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Kategorie: Karriere

  • Angelika Wende 1: Was ist Leben?

    „Sie sind so jung, so vor allem Anfang, und ich möchte Sie, so gut ich es kann, bitten, lieber Herr, Geduld zu haben gegen alles Ungelöste in Ihrem Herzen und zu versuchen, die Fragen selbst lieb zu haben wie verschlossene Stuben und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind.

    Forschen Sie jetzt nicht nach den Antworten, die Ihnen nicht gegeben werden können, weil Sie sie nicht leben könnten.  Und es handelt sich darum, alles zu leben. Leben Sie jetzt die Fragen. Vielleicht leben Sie dann allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages in die Antwort hinein.“
    Diese Zeilen schrieb der Dichter Rainer Maria Rilke in einem Brief an seinen Freund, den Schriftsteller Franz Xaver Kappus. Das sind wunderbare Worte an einen jungen Freund, der dem Dichter am Herzen lag, dem er Zuversicht vermitteln wollte und Kraft, sich zu entfalten und Mut, das zu leben, was in ihm war und leben wollte.

    Die Autorin, Angelika Wende ist freischaffende Künstlerin, Psychologische Beraterin und Mitgründerin der Räuberleiter (Verein zur Unterstützung von Jungen, die an einem schwierigen Punkt in ihrem Leben stehen.)


    Was ist Leben? Das fragten sich junge Menschen damals und sie fragen es sich heute.
    Ganz einfach: Leben ist alles. Und wenn Leben alles ist, bedeutet das – alles ist möglich. Das Geschenk, das uns das Leben macht, sind Möglichkeiten. Jeden Tag aufs Neue. Aber es braucht offene Augen und Herzen, um sie zu sehen, es braucht Zuversicht, um an sie zu glauben und Mut sie auch zu nutzen. Aber mit dem Mut ist das so eine Sache. Rilke hatte ihn und sein Freund Kappus hatte ihn. Viele kreative Menschen haben Mut. Das macht sie aus. Sie haben den Mut gegen alle Widerstände – von innen und von außen – sie selbst zu sein, sich selbst zu verwirklichen und damit auch der Welt etwas zu geben. Menschen wie Rilke haben mutig das getan, was möglich war. Sie haben ihre Potentiale und Begabungen erkannt, ihren Träumen vertraut und ihre Möglichkeiten ausgeschöpft. Das ist Schöpfertum. Dass das nicht immer leicht war, haben sie als selbstverständlich akzeptiert. Auch das Schwere. Das war 1903. Aus jener Zeit stammt dieser Brief.

    Wir schreiben das Jahr 2012 und wir haben eine neue Jugend.
    Was ist mit ihrem Mut? Haben unsere Jugendlichen überhaupt Mut? Haben sie Träume und den Mut, sie zu leben? Wissen sie um ihre Begabungen und suchen sie einen Weg, sie zu vervollkommnen und zu entfalten? Jeder Mensch hat Begabungen und Träume. Und mancher hat den Mut, sie zu leben. Die meisten aber haben mehr Angst als Mut. Und lassen sie zugrunde gehen, ihre Begabungen und Träume, bevor sie jemals leben durften.

    Alle acht Jahre befragen Kölner Forscher im Auftrag des Marktforschungsinstitutes Rheingold in psychologischen Interviews junge Menschen zwischen 18 und 24 Jahren zu ihren Lebenseinstellungen. Das Ergebnis der jüngsten Studie sieht so aus: Unsere Jugend ist ausgrenzend und anpassungswillig. Ich zitiere: „Das Fehlen eines klaren und richtungsweisenden politisch-gesellschaftlichen Zukunftsbildes verstärkt die Unsicherheit und die Zukunftsangst der jungen Generation. Sie weiß einfach nicht, wofür sie in dieser Welt eigentlich gebraucht wird. Immer mehr Jugendliche flüchten sich in diffuse Superstarphantasien. Vor allem die 16- oder 17jährigen träumen davon, dass in ihnen verborgene Talente schlummern, die irgendwann einmal von den Medien entdeckt werden.“

    Flucht also in die höchsten Höhen, bevor das nahe liegende überhaupt versucht wird. Damit es erst gar nicht versucht werden muss?
    Warum? Weil da die feste Überzeugung herrscht, es wird ja doch nichts aus meinem Traum.  Nein, der Traum vom Superstar wird sicher bei den meisten nichts, aber was ist mit den kleinen Träumen, all den kleinen Talenten? Daran wird gar nicht gedacht. Groß wird gedacht, und wenn das Große nicht erreicht wird, ist die Enttäuschung groß. „Noch nie waren die Jugendlichen so zaghaft, ziellos und unentschlossen im Hinblick auf eine mögliche Berufswahl“, so die Studie weiter. Und noch weiter: „Die meisten Jugendlichen warten erst einmal ab und halten die definitive Berufswahl sehr lange offen. Sie verlängern ihr Bleiberecht im Elternhaus. Sie jobben hier und da und hoffen, dass über ein Praktikum irgendwann die Begeisterung für ein Berufsfeld erwacht oder man zumindest einen ersten Einstieg findet.“ Eigeninitiative? Keine Spur! Denn sie wissen nicht, was sie wollen. Und weil sie nicht wissen, was sie wollen, versuchen sie erst gar nicht zu wollen. Größer als der Versuch etwas zu tun ist die Angst. Genauer – die Absturzangst. Und wer Angst hat abzustürzen, wird niemals fliegen.

    Man stelle sich einen kleinen Vogel vor, der längst flügge geworden ist und vor lauter Angst seine kleinen Flügel zu entfalten, das Nest nicht verlässt. Er wird verhungern, denn die Vogelmutter wird ihn nicht mehr füttern. Die meisten Eltern in unserem Lande aber füttern ihre Kinder weiter, auch wenn sie längst flügge geworden sind. Damit begehen sie einen Kardinalfehler. Denn wer ewig gefüttert wird, lernt nie, sich selbst zu versorgen. Und er bekommt immer mehr Angst, es nicht alleine zu schaffen. Klar, weil er es ja nicht gelernt hat.

    Angst lähmt. Und unsere Jugend ist gelähmt wie die meisten Erwachsenen. Sie ist haltlos, weil sie zu sehr gehalten wird, weil sie gepampert wird, auch wenn sie längst den Windeln entwachsen ist.

    Das tut nicht gut, wie die Studie und das Leben zeigen…..

    Dieser Link führt Sie Teil 2 „Angst lähmt? Habt Mut!“

    © Angelika Wende 2012

    (Gastautor: Angelika Wende freischaffende Künstlerin, Psychologische Beraterin und Mitgründerin der Räuberleiter (Verein zur Unterstützung von Jungen, die an einem schwierigen Punkt in ihrem Leben stehen.) / Bildbearbeitung: M. Weiss  / Infos und Kontakt: www.die-raeuberleiter.de & www.wende-praxis.dewww.rheingold-marktforschung.de/ )

  • Der Hans: Trau dich 2013 was

    2013 wird für mich ein Neuanfang. Nach über 10 Jahren als „bigFM Morgenhans“ in West- und Süddeutschland, verlasse ich mein warmes Nest und gehe neue Wege bei 104.6 RTL in Berlin.

    Warum tut man sich das an? Warum genießt man nicht weiter die Sicherheit der gewohnten Umgebung? – Nun, klar kannst du ein Leben lang jedes Jahr auf Mallorca Urlaub machen, weil du weißt wie schön es da ist. Aber nimmst du dir dadurch nicht die Chance, eine neue Insel zu entdecken, die im Nachhinein vielleicht viel geiler ist als Mallorca? Auch wenn die ersten zwei Tage im neuen Urlaubsziel vielleicht ungewohnt, schwierig oder sogar enttäuschend sind… der Urlaub wird immer erst am Ende der Reise bewertet!

    In dem Sinne, trau dich 2013 was! Such dir dein eigenes Ziel aus, weil du es willst und nicht weil irgendwer meint, das müsstest du jetzt machen!

    Schöne Reise, dein Hans Blomberg… und denk immer dran:

    Wer liebt dich ganz? Nur der Hans!

  • Bruder Paulus: Wendezeit für eine neue Richtungsentscheidung

    Bruder Paulus

    Weihnachten und das Neue Jahr:

    Wendezeit für eine neue Richtungsentscheidung.
    Wer als junger Mensch ein geglücktes Leben will, muss das immer wissen:

    Du kannst entscheiden. Du  musst entscheiden. Du bist frei, zu überprüfen.
    Du bist niemandes Knecht. Glück ist nicht käuflich.

    Ich wünsche Ihnen, dass Sie auf Ihr Herz hören können. Die Stille lieben.
    Das Gebet versuchen. Die falschen Götzen enttarnen. Die Energie nicht für die Fahrt in eine unbedachte Richtung verschwenden.

    Segen wünsche ich Ihnen. Ein neues Lebensgefühl. Besser: Ein neues Lebenswissen nach dem Fest.
    Sie sind geliebt. Sie sind gewollt. Sie sind ein Gedanke Gottes, der noch nie da war.

    Bringen Sie sich ein.
    Halten Sie sich nicht zurück.

    Lassen Sie sich etwas entgehen.
    Leben Sie.
    Jetzt.

    Im Dienst.
    In der Liebe.
    Verbunden mit der Welt.
    Aufbauend für die Menschheit.

    Mit freundlichen Grüßen
    Bruder Paulus

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    Franziskustreff- Liebfrauen hilft Obdachlosen – City-Seelsorge Frankfurt Liebfrauen

  • Mentees haben gute Vorsätze – auch für 2013

    Glück gehabt! Die Welt ist am 21. Dezember 2012 doch nicht untergegangen. Nun dürfen wir uns doch wieder Gedanken über die weitere Zukunft machen.
    Konkreter Vorsatz = Umsetzbarkeit.  So sonderbar manche Vorsätze auch sind, bei Menti und seinen Mitschülern könnte es tatsächlich klappen.

    Menti Neujahr Comic

    Ja, wirklich, wir machen es uns diesmal einfach, aber warum sollten Sie die Vorsätze aus den letzten Jahren nicht weiter beherzigen.

    Viel Spaß bei der Lektüre des Artikels von Alexandra Sokolowski aus dem vorletzten Jahr. Folgen Sie diesem  Link.

    (Autor: A. Sokolowski | Comic: A. Korkis | Quelle: Archiv)

  • Alle reden von Weihnachten und Wellness. Gibt’s da auch Jobs? – Karriereplanung mit Mentoring4u

    Kosmetiker/in und Wellnesshotel in den Alpen mit Plan B.     –   Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
    Falls Sie bei der Suche eines abwechselungsreichen Berufes sind,viele neue Leute kennenlernen und wo täglich etwas Neues geschieht, vielleicht ist Kosmetiker/in, der richtige Beruf für Sie. Neben einem gepflegten Äußern und Kreativität ist ebenso Freude im Umgang mit Menschen in diesem Beruf gefragt. In diesem Beruf haben Sie die Möglichkeit Ihre praktischen Erfahrungen beispielsweise in Wellnesshotels, Hautarztpraxen oder Clubanlagen zu machen.
    Mentine & Menti Comic, Bewertung

    Ein Praktikum zu absolvieren, hilft Ihnen ganz bestimmt weiter beim Herausfinden, ob der Beruf Kosmetiker/in wirklich Ihren Fähigkeiten und Interessen entspricht.

    Folgende Verbände können Ihnen sicherlich einen konkreten Ansprechpartner nennen, falls Sie bei der Suche nicht fündig werden:

    Auf den Messen wie PerfectLook Rostock und Hair & Style haben Sie die Gelegenheit sich weiter über diesen Beruf zu erkundigen.

    Ähnliche Berufe hier auf Mentoring4u.de:
    Hotelfachmann/frau
    Modeschneider/in
    Friseur/in

    Die perfekte Bewerbungsmappe
    Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TVFilm zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

    Tipps für die Bewerbung
    Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

    Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

    Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und PlanB
    Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

    Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Sie müssen nur wissen, wo Sie wirklich hin wollen. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich einen Betrieb in einer anderen Stadt aussuchen. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Denken Sie doch auch einmal darüber nach, ob ein Studium für Sie interessant ist.   Lesen Sie dazu auch unseren Artikel „Studieren ohne Abi“ .

    Ganz besonders gefragt werden Fachkräfte in strukturschwachen Gebieten. Am Anfang Ihrer Karriere sollten Sie ruhig in mehreren Unternehmen, z. B. Wellnesshotels gearbeitet haben. Der Beruf Kosmetikerin wird in Hotels nicht ausgebildet, aber Hotels, die etwas auf sich halten sind immer wieder auf der Suche nach gutem Fachpersonal. Manchmal reicht auch eine Saison, Sie entscheiden das. Vielleicht im Sommer in einem Hotel an der Küste und im Winter in den Bergen. Auf jeden Fall arbeitet jedes Unternehmen auf seine Art, da ist es nicht verwunderlich, wenn Sie auch andere Techniken kennen lernen. Aktiv bewegen, müssen Sie sich allerdings selbst. Seien Sie flexibel. Denken Sie immer daran, wenn Sie mit einem möglichen Arbeitgeber sprechen, müssen Sie interessant für ihn sein. Und Sie verkaufen an ihn Ihre Arbeitskraft und die muss hohen Ansprüchen gerecht werden. Ob Modell, Maske im Theater  oder Friseur um die Ecke Durchschnitt reicht nicht, um ein intersantes Gehalt zu beziehen. Über den Gartenzaun in die Ferne blicken ist die Devise. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

    Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
    Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen? Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

    Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen eine schöne Weihnachtszeit und viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

    Lexikon der Ausbildungsberufe:
    Sie beraten Kunden in Schönheits- und Gesundheitsfragen und nehmen sich Zeit für eine genaue Untersuchung des Hautbildes. Vor jeder Behandlung reinigen Kosmetiker/innen die Haut des Kunden und entscheiden über die Art der kosmetischen Maß-nahmen. Beispielsweise wenden sie ein Dampfbad oder ein Peeling an, entfernen Pickelund Mitesser, führen eine Gesichtsmassage durch, tragen eine beruhigende Maskeoder pflegende Packung auf.

    Störende Körperbehaarung entfernen sie mit Wachsstreibehandeln bzw. pflegen Kosmetiker/innen Haut und Nagelhaut, formen die Nägel undgestalten diese, z.B. mithilfe von künstlichen Nägeln oder Nagelschmuck. In derGanzkörperkosmetik wenden sie außerdem Güsse, Bäder mit speziellen Wirkstoffen, Ganzkörpermassagen oder Lymphdrainage an. Zum Abschluss einer Behandlung tragen Kosmetiker/innen typgerechtes Make-up auf. Mitunter bieten sie als Alternative zum Schminken Permanent-Make-up an, eine spezielle Tätowiertechnik, bei der sie Farbpigmente in die oberen Hautschichten einbringen und somit z.B. Augenbrauen oder Lippen langfristig konturieren oder färben. Daneben verkaufen sie kosmetische Produkte oder Parfümerieartikel an ihre Kunden.

    Sie arbeiten hauptsächlich in Kosmetikstudios. Darüber hinaus sind sie unter anderem in Wellnesshotels oder Clubanlagen beschäftigt. Parfümerien oder Drogeriemärkte eröffnen weitere Tätigkeitsfelder. Mitunter sind Kosmetiker/innen in Hautarztpraxen tätig.

    Kosmetiker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Die bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird in Industrie und Handel sowie im Handwerk angeboten und verfügt über Wahlqualifikationseinheiten. Daneben gibt es die Möglichkeit, im Rahmen einer landesrechtlich geregelten schulischen Ausbildung an Berufsfachschulen und Berufskollegs den Abschluss als Kosmetiker/in zu erwerben. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, im Rahmen einer Weiterbildung denAbschluss als Schönheitspfleger/in (Kosmetiker/in) zu erwerben und die entsprechende Prüfung vor einer Handwerkskammer abzulegen.

    (Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

    Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

    (Autoren: M. Weiss & Ayu Damayanti ( Praktikantin) |  Bild & Thumb: A. Damayanti  |  Quellen:www.permanentmakeup-verband.ch, www.cosmetic-professional.de,  www.bdk-kosmverb.de,  www.messe-und-stadthalle.de, www.messe-stuttgart.de,  Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )

  • Mission Musik bei der Bundeswehr? Militärmusikdienst


    (Bild: Wachbatallion beim Bundesministerium für Verteidigung)

    Bundeswehr als Arbeitgeber?
    Es gibt bei der Bundeswehr nicht nur Berufe, die mit der Waffe zu tun haben. Neben dem Truppendienst gibt es drei sogenannte militärische Fachdienste:

    • Geoinformationsdienst
    • Sanitätsdienst
    • Militärmusikdienst


    (Bild: Wehrbereichsmusikkorps 1 Neubrandenburg)

    Hier spielt die Musik
    Der Militärmusikdienst der Bundeswehr verfügt heute über vier Einheiten mit besonderer Aufgabenzuweisung:

    • Stabsmusikkorps der Bundeswehr (Berlin) – protokollarischer Ehrendienst
    • Musikkorps der Bundeswehr (Siegburg) – repräsentative Konzerttätigkeit und protokollarischer Ehrendienst in Westdeutschland
    • Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr (Hilden/Düsseldorf) –  zentrale Aus- und Weiterbildung der Angehörigen des Militärmusikdienstes
    • Big Band der Bundeswehr (Euskirchen) – Schwerpunkt Öffentlichkeitsarbeit und Nachwuchsgewinnung
    • 14 Musikkorps mit 4 Luftwaffen-, 2 Marine- und 8 Musikkorps des Heeres bzw. der Streitkräftebasis

    Die fachliche und (teilweise) truppendienstliche Leitung des Militärmusikdienstes obliegt dem Leiter Militärmusik und Leiter Zentrum Militärmusik der Bundeswehr in Bonn. Im Rahmen der derzeit laufenden Bundeswehrreform wird auch der Militärmusikdienst umorganisiert.

    Zwischen Tradition und Moderne
    Die Militärmusik ist Teil von Tradition und soldatischem Brauchtum innerhalb der Bundeswehr, indem sie mit ihren spezifischen Mitteln, wie in großer Blasorchesterbesetzung, verschiedensten Kammermusikensembles jeweils anlassbezogen immer für den guten Ton sorgt und Musik am Puls der Zeit präsentiert.

    Musik als integrativer und kultureller Auftrag
    Im Jahre 2007 erfolgte die erstmalige Verortung des Militärmusikdienstes innerhalb der Gesamtorganisation der Streitkräfte durch die sogenannte  Teilkonzeption Militärmusik, (TK MilMusBw) die Bedeutung, Grundlagen und Möglichkeiten von Musik – Militärmusik – als Macht eigener Größe für die Bundeswehr festschreibt und so die Basis für die Auftragserfüllung bildet.
    Der Militärmusikdienst versteht sich selbst als essentieller kultureller Beitrag für die Bundeswehr, da er emotional wirkungsvoll integrativ für die Truppe selbst, in die Öffentlichkeit und im Rahmen von Einsätzen auch international Wirkung entfaltet.

    Seine musikalisch vielfältige Präsenz korrespondiert dabei mit kultureller Kompetenz gerade auch über interkulturelle Grenzen hinweg und bietet so Möglichkeiten zum Dialog an, wenn Sprache dafür zu versagen droht.
    Militärmusiker waren und sind seit jeher „global player“, die mit klingender Symbolik die Streitkräfte repräsentieren und mit der ihnen eigenen künstlerischen Aktivität Zeremoniell und Konzert verbinden.

    Bundeswehrinterne Ausbildung zum Musiker
    Eine eigene Ausbildungs- und Verwendungsreihe innerhalb      der Bundeswehr ermöglicht interessierten und vorgebildeten   MusikerInnen eine anspruchsvolle und qualifizierte Möglichkeit   zur Professionalisierung ihres instrumentalen Könnens mittels eines Studiums, das in Zusammenarbeit zwischen dem Militärmusikdienst und der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf durch das Ausbildungsmusikkorps durchgeführt wird.

    (Bild: Orchestermusik beim Bund)


    Mal schnuppern?

    Für interessierte BewerberInnen bietet sowohl die Militärmusik selbst, als auch die Karriereplanung Bundeswehr vielfältige Möglichkeiten zur Information an. Der Militärmusikdienst der Bundeswehr veranstaltet jährlich einen eigenen Musikwettbewerb unter dem Motto „Bw-MUSIX“, der gerade für Jugendblasorchester die Möglichkeit bietet sich mit der Militärmusik auszutauschen und so erste Erfahrungen mit Musik in Uniform zu sammeln.

    Schon mal an ein Praktikum im Bereich Militärmusik gedacht?
    Dann gibt es hier viele Infos für Leute ab 16 Jahre. Fragen? Schreibt uns hier im Kommentar oder an redaktion@mentoring4u.de .

    (Autoren: Dr. M. Heidler, Major der Bundeswehr, Zentrum für Militärmusik, Bonn;
    C. Amrhein, Mentoring4u; Quellen: www.militaermusik.bundeswehr.de;
    www.berlintattoo.com
    ; Archiv www.mentoring4u.de)

  • Zukunft, Integration und Konflikt gibt einen Preis für zwei!

    Feierliche Übergabe durch Regina van Dinther, MdL des NRW Landtages, für die besten Artikel im Rahmen unseres Wettbewerbes „Junge Redaktion„.

    Preisträger: Andy Fechner und Regina van Dinther, CDU MdL NRW Landtag (Photo: J. Hess)

    Ausgewählt wurden Andy Fecher,  18 Jahre, Adolf Reichwein Gymnasium, Oberstufe  Heusenstamm für seinen Beitrag zum Thema Zukunft und Ayse Yildiz, Uni Marburg, Orientwissenschaften mit Ihrem Beitrag Integration und Konflikt. Übergeben wurde der Preis anlässlich des 2. Deutschen Mentorentages in Frankfurt/M von Regina van Dinther, CDU, Mitglied des NRW Landtages.

    Preisträgerin Ayse Yildiz mit Regina van Dinther, CDU MdL NRW Landtag (Photo: J.Hess)

    Der Preis „Junge Karriere“ wird gestiftet von unserem Partner, der Personalberatung ConActivity, er beinhaltet eine persönliche Potentialanalyse und die Suche nach einem geeigneten Mentor und Praktikum.

    (Autor: M.Weiss  /  Bilder und Bearbeitung: J. Hess)

  • Impressionen: Haben Musiker eine Chance in der Wirtschaft?

    Musikalisch und abgebrochener Schulabschluß. Wer hat da noch den Mut eine musikalische Karriere einzugehen. Über Stock und Stein und mit Hindernissen zum ausgezeichneten Berufsmusiker, Führungskraft und Autor mit der Bundeswehr.

    Dr. Manfred Heidler, Major der Bundeswehr (Photo: Y. Tutucu)

    In Führungspositionen Unternehmen beobachten, völlige Entspannung mit der Musik in der  Freizeit zu finden. Beruf und Talent unter einen Hut zu bringen.
    Dr. Andreas de Forestier erläutert, wie viel Spaß es bringt Musiker in Unternehmen zu integrieren.

    Diskussionsrunde: Major Heidler, Andreas de Forestier, Dr. Andreas de Forestier, Aufsichtsratsvorsitzender consultingpartner AG; Oskar Burmann, Klavier; Lisi Burmann, Sängerin; Ralf Schröter , Geschäftsführer Sound‘n Scripture (Photo: Y. Tutucu)

    Unterstützung von guten Künstlern steht fürRalf Schröter an erster Stelle. Dafür hat er Anfang des Jahres die Singer Songwriter Akademie gegründet.

    Ralf Schröter, Geschäftsführer Sound‘n Scripture und Gründer (Photo: Y.Tutucu)

    Lisi Burmann und Ihr Bruder sind  die ersten Stipendiaten der Singer Songwriter Akademie. Welche Möglichkeiten stehen den beiden nun offen? Lesen Sie hier mehr.

    Oskar Burmann (Photo: Y.Tutucu)

    Oskar steckt im Studium, seine Schwester Lisi möchte nächstes Jahr das Abi machen. Während einer Aufführung in einer evangelischen Kirche entdeckte Ralf Schröter diese beiden Talente.

    Lisi Burmann (Photo: Y.Tutucu)

    (Autor: M. Weiss  /  Bilder: Y. Tutucu  Bearbeitung M. Weiss)

  • Impressionen zur Diskussionsrunde Unternehmensnachfolge – Next Generation

    Unternehmensnachfolge in Unternehmen ist das Stichwort. Welche Chance haben Unternehmen und kann möglicherweise ein Verkauf Konflikte in Familienunternehmen unterbinden. Ein ganz typisches Mentorenthema, Unternehmensnachfolge Übergabe mit allen Risiken, Tücken und Chancen an den Nachfolger.

    Moderatorin Amelie Frisch, Kirsten Baus Institut für Familienstrategie
    Joachim Weiss, Beirat der BEGO Bremer Goldschlägerei Wilhelm Herbst GmbH & Co KG, Amelie Frisch, Institut für Familienstrategien und Dr. Leo Uhen, Senior Advisor der Lampe Corporate Finance GmbH (v.l.n.r.) Photo J. Hess

    Tradition von Familienunternehmen ist eines aber manchmal ist ein Verkauf besser. Nicht immer können Erben Unternehmen auch weiterführen. Für diesen Fall sind Profis gefragt.

    Amelie Frisch und Dr. Leo Uhen (Photo: J. Hess)

    Ganz wichtig ist, dass sich die Generationen verstehen. Klare Leitlinien regeln die Zusammenarbeit zwischen den Generationen. Ein Beirat, zusammengesetzt aus Fachleuten und mindestens einem Familienmitglied, kann die Nachfolger sozusagen als Mentoren begleiten.

    Joachim Weiss und Amelie Frisch im Gespräch (Photo: J. Hess)

    (Bilder: J. Hess  Bildbearbeitung: M. Weiss)

  • Ausbildung und Mentoring im internationalen Kontext

    Willi Lemke, Sonderberater der Vereinten Nationen und AR-Vorsitzender von Werder Bremen stellte sich anlässlich des 2. Deutschen Mentorentages in Frankfurt/M. den Fragen zu Ausbildung und Mentoring im internationalen Kontext.

    Willi Lemke, Sonderberater für Sport im Dienst von Entwicklung und Frieden für den Generalsekretär der Vereinten Nationen im Gespräch mit Alexander Frank, TÜV Hessen, Geschäftsfeldleiter: Live Service (Bild: Y.Tutucu)

    Diskussionsrunde mit Willi Lemke im Plenum

    Willi Lemke; Moderator Joachim Jörg; Volker Stein, Stadt Frankfurt am Main, Dezernat Infrastruktur; Matthias Alexander, Frankfurter Allgemeine Zeitung FAZ; (Photo: Y.Tutucu)
    Willi Lemke mit Moderator Joachim Jörg und Initiator Martin Weiss (Bild: Y.Tutucu)

    (Autor: M. Weiss  /  Bilderbearbeitung: Y. Tutucu, M.Weiss, Archiv ConActivity  / Veranstaltung: 2. Deutscher Mentorentag)