Welche Chancen haben Frauen in typischen Männerberufen, wie bilden sich Netzwerke und welche Unterstützung geben Firmen ihren Mitarbeiterinnen.
Die Diskussion führt Regina van Dinther, MdL NRW (Photo: Y. Tutucu)
Im Gespräch: Rose Lipkau, Lufthansa AG, Leiterin Retention & Relationsship erläutert die Lage in der Lufthansa AG und Dr. Gudrun Leithmann, Europäische Investitions Bank , Leiterin Procurement schildert Ihren Berufsaufstieg in der Männerwelt (Photo: Y. Tutucu)
Sylvie Faverot-Spengler stellt ihre Arbeit als Frauenbeauftragte des Deutsches Elektronen Synchrotron DESY vor (Photo: Y. Tutucu)
(Autor: M. Weiss / Bilder: Y.Tutucu / Bildbearbeitung. M. Weiss)
Unternehmensnachfolge in Unternehmen ist das Stichwort. Welche Chance haben Unternehmen und kann möglicherweise ein Verkauf Konflikte in Familienunternehmen unterbinden. Ein ganz typisches Mentorenthema, Unternehmensnachfolge Übergabe mit allen Risiken, Tücken und Chancen an den Nachfolger.
Moderatorin Amelie Frisch, Kirsten Baus Institut für FamilienstrategieJoachim Weiss, Beirat der BEGO Bremer Goldschlägerei Wilhelm Herbst GmbH & Co KG, Amelie Frisch, Institut für Familienstrategien und Dr. Leo Uhen, Senior Advisor der Lampe Corporate Finance GmbH (v.l.n.r.) Photo J. Hess
Tradition von Familienunternehmen ist eines aber manchmal ist ein Verkauf besser. Nicht immer können Erben Unternehmen auch weiterführen. Für diesen Fall sind Profis gefragt.
Amelie Frisch und Dr. Leo Uhen (Photo: J. Hess)
Ganz wichtig ist, dass sich die Generationen verstehen. Klare Leitlinien regeln die Zusammenarbeit zwischen den Generationen. Ein Beirat, zusammengesetzt aus Fachleuten und mindestens einem Familienmitglied, kann die Nachfolger sozusagen als Mentoren begleiten.
Joachim Weiss und Amelie Frisch im Gespräch (Photo: J. Hess)
Welche Chancen haben Unternehmen in der Peripherie, um Fachkräfte an sich zu binden. Was unternehmen Großstädte bei Zu- und Abwanderung?
Volker Stein, Stadt Frankfurt am Main, Dezernat Infrastruktur; Moderator Matthias Alexander, Frankfurter Allgemeine Zeitung FAZ; Tobias Zimmer, Geschäftsführer EMNIS GmbH; Regina van Dinther, MdL NRW (v.l.n.r. / Photo: Y.Tutucu)Volker Stein, Stadt Frankfurt am Main, Dezernat InfrastrukturTobias Zimmer im Gespräch mit Regina van Dinther (Photo: Y.Tutucu)
Martin Weiss, Geschäftsführender Gesellschafter der ConActivity KG eröffnet den Kongress (Photo: Julia Hess)Sylvie Faverot-Spengler, Deutsches Elektronen Synchrotron DESY (Photo: Y. Tutucu)Tobias Zimmer, Geschäftsführer Emnis GmbH (Photo: Y. Tutucu)Dr. Leo Uhen Senior Advisor der Lampe Corporate Finance GmbH (Photo: Y. Tutucu)Willi Lemke, Sonderberater des UN-Generalsekretärs für Sport und Alexander Frank, Geschäftsfeldleiter, TÜV Technische Überwachung Hessen GmbH (Photo: Y. Tutucu)Lisi und Oskar Burmann (Photo: Y. Tutucu)Amelie Frisch im Gespräch mit Major Heidler (Photo: Julia Hess)Ralf Schröter, Geschäftsführer Sound‘n Scripture Ralf Schröter (Photo: Y. Tutucu)Joachim Weiß, Beirat der BEGO Bremer Goldschlägerei Wilhelm Herbst GmbH & Co KG (Photo Y.Tutucu)Rose Lipkau, Lufthansa AG, Leiterin Retention & Relationsship (Photo: Y. Tutucu)
Dr. Manfred Heidler, Major der Bundeswehr (Photo: Y. Tutucu)
Dr. Gudrun Leithmann, Europäische Investitions Bank , Leiterin Procurement (Photo: Y. Tutucu)Dr. Andreas de Forestier, Aufsichtsratsvorsitzender consultingpartner AG (Photo: Y. Tutucu)Willi Lemke, Sonderberater für Sport im Dienst von Entwicklung und Frieden für den Generalsekretär der Vereinten Nationen (Photo: Y. Tutucu)Das Sound'n Scripture Team (Photo: Y. Tutucu)Martina Pohl und Martin Weiss (Photo: Y.Tutucu)
(Bilder: Julia Hess & Yunnus Tutucu / Bilderbearbeitung: M. Weiss)
Willi Lemke, Sonderberater der Vereinten Nationen und AR-Vorsitzender von Werder Bremen stellte sich anlässlich des 2. Deutschen Mentorentages in Frankfurt/M. den Fragen zu Ausbildung und Mentoring im internationalen Kontext.
Willi Lemke, Sonderberater für Sport im Dienst von Entwicklung und Frieden für den Generalsekretär der Vereinten Nationen im Gespräch mit Alexander Frank, TÜV Hessen, Geschäftsfeldleiter: Live Service (Bild: Y.Tutucu)
Diskussionsrunde mit Willi Lemke im Plenum
Willi Lemke; Moderator Joachim Jörg; Volker Stein, Stadt Frankfurt am Main, Dezernat Infrastruktur; Matthias Alexander, Frankfurter Allgemeine Zeitung FAZ; (Photo: Y.Tutucu)Willi Lemke mit Moderator Joachim Jörg und Initiator Martin Weiss (Bild: Y.Tutucu)
(Autor: M. Weiss / Bilderbearbeitung: Y. Tutucu, M.Weiss, Archiv ConActivity / Veranstaltung: 2. Deutscher Mentorentag)
Der 2. Deutscher Mentorentag wurde eröffnet von Jürgen Jeske, Herausgeber der FAZ i. R.
Im Gespräch: Jörg Ulrich Hahn Dt. Sporthilfe mit Martin Weiss und Jürgen Jeske
Anlässlich des 2 Deutscher Mentorentag am 18. und 19. Oktober 2012 trafen sich prominente Sportler und Funktionäre, um zu diesem Themenkonvolut Stellung zu nehmen. Hier einige Impressionen:
Jörg Ulrich Hahn, Dt. Sporthilfe; Dr. Michael Gross, Schwimmolympiasieger; Joachim Jörg, Moderator; Michaela Engelmeier-Heite, SPD Bundesvorstand; Peter Frese, Präsident Dt. Judobund; Andreas Tölzer, Olympische Bronzemedaille London 2012 (v.l.n.r.) (Photo: Julia Hess)Dr. Michael Gross, Schwimmolympiasieger im Gespräch mir Joachim Jörg (Photo: Julia Hess)Joachim Jörg und Michaela Engelmeier-Heite SPD Bundesvorstand (Photo: Julia Hess)Jörg-Ulrich Hahn, Kommunikationsdirektor Deutsche Sporthilfe; Dr. Michael Groß, Schwimm-Olympiasieger (Photo: Julia Hess)
Anfangs begannen Sie mit Cover-Musik. Irgendwann stellten sie fest, dass ihre eigene Musik doch viel ehrlicher, emotionaler und ausfüllender ist. Seit dem ersten Lied versuchen die Beiden, Ihre Musik weiter zu entwickeln, erwachsener und vielseitiger zu werden, ohne ihren eigenen „roten Faden“ zu verlieren.
Lisi (18) und Oskar (20) kommen aus dem kleinen, verschlafenen Werne, an der Grenze zwischen Münsterland und Ruhrgebiet.
Beide treten erst seit 1 1/2 Jahren mit ihrer Musik auf. Der Zufall wollte es so, Lisi schrieb einen Text, den sie eigentlich lieber vergessen wollte. Oskar, Ihr Bruder, komponierte daraus das erste Lied. Seitdem ist eine Art von „Aufgabenverteilung“ zu erkennen: Lisi schreibt die Texte, Oskar macht die Musik dazu. Manchmal ist es aber auch umgekehrt.
-Der Anlass, ein Lied zu schreiben ist bei den Geschwistern meist ähnlich: Sie versuchen in Phasen der Hin- und Hergerissenheit die Gedanken in Kunst umzuwandeln, um sich selbst daran zu erinnern und außenstehende an den Erfahrungen teilhaben zu lassen. Die Musik kommt an, dass haben auch die Gäste des 2. Deutschen Mentorentages festgestellt.
2. Dt. Mentorentag 2012 Lisi & Oskar Burmann (Photo Julia Hess)
Die Beiden stehen am Beginn ihrer Karriere. Nach kleineren Auftritten auf öffentlichen sowie privaten Veranstaltungen in Werne, Münster und Umgebung, Support in der evangelischen Kirchengemeinde Werne für Samuel Anthes, das „Singer- Songwriterfestival“ in Laupheim 2011, das „Eva-Festival 2012“ in der Dresdener Frauenkirche sowie das „Open Skies Festival 2012“ in Nürtingen.
Als erste Stipendiaten der neugegründeten „Singer Songwriter Akademie“ (wir berichteten am 29.1.12) finden sie eine solide Förderung. Unlängst haben sie dort, im Produzententeam von Philipp Poisel, hochkarätige Unterstützung für ihre musikalische Laufbahn gefunden.
Wir sind gespannt auf die Zukunft der Beiden und bleiben dran….
Hier auf Mentoring4u finden Sie noch eine Vielzahl von Berufen, die sich mit Musik, Tanz, Sprache und Film auseinandersetzen:
During the school year 2012/13 Mentoring4u – the vocational education initiative of ConActivity KG – sets up a monthly competition „Junge Redaktion“
Students from all types of schools grades 9 to 13 as well as students from Universities who enjoy writing, telling stories or writing poetry are invited to join. The topic is determined by you.Surely the topic will be about the future, jobs and opportunities – all topics concerning you and the world today.
Publication the text is written by youand we will publish it immediately on www.mentoring4u.de . Please do write a text no one will forget!
Attention your text will reach a good review on the website if you send your article in as soon as possible. We will publish it immediately on www.mentoring4u.de .
Young Writers will win!
The price is a combination of stars and the judgment of the jury (40:60). The author receiving the most stars on his/her article published on www.mentoring4u.de has a good chance to win, but be reminded of the jury.
What can you win?
Our partners, the HR consulting ConActivity will assign the monthly winner with a potential analysis “ Young Career „. We will analyse the winners and find out the profession fittingthem the best. At the same tome we willbe looking for a mentor and a suitable internship.
Your Text and the Text Language
the file should have the length of about one half to one page DIN A4 (4,500 characters). You can write in German, English, French, Turkish, and Spanish or in any other language and send it to:
Photos with good pictures you will have a good chance. The photos should show you and not the facesof others. The images can be either painted or photographed.
Finally, during the following months, your new article must arrive always until the 15th. The voting will run until the last day of the month.
(Project: Y. Tutucu, intern | Imaging & Thumb: C. Amrhein)
Die Ausgabe „7“ von Mentoring4u liegt vor. Im Oktober 2005 begannen wir den ersten Martinstags-Chat für Schüler und Studenten vorzubereiten. Vor „7“ Jahren haben wir die diese erste Chat-Mentorenveranstaltung durchgeführt. Was daraus geworden ist lesen Sie in unserer Zeitung und hier. Wenn Sie die Zeitung „in echt“ in der Hand halten, haben wir 700 Artikel veröffentlicht. 7: Es gibt es noch mehr Zufälle.
Der 2. Deutsche Mentorentag steht diesmal unter dem Motto Personalstrategien mit „Hidden Potentials“. Finden z. B. Leistungssportler und angehende Pianisten leicht einen Arbeitsplatz? Wissen sie eigentlich, dass sie gesucht werden? „7“ Referenten sitzen im ersten Panel zum Thema „Disziplin, Kampfgeist, beruflicher Erfolg“. In „7“ verschiedenen Panels werden bestehende unternehmerische Herausforderungen beleuchtet und ungenutzte Lösungsansätze zukunftsorientiert diskutiert. Versteht sich Ihr Unternehmen als „Organismus“? Sind Ihre Mitarbeiter bereits die Botschafter Ihres Unternehmens und „the face to the customer“ an allen Touchpoints? Sind Sie gewappnet für steigende Kundenanforderungen und für den „Kampf um die besten Talente?“
Wir feiern Geburtstag – aber nicht alleine. Sie feiern sozusagen mit. Die Auflage beträgt diesmal 7.777. Seit 2005 haben wir tausenden von Schülern und Studenten Live mit hunderten von Mentoren aus der Wirtschaft Berufe näher gebracht.
Im September’12 haben wir den Artikelwettbewerb „Junge Redaktion“ gestartet. Ich hör’s schon… noch ein Wettbewerb, der die Lehrer davon abhält Schüler und Studenten zu unterrichten. Dann auch noch monatlich. Wer soll das in der Schule oder Universität begleiten? Vielleicht reizt ja der Preis, den wir monatlich aussetzen? Der Preis hat einen Namen „Junge Karriere“, eine Potentialanalyse der ConActivity KG für den Gewinner zusätzlich suchen wir einen Mentor und einen Praktikumsplatz zielgerichtet für den Gewinner/in. Weitere Informationen dazu finden Sie auf www.mentoring4u.de unter 2B Mentor Akademie oder www.conactivity.de Portfolio / HR Management & Strategie. Der erste Gewinner/in bekommt heute am 18. Oktober’12 anlässlich des 2. Deutschen Mentorentages seinen Preis überreicht.
Ein Thema beschäftigt mich seit dem Start der Mentoreninitiative ganz besonders. „Ohne Abi zum Studium“.
Müssen junge Erwachsene unbedingt studieren? Müssen sich Eltern unbedingt krumm legen, damit Ihre Kinder es mal besser haben als sie? Wäre es nicht besser für unsere Gesellschaft, wenn mehr junge Menschen im Handwerk arbeiten wenn sie doch in der Schule versagen oder nicht gut genug durchkommen? Hat nicht ein ausgebildeter junger Schreiner mit Meisterbrief die tolle Chance mit 24 Jahren vielleicht Architektur zu studieren. Wer ist dann wohl besser der junge Student, der mit 17 Jahren nach G8 oder G9 Schuljahren ins Studium geht. Wer steht vor überfüllten Lehrveranstaltungen an deutschen Universitäten, wenn er dann tatsächlich einen Studienplatz bekommen hat? Wer versteht von Statik mehr? Wer muss als ungelernte Fachkraft in den Semesterferien jobben oder billige Praktika absolvieren. Wer zahlt wohl mehr in die Rentenkasse ein?
Hoffentlich hat ein junger erfolgreicher Handwerksmeister/in überhaupt noch Lust auf ein Studium? Verlässliche Zahlen dazu gibt es nicht.
Lasen Sie uns gemeinsam versuchen Eltern zu erreichen
(Autor: Martin Weiss / Bilder & Bearbeitung : Dilan Balci / Menti & Mentine: Albert Korkis / Quellen: froodmat & Martin Weiss)
Fußball und Musik – für viele junge Briten sind das Lebensinhalte, die eng miteinander verbunden sind. Das war bei Ashley Hicklin nicht anders, jedoch mit einem gravierenden Unterschied: Er musste sich als Teenager zwischen Ball und Gitarre entscheiden. Mit 16 galt er als großes Talent und war auf dem Sprung zum Profifußballer, hatte aber auch gleichzeitig angefangen, eigene Songs zu schreiben.
Ashley Hicklin
Damals lebte Hicklin noch in Scarborough, einem verschlafenen Ort an der Nordostküste Englands. Seine Eltern hatten einen Pub und jeden Sonntag traten dort Nachwuchstalente bei Open Mic Sessions auf – und Ashley mittendrin. Zuerst coverte er Songs von Oasis, Travis oder Crowded House, später kamen die ersten eigenen Lieder hinzu. Das Gitarrespielen brachte ihm ein Mädchen bei, welches bei den Eltern hinter der Bar arbeitete „und in das ich ein kleines bisschen verliebt war“, gibt er offen zu.
Fußball oder Musik- Ashley entscheidet sich für die Musik und Leeds, um am dortigen College Of Music Klassik zu studieren. Hicklin spielt Schlagzeug, Klavier und Gitarre, schreibt Arrangements für Orchester und widmet sich dem Gesang. „Aber Klassik und ich, das passte nicht so richtig zueinander“, erzählt er. Ashley fühlt sich dem Pop mehr zugehörig und beschließt, nach London zu gehen.
Mit der britischen Metropole wird er auch nicht so richtig warm: „Zu verrückt, zu schnell, zu unfreundlich.“ Ein Gutes hat die Stadt dann aber doch: Der Hamburger Musikverleger Peter Ende entdeckt ihn dort, verpflichtet den jungen Engländer mit den dunklen Augen als Komponisten und Texter für seinen Verlag und nimmt ihn mit nach Hamburg.
Ab dann geht alles sehr schnell. Hicklin versteht sich auf die Kunst, gefühlvolle Songs zu schreiben, die Geschichten erzählen. Der erste, der davon profitiert ist der Belgier Tom Dice, der 2010 sein Land beim Eurovision Song Contest mit dem Lied „Me And My Guitar“ vertritt. Andere Nachwuchssänger und –sängerinnen folgen aus aller Welt.
Doch Ashleys Talent soll nicht nur anderen vorbehalten bleiben und der erste eigene Plattenvertrag lässt nicht lange auf sich warten. Ferryhouse nimmt Hicklin unter seine Fittiche und stellt ihm einen erfahrenen Produzenten an die Seite, der sein Debüt „Parrysland“ aufnimmt .
Ashley Hicklin spielt beim Hamburger Reeperbahn Festival und geht mit Bands wie Ich + Ich und Sunrise Avenue als Support auf Tournee. Nicht selten sind es über 20.000 Zuschauer. Der große Durchbruch scheint nur eine Frage der Zeit zu sein. Doch er kommt nicht.
Vollbremsung Ashley geht auf die Straße. Keine Hotels und andere Annehmlichkeiten eines umworbenen Jungstars mehr. Mit einem Rucksack bepackt und seinen akustischen Instrumenten in der Hand reist er durch 30 deutsche Städte und spielt in Fußgängerzonen – angewiesen auf das Wohlwollen von Freunden und Fans, bei denen er übernachtet oder die Geld in den Hut werfen: „Du musst es schaffen, dass die Leute, die zum Einkaufen oder zur Arbeit, gehen stehenbleiben und dir zuhören.“
Die Straßentour hatte einen reinigenden Effekt. Hicklin fasst neuen Mut, „dennauf der Straße zeigt sich, ob du wirklich jemanden erreichen kannst.“ Das anschließende Schreiben neuer Songs fühlt sich wieder leicht an und macht Spaß. Der Erfolgsdruck, dem er sich bei der Produktion des Debütalbums ausgesetzt sah, scheint wie weggefegt.
In den folgenden Monaten nimmt er in Stockholm zusammen mit dem Musiker und Produzenten Peter Kvint sein zweites Album mit dem Titel „Kissing The Queen“ auf. Kvint arbeitete in der Vergangenheit u.a. für Britney Spears, Die Happy, Natasha Bedingfield und Heather Nova. „Wir haben einig der Songs zusammen geschrieben und arrangiert“, erzählt Ashley Hicklin. „Es ging alles mit einer unglaublichen Leichtigkeit“.
Während die Aufnahmen des Debüts fast eineinhalb Jahre gedauert hatten, ist „Kissing The Queen“ nach knapp drei Monaten im Kasten.
Hicklin hat dafür Popsongs mit großen Refrains geschrieben, manchmal hymnisch wie in „Little Echo“ oder sanft wie in „City Lights“.
„Kissing The Queen“ enthält auch eine ganze Reihe an Liebesliedern. Über den Wolken zu schweben und sich im totalen Glück zu verlieren wie in „Top Of The World“ mit der Zeile „no love police can bring us down“.„Die Songs sind in einer Zeit geschrieben worden, in der ich sehr glücklich war. Das ist in jedem Lied zu spüren. Es sind emotionale Momentaufnahmen“, sagt der 26 jährige Künstler.
Hicklins neue positive Haltung spürt der Hörer musikalisch in „Better With You“ am meisten, obwohl es im Song ums Alleinsein geht. „Als Musiker ist man oft allein. Im Hotelzimmer, im Zug und in fremden Städten. Es geht um das Gefühl, dass es in diesen Momenten schön wäre, Gesellschaft zu haben.“
Fußball interessiert Ashley natürlich immer noch. Aber er hat seine Entscheidung, Profimusiker zu werden, niemals bereut. „Alles dreht sich in meinem Leben um Musik. Das ist ein Luxus, den ich genieße.“
(Autor: Arne Gosh, Ferryhouse / Bildbearbeitung: D. Balci / Bilder: Archiv Sound’n Scripture GmbH)