Der gute Ton: Holzblasinstrumentenmacher/in mit PlanB in die Selbstständigkeit…

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gepostet am : 06-01-2012 | von : A_Damayanti | Kategorie : Ausbildung, Job, Plan B
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Flöten, Oboen, Klarinetten, Fagotte und Saxophone sind das Spezialgebiet der Holzblasinstrumentenmacher/innen, die die Instrumente nach Zeichnungen und Vorlagenaus Holz oder Metall bauen. Sie drehen Einzelteile auf der Drehbank, bohren Grifflöcher,lackieren die Teile und montieren Klappen und Griffe. Schließlich stimmen sie dasfertige Instrument. Dazu benötigen sie ein gutes musikalisches Gehör. Zu ihren Aufgabengehört auch die Reparatur bzw. die Restaurierung beschädigter oder alter Instrumente.

Hauptsächlich arbeiten Holzblasinstrumentenmacher/innen in handwerklichen oderindustriellen Betrieben, die Holzblasinstrumente wie Flöten oder Fagotte herstellen.Darüber hinaus können sie in Musikhäusern mit angeschlossener Reparaturwerkstattoder in Museen mit Restaurierungsabteilungen für Musikinstrumente tätig sein.

Holzblasinstrumentenmacher/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Be-rufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO). Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird in Industrie und Handwerk angeboten. Auch eine
schulische Ausbildung ist möglich.

Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:
1. Ausbildungsjahr: € 300
2. Ausbildungsjahr: € 400
3. Ausbildungsjahr: € 430

(Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

Ähnliche Berufe hier auf Mentoring4u:
Klavier- und Cembalobauer/in

Bogenmacher/inOrgel- und Harmoniumbauer/in

Geigenbauer/in

Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
In der Musikbranche gibt es eine Vielzahl interessanter Berufe. Einer davon ist z.B. Holzblasinstumentmacher/in. In diesem Berufsfeld geht es um die Herstellung von Erzeugnissen in Industrie und Handwerk. Kenntnisse wie technisches Verständnis und handwerkliches Geschick werden daher vorausgesetzt.

Ein Kurzpraktikum hilft Ihnen beim Herausfinden, ob der Beruf Holz-blasinstrumentenmacher/in Ihren Interessen und Fähigkeiten entspricht. Im Rahmen des Praktikums werden Sie die Tätigkeiten und den Arbeitsalltag eines/r  Holzblasinstumentmacher/in näher kennenlernen. Ihnen besteht die Möglichkeit in diesem Beruf ein Praktikum beispielsweise in handwerklichen oderindustriellen Betrieben, die Holzblasinstrumente wie Flöten oder Fagotte herstellen, in Musikhäusern mit angeschlossener Reparaturwerkstattoder oder in Museen mit Restaurierungsabteilungen für Musikinstrumente zu absolvieren.

Folgende Verbände können Ihnen ganz bestimmt bei der Suche eines Ansprechpartners helfen:
Hessischer Musikverband

Musikverband NRW e.V.

Musikverband Untermain

Musikverband Fulda

Musikverband Schaumburg/ Wesser  e.V.

Musikverband Hamburg e.V.

Musikverband Niedersachsen e.V.

Eine weitere Möglichkeit sich über diesen Beruf  zu erkundigen ist z.B. Museen zu besuchen. Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig ,  Mobiles Musik Museum ,  Deutsches Museum und Musikmuseum Monschau sind nur einige davon.

Die perfekte Bewerbungsmappe
Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

Tipps für die Bewerbung
Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und PlanB
Nun haben Sie es fast geschafft und müssen sich entscheiden, was Sie nach der Ausbildung unternehmen.  Nur der Spruch “das kann ich doch alles besser” führt nicht direkt zur Selbstständigkeit. Fühlen Sie sich für die Selbstständigkeit geboren? In der Buchhaltung und im Vertrieb sollten Sie dann auch ganz besonders fit sein. Weitere Erfahrungen sammeln ist die Devise. Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Sie müssen nur wissen, wo Sie wirklich hin wollen. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich einen Betrieb in einer anderen Stadt aussuchen. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Denken Sie doch auch einmal darüber nach, ob ein Studium für Sie interessant ist.   Lesen Sie dazu auch unseren Artikel “Studieren ohne Abi“ .

Ganz besonders gefragt werden Fachkräfte in strukturschwachen Gebieten oder im Ausland. Flexibilität ist Trumpf. Ihr Ziel sollte immer sein, das Beste zu erreichen. Warum nicht auch mal im Ausland arbeiten. Schaden tut’s nicht und vielleicht machen Ihnen Fremdsprachen sogar Spaß.  Denken Sie immer daran, wenn Sie mit einem möglichen Arbeitgeber sprechen, müssen Sie interessant für ihn sein. Und Sie verkaufen an ihn Ihre Arbeitskraft und die muss hohen Ansprüchen gerecht werden. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen? Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

Lesen Sie dazu auch unsere Fundstellen: ... und wer hilft mir bei der Finanzierung? Stipendium Teil 7 “ Musik” , Stipendium für Orchestermusiker .

Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

(Autoren: M. Weiss & Ayu Damayanti ( Praktikantin) |  Bild & Thumb: A. Damayanti  |  Quellen: www.musikmuseum.de, www.deutsches-museum.de, www.musikaktion.de, www. uni-leipzig.de,www.musikverband-niedersachsen.de, www.musikverband-hamburg.de,www.mvsw.de, www.musikverband-fulda.de,www.musikverband-untermain.de,www.musikverband-nrw.de , www.hessischer-musikverband.de,Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )


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