Mein Motto fürs 2014 Jahr: „To be happy ! MAKE OTHER PEOPLE HAPPY“ (W. Clement Stone)
Das wünsche ich allen Menschen in der Welt!
Glücklich zu sein ist einfach, aber doch auch nicht. Manchmal macht genügend Essen so viele Menschen in der Welt glücklich oder eine Kriegspause…
Manchmal reichen schon die kleinen Dinge die uns glücklich machen,
manchmal auch – die wichtigsten. Wie ein Beruf für Herz und Seele oder der richtige Partner.
Besonderes die jungen Menschen, die immer noch auf der Suche nach ihrem eigenen Glück sind.
Ich wünsche allen Lesern von mentoring4u für 2014
– bilden Sie sich,
– seien Sie offen, emotional und kreativ,
– finden Sie Ihren Lieblingsberuf und tun Sie es ehrlich und echt,
– treffen Sie Ihren richtigen Partner,
– schenken Sie Ihre Zeit den Eltern, Kindern und Freunden,
– helfen Sie den armen Menschen und Ausländern,
– halten Sie sich von der „Dorf- Politik“ fern,
– machen Sie sich innerlich und körperlich stärker,
– denken Sie bitte großzügiger……
…..Sie werden in der Zukunft die finanziellen- und Umweltprobleme lösen müssen.
Frohe Weihnachten und alles Liebe
Ihre Tatjana Mihailova
Artist und Weltbürgerin
Die Mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.
Ein Dozent schritt während eines Seminars durch den Zuhörerraum.
Als er ein Wasserglas hoch hielt, erwarteten die Zuhörer die typische Frage:
„Ist dieses Glas halb leer oder halb voll?“
Stattdessen fragte er:
„Wie schwer ist dieses Glas?“
Die Antworten pendelten sich zwischen 200g bis 500g ein.
Der Dozent antwortete:
„Das absolute Gewicht spielt keine Rolle. Es hängt davon ab, wie lange ich es halten muss. Halte ich es für eine Minute, ist es kein Problem. Wenn ich es für eine Stunde halten muss, werde ich einen leichten Schmerz im Arm verspüren. Muss ich es für einen ganzen Tag halten, wäre mein Arm taub und paralysiert.
Das Gewicht des Glases ändert sich nicht, aber umso länger ich es halte, desto schwerer wird es.“
Er fuhr fort: „Stress, Sorgen und Unentschlossenheit im Leben sind wie dieses Glas mit Wasser.
Denke und zögere über sie eine kurze Zeit nach und sie hinterlassen keine Spuren.
Denke und zögere etwas länger und sie werden anfangen dich zu verletzen.
Wenn du über deine Sorgen den ganzen Tag nachdenkst und zögerst, wirst du dich irgendwann wie paralysiert fühlen und nicht mehr in der Lage sein, irgendetwas zu tun.“
Es ist wichtig, all dies auch mal Beiseite zu schieben und dann zu handeln.
In diesem Sinn wünsche ich allen
eine schöne Zeit voller Lichter und einen guten Start ins neue Jahr.
Was ist Mut eigentlich? Mut ist, wenn du Angst hast und es trotzdem tust. Oder glaubt irgendjemand Helden hätten keine Angst? Sie haben Angst und sie ist ihr Motor. Das ist Mut, dieses „Trotzdem“.
Angelika Wende
Wie steht es mit Eurem Mut? Mit dem Mut für das zu stehen, woran ihr glaubt? Egal was andere sagen oder denken oder euch raten. Wie steht es mit Eurem Glauben? Woran glaubt Ihr in dieser Welt, die für einen altmodisch gewordenen Gott nur noch ein müdes Lächeln übrig hat? An euch selbst, hoffe ich.
Ich wurde gefragt ob ich auch in diesem Jahr Wünsche zu Weihnachten und Neujahr an junge Menschen in Worte fassen möchte. Das ist zugleich eine Ehre und eine Herausforderung. Ich frage mich: Was wollen junge Menschen lesen, was bringen ihnen Worte und was möchte ich ihnen sagen?
Während ich noch darüber nachdenke fallen mir vier Worte ein – Mut, Hoffnung, Glaube, Liebe. Das sind schwere Worte, im Sinne von schwer wiegend. Mut, welch ein Wort! Was ist Mut? Mut haben starke Menschen, mutig sind die Helden, die wir heute nur noch von der Leinwand kennen, Helden wie Batman, Superman oder James Bond. Wie einst die Helden der Mythologie und der Märchen ziehen sie aus um das Fürchten zu lernen und bestehen mutig die Herausforderung ihres Auftrages, bei dem es meist darum geht die Welt zu retten.
Wie steht es mit Eurer Hoffnung?
Der Hoffung, die darüber hinausgeht, ob ihr Euch ein gutes Leben leisten könnt. Ich meine die Hoffnung, dass diese Welt menschlicher wird als sie es ist, die Hoffnung, dass Liebe mehr ist als ein Wort, das besonders zur Weihnachtszeit hoch gehalten wird, so hoch, dass keiner mehr dran kommt?
Erfolg
Viele Menschen wissen von all diesen schwer wiegenden Worten und deren Bedeutung nichts mehr oder nur noch sehr wenig. Das ganze Leben ist von Kindesbeinen an darauf ausgerichtet das Funktionieren zu lernen. Wer das nicht schafft ist ein Loser oder ein Opfer. Leistung bringen, besser sein als andere, es besser machen als andere, besser vielleicht sogar als die Eltern. Das ist eine große Aufforderung. Aber was ist denn besser oder schlechter? Woran lässt sich das messen? Am Erfolg? Welcher Erfolg? Und was ist Erfolg wirklich? „Ein Mensch ist erfolgreich, wenn er zwischen Aufstehen und Schlafengehen das tut, was ihm gefällt.“ Das sagte Bob Dylan, ein erfolgreicher Musiker einmal, als man ihn fragte, was für ihn Erfolg ist.
Wünschen wir uns das nicht alle? Das zu tun, was uns gefällt?
Und ist es nicht das Schwerste überhaupt, von dem was uns gefällt auch noch zu leben, wie es Bob Dylan gelang? Es ist das Schwerste. Ich weiß es aus Erfahrung. Wenn es schwer wird neigen wir dazu aufzugeben und uns in etwas pressen zu lassen, was uns nicht entspricht. Standhalten, den eigenen Wünschen und Sehnsüchten folgen, die eigenen Gaben und Begabungen zu leben und sie zu entwickeln, das schaffen die Wenigsten von uns. Warum ist das so? Warum ist es so schwer, das zu tun, was uns gefällt, was wir lieben?
Realität und Träume?
Es ist so schwer, weil die Realität sich nicht für unsere Träume interessiert und weil es einen Preis hat, das Träumen. Nämlich im Zweifel den Verzicht auf all die Dinge, die wir glauben haben zu müssen. Der kleine Sohn eines Freundes zum Beispiel manipuliert regelmäßig zu Weihnachten an seinem I Phone herum, damit er ein Neues bekommt, wo das Alte doch eigentlich noch voll funktionsfähig war. Es geht ums „Haben wollen“, schon den Kleinsten geht es darum, ums Neueste haben müssen um dazu zu gehören, oder warum sonst brauchen wir all den Kram? Aber, macht das neueste I Phone oder der neueste Laptop einen Menschen wertvoller? Machen all die Dinge, die wir kaufen können, glücklicher oder zufrieden? Die Erfahrung sagt nein. Satter macht es, all das Kaufen und Haben und wie erschreckend langweilig trotzdem alles ist. Das Leben ist langweilig, sagte ein junger Mann neulich zu mir, dem es eigentlich an nichts fehlt, außer am Mut endlich sein Leben in die Hand zu nehmen und sich zu bewegen.
Konsum?
Genau darum ist es langweilig, weil das Haben und Anhäufen von Dingen uns nicht befriedigt. Weil das Konsumieren immer unzufriedener macht und hungriger nach Mehr, was dann auch nicht satt macht – die Seele nämlich. Wer viel kauft hat viel Mangel und zwar Innen.
Zufriedenheit?
Was macht zufrieden? Zufrieden sind die Menschen, die Lebensträume haben. Lebensträume geben uns in dieser inflationären Vielfalt von Möglichkeiten eine persönliche Leitlinie, einen roten Faden, an dem sich ein zufriedenes Leben entlangspinnt.
Aber Vorsicht
– das Leben verheißt uns keine illusorische Erfüllung nur weil wir einen Traum haben. Ein Lebenstraum ist eine komplexe Aufgabe, er erfordert Anstrengung und Mühen, jahrelanges Experimentieren, immer neue Versuche, ein immer wieder neues Scheitern vielleicht sogar, er erfordert Geduld und Disziplin und ja – auch Verzicht auf Annehmlichkeiten. Er erfordert Mut, Glaube, Hoffung und die Liebe zu diesem Traum.
Ein Traum oder Wirklichkeit?
Wer Träume hat wird sie leben, wer echte Träume hat, wird ihnen folgen. Und meist ist er dabei allein unterwegs, denn diese Gesellschaft verachtet Träumer ebenso wie sie Künstler verachtet. Diesen Menschen hält sie die grelle Tagseite vor und darauf steht in großen Lettern: Arbeit, Fleiß und Pflichterfüllung. Und als Subtext steht da: Haste nix, biste nix.
Wirtschaftlicher Erfolg
Für den wirtschaftlichen Erfolg einer Gesellschaft sind Träumer schädlich. Die Folge: Wir wagen es nicht, denn wir wollen dazu gehören. Wir wollen nicht anders sein, wir wollen wie die anderen sein. Die anderen, die konturlos, blutleer und leidenschaftslos im immer gleichen Hamsterrad drehen. Der Traum ist ein Wagnis und wer ihn hat, weiß das. Aber das Nichträumen ist der Untergang der Seele in einer Tagwelt voller Druck, Ängste, Zweifel und Depression.
Tagträumer?
Ich fordere hier keinen auf sinnlos und abgehoben von der Wirklichkeit in den Tag hinein zu träumen, ich spreche zu denen, die einen wahren Lebenstraum haben und denen der Mut fehlt, der Glaube und die Hoffnung, dass er sich erfüllen könnte, um Euch Mut zu machen. Mut anders zu sein als die graue Masse, Mut einzustehen für Euch selbst und die eigenen Ideale, Mut die Angst zu umarmen und loszuziehen in das größte Abenteuer, das wir Menschen in diesem Leben haben – und das sind wir selbst.
Wer einen Lebenstraum hat, der arbeitet daran und wenn es tausend Umwege sein mögen – er wird ihn leben, wenn er es wirklich ernst meint. Glaube, Liebe, Hoffnung – das sind meine Wünsche für alle jungen Menschen, die den Mut haben ihre Träume zu leben.
Herzlich,
Angelika Wende
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Ein Jahr voller Ereignissen neigt sich dem Ende zu: Lampedusa; USA-Finanzkollaps; Terrorismus; ethnische Säuberung; „Taifun Haiyan“ in den Philippinen; Beerdigung von „Madiba“; Femen-Bewegung, … sind einige Fakten die, die letzten 52 Wochen unsere Erdkugel geprägt haben.
Robert Antangana
In den Medien ging es schließlich nur um vagen Statistiken meist ohne Erklärung deren Ursachen :
-„Eine noch nie da gewesene Natur Katastrophe seit über 500 Jahren“ ;
-„600 Flüchtlinge treffen täglich in Lampedusa ein“;
– „Syrischer Krieg fordert Millionen Opfern“
-„1,3 Kinder pro Frau“
-“ apokalyptischer demokratischen Wandel“
-…
Eine ist sicher: Die Menschheit sitzt in dem selben Boot,das sich auf einem unruhigen See bewegt.
Deutschland ist ein Integrationsland. Nur Gemeinsam sind diese Hürden zu meistern.
Uns allen ein besinnliches Weihnachten und frohes neues Jahr 2014!
(Gastautor: Robert Antangana)
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Es gibt immer noch viele Aspekte, in denen die Gleichstellung von Mann und Frau in den letzten Jahrzehnten kaum vorangekommen ist. In einer Beziehung dagegen haben die Frauen längst aufgeholt: Sie sind schon lange nicht mehr das Geschlecht mit den mässigen Bildungschancen.
Im Gegenteil: Frauen stellen mittlerweile die Mehrheit unter den Abiturienten. Sie haben die größeren Erfolge in den Schulen und auch bei den Studienanfängern und –absolventen sind die Rückstände geschrumpft. In manchen Studiengängen haben die jungen Frauen ihre Mitstudenten so deutlich überflügelt, dass Professoren in der Juristerei beispielsweise schon nach Bevorzugung beim Numerus clausus für Männer in ihrem Fach gerufen haben.
An der Bildung kann es also nicht liegen, wenn immer noch so viele Mädchen Berufe ergreifen, die ihnen nicht nur mässige Einkommen, sondern auch kaum Karrieremöglichkeiten bieten. Als die modernen IT-Berufe entwickelt worden waren, hoffte man, dass sie auch für junge Frauen attraktiv wären. Tatsächlich aber konnte nur etwa jeder siebte Ausbildungsplatz an eine junge Frau vergeben werden. Nach den ersten Anfangsjahren entwickelte sich das Interesse der Mädchen sogar noch einmal zurück. Auch in den MINT-Studien sind Frauen nach wie vor weit in der Unterzahl.
Viele Modellprojekte hatten zum Ziel, das Interesse von Mädchen für die MINT-Berufe zu wecken, aber nach wie vor ist die Trendwende nicht geschafft. Allerdings sinddabei auch viele Fehler gemacht worden. Heute weiß man, dass die Berufswahlorientierung junger Frauen in den Grundsätzen schon vor der Pubertät im wesentlichen festgelegt ist, so dass Maßnahmen, die erst kurz vor Schulabschluss einsetzen, nicht mehr viel ausrichten können. Inzwischen wird vermehrt versucht, das Interesse von Mädchen schon im Grundschulalter zu wecken. Immer mehr Industrieunternehmen nehmen Kontakt auf mit Schulen in ihrer Umgebung und versuchen gezielt Schülerinnen für Projekte zu interessieren, die Freude an mathematisch- naturwissenschaftlichen, technischen oder informationellen Tätigkeiten entwickeln sollen. Besonderer Wert wird mittlerweile darauf gelegt, dass die Mädchen in Kontakt mit jungen Frauen kommen, die bereits in solchen Berufen ausgebildet werden bzw. wurden.
Die Entschiedenheit, mit der Industriebetriebe heute nach jungen Frauen suchen, hat etwas mit den Erfahrungen aus der Ausbildung zu tun: Es sind auch hier wieder die Mädchen, die besonders gute Ergebnisse während der beruflichen Qualifikation erzielen. Fast in jedem Betrieb der Metall- und Elektroindustrie, in der ich in den vergangenen Jahren Ausbildungswerkstätten besucht habe, weiss man heute, dass junge Frauen für die MINT-Berufe alles mitbringen, was man braucht, um sich nicht nur in der Ausbildung, sondern auch im Beruf bewähren. Mehr junge Frauen in der dualen Berufsbildung sind also ebenso erwünscht wie eine höhere Zahl von weiblichen Studierenden in dualen Studiengängen.
Warum ist die Zurückhaltung der Mädchen nach wie vor so groß? Immer noch können sich viele junge Frauen nicht so recht vorstellen, wie ihre Lebensplanung mit den Anforderungen in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen in Übereinstimmung gebracht werden könnte. Die meisten jungen Frauen wünschen sich Kinder und wollen ihre familiären Aufgaben mit ihrem Beruf vereinbaren. Das scheint ihnen in Erziehungs- und Gesundheitsberufen, im Handel oder in personennahen Dienstleistungen einfacher möglich als im MINT-Bereich.
Dabei werden sie hier Opfer eines hartnäckigen Vorurteils. Tatsächlich sind mittlerweile nicht nur die Fähigkeiten der jungen Frauen in den Industriebetrieben wirklich willkommen, sondern es besteht auch eine inzwischen viel größere Bereitschaft, ihnen mit passenden Arbeitszeitmodellen und gezielter Förderpolitik entgegenzukommen.
Und es steht zu erwarten, dass sich die Situation noch weiter verbessert: Die rückläufige Zahl von Ausbildungs- und Studienplatzbewerbern wird den Wettbewerb um die besten Azubis und Fachkräfte in den nächsten Jahren gewaltig anheizen. Damit verbessert sich die Situation der BewerberInnen gegenüber den 90er Jahren und dem Beginn des Jahrhunderts entscheidend: Sie werden in immer stärkerem Maße erfolgreich Bedingungen einfordern können, die vor ein paar Jahren noch krasse Ausnahmen waren.
Und dass sich wirklich mittlerweile etwas verändert hat, sieht man auch am wachsenden Interesse der jungen Männer an familienfreundlichen Arbeitsbedingungen. Als die IG Metall vor einigen Jahren Ingenieurstudenten nach ihren Erwartungen an eine gute Gewerkschaft gefragt hat, war ein Thema zur allseitigen Überraschung ganz weit vorn: Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit. Hier stellen nicht mehr nur die jungen Frauen, sondern auch ihre männlichen Kollegen Ansprüche. Das wird die Arbeitsbedingungen in der Industrie stärker verändern, als viele heute noch erwarten. Seit einiger Zeit wird die work-life-balance auch in der Tarifpolitik immer mehr zum Thema. Gewerkschaften und Betriebsräte arbeiten daran, dass in Zeiten flexibler Arbeitsplätze auch die Beschäftigten endlich von der Flexibilität profitieren, und nicht nur die Unternehmen.
Und damit ist spätestens jetzt Zeit, dass junge Frauen sich in den MINT-Berufen ihre Chancen suchen. Gerade die IT-Branche kann mit ihren Arbeitsformen gute Bedingungen für Frauen gewährleisten. Aber annehmen muss man das natürlich selbst.
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend,
Dr. Kristina Schröder,
Schirmherrin der Mentoring-Initiative „Auf die Socken fertig los“
Es gibt 330 staatlich anerkannte Ausbildungsberufe, dazu viele schulische Ausbildungen, und auch das Angebot an Studiengängen ist sehr groß. Sich für eine dieser Möglichkeiten zu entscheiden und die Ausbildung erfolgreich zu absolvieren, verlangt jungen Menschen viel ab. Sie stellen damit die Weichen für ihre Zukunft. Gerade in dieser Lebensphase ist es wichtig, dass Jugendliche auch außerhalb von Schule und Familie Orientierung erfahren und Ansprechpartner haben, die ihre Fragen beantworten. Deshalb habe ich vor drei Jahren keinen Augenblick gezögert, die Schirmherrschaft über die Mentoring-Initiative „Auf die Socken fertig los“ zu übernehmen, die Führungskräfte und Jugendliche zusammenbringt.
Die Führungskräfte, die ihre Erfahrungen mit Jugendlichen teilen, zeigen Führungsverantwortung über den Horizont des eigenen Unternehmens hinaus. Auf den Mentorenveranstaltungen haben sie oft hervorgehoben, dass für den beruflichen Erfolg neben Fachkompetenzen auch die Persönlichkeit entscheidend ist. Wichtig sind zum Beispiel Durchhaltevermögen und die Fähigkeit, die eigenen Stärken richtig einschätzen zu können. Auch Aufgeschlossenheit gegenüber Innovationen hilft dabei, berufliche Ziele zu erreichen. Diese Aufgeschlossenheit zeigen Jugendliche insbesondere auf dem Feld der digitalen Medien. Aktuelle Zahlen belegen, dass nahezu alle Jugendlichen online sind. Beim Start ins Berufsleben bringt das Vorteile, weil fast alle Arbeits- und Lebensbereiche weitgehend digitalisiert sind.
Allerdings hat der Zugang Jugendlicher zu digitalen Medien bislang nicht zu einer Angleichung der Bildungschancen geführt. Ob Kinder und Jugendliche in der Lage sind, digitale Medien nicht nur zu nutzen, sondern auch Bildungserfolge mit ihnen zu erzielen, hängt stark von ihrem sozialen Umfeld und ihrem Bildungshintergrund ab. Sowohl im 14. Kinder- und Jugendbericht als auch im Medienkompetenzbericht des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wird der Abbau digitaler Ungleichheit deshalb als eine zentrale medien- und bildungspolitische Herausforderung der kommenden Jahre bezeichnet. Er wird nur gelingen, wenn Medienkompetenz in Einrichtungen der schulischen und außerschulischen Bildung verankert ist. Eine bessere Medienausstattung der Schulen allein wird dabei nicht ausreichen. Entscheidend ist ein auf die Vermittlung von Medienkompetenz ausgerichtetes Gesamtkonzept. Die Erklärung der Kultusministerkonferenz zur „Medienbildung in der Schule“ im vergangenen Jahr war ein wichtiger Schritt, länderübergreifend gute Rahmenbedingungen zur Förderung von Medienkompetenz an Schulen zu schaffen.
Das zahlt sich in vielerlei Hinsicht aus, denn über die Vermittlung von Medienkompetenz wird nicht zuletzt auch das selbstbestimmte und interessengeleitete Lernen gefördert und damit auch diejenigen Persönlichkeitsmerkmale, die die Führungskräfte im Mentorenprogra „Auf die Socken fertig los“ als besonders wichtig für die berufliche Zukunft einschätzen. Ich wünsche allen jugendlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Mentorenprogramms viel Erfolg!
(Gastautorin: Dr. Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Fauen und Jugend, Schirmherrin der Initiative „Auf die Socken, fertig, los!“ / Foto: kikiiii und BMFSFJ: L. Chaperon/)
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The claims by the previous regime over massive spending and investment in education may have been valid, but certainly not over the period under this study. Over the period 2002-08, on average, between 3 and 4 percent of GDP was allocated to education. Moreover, as shown earlier, per-capita spending in this sector was by far the lowest in the overall economy. Years of under-resourcing and poor management has now left the Libyan education sector in a dire position. Coupled with corruption and injustice, the overall quality of education provision is now seriously questioned. The findings from our survey questionnaire have clearly shown that low wages and unfair promotional schemes have led to lack of incentive and severe decline in innovative teaching and research. In particular, in our sample of 200 teachers/instructors and lecturers in higher education institutions, over three-quarters stated that they had produced no new teaching material; and nor have they attempted any enhancement in their teaching delivery.
These findings are compatible with those of Saad (2012) which reports that lack of innovative Libya was run as a closed economy for well over 40 years until November 2011. Those years of isolation led to severe decline in provision of quality in all aspects of the economy; and education was indeed of no exception. Quality education, like any other commodity, whether offered by the state or the private sector, cannot be maintained unless factors of production – here being teachers/lecturers and capital – are directly and fairly rewarded. Particularly since the early 1980s, under payment, widespread corruption, and banning of teaching of foreign languages from schools had led to serious lack of incentives, hence decline in quality of education delivery.
(Die Mona Lisa, Paulwip / pixelio.de)
As for policy implications arising from this research, two main issues are worth noting here. First, low public pay is a main source of bribery, poor service quality and corruption. Particularly, in the light of gradual rising of prices of basic commodities since the uprising of 2011, it is vitally important for the policy-makers to review and to index wages in accordance with projected inflation rates.
Introduction of efficient and fair monetary reward system is 14 one of the fundamental bases for improved productivity and hence enhanced quality teaching. It should be borne in mind that decisions on building new schools or colleges in different corners of this massive country is justified, if and only if adequate facilities and quality human resources are made available. Second, policy-makers must make every effort in introducing an effective, transparent and workable national promotion mechanism for appreciation of quality service in teaching and research. To ensure that corruption has no place in this new system, constant supervisory quality enhancement procedures, preferably conducted by independent watch dogs supported and monitored by the end consumers, must be implemented and supported.
(Stausee, Maren Beßler pixelio.de9)
One way of achieving this objective may be found by making closer collaboration with institutions in other countries to achieve excellent quality assurance systems and accreditation of educational programmes. In short, education policy must be based on quality enhancement and regular monitoring of teachers/lecturers teaching approaches and students’ satisfaction criteria, and nothing else. This way, the existing massive gap between output and outcome in education is anticipated to be reduced in the medium term.
Dieser Gastbeitrag ist von Dr. M. Taghavi, London (Vice-Principal, Academic & Executive Programmes, IBEC, Tripoli, Libya, www.ibec.edu.ly).
Die Mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.
4. The Survey Data, Econometric Approach and Estimated Results
The data used in this study are derived from a survey questionnaire, distributed among teachers/instructors and lectures in five major universities in Libya, in June 2012. By the end of September 2012, out of a total of 320 questionaires distributed, 200 were received fully completed. For the purpose of efficiency and accuracy, a large number of questionnaires were distributed and collected online through skype and email. Prior to this survey, a pilot study of 40 teaching staff of two universities (Tripoli and Gharyan) was conducted in May 2012, aiming to identify the major quality problems with the higher education institutions.
(Tripoli, www.ibec.edu.ly)
Following the findings from the pilot study, the final form of the questionnaire was developed. One of the main issues raised by most participants of the pilot study was that academic research appeared to be either absent or insignificant. However, a small number of staff stated that teaching (quantity and not necessarily quality) may be considered as a means of promotion and higher salary.
Moreover, the findings from the pilot study reveals that 83% of participants regarded low wages and poor promotion scheme as the two most deterministic factors in their lack of motivation in teaching and cognitive learning development. In the final survey, for the purpose of econometric application, the participants were asked to answer the following question, formulating our binary dependent variable:
Have you recently considered to develop or to produce any new teaching methods or material for students?
In the final part of the questionnaire, the participants were asked if they could rate their perceptions about low wages and poor promotion schemes, based on the Likert scale (between 1 and 5, where 1 being highly dissatisfied, and 5 being highly satisfied). These two variables are therefore considered as our independent variables, as follows:
How satisfied are you with your current wages?
How satisfied are you with the promotion scheme at work?
The summa descriptive statistics relating to these three variables prersented to this table, only 22.5 % of participants stated that they had recently heired students for some form of innovative teaching. Secondly, as for the independent variables, with the means of below 2.0, participants have clearly stated their dissatisfaction with their academic system in so far as wages and promotion are concerned. These estimated means are, according to this table.
Thus, in the light of our binary dependent variable, the appropriate estimation method is a hill-climbing logistic regression.
Dieser Gastbeitrag ist von Dr. M. Taghavi, London (Vice-Principal, Academic & Executive Programmes, IBEC, Tripoli, Libya, www.ibec.edu.ly).
Of the total population of approximately 6 million in Libya, nearly 1.7 million are students. The latest figures suggest that of the total number of students, around 16% study at tertiaryl evel, including those in the higher technical and vocational sector. The number of such students has been growing at a phenomenal rate of 2.5% per annum since 1975. Pre-university schooling is divided into three sections of primary, preparatory and secondary; for which the first nine years of education are compulsory and are known as basic education.
The primary school is for six years, followed by the two-three year cycles of secondary school. Thus, the basic education consists of 6 years of primary and 3 years of secondary schooling. The basic level then allows students who drop out before completing the full nine years of the opportunity to enrol in vocational programmes of one to three years in length. Intermediate vocational training centres train students for various skills-based professions. Vocational schools offer programmes for 44 different vocations in seven major fields.
(Durst, Anguane, pixelio.de)
Higher education in Libya is provided by universities (both general and specialised) and higher technical and vocational institutions. The higher education system is financed by, and under the authority of the state. Policymakers have in recent years allowed the establishment of private institutions of higher education through what are known as educational cooperation. Since the late 1990s, there has also been considerable research into the possibility of developing partnerships between the public and private sectors to finance higher education, which resulted in the establishment of more than five private university colleges and higher education institutes by the early 2000s. Education is free up to end of Bachelor’s Degree, but post-graduate studies are up to 75% subsidised.
Supply of free or subsidised higher education has led to massive rise in number of students in both universities and higher technical colleges. Between 2000 and 2010, the total number of higher education students rose from 256,000 to 330,000, representing an average increase of 3% per annum. Examination of other quantitatve indicators published by the World Bank are also indicativeof the fact that Libya had performed slightly better thanthe average MENA in rates of progression from primary to secondary schooling, and pupils/teacher ratio. Table 1 offers a summary of the contributions to health, housing and education through public service budgets, over 2002-2008.
(Wüste am Morgen, Uli-Carthäuser, pixilio.de)
Statistics suggest, in 2002, of the total GDP of 30 billion Libyan Dinars (€18 billion), a total sum of LYD 7.6 billion (25%) was allocated to allpublic service provisions; of which the share of education, being the smallest, is around 17% of total public spending, and just over 4% of GDP. By the end of 2008, however, when the real value of GDP was estimated at just over LYD 97 billion, the public services share of GDP dropped by 10 point percentage compared to that of 2002. The education spending, though increased in nominal term to LYD 3.3 billion, it only represented 3.4% of GDP – a real 1 point percentage drop compared to 2002. Thus, the education section real term has experienced a significant decline in its budget despite the fact that GDP has trebled in 2008 compared with that of 2002. Similar picture is demonstrated in this table regarding housing and health sectors.
On the whole, the relatively much higher decline in public spending may raise the issue that the regime may well have squandered the national wealth. In relation to table 1, it can be said that over the same period, literally no or very little privatisation in education took place, having raised the issue that how the government fabricated and managed their data, claiming high spending and investment in education and other public services. On the whole, as reported by IMF (2008), throughout the period of 2000-08, the real fixed capital formation in education was substantially lower than one billion Libyan Dinars per annum, representing only around 1% of GDP, and that being significantly lower than the average MENA of 2.5%. In a market or a quasi-market environment, the budget allocation is justified by the productivity per employee in any given activity, be they public or private sectors. Naturally, it is anticipated, even in the most sophisticated market orientated public sectors, that productivity in the private sector to be higher than the public sector.
(Zu Sylvester – Gruß aus der Sahara, youyou, pixelio.de)
However, the concept of productivity does not apply to the case of Libya, as housing, health, education and most manufacturing activities are and have been owned and controlled by the state. A better concept here to use is the budget per-head, assuming all public sector employees are of similar abilities and productivity. Table 2 presents the latest (2008) data on total workforce in the economy and in different activities of the public sector. Including the non-Libyan nationals, the total employees stand at 1.8 million, with nearly 1 million working in the public services (55% of total workforce).The largest employment is in the education department with nearly half million workers, sharing between them LYD 3.3 billion, making a per capita of only LYD 6,800 – nearly one-third of that of housing; one-quarter of the health sector and less than half of the overall public services employees.
In short,
the education sector has, for years, been offered significantly lower pay or allocated much smaller capital investment than the rest of the public services. Indeed, it must be borne in mind that such differences in budget per head, in part, may be due to differences in unit costs of the service provision. For example, provision of health care per unit is significantly higher than schooling. Although unit cost differences are critical, the extent of it bound not to be as high as shown in table 2. The findings in table 2 may be regarded as one of the reasons why the education sector in Libya has been lacking incentive, innovation and development.
(Autor: Dr. M. Taghavi (Vice-Principal, Academic & Executive Programmes, IBEC, Tripoli, Libya, www.ibec.edu.ly) Bilder: www.pixelio.de)
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