überhaupt etwas, was kommt auf Sie zu und zu wessen Lasten?

    Früher
    Es war einmal….irgendwie war früher alles anders. Wir konnten uns ehrenamtlich betätigen. Das war doch selbstverständlich. Warum muss heute ein finanzieller Anreiz dafür gegeben werden? Vielleicht weil die Wehrpflicht ausgesetzt ist und es keine „günstigen“  Zivildienstleistenden mehr gibt? Es ist also eine gesellschaftspolitische Frage, mit der wir uns hier auseinandersetzen müssen. Wenn sich heute also keiner mehr in sozialen Berufen engagieren möchte, dann fehlt wohl eher der Anreiz. Solange ein Familienvater seine Familie nicht mit seinem Job ernähren kann, solange wird er auch nicht in einen unterbezahlten Arbeitsbereich einsteigen. Das ist eine Frage an die Tarifparteien.

    Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ)
    bietet jungen Menschen von 16 bis 27 Jahren die Chance, etwas für sich und andere Menschen zu tun. U. a. mit Taschengeldausgleich, günstiger Versicherung und Kindergeld für die Eltern.

    Wofür wird eigentlich ausgebildet, auf welchen Schultern und zu wessen Lasten?

    • eine Chance Ihre Persönlichkeit weiterzuentwickeln,
    • die Begegnung mit Menschen,
    • das Erfahren von Gemeinschaft,
    • die Möglichkeit, unsere Gesellschaft mitzugestalten,
    • die Auseinandersetzung mit Glaubensfragen,
    • berufliche Orientierung und das Kennenlernen sozialer Berufsfelder,
    • eine Chance, die persönliche Eignung für einen sozialen Beruf zu prüfen.

    Das FSJ wird ganztägig als überwiegend praktische Hilfstätigkeit in gemeinwohlorientierten Einrichtungen, insbesondere in Einrichtungen der Wohlfahrtspflege, in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, einschließlich der Einrichtungen für außerschulische Jugendbildung und Einrichtungen für Jugendarbeit oder inEinrichtungen der Gesundheitspflege und kulturelle Einrichtungen (Einsatzstellen) geleistet. “ Quelle: FSJ

    Demographischer Wandel
    Alles schön und gut, erste Frage ist damit beantwortet. Auf welchen Schultern und zu wessen Lasten noch nicht. Die Frage ist doch, welcher junge Mensch sich das heute leisten kann?  Na klar, der demographische Wandel. Es kommen immer weniger junge Menschen auf „den Markt“ . Jetzt schon? Lesen wir doch im Moment, dass alle Universitäten überfüllt sind. Ist das nächstes Jahr anders? Weit gefehlt, immer mehr Bundesländer verkürzen von 13 auf 12 Schuljahre. Also machen nächstes Jahr wieder zwei Jahrgänge Abitur. Na Bravo, dann hat es sich wirklich gelohnt ein soziales Jahr dazwischen zu schieben. Nächstes Jahr sind die Universitäten und die attraktivsten Ausbildungsbetriebe genauso überfüllt.


    Praktika & Ausbildung
    Eine Alternative könnte sein, sich im Rahmen von mehreren Betriebspraktika direkt auf den Job der Zukunft vorzubereiten. Der Fachkräftemangel macht es möglich. Sie können sich heute den Arbeitgeber aussuchen und probieren. Wenn Sie nach dem Praktikum feststellen, dass Ihnen der Job keinen Spass machen wird, haben Sie nur einige wenige Wochen Zeit investiert. War doch besser als dann ein Leben lang daran zu denken, was man verpasst hat. Was bringt es beispielsweise einer angehenden Krankenschwester, wenn sie im Praktikum schon feststellt, dass sie kein Blut sehen kann. Sicherlich gibt es auch eine andere Einsatzmöglichkeit für sie. Eine solide Ausbildung, sei es eine Lehre mit Hauptschulabschluss, mittlerer Reife oder Abitur ist auch nicht zu verachten.

    Mentor
    Haben Sie schon einmal daran gedacht, sich mit einer fremden Person über Ihre Berufsziele zu unterhalten? Vielleicht lernen Sie im Unternehmen auch einen Menschen kennen, der Sie persönlich weiterbringt.  Oder fragen Sie bei uns nach, vielleicht können wir Ihnen einen Mentor vermitteln. Schreiben Sie an redaktion@mentoring4u.de.

    Arbeitgeber
    sehen es gerne, wenn ihre Mitarbeiter sich gesellschaftlich engagieren. Also ist jetzt die Zeit gekommen, dieses zu tun und auch noch bei echter Bezahlung. Oft kann Ihnen in dem jeweiligen Unternehmen auch die Personalabteilung sagen, in welchen sozialen Projekten sich die Firma engagiert. Es steht Ihnen frei; wo Sie sich gerne beteiligen möchten.

    Verschaffen Sie sich eine günstige Ausgangsposition
    indem Sie einen Schulabschluss nachholen. Wussten Sie eigentlich, dass Sie mit Ihrer beruflichen Vorbildung auch ohne Hochschulreife ein Studium beginnen können? Nein? Dann lesen Sie mal unseren Artikel zu diesem Thema:

    Studieren ohne Abitur – Viele Wege führen ans Ziel!

    Jobben
    By the way, wenn Sie dann studieren, sind Sie im Gegensatz zu Ihren Mitstudenten bereits eine Fachkraft in dem jeweiligen Beruf, den Sie gelernt haben. Danach werden Sie auch bezahlt, wenn Sie sozusagen während des Studiums „jobben“ .  Der Unterschied ist beachtlich.

    Wirtschaft wandert ab
    Frage zwei ist damit beantwortet. Zu wessen Lasten noch nicht. Vielleicht zu Lasten der Wirtschaft, die händeringend Fachkräfte sucht? Vielleicht sucht die Wirtschaft auch einen Grund im Ausland nach günstigeren Arbeitskräften zu schauen. Unterstützen Sie uns dabei, alles zu unternehmen, damit die Wirtschaft nicht abwandert! Und wie wird man Fachkraft? Indem man vorher eine Ausbildung macht. So schließt sich der Kreis. So einfach ist das.

    Pro & Contra
    Wir sind nicht gegen das FSJ und BFD,   wir sind nur der Meinung, dass nicht unbedingt jeder dafür in Frage kommt. Vielleicht ist es nach dem freiwilligen Jahr noch schwieriger einen Ausbildungs- oder Studienplatz zu bekommen. Beschäftigen wir uns doch mal mit der Annahme, Sie würden nach Abschluß Ihrer Ausbildung noch ein freiwilliges Jahr dranhängen. Was halten Sie davon?

    Wir freuen uns auf die Diskussion mit Ihnen.

    (Autor: M. Weiss  /  Bild:  M. Weiss   /  Quelle: www.freiwilliges-jahr.de , www.freiwilliges-jahr.de )

  • Fachlagerist/in oder Fullfillmentberater?


    Fachlagerist/in

    Sie nehmen Güter an und prüfen anhand der Begleitpapiere die Art, Menge und Beschaffenheit der Lieferungen. Fachlageristen und -lageristinnen erfassen die Güter via EDV, packen sie aus, prüfen ihren Zustand, sortieren und lagern sie sachgerecht oder leiten sie dem Bestimmungsort im Betrieb zu. Dabei achten sie darauf, dass die Waren unter optimalen Bedingungen gelagert werden, regulieren z.B. Temperatur und Luftfeuchtigkeit oder wählen den Lagerplatz entsprechend aus. In regelmäßigen Abständen kontrollieren sie den Lagerbestand und führen Inventuren durch. Für den Versand verpacken sie die Güter, füllen die Begleitpapiere aus, stellen Liefereinheiten zusammen und beladen Lkws. Sie kennzeichnen, beschriften und sichern die Sendungen. Dabei sind einschlägige Sicherheitsvorschriften zu beachten, wie z.B. die Gefahrgutverordnung und Zollbestimmungen. Die Güter transportieren sie mithilfe verschiedener Transportgeräte und Fördermittel, wie beispielsweise Gabelstapler oder automatische Sortieranlagen, deren Pflege ebenfalls zu ihren Aufgaben gehört.

    Hauptsächlich arbeiten Fachlageristen und Fachlageristinnen bei Speditionsbetrieben und anderen Logistikdienstleistern. Darüber hinaus können sie in Industrie- und Handelsunternehmen unterschiedlichster Wirtschaftsbereiche tätig sein: z.B. in der Lebensmittel- und Elektroindustrie, in der chemischen und pharmazeutischen Industrie, im Metall- und Fahrzeugbau, in Druckereien oder bei Herstellern von Baustoffen.

    Fachlagerist/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz(BBiG). Diese bundesweit geregelte 2-jährige Ausbildung wird in Industrie und Handel sowie im Handwerk angeboten. Auch eine schulische Ausbildung ist möglich. Die Ausbildung als Fachlagerist/Fachlageristin kann ggf. durch die darauf aufbauende Ausbildung Fachkraft für Lagerlogistik ergänzt werden.

    Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:
    1. Ausbildungsjahr: € 585 bis € 656
    2. Ausbildungsjahr: € 636 bis € 719

    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung und Plan B

    oder was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht.

    Studieren ohne Abitur – Viele Wege führen ans Ziel! Aufgepaßt PlanB!

    Berufsausbildung in Deutschland – Ausbildung und duales Studium nach G8
    Ausbildung und duales Studium nach G8. 
Die Absolventenzahlen der nächsten Jahrgänge kumulieren sich in einigen Bundesländern so stark, dass es zu Engpäsen in einigen Studienfächern kommen wird. Da ist gute Information besonders wichtig, welche Studiengänge es gibt.

    Information ist alles 
Haut rein! Geht an die Hochschulen, sprecht mit Leuten, die schon das Studienfach belegt haben, auch ein Ranking im Netz hilft zur Einschätzung der Chancen. Und gut ist auch neugeschaffene Studiengänge und ungewöhnliche näher unter die Lupe zu nehmen. Vieles ist heute möglich in Kooperation mit Unternehmen. So gelingt Euch der Einstieg in die Praxis besonders leicht, da betriebliche Abläufe mit in den Studienablauf eingebunden werden. Im vorliegenden Mentoring4u TV-Ratgeber stellen wir Euch zunächst drei weltweit operierende Unternehmen vor.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
    Räumliche Orientierung, Befähigung zum Planen und Organisieren, Auge-Hand-Koordination, Reaktionsgeschwindigkeit und Wahrnehmungs- und Bearbeitungsgeschwindigkeit sind die wichtigsten Voraussetzungen, die man für diesen Beruf mitbringen sollte.

    Es ist nie zu spät für ein Praktikum!
    Wenn Sie sich noch nicht entschieden haben, ist die beste Gelegenheit immer ein Praktikum zu absolvieren. Dies vertieft den Einblick in diesen Beruf.
    Fragen Sie doch mal bei Speditionsbetrieben oder Logistikdienstleistern nach. Darüber kommen auch Industrie- und Handelsunternehmen in Frage, die z.B. in folgenden Wirtschaftbereichen tätig sind: Lebensmittel und Elektroindustrie, chemischen und pharmazeutischen Industrie, im Metall- und Fahrzeugbau, in Druckerein oder bei Herstellern von Baustoffen.

    In folgenden Anlaufstellen könnten Sie nach einem Praktikum nachfragen.
    –Lidl
    –Aldi
    –Penny
    –Rewe
    –Real
    –Toom

    Aufstiegsweiterbildung: Geprüfter Logistikmeister/in, Betriebswirt/in für Logistik, Technische/r Fachwirt/in

    Hochschulbildungsgänge: Betriebswirt/in für Logistik, Betriebswirt/in für allg. Betriebswirtschaft

    Ähnliche Berufe auf Mentoring4u: Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Fachmann/-frau für Systemgastronomie

    Die perfekte Bewerbungsmappe
    Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV– Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

    Tipps für die Bewerbung
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung
    Haben Sie schon mal darüber nachgedacht noch eine Runde über eine Universität zu drehen, damit können Sie sich selbst noch einmal unter Beweis stellen. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel “Studieren ohne Abi“ .

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und PlanB
    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

    Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Sie müssen nur wissen, wo Sie wirklich hin wollen. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich einen Betrieb in einer anderen Stadt oder einem anderen Bundesland aussuchen. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten.

    Ganz besonders gefragt werden Fachkräfte in strukturschwachen Gebieten. Unter den Begriff Logistikdienstleister fallen außerdem auch Fullfillment-Unternehmen, die die Warenabwicklung von Unternehmen vornehmen. Am Anfang Ihrer Karriere sollten Sie ruhig in mehreren Unternehmen gearbeitet haben. Aber nicht nur für 3-4 Monate sondern 1-2 Jahre sollten es schon sein. Auf jeden Fall arbeitet jedes Unternehmen anders, da ist es nicht verwunderlich, wenn Sie auch andere Techniken kennen lernen. Aktiv bewegen, müssen Sie sich allerdings selbst. Seien Sie flexibel. Denken Sie immer daran, wenn Sie mit einem möglichen Arbeitgeber sprechen, müssen Sie interessant für ihn sein. Zunächst verkaufen Sie Ihre Arbeitskraft und die muss hohen Ansprüchen Ihrer Arbeitgeber gerecht werden. Über den Gartenzaun in die Ferne blicken ist die Devise. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

    Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
    Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen?” Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autoren: M. Weiss & Dilan Balci (Auszubildende) |  Bild & Thumb: Dilan Balci  |  Quellen: www.penny.com, www.lidl.de, www.toom-baumark.de, www.rewe.de, www.real.de, www.aldi.com,    Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )

  • Fahrzeuglackierer/in


    Fahrzeuglackierer/in

    Sie lackieren Fahrzeuge und Aufbauten aller Art und gestalten sie ggf. mit Beschriftungen oder Motiven. Fahrzeuglackierer/innen beurteilen Karosserie- und Lackschäden und bereiten Untergründe z.B. durch Schleifen und Grundieren für die (Nach-) Lackierung vor. Mit Spritzgeräten und -pistolen, manchmal auch mit Pinsel oder Rolle tragen sie die einzelnen Lackschichten auf. Für spezielle Schriftzüge oder Ornamente verwenden sie Schablonen oder Folien. Sie versiegeln Hohlräume und konservieren Oberflächen mit Pflegemitteln wie Hochglanzpolituren und Hartwachsen. Darüber hinaus demontieren und montieren sie ggf. Bauteile, messen und prüfen die Funktion elektrischer, elektronischer,pneumatischer und hydraulischer Bauteile bzw. Systeme und setzen Fahrzeugverglasungen ein. Bei Automobilherstellern arbeiten sie meist an vollautomatisierten, computergesteuerten Lackierstraßen, die sie einrichten, bedienen, überwachen, warten und ggf. instand setzen.

    Hauptsächlich arbeiten sie in Fachwerkstätten für Fahrzeuglackierung. Außerdem sind sie in Unternehmen des Fahrzeugbaus oder auch in Werkslackierereien des Maschinen-und Anlagenbaus beschäftigt. Darüber hinaus können sie im Boots- und Yachtbau oder der Lackiererei von Schienenfahrzeugen, z.B. in Verkehrsbetrieben, eingesetzt werden.

    Fahrzeuglackierer/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungs-gesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO). Diese bundesweit geregelte 3-jährigeAusbildung wird in Industrie und Handwerk angeboten. Auch eine schulische Ausbildung ist möglich.

    Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:
    1. Ausbildungsjahr: € 400 bis € 492
    2. Ausbildungsjahr: € 442 bis € 526
    3. Ausbildungsjahr: € 510 bis € 604

    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung und Plan B
    oder was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht.

    Studieren ohne Abitur – Viele Wege führen ans Ziel! Aufgepaßt PlanB!

    Berufsausbildung in Deutschland – Ausbildung und duales Studium nach G8
    Ausbildung und duales Studium nach G8. 
Die Absolventenzahlen der nächsten Jahrgänge kumulieren sich in einigen Bundesländern so stark, dass es zu Engpäsen in einigen Studienfächern kommen wird. Da ist gute Information besonders wichtig, welche Studiengänge es gibt.

    Information ist alles 
Haut rein! Geht an die Hochschulen, sprecht mit Leuten, die schon das Studienfach belegt haben, auch ein Ranking im Netz hilft zur Einschätzung der Chancen. Und gut ist auch neugeschaffene Studiengänge und ungewöhnliche näher unter die Lupe zu nehmen. Vieles ist heute möglich in Kooperation mit Unternehmen. So gelingt Euch der Einstieg in die Praxis besonders leicht, da betriebliche Abläufe mit in den Studienablauf eingebunden werden. Im vorliegenden Mentoring4u TV-Ratgeber stellen wir Euch zunächst drei weltweit operierende Unternehmen vor.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
    Um diesen Beruf wie gewollt ausüben zu können, werden nach folgenden Fähigkeiten gefragt.
    Beobachtungsgenauigkeit, Handgeschick, Auge-Hand-Koordination, Handwerkliches Geschick und ganz besonders Technisches Verständnis.
    Empfehlenswert ist es, ein Praktikum zu absolvieren. Vielleicht auch schon im 3-wöchigen Schulpraktikum? Dadurch haben Sie die Gelegenheit diesen Beruf aber auch die handelnden Personen näher kennenzulernen. Wenn Sie sich dann sicher sind, dass es Ihr Traumberuf ist, dann ist es die beste Chance für die Zukunft praktische Erfahrungen zu sammeln. Damit wird sich Ihre Bewerbung um einen Ausbildungsplatz von den restlichen Bewerbern abheben.

    Hauptsächlich arbeiten Fahrzeuglackierer/innen Fachwerkstätten für Fahrzeuglackierung. Ebenso sind sie in Unternehmen des Fahrzeugbaus oder auch in Werkslackierereien des Maschinen-und Anlagenbaus beschäftigt. Darüber hinaus können sie im Boots- und Yachtbau oder der Lackiererei von Schienenfahrzeugen, z.B. in Verkehrsbetrieben, eingesetzt werden.

    Für detaillierte Fragen was sich rundum den Beruf handelt, können Sie sich für den richtigen Ansprechpartner an folgende Verbände wenden.
    – Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e.V.
    – Verband der Schweizerischen Lack- und Farbenindustrie

    Aufstiegsweiterbildung: Maler- und Lackierermeister/in, Industriemeister/in Fachrichtung Lack

    Hochschulbildungsgänge: Ingenieur/in für Farben, Lacke; Ingenieur/in für Verfahrenstechnik; Ingenieur/in für Chemietechnik

    Ähnliche Berufe auf Mentoring4u: Fahrzeuginnenausstatter/in

    Die perfekte Bewerbungsmappe
    Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV– Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

    Tipps für die Bewerbung
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung
    Haben Sie schon mal darüber nachgedacht noch eine Runde über eine Universität zu drehen, damit können Sie sich selbst noch einmal unter Beweis stellen. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel “Studieren ohne Abi“ .

    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

    Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Sprechen Sie beispielsweise neben Unternehmen des Fahrzeugbaus,  Werkslackierereien des Maschinen-und Anlagenbaus auch Boots- und Yachtbau und Lackiererei von Schienenfahrzeugen, z.B. in Verkehrsbetrieben an. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich ein renommiertes- nicht unbedingt großes Unternehmen, in einer anderen Stadt aussuchen. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Auf jeden Fall arbeitet jedes Unternehmen auf seine Art, da ist es nicht verwunderlich, wenn Sie auch nach der Lehrzeit Ihre Technik noch verbessern können. Aktiv bewegen, müssen Sie sich allerdings selbst. Seien Sie flexibel. Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln möchten. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

    Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
    Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen?” Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autoren: M. Weiss & Dilan Balci (Auszubildende) |  Bild & Thumb: Pixelio  |  Quellen: www.lackindustrie.de, www.vslf.ch und  Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )

  • Mentorentag an der Bismarckschule Elmshorn am 16.11.2011


    Nach dem Besuch der Hamburger Unitage am 14. und 15.11 hatten am 16.11. 2011 alle 131 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe der Bismarckschule Elmshorn die Chance im Rahmen der Mentoreninitiative „Auf die Socken, fertig, los!“ durch Vertreter von verschiedenen Firmen auch aus der Region sich über die Voraussetzungen und Inhalte verschiedener Berufsbilder zu informieren.

    12 Mentorinnen und Mentoren besuchten in den ersten fünf Schulstunden nacheinander im 45 Minuten-Takt die Klassen a-f und sprachen zum Beispiel über Chancen im Bankwesen, in der Steuer- und Wirtschaftsprüfung, in der Energiewirtschaft oder auch der Filmbranche. Mentorinnen des Hamburger Forschungszentrums  „Deutsches Elektronen-Synchrotron“  (DESY Anm. der Redaktion: siehe Bericht DESY am 28.10.11) machten besonders unseren Schülerinnen, aber auch den Schülern Mut, für sich angesichts der überaus guten Berufschancen naturwissenschaftliche Berufe in Betracht zu ziehen – Liebhaber der Sprachen kommen in einem internationalen Forschungszentrum wie DESY auch auf ihre Kosten, was die Physikerinnen und Maschinenbauerinnen, die ursprünglich aus Finnland, Frankreich oder Rumänien stammten, aufzeigten.

    In der sechsten Stunde konnten die Schülerinnen und Schüler direkte Gespräche mit den Mentoren und Mentorinnen führen. Die Mentoren sprachen über individuelle Entscheidungen für Weiterbildung, ein Studium nach einer Ausbildung und auch Spezialisierungsmöglichkeiten in ihren verschiedenen Berufen. Einig waren sich die Mentoren, dass man nur in dem Beruf erfolgreich sein könne, der zu den eigenen Stärken und Vorlieben passe. Die Mentoren und Mentorinnen haben bei den Schülerinnen und Schülern sehr positive und motivierende Eindrücke hinterlassen.

    Die Schülerinnen und Schüler können nun über die Veranstaltung hinaus, organisiert durch das „Haus der Mentoren“ (www.mentoring4u.de) mit einem Mentoren/ einer Mentorin in Kontakt bleiben und sich bei der der Studienwahl oder bei der Suche nach Praktika beraten und unterstützen lassen.

    Wir bedanken uns für die Organisation des Mentorentages beim Mentoring-Team!

    Anmerkung der Redaktion:
    Es hat uns eine Freude bereitet Sie in Elmshorn zu treffen und die Schüler und Schülerinnen tatkräftig bei der Wahl Ihrer individuellen Aus- und Weiterbildung zu unterstützen und vielleicht auch neue Berufsziele aufzuzeigen.

    (Autorin:  Petra Bartel-Schabram (Koordinatorin Studien- und Berufsberatung an der Bismarckschule Elmshorn)  /  Bilder: www.bismarckschule-elmshorn.de Bildbearbeitung: D. Balci und A. Damayanti  /  Quelle: Mentorentag am 16.11.2011 an der Bismarckschule in Elmshorn)

  • Medientechnologe/-technologin Druck mit interessanten Möglichkeiten


    Medientechnologe/-technologin Druck
    Medientechnologen/-technologinnen Druck stellen auf unterschiedlichen Druckmaschinen und mit unterschiedlichen Verfahren ein- und mehrfarbige Broschüren, Plakate, Flyer, Verpackungen oder Zeitungen her. Sie übernehmen Druckdaten, bereiten sie auf und stellen Druckformen her. Nachdem sie alle erforderlichen Materialien, z.B. Farben und Papier, für den Druck vorbereitet haben, stellen sie die Druckmaschinen ein, füllen die Farben in die entsprechenden Behälter und justieren die Farbgebung vor. Dann fertigen sie Probe- bzw. Andrucke, stimmen die Farben mit den jeweiligen Vorlagen ab und gleichen etwaige Abweichungen aus. Während des Druckvorganges überwachen sie alle Maschinenfunktionen und korrigieren ggf. Einstellungen, um eine gleichbleibende Qualität sicherzustellen. Zudem reinigen und warten sie die Maschinen sowie die dazugehörigen Zusatzaggregate nach dem Druckvorgang. Teilweise veredeln Medientechnologen/-technologinnen Druck auch Druckerzeugnisse und verarbeiten sie weiter. Je nach Produkt falzen, schneiden, binden oder heften sie die bedruckten Bögen mit den entsprechenden Maschinen. Sie verpacken und versenden die fertiggestellten Druckerzeugnisse auch oder übergeben sie den Kunden.
    Hauptsächlich arbeiten Medientechnologen/-technologinnen Druck in Druckereien, die im Digital-, Flach-, Hoch- oder Tiefdruckverfahren Zeitungen, Prospekte, Kataloge, Etiketten oder auch Tapeten herstellen. Darüber hinaus finden sich Beschäftigungsmöglichkeiten z.B. in Copyshops mit Digitaldruckservice für Kleinauflagen oder bei Herstellern von Kartonverpackungen oder Plastiktragetaschen mit eigener Druckabteilung.
    Der Monoberuf Medientechnologe/Medientechnologin Druck löst den bisherigen Ausbildungsberuf Drucker/in ab. Der nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO) anerkannte neue Ausbildungsberuf wird ohne Spezialisierung nach Fachrichtungen oder Schwerpunkten in Industrie und Handwerk ausgebildet. Durch Wahlqualifikationseinheiten verfügt dieser Beruf über eine flexible Ausbildungsstruktur.
    Die Ausbildungsordnung tritt am 1. August 2011 in Kraft. Die Ausbildung dauert 3 Jahre.

    Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:
    1. Ausbildungsjahr: € 835
    2. Ausbildungsjahr: € 886
    3. Ausbildungsjahr: € 937

    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung und Plan B
    oder was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht.

    Studieren ohne Abitur – Viele Wege führen ans Ziel! Aufgepaßt PlanB!

    Berufsausbildung in Deutschland – Ausbildung und duales Studium nach G8
    Ausbildung und duales Studium nach G8. 
Die Absolventenzahlen der nächsten Jahrgänge kumulieren sich in einigen Bundesländern so stark, dass es zu Engpäsen in einigen Studienfächern kommen wird. Da ist gute Information besonders wichtig, welche Studiengänge es gibt.

    Information ist alles 
Haut rein! Geht an die Hochschulen, sprecht mit Leuten, die schon das Studienfach belegt haben, auch ein Ranking im Netz hilft zur Einschätzung der Chancen. Und gut ist auch neugeschaffene Studiengänge und ungewöhnliche näher unter die Lupe zu nehmen. Vieles ist heute möglich in Kooperation mit Unternehmen. So gelingt Euch der Einstieg in die Praxis besonders leicht, da betriebliche Abläufe mit in den Studienablauf eingebunden werden. Im vorliegenden Mentoring4u TV-Ratgeber stellen wir Euch zunächst drei weltweit operierende Unternehmen vor.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
    Sorgfalt, Beobachtungsgenauigkeit, Handgeschick, Wahrnehmungs- und Bearbeitungsgeschwindigkeit sowie Reaktionsgeschwindigkeit sollte man für diesen Beruf mitbringen.
    Falls Sie sich nicht entscheiden können oder sich nicht vorstellen können ob dieser Beruf Ihnen Freude bereiten würde, dann haben Sie die Möglichkeit ein Praktikum zu machen, dies ist die Gelegenheit einen Einblick in die praktische Tätigkeit des Medientechnologen zu erhalten. In Betrieben wie Druckereien, die mit Digital-, Flach-, Hoch- oder Tiefdruckverfahren Zeitungen, Prospekte, Etiketten, Kataloge oder auch Tapeten arbeiten, sollten Sie nach einem Praktikum nachfragen.

    Für detaillierte Fragen was sich rundum den Beruf handelt, können Sie sich für den richtigen Ansprechpartner an folgende Verbände wenden.
    – Verband Druck & Medien Bayern
    – Verband Druck- und Medienunternehmen NRW
    – Verband Druck & Medien Baden-Württemberg e.V.
    – Bundesverband Druck & Medien

    Aufstiegsweiterbildung: Druckermeister/in, Industriemeister/in (Printmedien), Geprüfte/r Medienfachwirt/in Print

    Hochschulbildungsgänge: Ingenieur/in Druck- und Medientechnik, Ingenieur/in Verlagswirtschaft

    Ähnliche Berufe auf Mentoring4u: Fotograf/in , Film- und Videoeditor , Designer/in  Medien-Werbevideos, Kommunikationsdesigner/in.

    Die perfekte Bewerbungsmappe
    Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV– Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

    Tipps für die Bewerbung
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung
    Haben Sie schon mal darüber nachgedacht noch eine Runde über eine Universität zu drehen, damit können Sie sich selbst noch einmal unter Beweis stellen. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel “Studieren ohne Abi“ .

    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

    Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Sprechen Sie beispielsweise auch Werbeagenturen, Kreativ-Agenturen, Messebauer und Unternehmensberatungen aber auch größere Unternehmen mit Marektingabteilungen an. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich ein renommiertes- nicht unbedingt großes Unternehmen, in einer anderen Stadt aussuchen. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Auf jeden Fall arbeitet jedes Unternehmen auf seine Art, da ist es nicht verwunderlich, wenn Sie auch nach der Lehrzeit Ihre Technik noch verbessern können. Aktiv bewegen, müssen Sie sich allerdings selbst. Seien Sie flexibel. Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln möchten. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

    Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
    Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen?” Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autoren: M. Weiss & Dilan Balci (Auszubildende) |  Bild & Thumb: Dilan Balci  |  Quellen: www.bvdm-online.de, www.verband-druck-bw.de, www.vdmb.de, www.vdmnrw.de und  Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )

  • Chirurgiemechaniker/in mit PlanB

    Chirurgiemechaniker/in
    Operationsbesteck, Endoskop oder Implantat: Chirurgiemechaniker/innen stellen Instrumente, Geräte oder Hilfsmittel, die Ärzte und Ärztinnen bei Operationen, Untersuchungen und in der Krankenbehandlung benötigen, her. Sie formen das Material, etwa Metall oder Kunststoff, für die Präzisionsinstrumente oder bearbeiten vorgefertigte Rohlinge manuell oder maschinell fertig. Dann verbinden sie einzelne Teile durch Kleben, Löten oder Schweißen, entgraten und polieren die Oberfläche der Werkstücke. Schließlich führen sie die Endkontrolle der gefertigten Geräte durch und montieren ggf. elektronische oder optische Bauteile. Daneben warten Chirurgiemechaniker/innen medizinisch-chirurgische oder kosmetische Instrumente und Geräte auch oder setzen sie instand.
    Vor allem arbeiten Chirurgiemechaniker/innen in Handwerksbetrieben der Medizintechnik, aber auch in Industriebetrieben, die medizinische Instrumente herstellen.
    Chirurgiemechaniker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO).
    Diese bundesweit geregelte 3 1/2-jährige Ausbildung wird im Handwerk angeboten.

    Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:
    1. Ausbildungsjahr: € 299 bis € 613
    2. Ausbildungsjahr: € 345 bis € 648
    3. Ausbildungsjahr: € 419 bis € 718
    4. Ausbildungsjahr: € 470 bis € 755

    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung und Plan B
    oder was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht.

    Studieren ohne Abitur – Viele Wege führen ans Ziel! Aufgepaßt PlanB!

    Berufsausbildung in Deutschland – Ausbildung und duales Studium nach G8
    Ausbildung und duales Studium nach G8. 
Die Absolventenzahlen der nächsten Jahrgänge kumulieren sich in einigen Bundesländern so stark, dass es zu Engpäsen in einigen Studienfächern kommen wird. Da ist gute Information besonders wichtig, welche Studiengänge es gibt.

    Information ist alles 
Haut rein! Geht an die Hochschulen, sprecht mit Leuten, die schon das Studienfach belegt haben, auch ein Ranking im Netz hilft zur Einschätzung der Chancen. Und gut ist auch neugeschaffene Studiengänge und ungewöhnliche näher unter die Lupe zu nehmen. Vieles ist heute möglich in Kooperation mit Unternehmen. So gelingt Euch der Einstieg in die Praxis besonders leicht, da betriebliche Abläufe mit in den Studienablauf eingebunden werden. Im vorliegenden Mentoring4u TV-Ratgeber stellen wir Euch zunächst drei weltweit operierende Unternehmen vor.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika

    Ganz besonders wird hier nach Fingergeschick, Handgeschick, Auge-Hand-Koordination, Handwerklichem Geschick und nach Technischem Verständnis gefragt. Dies ist eine Arbeit verantwortungsvolle Arbeit.
    Die Chirurgiemechaniker/innen richten die Instrumente, indem sie die Teile in die gewünschte Form schlagen, drücken oder biegen. Im Nachhinein feilen, bohren, schneiden, schleifen, glänzen und schärfen sie die Instrumente. Bei einem Falsch gerichteten Instrument kann bei der Verwendung die Patientengesundheit gefährdet werden.

    Wenn Sie nach dem richtigen Ansprechpartner suchen oder detaillierte Fragen zum Beruf stellen möchten, dann haben Sie die Gelegenheit sich an den Bundesverband der Medizintechnologie e.V. zu wenden. Die Medica ist ein “muss” für Sie. Die beste Vorbereitung ist natürlich zunächst der Besuch der Website.
    Ein Besuch der Medica ist ein absolutes “muss”. Eine gute Vorbereitung, welche technischen Neuheiten auf den Markt kommen, welches Unternehmen z. B. Praktika als Berufsvorbereitung anbietet oder treffen Sie Wissenschaftler und Ärzte in aktuellen Diskussionsrunden und zum direkten Gespräch. Sprechen Sie die Aussteller direkt auf Praktika oder Arbeitsangebote an, seien Sie nicht verwundert, wenn Ihnen direkt ein Praktika oder sogar ein Arbeitsplatz angeboten wird. Finden Sie noch mehr Informationen auch über medizinische Berufe in unserem Artikel über die Medica vom 22.10.2011.

    Aufstiegsweiterbildungen
    Meister/innen
    Chirurgiemechanikermeister/in

    Techniker/innen
    Staatlich geprüfte/r Techniker/in Fachrichtung Medizintechnik
    Staatlich geprüfte/r Techniker/in Fachrichtung Feinwerkmechanik

    Fach- und Betriebswirte/-wirtinnen, Fachkaufleute
    Fachkaufmann/-frau in der Handwerkswirtschaft

    Hochschulbildungsgänge
    : Ingenieur/in für Medizintechnik, Ingenieur/in für Maschinenbau

    Ähnliche Berufe die bereits auf mentoring4u veröffentlicht wurden, finden Sie hier
    Bauwerksmechaniker/in, Aufbreitungsmechaniker/in, Anlagenmechaniker/in

    Die perfekte Bewerbungsmappe
    Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV– Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

    Tipps für die Bewerbung
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung
    Haben Sie schon mal darüber nachgedacht noch eine Runde über eine Universität zu drehen, damit können Sie sich selbst noch einmal unter Beweis stellen. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel “Studieren ohne Abi“ .

    Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
    Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen?” Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autoren: M. Weiss & Dilan Balci (Auszubildende) |  Bild & Thumb: A.Korkis  |  Quellen:  www.bvmed.de,  www.medica.de Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )

  • Auftaktveranstaltung in Stuttgart am 11.11.11

    Liebes Mentoring4u Team,

    Claudio Ramsperger, Wolfgang Tielesch, Helga Lübke, N.N., N.N., Anja Nauerz, Jürgen Ostrowski, Martin Weiss

    für unsere Schülerinnen und Schüler war es spannend von echten Fachleuten zu erfahren, welche Berufe Ihre jeweiligen Unternehmen ausbilden und welche Voraussetzungen zum Erlernen dieser Berufe notwendig sind.

    Die Mentoren vor Ort:

    Jürgen Ostrowoski, Arbeitskreis Metropolenregion Rhein-Neckar
    Wolfgang Tielesch, Landeshauptstadt Stuttgart, Bäderbetriebe
    Anja Nauerz, Steigenberger Graf Zeppelin
    Claudio Ramsperger, DZ Bank AG
    Martin Weiss, ConActivity KG
    Helga Lübke, 2B-Mentor Netzwerk

    Besonders interessant war es auch zu erfahren, wie diese Personen selbst zu diesem Beruf gefunden haben, was sie an ihrer Tätigkeit schätzen und was Schwierigkeiten bereitet.

    In Rollenspielen konnten die Klassen dann die Schwierigkeiten eines Bewerbungsgespräches erleben.

    Anja Nauertz vom Steigenberger Graf Zeppelin Hotel

    Im Anschluss an die Vorträge hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit in Einzelgesprächen die Fachleute noch genauer zu befragen. Davon machten dann vor allem die achten Klassen regen Gebrauch. Weitere Bilder zu der Veranstaltung und der Hohensteinschule finden Sie hier.

    Wir freuen uns ganz besonders, dass die Mentoren zugesagt haben, uns auch in Zukunft mit Rat und Tat zu unterstützen und bedanken uns an dieser Stelle herzlich für Ihr Engagement.

    Schüler der Hohensteinschule

    Organisiert wurde die Veranstaltung von Mentoring 4u , besonderer Dank geht an die Mitarbeiter dieser Organisation.

    Viele Grüße aus Stuttgart
    Harald Hubler

    (Autor: H. Hubler  /  Bilder: H. Hubler  Bildgestaltung & Thumb A. Damayanti  / Quelle: http://www.hohensteinschule-zuffenhausen.de Ort: Hohensteinschule in Stuttgart-Zuffenhausen)

    Die Mentoren-Initiative „Mentoring4u“ mit ihrer Veranstaltungsreihe „Auf die Socken, fertig, los!“ ist seit dem 11.11. bis zum 23.11. wieder in Deutschlands Schulen unterwegs. Diesmal wurden Vertreter aller Schulformen nominiert (Haupt-, (Werk)Realschulen und ein Gymnasium).

    Seit 2010 ist die Bundesfamilienministerin Frau Dr. Kristina Schröder Schirmherrin dieser erfolgreichen Veranstaltungsreihe. Ziel der Initiative ist, junge Menschen jedes Bildungsabschlusses die Möglichkeit zum direkten Kontakt mit Fach- und Führungskräften zu bieten. Die Mentoren fungieren als „Role Model“ und bringen den jungen Menschen in der Berufsorientierungsphase Berufsbilder nahe. Nach den Veranstaltungen in den Bildungseinrichtungen werden Mentor (= Unternehmen) -Mentee ( = Schüler) Beziehung unterstützt. Diese begleitet Mentoring4u als Spezialist bis zu einem Jahr.



  • Raumausstatter/in

    Sie gestalten Innenräume, sowohl Wohn- als auch Geschäftsräume. Raumausstatter/innen beraten ihre Kunden, planen nach deren Wünschen die Raumausstattung und bereiten diese vor. Beispielsweise besorgen sie die benötigten Materialien und ermitteln die Kosten. Anschließend bereiten sie die Untergründe vor und gestalten die Räumlichkeiten: Sie entwerfen und verlegen Bodenbeläge, kleiden Wände und Decken mit Stoffen und Tapeten aus, dekorieren Fenster und Räume, montieren Licht-, Sicht- und Sonnenschutzanlagen. Außerdem beziehen sie ggf. Polstermöbel oder reparieren diese.

    Hauptsächlich arbeiten Raumausstatter/innen in Fachbetrieben des Raumausstatterhandwerks.
    Auch in handwerklichen Polsterwerkstätten oder Raumausstattungsateliers sind sie beschäftigt. Darüber hinaus sind sie z.B. in Innendekorationsabteilungen von Einrichtungshäusern tätig. Schauspielhäuser oder Fernsehanstalten kommen als weitere
    Arbeitgeber infrage.
    Raumausstatter/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung
    (HwO).

    Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird im Handwerk in folgenden
    Schwerpunkten angeboten:
    • Boden
    • Polstern
    • Raumdekoration sowie Licht-, Sicht- und Sonnenschutzanlagen
    • Wand- und Deckendekoration

    Auch eine schulische Ausbildung ist möglich.

    Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:
    1. Ausbildungsjahr: € 389
    2. Ausbildungsjahr: € 422
    3. Ausbildungsjahr: € 511

    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
    Um diesen beruf näher kennenzulernen, ist empfehlenswert ein Kurzpraktikum zu absolvieren. Das Praktikum ermöglicht es Ihnen Erfahrungen im Berufsalltag eines/r Raumstatter/in zu sammeln. Sie haben in diesem Beruf die Möglichkeit Ihre praktischen Erfahrungen bespielsweise in handwerklichen Polsterwerkstätten, Raumausstattungsateliers oder in Innendekorationsabteilungen von Einrichtungshäusern zu machen. Ihre Fähigkeiten wie  gestalterische Kreativität und gutes räumliches Vorstellungsvermögen nach Kundenwünschen- und anforderungen zählen zu Vorrausetzungen dieses Berufes.

    Falls Sie bei der Suche eines Ansprechpartners nicht fündig werden, würde sich ein Anruf bei folgenden Verbänden ganz bestimmt lohnen:
    – Zentral Verband Raum und  Austattung
    – Landesinnungsverband des Raumsstatters Baden- Württemberg

    – Landesinnungsverband Hessen des Raumstatter

    – Landesinnungsverband Nordrhein für das Raumstatter

    Weitere Informationen über diesen Beruf können Sie beispielsweise bei Messen oder Museen sammeln:
    Imm cologne Messe, Qubique Messe Berlin, O. H. Hajek Museum (Konzeption der Raumgestaltung)undVitra Design Museum sind nur eingie davon. Behalten Sie die Termine im Auge und nutzen Sie Ihre Gelegenheit dort sich über den Beruf Raumsstatter/in zu erkundigen.

    Das Gehalt eines/r Raumsstatter/in finden Sie hier.

    Ähnliche Berufe hier auf Mentoring4u:
    Bauzeichner/in undDachdecker/in

    Die perfekte Bewerbungsmappe
    Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

    Tipps für die Bewerbung
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und PlanB
    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

    Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Sie müssen nur wissen, wo Sie wirklich hin wollen. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich einen Betrieb in einer anderen Stadt aussuchen. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Denken Sie doch auch einmal darüber nach, ob ein Studium für Sie interessant ist.   Lesen Sie dazu auch unseren Artikel „Studieren ohne Abi“ .

    Ganz besonders gefragt werden Fachkräfte in strukturschwachen Gebieten oder im Ausland. Am Anfang Ihrer Karriere sollten Sie ruhig in mehreren Unternehmen gearbeitet haben. Aber nicht nur für 3-4 Monate sondern schon 1-2 Jahre sollten es schon sein. Denken Sie immer daran, wenn Sie mit einem möglichen Arbeitgeber sprechen, müssen Sie interessant für ihn sein. Und Sie verkaufen an ihn Ihre Arbeitskraft und die muss hohen Ansprüchen gerecht werden. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

    Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
    Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen? Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autoren: M. Weiss & Ayu Damayanti ( Praktikantin) |  Bild & Thumb: A. Damayanti  |  Quellen: www.raumausstattung.de,  www.liv-raum.de, www.handwerkermarkt.de, www.koelnmesse.de , www.zvr-info.de, www.qubique.com,www.gehaltsvergleich.com,www.design-museum.de,www.hajekmuseum.de,Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )