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Kategorie: Pimp my Lebenslauf

Alles, was einen Lebenslauf außerdem interessant macht

  • Fundraising in Indonesien, Marketing in Armenien, Orga in Aserbaidschan oder Tropenmedizin in Simbabwe

    Der Evangelische Entwicklungsdienst sucht….aktuelle internationale Stellenangebote per Juli 2012.
    Achtung Mentoren unseres 2B Mentorennetzwerkes, vielleicht sind hier auch interessante Angebote für Sie dabei!
    Denkanstoß Artikel

    Sie finden in der unten stehenden Liste interessante Möglichkeiten Ihr Know-how nachhaltig internationalen Projekten des EED und seinen Partnerorganisationen zur Verfügung zu stellen. Der EED ist ein Entwicklungswerk der evangelischen Kirchen in Deutschland.

    Jedes Jahr fördert der EED etwa 1.500 Projekte und Programme in Afrika, Asien und Lateinamerika, in Südosteuropa und im Kaukasus. Er vermittelt Fachleute aus Europa in Projekte nach Übersee und vergibt Stipendien an Nachwuchskräfte aus Partnerländern. In Deutschland unterstützt der EED die entwicklungspolitische Bildungsarbeit von 500 Gruppen und Gemeinden.

    Informationstechniker/Informationstechnikerin
    für die Instandhaltung und den weiteren Ausbau der digitalen Informationstechnik in der Partnerkirche ELC-PNG in Papua-Neuguinea

    Fachkraft für Organisationsentwicklung
    bei „Legal Education Society (LES)“ in Baku, Aserbaidschan

    Honorarkräfte als internationale psychologische BeraterInnen
    für die psychologische Begleitung von Fachkräften in Berlin gesucht

    Honorarkräfte als psychologische BeraterInnen
    für die Auswahl entwicklungspolitischer Fachkräfte in Berlin gesucht

    Fachkraft Business Development/Marketing, Absatzmarkt fair-trade (Food/Non-Food/Bio)
    in Europa und Kaukasus, bei „SHEN” in Jerewan, Armenien

    Dozentin/Dozenten in den Bereichen Public Health/Tropenmedizin
    für die Medizinische Fakultät unserer Partnerorganisation ‚African University‘ in Mutare, Simbabwe

    Fachkraft für Curriculumsentwicklung und Ausbildungsberatung im Druckgewerbe
    im Young Men’s Christian Association (YMCA)-Vocational Training Centre for Printing-Technology (VTC) in Ibadan, Nigeria

    Facharzt/Fachärztin im Gesundheitsprogramm der EELRCA
    (Entwicklungshelfergesetz in Zusammenarbeit mit dem EED)

    Gesundheitsökonom/in, Gesundheitsmanager/in
    im Gesundheitsprogramm der EELRCA, (Entwicklungshelfergesetz in Zusammenarbeit mit dem EED)

    Fachkraft für Programmberatung
    für unsere Partnerorganisation „New African Research and Development Agency“ (NARDA) in Monrovia, Liberia

    Fachkraft für Traumaarbeit und Schulung
    für unsere Partnerorganisation, Centre for Mental Health and Counselling, CMC, in Kathmandu, Nepal

    Fachkraft zur psychologischen Beratung und Supervision
    für unsere Partnerorganisation ARES (Associação Reconstruindo a Esperança) in Maputo, Mosambik

    Fachkraft für Fundraising
    für unsere Partnerorganisation Trukajaya in Salatiga, Zentraljava, Indonesien

    Dozentin / Dozenten für Gynäkologie
    zur Weiterentwicklung des medizinischen Ausbildungsganges an der Universidade Catolica de Mocambique

    (Autor & Thumb: M. Weiss | Photo:  froodmat  |  Quelle: www.photocase.de www.eed.de)

  • Erfahrungsbericht: ein Mal Musicaldarstellerin sein…

    Für ein Mal Musicaldarstellerin sein…

    Michèle Birchler-Stratmann

    Von Kindesbeinen an berührte Musik mein Herz und meine Seele
    Schon als kleines Mädchen durfte ich beinahe täglich mit meinen Eltern singen. In der Primarschule trat ich begeistert dem Kinderchor bei und durfte so meinen Teil dazu beitragen, die Menschen mit „meinen“ Liedern zu erfreuen. Sei dies in der Kirche mit einem klassischen Repertoire, an grossen Festen gar zusammen mit weiteren Chören oder an diversen Anlässen mit dem heute wieder aufkommenden vielseitigen Schweizer Liedgut. In der Oberstufe nahm ich engagiert an den Proben des Schülerchors teil und etwas später wurde als „An-schlusslösung“ der gemischte Chor „Les copains“ gegründet. Diesem Chor blieb ich dank beflügeln-dem Liederprogramm und vielen musikalischen und anderen Highlights (z. Bsp. CD-Aufnahme im Studio) fast 20 Jahre treu, bevor ich 2006 dem kleinen aber feinen Frauenchor „Fallmasch Mélange“ beitrat, der ein herrlich spritziges Repertoire für Geburtstage, Firmen- und andere Anlässe bereit hält.

    Die Kinder werden erwachsen..
    nachdem meine Kinder etwas grösser waren, entschied ich mich, meinem musikalischen Hobby noch intensiver zu frönen und bei der Musikschule Feusisberg-Schindellegi Gesangsstunden zu nehmen. Eine spannende Zeit begann! Mit Freude und dank Leilas herausfordernden Übungen und ihren wertvollen Tipps lernte und lerne ich Vieles dazu. Da wir beide ausgesprochene Musicalfans sind, kamen wir im Gespräch bald einmal auf die Idee, hier im Dorf ein solches Projekt zu realisieren. Es  dauerte viele Monate, bis der Entscheid fiel, die Vision in die Tat umzusetzen. Bis dahin brauchte es viele Vorabklärungen, die definitive Zusage sowie – noch wichtiger – die finanzielle und tatkräftige Unterstützung seitens der Musikschule Feusisberg-Schindellegi unter der Leitung von Thomas Dietziker.

    Ein Musicalprojekt?
    Als die Einladung zum Mitwirken verteilt wurde, kam ich erst einmal ins Wanken. Bei aller Neugier und Lust, musikalisch und schauspielerisch einen Schritt nach vorne zu machen, kamen auch die Bedenken: Kann ich es neben Familie und Beruf schaffen, über fast ein Jahr hinweg intensiv zu proben? Werde ich Zuhause die nötige Rückendeckung haben? Die Freiheit, mich dem Musicalprojekt mit Haut und Haaren hin zu geben? Denn wenn ich etwas anpacke, dann doch richtig… Ja, ich wollte es wagen!

    Lucy & Hyde (Photo: Monica Pierangeli)

    Ein Workshop?
    Ab Oktober 2011 probten wir 25 Workshopteilnehmer mehr oder weniger fleissig – Leila könnte ein Liedchen davon singen – an den mitreissenden Chorliedern aus dem zwar noch wenig bekannten aber äusserst packenden Musical „Jekyll & Hyde“. Und nicht nur das: Die Backvocals zu den berührenden Arien und Duetten unserer Solisten wollten geübt, herausfordernde Choreographien einstudiert und mit der Musik in Einklang gebracht, Kostüme an- sowie Theaterschminke und Frisuren ausprobiert werden. Das Einfühlen in unsere Rollen und die schauspielerische Umsetzung gelangen nicht jeden Tag gleich gut. Herbe Rückschritte gehörten dazu. Hmmmm… Doch alle nur Anfänger? Kopf hoch, positiv denken… und v.a. „üben üben üben“ hiess da die Devise!

    Utterson und Gefolge aus "Jekyll & Hyde" (Photo: Monica Pierangeli)

    Im Hintergrund brauchte es MitdenkerInnen und viele emsige Bienen
    Da kam die aufwändige Suche nach Sponsoren und Gönnern hinzu, das Schreiben für die Zeitung sowie für Familie und Freunde, das professionelle Fotoshooting mit Monica Pierangeli, das Erstellen eines Videoclips für „you tube“, die Gestaltung von Flyern und Programmheft, die Planung des kulinarischen Teils inkl. Personalsuche und vieles mehr.

    Ein riesengrosses Projekt mit vielen Facetten!
    Ich schätze mich glücklich, ein Teil davon zu sein und bin sicher, „Jekyll & Hyde“ werden mir fehlen! Ein grosses Dankeschön geht an meine grosszügige Familie, an unsere wunderbare Gesamtleiterin Leila, an unsere unermüdliche Organisatorin und Mitsängerin Sandra, an Thomas, an unseren Pianisten Roger und natürlich an alle Mitglieder des Ensembles, die mich in den letzten Monaten auf ihre wunderbare Art begleitet, inspiriert und unterstützt haben! Schön, gibt’s Euch!   Michèle Birchler-Stratmann

    Weitere Artikel von Michèle Birchler-Stratmann finden Sie in unserer Zeitung Mentoring4u Ausgabe 3 Seite 12: hier.

    Frankfurt am Main, 19. Oktober: Personalstrategien mit „Hidden Potentials“ zum Thema „Musiker-Potenzial Disziplin & Teamplayer“ . Melden Sie sich rechtzeitig hier an!

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    “Creativity, Leadership and Composition”

    Führungskräfte-Seminar mit Michael Colgrass
    in Frankfurt/Main.
    (Michael Colgrass, amerikanischer Komponist und Pulitzer-Preisträger der Musik)

    Information & Anmeldung hier.
    Incentives für Ihre Führungskräfte und High Potentials? Michael Colgrass bringt auch Ihre Führungsriege in Schwung!
    Sprechen Sie uns an: redaktion@mentoring4u.de
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    Hier auf Mentoring4u finden Sie noch eine Vielzahl von Berufen, die sich mit Musik, Tanz, Sprache und Film auseinandersetzen:
    Logopäde/Logopädin , Fachlehrer/in für musisch-technische Fächer , Meister der Frequenzen: Tontechniker/in mischen auf , Sänger/in auch mit internationalen Karrieremöglichkeiten ,  der gute Ton: Holzblasinstrumentenmacher/in mit PlanB in die Selbstständigkeit…,  Geigenbauer/in mit PlanB , Orgel- und Harmoniumbauer/in ohne Musikverständnis wenig Chancen,  Musikfachhändler/in ein vielseitig ausbaubarer Job mit Musikverständnis, Klavier- und Cembalobauer/in plus Erfahrungsbericht, Film- und Videoeditor/in … ein Job, mit dem richtigen Durchblick, Bühnentänzer/in und/oder Tanzpädagoge ein internationaler Beruf, Bogenmacher/in … ohne Musikverständnis geht’s nicht.
    Unter der Rubrik „Erfahrungsberichte“ finden Sie noch mehr nützliche berufliche Informationen.

    Die Mentoring4u Redaktion wünscht allen Lesern viel Spaß!

    (Autorin: Michèle Birchler-Stratmann  /  Bilder: Monica Pierangeli)

  • Ein ganz sympathischer Firmenlauf: J.P.Morgan Corporate Challenge 2012 in Frankfurt/M.

    Irre Motive, schöne Rücken und sympathische Läuferinnen und Läufer. Ein Potpourri, unsere Fortsetzung:

    Der Titel trifft zu und dafür danken wir den Läufern und Läuferinnen der J.P. Morgan Challenge auch ganz besonders.

    Die letzte Läufergruppe starte nach nahezu 40 Minuten. 68.581 Läuferinnen und Läufer aus 2.760 Firmen starteten vor dieser Gruppe.

    Die Tribüne im Hintergrund

    …auch dabei

    Das wollen wir hoffen.

    Also wirklich, wenn wir auch nur Rücken zeigen, es waren erheblich mehr aktiv.

    Das war die Ruhe vor dem Lauf. Eine andere Variante sehen Sie unten:

    Ruhe am Opernbrunnen….

    Was für eine Chance für behinderte Sportler! Hier gibt’s noch mehr Informationen

    …und immer weiter ….

    ….wenn es nicht mehr ging, ging es gratis weiter ..

    …mit ganz viel Power….

    ..und alle Filialen durften mit dabei sein….

    ..verantwortungsvoll…


    …und gemeinsam ans Ziel…


    … auch mit Langläufern…

    ….gesundheitsfördernd….


    …auch Canada Life….

    Mach mit

    …tolle Idee!

    „Auf die Party….“

    Startnummern in den 30 Tausendern mit viel Qualität & Spaß


    ..und tollen Farben und Sprüchen…

    ….und Zuschauern…

    …und Mitläufern…

    ….  von nah und fern…


    …wohin?

    Abflugvorbereitung…

    … die werden sich freuen…

    Super Unterstützung, J.P.Morgan Corporate Challenge 2012 in Frankfurt/M. bringt € 247.000 für behinderte Sportler. Hier finden Sie noch mehr „Rücken-Bilder“.


    …..in die weite Welt?

    …Teamwork


    ….und immer weiter…

    Überholen verboten!!

    ….


    ….die Begleiter…


    …Ökostrom to reach target…


    …oder so:


    …strahlend…



    i
    mmer alles dabei?

    ….ohne diese Rücken wäre gar nix gegangen. Vielen Dank für die Unterstützung dieses Tages!


    ….und laufen und laufen und laufen und doch sitzen sie…


    ….und wir hätten noch so viele andere Photos gezeigt.

    Was für eine Chance für behinderte Sportler! Hier gibt’s noch mehr Informationen

    Schicken Sie uns ein Photo Ihrer Gruppe oder am Besten die T-Shirt-Rück- oder Motivseiten. Wir veröffentlichen die pfiffigsten. Bitte an redaktion@mentoring4u.de Wir freuen uns auf Ihre Bilder.

    Super Unterstützung, J.P.Morgan Corporate Challenge 2012 in Frankfurt/M. bringt € 247.000 für behinderte Sportler. Hier finden Sie noch mehr „Rücken-Bilder“.

    (Autor: M. Weiss  /  Bilder: M. Weiss  /  Bildbearbeitung: D. Balci)

  • Super Unterstützung, J.P.Morgan Corporate Challenge 2012 in Frankfurt/M. bringt € 247.000 für behinderte Sportler

    68.586 Läuferinnen und Läufer aus 2.761 Firmen trafen sich dieses Jahr zur nunmehr 20. Auflage der „J.P.Morgan Corporate Challenge“ durch die Frankfurter City.  Den Startschuß 2012 gab Eiskunstlauf-Olypiasiegerin Katharina Witt vor der Alten Oper. Die Mentoring4u Redaktion war für Euch mit dabei und hat die schönsten „Rücken“ und ganz besonders sympathische Läufer im Bild festgehalten.

    Von der Hochstraße durch die Eschersheimer Landstraße und zurück zum Opernplatz durchliefen die Hobbysportler beim weltweit größten Firmenlauf die 5,6 Kilometer lange Strecke für einen guten Zweck.

    1,80 Euro vom Startgeld und die gleiche Summe von J.P.Morgan oben drauf ergaben 247.000 Euro für behinderte Sportler.

    Hier finden Sie noch weitere Bilder.



    Fortsetzung folgt….. 1 und  2 was für eine Chance für behinderte Sportler!

    (Autor: J. Jörg  /  Bilder: M. Weiss  /  Bildbearbeitung: D. Balci)

  • Können Träume wahr werden?

    www.dreamnightatthezoo.nl

    Kennt Ihr schon „Dreamnight at the Zoo“ ?
    Endlich mal den Zoo erkunden und dann noch von Clowns geführt werden. Was haben wir im letzten Jahr Tränen gelacht und Spass gehabt. Jährlich, weltweit,  am ersten Freitag im Juni, ermöglicht die  „Traumnacht im Zoo“ chronisch kranken-, behinderten Kindern und ihren Familien kostenlosen Einlass. Dies ist eine weltweite Initiative, die  1996 in dem Rotterdamer Zoo Blijdorp startete. Am Anfang stand die Idee, einen jährlichen Abend für Kinder des Sophia Kinderkrankenhaus zu veranstalten. 175 Krebskranke Kinder samt ihren Angehörigen nahmen daran Teil.  14 Jahre später ist aus dieser, regionalen Idee, eine weltweit tätige Stiftung  entstanden – „Dreamnight at the Zoo„.

    Nur was machen die Kinder auf der südlichen Hälfte der Weltkugel? Ist es dort zur Zeit doch etwas kälter. Klar, dass ein Besuch im Zoo bei schönem Wetter mehr Spaß macht. Haben wir es also besser? Weit gefehlt, dort findet die Dreamnight at the Zoo“ am ersten Freitag im Dezember statt.

    Weitere Informationen, Ansprechpartner, Eintrittskartenbestellung usw.  über diese Aktion findet Ihr in Eurer Sprache hier.

    www.dreamnightatthezoo.nl

    (Bilderquellen: www.dreamnightatthezoo.nl)
    Zur Vorbereitung hat die Redaktion für Euch eine Liste der beteiligten Zoos in Deutschland erstellt:

    Zum Beispiel Frankfurt:
    Wann:  1.Juni 2012
    Wo: Im Zoo Frankfurt (Bernhard-Grzimek-Allee 1)
    Uhrzeit: 18.45-22.00 Uhr
    Diese Veranstaltung wird unterstützt und begleitet vom Jugendchor Main Groove unter der Leitung von Katja Blumenhein. Die teilnehmenden Sänger, im Alter von 13 bis 30, singen mehrstimmig POP.

    Bildquelle: www.cebeef.com

    Ihr wollt etwas für andere Menschen tun? Dann macht’s mit!

    Der CeBeef in Frankfurt ist hierfür ein Beispiel. Im Rahmen des freiwilligen sozialen Jahr (FSJ) bietet der CeeBeef jungen Menschen zwischen 16 und 27 Jahren die Chance Erfahrungen zu sammeln. Gemeinsam unterstüzt Ihr Menschen mit Behinderungen. In der Abteilung „Fahrdienst“ fahrt Ihr sie  beispielsweise ins Theater oder in die Krankengymnastik. Falls Ihr eher mit Kindern und Jugendlichen arbeiten wollt, könnt Ihr Euch bei der Abteilung „Kinder und Jugendliche“ bewerben. In diesem Bereich helft Ihr ihnen nicht nur bei Schulaktivitäten, sondern auch bei der Freizeitgestaltung z.B. Fußballspielen, Baumklettern und Floßfahren. Weitere Informationen über diese Aktion könnt Ihr hier lesen.

    (Autor: A.Damayanti | Bildbearbeitung: A.Damayanti | Quellen: www.cebeef.com und  www.dreamnightatthezoo.nl )

  • Kinderarmut in Deutschland? Leider ja, was tun?

    Anfangs dachte ich, dass Kinderarmut in einem der reichsten Länder Europas nicht existiert. Laut dem Deutschen Kinderschutzbund leben über 2,5 Millionen Kinder in Einkommensarmut. Dies entspricht etwa 18,7 Prozent aller Personen unter 18 Jahren.


    ‚
    Quelle: http://www.children.de/_download/flyer.pdf

    Aber was ist genau Armut?
    Im Allgemeinen bedeutet Armut nicht genug von Grundbedürfnissen wie z.B. Essen, Obdach und Kleidung zu haben.
    (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Armut)

    Es gibt aber unterschiedliche Arten von Armut:
    Ein Beispiel hierfür ist, weder genug Essen noch sauberes Trinkwasser zu haben. Die meisten von den armen Kindern haben kein Dach über den Kopf, sodass sie auf der Straße leben müssen.

    Eine weitere Art von Armut ist die sogenannte relative Armut. Jemand, der relativ arm ist, hat weniger als die meisten Anderen. Ein Beispiel dafür ist, dass diese Kinder kein gesundes Essen bekommen. Dadurch werden sie öfter krank. Diese Kinder haben auch oft keine gute Chance auf eine gute Ausbildung und einen Beruf, die aus dem Teufelskreis der Armut zu durchbrechen.

    Seit 2004 fördert die Kinderhilfsorganisation /Children for a better World e.V. soziale Einrichtungen in ganz Deutschland. Dieses Projekt wurde vom Herrn Dr. Florian Langenscheidt gegründet. Dieser gemeinnützige Verein fördert Kinder seit 1994 täglich mit warmem und gesundem Essen. Es wurden bis heute mehr als 13 Millionen Euro gesammelt. Zahlreiche Projekte im In-und Ausland für Kinder ohne Heimat und Hoffnung wurden mit den Spendengeldern realisiert.

    Kennt Ihr „Jugend Hilft?“
    Bei diesem Fond könnt Ihr Gelder für soziale Projekte bis zu 2.500 € beantragen. Mit Euerem Antrag auf Förderung nehmt Ihr automatisch an den Wettbewerb von dem Jugend Hilft! teil. Der Fonds zeichnet die acht besten sozialen Projekte von Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 21 Jahren aus. Mehr als 300 Projekte mit rund € 350.000 wurden seit 2005 unterstützt.

    Nähere Informationen zur Teilnahme könnt Ihr hier lesen.

    Habt Ihr noch andere Vorschläge?
    Schreibt uns, was Ihr unternehmen würdet. Gebt bitte an, wie wir Euch erreichen können und schreibt  an redaktion@mentoring4u.de Wir versuchen dann Kontakt mit Euch aufzunehmen und veröffentlichen Eure Vorschläge und Anregungen auf www.mentoring4u.de . Viel Erfolg!

    (Autor: Ayu Damayanti ( Praktikantin) |  Thumb: Children for a better world (www.children.de) |  Quellen: www.dksb.de , www.jugendhilft.deund  www.children.de)


  • Ägypten – Über 100.000 Ehrenamtliche unterstützen, wo der Staat versagt

    Recherchieren wollte ich über Frauen in Ägypten, ihre Chancen in wirtschaftlichen Positionen und grundlegenderweise über ihre Situation. Die Suche nach Informationen, die durch Statistiken belegt sind, gestaltete sich ziemlich schwierig. Mir fiel eine wesentliche Institution in Ägypten auf: Sogenannte NPOs.



    Gemeinnützige Gesellschaften in Ägypten, die in der Lage waren und sind die Unfähigkeit, das Versagen des Staats zu kompensieren, in sozialen und wirtschaftlichen Bereichen.

    Im Sommer 2011 konnte ich eine solche Organisation kennenlernen: Resala.

    Übersetzt heißt Resala Nachricht oder Mission. 1999 gegründet, ging die Idee von einem Studenten aus und verfügt mittlerweile über 50 Standorte in Ägypten, mit über 100.000 ehrenamtlichen Mitarbeitern. Die Organisation erfährt seit der Revolution im Januar 2011 einen enormen Zuwachs an Mitgliedern, Aktiven und Sponsoren aus der Wirtschaft.

    Resala ist keine klischeehafte Organisation, die Bürger zu Spenden aufruft und diese mehr oder weniger intransparent verteilt. Das Konzept besteht darin, die „wahren“ Defizite zu begreifen und langwierige Projekte zu unterstützen.

    Im Grunde gibt es vier Schwerpunkte der Organisation:

    1-    Soziale Fürsorge
    2-    Bildung
    3-    Medizinische Fürsorge
    4-    Wirtschaft und Sonstiges

    Soziale Fürsorge
    In diesem Bereich geht es hauptsächlich darum sozial benachteiligten Familien von Grund auf zu helfen: durch monatliche Nahrungs-Rationen, (von Groß- und Einzelhändlern, Privathaushalten geboten) und Entwicklungshilfen. Das Ziel besteht darin, diese Familien so unabhängig wie möglich werden zu lassen. Die Eröffnung kleiner Näh- oder anderer Handwerksbetriebe wird finanziert und Käufer werden vermittelt.

    Im Sommer 2011 konnte ich eine Witwe kennenlernen, die 2005 eine solche Finanzierung erhielt und mittlerweile nicht nur unabhängig ist, sondern auch weitere fünf Frauen beschäftigen konnte.
    Das ist lediglich eine Erfolgsgeschichte, die ich selbst zu Gesicht bekam und mir imponierte.

    Außerdem sind noch zahlreiche Projekte in diesem Bereich zu erwähnen: Kostenerstattung von Lehrmaterialien, Hilfe für das Gründen von Haushalten etc.

    Das Pflegen von Waisenkindern ist ebenfalls ein Schwerpunkt der Organisation. Die Kinder werden in eigenen Heimen ausreichend gepflegt und schulisch gefördert, sodass zahlreiche höhere Abschlüsse erreichen konnten.

    Bildung
    Analphabetismus- ein grundlegendes Problem in Ägypten. Die Alphabetisierung erlaubt den Menschen gesellschaftsfähig zu werden, was Wirtschaft, Nachkommen und Kultur beeinflusst. Die Organisation bietet an fast allen Standorten mehrmals wöchentlich Alphabetisierungs-Kurse an. Allein in Alexandria werden jährlich 1000 Menschen alphabetisiert.

    Auch EDV- Kurse werden angeboten: In dem Standort Alexandria ist der Donnerstag für EDV- Kurse vorgesehen, die in etwa drei Monate andauern und Gruppen von ca. 20 Personen lehren.
    Inklusion von Blinden und Behinderten und deren Bildungsförderung ist ein Schwerpunkt, der sich bewährt hat.

    Medizinische Fürsorge
    In diesem Bereich werden eingetragene Patienten monatlich mit Medikamenten versorgt, die sie selbst nicht erwerben können. In Alexandria allein, werden monatlich 3000 Patienten durch Resala medizinisch versorgt. Ein Team aus Ärzten und Apothekern ist in diesem Bereich aktiv und vermitteln Menschen, die dringen Operationen benötigen.
    Neben einer Blutbank und einer hauseigenen Apotheke gibt es auch in diesem Bereich noch weitere Programme, die allerding den Rahmen dieses Artikels sprengen würden.

    Resala ist nur eine von weiteren, sogenannten non-profit organizations.

    Mit meinem Artikel beabsichtige ich nicht, die Herzen der Leser zu erweichen und für Altruismus zu werben. Es geht darum, eine beispielhafte Kooperation von Menschen, Studenten,  Jugendlichen, Erwachsenen, Privathaushalten, Ärzten, Lehrern, Wirtschaftsmännern und weiteren Gruppen aufzuzeigen.

    Gemeinnützige Gesellschaften in Ägypten, die in der Lage waren und sind die Unfähigkeit, das Versagen des Staats zu kompensieren, in sozialen und wirtschaftlichen Bereichen.

    Das habe ich zu Beginn desselben Artikels geschrieben.

    Zum einen geht es darum eine solche  Zusammenarbeit, Verantwortung und den Beitrag vieler Individuen für eine Gesellschaft aufzuzeigen.
    In einem Artikel von spiegel-online, vom 03.03.2012 waren folgende Worte zu lesen. Worte, die ganz einschlägig sind:

    „Wenn die unter uns, die in reicheren und „freieren“ Ländern leben, Ägypten in seiner Übergangsphase helfen wollen, dann müssen wir anfangen zu verstehen, was in all der staubigen und schlaglöchrigen Komplexität passiert. Wir haben nichts zu verlieren außer unseren Klischees.“

    Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

    (Gastautorin: Fagr Eladly  /  Bilder: Fagr Eladly/Resala  /  Thumb & Bildbearbeitung: Dilan Balci /  Quellen: en.wikipedia.org, resalacharity.com /, www.resala.org/, www.spiegel.de )

  • …und wer hilft mir bei der Finanzierung? Stipendium Teil 9

    Allgemeine Informationen:
    Diese Stiftung wurde nach dem Namen des Landesvorsitzenders der Partei CSU Hanns Seidel (1901-1961) bennant, dessen Leben für das christliche Glauben bemerkenswert ist. Hanns- Seidel Stiftung folgt das Ziel: Förderung der demokratischen und staatsbürgerlichen Bildung des deutschen Volkes auf christlicher Grundlage.

    Wer kann sich für was bewerben?
    Antragsberechtigt sind Studenten Studienanfänger und Doktoranden mit herausragenden Leistung und die zugleich gesellschaftspolitisch engagiert sind. Als solches Engagement zählen hierzu auch folgenden Aktivitäten: Mitarbeit im sozialen Bereich, in der offenen der Jugendarbeit, in studentischen Organisation oder  im parteipolitischen Umfeld.

    Weitere Informationen zur Bewerbung finden Sie hier.

    Mittelverwendung:
    Im Grunde dauert die Forderung dieses Stipendiums ein Jahr. Eine Verlängerung zu beantragen ist möglich. Vor der Gewährung wird eine Leistungskontrolle durchgeführt. Der Förderungszeitraum beträgt höchstens zwei Jahren. Die Verlängerung erfolgt unter besonderen Zuständen für einen Zeitraum von sechs Monaten.

    • Das Stipendium beträgt monatlich  € 1.050 zusätzlich einer Forschungskostenpauschale von € 100 .  Für den Fall, dass das Einkommen des Ehegatten der verheirateten Studenten bei € 15.340 netto im Jahr liegt, kann das Stipendium um einen Familienzuschlag von €  155  erhöht werden.
    • Doktorandinnen und Doktoranden erhalten für ein eigenes Kind, das unter 12 Jahre alt ist, eine monatliche Kinderbetreuungspauschale in einer Höhe von € 155 .  Für jedes weitere Kind erhöht sich die monatliche Kinderpauschale um € 50 bis max. zu € 255.

    Lesen Sie dazu auch unsere Fundstellen Mehr als nur eineTennis- Stiftung, Stipendien-Selbsttest, Konrad Adenauer Stiftung,  Afrika-Stipendien, Stipendium für Orchestermusiker , unsere  Artikel vom 19.12.2010 “Menti geht ins Ausland“ , Stipendium Teil 1 ,Stipendium Teil 2, Stipendium Teil 3 ,Stipendium Teil 4, Stipendium Teil 5 , Stipendium Teil 6,Stipendium Teil 7und  Stipendium Teil 8 .

    (Autor: Ayu Damayanti ( Praktikantin) |  Bild & Thumb: A. Damayanti  |  Quellen: www.hss.de und www.daad.de )

  • Das Amt des Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland

    Der Bundespräsident ist das Staatsoberhaupt der Bundesrepublik Deutschland. Als Staatsmann vertritt er Deutschland völkerrechtlich und repräsentiert den Staat.

    Wie wird gewählt?

    Die Wahl des Bundespräsidenten geschieht durch die Bundesversammlung alle 5 Jahre. Die Bundesversammlung besteht aus Bundestagsabgeordneten und einer gleichen Anzahl von Mitgliedern, die von den Volksvertretungen der Länder nach den Grundsätzen der Verhältniswahl gewählt werden. Dies können ganz normale Bürgerinnen und Bürger oder auch Prominente sein. Die Zahl der von jedem Land zu wählenden Mitglieder hängt von seiner Einwohnerzahl ab.

    Was ist die Aufgabe des Bundespräsidenten?

    Das Staatoberhaupt schlägt den Bundeskanzler vor und ernennt ihn nach seiner Wahl durch den Bundestag. Im Falle, dass der Kanzlerkandidat in einem dritten Wahlgang keine absolute Mehrheit im Parlament erreicht, kann der Bundespräsident entweder den Bundestag auflösen und Neuwahlen herführen oder den Kandidaten ernennen , der die meisten Stimmen auf sich vereint hat; Dieses hat sich noch nie in Deutschland ereignet, da sich bisher genüge Mehrheiten fanden.

    Eine weitere Aufgabe des Bundespräsidenten ist es, sich beim Gesetzgebungsverfahren zu beteiligen; Also vom Bundestag verabschiedete Gesetze zu unterzeichnen. Er ernennt und entlässt Bundesminister, Bundesrichter und Bundesbeamte sowie die Offiziere und Unteroffiziere der Bundeswehr. Dem Bundespräsidenten obliegt auch die Ausübung des Begnadigungsrechtes.

    Wer kann als Bundespräsident kandidieren?
    Alle Deutschen, die das 40.Lebensjahr erreicht haben (Männlich und Weiblich), sind für das Amt des Staatsoberhauptes wählbar. Eine einmalige Wiederwahl ist erlaubt. Im Grunde kann jedes Mitglied der Bundesversammlung Kandidaten vorschlagen. Doch in der Regel haben sich die Fraktionen bereits zuvor auf gemeinsame Vorschläge geeinigt. Erhält der Vorgeschlagene die absolute Mehrheit der Stimmen der Bundesversammlung in den ersten zwei Wahlgängen, gewinnt er die Wahl. Für den Fall, dass in zwei Wahlgängen keine absolute Mehrheit erreicht wird, reicht in einem dritten Wahlgang die relative Mehrheit aus.

    Heute, am 17. Februar 2012 trat Christian Wullf, der amtierende Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, von seinem Amt zurück.

    Können Sie sich noch erinnern?  Am 12. Januar 2012 diskutierten wir dieses Thema auf mentoring4u. Hier geht’s zu den Kommentaren.

    (Autor: Ayu Damayanti ( Praktikantin) |  Bild & Thumb: A. Damayanti  |  Quellen: www. staatsrecht.honikel.de , www.bpb.de , www.dw.de und www.wahlrecht.de)

  • Trend: Langfristige Stärkung von Familienfreundlichkeit im Sportverein

    Im März 2011 haben das Bundesfamilienministerium und der Deutsche Olympische Sportbund mit dem 22-monatigen Projekt unter dem Motto „ Sport bewegt Familien- Familien bewegen Sport“ gestartet. Ziel ist es, die Familienfreundlichkeit in den 91.000 Sportvereinen weiter zu entwickeln. Außerdem geht in diesem Projekt darum, die Vereinbarkeit von Sport, Familie, Beruf und Ehrenamt im Sport zu fördern.
    www.familie-sport.de

    „Gemeinsam etwas erreichen, gemeinsam etwas erleben, das stärkt den Zusammenhalt in der Familie und zwischen den Generationen. Darum sind familienfreundliche Strukturen im Sportverein so wichtig. Zusammen mit dem DOSB will das Familienministerium dazu beitragen, dass noch mehr Familien den Sport bewegen und der Sport noch mehr Familien in Bewegung bringt!“ äußert der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Dr. Hermann Kues, der für das Bundesfamilienministerium die Auszeichnung der beiden Familien vornahm.

    Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen (BMFSFJ) und Jugend der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) ehrten am 31. Januar 2012 im Frankfurter Römer die Ringerfamilie Englich mit der Auszeichnung im Bereich Spitzensport und den Familienverbund Schwarz- Weiß Griesheim e.V. als erster Preisträger für den Breitensport. Beide Familien erhalten auf dem DOSB-Neujahrsempfangs neben der Urkunde eine Einladung zum Familienurlaub in einem Robinson-Club.

    Ergebnisse des Projekts sind in der Brochüre „Familienfreundlichkeit im Sportverein“ gebündelt, die angesichts von Beispielen aufzeigt, wie Sportvereine noch familienfreundlicher werden können. Zudem informiert diese Webseite www.familie-sport.de über passende Vereinsangebote für Familien und Bewegungstipps, die in den häuslichen Familienalltag integriert werden können.

    Nähere Informationen  zum Projekt „Familien bewegen den Sport- Sport bewegt Familien“ finden Sie auch unter www.bmfsfj.de.

    (Autor: Ayu Damayanti ( Praktikantin) |  Bild & Thumb: M. Weiss  |  Quellen: Photocase: al73_ www.bmfsfj.de und www.dosb.de)