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Schlagwort: Musical

  • Erfahrungsbericht: ein Mal Musicaldarstellerin sein…

    Für ein Mal Musicaldarstellerin sein…

    Michèle Birchler-Stratmann

    Von Kindesbeinen an berührte Musik mein Herz und meine Seele
    Schon als kleines Mädchen durfte ich beinahe täglich mit meinen Eltern singen. In der Primarschule trat ich begeistert dem Kinderchor bei und durfte so meinen Teil dazu beitragen, die Menschen mit „meinen“ Liedern zu erfreuen. Sei dies in der Kirche mit einem klassischen Repertoire, an grossen Festen gar zusammen mit weiteren Chören oder an diversen Anlässen mit dem heute wieder aufkommenden vielseitigen Schweizer Liedgut. In der Oberstufe nahm ich engagiert an den Proben des Schülerchors teil und etwas später wurde als „An-schlusslösung“ der gemischte Chor „Les copains“ gegründet. Diesem Chor blieb ich dank beflügeln-dem Liederprogramm und vielen musikalischen und anderen Highlights (z. Bsp. CD-Aufnahme im Studio) fast 20 Jahre treu, bevor ich 2006 dem kleinen aber feinen Frauenchor „Fallmasch Mélange“ beitrat, der ein herrlich spritziges Repertoire für Geburtstage, Firmen- und andere Anlässe bereit hält.

    Die Kinder werden erwachsen..
    nachdem meine Kinder etwas grösser waren, entschied ich mich, meinem musikalischen Hobby noch intensiver zu frönen und bei der Musikschule Feusisberg-Schindellegi Gesangsstunden zu nehmen. Eine spannende Zeit begann! Mit Freude und dank Leilas herausfordernden Übungen und ihren wertvollen Tipps lernte und lerne ich Vieles dazu. Da wir beide ausgesprochene Musicalfans sind, kamen wir im Gespräch bald einmal auf die Idee, hier im Dorf ein solches Projekt zu realisieren. Es  dauerte viele Monate, bis der Entscheid fiel, die Vision in die Tat umzusetzen. Bis dahin brauchte es viele Vorabklärungen, die definitive Zusage sowie – noch wichtiger – die finanzielle und tatkräftige Unterstützung seitens der Musikschule Feusisberg-Schindellegi unter der Leitung von Thomas Dietziker.

    Ein Musicalprojekt?
    Als die Einladung zum Mitwirken verteilt wurde, kam ich erst einmal ins Wanken. Bei aller Neugier und Lust, musikalisch und schauspielerisch einen Schritt nach vorne zu machen, kamen auch die Bedenken: Kann ich es neben Familie und Beruf schaffen, über fast ein Jahr hinweg intensiv zu proben? Werde ich Zuhause die nötige Rückendeckung haben? Die Freiheit, mich dem Musicalprojekt mit Haut und Haaren hin zu geben? Denn wenn ich etwas anpacke, dann doch richtig… Ja, ich wollte es wagen!

    Lucy & Hyde (Photo: Monica Pierangeli)

    Ein Workshop?
    Ab Oktober 2011 probten wir 25 Workshopteilnehmer mehr oder weniger fleissig – Leila könnte ein Liedchen davon singen – an den mitreissenden Chorliedern aus dem zwar noch wenig bekannten aber äusserst packenden Musical „Jekyll & Hyde“. Und nicht nur das: Die Backvocals zu den berührenden Arien und Duetten unserer Solisten wollten geübt, herausfordernde Choreographien einstudiert und mit der Musik in Einklang gebracht, Kostüme an- sowie Theaterschminke und Frisuren ausprobiert werden. Das Einfühlen in unsere Rollen und die schauspielerische Umsetzung gelangen nicht jeden Tag gleich gut. Herbe Rückschritte gehörten dazu. Hmmmm… Doch alle nur Anfänger? Kopf hoch, positiv denken… und v.a. „üben üben üben“ hiess da die Devise!

    Utterson und Gefolge aus "Jekyll & Hyde" (Photo: Monica Pierangeli)

    Im Hintergrund brauchte es MitdenkerInnen und viele emsige Bienen
    Da kam die aufwändige Suche nach Sponsoren und Gönnern hinzu, das Schreiben für die Zeitung sowie für Familie und Freunde, das professionelle Fotoshooting mit Monica Pierangeli, das Erstellen eines Videoclips für „you tube“, die Gestaltung von Flyern und Programmheft, die Planung des kulinarischen Teils inkl. Personalsuche und vieles mehr.

    Ein riesengrosses Projekt mit vielen Facetten!
    Ich schätze mich glücklich, ein Teil davon zu sein und bin sicher, „Jekyll & Hyde“ werden mir fehlen! Ein grosses Dankeschön geht an meine grosszügige Familie, an unsere wunderbare Gesamtleiterin Leila, an unsere unermüdliche Organisatorin und Mitsängerin Sandra, an Thomas, an unseren Pianisten Roger und natürlich an alle Mitglieder des Ensembles, die mich in den letzten Monaten auf ihre wunderbare Art begleitet, inspiriert und unterstützt haben! Schön, gibt’s Euch!   Michèle Birchler-Stratmann

    Weitere Artikel von Michèle Birchler-Stratmann finden Sie in unserer Zeitung Mentoring4u Ausgabe 3 Seite 12: hier.

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    Hier auf Mentoring4u finden Sie noch eine Vielzahl von Berufen, die sich mit Musik, Tanz, Sprache und Film auseinandersetzen:
    Logopäde/Logopädin , Fachlehrer/in für musisch-technische Fächer , Meister der Frequenzen: Tontechniker/in mischen auf , Sänger/in auch mit internationalen Karrieremöglichkeiten ,  der gute Ton: Holzblasinstrumentenmacher/in mit PlanB in die Selbstständigkeit…,  Geigenbauer/in mit PlanB , Orgel- und Harmoniumbauer/in ohne Musikverständnis wenig Chancen,  Musikfachhändler/in ein vielseitig ausbaubarer Job mit Musikverständnis, Klavier- und Cembalobauer/in plus Erfahrungsbericht, Film- und Videoeditor/in … ein Job, mit dem richtigen Durchblick, Bühnentänzer/in und/oder Tanzpädagoge ein internationaler Beruf, Bogenmacher/in … ohne Musikverständnis geht’s nicht.
    Unter der Rubrik „Erfahrungsberichte“ finden Sie noch mehr nützliche berufliche Informationen.

    Die Mentoring4u Redaktion wünscht allen Lesern viel Spaß!

    (Autorin: Michèle Birchler-Stratmann  /  Bilder: Monica Pierangeli)

  • Sänger/in auch mit internationalen Karrieremöglichkeiten

    Sie interpretieren Musikstücke solo, im Ensemble oder im Chor. Sänger/innen tragendie Stücke live auf der Bühne oder im Studio bei der Aufnahme von Tonträgern vor. Jenach Stimmlage und Musikrichtung fallen Repertoire und Rollen unterschiedlich aus.
    Beispielsweise werden im Bühnenfach (Oper, Operette, Musical) neben der stimmlichen Qualifikation auch darstellerische Fähigkeiten erwartet, um die Gestaltungsideen des Regisseurs bzw. der Regisseurin umsetzen zu können. Bis eine Arie oder ein Rocksong der Öffentlichkeit präsentiert werden kann, ist viel Probenarbeit erforderlich. Sänger/innen sind, wenn sie sich nicht durch Manager/innen vertreten lassen, neben ihrer künstlerischen Arbeit auch mit Selbstmanagement und Eigenpromotion beschäftigt. Dazu gehört u.a., neue Kontakte zu Veranstaltern aus Kultur oder Wirtschaft zu knüpfen, Auftritte zu organisieren oder Interviews zu geben. Daneben können sie auch Gesangsunterricht geben. Nach einem Studium stehen ihnen auch Tätigkeiten in Wissenschaft und Lehre offen.

    Je nach Musiksparte arbeiten Sänger/innen zum Beispiel an Opern- und Schauspielhäusern, an Musicalbühnen, bei Konzertveranstaltern und in Musikclubs, aber auch bei Hörfunk-, Film- und Fernsehanstalten. Darüber hinaus können sie als selbstständige Lehrer/innen z.B. im privaten Bereich oder an Konservatorien Gesangsunterricht geben oder in kirchlichen Einrichtungen tätig sein.

    Sänger/in ist eine Ausbildung, die durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt ist.

    Die Lehrgänge dauern 4 bis 6 Jahre und werden von Musikakademien durchgeführt.

    Die Ausbildung wird ggf. mit folgenden Schwerpunkten angeboten:
    • Konzert-, Bühnen- und Chorgesang
    • Operngesang
    • Popularmusik

    Daneben besteht die Möglichkeit, Gesang an Hochschulen zu studieren.

    Vorausgesetzt wird in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss.

    Der Besuch von schulischen Einrichtungen wird nicht vergütet.

    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
    Als Sänger müssen Sie sich mit mit jedem Auftritt dem Publikum und der Kritik stellen.  Dieser Beruf erfordert nicht nur stimmliche Begabung, eine gute musikalische Vorbildung, sondern auch überdurchschnittlichen Einsatz, und zwar körperlich wie geistig. Denn Sie müssen in diesem Beruf mit unregelmässiger Arbeitszeit rechnen.

    Um sich zu vergewissern, dass der Beruf Sänger/in Ihren Traumberuf entspricht, ist ein Praktikum empfehlenswert bevor der Berufswahl zu absolvieren. Ihre praktischen Erfahrungen in diesem Beruf können Sie beispielsweise an Opern- und Schauspielhäusern, an Musicalbühnen, bei Konzertveranstaltern und in Musikclubs, aber auch bei Hörfunk-, Film- und Fernsehanstalten machen

    Verbände wie Chorverband Höxter- Warburg e.V. , Chorverband Berlin e.V. , Deutscher ChorverbandundKirchenchorverband Baden können Ihnen ganz bestimmt bei der Suche nach dem passenden Ansprechpartner helfen.

    Sie haben z.B.  bei dem Dr. Hoch’s Konservatoriumoder bei der  Messe chor.com Dortmund die Möglichkeit weitere Informationen über diesen Beruf zu sammeln.

    Ähnliche Berufe hier auf Mentoring4u:
    Klavier- und Cemballobauer/-in

    Bogenmacher/-in

    Holzblasinstrumentenmacher/in

    Geigebauer/in

    Orgel- und Harmoniumbauer/in

    Bogenmacher/in

    Die perfekte Bewerbungsmappe
    Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

    Tipps für die Bewerbung
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und PlanB
    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

    Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Sie müssen nur wissen, wo Sie wirklich hin wollen. Halten Sie Ohren und Augen offen. Gibt es in Ihrer Umgebung vielleicht Musiker, die keiner kennt? Planen Sie mit diesen doch mal einen Auftritt. Und schon sind Sie mitten drin und nicht außen vor. Beziehen Sie Ihren Arbeitgeber mit ein. Entwickeln Sie neue Strategien, vielleicht sogar für Musiker aus Ihrem Bekanntenkreis. Festivals zu besuchen muss ein Hobby von Ihnen sein. In jeder Stadt gibt es Event- und Marketingagenturen, die ständig auf der Suche nach quirligen Mitarbeitern sind. Denn nur wenn Sie über den Zaun schauen, werden Sie langfristig auch Karriere in Ihrem Metier machen. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich einen Betrieb in einer anderen Stadt aussuchen. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Denken Sie doch auch einmal darüber nach, ob ein Studium für Sie interessant ist. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel „Studieren ohne Abi“ .

    Denken Sie immer daran, wenn Sie mit einem möglichen Arbeitgeber sprechen, müssen Sie interessant für ihn sein. Und Sie verkaufen an ihn Ihre Arbeitskraft und die muss hohen Ansprüchen gerecht werden. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

    Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
    Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen? Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autoren: M. Weiss & Ayu Damayanti ( Praktikantin) |  Bild & Thumb: A. Damayanti  |  Quellen: http: www.hessischer-musikverband.de, www.gdm-online.com, www.mfm.uni-leipzig.de,www.musikindustrie.de, mfm.uni-leipzig.de,www.lmr-rp.de,  Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )