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Kategorie: Pimp my Lebenslauf

Alles, was einen Lebenslauf außerdem interessant macht

  • InteGREATer: Damit Träume wahr werden: Ümmühan Ciftci macht jungen Migranten Mut

    Jung, ehrgeizig, engagiert: Ümmühan Ciftci studiert Medizin und hat einen Verein gegründet, der Migrantenkindern und ihren Eltern zeigen will, wie wichtig Bildung ist. Motto: „Du kannst dein Ziel erreichen! Wenn wir es geschafft haben, schaffst du es auch“.

    Team von InteGREATer e.V.

    Stadt Frankfurt am Main (pia). Die Familie türkischstämmig. Der Vater Bauarbeiter. Die Mutter Hausfrau mit fünf Kindern. Die Tochter: nicht geeignet für den höheren Bildungsweg. Die Lehrerin gab ihr eine Hauptschulempfehlung. Das Mädchen heulte sich die Augen aus dem Kopf. „Ich wollte Medizin studieren. Und ich hatte aufgeschnappt: Wer studieren will, muss aufs Gymnasium gehen, nicht auf die Hauptschule“, erzählt Ümmühan Ciftci.

    Träume haben, Ziele erreichen
    Ümmühan Ciftci, 24, schaffte es gegen die Empfehlung der Lehrerin aufs Gymnasium, wurde Stipendiatin der Hertie-Stiftung, studiert heute Medizin in Marburg, Chirurgin will sie werden. Doch das verträgt sich schlecht mit ihrem ehrenamtlichen Engagement: Vor drei Jahren gründete Ümmühan Ciftci, genannt Ümmü, in Frankfurt den Verein InteGreater. Ihr Ziel: Migrantenkindern zeigen, wie wichtig Bildung ist, ihnen Mut machen, ihre Träume vom Studium, der Handwerkslehre, der Bankausbildung wahrzumachen. Und sich dabei nicht von Lehrern beeindrucken zu lassen, die einem eine Hauptschulempfehlung ausschreiben, nur weil man einen türkischen, kroatischen oder pakistanischen Namen trägt. „Du kannst dein Ziel erreichen! Wenn wir es geschafft haben, schaffst du es auch“ steht in großen Lettern auf den Plakaten von InteGreater.


    Ihre Eltern machen sie stark
    Ihr habt es einfach schwieriger. Diesen Satz sagte die Lehrerin damals zu Ümmüs Mutter. Ümmü selbst war dabei, als es darum ging, die Lehrerin zu überzeugen, wie viel in dem Mädchen steckt. „Meine Mutter verstand nicht immer alles. Sie nahm mich zu den Gesprächen mit, damit ich für sie übersetzen konnte.“ Die Mutter hatte sich in der Türkei das Lesen und Schreiben selbst beigebracht, der Vater träumte von einem Studium, als er in den 1970ern nach Kassel kam, arbeitete dann aber auf dem Bau. „Sie sind keine Akademiker, fürchteten, mir nicht helfen zu können, wenn ich in der Schule nicht mitkomme“, erzählt die Studentin. „Aber sie haben immer an mich geglaubt und mich unterstützt.“

    Gespräche als Initialzündung
    An diesem Punkt setzt InteGreater an. Rund 150 junge Leute, die wie Ümmü ausländische Wurzeln haben, sich während ihrer Schulzeit und auch heute noch über allgegenwärtige Vorurteile hinweggesetzt haben, erzählen Eltern und Schülern ihre Erfolgsgeschichte. „Wir sind keine Psychologen oder Pädagogen“, erklärt Ümmü. Die Arbeit des Vereins soll eine Initialzündung sein, Eltern und Schüler zum Nachdenken anregen. „Außerdem haben wir ein großes Netzwerk und wissen, wo man weiterführende Hilfe wie Berufsberatung oder Nachhilfe bekommt“, ergänzt Constanze Matthiesen, eine von zwei hauptamtlichen Mitarbeiterinnen des Vereins. Die InteGreater-Veranstaltungen finden in Schulen statt, in Moscheen, Stadtteil- oder Frauenzentren. Der Verein arbeitet in Frankfurt unter anderem mit dem Amt für Multikulturelle Angelegenheiten und der Polytechnischen Gesellschaft zusammen.

    Geschichten, die bewegen
    Die Gespräche mit Eltern und Schülern finden immer getrennt statt. Weil die Fragen, die sie beschäftigen, andere sind. Eltern wollen wissen, wie sie ihr Kind motivieren können, wie sie helfen können, wenn sie selbst keine ausreichende Schulbildung genossen haben. Oder wie sie mit Lehrern und anderen Eltern umgehen sollen. „Wir haben schon Geschichten gehört von Leuten, deren Kindern seit Jahren dieselbe Klasse besuchen, die aber noch nie miteinander gesprochen haben“, sagt Ümmü. Schüler wiederum erzählen von ihren Ängsten. Ich traue mir nicht zu, Abitur zu machen. Wie soll ich eine Lehrstelle finden, wenn ich schon wegen meines Namens kritisch beäugt werde? Wie soll ich es zu etwas bringen, wenn ich der einzige in der Familie bin, der morgens aufsteht, und meinen Eltern egal ist, was aus mir wird?

    „Eltern und Schüler können mit uns so offen reden, weil wir aus ihrer Mitte kommen, ihre Probleme kennen“, sagt Ümmü. Auch sie wurde unterschätzt. Auch sie stößt heute noch jeden Tag an Grenzen. Für ihre Zimmersuche in Marburg hat die junge Frau einen falschen Namen angegeben, weil sie mit ihrem türkischen keines gefunden hätte. Migranten, stellt sie immer wieder fest, müssen sich in allen Bereichen mehr anstrengen. „Aber davon lasse ich mich nicht kleinkriegen“, sagt sie bestimmt.

    Wolfgang Schäuble war der Auslöser
    Auf die Idee, anderen mit gutem Beispiel voranzugehen, brachte sie ein Lehrer ihres Gymnasiums. Er schlug vor, Ümmü solle Ansprechpartnerin für andere Migranten werden. Später empfahl er sie für ein Start-Stipendium der Hertie-Stiftung. Hier lernte sie ihren Mentor Jochen Sauerborn, den ehemalige UBS-Vorstandsvorsitzenden kennen, heute nennt sie ihn ihren deutschen Papa. Als Stipendiatin wurde sie vom damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler eingeladen, kurz nach dem Abitur hatte Ümmü zusammen mit drei Freunden an ihrer alten Schule eine Diskussionsrunde für Eltern mit ausländischen Wurzeln organisiert. Im Jahr 2009 war Ümmü Gast einer Podiumsdiskussion mit Bundesminister Wolfgang Schäuble. Thema: Migranten und Bildung. „Nach dem Gespräch sagte Herr Schäuble zu mir: ,Erzähl deine Geschichte nicht uns, erzähl sie den Eltern anderer Kinder. Gründe einen Verein, Mädchen!“ Mit der Unterstützung von Jochen Sauerborn fand Ümmü Förderer für ihre Idee, 2010 gründete sie InteGreater.

    Ümmühan Ciftci am Schreibtisch

    Elf Standorte in fünf Bundesländern
    „Inzwischen haben wir Regionalgruppen an elf Standorten in fünf Bundesländern. Aber in Frankfurt sind wir am aktivsten“, sagt Constanze Matthiessen. „Ohne Connie ginge hier gar nichts“, ruft Ümmü und lacht. Constanze „Connie“ Matthiesen kümmert sich um Papierkram, um Schulungen für neue InteGreater und manchmal auch um Bahntickets für die Vereinsgründerin. Ümmü ist eine viel gefragte Frau, hat einen vollgepackten Terminkalender: Studium, Nebenjob, Vereinsarbeit. „Ich möchte so viel, habe so viel Energie“, sagt sie. Auch wenn die Arbeit von InteGreater für sie eine Herzenssache ist, ihr Medizinstudium steht an erster Stelle: „Wenn ich mich hier nicht anstrenge, werde ich nicht dem gerecht, wofür unser Verein steht.“ Dass sie nicht alles auf einmal schaffen kann und Grenzen ziehen muss, hat Ümmü bei ihrer ersten wichtigen Medizinprüfung gelernt. „Ich bin durchs Physikum gerasselt, habe darüber mein Stipendium verloren und war danach auch nicht mehr Bafög berechtigt.“ Das Aufstehen nach dieser Niederlage habe sie viel Kraft gekostet.

    Erfolg und Bodenhaftung
    Erlebnisse wie diese und auch ihre Eltern sind es, die Ümmü nicht abheben lassen. „Meine Eltern achten sehr darauf, dass ich bodenständig bleibe.“ Im März dieses Jahres wurde Ümmü für ihr Engagement bei einer Gala in Berlin mit der Goldenen Bild der Frau ausgezeichnet, der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Am nächsten Tag, wieder zu Hause in Kassel, drückte Mutter Ciftci der Tochter einen Wischmopp in die Hand. „Ümmü“, sagte sie, „gestern hattest du genug Glamour, heute ist wieder alles normal.“


    (Autor: Anja Prechel  / Quelle: Stadt Frankfurt am Main/ Fotos: Stefan Maurer/PIA Frankfurt am Main)

  • Jugend forscht 2014 – Strategien gegen Fachkräftemangel – oder Pimp my CV

    Hamburg (ots) Unter dem Motto „Verwirkliche Deine Idee!“ startet Jugend forscht in die neue Runde.  Die Stiftung Jugend forscht entwickelt damit eine klare Strategie gegen Fachkräftemangel. Mentoring4u gratuliert!


    Foto & Bildrechte: Stiftung Jugend forscht e. V. obs/Stiftung Jugend forscht e.V.

    Ab sofort können sich Jugendliche mit Freude und Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) wieder bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb anmelden. Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Studierende sind aufgerufen, auch in der 49. Wettbewerbsrunde spannende und innovative Forschungsprojekte zu präsentieren.

    Einstein?
    Hamburg (OTS) Wer bei Jugend forscht mitmachen will, der muss kein zweiter Einstein sein. Wer jedoch tausend Ideen im Kopf hat und auf der Suche nach neuen Herausforderungen ist, wer leidenschaftlich gern forscht, erfindet und experimentiert, für den ist der Wettbewerb genau das Richtige. Die Jungforscherinnen und Jungforscher sind gefordert, neugierig und kreativ zu sein, Fragen zu stellen, die Welt neu zu entdecken und ihre Ideen zu verwirklichen!

    Teilnahme:
    An Jugend forscht können junge Menschen bis 21 Jahre teilnehmen. Jüngere Schülerinnen und Schüler müssen im Anmeldejahr mindestens die 4. Klasse besuchen. Studierende dürfen am Tag des Anmeldeschlusses höchstens im zweiten Semester sein. Zugelassen sind sowohl Einzelpersonen als auch Zweier- oder Dreierteams. Die Anmeldung für die neue Runde ist bis 30. November 2013 möglich. Beim Wettbewerb gibt es keine vorgegebenen Aufgaben. Das Forschungsthema wird frei gewählt. Wichtig ist aber, dass es sich einem der sieben Fachgebiete zuordnen lässt: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik stehen zur Auswahl.

    Anmeldung
    :
    Es reicht zunächst das Thema und eine kurze Beschreibung des Projekts. Im Januar 2014 müssen die Teilnehmer eine schriftliche Ausarbeitung einreichen. Ab Februar finden dann bundesweit die Regionalwettbewerbe statt. Wer hier gewinnt, tritt auf Landesebene an. Dort qualifizieren sich die Besten für das Bundesfinale im Mai.

    Preise:
    Auf allen drei Wettbewerbsebenen werden Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von rund einer Million Euro vergeben.

    Ziel:
    „Die Bundessieger 2014 werden knapp zwei Wochen vor Beginn der Fußball-WM in Brasilien gekürt. Dass die deutsche Nationalmannschaft dort um den Titel spielt, liegt vor allem an einer vor rund zehn Jahren neu entwickelten Ausbildungskonzeption: Jedes junge Talent kann sich seitdem sicher sein, gesichtet und anschließend an einem von bundesweit mehreren hundert Stützpunkten individuell gefördert zu werden. Dadurch verfügt Deutschland heute über einen großen Pool an Spitzenspielern„, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. „Dieses Erfolgsmodell kann für die MINT-Bildung durchaus als Vorbild dienen, denn angesichts des Fachkräftemangels müssen wir die vorhandenen Potenziale noch wirkungsvoller ausschöpfen. Wir sollten daher eine flächendeckende Infrastruktur zur individuellen Förderung von MINT-Talenten aufbauen. Außerschulische Lernorte wie Schülerforschungszentren können dabei künftig eine wichtige Aufgabe übernehmen.“

    Die Teilnahmebedingungen, das Formular zur Onlineanmeldung wie auch weiterführende Informationen und das aktuelle Plakat zum Download gibt es unter www.jugend-forscht.de im Internet.

    Hier findet Ihr weitere Artikel zum Thema Forschung im Mentoring4u Archiv:
    Deutschlands beste Nachwuchswissenschaftler in Leverkusen ausgezeichnet
    Schulstunden verpennen, Ameisen versenden und Armut bekämpfen
    (Berufs)Ziel MINT für Frauen
    Unter der Kategorie „Stipendien“ (siehe rechte Website) findet Ihr weitere Fördermaßnahmen. Ganz besonders möchten wir Euch die Kategorie „Pimp my Lebenslauf“ empfehlen. Hier findet Ihr wichtige Hinweise wie Ihr Euren Lebenslauf  für mögliche Arbeitgeber interessant machen könnt.

    (Quelle: Stiftung Jugend forscht e. V. , Dr. Daniel Giese  / Foto & Bildrechte: Stiftung Jugend forscht e. V. obs/Stiftung Jugend forscht e.V. )

  • Stärken bündeln! – Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg unterstützt Adveniat

    Adveniat und DPSG gestalten Weltkirche. Die Bischöfliche Aktion Adveniat und die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) entsenden in Zukunft gemeinsam junge Freiwillige nach Lateinamerika.

    Stephan Jentgens (stellvertretender Geschäftsführer Adveniat), Kerstin Fuchs (DPSG-Bundesvorsitzende), Prälat Bernd Klaschka (Geschäftsführer Adveniat) und Dominik Naab (DPSG-Bundesvorsitzender) unterzeichnen einen Vertrag über die Zusammenarbeit bei internationalen Freiwilligendiensten. Quellenangabe: "obs/Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg"

    Adveniat hat als Lateinamerika-Hilfswerk der deutschen Katholiken starke Partner vor Ort. Die DPSG bietet rund 95.000 Kindern und Jugendlichen Raum sich zu entwickeln und Abenteuer zu erleben. Mit der neuen Zusammenarbeit wollen beide Partner ihre Stärken bündeln. Geplant ist, dass die Freiwilligen aus Deutschland sowohl in Adveniat-Projekten als auch in der lokalen Pfadfinderarbeit mitarbeiten.

    Voneinander lernen
    Die DPSG bietet bereits Freiwilligendienste im Rahmen des Weltwärts-Programms der Bundesregierung an. Dieses Engagement will der Verband jetzt mit dem Schwerpunkt Lateinamerika ausbauen. „Wir haben in der DPSG den richtigen Partner gefunden. Gemeinsam können wir mit den Freiwilligendiensten zu Verständigung und Frieden sowie dem globalen Lernen beitragen„, sagte Prälat Bernd Klaschka, der Adveniat-Geschäftsführer.

    Kirche mitgestalten – weltweit
    „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und sehen darin einen guten Anfang, um Weltkiche mit zu gestalten„, sagte DPSG-Bundesvorsitzender Dominik Naab. „Was uns vereint, ist die Option für die Jugend und das gemeinsame Kirchenverständnis„, ergänzte Kerstin Fuchs, Bundesvorsitzende der DPSG.

    Die Bundesversammlung in Köln
    Der Vertrag zur Zusammenarbeit zwischen Adveniat und der DPSG wurde feierlich auf der DPSG-Bundesversammlung in Köln unterzeichnet. Die Bundesversammlung ist das oberste beschlussfassende Gremium der DPSG, sie zählt in diesem Jahr rund 120 Delegierte und Gäste. Die Bundesversammlung findet jedes Jahr in einer anderen Diözese statt. Sie tagt 2013 im Kölner „Berufskolleg Südstadt“. Untergebracht sind die Delegierten im Tagungs- und Gästehaus St. Georg des DPSG-Diözesanverbandes Köln.

    Die Bischöfliche Aktion
    Adveniat Die Bischöfliche Aktion Adveniat ist das Lateinamerika-Hilfswerk der Katholiken in Deutschland. Mit den Spenden aus Deutschland unterstützt das Hilfswerk die Kirche in Lateinamerika in ihrem Einsatz für die Armen, Benachteiligten und Minderheiten.

    Die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG)
    bietet bundesweit rund 95.000 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mehr als ein Abenteuer. Der größte katholische Pfadfinderverband in Deutschland versteht sich als Erziehungsverband – die Mitglieder lernen, aufrichtig und engagiert ihr Leben und ihr Umfeld zu gestalten.

    (Autor: Christopher End, Referent für Öffentlichleit Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg  /  Bildrechte DPSG  /  Foto: Daniel Lienert DPSG  / Quelle: OTS Köln)

  • Rugby räumt auf

    Zum Angriff gegen Abfall

    Gemeinsam mit dem Rugby-Verband Baden Württemberg engagiert sich McDonald’s mit einer Aufräum-Aktion für eine saubere Umwelt

    Heidelberg, 10. April 2013. Umweltschutz geht jeden etwas an. Auch der Rugby-Verband Baden-Württemberg (RBW) und McDonald’s sind sich ihrer Verantwortung bewusst und werden nun gemeinsam aktiv: In einer landesweiten Aktion blasen Rugby-Vereine zum Angriff gegen den Abfall und werden dabei von McDonald’s tatkräftig unterstützt.

    „Wir freuen uns über die Kooperation mit McDonald’s“, so Claus-Peter Bach, Vorsitzender des Rugby-Verbands Baden-Württemberg: „Denn gemeinsam kann man mehr erreichen – gerade beim Umweltschutz.“ Die Aktion startet am Samstag, den 13. April 2013, zeitgleich in mehreren Orten im ganzen Bundesland um 10 Uhr: Ausgerüstet mit Handschuhen und Müllsäcken, die McDonald’s den Vereinen zur Verfügung gestellt hat, sammeln die Vereinsmitglieder Abfall aus der Umgebung ein und bringen diesen um 13.30 Uhr zu den jeweils nächstgelegenen McDonald’s-Restaurants. Dort wird der Abfall entsorgt, und die fleißigen Sammler erhalten im Anschluss ein McMenü zur Stärkung.

    Bereits seit einem Jahr kooperieren der Rugby-Verband Baden-Württemberg und McDonald’s: So unterstützte McDonald’s das internationale Siebenerrugby-Turnier für U16-Auswahlmannschaften und beteiligte sich am Trikot- und Hosen-Sponsoring der Landesauswahlen. Die gemeinsame Anti-Abfall-Aktion markiert nun den nächsten Meilenstein dieser erfolgreichen Zusammenarbeit.

    Folgende Vereine und McDonald’s Franchise-Nehmer beteiligen sich an der Anti-Littering-Aktion:
    Rugby-Club Rottweil in Zusammenarbeit mit Franchise-Nehmer (FN) Bernd Karrer, Rugby-Club Konstanz in Zusammenarbeit mit FN Henry Albert, Stuttgarter Rugby-Club in Zusammenarbeit mit FN Jacob Faltermeier, Turnverein Pforzheim 1834 in Zusammenarbeit mit FN Leander Schnell, Karlsruher Sportverein in Zusammenarbeit mit FN Marion Götte, Heidelberger Ruderklub 1872, TSV Handschuhsheim 1886, Turnerbund Rohrbach, Sportclub Neuenheim 1902 und Heidelberger Turnverein in Zusammenarbeit mit den McDonald´s Company Restaurants.

    Über den Rugby-Verband Baden-Württemberg

    Der RBW wurde 1952 als Badischer Rugby-Verband gegründet und 1972 unter Einbeziehung der württembergischen Vereine zum Rugby-Verband Baden-Württemberg erweitert. Der RBW hat 2750 Mitglieder in 18 Vereinen. Die Landesauswahlen U16 und U18 sind deutsche Meister 2012 im traditionellen Fünfzehner-Rugby und im olympischen Siebener-Rugby.

    (Kontakt: Rugby-Verband Baden-Württemberg e.V., Claus-Peter Bach (Vorsitzender), Friedrichstr. 28, 68723 Plankstadt)

  • Fehlzeiten und frieren im Sommer? Teil 3

    Es folgt das Interview, Teil 3, mit Jürgen M. Beith, Gründungspräsident der Deutsche Thalassämiehilfe e.V. (1995).

    Mentoring4u:
    Gibt es Probleme in der Ausbildung?

    Jürgen M. Beith:
    Es ist für diese Patienten zu mindestens doppelt so schwer, einen Job zu finden. Ein junger Mann mit irgendeinem Wirtschaftsstudiengang musste die Arbeit und Ausbildung als Substitut im Einzelhandel aufgeben, weil er sie körperlich nicht bewältigen konnte.

    Mentoring4u:
    Wie könnte ein Studium verlaufen ?

    Jürgen M. Beith:
    Studium geht mehr schlecht als Recht, weil die Leistungskurve nach dem dritten Tag nach der Bluttransfusion kontinuierlich abfällt. Patienten frieren auch selbst im Sommer leicht.

    Frau Nowack mit Patienten


    Mentoring4u:
    Wie verhalten sich Arbeitgeber?

    Jürgen M. Beith:
    Viele Arbeitgeber scheuen auch die Fehlzeiten. Ein wirklich im IT-Bereich hoch qualifizierter berichtet mir regelmäßig von seinen Problemen, weil keine Ambulanz mehr am Wochenende Transfusionen verabreicht und er deswegen Donnerstags oder Freitags alle drei Wochen fehlt. Der letzte Arbeitgeber, Sitz in USA hat ihn deswegen gefeuert.

    Die Job-Auswahl muss individuell erfolgen. Obendrein tun sich in Deutschland viele Gutachter schwer, einen Grad der Erwerbsminderung zu testieren.

    Mentoring4u:
    Wie gehen Ihrer Meinung nach internationale Organisationen mit diesem Thema um?

    Jürgen M. Beith:
    Die WHO umgeht das Thema nach Möglichkeit, weil sonst die Frage im Raum stünde: „Wo ist unser Blut, wo ist unser Sanitäter, wo ist unsere Krankenstation???

    Die Letzte die sich dazu geäußert hat, war Gro Harlem Brundtland2003 als Direktorin der WHO. (Gro Harlem Brundtland ist eine norwegische Politikerin und war dreimal Ministerpräsidentin. Als erste Frau war sie von 1981 bis 1992 Vorsitzende der sozialdemokratischen Arbeiderpartiet Quelle: Wikipedia)   Sie hat die Nationen aufgefordert, mehr „Augenmerk auf das drängende Thema“ zu werfen. Das war es dann aber auch.

    Mentoring4u:
    Wenn Sie sich etwas wünschen dürfen, was wäre es?

    Jürgen M. Beith:
    Was uns Not tut, ist öffentliches und gesundheitspolitisches Bewusstsein für die Krankheit, Weiterbildung der Gynäkologen und Kinderärzte in der Fläche (Anamnese und Diagnostik liegen im Argen) und Aufklärung der Trägerinnen und Träger über das Vererbungsrisiko.

    Hier finden Sie Teil 1 und Teil 2 des Interviews

    Mentoring4 führte das Interview mit Oberstleutnant a.D Jürgen M. Beith, Gründungspräsident Thalassämiehilfe ohne Grenzen e. V. .

    (Autor: M. Weiss  /  Bilder: Thalassämiehilfe ohne Grenzen e. V.  / Bildbearbeitung: M. Weiss  /  Quelle: www.thogde.org,www.thalassaemie.info/,de.wikipedia.org)

  • Tatjana Mihailova: Let`s keep building bridges and new amazing realities

    Merry Christmas for you and have a wonderful 2013, may your dreams come true, your goals be reached and may you be full of Art and Inspiration.
    May you find peace and love to continue this wonderful voyage we call life.

    Tatjana Mihailova 2012

    Let`s keep building bridges and new amazing realities.

    Life only gets better and the best is yet to come!!!

    Peace and Love for all people of the world!

    No War and Hunger

    Heartly,
    your Tatjana Mihailova

    Tatjana Mihailova,
    eine ganz außergewöhnliche Künstlerin aus Lettland. Tatjana Mihailova lebt und wirkt heute in Düsseldorf. Lassen Sie sich verzaubern und lernen warum sie zwar dunkle Schokolade mag, aber alle Farben außer braun liebt. Dieser Link führt Sie zum Künstlerproträt .

  • Rettet Leben! Schenkt Blut, schenkt Leben!

    DRK-Blutspendedienst ehrt blinden Journalisten für 150 Blutspenden und für beispielloses gesellschaftliches Engagement„Das Engagement von Keyvan Dahesch kann nicht genug gewürdigt werden“

    Keyvan Dahesch in seinem Büro

    Blut ist ein lebenswichtiges Organ, welches nicht künstlich herstellbar ist. Blutspenden sind daher essenziell nötig und ohne Alternative. Jeden Tag werden mindestens 15.000 Blutspenden gebraucht, um die Kliniken in Deutschland für die Versorgung der Kranken und Verletzten zu versorgen. Einer dieser Spender von ihnen ist Keyvan Dahesch, der am 19. Dezember 2012  für 150 Blutspenden von der Präsidentin des Landesverbandes des Deutschen Rotes Kreuzes in Hessen, Hannelore Rönsch beim DRK-Blutspendedienst in Frankfurt geehrt wurde. „Das Engagement von Keyvan Dahesch kann nicht genug gewürdigt werden. Er verdient die höchste Anerkennung, denn ohne Menschen wie ihn wäre die Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes und die Versorgung der Patienten in den Krankhäusern mit Blut nicht möglich. Dafür meinen herzlichen Dank.“ betont Hannelore Rönsch in ihrer Laudatio.

    Keyvan Dahesch
    ist ein ganz besondere Mensch: Dahesch wurde am 26. Dezember 1941 in Teheran geboren und kam blind zur Welt. Sein ganzes Leben setzt er sich für die Belange von Menschen mit Behinderungen ein und erhielt zahlreiche Auszeichnungen darunter den Ehrenbrief des Landes Hessen und das Bundesverdienstkreuz. Als Vorbild andere Menschen für die Blutspende zu begeistern ist ein großes Anliegen von Dahesch. „Auch wenn ich altersbedingt nicht mehr Blutspenden kann, gebe ich mein Helfersyndrom nicht auf“, schmunzelt der Journalist bei seiner 150. Blutspende.

    Geht es Ihnen gut?
    Nutzen wir die Zeit um Weihnachten, denken wir an Freunde und Verwandte. Gab es in diesem Jahr Unfälle und Krankheiten. 2012 war bestimmt nicht für jede Familie ein glückliches Jahr.  Und was wäre noch passiert, wenn die Helfer nicht rechtzeitig zur Stelle gewesen wären? Ich glaube, jeder von uns kann dazu etwas erzählen … und spenden!

    Jeder kann ganz plötzlich in die Situation kommen,
    dringend Blutpräparate zu benötigen: Die Liste, in welchen Situationen Blutpräparate benötigt werden ist lang. Sie werden eingesetzt bei der Versorgung eines Unfallopfers mit starkem Blutverlust, bei einem Krebspatienten während und nach der Chemotherapie oder auch bei Herz-, Magen- und Darmerkrankungen und vielem mehr. Aber auch für den Spender selbst lohnt sich die gute Tat. Neben dem erfüllenden Gefühl bis zu drei Menschen mit seiner Blutspende geholfen zu haben bekommt jeder Blutspender einen kleinen Gesundheitscheck. Erstspender erhalten einen Blutspendeausweis mit der Blutgruppe. Dieser hat bei Unfällen nicht selten schon einen entscheidenden Zeitvorteil gebracht.

    Blut spenden kann jeder Gesunde
    zwischen 18 und 71 Jahren, Erstspender dürfen jedoch nicht älter als 64 Jahre sein. Damit die Blutspende gut vertragen wird, erfolgt vor der Entnahme eine ärztliche Untersuchung. Die eigentliche Blutspende dauert nur wenige Minuten. Mit Anmeldung, Untersuchung und anschließendem Imbiss sollten Spender eine gute Stunde Zeit einplanen. Eine Stunde, die ein ganzes Leben retten kann.

    Blutspendetermine und weitere Informationen zur Blutspende sind unter der gebührenfreien DRK-Service-Hotline 0800-1194911 und im Internet unter www.blutspende.de erhältlich.

    (Pressekontakt: DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg – Hessen gemeinnützige GmbH – Sandhofstraße 1 – 60528 Frankfurt – Stefanie Fritzsche  / Kommentar: M. Weiss  /Foto: Cybertronic  /  Bildbearbeitung: A. Korkis  / Thumb: communication-is-the-key)

  • Bruder Paulus: Wendezeit für eine neue Richtungsentscheidung

    Bruder Paulus

    Weihnachten und das Neue Jahr:

    Wendezeit für eine neue Richtungsentscheidung.
    Wer als junger Mensch ein geglücktes Leben will, muss das immer wissen:

    Du kannst entscheiden. Du  musst entscheiden. Du bist frei, zu überprüfen.
    Du bist niemandes Knecht. Glück ist nicht käuflich.

    Ich wünsche Ihnen, dass Sie auf Ihr Herz hören können. Die Stille lieben.
    Das Gebet versuchen. Die falschen Götzen enttarnen. Die Energie nicht für die Fahrt in eine unbedachte Richtung verschwenden.

    Segen wünsche ich Ihnen. Ein neues Lebensgefühl. Besser: Ein neues Lebenswissen nach dem Fest.
    Sie sind geliebt. Sie sind gewollt. Sie sind ein Gedanke Gottes, der noch nie da war.

    Bringen Sie sich ein.
    Halten Sie sich nicht zurück.

    Lassen Sie sich etwas entgehen.
    Leben Sie.
    Jetzt.

    Im Dienst.
    In der Liebe.
    Verbunden mit der Welt.
    Aufbauend für die Menschheit.

    Mit freundlichen Grüßen
    Bruder Paulus

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    Franziskustreff- Liebfrauen hilft Obdachlosen – City-Seelsorge Frankfurt Liebfrauen

  • CBM fordert Abbau der Barrieren und setzt am Welttag der Menschen mit Behinderung Zeichen

    CBM verbindet – Helfen Sie mit!
    Solidaritätsbekundung in Frankfurt. Tausende Karten und Plakate flatterten am Montag, dem 3. Dezember 2012 an eine Wäscheleine geklammert über dem Main in Frankfurt. Die Christoffel-Blindenmission (CBM) hat anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung den Abschluss der Aktion „CBM verbindet – Helfen Sie mit!“ gefeiert. An der Leine befestigt waren Plakate mit Geschichten von vier Menschen mit Behinderungen aus Afrika und Lateinamerika. Dazwischen Teilnehmerkarten von 6.183 Bürgern, die mit ihrem Namen ihre Solidarität für Menschen mit Behinderungen in Entwicklungsländern zum Ausdruck gebracht haben.

    Dr. Rainer Brockhaus, Diana Ureta, Prof. Gesine Schwan
    Dr. Rainer Brockhaus, Diana Ureta, Prof. Gesine Schwan

    Beim Abschlussevent der Kampagne übergab Prof. Gesine Schwan, Präsidentin der Humboldt-Viadrina School of Governance, im Namen der Teilnehmer symbolisch eine Riesen-Karte an Diana Ureta aus dem CBM-Regionalbüro auf den Philippinen. Diana Ureta nahm auf dem Eisernen Steg die Karten stellvertretend für alle Partner der CBM und Menschen mit Behinderungen weltweit entgegen.

    „Solidarität ist etwas, das das Herz erwärmt – sowohl für diejenigen die sie empfangen, als auch für diejenigen die sie geben“ sagte Prof. Gesine Schwan.

    Und Diana Ureta war begeistert von den zahlreichen Teilnehmern: „Es ist unglaublich toll zu erleben, wie viele Menschen in Deutschland sich für behinderte Menschen in Entwicklungsländern einsetzen. Diese Karten zeigen uns, dass wir nicht alleine gelassen werden, sondern in Deutschland auf eine große Anzahl von Unterstützern bauen können. Vielen Dank im Namen aller Partner der CBM.“

    Weltweit gibt es eine Milliarde Menschen mit Behinderungen, 80 Prozent davon leben in Entwicklungsländern. Weil Solidarität nicht selbstverständlich ist, leben sie oftmals am Rande der Gesellschaft und sind von der Teilhabe am Berufsleben und Alltag ausgeschlossen. Deshalb forderte die CBM am Montag den Abbau der Barrieren, die Menschen mit Behinderungen den Zugang zur Arbeitswelt und Bildung erschweren.

    Gleichzeitig macht die CBM auf den Zusammenhang von Armut und Behinderung aufmerksam. „Oft bedingen sich Armut und Behinderung gegenseitig. Zum einen führt Armut dazu, dass eine schlechte medizinische Versorgung Behinderung verursacht oder eine angemessene Behandlung verhindert. Zum anderen geraten Menschen durch ihre Behinderungen oft in Armut, weil sie sowohl von Bildung als auch vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen sind“, so Dr. Rainer Brockhaus, Direktor der CBM.

    Solidaritätskarten mit Frankfurter Skyline

    Die CBM ist eine der größten und ältesten Organisationen für Entwicklungszusammenarbeit in Deutschland. Sie setzt sich seit über 100 Jahren für Menschen mit Behinderungen in Entwicklungsländern ein. Derzeit unterstützt die CBM 749 Projekte weltweit. Allein im Jahr 2011 wurden durch die Projektarbeit der CBM mehr als 36 Millionen Menschen gefördert, die behindert oder von einer Behinderung bedroht waren. Die CBM ist von der WHO als Fachorganisation anerkannt und hat seit 2002 Beraterstatus bei den Vereinten Nationen.

    (Pressemitteilung der CBM vom 3.12.2012)

  • „Working Holidays“ – Nach dem Studium ins Ausland!

    Du hast noch keine Lust dich in das Berufsleben zu stürzen? Dann bist Du der ideale Kandidat für das Gap Year!


    Was sind „Working Holidays“?
    „Working Holidays“ oder auch „Work an Travel“; bedeutet die Kombination aus Jobben und Reisen.

    Die Bundesrepublik Deutschland hat mit insgesamt 6 Staaten (Australien, Neuseeland, Kanada, Japan, Südkorea und Hongkong) ein Working-Holiday-Programm ins Leben gerufen.

    Dafür benötigt man ein Working-Holiday-Visum.

    Wie erhalte ich einen „Working-Holiday-Visum“?
    Die Bedingungen für die Beantragung und für den Erhalt sind von Staat zu Staat unterschiedlich.
    Meistens müssen die Bewerber zwischen 18 und 30 Jahre alt sein. (Kanada bis 35; Singapur ab 17 Jahren).
    Vorraussetzung ist die Staatsbürgerschaft in dem jeweilig teilnehmenden Land (siehe oben)

    (Quelle: motograf / pixelio.de)

    Was ist mit dem „Working-Holiday-Visum“ möglich?
    Mit einem Working-Holiday-Visum hast Du die Möglichkeit, dich für einen bestimmten Zeitraum (meistens bis zu 12 Monaten) im Zielland aufzuhalten und dort zu Finanzierung Deines Aufenthaltes bezahlte Jobs anzunehmen.

    Damit das WHV nicht als reines Arbeitsvisum missbraucht wird, müssen die Jobs immer wechselnde Gelegenheitsjobs sein („Jobhopping“).

    (Autor: Dilan Balci | Bild: www.working-holiday-visum.de | Bildbearbeitung: Dilan Balci | Quelle: www.working-holiday-visum.de)