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  • 6.11. Smart Mob Tag – Mach was aus Abfall – sei kreativ

    Gelegenheiten erkennen: Bundesweiter Smart Mob von Enactus am 6. November 150 soziale und ökologische Projekte in Deutschland.

    Köln (ots) – „Andere sehen einen Berg Plastikflaschen. Wir sehen wertvollen Rohstoff und eine Möglichkeit, sinnvolle Arbeit für benachteiligte Menschen zu schaffen.“ In ganz Deutschland schaut die Studierenden-Organisation Enactus seit 2003 genauer hin und erkennt dadurch überall Gelegenheiten, die Welt positiv zu verändern.

    Am 6. November macht Enactus aus Anlass des zehnjährigen Bestehens in Deutschland mit einem bundesweiten Smart Mob auf die derzeit 150 Projekte aufmerksam, die das Netzwerk in Deutschland betreibt.

    Als Mitglieder des Enactus-Teams der Universität Regensburg beim Gang über das Hochschulgelände immer wieder auf leere Pfandflaschen im Müll stießen, kamen sie auf eine Idee. Leere Pfandflaschen können in Sammelbehälter eingeworfen und somit gespendet werden. Der Pfanderlös bewirkt so auf mehrfache Weise Gutes. Zum einen entsteht so eine sinnvolle und bezahlte Arbeit für psychisch kranke Menschen, die die Behälter leeren. Zum anderen kommt der darüber hinaus erwirtschaftete Pfanderlös verschiedenen lokal sozialen Einrichtungen zugute. So entstand das bundesweite Projekt „Spende dein Pfand“, an dem mittlerweile Enactus-Teams an 12 Hochschulen von Hamburg bis Rosenheim beteiligt sind.

    An solchen sozialen oder ökologischen Projekten arbeiten derzeit in ganz Deutschland 41 Teams von Enactus mit unternehmerischen Methoden: Sie identifizieren Herausforderungen und Ziele, analysieren Rahmenbedingungen, entwickeln Konzepte für den Wissenstransfer und unterstützen so ehrenamtlich Menschen dabei, ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Unter dem Motto „Gelegenheiten erkennen“ weist Enactus am 6. November bundesweit auf die vielen verborgenen Ansätze hin, um die Welt im Kleinen besser zu machen: Aus einem Stapel alter Jeans können zum Beispiel hunderte von stylischen Schutzhüllen für Handys werden. Weggeworfene Plastiktüten bieten in Kenia Jobchancen für Frauen, die aus dem Rohstoff strapazierfähige Taschen herstellen.

    „Mit dem bundesweiten Smart Mob möchten wir auf die Arbeit von Enactus in Deutschland aufmerksam machen, neue Projektideen im Austausch mit der Öffentlichkeit zutage fördern und Mitstreiter für unsere 41 Hochschulteams gewinnen„, sagt Petra Lewe, Geschäftsführerin von Enactus in Deutschland.

    Orte und Uhrzeiten für den Smart Mob gibt es ab sofort auf den Internetseiten von Enactus:


    Über Enactus international
    In der Non-Profit-Organisation Enactus engagieren sich weltweit rund 62.000 Studierende, 1.600 Hochschulen und 440 Unternehmen in 37 Ländern. Damit ist Enactus das größte Netzwerk dieser Art. Die Enactus Studierenden führen mit Hilfe unternehmerischer Methoden Projekte durch, um die Lebensqualität und den Lebensstandard von Menschen nachhaltig zu verbessern. Dabei werden sie von Partnerunternehmen und -hochschulen unterstützt. Zentrale Veranstaltungen der politisch und konfessionell neutralen Initiative sind die jährlich stattfindenden Landeswettbewerbe und der World Cup, an dem die jeweiligen Gewinnerteams der nationalen Wettbewerbe teilnehmen. Enactus wurde 1975 als „SIFE“ in den USA gegründet und hat sich im September 2012 weltweit umbenannt.

    Über Enactus in Deutschland
    Enactus gibt es in Deutschland seit 2003, die Organisation ist mittlerweile an 41 Hochschulen vertreten. Derzeit unterstützen 30 Unternehmen Enactus in Deutschland als Förderer, darunter 1&1, AIG, Bahlsen, BASF, Bayer, Bertelsmann, Boehringer Ingelheim, BP, Carl Zeiss, Lufthansa, Deutsche Telekom, Evonik, Ferrero, Freudenberg, Haniel, KPMG, Mercedes-Benz Bank, Metro Group, Peek & Cloppenburg, SAP, Siemens und Talanx. Enactus bietet ihnen laufend die Möglichkeit, sich in zahlreichen Projekten sowie bei den zentralen Events der Organisation zu engagieren. Enactus wird von den Medienpartnern enorm, Frankfurter Allgemeine Zeitung und Personalwirtschaft unterstützt.

    Weitere Informationen finden Sie auf  www.enactus.de

    (Quelle: Enactus e.V.  Petra Lewe    /  Bildrechte: Enactus e.V.  Fotograf Poster: Motiv entwickelt von Enactus KIT  obs/Enactus e.V. /  Internet: www.enactus.de )

  • Gastbeitrag von Dr. Kristina Schröder zu Jugend und Medien

    Gastbeitrag der

    Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend,

    Dr. Kristina Schröder,

    Schirmherrin der Mentoring-Initiative „Auf die Socken fertig los“

    Es gibt 330 staatlich anerkannte Ausbildungsberufe, dazu viele schulische Ausbildungen, und auch das Angebot an Studiengängen ist sehr groß. Sich für eine dieser Möglichkeiten zu ent­scheiden und die Ausbildung erfolgreich zu absolvieren, verlangt jungen Menschen viel ab. Sie stellen damit die Weichen für ihre Zukunft. Gerade in dieser Lebensphase ist es wichtig, dass Jugendliche auch außerhalb von Schule und Familie Orientierung erfahren und Ansprech­partner haben, die ihre Fragen beantworten. Deshalb habe ich vor drei Jahren keinen Augenblick gezögert, die Schirmherrschaft über die Mentoring-Initiative „Auf die Socken fertig los“ zu übernehmen, die Führungskräfte und Jugendliche zusammenbringt.

    Die Führungskräfte, die ihre Erfahrungen mit Jugendlichen teilen, zeigen Führungsverantwor­tung über den Horizont des eigenen Unternehmens hinaus. Auf den Mentorenveranstaltungen haben sie oft hervorgehoben, dass für den beruflichen Erfolg neben Fachkompetenzen auch die Persönlichkeit entscheidend ist. Wichtig sind zum Beispiel Durchhaltevermögen und die Fähigkeit, die eigenen Stärken richtig einschätzen zu können. Auch Aufgeschlossenheit gegen­über Innovationen hilft dabei, berufliche Ziele zu erreichen. Diese Aufgeschlossenheit zeigen Jugendliche insbesondere auf dem Feld der digitalen Medien. Aktuelle Zahlen belegen, dass nahezu alle Jugendlichen online sind. Beim Start ins Berufsleben bringt das Vorteile, weil fast alle Arbeits- und Lebensbereiche weitgehend digitalisiert sind.

    Allerdings hat der Zugang Jugendlicher zu digitalen Medien bislang nicht zu einer Angleichung der Bildungschancen geführt. Ob Kinder und Jugendliche in der Lage sind, digitale Medien nicht nur zu nutzen, sondern auch Bildungserfolge mit ihnen zu erzielen, hängt stark von ihrem sozialen Umfeld und ihrem Bildungshintergrund ab. Sowohl im 14. Kinder- und Jugendbericht als auch im Medienkompetenzbericht des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wird der Abbau digitaler Ungleichheit deshalb als eine zentrale medien- und bildungspolitische Herausforderung der kommenden Jahre bezeichnet. Er wird nur gelingen, wenn Medienkompetenz in Einrichtungen der schulischen und außerschulischen Bildung verankert ist. Eine bessere Medienausstattung der Schulen allein wird dabei nicht ausreichen. Entscheidend ist ein auf die Vermittlung von Medienkompetenz ausgerichtetes Gesamtkonzept. Die Erklärung der Kultus­ministerkonferenz zur „Medienbildung in der Schule“ im vergangenen Jahr war ein wichtiger Schritt, länderübergreifend gute Rahmenbedingungen zur Förderung von Medienkompetenz an Schulen zu schaffen.

    Das zahlt sich in vielerlei Hinsicht aus, denn über die Vermittlung von Medienkompetenz wird nicht zuletzt auch das selbstbestimmte und interessengeleitete Lernen gefördert und damit auch diejenigen Persönlichkeitsmerkmale, die die Führungskräfte im Mentorenprogra „Auf die Socken fertig los“ als besonders wichtig für die berufliche Zukunft einschätzen. Ich wünsche allen jugendlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Mentorenprogramms viel Erfolg!

    Hier finden Sie den Orginal- Gastbeitrag Dr. Kristina Schröder.

    (Gastautorin: Dr. Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Fauen und Jugend, Schirmherrin der Initiative „Auf die Socken, fertig, los!“ /  Foto: kikiiii und  BMFSFJ: L. Chaperon/)

    P.S. Nutzen Sie Mentoring4u und bewerben Sie sich um einen Mentor oder werden Sie Mentor. Wie?  Das finden Sie hier.

  • Vier Fäuste schlagen sich für eine Schule – fight4peace: Box-Gala des Jahres

    fight4peace: Box-Gala des Jahres findet am 15. November  zu Gunsten eines Guten Zwecks statt. Journalist und Afghanistan-Blogger fordert WBO-Internkontinental-Meister Hamid Rahimi heraus.

    Hamburg/Köln. Am 15. November dieses Jahres fliegen unter dem Motto „fight4peace“ in Hamburg die Fäuste, und zwar zugunsten eines Guten Zwecks. Dazu hat der Journalisten und Afghanistan-Blogger Boris Barschow den WBO-Interkontinental-Meister Hamid Rahimi für einen Schaukampf herausgefordert. Warum lässt sich der Box-Novize überhaupt auf diesen offensichtlich ungleichen Kampf ein? „Der Erlös dieses außergewöhnlichen Boxkampfes geht in den geplanten Bau einer unabhängigen Journalistenschule in Afghanistan“, sagt der Herausforderer. Dafür riskiere er gerne eine „dicke Lippe„.

    Für die Schule in Kabul übernimmt die Deutsche Journalistenschule München (DJS) die Patenschaft
    Ähnlich wie in München möchten die Initiatoren des Projektes einen Kompaktkurs an der zu gründenden Afghanischen Journalistenschule anbieten, als auch kombinierte Lehrgänge mit dem Studiengang Journalistik. Zusammen mit der Deutsch-afghanischen Universitätsgesellschaft e.V. in Bonn, die bereits 5000 Euro gespendet hat, wollen Hamid Rahimi und Boris Barschow mit dem Schaukampf Mitte November die notwendige Aufmerksamkeit auf das Vorhaben ziehen und somit die Spendenbereitschaft der Menschen ansprechen.

    Und das Programm hat es in sich.
    Neben dem Hauptkampf über zehn Runden zu je drei Minuten soll es noch „einen attraktiven Vorkampf“ geben, wie die Veranstalter verlauten. Ein weiteres, besonderes Highlight des Abends: Der afghanische Superstar Jawid Sharif wird erstmals mit einem seiner Hits öffentlich in Deutschland auftreten. Weitere prominente Gäste hätten sich zudem angekündigt. „Der gesamte Abend wird daher sehr wahrscheinlich auch live im afghanischen Fernsehen ausgestrahlt“, sagt Barschow. Hierzu hat er einen Sponsor finden können, der einen Übertragungswagen inklusive Satellitentechnik zur Verfügung stellen will.

    Sponsoren dabei …
    …um den spektakulären Kampf überhaupt austragen zu können, haben Rahimi und Barschow bereits eine Vielzahl von Unterstützern und Sponsoren gewinnen können. Angefangen vom bekannten Boxtrainer Rüdiger May, der den Journalisten in den vergangenen zwölf Monaten intensiv auf die Begegnung mit Rahimi vorbereitete, über Harley-Davidson Germany GmbH (stiftete ein hochwertiges Motorrad, das nach dem Kampf zugunsten des Fördertopfes versteigert werden soll) bis hin zum Austragungsort Messe Hamburg Schnelsen.

    Die Geschäftsführerin der Messe, Steffi Kranawetter, zeigte sich von Beginn an vom Charity-Konzept überzeugt. „Für uns stellte sich nicht die Frage, ob wir das Projekt unterstützen, sondern nur, wie wir bestmöglich zur Umsetzung beitragen können“, betont sie. Für Boris Barschow ist Kranawetters Einsatz vorbildlich. „Die Messe Hamburg Schnelsen stellt uns nicht nur die Räumlichkeiten zur Verfügung, sondern bringt sich auch maßgeblich ins Marketing mit ein“, freut sich der Journalist.

    Guter Zweck und wo es Tickets gibt:
    Die Organisatoren hoffen auf viele Besucher, um möglichst viel Geld für die geplante Journalistenschule zu sammeln. Über die Onlinepräsenz der Messe sowie über funke-ticket.de können Interessierte sich bereits ihre Karten in vier Preiskategorien – vom Stehplatz bis zur VIP-Karte inkl. Speisen und Getränke – sichern. „Darüber hinaus bietet sich der Kampf auch als Firmenevent an“, betont Barschow. So könne ein Unternehmen mit dem Kauf einiger Tickets auch seiner Belegschaft eine Freude machen.

    Die außergewöhnliche Boxnacht wird am 15. November 2013 um 20 Uhr eingeläutet
    Eine Stunde zuvor werden sich Rahimi und Barschow statt des „Offiziellen Wiegens“ im Zuge einer Pressekonferenz gemeinsam Afghanistan und die Potentiale des Landes diskutieren. Hier wird Boris Barschow seine Erfahrungen als Afghanistan-Experte mit einbringen. In den vergangenen Jahren war er jeweils unabhängig voneinander mehrfach als Bundeswehroffizier und als Berichterstatter im von Krisen zerrütteten Land im Einsatz.

    Weitere Infos zum Charity- Event gibt es im Internet unter www.fight4peace.afghanistan-blog.de oder auf der Facebook-Fanseite unter www.facebook.com/boxcharity.

    Zu „fight4 peace“:

    Der Begriff „fight4peace“ wurde 2012 durch Hamid Rahimi geprägt, als er seinen WBO-Interconti-Titel in Kabul errang. Rahimi schaffe es, den ersten Box-Profikampf nach über 30 Jahren in das vom Krieg geschundene Land zu holen. Dieser Kampf fand vor weit über 4000 Zuschauern statt, die sich im „normalen Leben“ wahrscheinlich umbringen würden. „Sportler sind bessere Vorbilder als Soldaten“, sagte Rahimi damals. Er wolle künftig seine Boxeinsätze mit dem Friedensgedanken seines Heimatlandes Afghanistan in Verbindung bringen.

    Weiterer Artikel zu Boris Barschow auf Mentoring4u:

    Humanitäre Hilfe für Afghanistan ausgezeichnet

    (Autor: daniel hopkins  provoke media / Quellen: www.fight4peace.afghanistan-blog.de , www.facebook.com/boxcharity ,de.wikipedia.org, www.harley-davidson.com/de, www.djs-online.de, www.daug-online.org/, hamid-rahimi.com/,www.messe-hamburg-schnelsen.dewww.jawidsharif.info/)

  • Deutschlands wertvollster Rohstoff heißt Wissen

    Die Arbeitswelt in Deutschland verändert sich, der Junge Wirtschaftsrat fordert Mehrinvestitionen in Aus- und Weiterbildung.

    Nils-Oliver Freimuth, Bundesvorsitzender des Jungen Wirtschaftsrates (Quelle: Wirtschaftsrat)

    „Das deutsche Arbeitsrecht ist ein Spiegelbild der Vergangenheit. Genauso veraltet sind die bestehenden Lohn- und Arbeitszeitmodelle. Karrieren verlaufen heute nicht mehr traditionell gradlinig, sondern sind geprägt von Flexibilität und Durchlässigkeit. In Deutschland wurden die Beschäftigungsverhältnisse diesem Wandel noch nicht ausreichend angepasst. Das müssen wir ändern.“ Mit diesem Befund vom Jungen Wirtschaftstag, der am vergangenen Wochenende in Frankfurt am Main stattfand, ruft Nils-Oliver Freimuth, Bundesvorsitzender des Jungen Wirtschaftsrats, zu mehr Investitionen in die Aus- und Weiterbildung auf.

    Zum zehnten Mal in Folge trafen sich junge Unternehmer mit Vertretern aus Wissenschaft und Politik, um nach Lösungen für drängende Probleme der Industrienation Deutschland zu suchen. Dabei wurde eines deutlich: Die Arbeitswelt in Deutschland verändert sich. Gründe dafür sind vor allem die demographische Entwicklung, höhere Beschäftigungsquoten von Frauen, die vierte industrielle Revolution und der in einigen Branchen und Regionen nicht mehr drohende, sondern längst zur Realität gewordene Fachkräftemangel. „Diese Entwicklung ist für Deutschland Herausforderung und Chance zugleich. Das Altern der Gesellschaft verlangt nach mehr Weiterbildungsmöglichkeiten für ältere Beschäftigte, um deren Chancen für eine zweite Karriere zu erhöhen. Um mehr Frauen den Einstieg ins Berufsleben und Karrierechancen zu ermöglichen, brauchen wir lebensphasenorientierte Beschäftigungsverhältnisse. High Tech und IT haben Arbeitsprozesse radikal verändert und somit auch Berufsbilder, Karriereprofile und den Lebensalltag der Beschäftigten. Dies muss sich in flexibleren Arbeitszeitmodellen wiederspiegeln“, so Freimuth.

    Fachkräftemangel das zentrale Thema
    „Während in der Öffentlichkeit häufig noch davor gewarnt wird, dass in Deutschland ein Mangel an Fachkräften bevorsteht, sind vor allem mittelständische Unternehmen längst mit diesem Problem konfrontiert. Nur durch konsequente Förderung der Ausbildung in den betroffenen Branchen und Regionen, eine bessere Anbindung qualifizierter Bewerber aus dem Ausland und eine weitreichende Ausschöpfung des Beschäftigungspotentials von Frauen kann dem entgegen gewirkt werden. Wir brauchen in Deutschland eine neue Unternehmenskultur und das setzt voraus, dass die Politik die nötigen Weichen dafür stellt. Nicht mehr, sondern weniger Staat und Vertrauen in die Eigenverantwortlichkeit von Arbeitgebern und Arbeitnehmern sind hier gefragt. Nur durch kluge Zukunftspolitik und mehr Investitionen in unser wichtigstes Gut können wir Deutschland als starken Wirtschaftsstandort erhalten. Und dieses Gut heißt Bildung.“

    Weitere Informationen unter: 10 Junger Wirtschaftstag 2013

    (PM Wirtschaftsrat 28.10.13  /  Quelle: www.wirtschaftsrat.de )

  • Lampedusa und was nun?

    Der scheinbar nicht endende Flüchtlingsstrom aus dem Süden, aber auch aus dem asiatischen Raum hält seit Jahren unvermindert an. Die schrecklichen-, unmenschlichen Ereignisse, die sich an den Küsten von Spanien, Italien und Griechenland abspielen, hervorgerufen durch Schlepperbanden, die menschliches Leben anscheinend gegen „Bares“ versenden, ohne darauf zu achten ob ihr „Gut“ dann auch lebend ankommt sind menschensverachtend und  verabscheuungswürdige Verbrechen.

    Screenshot Wasserspiegel Artikel

    Lampedusa ist die größte der drei Pelagischen Inseln im Mittelmeer zwischen Tunesien und Sizilien. Die Insel gehört zur GemeindeLampedusa e Linosa in der italienischen Provinz Agrigent. Leider liegt die Insel nur rund 130 km von Tunesien entfernt und ist unter anderem bekannt als Anlaufpunkt afrikanischer- und asiatischer Flüchtlinge (Quelle Wikipedia).

    Uns geht es gut.
    Wir leben seit über 60 Jahren ohne kriegerische Auseinandersetzungen in Freiheit. Wir können die Straßenseite wechseln ohne in Deckung zu gehen oder erschossen zu werden. Kinder dürfen zur Schule gehen, Jungen wie Mädchen, junge Erwachsene dürfen studieren. Uns steht sozusagen die Welt offen. Urlaub ist gesetzlich verankert. Wir benötigen z. B. auch kein Visa, um an der Adria oder sonst wo in Europa Urlaub zumachen. Wir haben eine gemeinsame Währung, den €uro, der international geschätzt wird. Wir zahlen keine Umrechnungs Gebühren. Wir haben niedrige Inflationsraten und Zinsen. Der Gegenwert von € 500 wiegt in einigen ausländischen Währungen manchmal  1/2 Kilo und mehr.  Es gibt eine Deutsche Rentenversicherung und Krankenkassen. Tarifparteien, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände führen Tarifverhandlungen. Gesetze schützen uns, das Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) von 1952 beispielsweise regelt Kündigungen, Arbeitnehmervertretung etc. p.p.

    Muss eine Gesellschaft, wie die unsrige, sich vielleicht doch einmal Gedanken machen? Wie gehen wir  auf Einwanderer zu? Was tut der Einzelne, was tue ich? Integration, wie geht das denn? Was bedeutet Freiheit? Was macht Europa und gibt es noch andere Beispiele dieser Art in der Welt?

    Wir möchten Sie, unsere Leser fragen, welche Lösungsvorschläge Sie zu diesen Themen haben und/oder weisen Sie Erfahrungen auf, die sie weitergeben möchten? Wir freuen uns auf Ihre Anregungen und veröffentlichen diese auch! Versprochen.

    Bitte kommentieren Sie direkt unter dem Artikel oder schreiben Sie uns an unsere neue Emailadresse:   m.weiss@Haus-der-Mentoren.de

    (Autor:  Martin Weiss  / Foto: froodmaat, Gordon Gross   /  Quelle: wikipedia.de, www.photocase.depixelio.de )

  • Vortrags- EINLADUNG: Ian Morris Krieg – Wozu er gut ist

    Kriege haben unbeschreibliche Gräuel verursacht und unzählige Millionen Tote zurückgelassen. Sie haben Chaos und Hungersnöte ausgelöst, und das von ihnen verursachte Elend kann die Beziehungen zwischen Staaten auf Generationen vergiften. Kaum jemand würde der Behauptung widersprechen, dass Krieg eines der größten Menschheitsübel ist. Und doch, so der Historiker Ian Morris, haben Kriege die Menschheit – auf ganz lange Sicht betrachtet – sicherer und reicher gemacht.


    Erst der Krieg, so seine provokante These,
    hat es der Menschheit ermöglicht, stabile Gemeinschaften und friedliche Gesellschaftsordnungen zu errichten. Ohne Kriege wären nie die großen Nationalstaaten entstanden, die den Einzelnen vor willkürlichen Gewalttaten weitgehend schützen und den Menschen ungeahnten Wohlstand beschert haben.

    Fernab jeder kriegsverherrlichenden Argumentation zeigt Ian Morris das Paradoxon des Krieges auf: Die Menschen haben sich für Gewalt als Methode entschieden, um Konflikte zu lösen und sich weiterzuentwickeln. Das ist zwar brutal, hat sich aber auf lange Sicht als wirkungsvoll erwiesen. Und wie sieht die Zukunft aus? Ian Morris wagt einen Ausblick, wohin sich die Welt im 21. Jahrhundert bewegen wird und macht Hoffnung, dass gewaltsame Auseinandersetzungen sich künftig nicht mehr lohnen. Ob der uralte Traum einer Welt ohne Krieg und Gewalt doch noch in Erfüllung geht, wird sich in den nächsten Jahrzehnten entscheiden.

    »Der Historiker Ian Morris ist einer der herausragendsten Vertreter seiner Zunft.« Niall Ferguson, Harvard University

    Ian Morris, Archäologe und Historiker, ist Professor für Geschichte an der Stanford University. Der Autor des Bestsellers »Wer regiert die Welt? Warum Zivilisationen herrschen oder beherrscht werden« ist bekannt für seine umfassenden globalhistorischen Darstellungen, in denen er die großen Bögen von der Genesis bis in die Gegenwart spannt. Morris ist ein Meister der gewagten These. Seine Arbeiten sind preisgekrönt und werden unter anderem von der Guggenheim Foundation und der National Geographic Society gefördert.

    Vortrag und Diskussion in englischer Sprache

    Montag, 21. Oktober 2013, 19.00 Uhr
    Deutsche Nationalbibliothek, Adickesallee 1, 60322 Frankfurt
    Der Eintritt ist frei.
    Verkehrsanbindung: U5 oder Buslinie 32 bis Haltestelle “Deutsche Nationalbibliothek”
    Parkmöglichkeiten in der Tiefgarage (kostenpflichtig)

    Veranstalter: US-Generalkonsulat Frankfurt, Campus Verlag, Deutsche Nationalbibliothek, Deutsch-Britische Gesellschaft e.v./Landesgruppe Rhein-Main

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bitten um Ihre Anmeldung mit Angabe der Personenzahl bis 16. Oktober 2013 per E-Mail an morris@campus.de

    (Quelle: Campus Verlag  /  Bildrechte: Lida Cicero)

  • Vorsicht vor Hase & Co! Über 250.000 Wildunfälle in Deutschland.

    Mit Hirschen und Rehen muss gerechnet werden. Wer durch Waldstücke fährt, muss Geschwindigkeit anpassen und vorsichtig fahren.

    Mit Hirschen und Rehen muss gerechnet werden / Wer durch Waldstücke fährt, muss Geschwindigkeit anpassen und vorsichtig fahren (Bildrechte: HUK-Coburg)

    Coburg (ots) – Im Herbst steigt die Zahl der Wildunfälle drastisch an: Besonders wenn es dämmert, am frühen Abend oder Morgen, müssen Autofahrer in Waldstücken damit rechnen, dass Tiere eine durchführende Straße queren. Deshalb auf jeden Fall langsam fahren, die Straßenränder im Auge behalten und bremsbereit sein. Dies gilt in besonderem Maß, wenn am Straßenrand auch noch das dreieckige Straßenschild mit einem springenden Reh zu sehen ist. In der Vielzahl der Fälle taucht das Wild in einer Entfernung von nur 20 Metern oder noch weniger vor der Kühlerhaube auf und das auch meist nicht allein, sondern im Rudel. Wer zu schnell fährt, hat keine Chance zu bremsen. Wichtig ist auch, sofort abblenden und hupen.

    Jedes Jahr ereignen sich cirka 250.000 Wildunfälle in Deutschland, wobei ein Schaden, so die HUK-COBURG, im Durchschnitt mehr als 2.000 Euro kostet. Für Schäden, die durch eine Karambolage mit Tieren jeglicher Art, zum Beispiel Haarwild oder Fasanen, entstehen, ist die Teilkasko-Versicherung zuständig. Wichtig für Versicherte mit einer Vollkasko-Versicherung: Zwar beinhaltet diese immer eine Teilkasko-Versicherung, jedoch wirkt sich ein hier entstandener Wildschaden in keiner Weise auf den Schadenfreiheitsrabatt der Vollkasko aus.

    Ist der Unfall passiert: Sofort die Warnblinkanlage anschalten, Warnweste anziehen, die Unfallstelle mit einem Warndreieck sichern und die Polizei verständigen. – In den meisten Bundesländern ist der Anruf ohnehin obligatorisch. – Die Beamten informieren den Jagdpächter, nehmen den Unfall auf und erstellen eine Bescheinigung über den Wildunfall. Letztere braucht man für seinen Versicherer, sobald der Schaden die 1.000 Euro-Grenze übersteigt.

    Gar nicht selten ereignet sich ein Unfall jedoch, ohne dass das Fahrzeug mit einem Tier – zum Beispiel Wildschwein, Fuchs, Reh oder Hase – direkt zusammenstößt. Unfallgrund: Der Autofahrer erschreckt und verreißt das Lenkrad. Auch gibt es Autofahrer, die dem Tier bewusst ausweichen, um einen größeren Schaden zu vermeiden. Die Teilkasko zahlt in solch einem Fall nur, wenn der Fahrer nachweisen kann, dass das Ausweichen als Rettungsmaßnahme erforderlich war und einen größeren Schaden verhindert hat. Gemäß der aktuellen Rechtsprechung muss der Fahrer dafür aber schon den Zusammenprall mit einem Wildschwein, Reh oder Hirsch vermieden haben.

    Wer jedoch Hase und Co. ausweicht, steht auch nicht ohne Versicherungsschutz da, vorausgesetzt er hat eine Vollkasko-Versicherung. Sie übernimmt normalerweise die Schäden, die durch solch ein Ausweichmanöver entstehen.

    Berufe aus dem Archiv von Mentoring4u:

    Geprüfte/r Kfz-Unfallanalytiker/in – Spurenleser

    Systeminformatiker/in

    …und wer hilft mir bei der Finanzierung? Stipendium Teil 2: Alexander von Humboldt-Stiftung
    (Quelle: HUK-Coburg, Pressestelle: Alois Schnitzer  /  Bild:  HUK – Coburg OBS     /  Internet:   http://www.huk.de

  • „Vorsicht Buch!“ Noch schnell zur Buchmesse nach Frankfurt

    Eckart von Hirschhausen unterstützt die Pro-Buch-Kampagne

    "Vorsicht Buch!" auf der Frankfurter Buchmesse / Eckart von Hirschhausen unterstützt die Pro-Buch-Kampagne "Vorsicht Buch!" (Börsenverein des Dt. Buchhandels e.V.)

    Frankfurt am Main (ots) – Mit einer außergewöhnlichen Fotoaktion macht die Pro-Buch-Kampagne „Vorsicht Buch!“ auf der Frankfurter Buchmesse aufmerksam. Zahlreiche prominente Autoren, darunter auch Eckart von Hirschhausen, lassen sich in einem 3D Street Art Gemälde buchstäblich in einen Bücherdschungel fallen. „Vorsicht Buch!“ ist eine bundesweite Initiative der deutschen Buchbranche, die noch mehr Menschen für Bücher begeistert und den Buchhandel stärkt.

    Anmerkung der Mentoring4u Redaktion: Dachten wir doch die ganze Zeit, dass der Trend zum Zeitbuch weiter anhält. Liegen wir falsch?

    Die Buchmesse in Frankfurt läuft noch bis zum 13. Oktober, dieser LINK führt Euch zur Eintrittskartenbestellung.

    Hier auf Mentoring4u  findet Ihr ein interessante Berufe, z. B.:
    Papiertechnologe/-technologin

    Berufsbild Buchbinder/in … oder nur lose Blattsammlungen

    Berufsbild: Buchhändler/in mit Autoren unterwegs!

    Wie wird man Autor? Hier finden Sie einen Erfahrungsbericht von unserer Gastautorin Gitta Tost.

    (Pressekontakt: ZPR GmbH, Sandra von Zabienski, Sandra Backhaus  /  Bild: Börsenverein des Dt. Buchhandels e.V.)

  • Study, Work and Volunteer 2014

    Helfen, Arbeiten und Studieren im Ausland. Neue Broschüre „Study, Work and Volunteer 2014“ erschienen.

    Freiwilligenarbeit im Elefantenpark in Südafrika (obs/Carl Duisberg Centren)

    Köln (ots) – Sinnvoll Wartezeiten überbrücken, sich neu orientieren, Berufspraxis erwerben oder eine Sprache dort lernen, wo sie gesprochen wird – es gibt viele Gründe für Praktika, Freiwilligenarbeit, ein Kurzstudium oder „Work & Travel“ im Ausland. Die neue Broschüre der Carl Duisberg Centren informiert Abiturienten, Studenten, Hochschulabsolventen und junge Berufstätige über die unterschiedlichsten Möglichkeiten weltweit. Die einzelnen Programme lassen sich mit vorbereitenden Sprachkursen kombinieren.

    Freiwilligenarbeit
    Bei vielen jungen Menschen besteht der Wunsch, den Alltag einmal zu verlassen, sich neu zu sortieren, etwas ganz anderes kennenzulernen und gleichzeitig etwas Nützliches zu tun. Freiwilligenarbeit ist eine beliebte Möglichkeit, persönliche Reiseerfahrungen fernab der touristischen Pfade mit sozialem Engagement zu verbinden. Im Trend liegen Freiwilligeneinsätze in fernen Ländern. In einem indischen Kindergarten mitarbeiten, sich in einem Elefantenpark in Südafrika für den Artenschutz oder im Umweltschutz in Kanada engagieren – in vielen Projekten werden weltweit helfende Hände gesucht. „Nehmen und Geben vor Ort ist ausgeglichen, man bekommt viel zurück für seinen Einsatz und wird mit offenen Armen aufgenommen„, so Julia Kirn, Expertin für Arbeitseinsätze und Praktika im Ausland bei den Carl Duisberg Centren.

    Praktikum mit und ohne Sprachkurs
    Das vorrangige Ziel eines Praktikums im Ausland ist es, die eigenen Sprachkenntnisse im ‚Ernstfall Alltag‘ zu trainieren. Praktikanten bekommen die Chance, im Unternehmen am ganz normalen Berufsalltag teilzunehmen, die eigenen Fähigkeiten einzubringen und ihre Sprachkenntnisse zu vertiefen. Neben England, Irland, Kanada, Südafrika, Neuseeland und Australien sind Praktika auch in China möglich. Mögliche Themenbereich sind Business Administration, Sales & Marketing, Design, Tourism bis hin zu Human Resources, Import/Export, IT, Journalism und Law. Die Praktika dauern vier Wochen bis sechs Monate und sind in einigen Ländern schon ab 17 Jahren möglich. Wer über Fachkenntnisse und/oder Berufserfahrung sowie sehr gute Englischkenntnisse verfügt, auf den wartet in der britischen HauptstadtLondon sogar ein bezahltes Fachpraktikum.

    Kurzstudiengang ermöglicht Einblick ins spätere Studium
    Immer mehr Abiturienten, Studenten oder Berufsumsteiger, die ihre berufliche Zukunft im Bereich Wirtschaft und Business Management sehen, nutzen das Kurzstudium im Ausland als eine Art ‚Schnupperstudium‘. So können sie herausfinden, ob ihnen die Studienrichtung liegt, bevor sie sich in ihrer Heimat zum Beispiel für ein Betriebswirtschaftsstudium einschreiben. Die intensive Ausbildung können Interessenten an staatlich anerkannten Colleges im kanadischen Vancouver oder im australischen Sydney oder Brisbane absolvieren. Sie vermittelt fundierte theoretische Grundkenntnisse im Business Management. Die Teilnehmer, die über sehr gute Englischkenntnisse auf dem Level C1 verfügen, halten bereits nach sechs Monaten mit dem „Diploma in International Business Management“ eine wertvolle Zusatzqualifikation in den Händen. Wer das neu erworbene Fachwissen gleich in der Praxis anwenden will, kann vor Ort direkt ein entsprechendes Praktikum anschließen.

    Work & Travel
    Reisen und Arbeiten weltweit ist im Rahmen der bekannten Work & Travel-Programme vor allem bei Abiturienten und Studenten beliebt. Die Globetrotter sind flexibel und wechseln ganz nach Lust und Laune den Aufenthaltsort und den Job. „Besonders beliebte Reiseziele sind Australien, Kanada und Neuseeland. Die entsprechende Arbeitsstelle suchen die Teilnehmer sich dabei vor Ort selbst. Sie entscheiden, wann und wo sie bleiben möchten, müssen sich aber auch darauf einstellen, nicht gleich den gewünschten Job zu finden. Und obwohl sie sich den Aufenthalt selbst gestalten, genießen sie die Unterstützung unserer Partnerorganisation vor Ort“, so Kirn.

    Nähere Informationen gibt es bei den Carl Duisberg Centren, E-Mail: praktika@cdc.de, www.carl-duisberg-auslandspraktikum.de

    (Pressekontakt: Carl Duisberg Centren, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Anja Tiede  /  Bild: obs/Carl Duisberg Centren)

  • „jugend creativ“ auf Traumreise – 44. Internationaler Jugendwettbewerb startet

    erlin (ots) – Am 1. Oktober ist es soweit: Der Internationale Jugendwettbewerb „jugend creativ“ der Volksbanken und Raiffeisenbanken startet unter der Schirmherrschaft von Kinder- und Jugendbuchautorin Cornelia Funke in eine neue Runde. „Traumbilder: Nimm uns mit in deine Fantasie“ lautet das Thema des 44. Wettbewerbs.


    (Quelle: Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR), Berlin 2013)

    Kinder und Jugendliche sind aufgerufen, sich in Bildern und Kurzfilmen mit ihren Träumen und Fantasien auseinanderzusetzen. Die besten Beiträge werden auf Orts-, Landes-, Bundes- und internationaler Ebene gekürt.

    Manche Menschen träumen viel, andere weniger. Aber jeder Mensch träumt – auch wenn er sich nicht erinnern kann. Dabei drehen sich die nächtlichen Schlaferlebnisse vor allem um Dinge aus dem alltäglichen Leben. So träumen die Deutschen laut einer Bevölkerungsumfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach am häufigsten von ihrer Arbeit und vom Reisen. Kinder träumen besonders intensiv. Während alltagsnahe Träume die Erlebnisse des Vortages wiedergeben, führen fantastische Träume in die ungewöhnlichsten Traumlandschaften. Wünsche und Sehnsüchte, die im wirklichen Leben unmöglich scheinen, werden im Traum wahr. Aber wovon genau träumen Kinder und Jugendliche eigentlich? Sind Träume schwarz-weiß oder farbig? Und wie lassen sie sich künstlerisch darstellen? Genau darum geht es beim 44. Internationalen Jugendwettbewerb „jugend creativ“.

    „Wir wollen junge Menschen in dieser Wettbewerbsrunde dazu anregen, über ihre persönlichen Träume sowie gesellschaftlichen Utopien und Fantasiewelten nachzudenken und diese künstlerisch auszudrücken“, so Uwe Fröhlich, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR). Ziel des Wettbewerbs soll es sein, dem Mysterium Traum auf den Grund zu gehen und sich malerisch oder filmisch mit dem Thema und den eigenen Träumen zu beschäftigen. Dabei sind der Fantasie und Kreativität der Teilnehmerinnen und Teilnehmer keine Grenzen gesetzt. „Kreativität macht gleich zweifach glücklich – sie macht unser innerstes Selbst für andere sichtbar und gleichzeitig lässt sie uns auf sehr spielerische Weise die Welt begreifen“, erzählt Schirmherrin Cornelia Funke.

    Schülerinnen und Schüler der 1. bis 13. Klassenstufe sowie Jugendliche bis 20 Jahre können in drei Disziplinen am Wettbewerb teilnehmen: Bildgestaltung (Klassen 1 bis 13), Kurzfilm (Klassen 5 bis 13) und Quiz (Klassen 1 bis 9). Malereien, Zeichnungen, Collagen oder Kurzfilme, die verschiedensten Techniken sind erlaubt. Auf Orts-, Landes- und Bundesebene erwarten die Gewinnerinnen und Gewinner attraktive Sach- und Geldpreise.


    (Quelle: Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR), Berlin 2013)

    Deutschlands beste Nachwuchskünstlerinnen und Nachwuchskünstler verbringen im Sommer 2014 einen einwöchigen Kreativworkshop in der Internationalen Bildungsstätte Jugendhof Scheersberg an der Ostsee. Im Bereich Bildgestaltung haben die erstplatzierten Bundessiegerinnen und Bundessieger sogar die Chance auf eine internationale Auszeichnung.

    Prominente Unterstützung erfährt „jugend creativ“ in dieser Wettbewerbsrunde neben der Schirmherrin Cornelia Funke von Moderator Ralph Caspers, Tennisspielerin Andrea Petkovic, den Schauspielern Vincent Krüger, Valeria Eisenbart und Louis Hofmann sowie von Christina Schindler (Filmregisseurin, Drehbuchautorin, Filmproduzentin und Professorin an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg) und Christoph Türcke (Professor für Philosophie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig). In Statements erzählen sie von ihren persönlichen Träumen und dem Phänomen Traum im Allgemeinen. Themenpartner für den diesjährigen Jugendwettbewerb ist der Filmpark Babelsberg.

    Die Wettbewerbsunterlagen liegen ab Oktober 2013 in allen teilnehmenden Volksbanken und Raiffeisenbanken aus. Dort werden auch die Beiträge eingereicht. Kurzfilme können zudem direkt auf das interaktive Videoportal www.jugendcreativ-video.de hochgeladen, kommentiert und bewertet werden.

    Einsendeschluss für alle Beiträge ist der 20. Februar 2014, in Bayern der 3. Februar 2014.

    (Quelle: OTS, Beate Wiese, Wiese pr  und Cornelia Schulz, Pressereferentin BVR  / Bilderbearbeitung: C. Amrhein / Bildrechte: BVR Bundesverband der dt. Volksbanken / www.jugendcreativ.de/)