mentoring4u

Kategorie: Karriere

  • 2. Deutscher Mentorentag: Sportlerkarriere und was dann?

    Der  2. Deutscher Mentorentag wurde eröffnet von Jürgen Jeske, Herausgeber der FAZ i. R.

     Im Gespräch: Jörg Ulrich Hahn Dt. Sporthilfe mit Martin Weiss und Jürgen Jeske

    Anlässlich des 2 Deutscher Mentorentag am 18. und 19. Oktober 2012 trafen sich prominente Sportler und Funktionäre, um zu diesem Themenkonvolut Stellung zu nehmen.  Hier einige Impressionen:

    Jörg Ulrich Hahn, Dt. Sporthilfe; Dr. Michael Gross, Schwimmolympiasieger; Joachim Jörg, Moderator; Michaela Engelmeier-Heite, SPD Bundesvorstand; Peter Frese, Präsident Dt. Judobund; Andreas Tölzer, Olympische Bronzemedaille London 2012 (v.l.n.r.) (Photo: Julia Hess)
    Dr. Michael Gross, Schwimmolympiasieger im Gespräch mir Joachim Jörg (Photo: Julia Hess)
    Joachim Jörg und Michaela Engelmeier-Heite SPD Bundesvorstand (Photo: Julia Hess)
    Jörg-Ulrich Hahn, Kommunikationsdirektor Deutsche Sporthilfe; Dr. Michael Groß, Schwimm-Olympiasieger (Photo: Julia Hess)

    (Bilder: Julia Hess  / Bildbearbeitung: M. Weiss)

  • Monthly Challenge 2012/13 for Students

    During the school year 2012/13 Mentoring4u – the vocational education initiative of ConActivity KG – sets up a monthly competition „Junge Redaktion“

    Students from all types of schools grades 9 to 13 as well as students from Universities who enjoy writing, telling stories or writing poetry are invited to join. The topic is determined by you. Surely the topic will be about the future, jobs and opportunities – all topics concerning you and the world today.


    Publication
    the text is written by you and we will publish it immediately on www.mentoring4u.de .
    Please do write a text no one will forget!

    Attention
    your text will reach a good review on the website if you send your article in as soon as possible. We will publish it immediately on www.mentoring4u.de .

    Young Writers will win!
    The price is a combination of stars and the judgment of the jury (40:60). The author receiving the most stars on his/her article published on www.mentoring4u.de has a good chance to win, but be reminded of the jury.

    What can you win?
    Our partners, the HR consulting ConActivity will assign the monthly winner with a potential analysis “ Young Career „. We will analyse the winners and find out the profession fitting them the best. At the same tome we will be looking for a mentor and a suitable internship.

    Your Text and the Text Language
    the file should have the length of about one half to one page DIN A4 (4,500 characters). You can write in German, English, French, Turkish, and Spanish or in any other language and send it to:

    redaktion@mentoring4u.de

    Photos
    with good pictures you will have a good chance. The photos should show you and not the faces of others. The images can be either painted or photographed.

    Finally,
    during the following months, your new article must arrive always until the 15th. The voting will run until the last day of the month.

    (Project: Y. Tutucu, intern | Imaging & Thumb: C. Amrhein)

  • Mentoring4u No. 7! Geburtstagsfeier mit Personalstrategien, Hidden Potentials, Menti & Mentine, Preisverleihung, Magazin und noch mehr….

    Die Ausgabe „7“ von Mentoring4u liegt  vor. Im Oktober 2005 begannen wir den ersten Martinstags-Chat für Schüler und Studenten vorzubereiten. Vor „7“ Jahren haben wir die diese erste Chat-Mentorenveranstaltung durchgeführt. Was daraus geworden ist lesen Sie in unserer Zeitung und hier.  Wenn Sie die Zeitung „in echt“ in der Hand halten, haben wir 700 Artikel veröffentlicht. 7: Es gibt es noch mehr Zufälle.

    Denkanstoß Artikel

    Der 2. Deutsche Mentorentag steht diesmal unter dem Motto Personalstrategien mit „Hidden Potentials“.  Finden z. B. Leistungssportler und angehende Pianisten leicht einen Arbeitsplatz? Wissen sie eigentlich, dass sie gesucht werden?  „7“ Referenten sitzen im ersten Panel zum Thema „Disziplin, Kampfgeist, beruflicher Erfolg“. In „7“ verschiedenen Panels werden bestehende unternehmerische Herausforderungen beleuchtet und ungenutzte Lösungsansätze zukunftsorientiert diskutiert. Versteht sich Ihr Unternehmen als „Organismus“? Sind Ihre Mitarbeiter bereits die Botschafter Ihres Unternehmens und „the face to the customer“ an allen Touchpoints? Sind Sie gewappnet für steigende Kundenanforderungen und für den „Kampf um die besten Talente?“

    Wir feiern Geburtstag – aber nicht alleine. Sie feiern sozusagen mit. Die Auflage beträgt diesmal 7.777. Seit 2005 haben wir tausenden von Schülern und Studenten Live mit hunderten von Mentoren aus der Wirtschaft Berufe näher gebracht.

    Im September’12 haben wir den Artikelwettbewerb „Junge Redaktion“ gestartet. Ich hör’s schon… noch ein Wettbewerb, der die Lehrer davon abhält Schüler und Studenten zu unterrichten. Dann auch noch monatlich. Wer soll das in der Schule oder Universität  begleiten? Vielleicht reizt ja der Preis, den wir monatlich aussetzen? Der Preis hat einen Namen „Junge Karriere“, eine Potentialanalyse der ConActivity KG für den Gewinner  zusätzlich suchen wir einen Mentor und einen Praktikumsplatz zielgerichtet für den Gewinner/in. Weitere Informationen dazu finden Sie auf www.mentoring4u.de unter 2B Mentor Akademie oder www.conactivity.de Portfolio / HR Management & Strategie. Der erste Gewinner/in bekommt heute am 18. Oktober’12 anlässlich des 2. Deutschen Mentorentages seinen Preis überreicht.

    Ein Thema beschäftigt mich seit dem Start der Mentoreninitiative ganz besonders. „Ohne Abi zum Studium“.

    Müssen junge Erwachsene unbedingt studieren? Müssen sich Eltern unbedingt krumm legen, damit Ihre Kinder es mal besser haben als sie? Wäre es nicht besser für unsere Gesellschaft, wenn mehr junge Menschen im Handwerk arbeiten wenn sie doch in der Schule versagen oder nicht gut genug durchkommen?  Hat nicht ein ausgebildeter junger Schreiner mit Meisterbrief die tolle Chance mit 24 Jahren vielleicht Architektur zu studieren. Wer ist dann wohl besser der junge Student, der mit 17 Jahren nach G8 oder G9 Schuljahren ins Studium geht. Wer steht vor überfüllten Lehrveranstaltungen an deutschen Universitäten, wenn er dann tatsächlich einen Studienplatz bekommen hat?  Wer versteht von Statik mehr? Wer muss als ungelernte Fachkraft in den Semesterferien jobben oder billige Praktika absolvieren. Wer zahlt wohl mehr in die Rentenkasse ein?

    Hoffentlich hat ein junger erfolgreicher Handwerksmeister/in überhaupt noch Lust auf ein Studium? Verlässliche Zahlen dazu gibt es nicht.

    Lasen Sie uns gemeinsam versuchen Eltern zu erreichen

    (Autor: Martin Weiss  /  Bilder & Bearbeitung : Dilan Balci / Menti & Mentine: Albert Korkis /  Quellen: froodmat & Martin Weiss)

  • Nach Vollbremsung neue Karriere gestartet! Ein Porträt: Ashley Hicklin

    Fußball und Musik – für viele junge Briten sind das Lebensinhalte, die eng miteinander verbunden sind. Das war bei Ashley Hicklin nicht anders, jedoch mit einem gravierenden Unterschied: Er musste sich als Teenager zwischen Ball und Gitarre entscheiden. Mit 16 galt er als großes Talent und war auf dem Sprung zum Profifußballer, hatte aber auch gleichzeitig angefangen, eigene Songs zu schreiben.

    Ashley Hicklin
    Ashley Hicklin


    Damals lebte Hicklin noch in Scarborough, einem verschlafenen Ort an der Nordostküste Englands. Seine Eltern hatten einen Pub und jeden Sonntag traten dort Nachwuchstalente bei Open Mic Sessions auf – und Ashley mittendrin. Zuerst coverte er Songs von Oasis, Travis oder Crowded House, später kamen die ersten eigenen Lieder hinzu. Das Gitarrespielen brachte ihm ein Mädchen bei, welches bei den Eltern hinter der Bar arbeitete „und in das ich ein kleines bisschen verliebt war“, gibt er offen zu.

    Fußball oder Musik- Ashley entscheidet sich für die Musik und Leeds, um am dortigen College Of Music Klassik zu studieren. Hicklin spielt Schlagzeug, Klavier und Gitarre, schreibt Arrangements für Orchester und widmet sich dem Gesang. „Aber Klassik und ich, das passte nicht so richtig zueinander“, erzählt er. Ashley fühlt sich dem Pop mehr zugehörig und beschließt, nach London zu gehen.

    Mit der britischen Metropole wird er auch nicht so richtig warm: „Zu verrückt, zu schnell, zu unfreundlich.“ Ein Gutes hat die Stadt dann aber doch: Der Hamburger Musikverleger Peter Ende entdeckt ihn dort, verpflichtet den jungen Engländer mit den dunklen Augen als Komponisten und Texter für seinen Verlag und nimmt ihn mit nach Hamburg.

    Ab dann geht alles sehr schnell.  Hicklin versteht sich auf die Kunst, gefühlvolle Songs zu schreiben, die Geschichten erzählen. Der erste, der davon profitiert ist der Belgier Tom Dice, der 2010 sein Land beim Eurovision Song Contest mit dem Lied „Me And My Guitar“ vertritt. Andere Nachwuchssänger und –sängerinnen folgen aus aller Welt.

    Doch Ashleys Talent soll nicht nur anderen vorbehalten bleiben und der erste eigene Plattenvertrag lässt nicht lange auf sich warten. Ferryhouse nimmt Hicklin unter seine Fittiche und stellt ihm einen erfahrenen Produzenten an die Seite, der sein Debüt „Parrysland“ aufnimmt .

    Ashley Hicklin spielt beim Hamburger Reeperbahn Festival und geht mit Bands wie Ich + Ich und Sunrise Avenue als Support auf Tournee. Nicht selten sind es über 20.000 Zuschauer. Der große Durchbruch scheint nur eine Frage der Zeit zu sein. Doch er kommt nicht.

    Vollbremsung
    Ashley geht auf die Straße. Keine Hotels und andere Annehmlichkeiten eines umworbenen Jungstars mehr. Mit einem Rucksack bepackt und seinen akustischen Instrumenten in der Hand reist er durch 30 deutsche Städte und spielt in Fußgängerzonen – angewiesen auf das Wohlwollen von Freunden und Fans, bei denen er übernachtet oder die Geld in den Hut werfen: „Du musst es schaffen, dass die Leute, die zum Einkaufen oder zur Arbeit, gehen stehenbleiben und dir zuhören.“

    Die Straßentour hatte einen reinigenden Effekt. Hicklin fasst neuen Mut, „denn auf der Straße zeigt sich, ob du wirklich jemanden erreichen kannst.“ Das anschließende Schreiben neuer Songs fühlt sich wieder leicht an und macht Spaß. Der Erfolgsdruck, dem er sich bei der Produktion des Debütalbums ausgesetzt sah, scheint wie weggefegt.

    In den folgenden Monaten nimmt er in Stockholm zusammen mit dem Musiker und Produzenten Peter Kvint sein zweites Album mit dem Titel „Kissing The Queen“ auf. Kvint arbeitete in der Vergangenheit u.a. für Britney Spears, Die Happy, Natasha Bedingfield und Heather Nova. „Wir haben einig der Songs zusammen geschrieben und arrangiert“, erzählt Ashley Hicklin. „Es ging alles mit einer unglaublichen Leichtigkeit“.

    Während die Aufnahmen des Debüts fast eineinhalb Jahre gedauert hatten, ist „Kissing The Queen“ nach knapp drei Monaten im Kasten.

    Hicklin hat dafür Popsongs mit großen Refrains geschrieben, manchmal hymnisch wie in „Little Echo“ oder sanft wie in „City Lights“.

    „Kissing The Queen“ enthält auch eine ganze Reihe an Liebesliedern. Über den Wolken zu schweben und sich im totalen Glück zu verlieren wie in „Top Of The World“ mit der Zeile „no love police can bring us down“.„Die Songs sind in einer Zeit geschrieben worden, in der ich sehr glücklich war. Das ist in jedem Lied zu spüren. Es sind emotionale Momentaufnahmen“, sagt der 26 jährige Künstler.

    Hicklins neue positive Haltung spürt der Hörer musikalisch in „Better With You“ am meisten, obwohl es im Song ums Alleinsein geht.  „Als Musiker ist man oft allein. Im Hotelzimmer, im Zug und in fremden Städten. Es geht um das Gefühl, dass es in diesen Momenten schön wäre, Gesellschaft zu haben.“

    Fußball interessiert Ashley natürlich immer noch. Aber er hat seine Entscheidung, Profimusiker zu werden, niemals bereut. „Alles dreht sich in meinem Leben um Musik. Das ist ein Luxus, den ich genieße.“

    (Autor: Arne Gosh, Ferryhouse  /  Bildbearbeitung: D. Balci  /  Bilder: Archiv Sound’n Scripture GmbH)

  • Auslobung lll. Staffel: Studenten und Schülerwettbewerb „Junge Redaktion“ plus soziale Netzwerke

    Mentoring4u – die Bildungsinitiative der ConActivity KG – lobt für das Semester/Schuljahr 2013 monatlich den Preis „Junge Redaktion“ aus. Neu ist, dass wir großen Wert darauf legen, wie Sie soziale Netzwerke einbeziehen.

    Teilnehmer
    Mitmachen können Studenten aller Fachrichtungen und Schüler aller Schulformen der Jahrgangsstufen 9 bis 13.

    Thema?
    Das Thema können Sie selbst bestimmen. Klar geht es um die Zukunft, Berufe und Chancen – was Sie und die Welt heute bewegt.

    Veröffentlichung
    Sie schreiben den Text, wir veröffentlichen ihn sofort auf www.mentoring4u.de.

    ACHTUNG!
    Eine gute Bewertung auf der Website erreichen Sie, wenn der Artikel so schnell wie möglich bei uns vorliegt und wir ihn unmittelbar auf die Website www.mentoring4u.de stellen.

    Bewertung
    Der Preis ist eine Kombination aus den Sternchen und der Jurybeurteilung (40:60). Die Autorin/der Autor des Textes, der auf www.mentoring4u.de die meisten Sternchen bekommt, hat auch eine gute Chance zu gewinnen, muss aber auch durch die Jury kommen. Aufmerksamkeit bring Potential, nutzen Sie dafür Social Media Kanäle (z. B. Verlinkung Ihres Artikels über Facebook, Twitter usw.). Zusätzlich zu den Lesern, die „Sternchen“ verteilen, bewertet die Jury den Artikel und Ihr Gespür für den Umgang mit sozialen Netzwerken.

    Was können Sie gewinnen
    Der monatliche Sieger bekommt von unserem Partner, der  Personalberatung ConActivity, eine Potenzialanalyse „Junge Karriere“. Wir analysieren den Gewinner und finden heraus, welche Berufe auf ihn/sie am Besten passen. Außerdem suchen wir für den jeweiligen Gewinner/in einen geeigneten Praktikumsplatz, wenn möglich einen Mentor und geben einen Einblick in die bevorzugte Branche

    Einsendeschluss immer am 15ten des Monates. Der Sieger wird am Monatsende bekannt gegeben.

    Ihr Text und die Textsprache
    Die Texte, die Sie einreichen, sollten eine Länge von ca. einer halben bis einer Seite DIN A4 haben (4.500 Zeichen inklusive Freizeichen). Ihren Text können Sie auf Deutsch, Englisch, Türkisch, Spanisch oder in einer anderen Sprache schreiben (deutsche Übersetzung/ Zusammenfassung wäre nicht schlecht) und an redaktion@mentoring4u.de einreichen.

    Bilder, Video & Tonformate
    Ganz besonders gut kommen Artikel mit Bildern, Video und Tonformaten an. Die sollten aber von Ihnen sein, mit Ihrem Beitrag zu tun haben und bitte keine Gesichter fremder Personen zeigen. Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf.  Bilder bitte  in den Formaten 105×105 und 570×300 Pixel, Tonformat bitte mp3 und Video VLC Mediaplayer.

    Gewinner:
    Die Verleihung des Preises aus der ersten Staffel fand am 18.10.2012 anlässlich des 2. Deutschen Mentorentages in der „Villa Bonn“  in Frankfurt/M. statt. Den Artikel der Gewinnerin, Ayse Yildiz, Uni Marburg, Orientwissenschaften finden Sie hier . Die Gewinnerin der Staffel ll. heißt Valeria Wildner. Hier finden Sie Ihren Artkel „2571„.

    (Projektleitung: Y. Tutucu, Praktikant | Bild: Gerd Altmann/Open Clip Art Library  / pixelio.de | Bildbearbeitung & Thumb: Dilan Balci)

  • Wettbewerbsbeitrag 09/12 Junge Redaktion: “Integration und Konflikt”

    Das Thema Integration von Menschen mit Migrationshintergrund stellt mittlerweile ein stark überstrapaziertes Thema dar. Dieser Artikel möchte eine kaum diskutierte Frage thematisieren, nämlich ob die Verweigerung von Integration schlichtes rational-ökonomisches Verhalten der Einwanderer darstellt.

    Integration setzt auch einen Prozess der Interaktion mit der Aufnahmegesellschaft voraus. Das heißt, Freundschaften mit Deutschen eingehen, sich näher kommen und sich austauschen. Damit ist aber auch eine Änderung von Wertevorstellungen und Verhaltensformen des Menschen mit Migrationshintergrund verbunden. Das bedeutet Sozialisation.

    Bei einer Sozialisation werden Traditionen der Herkunftsgesellschaft hinterfragt. Das kann zu einem Konflikt mit der Herkunftsgesellschaft führen. In extremen Fällen sogar zur Ausgrenzung aus der Familie. Für Menschen mit Migrationshintergrund hat Familie einen besonders hohen Stellenwert, weil die ersten Generationen von Migranten im Aufnahmeland kaum über Kontakte verfügten und die Familie einer der wenigen Stützen für sie darstellte. Der Konflikt führt zu einem Ausfall von Netzwerken, welche finanzielle und emotionale Ressourcen bieten. Ressourcen, welche die Aufnahmegesellschaft den Migranten nicht ersetzen kann. Um so prekärer das Leben, desto größer die Abhängigkeit von der Familie. Armut und Arbeitslosigkeit ist bei Migranten besonders groß und deshalb auch die Abhängigkeit, was dazu führt, dass die soziale Kontrolle in der Familie hingenommen wird.

    Selbst weniger prekäre Situationen und weniger Abhängigkeit können Grund für den Erhalt von Werten und Verhaltensformen der Herkunftsgesellschaft sprechen. Auch ein erfolgreicher Geschäftsmann wird mit dem entsprechenden Habitus mehr Vertrauen in seinen Kreisen haben.

    Vielleicht würden wir mit dieser Herangehensweise das verzerrte Bild von „integrationsunfähigen /-unwilligen Türken oder Arabern“ aufheben können.

    Menschen mit Migrationshintergrund benötigen mehr Anreize sich zu integrieren. Dies schließt mit ein, dass die Diskriminierung von Deutschen türkischer Herkunft, die häufig bei gleicher Qualifikation aufgrund ihres Namens wesentlich schlechtere Chancen auf eine Stelle haben als einheimische Bewerber, beendet wird. Nur dann, so die These dieses Artikels wird die Abwägung zwischen der Aufnahmegesellschaft und den Ressourcen der eigenen Community künftig häufiger zugunsten ersterer ausgehen, Integrationsverweigerung also zurückgehen

    Schließlich möchte ich noch erwähnen, dass das Thema Integration nicht nur im Interesse der Migranten und Migrantinnen liegt. Angesichts der Tatsache, dass jedes dritte Kind einen Migrationshintergrund hat und der Mangel an Fachkräften, den wir jetzt schon haben und der in einigen Jahren dramatisch werden wird, ist das Thema Integration für dieses Land und seine Wirtschaft eine überlebenswichtige Angelegenheit. Arbeitgeber sollten verstehen, dass wenn sie Bewerber aufgrund ihres Migrationshintergrundes benachteiligen, auch sich selber damit schaden.

    (Autorin: Ayse Yildiz, Uni Marburg, Orientwissenschaften)

  • Wettbewerbsbeitrag 09/12 Junge Redaktion: „Zukunft“

    Zukunft

    Zukunft betrifft alle Menschen auf dieser Erde. Sie ist das Gegenstück zu Vergangenheit.
    Jedoch kann man Dinge die in der Vergangenheit geschehen sind nicht mehr ändern. Seine Zukunft dagegen ist nicht vorhersehbar.

    Manche Menschen freuen sich auf sie, da sie ein Ereignis geplant haben wie z. B. einen Urlaub oder einen besonderen Event. Es gibt jedoch auch Personen, welche die Gedanken an die Zukunft quälen, weil sie beispielsweise eine Krankheit haben und wissen, dass sie nicht mehr lange zu leben haben oder weil sie keine Aussicht auf eine Ausbildung oder einen Beruf haben.

    Da wir auf Grund verschiedener Einflüsse der Umwelt unsere eigene Zukunft nie genau planen können, sind Zukunftspläne ohne jegliche Garantie. Wir können nicht wissen, nur theoretisch planen, wie sich unsere Zukunft gestalten wird. Von da her sollten wir damit beginnen die Gegenwart zu schätzen und das hier und jetzt zu genießen.

    (Andy Fecher,  18 Jahre, Adolf Reichwein Gymnasium, Oberstufe  Heusenstamm)

  • Erfahrungsbericht: Architekt mit PlanB

    „Während meines Studiums habe ich schon geplant und gebaut. Da war auch ein Pferdestall und ein Wochenendhaus dabei. Nach meinem Studium folgten Projekte in New York, Jerusalem, Helsinki und Venedig. Mein Rat: Man muss es nur wollen, traut Euch!“

    Mentoring4u: Servus Herr Hiegel, ich finde Ihren Werdergang sehr interessant. Können Sie uns das detaillierter erzählen? Wie hat das angefangen, dass Sie Ihren Berufswunsch Architekt verwirklicht haben?

    Herr Hiegel: Nun ja, in meinem Heimatdorf konnte nicht jeder an einem Gymnasium das Abitur machen. Aber ich wollte das und ich wollte Architekt werden! So habe ich verschiedene Praktika auf der Baustelle, das Abitur in der nächsten grossen Stadt und  die Ausbildung zum Architekten gewählt. Die Berufsausbildung, auch mit Stationen in mehreren Ländern war gut für meine Persönlichkeitsentwicklung.

    Mentoring4u: Ich habe gehört, Sie beherrschen Englisch, sprechen ein wenig Französich und ein paar Worte Hebräisch. Haben Sie sich die Sprachen selbst beigebracht?

    Herr Hiegel: Es hat damit angefangen, dass ich mich während meiner Schulzeit für Fremdsprachen interessierte: Am liebsten wäre ich noch mehr gereist als ich es in den europäischen Staaten schon tat. Doch diese war mir aus zeitlichen Gründen leider nicht möglich. Als ich vor der Entscheidung stand, zwischen meinem bereits begonnenen technischem Architekturstudium in Karlsruhe und einem mehr konzeptionellem Architekturstudium in London zu wählen, entschied ich mich, an der „Architectural Association School of Architecture“ in London zu studieren und gleich im ersten Semester haben mich Professoren eingeladen, an einer von ihnen gestalteten Auststellung in London teilzunehmen.

    Mentoring4u: Was haben Sie nach Ihrem Studium gemacht?

    Herr Hiegel: Nachdem ich mein Studium in Karlsruhe und London erfolgreich mit zwei Diplomen in der Hand absolviert hatte, arbeitete ich für ein paar Jahre in verschiedenen Architekturbüros und Universitäten in London, Karlsruhe, Berlin, Düsseldorf, Frankurt und New York. In Karlsruhe, Frankfurt, Kassel und London unterrichtete ich im Fach Architekturtheorie und Entwerfen und brachte den Studierenden im Fach Architektur und Stadtplanung die Regeln des Handwerks bei.  In über 120 Projekten, gebaute, gedachte, geplante, durfte ich mein Fachwissen einbringen und meine Arbeiten wurden und werden in einem kleinen Bereich der internationalen Fachwelt zwischen New York und Jerusalem, Helsinki und Venedig diskutiert, ich selbst kann ab und zu über Architektur schreiben und mit einem Team zusammen Veranstaltungen zu Stadtplanung, Architektur und Kunst durchführen.

    Mentoring4u: Ahja, das ist ja toll! Was ist heute mit dem Planen, Bauen und Schreiben? Wann haben Sie den Traum, als Architekt tätig zu sein, in die Tat umgesetzt?

    Herr Hiegel: Schon während des Studiums habe ich geplant und gebaut. Ein Wochenendhaus bei Kaiserslautern, eine Pferdestall in der Pfalz, ein Einfamilienhaus bei Stuttgart. Auch direkt nach meinem Studium hatte ich verschiedene kleinere und grössere Aufträge und so ist es geblieben, ich konnte immer meinen Traum leben. In sehr unterschiedlichen Dimensionen; Niederlagen und Erfolge halten sich in etwa die Waage. Lediglich die Beschäftigung mit der Theorie ist stärker geworden; so konnte ich mich letztlich bei Planungsarbeiten für ein grösseres Haus im Norden Israels, bei einem anderen Projekt in der Nähe von St. Tropez und einem kleinen Umbau in Karlsruhe mit spannenden neuen Theorie-Aspekten zur Sprache der Architektur auseinandersetzen. Das ist spannend und das ist gut so.

    Berufe und Artikel auf mentoring4u, die in Verbindung mit Architektur für Euch relevant sein können: Spezieltiefbau , Lichtkulturfestival Luminale, , Maler- Lakiererhandwerk, Maurer/in,   Künstlerporträt Corinna Rosteck,  Denkmaltechnischer Assistent/in,  Bauzeichner/in .

    (Das Gespräch führte die Mentoring4u Redaktion mit Hans Robert Hiegel, Architekt in Karlsruhe /  Bild und Bildbearbeitung:  Hans Robert Hiegel, D.Balci)

  • Junge Redaktion – Schreib Deinen eigenen Artikel! – Schreibwettbewerb 2012/13

    Mentoring4u – die Bildungsinitiative der ConActivity KG – lobt für das Schuljahr 2012/13 monatlich den Preis „Junge Redaktion“ aus.

    Teilnehmer
    Mitmachen können Schüler aller Schulformen der Jahrgangsstufen 9 bis 13 und Studenten, die gerne schreiben, Geschichten erzählen oder Gedichte verfassen.

    Thema?
    Das kannst Du selbst bestimmen. Klar geht es um die Zukunft, Berufe und Chancen – was Dich und die Welt heute bewegt.

    Veröffentlichung
    Du schreibst den Text, wir veröffentlichen ihn sofort auf www.mentoring4u.de.
    Schreib uns einen Text, den keiner vergessen wird!

    ACHTUNG!
    Eine gute Bewertung auf der Website erreichst Du, wenn der Artikel so schnell wie möglich bei uns vorliegt und wir ihn unmittelbar auf die Website www.mentoring4u.de stellen.

    Jungredakteure gewinnen!
    Der Preis ist eine Kombination aus den Sternchen und der Jurybeurteilung (40:60). Die Autorin/der Autor des Textes, der auf www.mentoring4u.de die meisten Sternchen bekommt, hat auch eine gute Chance zu gewinnen, muss aber auch durch die Jury kommen.

    Was gibt es zu gewinnen?
    Der monatliche Sieger bekommt von uns eine Potenzialanalyse „Junge Karriere“. Wir analysieren den Gewinner und finden heraus, welche Berufe auf ihn/sie am Besten passen. Außerdem suchen wir für den jeweiligen Gewinner/in einen Mentor/in bzw. versuchen einen Betrieb in Deutschland zu finden,  der unserem Gewinner/in ein zielgerichtetes Praktikum bietet.

    Dein Text und die Textsprache
    Die Texte, die Du einreichen möchtest, sollten eine Länge von ca. einer halben bis einer Seite DIN A4 haben (4.500 Zeichen inklusive Freizeichen). Deinen Text kannst Du auf Deutsch, Englisch, Türkisch, Spanisch oder in einer anderen Sprache schreiben (deutsche Übersetzung/ Zusammenfassung wäre nicht schlecht) und an redaktion@mentoring4u.de einreichen.

    Bilder, Video & Tonformate
    Ganz besonders gut kommen Artikel mit Bildern, Video und Tonformaten an. Die sollten aber von Dir sein, mit Deinem Beitrag zu tun haben und bitte keine Gesichter fremder Personen zeigen. Lass Deiner Phantasie freien Lauf.  Bilder bitte  in den Formaten 105×105 und 570×300 Pixel, Tonformat bitte mp3 und Video VLC Mediaplayer.

    Verleihung des Preises aus der ersten Staffel ist am 18.10.2012 anlässlich des 2. Deutschen Mentorentages in der „Villa Bonn“  in Frankfurt/M.

    Zum guten Schluss
    In den folgenden Monaten sollten neue Artikel immer bis zum letzten Montag des Monats bei uns eintreffen. Das Voting läuft dann jeweils bis zum 2ten Freitag des Folgemonats.

    (Projektleitung: Y. Tutucu, Praktikant | Bild: Gerd Altmann/Open Clip Art Library  / pixelio.de | Bildbearbeitung & Thumb: Dilan Balci)

  • Erfahrungsbericht: Bachelor of Arts Social Sciences (Sozialwissenschaften) Mein Rat: Vergessen Sie das Praktikum nicht!

    Der Bachelor of Arts (BA) Social Sciences ist ein gemeinsamer Studiengang der Fächer Soziologie und Politikwissenschaft am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften.

    Gegenstand ist die Analyse von Gesellschaft, ihren Teilbereichen, deren Strukturen, Bedingungen und Entwicklungen sowie deren Wechselwirkungen mit den Handlungen einzelner Akteure. Leitfragen sind u.a.:

    • Wie und wodurch entstehen gesellschaftliche/politische Strukturen?
    • Wie verändern sie sich?
    • Wie wirken sie auf Akteure ein und wie wirken Akteure auf Strukturen ein?

    Während die Soziologie diese Leitfragen auf die Gesamtgesellschaft und einzelne Teilbereiche wie bspw. Familie, Geschlecht oder Arbeitsorganisationen bezieht, untersucht die Politikwissenschaft diese im Hinblick auf die politische Ordnung von Gesellschaften im Allgemeinen sowie in einzelnen Politikfeldern wie Innen-, Außen- oder Wirtschaftspolitik.

    Merkmal des Studiengangs ist die Verschränkung der beiden sozialwissenschaftlichen Fachdisziplinen.

    Neben dem politikwissenschaftlich-soziologischen Fachstudienbereich gehören ein Methodenteil und ein Praxisteil zu den Kernelementen des Studiengangs.

    Rückblickend hat mir das Studium sehr viel Spaß gemacht und meine Kenntnisse in vielen Bereichen erweitert. Insbesondere hat mir gefallen, dass ich im fünften Semester meines Studiums ein Austauschmodul in einem angrenzenden Studienfach absolvieren konnte. Ich habe die Möglichkeit genutzt und mich für BWL entschieden.

    Auch hier habe ich Grundkenntnisse erwerben können. Während des Studiums konnte ich in die Soziologie, die Politik als auch in die Statistik hereinschauen. Genau die Mischung aus allen Disziplinen macht für mich den Studiengang interessant. Die Berufsperspektiven sind dadurch sehr breit aufgestellt, es ist jedoch zu empfehlen während des Studiums in ein möglichen Bereich mit einem Praktikum hereinzuschauen, um nach dem Studienabschluss nicht in den vielen Berufsmöglichkeiten unter zu gehen, da mit dem sehr allgemeinen Studium eine Spezialisierung notwendig ist!

    (Autorin: Johanna Lipp | Bild: Gerd Altmann / pixelio.de | Bildgestaltung: Dilan Balci)