Was haben wir über die Jahre Comics gelesen. Asterix und Obelix durften wir mit Erlaubnis der Eltern lesen. Alles weitere meistens unter der Hand ausgeliehen im Dunkeln mit der Taschenlampe gelesen, am nächsten Tag zurückgegeben. Lieber aber gekauft und auf dem Speicher oder hinter den Taschenbüchern gehortet manchmal auch getauscht. Dann sind wir von zu Hause ausgezogen und vergessen haben wir die Hefte.
Heritage Auctions
Jahre später gehe ich über den Flohmarkt und sehe sie wieder. Haben unsere Comic-Freunde doch immer wieder neue Leser gefunden. Noch viel später räumen wir im Hause unserer Eltern auf und finden unsere alten Comics wieder. Andere haben das auch getan und wir waren ganz erstaunt, dass es dafür Märkte gibt: nicht nur Flohmärkte sondern z. B. Auktionen wie Heritage Auctions! Der abgebildete Spider Man Comic #1 kostete 1963 mal ganze 12 US Cent das heutige Gebot (3.2.2013) lag bei US$ 2.200.
Kleine Nebenrechnung. Hätten wir damals das Geld mit 7 % angelegt würde sich das Kapital einschliesslich Zinseszins alle 7 Jahre verdoppeln. 1963 bis heute sind 50 Jahre. Das Ergebnis wäre US$ 15,36. Die US-Kaufkraft von 1963 lassen wir mal außer acht, da wir in Europa leben. Der Spaß, sammeln und vergessen, war es wert, die Lektüre hat sich bezahlt gemacht.
Ähnlich erging es bestimmt auch dem Heinzelmann Radio von 1943. Was für ein Glück, dass heute eines davon noch im Deutschen Museum zu besichtigen ist. Eine der aktuellen Ausstellungen setzt sich beispielsweise mit beweglichen Buchstaben und ihren Auswirkungen auseinander. Einen Besuch des Deutschen Museums in Bonn können wir nur empfehlen!
Heinzelmann Radio (Deutsches Museum)
Fazit: Sammeln lohnt!
Sie haben auch Sammelerfahrungen? Wie sieht es beispielsweise mit Briefmarken aus. Schreiben Sie Ihre Erfahrungen an redaktion@mentoring4u.de
Worum geht es in diesem Buch? Der Autor, Günther Rüther, zeichnet in dieser Studie das spannungsreiche, von vielfältigen Missverständnissen und falschen Erwartungen bestimmte Verhältnis von Literatur und Politik bzw. von Geist und Macht in Deutschland nach. Es geht darin ebenso um eine Überhöhung des Kulturellen wie um eine Diffamierung des Politischen. Beides führte dazu, dass sich Geist und Macht häufig wie feindliche Botschafter in Zeiten des Kalten Krieges gegenüber standen.
Die Literatur wurde der Politik häufig dort zum Verhängnis, wo sie ihr die Unterstützung versagte. Sie konnte ihr aber auch zum Verhängnis werden, indem sie eine Menschen verachtende Politik wie in der Zeit des Nationalsozialismus oder des SED-Sozialismus begünstigte. In der Ära Adenauer zogen sich viele westdeutsche Schriftsteller in den Elfenbeinturm machtgeschützter Innerlichkeit zurück und wetterten von dort gegen die Westintegration und den Wiederaufbau. Erst mit der Wiedervereinigung Deutschlands gelang es, das Verhältnis von Literatur und Politik in unserem Land zu normalisieren. Helmut Kohl leistete dazu insbesondere in seiner Kanzlerschaft einen wesentlichen Beitrag, obwohl er von den Intellektuellen häufig angefeindet wurde.
Vorwort
. . . Dieses Buch analysiert in drei Teilen das Verhältnis der Schriftsteller zur Politik in Deutschland seit dem Beginn des Ersten Weltkrieges bis zur Gegenwart. Am Beispiel von Thomas Mann wird seine Sicht auf das Wilhelminische Reich und den Ersten Weltkrieg, die Gefährdung der Weimarer Republik und die beiden deutschen Staaten im Goethejahr 1949 dargelegt. Daran schließen sich im zwei- ten Kapitel nach einem grundsätzlichen Beitrag zum Schreiben in der Diktatur Portraits von Schriftstellern an, die versuchen, deren Probleme und Haltungen in der Diktatur exemplarisch zu veranschaulichen. Im umfangreichen dritten Teil geht es um das schwierige, meistens spannungsgeladene Verhältnis der Schriftsteller zur Politik im geteilten Deutschland bis über die Wiedervereinigung hinaus in die jüngste Gegenwart hinein. . . . Der Titel „Literatur und Politik. Ein deutsches Verhängnis?“.
Dieses Buch ist gerade im Wallstein Verlag erschienen und zum Preis von € 24,90 in den Buchhandlungen erhältlich.
(Eine Neuerscheinung der Konrad Adenauer Stiftung)
Prof. Hans Helmut Schetter; Vizepräsident Wirtschaftsrat Deutschland: „Nur eine leistungsfähige Wirtschaft mit einer starken, wettbewerbsfähigen Arbeitnehmerschaft und nicht das Verteilen von Wohltaten garantiert einen leistungsfähigen Sozialstaat und einen starken Wirtschaftsstandort. Unternehmerischer Erfolg werde durch Management und Arbeitnehmerschaft gemeinsam getragen.“
(v.l.n.r. George Wyrwoll; Sodexo, Razvan Vlasceanu Geschäftsführer Sodexo, Dr. Helmut Müller; Oberbürgermeister der Stadt Wiesbaden, Jürgen Menzel; Tengelmann Auditing Services, Prof. Hans Helmut Schetter; Vizepräsident Wirtschaftsrat Deutschland)
Schetter beschrieb zum Thema „Erfolgreiche Personalführung durch Mitarbeitermotivation und –beteiligung“ weitere politische Handlungsfelder, die jetzt gemeinsam mit der Wirtschaft vorangetrieben werden müssten, auch um drohende Risse zwischen Management und Mitarbeitern zu schliessen.
Bildungspolitik?
Der Weg beginne mit der Bildungspolitik. Aufgabe der Unternehmer sei es, durch Engagement in den Schulen Interesse für die Arbeitswelt und erfolgreiches Unternehmertum zu wecken. Der Wirtschaftsrat plädiere für ein begabungsgerechtes, gegliedertes Schulsystem mit sinnvoller Durchlässigkeit, für eine Stärkung der naturwissenschaftlichen und technischen Fächer („sie sind der Rohstoff unseres Landes“) und für ein Festhalten an der dualen Ausbildung, „dem international anerkannten deutschen Erfolgsmodell“. Weiterhin sei eine gezielte Förderung unverzichtbar, um einen Schulabschluss und damit den Anschluss an den Arbeitsmarkt zu ermöglichen, auch unter Verbesserung der Integration.
Wettbewerbsfaktor?
Ein weiteres, wichtiges Ziel des Wirtschaftsrates sei die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. „Eine moderne Firmenkultur, die zu familiärem Engagement von Männern und Frauen steht“, wird zum Wettbewerbsfaktor. Dazu zählten ebenfalls verstärkte Betreuungsangebote der Arbeitgeber und flexible Arbeitszeitmodelle bei gleichzeitiger Flexibilität der Arbeitnehmer. Schetter sprach sich für Wertzeitkonten aus, die in Zeiten hoher Auslastung des Betriebes angespart werden könnten, um sie später für Auszeiten, früheren Eintritt in den Ruhestand oder zur zusätzlichen Altersversorgung heranzuziehen.
Lohnuntergrenzen? Zum Thema tarifliche Lohnuntergrenzen sagte Schetter, die wachsende Tendenz, Beschäftigte unterhalb von Branchen- bzw. Firmentarifverträgen zu bezahlen, sei nicht tolerierbar. Tarifpartner müssten ihrer Verantwortung gerecht werden und Lohnuntergrenzen in den Tarifverträgen regeln. „Es ist unbegreiflich, dass Gewerkschaften auf diese Möglichkeit verzichten oder die Regelung an den Gesetzgeber übertragen wollen“, so Schetter. „Dort, wo ,weiße Flecken’ in der Tariflandschaft sind, soll eine durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer paritätisch besetzte Tarifkommission eine allgemein verbindliche Lohnuntergrenze auf den Weg bringen“. Lohnfestlegungen durch den Gesetzgeber seien abzulehnen, da sie zum „Auktionsgegenstand eines jeden Wahlkampfes werden und damit massiv Arbeitsplätze gefährden.“
Variable Vergütung? Weiterhin sprach sich der Wirtschaftsratsvize für variable Vergütungsbestandteile aus, die sich am Ertrag orientieren, „Unternehmerischer Erfolg und Vergütung müssen im Kontext stehen“.
67. Lebensjahr? Zur Altersgrenze sagte Schetter, eine Anhebung des Renteneintrittsalters über das 67. Lebensjahr hinaus „kann kein Tabu sein.“ Wegweisend sei der Vorschlag des Sachverständigenrates, den Rentenbeginn an die Lebenserwartung der Deutschen zu koppeln. In diesem Zusammenhang plädierte er für betriebliche Programme, die die Arbeitsleistung am Ende des Berufslebens und den Eintritt in die Rente flexibel gestalten lassen. Ebenso sprach sich Schetter für unbürokratisch handhabbare Hinzuverdienstmöglichkeiten für Rentner aus. Davon hätten beide Seiten etwas: Arbeitnehmer könnten ihre Rente aufbessern, Arbeitgeber hätten leichten Zugriff auf personelle Ressourcen für Vertretung und Abdeckung von Spitzenbedarf. „Wir brauchen nicht nur Einarbeitungsprogramme, sondern auch Ausarbeitungsprogramme.“
Eigentum? Als einen wichtigen Baustein der privaten Altersvorsorge bezeichnete Schetter Wohneigentum. Auch hier forderte er unbürokratische Finanzierungsmodelle an der Schwelle des Generationenübergangs.
Vorbilder? An die Unternehmerschaft („Botschafter der Sozialen Marktwirtschaft“) appellierte Schetter, „Wirtschaft ist kein Selbstzweck, sondern hat den Menschen zu dienen. Unternehmerisches Handeln muss sich an den Werten unserer Gesellschaft messen lassen.“ Führungskräfte müssen in Betrieb und Gesellschaft als „Vorbild und Leistungsträger wahrgenommen und anerkannt zu werden“. Die Wirtschaft braucht Gesichter und muss dazu ihr mediales Vakuum verlassen.
Wiesbadens Oberbürgermeister Dr. Helmut Müller hielt ein engagiertes Plädoyer für die Soziale Marktwirtschaft. „Vertrauen, Zuverlässigkeit und Stabilität –seit einiger Zeit entwickeln sich Wirtschaft und Gesellschaft gefährlich auseinander – müssen wieder zusammengeführt werden“. Dies habe vor allem auch im Sinne künftiger Generationen oberste Priorität.
(Autor: U. Jung / Vortrag: Erfolgreiche Personalführung durch Mitarbeitermotivation und –beteiligung am 28. Januar 2013 in Wiesbaden / Quelle: Wirtschaftsrat)
Heute startet für 60 versetzungsgefährdete Schülerinnen und Schüler in Schierke das erste Lerncamp. Die Siebent- und Achtklässler werden die gesamten Winterferien bis zum 10. Februar im Oberharz verbringen, um hier neu motiviert zu werden und Spaß am Lernen zu entdecken.
In erster Linie richtet sich das „Camp+ – Durchstarten zum Schulerfolg“ an diejenigen Schüler, die Unterstützung beim Sprung in die nächste Klasse brauchen. Die Arbeit in kleineren Gruppen und andere Lernmethoden sollen ihnen mit dabei helfen, versäumten Schulstoff in Deutsch, Mathe und Englisch nachzuholen.
„Wir wollen mit den Lerncamps ein weiteres Instrument gegen Schulversagen an den Start bringen. Dabei geht es darum, den Schülerinnen und Schülern neue Lernwege aufzuzeigen und so die Motivation für den Schullalltag zu wecken, um das Schuljahr erfolgreich zu meistern„, so Kultusminister Stephan Dorgerloh. Verantwortlich für die Organisation ist die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS), die das Programm in den Schuljahren 2012/13 und 2013/14 inhaltlich umsetzen wird.
Dr. Heike Kahl, Geschäftsführerin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung: „Die Arbeit in konkreten Projekten soll den Schülerinnen und Schülern die Freude am Lernen zurückgeben. In Natur- oder Sprachprojekten müssen die Jugendlichen rechnen, schreiben und Englisch sprechen. Aus unseren Camps in anderen Bundesländern wissen wir, dass sie fachlich gestärkt an ihre Schulen zurückkehren.“ So werden die Camps der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung bereits seit einigen Jahren erfolgreich in Sachsen und Hessen angeboten.
Gefördert werden sie in Sachsen-Anhalt durch Mittel des Europäischen Sozialfonds und des Kultusministeriums. Dass Netzwerke und Kooperationen der Schulen mit der freien Jugendhilfe auch bei den Lerncamps eine wichtige Stellung einnehmen werden, zeigt die enge Anbindung an das Landes- und ESF-Programm „Schulerfolg sichern!“.
Heute in unseren Fundstellen, Praktikanten in Rhein-Main-Taunus überprüfen Ihre Praktikumsberichte und nehmen an Wettbewerb teil.
Achte und neunte Klassen können sich für „I am MINT“, mit Azubi Mentoren zum MINT Beruf, anmelden.
Arbeitskreis SchuleWirtschaft RheinMainTaunus
Praktikanten in Rhein-Main-Taunus überprüfen Ihre Praktikumsberichte und melden sich umgehend für den Wettbewerb des ArbeitskreisSCHULEWIRTSCHAFT Rhein-Main-Taunus an „Bester Praktikumsbericht der allgemeinbildenden Schulen für das Schuljahr 2012/2013“. Anmeldeformulare finden Sie hier. die Flyer zum Wettbewerb liegen hier.
MINT nicht nur für Tüftler,
MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Lernt Unternehmen in Eurer Region gemeinsam mit den dortigen Auszubildenden kennen. Allein Hessen rechnet damit, dass 2014 über 65.000 Fachkräfte fehlen. Meine Güte, was habt Ihr für eine Auswahl. Wer spricht eigentlich davon, dass es keine interessanten Jobs für euch gibt. Trotzdem gilt es die Zeit nicht zu verplempern, sondern sich rechtzeitig interessante Berufsbilder „live“ anzusehen und dann zuschnappen.
Weitere Artikel zum Thema MINT findet Ihr auf Mentoring4u z. B. hier: Komm, mach MINT WoMen mit Power und wie Mädchen sich in typischen „Männerberufen“ üben
Berlin (ots) – Vom riesigen Allgäuer Emmentaler Laib mit einem Gewicht von stolzen 80kg bis zum kleinen aber feinen Weinkäse, der 62,5g wiegt, ist am Stand der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft jede Größe zu finden. Voller Stolz zeigt die Bayerische Milchkönigin Julia Wegmann (2.v.l.) mit den Teilnehmern des Herrschinger Grundkurses anhand eines Käseturms die bayerische Käsevielfalt in der Bayernhalle auf der Grünen Woche in Berlin.
Auf Mentoring4u finden Sie folgenden Ausbildungsberuf dazu: Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden: Fachkraft für Lebensmitteltechnik mit Plan B.
(Text: Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft und Mentoring4u / Bild: Milchland Bayern)
Berlin (ots) – Auf der Showbühne der Grünen Woche in Halle 3.2. zeigt Konditormeister Heiko Bennstein, von der Akademie der Konditoren Innung Berlin, wie auch zu Hause aus einfachem Zucker filigrane Zuckerkunst entstehen kann. Mehr Informationen und Rezepte unter: www.mit-zucker.de .
Konditor/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO).
Weitere Artikel zum Konditor finden Sie auf mentoring4u.de, wenn Sie den Begriff eingeben oder noch viel schneller, wenn Sie diesem Link einfach zum Artikel „Konditor/in …. oder mal ganz was süsses?“ folgen.
Das sage ich euch nur, weil ich weiß, dass zuvor Menschen die Welt bewohnt haben und wer weiß was in der Zukunft sein wird. Auf jeden Fall heute sind wir alle Roboter.
Alle gleich, alle grau, alle gegeneinander.
Das Einzige, das wir machen (und ich auch bis zum letzten Jahr), ist produzieren und verbrauchen. Kaufen und wegschmeißen. Niemand hat Gefühle, außer Hass. Man hat keine Zeit um froh zu sein, keine Zeit eine Familie zu haben. Man ist einsam.
Es war der 15. September 2570. Es regnete und plötzlich sah ich ein Mädchen, die einer alten Frau helfen wollte. Sie fragte die alte Frau, ob sie unter ihrem Regenschirm laufen wolle, da sie keinen hatte. Die alte Frau schrie: „Lass mich!“ und lief böse weiter. Die anderen Roboter, die auch da standen, schauten das Mädchen ebenfalls böse an und liefen weiter. Plötzlich kamen aus den Augen des Mädchens Tränen. Ich hatte nie so etwas gesehen, aber sie schien traurig zu sein.
In diesem Augenblick ist mit mir etwas passiert. Etwas in meinem Inneren hat mich dazu getrieben, etwas ganz Verbotenes zu tun. Ich redete sie an:
„Hallo, es tut mir leid, was ihnen passiert ist, aber sie sollten nicht traurig sein“.
Sie war überrascht und lächelte: „Sie haben keine Schuld, trotzdem Danke. Wer sind sie?“
„Ich heiße C884, aber ich finde den Name Giosué viel schöner. Er ist ganz alt, das habe ich
einmal in einem Buch gelesen…“.
„Hallo Giosué, dann leben sie seit mehr als zwanzig Jahren, damals konnte man noch Bücher lesen.“
So fingen wir an zu reden und sie erzählte viel über sich: sie hieß D108, aber sie liebte den Namen Helena, sie mochte nicht viel in unserer Gesellschaft. Ihr Geheimnis war, dass sie alles, was verboten war, trotzdem machte und dass sie viel, das es in unserer Kindheit gegeben hatte, behalten hat. Sie hatte noch ein Buch und sie schrieb Gedichte, sie hörte Klassische Musik und sie hatte einen Traum: „Ich möchte in einer anderen Welt oder in einer anderen Zeit leben. Ich möchte frei sein und alles sagen können, was ich denke, alle sollten das können! Ich möchte den Leute helfen und glücklich sein!“.Während sie das sagte, leuchteten ihre Augen und das schwöre ich: ich hatte nie so etwas Schönes gesehen. Leider musste sie gehen, aber ich wollte sie wiedersehen, deshalb machten wir ein Treffen für den nächsten Tag aus.
Am nächsten Tag kam sie aber nicht. Und an den Tagen danach auch nicht. Ich sah sie nie wieder.
Aber diese Begegnung hat mich verändert.
Ich ging nicht mehr arbeiten und fing ich an, um mich herum mehr zu schauen, und nicht alles für Recht hinzunehmen. Ich fing an zu träumen. Ich suchte jemand oder etwas, das wirklich für mich wichtig sein könnte. Ich suchte einen Grund zu leben. Ich fing an, in der Welt herumzugehen, ich wollte mit den Leute reden, um ihnen die Augen auf zu machen, wie Helena meine aufgemacht hatte. Aber alle hatten Angst vor mir und hörten mir nicht zu. Auch meine Bekannten, zuerst lachten sie mich aus, dann entfernten sie sich, dann bekam ich Strafen und Drohungen von der Polizei und von der Regierung.
Ich war zu einer Gefahr für die Gesellschaft geworden und entweder hörte ich auf oder mit mir würde etwas Schlimmeres passieren.
Ich ging weiter.
Aber heute rief mich die Polizei an und ich habe schon alles verstanden. Ich habe mich erinnert, dass Helena vor unserem Treffen noch zur Polizei gehen musste (ich dachte damals, sie hätte etwas verloren) und ich hatte sie nie wieder gesehen.
Ich werde heute sterben. Wie Helena und alle Helden, die anders sein wollten.
Deshalb schreibe ich diesen Brief und grabe ihn in meinen Garten ein, mit der Hoffnung, dass irgendwann jemand ihn findet.
Ich klage meine Gesellschaft an, in der man nicht frei leben und denken kann. Eine Gesellschaft, in der die Leute Unmenschen sind, ohne Gefühle, die nicht akzeptieren, wenn jemand anders ist.
Wenn du anders bist, wenn du protestierst, wirst du von der Polizei umgebracht. Und das nennen sie Frieden und Freiheit. Ich nenne das leise und versteckte Diktatur, Kontrolle, Vortäuschung.
Meine Aufforderung ist die Ablehnung einer solchen Gesellschaft, wenn nicht einer anfängt sich zu ändern, wird alles so bleiben und das könnt ihr nicht erlauben.
Sie werden viel Mut und Willenskraft brauchen, aber nur so werden sie wirklich leben.
Ich habe die besten zehn Monate meines Leben verbraucht und das wünsche ich jedem Nachkommen.
Ich trage jetzt die Folgen meiner Endscheidung ohne Bedauern.
Vielleicht werde ich in dem nächsten Leben Helena treffen. Das ist mein Haupttraum.
Viel Glück und leben sie wohl.
Giosué
Valeria Wildner
Die Autorin ist Austauschschülerin aus Italien und für ein halbes Jahr in Deutschland in einer 10.Klasse eines Gymnasiums: „Ich war und bin immer noch von Deutschland und seinen Bewohnern, seiner Sprache angezogen„.
Redaktion Mentoring4u:
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Erst musste der zentral gelegene Flughafen Tempelhof geschlossen werden, Berliner Taxiunternehmen meldeten sich in Brandenburg an, kleine Fluggesellschaften gaben ein lukratives Businessjetgeschäft für die große neue Welt in Schönefeld auf. Der Großflughafen Schönefeld sollte ja bald schon fertig gebaut sein. Na ja, man plant und baut dort erst seit fast 20 Jahren. Nun stellt sich Berlin-Tegel wahrscheinlich auf eine Erweiterung und Neugeschäft ein.
Da kann es schon mal kleine Verzögerungen und Preisunterschiede geben. Hoffen wir mal, dass die Politik bei den wahrscheinlich wieder erhöhten Preisen die Umsatzsteuer nicht vergessen hat…wie in Hamburg geschehen. Siehe auch unseren Artikel zur Elbphilharmonie. In Berlin passiert das schon mal. Nun kommt allerdings Brandenburg dazu. Das scheint das ganze nicht zu vereinfachen.
Jetzt ist es wieder einmal die Brandschutzanlage, die ja gerne für Verspätungen herhalten muss. Na wir wünschen auf jeden Fall viel Erfolg mit der Stromversorgung der Brandschutzanlage. Ein Beruf, über den wir schon berichteten, der jetzt etwas verspätet in Schönefeld wahrscheinlich erst richtig ernst genommen wird: Fachkraft für Schutz und Sicherheit.
Wir haben gehört, dass es geplante Shops in Schönefeld gibt, die noch nicht einmal über eigenen Strom verfügen und eigens mitgebrachte Generatoren bewachen lassen müssen. Können wir uns nicht vorstellen. Ist bestimmt eine Finte.
Ein immenser Imageschaden für die Bundesrepublik Deutschland. Und die Reputation leidet. Nicht genug, dass das zu Lasten der Arbeitnehmer der Region geht, nein auch international wird ein gutes Renomé verspielt. Große Aufregung, als vor den olympischen Spielen in Athen bekannt wurde, welche strukturellen Probleme vorlagen. Investoren aus aller Welt halten den Atem an und Investitionen in Berlin und der Umgebung zurück. So leicht kann man teure Wirtschaftsförderung verspielen!
Ein Schelm, der denkt die Stadt Schilda läge bei Berlin.
Wenn es nicht so traurig wäre, würden wir meinen, die Flughafenbaumeister nehmen keine Rücksicht auf eventuelle Jobs rund um den Flughafen. Wir möchten an dieser Stelle an einige Berufe rund um das Fluggeschäft erinnern. Bis es denn endlich soweit ist, können Sie ganz in Ruhe – an anderen Flughäfen – in die Lehre gehen. Vielleicht haben Sie nach Abschluss Ihrer Ausbildung, eine gute Chance in Schönefeld den richtigen und gut bezahlten Job zu finden.
Technische Berufe bieten sich schon jetzt an. So können Sie vor Ort lernen, was man alles falsch machen kann. Getreu dem Wahlspruch „learning by doing“ . Die Hauptstadt und das Umland bieten eine interessante Freizeitgestaltung und gute Wohnmöglichkeiten. Große und feste feiert man außerdem am Brandenburger Tor.
„Genau mein Ding!“ – Kathy Weber (32) wird neue Moderatorin des kabel eins-Wissensmagazins „Abenteuer Leben – täglich neu entdecken“
Kathy Weber
Kathy Weber übernimmt ab 7. Januar 2013 die Moderation des werktäglichen Wissensmagazins bei kabel eins. Die Wahl-Berlinerin stand bereits als Vertretung für Kim Heinzelmann für das „K1 Magazin“ vor der Kamera, 2012 moderierte sie abwechselnd mit Christian Mürau das zweistündige Wissensmagazin „Abenteuer Leben“ am Sonntagabend. Kathy Weber: „Wissen für den Alltag, Serviceinformationen, die wirklich nützlich sind, und immer wieder was zum Schmunzeln – diese Mischung ist genau mein Ding! Deswegen freue ich mich auch sehr, künftig regelmäßig als Moderatorin von ‚Abenteuer Leben – täglich neu entdecken‘ vor der Kamera zu stehen.“
Außerdem wird die 32-Jährige weiterhin als Reporterin mit ihrer Rubrik „Stein des Anstoßes“ in der Sendung „K1 Magazin“ (donnerstags, 22:15 Uhr) unterwegs sein. Für ihr Engagement gegen Bürokratie-Wahnsinn und Steuerverschwendungs-Irrsinn wurde sie 2012 mit dem Journalistenpreis des Bundes der Steuerzahler Nordrhein-Westfalen e.V. ausgezeichnet.
„Abenteuer Leben – täglich neu entdecken“ bietet montags bis freitags um 17.50 Uhr Wissen, Service und Information mit Aha-Effekt und erreichte 2012 Bestwerte von bis zu 8,9 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Unterhaltsam, lebensnah und verständlich taucht „Abenteuer Leben – täglich Wissen“ ein in die verschiedensten Phänomene des Alltags und stillt den Wissensdurst der kabel eins-Zuschauer.
(Autorin: Barbara Stefaner /ProSiebenSat1.com / Bildredaktion: Merve Aina Zinke ProSiebenSat1.com)