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Viele Mentoren + viele Branchen = MentorennetzwerkViele Mentoren + viele Branchen = Mentorennetzwerk Gestalten Sie Ihr Netzwerk von morgen. Ein Netzwerk für Führungskräfte Als Mentor erhalten wertvolle Einblicke in andere Branchen und können Ihr Netzwerk erweitern. Auf unseren Mentoring-Events haben Sie die Möglichkeit, andere Führungskräfte kennen zu lernen - deutschlandweit. Durch...

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Musiker haben besondere Potenziale.

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Posted on : 09-04-2013 | By : c_amrhein | In : Karriereplanung, Musik
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(Bewertung-Durchschnitt: 5.00 von 5 Sternen)
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(Bildquelle: Jugend musiziert, http://www.jugend-musiziert.org)

Kein Zweifel, aber das wissen fast immer nur die, die selbst die Musik machen (wollen).

Stellt Euch vor, Ihr geht zu Euren Eltern und sagt: “Ich will Musik machen/studieren”. Wie werden solche künstlerischen Berufswünsche aufgenommen im Elternhaus?

Wenn die Eltern selber Musiker sind, oder in einer kreativen Branche tätig, dann ist das vielleicht ok. Aber wenn nicht, kann es sein, dass es an Erfahrungshorizont fehlt, um die Passion für die Musik nachzuvollziehen.

Manchmal kommen gutgemeinte Ratschläge wie: “Lern einen Brotberuf, das andere kannst Du als Hobby nebenbei machen”. Das mag gut für die Sicherheitsperspektive sein, aber richtig überzeugte Musikbegeistertete kann das kaum erreichen.

Was also tun? Mögliche Optionen:

  1. Der Realist:
    Machen was die Eltern sagen. D. h. etwas lernen oder studieren, wovon man nicht richtig begeistert ist – Vernunftfächer studieren oder klassische Berufe wie Bankkaufmann erlernen.
  2. Der Rebell:
    Sich dagegen auflehnen und durchziehen, was man will. Hilft es sich gegen alle Widerstände durchzusetzen?
  3. Der Rationalist:
    Vielleicht gibt es ja auch einen Mittelweg? Einen angewandten Beruf mit einem kreativen Anteil…

Erkundigt Euch so viel es geht bei Leuten, die das Leben leben, von dem Ihr begeistert seid.

Schaut Euch möglichst unvoreingenommen beide Seiten an: die Glamouröse (großer Auftritt mit super Publikum) und die unsicheren Seiten (Studio ist teuer, woher die Kontakte nehmen, wenn man noch unbekannt ist etc.). Wenn Ihr eine Entscheidung fällt, wägt alle “Für” und “Wider” ab.

Es gibt keine richtige oder falsche Entscheidung – nur eine zu dem man stehen sollte ;j.

Für die Realisten unter Euch haben wir von Mentoring4u eine Vielzahl von Berufen entdeckt, die sich mit Musik, Tanz, Sprache und Film auseinandersetzen:

Logopäde/Logopädin ,

Fachlehrer/in für musisch-technische Fächer ,

Meister der Frequenzen: Tontechniker/in mischen auf ,

Sänger/in auch mit internationalen Karrieremöglichkeiten ,

der gute Ton: Holzblasinstrumentenmacher/in mit PlanB in die Selbstständigkeit…,

Geigenbauer/in mit PlanB ,

Orgel- und Harmoniumbauer/in ohne Musikverständnis wenig Chancen,

Musikfachhändler/in ein vielseitig ausbaubarer Job mit Musikverständnis,

Klavier- und Cembalobauer/in plus Erfahrungsbericht,

Film- und Videoeditor/in … ein Job, mit dem richtigen Durchblick,

Bühnentänzer/in und/oder Tanzpädagoge ein internationaler Beruf,

Bogenmacher/in … ohne Musikverständnis geht’s nicht.

Studiengänge mit Musik gibt es auch. Schaut einfach mal hier.

Stöbert mal in der KategorieErfahrungsberichteoder Stipendien. Dort findet Ihr noch mehr berufliche Informationen.
Schreibt uns, wir Ihr an so etwas rangehen würdet.Wir freuen uns drauf!

We share your ideas ;J.

Eure Redaktion Mentoring4u

Autor: C. Amrhein, Mentoring4u; Quellen: Archiv.

A-d-S-f-los! – “Auf die Socken, fertig,los!” – Die Mentoren-Initiative für Berufesucher 2012

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Posted on : 12-11-2012 | By : c_amrhein | In : "Auf die Socken, fertig, los!", Bewerbungs-Vorbereitung, Schule
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(Bewertung-Durchschnitt: 5.00 von 5 Sternen)
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Was soll ich mal machen, wenn ich mit der Schule fertig bin?

Diese zentrale Frage stellt sich jeder Schüler irgendwann. Wenn nicht, dann sind es die Eltern und Großeltern, die das gern wissen wollen. Und?

Der Denker von Auguste Rodin
(Quelle: http://www.musee-rodin.fr/en/collections/sculptures/thinker)

Was tun, wenn Berufspraktika, Ausbildungsberatung und Gespräche mit den Freunden und der Familie nicht die gewünschte Klarheit bringen?

Auf die Socken fertig los

A-d-S-f-los! Die Mentoren-Initiative

Schule und Wirtschaft sollten ein starkes Band flechten. Schüler können zwar theoretisch viel für die Zukunft (auswendig)lernen, aber wenn es um das konkrete Berufsleben geht, bleibt die Unsicherheit.

  • Was ist das eigentlich für ein Beruf?
  • Was mache ich da den ganzen Tag?
  • Was habe ich für Weiterbildungs- und Ausstiegschancen?
  • Wie kann ich von jemanden erfahren, wie die Zukunftschancen für die Berufe sind, die ich klasse finde?

Die Alfred-Nobel-Schule in Berlin Neu-Kölln hat die immer wiederkehrenden Fragen der Schülerschaft gehört. Mit der ConActivity KG, Division “Mentoring4u”, ist sie eine Partnerschaft eingegegangen, um bei der wichtigen Lebensentscheidung zu unterstützen.


(Mentoring4u: Lehrerkollegium der Alfred-Nobel-Schule  während der A-d-S-f-los! Mentoren-Initiative 11-2012)

Schon zum dritten Mal fand die Mentoren-Initiative ONSITE statt. D.h. die Mentoren aus Berliner Unternehmen und dem Bundesgebiet sind in die Abschlussklassen gegangen, um diese brennenden Fragen der jungen Nachwuchsgeneration zu beantworten.


(Mentoring4u: Mentoren der A-d-S-f-los! Mentoren-Initiative 11-2012, Alfred-Nobel-Schule, Berlin)

Über 200 Schüler, die an diesem Tag ihre “Role Models” ohne bürokratische Hindernisse befragten, konnten nach dem Gespräch im Plenum der Klassen, in Einzelgesprächen mit Mentoren ihrer Wahl näheres zu ihren Möglichkeiten einer (dualen) Ausbildung oder Praktika bei den jeweiligen Firmen machen.

Nächstes Jahr werden die A-d-S-f-los! Mentoren wieder  in der Alfred-Nobel-Schule sein. Das ist inzwischen Tradition.


Mehr A-d-S-f-los! Info für:

Lehrer/Schulen, Unternehmen und natürlich unsere zukünftige Mentoren.

Autor: C. Amrhein, Mentoring4u/Quelle: Archiv, www.musee-rodin.fr, www.alfred-nobel-schule.de

Ingenieur/in – Textiltechnik (Studiengang)

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Posted on : 12-04-2012 | By : D_Balci | In : Karriereplanung, Studium
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(Bewertung-Durchschnitt: 4.50 von 5 Sternen)
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Als Textilingenieur leitet und steuert Ihr die einzelnen Prozesse bei der Textilherstellung.
Hierbei solltet Ihr Kommunikationsfähig sein und auch die Kunden- und Serviceorientierung beherrschen.


(Quelle: Doreen Lauterbach / pixelio.de)

Beim Schwerpunkt Textiltechnik geht es um die technischen Seite von Kleidungsstücken.

Die Zugangsvoraussetzungen für den Studiengang Textiltechnik für ein Studium muss mindestens eine Fachhochschulreife sein.

Im Bereich Textiltechnik vermittelt dieser Studiengang Inhalte aus den Bereichen Bekleidungsgestaltung und -produktion, Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften und Wirtschaftswisschenschaften.Der Studiengang Textil- und Bekleidungstechnik gibt es in Deutschland mittlerweile an zehn Hochschulen. Einige Hochschule bieten sogar den Studiengang in englischer Sprache an.
An der Hochschule Niederrhein wäre z.b. ein Duales Studium in Kooperation mit Textilunternhemen aus der Region möglich.

Hauptsächlich arbeiten Textilingenieure in Textilindustrien z.B. wie Strickereien, Textilmaschinenbau, textiltechnische Forschungsinstituten, Kfz Zulieferbetrieben etc.

Abschlussbezeichnungen
Nach erfolgreich absolviertem Bachelorstudium verleiht die Hochschule einen der folgenden Akademischen Grade:
Bachelor of Science (B.Sc.)
Bachelor of Engineering (B.Eng.)

Ihr wollt in dieser Berufsrichtung bleiben? Dann schaut euch unsere Artikel zum Autodesigner/inTechnische/r Produktdesigner/in , Produktgestalter der Fachrichtung Textil , Modenäher/in , Modeschneider/in , Bekleidungstechnische/r Assistent/in & Änderungsschneider/in.

Informiert Euch auch in folgenden Verbänden, denn Ihr werdet zahlreiche Informationen zu diesem Studiengang finden:

Gesamtverband Textil + Mode
Verband der Nordwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e.V.
Verband der Südwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e.V.
Verband der Textil- und Bekleidungsindustrie e.V.

Ihr habt noch Fragen? Dann schreibt uns an redaktion@mentoring4u.de oder schickt uns Euren Kommentar.

(Autor: Dilan Balci  /  Bilder: D. Balci  /  Quelle: www.textil-mode.de, www.textil-bekleidung.de, www.suedwesttextil.de, www.verband-textil-bekleidung.de)

Auf heißen Kohlen: Eisenbahner/in im Betriebsdienst

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Posted on : 02-04-2012 | By : D_Balci | In : Berufsausbildung, Jobvorstellung
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(Bewertung-Durchschnitt: 5.00 von 5 Sternen)
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“Was willst Du werden, wenn Du groß bist?” “Lokfahrer natürlich!” Früher war der Beruf des Loomotivführers ein Traumberuf für kleine Buben. Klar, da puffte und rauchte es, wenn die Dampflok vorbeifuhr.

Heute hat sich der Beruf grundlegend gewandelt. Und es werden dringend Auszubildende gesucht, da es schon heute einen Engpass an Arbeitskräften gibt.

Eisenbahner/innen im Betriebsdienst sorgen für den reibungslosen Betrieb des Personen- und Güterverkehrs auf der Schiene. Eisenbahner/in im Betriebsdienst ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Diese bundesweitgeregelte 3-jährige duale Ausbildung mit Fachrichtungen findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Sie erfolgt in einer der folgenden Fachrichtungen:
•  Fahrweg
•  Lokführer und Transport

Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:
1. Ausbildungsjahr: € 685
2. Ausbildungsjahr: € 740
3. Ausbildungsjahr: € 796

(Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
Als Eisenbahner/in im Betriebsdienst haben Sie die Möglichkeit in zwei verschiedenen Fachrichtungen zu arbeiten:

Eisenbahner/in im Betriebsdienst – Fachrichtung Fahrweg
Als Eisenbahner/in im Betriebsdienst der Fachrichtung Fahrweg arbeiten Sie im Stellwerk, wo sie Zugmeldungen annehmen und abgeben, Weichen und Signale einstellen und Bahnübergänge sichern. Bei gefährlichen Ereignissen und Störungen sperren Sie bestimme Gleise oder veranlassen Nothalte. Außerdem rangieren Sie Züge und sorgen dafür, dass die richtigen Wagen in der richtigen Anzahl an die jeweiligen Loks angekoppelt sind.
Hauptsächlich arbeiten Eisenbahner/innen im Betriebsdienst (Fachrichtung Fahrweg) bei Schienennetzbetreibern, Personen- und Güterverkehr und in Unternehmen zum Betrieb von Zugsicherungssystemen.

Eisenbahner/in im Betriebsdienst – Fachrichtung Lokführer/in und Transport
Als Eisenbahner/in im Betriebsdienst der Fachrichtung Lokführer/in und Transport führen Sie Loks und Triebfahrzeuge im Nah- und Fernverkehr oder fahren als Begleiter/innen im Führerstand mit. So wie als Eisenbahner/in in der Fachrichtung Fahrweg rangieren, stellen Sie auch als Eisenbahner/in im Betriebsdienst der Fachrichtung Lokführer/in und Transport einzelne Züge zusammen und sorgen dafür, dass dir richtigen Wagen in der richtigen Anzahl an die jeweiligen Loks angekoppelt sind. Zudem sorgen Sie für die sichere Beförderung der Reisenden.
Sie arbeiten hauptsächlich in Unternehmen des schienengebundenen Güter- und Personenverkehrs (S- und U-Bahnen).

Falls Sie sich für diesen Beruf interessieren, würde es sich lohnen mal im Verband Deutscher Eisenbahnfachschulen nachzuschauen. Dort finden Sie Ansprechpartner, Adressen für Bildungszentren und einige Seminarprogramme.

Die perfekte Bewerbungsmappe
Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

Tipps für die Bewerbung
Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und PlanB
Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Dafür müssen Sie in diesem Beruf aber flexible sein. Sicherlich gibt es vor Ort kein zweites Unternehmen. Und Flexibilität zahlt sich immer aus. Sie werden jede Menge dazu lernen, jeder Betrieb arbeitet irgendwie anders. Viel Erfolg!

Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Sie müssen nur wissen, wo Sie wirklich hin wollen. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Denken Sie doch auch einmal darüber nach, ob ein Studium für Sie interessant ist. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel “Studieren ohne Abi“ .

Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen? Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

(Autoren: C. Amrhein & Dilan Balci (Auszubildende) |  Bild & Thumb: D. Balci  |  Quellen: www.vdef.de, www.bahn.de,Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )

Maler/in und Lackierer/in – in 3 verschiedenen Fachrichtungen plus PlanB

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Posted on : 22-02-2012 | By : D_Balci | In : Berufsausbildung, Jobvorstellung, Karriereplanung, Plan B
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(Bewertung-Durchschnitt: 4.25 von 5 Sternen)
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Maler/innen und Lackierer/innen behandeln, beschichten und bekleiden Innenräume und Fassaden von Gebäuden.

Maler/in und Lackierer/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO). Diese bundesweit geregelte 3-jährige duale Ausbildung mit Fachrichtungen findet in der Regel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt.

Sie erfolgt in einer der folgenden Fachrichtungen:
• Bauten- und Korrosionsschutz
• Gestaltung und Instandhaltung
• Kirchenmalerei und Denkmalpflege

Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:
1. Ausbildungsjahr: € 333 bis € 362
2. Ausbildungsjahr: € 362 bis € 393
3. Ausbildungsjahr: € 468 bis € 508

(Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

Studieren ohne Abitur – Viele Wege führen ans Ziel! Aufgepaßt PlanB!

Berufsausbildung in Deutschland – Ausbildung und duales Studium nach G8
Ausbildung und duales Studium nach G8. 
Die Absolventenzahlen der nächsten Jahrgänge kumulieren sich in einigen Bundesländern so stark, dass es zu Engpäsen in einigen Studienfächern kommen wird. Da ist gute Information besonders wichtig, welche Studiengänge es gibt.

Information ist alles 
Haut rein! Geht an die Hochschulen, sprecht mit Leuten, die schon das Studienfach belegt haben, auch ein Ranking im Netz hilft zur Einschätzung der Chancen. Und gut ist auch neugeschaffene Studiengänge und ungewöhnliche näher unter die Lupe zu nehmen. Vieles ist heute möglich in Kooperation mit Unternehmen. So gelingt Euch der Einstieg in die Praxis besonders leicht, da betriebliche Abläufe mit in den Studienablauf eingebunden werden. Im vorliegenden Mentoring4u TV-Ratgeber stellen wir Euch zunächst drei weltweit operierende Unternehmen vor.

Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
Da dieser Beruf sehr vielfältig ist, haben Sie als Maler/in und Lackierer/in die Möglichkeit in 3 verschiedenen Fachbereichen des Maler und Lackierers zu arbeiten:

Bauten- und Korrosionsschutz:
In der Fachrichtung Bauten- und Korrosionsschutz sind Sie bei der Sanierung und Modernisierung von Bauwerken, Objekten und Anlagen tätig. Sie bereiten die Untergründe vor und reinigen sie z.B. durch Strahlarbeiten von Verschmutzungen, Altbeschichtungen und Rost. Als Maler/in und Lackierer/in arbeiten sie hauptsächlich in Betrieben des Maler- und Lackiererhandwerkes.

Gestaltung und Instandhaltung:
Auch hier sind Sie im Neubau wie auch bei der Sanierung und Modernisierung von Wohnungen oder Gebäuden tätig.
In der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung bereiten die Sie die Untergründe vor und bessern Putzschäden an  Wänden und Decken aus. Ebenso gestalten Sie auch die Innenräume. Als Maler/in und Lackierer/in der Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung arbeiten Sie hauptsächlich in Betrieben des Maler- und Lackiererhandwerks.

Kirchenmalerei und Denkmalpflege:
In dieser Fachrichtung sanieren, konservieren und rekonstruieren Sie die Oberflächen von Decken, Wänden und Wandmalereien. Zunächst gehört es zu Ihren Aufgaben die zu bearbeitenden Untergründe  zu prüfen und bewerten danach dokumentieren Sie noch ihren Zustand. Im Nachhinein bemalen und bekleiden Sie die Einrichtungsgegenstände und Figuren. Da wo eine Restaurierung nicht mehr möglich ist, führen Sie Rekonstruktionen und Reproduktionen aus. Als Maler/innen und Lackierer/innen dieser Fachrichtung arbeiten Sie hauptsächlich in Betrieben des Malerhandwerks.

Schauen Sie doch mal in folgenden Verbänden nach:
- Maler und Lackierer Innungsverbände NRW
- Landesinnungsverband des Maler- und Lackiererhandwerks Baden Württemberg
- Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz

Museen wie Deutsches Malermuseum Hamburg und Deutsches Maler und Lackierer-Museum e.V. bieten auch zahlreiche Informationen über diesen Beruf.

Ähnliche Berufe hier auf Mentoring4u:
- Bodenleger/in
-
Bühnenmaler/in

Die perfekte Bewerbungsmappe
Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV- Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

Tipps für die Bewerbung
Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online

Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung und PlanB
Haben Sie schon mal darüber nachgedacht noch eine Runde über eine Universität zu drehen, damit können Sie sich selbst noch einmal unter Beweis stellen. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel “Studieren ohne Abi“ . Studieren Sie doch z. B. Innenarchitektur. Das geht an den FH Coburg, Darmstadt, Kaiserslautern, Lippe und Höxter, Mainz, der Akademie der Bildenden Künste München und Nürnberg, sowie den FH Wiesbaden und Hannover. Viel Erfolg bei der Entscheidung. Berichten sie uns, wie Sie sich entschieden haben redaktion@mentoring4u.de

Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Es gibt immer wieder etwas neues dazu zu lernen. Die Früchte ernten Sie. Auf jeden Fall arbeitet jedes Unternehmen auf seine Art, da ist es nicht verwunderlich, wenn Sie auch nach der Lehrzeit Ihre Technik noch verbessern können. Aktiv bewegen, müssen Sie sich allerdings selbst. Seien Sie flexibel. Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln möchten. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen?” Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

(Autoren: M. Weiss & Dilan Balci (Auszubildende) |  Bild & Thumb: Dilan Balci |  Quellen: www.maler-lackierer-nrw.de, www.liv-maler-lackierer-bw.de, www.farbe.de, www.malermuseum.de, www.langenachtdermuseen-hamburg.de, Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV )

Mentoren an der Alfred-Nobel-Schule Berlin Neukölln am 18. November 2011

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Posted on : 29-11-2011 | By : m_weiss | In : "Auf die Socken, fertig, los!", Autor
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(Bewertung-Durchschnitt: 4.80 von 5 Sternen)
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Mentoren schenken Schülern einen Tag ZEIT. Leider werden auch im Winter die Mentoren kurzfristig krank oder haben kurzfristig berufliche Termine. Das geht immer vor. Trotz des bitterkalten Wetters haben 7 Mentoren den Weg zur Alfred-Nobel-Schule gefunden. 4 Klassen waren beteiligt. Was für ein Glück im Unglück. Mit nur 6 1/2 Mentoren über den Tag, hatten die Schüler diesmal viel mehr Zeit für das direktes Gespräch.


Aus der Alba-Group war die junge Chefin der Finanzabteilung gekommen und stellte ihren Werdegang von der Banklehre bis zu dem Eintritt in ein Industrieunternehmen von Weltrang beeindruckend vor. Eine nachahmenswerte Karriere, ist sie doch selbst Neuköllnerin und lebt heute hier in ihrem Kiez. Alba, bekannt auch als Sponsor von Alba Berlin ist eines der größten Recyclingunternehmen der Bundesrepublik. Tätig aber nicht nur in der Entsorgung, sondern auch im Rohstoffhandel, der Abfall- und Kreislaufwirtschaft, Wertstoff- und Facility Management. Mit unglaublich vielseitigen Jobangeboten. Besuchen Sie doch mal die Websiteder Alba-Group.

Mentorenteam: Oberleutnant Birger Gädt und Sonja Brei

Die Stiftung Naturschutz Berlin stellt das freiwillige ökologische Jahr vor. Jährlich werden 170 Plätze für junge Menschen, die sich im Naturschutz beteiligen möchten, angeboten. Die Auswahl an Einsatzstellen ist riesig. Ob Naturschutzverein, Waldkindergarten, Öko-Bauernhof, Umweltlabor, Solarverein oder Bioladen - die Möglichkeiten und Aufgaben sind vielfältig.

Fragen zu  IT Jobs bei der Deutschen Rentenversicherung, aber auch, wie sicher die Rente ist wurde eingehend diskutiert. Wertere Informationen zum Beruf “Fachinformatiker” finden Sie auch in unserem Online Mentoring mit der Deutschen Rentenversicherung. Hier finden Sie weitere Informationen zu freien Ausbildungsplätzen.

Perspektive als Busfahrer im ÖPNV und der Touristik Kilometermillionär? Ja, das ist ein Ausbildungsberuf. “Ich dachte das ist ein Führerschein?” Diese Frage hat Bastian Roet vom Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer nicht das erste Mal gehört als er die Ausbildungsberufe im Personenverkehr vor einer Schulklasse vorgestellt hat. Und sicher werden wie in der Alfred-Nobel-Schule noch viele Schüler etwas verdutzt sein wenn Sie hören, dass der Busfahrer in Wirklichkeit »Berufskraftfahrer« heißt und die Azubis im Verkehrsunternehmen eine dreijährige Ausbildung hinter sich bringen, bevor sich aufmachen dürfen »Kilometermillionär« zu werden. Mit dem Bus zu Schule oder auf Klassenfahrt, das ist für fast alle Schüler eine Selbstverständlichkeit.

Photo BDO

“Was dahintersteht ist leider nur wenigen Schülerinnen und Schülern bekannt, wenn sie gemeinsam mit ihren Eltern über eine passende Ausbildungsstelle nachdenken, oder mit den Lehrern über Jobs mit Zukunft diskutieren.” fasst Roet die Gespräche mit den Berliner Schülern zusammen. Genau deswegen hat sein Verband auch die Infokampagne www.werd-Busfahrer.de ins in Netz gestellt, um zu informieren und mit dem ein oder anderen Vorurteil aufzuräumen. Neben dem Ausbildungsberuf des Berufskarftfahrers können sich angehende Azubis auch zur Fachkraft im Fahrbetrieb ausbilden lassen und damit zu echten Allroundern im ÖPNV werden. Hier wird neben der Qualifikation als Fahrer auch kaufmännisches und spezielles verkehrstechnisches Wissen erworben. „Wie können wir Buslinien effektiver machen, Routen optimieren und mehr Kunden für eine Monatskarte begeistern?“ Das sind alles Fragen für die angehenden Fachkräfte im Fahrbetrieb, kurz FiF. Wer dann schon etwas Erfahrung gesammelt hat, den Kontakt mit Menschen mag und auch mal etwas länger unterwegs sein möchte, kommt in der Bustouristik schnell einmal quer durch Europa. Fahrer die zukünftig die Verantwortung für die Sicherheit von 50 Fahrgästen tragen sollen, werden dafür gut ausgebildet und können sich über einen Job mit echter Perspektive freuen. Zum einen gehen viele der jetzigen Fahrer in den kommen Jahre in Rente, zum anderen steigen wegen der hohen Spritpreise immer mehr Menschen ermäßig in den Bus. Oder sie wollen etwas für die Umwelt tun, der Bus ist nämlich nicht nur das sicherste, sondern auch das umweltfreundlichste Verkehrsmittel.

Mentoren im Gespräch Herr Neumann (DRV) & Herr Roet (BDO)

Übrigens, die Ausbildung kann man schon mit 17 Jahren beginnen und bei bestandenem Führerschein mit 18 Jahren erste Erfahrungen im Linienverkehr sammeln. Zuerst nur auf Touren bis 50 Km Umkreis, denn auf große Fahrt geht es erst mit bestandener Ausbildung. Sie verteilten Broschüren über die Firma und/oder die angebotenen Ausbildungsmöglichkeiten.

Wolfgang von Eckartsberg, ehemaliger Direktor der Deutschen Bank Berlin stellt seinen Werdegang vor und weist daraufhin, wie wichtig eine fundierte Ausbildung vor dem Studium sein kann.  Dieser Argumentation schließt  sich Martin Weiss, Gründer der Mentoreninitiative, gerne an. Auch er ist gelernter Bankkaufmann. Den Hinweis, dass es aber auch in vielen anderen Branchen interessante Möglichkeiten, wie z. B. den Hotelkaufmann/frau lässt er gelten. Gerade die Flexibilität, die sich Hotelkaufleuten durch ihre Einsatzmöglichkeiten in verschieden Plätzen der Welt bieten haben es ihm angetan. Sein weiteres Anliegen ist die Möglichkeit ohne Abi zum Studium vorzustellen. Lesen Sie dazu bitte unseren Artikel.

Ganz besonders interessante Berufsbilder bietet auch die Bundeswehr. Gibt es doch kaum ein Unternehmen in Deutschland, das in so vielen Berufsfeldern die Aus-und Weiterbildung anbietet. Auch über Kasernenstreichungen, Auslandseinsätze und deren Risiken wird lebhaft in den Klassen diskutiert.

(Autor: M. Weiss   /  Bilder: M. Weiss, BDO, Alfred Nobel Schule   /  Bildbearbeitung: D. Balci  /  Quellen: www.alfred-nobel-schule.de , http://www.bdo-online.de ,  www.albagroup.de , www.deutsche-rentenversicherung.de ,  www.stiftung-naturschutz.de )

„Ich dachte, Frankfurt ist Deutschland“ (Teil 2)

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Posted on : 20-11-2011 | By : c_amrhein | In : Erfahrungsberichte, Förderung an der Hochschule, Gastautor, Karriere
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1) Frankfurt am Main – Bahnhofshalle -  Wikipedia, 2011

In der Kolumne Hier bin ich Mensch, hier darf ich (‘s) sein” erzählt unsere externe Redakteurin Annette von  Spiegel von jungen Menschen, die es aus fernen Ländern nach Deutschland verschlagen hat. Oft haben sie viel Leid erfahren und einen harten Weg hinter sich, manche hatten es etwas einfacher. Aber immer haben sie viel Hoffnung im Gepäck. Kann man in Deutschland auf Ausbildung, persönliche Entwicklung und, vielleicht später, ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben führen?

Desi aus Bulgarien
Heute erzählt sie die Fortsetzung der Geschichte von Desi, einer jungen Frau aus Bulgarien. „Und am Anfang habe ich nur Steaks und Pommes gegessen. Und O-Saft getrunken. Weil … ich musste ja ein bisschen aufpassen wegen dem Essen hier.“ Ich staune: Ich kannte nur die Perspektive als mitteleuropäischer Tourist in so genannten Schwellen- oder Entwicklungsländern. Dass man UNS unterstellen könnte, dass man Vorsicht walten lassen müsste mit unseren Lebensmitteln, da war ich bisher nicht drauf gekommen! :D

Hessisches Nationalgetränk und echte Briefe
„Und Apfelwein. Sauer gespritzt, das ist gut“ höre ich den Nachsatz – ich, die Apfelwein nicht sonderlich ausstehen kann, obwohl ich hier geboren bin. Ich teile da fast vollends die Meinung eines Bekannten aus Franken: „Schmeckt irgendwie wie Pferdepisse …“. Ich frage nach Heimweh. „Ja, das gab es sehr viel. Ich habe jeden Tag telefoniert, mit meinen Eltern, mit meinen Freundinnen. Und wir haben viele Briefe geschrieben.“ Sie lächelt mädchenhaft: „So RICHTIGE Briefe – Papier und so …“. Ich wundere mich: „Aber das war vor 10 Jahren ungefähr. Da gab es doch schon Mail und so … Chat …“. Sie lächelt: „Aber so ein Brief, auf Papier, das ist schon etwas persönlicher ……“. Mensch. Da hat sie einfach recht! Sie ergänzt: „Und Päckchen haben sie geschickt ..“, lacht vergnügt: „… als wenn es hier NICHTS gäbe! :) “ Ich bin gerührt ob dieser einfachen, aber so wichtigen Dinge.

Studium in Deutschland
„Aber wie war denn nun dein Studium?“, frage ich. Ein weises, verschmitztes Grinsen: „Ja … am Anfang, da haben wir viel im Café gesessen. Es gab Leute, die waren schon im dritten oder fünften Semester, und die haben erzählt, wie man es machen muss, und wir hatten eine gute Zeit.“ „Ich habe am Anfang einfach nur viel geschlafen, ich weiß auch nicht, warum“, sagt sie. Und ich erinnere mich an meinen eigenen Studien-Beginn: Da war ich meist gegen 15 Uhr zu Hause – und habe mich, Nachteule, die ich bin, auch erstmal hingelegt. Es gab zu Beginn einfach so viel aufzunehmen, zu verarbeiten –  das scheint echt müde zu machen.

Und ich denke „Jooo … Studenten-Leben halt …“.
„Am Ende habe ich aber die Prüfungen nicht bestanden, und Leute, die es nicht so drauf hatten wie ich, haben das Semester geschafft! Ich war total sauer! Aber das war eine gute Lektion gleich am Anfang, denn in Deutschland muss man SCHON alles wissen für die Prüfung! Und nicht umsonst saßen diese Drittsemester, die uns Tipps gegeben hatten, mit uns Anfängern in denselben Kursen und in der Cafeteria …“.
Die Prüfungen des zweiten Semesters hatte sie dann auch bestanden und sagt „Das gibt einem dann so eine Befriedigung, man kann garnicht mehr aufhören!“ (Ich dachte nur leise: „Hm … ich wünschte, ich hätte das während meines Studiums AUCH gespürt!) „… und wenn man die schriftliche Prüfung hatte, kam noch die mündliche.“ Ich sagte „Oh. Das würde mich ja voll stressen: Ne Abschluss-relevante Prüfung in einer anderen Sprache ……. und dachte an Vorstellungs-Gespräche auf englisch.


2) – Zahlenwelten -                                      Illustration: A. Damayanti, 2011

Die Top-Ten der deutschen Unternehmen
Desi: „Nein. In einem Vorstellungsgespräch wird ja auch soziale Kompetenz und so weiter gecheckt. An der Uni wird tatsächlich einfach geschaut, ob du den Stoff verstanden hast.“ Sechseinhalb Jahre hat sie studiert und liegt damit innerhalb der „Toleranzzeit“. Nicht der erste Begriff, den ich als Deutsche mit Allgemeiner Hochschulreife („Abi“) zum ersten Mal höre :) . Sie hat ihren Abschluss übrigens „mit 1,6 oder 1,7“ gemacht … „Ja, und wie ging das dann bei dir weiter? Ich erinnere mich an einen dubiosen  Vorstellungstermin mit Chauffeur …“. Sie winkt ab: „Also … es gibt Ranking-Listen wie “Die-Top-10-Firmen Deutschlands” und so. Die muss man nicht vernachlässigen. Ich hatte zunächst einmal einen Termin, der war nix. Ich hatte mich da beworben und gedacht, das ist so ein lockeres Gespräch wie für meine Studenten-Jobs. Aber das war nicht so. Da kamen Fragen wie “Warum haben Sie sich während Ihres Studiums für diese Spezialisierung entschieden?” Da konnte ich ja schlecht sagen „Weil der Typ in der Cafeteria damals gesagt hat “Der Prof ist voll geil!“


3) Die MINT Fachkräftelücke – Graphik: Statista, 2011

Formalien, kein lockeres Gespräch
Ich habe gesehen: Die mochten mich, aber sie waren enttäuscht von mir. Ich hätte zu jedem Punkt in meinem Lebenslauf 3 – 4 Minuten frei erzählen können müssen! Da gab es tatsächlich Formalien, die man einzuhalten hat.“ Ich war wiederum beeindruckt von dieser klaren Zusammenfassung! Auf die Frage nach dem Stress mit dem Vorstellungsgespräch in einer anderen Sprache sagt Desi: „Wenn ich mir nicht sicher war, habe ich gesagt “Bitte formulieren Sie die Frage etwas anders“ – und ich bin voller Bewunderung für ihre pragmatische Sicht auf die Dinge. Etwas mehr davon hätte ich wirklich auch gerne …

Bei Anruf – Job
Ihr zweites Vorstellungsgespräch kam dadurch zustande, dass sie ihr Profil auf einem der großen Portale gepostet hatte: „Ich hatte – Kontakt per e-Mail bevorzugt – angegeben, und trotzdem klingelte dauernd mein Handy. Ich war total genervt und bin nicht dran gegangen. Irgendwann habe ich die Mailbox mal abgehört und zurückgerufen.“ Eines der DAX-notierten Unternehmen lud sie zum Gespräch nach Süddeutschland ein, und diese Dinge kann ich sogar aus eigener Erinnerung wiedergeben. Ihr potenzieller zukünftiger Chef, der – wie sie – in Frankfurt wohnte, bot ihr sogar an, sie mitzunehmen zum Gespräch nach Süddeutschland. Sie wollte aber lieber mit der Bahn fahren, um vor dem Gespräch ihre Ruhe zu haben. Es ging gut: Seit 15 Monaten ist sie in einem Trainee-Programm, das dann in der Folge diese qualifizierten Mitarbeiter ins Haupthaus übernimmt.

Desi wirkt zufrieden. Sie steht aus meinem Sessel auf, im Begriff zu gehen, und sagt „Oh, ich hab zu viel Muskelkater – von zu viel Schlafen“. Sie hat gerade ein paar Tage Urlaub … :) .

(Autor: A. v. Spiegel | Thumb: A. Damayanti, www.mentoring4u.de | Bilder Artikel: 1) www.wikipedia.de | 2) A.Damayanti | 3) www.statista.com )

Den ersten Teil von Desis Geschichte finden Ihr/Sie hier. Was habt Ihr/haben Sie für Erfahrungen im Ausland gemacht? Schreibt/Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de ! Die spannensten Erfahrungsberichte werden hier auf www.mentoring4u.de veröffentlicht.

Die mentoring4u Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails – mit vollständigem Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse – auch gekürzt zu veröffentlichen. Gastbeiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Voller Erfolg: 1. Deutscher Mentorentag 2011 bringt Unternehmen in Bewegung

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Posted on : 29-09-2011 | By : c_amrhein | In : 1. Deutscher Mentorentag 2011
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Dienstag, 27.09.2011, Villa Bonn in Frankfurt/M.
Journal

9:15h Ruhe vor dem Sturm
Die ersten Gäste treffen ein, die Referenten machen sich für die Eröffnungsvorträge bereit. Zum Begrüßungskaffee werden kleine Klavierstücke gespielt. Der Saal füllt sich langsam, manche Teilnehmer kennen sich, andere sind zum ersten Mal in der Villa Bonn, Residenz der Frankfurter Gesellschaft für Handel, Industrie und Wissenschaft.

10:00h Begrüßung
Herr Martin Weiß, Gründer von Mentoring4u und Initiator des “1. Deutschen Mentorentages”,begrüßt die mit rund 75 Teilnehmer sehr gut besuchte Veranstaltung. Anwesend sind Vertreter großer und mittelständischer Unternehmen, Verbänden und Vereinen, Schulen und Hochschulen und Mentoren des Mentoren-Netzwerkes “2B-Mentor”. Martin Weiß stellte den Mentorentag vor und warum er diesen Tag ins Leben gerufen hat. “Es gibt so unglaublich viele junge Menschen, Talente in Schulen, Universitäten und Firmen, die Sie, meine sehr geehrten Damen und Herren, brauchen. Weil es so wichtige Fragestellungen gibt, die wir mit Ihnen gemeinsam diskutieren und lösen möchten…. außerdem können wir, mit Unterstützung der Netzwerke in denen wir uns bewegen, viel mehr gleich gesinnte Menschen gemeinsam erreichen und Talente heben“. An diesem Tag werden noch viele Fragen gestellt.

10:10h Eröffnungsvorträge
Regina van Dinther, Landtagspräsidentin a.D. und Mitglied des Landtages Nordrhein-Westfalen beginnt pünklich mit ihrer Einführungsrede. “Akteure aus der Wirtschaft gewinnen, die die Herausforderung anzunehmen. Es müssen noch mehr Anstrengungen unternommen werden um Probleme (der Integration des Nachwuches in die Unternehmen), die vor uns liegen, zu meistern.” Frau van Dinther gibt zu bedenken: “Beziehungen schaden denen, die keine haben.” Dies gilt sowohl für Unternehmen als auch für die jungen Menschen, die in den Arbeitsmarkt eintreten wollen.” Anschließend stellt sie ihre  Thesen zur heutigen Situation der heterogenen Gesellschaft dar.

Brigadegeneral Barth, Kommandeur der Bundeswehrschulen und General Streitkräfteamt Gemeinsame Ausbildung, ist besonders wichtig, Talente für die Bundeswehr zu finden und zu fördern. Seit dem Jahr 2000 bezieht sich dies Bestreben uneingeschränkt auf Männer und Frauen. Die Bundeswehr will sich noch stärker als Premiumarbeitgeber positionieren und junge Menschen durch sehr gute Karrierechancen im militärischen oder zivilen Bereich motivieren. Ein Universitätsstudium in Hamburg oder München kann eine Etappe der Ausbildung sein.

Statements aus der Wirtschaft: Was bedeutet Mentoring für uns?
Dr. Manfred Koch
, Leiter HR Policies & Staff Relation Division, spricht sich in seinem Vortrag dafür aus, verstärkt eine Kultur für Mentoring zu schaffen. Ein erfahrener Mensch unterstützt einen jungen – bei der EZB ist dies schon Normalität: jedem neuen Mitarbeiter wird ein Mentor zugeordnet. Graduates können sich ihren Mentor im Unternehmen selbst aussuchen. “In wieweit kann man das Modell MENTORING gewinnbringend einsetzen?”, dieser Frage möchte Herr Dr. Koch am 1. Deutschen Mentorentag mit den Teilnehmenden nachgehen.

Franz Jentschke spricht als Schulleiter der Gesamtschule Bremen Ost. Er weiß als Praktiker vor Ort, dass Schule in der Erziehungsarbeit und Vorbereitung auf die Berufswahl einen, wenn nicht DEN entscheidenden Faktor darstellt. “Schule muss sich bewegen, sich kümmern!” Diese Aufgabe ist eine Herausforderung für das Lehrpersonal und pädagogische Fachkräfte: Probleme wie Alkoholgenuss und die fehlende Unterstützung der Eltern nehmen weiter zu. An der GSO Bremen lief bereits mehrfach die Mentoren-Initiative “Auf die Socken, fertig, los!”um Schüler und Unternehmen der Region zusammenzubringen .

Für Tobias Schumacher, Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren Deutschland, steht die Bildungspolitik, besonders unter dem Gesichtspunkt des demographischen Wandels, im Fokus. Die Zukunftsfähigkeit Deutschlands ist nur gewährleistet, wenn genügend sehr gut qualifizierte und motivierte junge Menschen nachwachsen. Seine herausfordernde Frage ans Plenum: “Wann fangen wir an mit dem Mentoring unserer Nachwuchskräfte?”

Die Rednerin der DB Mobility Logistics AG, Silke Tegenkamp, ist seit 2006 Leiterin der Berufsausbildung in Frankfurt. Sie konstatiert, dass es nicht sinnvoll sein kann, Kinder “zum Abitur” zu prügeln. Das Wort “Mentoring” wird im Konzern groß geschrieben. Jedes Jahr bewerben sich rund 60.000 junge Menschen um einen Ausbildungsplatz. Davon werden 3.500 als Auszubildende eingestellt. Auch Ältere haben eine Chance. “Heute kann ein Auszubildender auch 55 Jahre alt sein”, so Frau Tegenkamp mit Blick auf die Herausforderungen des demographischen Wandels.

Die Daimler AG wird durch die Beauftragte Kaufmännische Ausbildung Frau Marion Wenzel (Niederlassung Frankfurt/Offenbach) vertreten. Frau Wenzel schildert ein sehr positives Bild und den Einsatz des “Mentoring” durch die ganzheitliche Betreuung der Auszubildenden durch ihre Ausbilder. Sie geben den jungen Menschen regelmäßig Rückmeldung zu ihren fachlichen, methodischen, sozialen und persönlichen Kompetenzen. Ein spezielles Schulungsprogramm vermittelt Azubis Wissen im Kundenumgang und Dienstleistungskompetenzen. “Wir brauchen die jungen Leute!”

Professor Dr. Heinz Zielinski vom Hessischen Ministerium des Inneren und Sport findet besonders wichtig, dass junge Menschen in Projekte eingebunden werden, die die Persönlichkeitsentwicklung fördern. Dies kann in der Schule passieren, im Sport oder in freiwilligen Projekten wie dem Freiwilligen Sozialen Jahr oder dem Bundesfreiwilligendienst.

A. Josef Lederer spricht für die Schenker Deutschland AG. “Woher bekommen wir unseren Nachwuchs?”, fragt er das Auditorium. Die Schenker AG bildet deutschlandweit aktuell 1.240 junge Menschen aus und stellt, gemäß dem Mentoring-Gedanken, den Auszubildenden einen Ansprechpartner pro Berufsbild zur Seite. Für die Region Frankfurt stehen sieben Ansprechpartner für die einzelnen Ausbildungsberufe bereit. Lederer weiß, wo er seinen Nachwuchs findet: direkt in den Schulen. Bereits in der Valentinswoche 2011 hat die Schenker Deutschland AG an der Mentoren-Initiative “Auf die Socken, fertig, los” deutschlandweit teilgenommen und Mentoren entsandt.

Die Stimme der Marienhaus GmbH ist Sandra Postel, Leiterin der Stabstelle Pflege und der Fachberatung Schulen. Frau Postel gibt zu bedenken, dass Mentor sein wertvoll ist und im Sinne das Wortes “vergütet” wird. Die Vergütung, der Terminus wird in der Regel mit monetären Werten verstanden, hat eine weitere Dimension: bei jeder Mentoren-Mentee Beziehung gewinnen beide Seiten.
Frau Postel ist es wichtig, junge Menschen für den Pflegebereich zu interessieren. In den eigenen Schulen und Bildungszentren des Marienhauses werden zur Zeit rund 1000 junge Menschen ausgebildet.

Friedel Martiny, Vorstand der Unternehmerschaft Rhein-Wupper e.V., spricht über die Chancen des Mentoring für die Nachwuchsrekrutierung: “Hinter dem Horizont geht es weiter” ist sein Motto zu Herausforderung der demographischen Entwicklung in Deutschland.

Pater Roger Gerhary OSA moderierte am Vormittag die Diskussion zwischen den Referenten und Teilnehmern des Mentorentages.


Frau van Dinther im Gespräch mit Teilnehmern des 1. Deutschen Mentorentages, Frankfurt

Nach der Mittagspause geht es an sechs Thementischen um die folgenden Fragestellungen:

  • Welche Rolle spielt Mentoring in der Nachwuchsrekrutierung und Fachkräftesicherung?
  • Wie positionieren sich derzeit Unternehmen und Organisationen im Bereich Nachwuchsrekrutierung? (Personalplanung, Strategien, Öffentlichkeitsarbeit, etc.)
  • Welche Mentoring-Konzepte sind für den Übergang von Schule und Studium in die Wirtschaft am effizientesten?
  • Gezieltes Mentoring zur Frauenförderung (Quote, Managementpositionen, technische Berufe).
  • Wie nachhaltig ist die Integration von Schülern und Studenten mit Migrationshintergrund?
  • Welche Möglichkeiten bieten sich Unternehmen und Organisationen konstruktiv mit Bildungsträgern zusammen zu arbeiten und Mentorenprojekte einzuführen?

Diskussionsarbeit am Thementisch: General Barth, Tobias Schumacher u.a.

Bewegung in der Diskussion
Bis 16:30 werden die Themen in Diskussionsgruppen erörtert und die Ergebnisse festgehalten. Jede Teilnehmergruppe bearbeitet jede Fragestellung. “Das bedeutet nicht nur geistige Beweglichkeit, sondern auch körperliche Bewegung von Raum zu Raum”, sagt eine Teilnehmerin zum neuen Diskussionskonzept des 1. Deutschen Mentorentages.

Silke Tegenkamp, Moderatorin am Thementisch 2, im Gespräch mit einer Gruppe

17:30h Workshops für (zukünftige) Mentoren
Workshop 1
führt Mediencoach Andreas Richter durch. Thema: Mediencoaching für Mentoren. Die Teilnehmer können in Einzelsitzungen vor der Kamera sprechen. Die Auswertung der Aufnahme geschieht wird im persönlichen Eins-zu-Eins-Gespräch.

Im Workshop 2 zeigen (Martin Weiß, ConActivity KG und Norbert Gregor) die Möglichkeiten für Unternehmen auf, die mit der Teilnahme an den zahlreichen Mentoren-Initiativen und dem 2B-Mentor Netzwerk verbunden sind. Außerdem werden die Themen “Talentförderung: wo will der Mitarbeiter in fünf Jahren stehen” und “Berufs- und Studienfindung für Schüler & Studenten” bearbeitet.

18:45h Zum Schluss – 2012 geht es weiter
Nach einen kleinen Ausklang verabschieden sich die Teilnehmer mit vielen Denkanstößen zum Thema “Mentoring” und neuen Kontakten zu Fachleuten verschiedenster Branchen.

Wir, das Team der ConActivity KG, bedanken uns herzlich bei allen Referenten und Teilnehmern für die gelungene Veranstaltung und freuen uns, Sie auf dem 2. deutschen Mentorentag 2012 zu begrüßen.
Nähere Information zum Mentorentag 2012 erhalten Sie unter 069 962319-85 und c.amrhein@mentoring4u.de .

(Autorin: Carolina Amrhein, Joachim Jörg, www.mentoring4u.de / Photos: Ayu Damayanti, Mentoring4u.de)

Dachdecker/in und Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung und Plan B

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Posted on : 30-07-2011 | By : m_weiss | In : Autor, Jobvorstellung, Plan B
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(Bewertung-Durchschnitt: 4.67 von 5 Sternen)
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.. errichten Dächer, bekleiden Außenwände zur Wärmedämmung und dichten Dach-, Wand- und Bodenflächen an Bauwerken ab. Darüber hinaus warten und reparieren sie Dächer und Fassadenbekleidungen und setzen sie instand.

Dachdecker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO). Diese bundesweit geregelte 3-jährige duale Ausbildung mit Fachrichtungen findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Im 3. Ausbildungsjahr erfolgt eine Spezialisierung in einer der folgenden Fachrichtungen:

• Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik
• Reetdachtechnik

(Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung und Plan B
oder was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht.

Berufsausbildung in Deutschland – Ausbildung und duales Studium nach G8
Ausbildung und duales Studium nach G8. 
Die Absolventenzahlen der nächsten Jahrgänge kumulieren sich in einigen Bundesländern so stark, dass es zu Engpäsen in einigen Studienfächern kommen wird. Da ist gute Information besonders wichtig, welche Studiengänge es gibt.

Information ist alles 
Haut rein! Geht an die Hochschulen, sprecht mit Leuten, die schon das Studienfach belegt haben, auch ein Ranking im Netz hilft zur Einschätzung der Chancen. Und gut ist auch neugeschaffene Studiengänge und ungewöhnliche näher unter die Lupe zu nehmen. Vieles ist heute möglich in Kooperation mit Unternehmen. So gelingt Euch der Einstieg in die Praxis besonders leicht, da betriebliche Abläufe mit in den Studienablauf eingebunden werden. Im vorliegenden Mentoring4u TV-Ratgeber stellen wir Euch zunächst drei weltweit operierende Unternehmen vor.

Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
Versuchen Sie, bevor Sie sich für diesen Job entscheiden, ein Praktikum zu bekommen. Lernen Sie so den Beruf Ihrer Zukunft kennen. Fragen Sie bei der Handwerkskammer nach, ob die ihnen einen Handwerksbetrieb nennen können. Seien Sie nicht erstaunt, wenn man Sie auffordert direkt zu einem Unternehmen zu gehen. Sprechen Sie den Meister auf ein mögliches Praktikum direkt an. Trauen Sie sich!  Ganz bestimmt finden Sie dort auch einen Mentor,  der Ihnen den richtigen Weg in die Zukunft aufzeigt.  Oder schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de .

Eine wichtige Voraussetzung ist, dass Sie gerne handwerklich arbeiten und schwindelfrei sind.  Bei den Handwerkskammern z. B. der Handwerkskammer Rhein-Main,der Dachdeckerinnung München-Oberbayernfinden Sie Ansprechpartner und Adressmaterial über Unternehmen, die in Ihrer Nähe Ausbildungsplätze anbieten sowie interessante links zur Vorbereitung auf den Job anbieten. Wenn Sie sich immer noch nicht ganz sicher sind, in welche Richtung Sie sich entscheiden möchten,  schauen Sie doch mal bei dem Verband der Deutschen Bauindustrie vorbei. Auch hier werden Ihnen interessante Jobs vorgestellt. Einige ganz wichtige Anlaufstellen für Sie. Beachten Sie bitte, dass alle Handwerkskammern Informationen zu diesem Berufswunsch anbieten.

Die perfekte Bewerbungsmappe
Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV-Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

Tipps für die Bewerbung
Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online.

Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung
Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. Das kann auch eine Fabrik in Ihrer Nähe sein, manchmal werden auch dort Fachkräfte mit Ihrem Profil gesucht. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich einen Meisterbetrieb in einer anderen Großstadt aussuchen. Lernen, lernen, lernen und hinterher die Früchte ernten. Ganz besonders gefragt werden Fachkräfte in strukturschwachen Gebieten. Im Rahmen Ihrer Gesellenjahre müssen Sie sozusagen über den Gartenzaun in die Ferne blicken. Es kann auch in 250 km Entfernung ein interessanter Betrieb liegen. Auf jeden Fall arbeitet jeder Meister auf seine Art, da ist es nicht verwunderlich, wenn Sie auch andere Techniken kennen lernen. Aktiv bewegen, müssen Sie sich allerdings selbst. Seien Sie flexibel. Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln möchten. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen? Darauf gibt im Mentoring4u TV der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

Unser Buchtipp: Der Dachdecker: Grundlegendes Fachwissen des Dachdeckers

Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

(Assistenz: L. Servé  Autor: M. Weiss  |  Bild & Thumb: A. Korkis  |  Quelle:www.arbeitsagentur.de, www.hwk-rhein-main.dewww.dachdeckerinnung-obb.de, www.bauindustrie.de, Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV)

Berufsbild Designer/in Medien – Werbevideos gestalten

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Posted on : 18-07-2011 | By : m_weiss | In : Berufsausbildung, Karriereplanung, Plan B
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Mentoring4u Tipps für die Zukunft, Karriereplanung und Plan B
oder was Sie beachten können, wenn das Ausbildungsende naht.

Mentoring4u.tv – das ist unser Engagement für Absolventen und Berufseinsteiger sowie für Wirtschaftsunternehmen, die Nachwuchskräfte suchen.

Viele Fragen – Mentoring4u.tv als Ratgeber
Was ist heute möglich,  wenn die Schule / das Studium zu Ende ist, und die individuelle Berufswahl getroffen werden soll? Welche Aufstiegschancen bieten Handwerksberufe? Wie sind die Chancen und Perspektiven von ungewöhnlichen Berufsbildern? Was bringt ein (duales) Studium für den konkreten Beruf danach?

Nachgefragt
Mentoring4u.tv hat Fach- und Führungskräfte aus Wirtschaft und Politik gefragt: “Wie sieht es für Schul-Absolventen, Auszubildungssuchende und Studienwillige in der Zukunft aus?”

Das Redaktionsteam von mentoring4u wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Wahl des richtigen, auf Sie passenden Berufsziels!

Designer/in – Medien
Ob Sie an der Gestaltung eines Werbevideos, eines Lehrfilms, einer Internetseite oder von Fernseh- und Hörfunksendungen beteiligt sind: Designer/innen im Bereich Medien beraten Kunden bei der gestalterischen Umsetzung von Medienprodukten und entwickeln komplette Gestaltungskonzeptionen. Zudem gestalten Sie multimediale Produkte. Dabei wandeln Sie beispielsweise konventionelle Medien wie Zeitschriften in multimediale Formate um. Sie erstellen das Storyboard (Einzelbilddarstellungen zur Erläuterung des Drehbuchs), zeigen Interaktionsmöglichkeiten auf, legen den Aufbau von Bildschirmdarstellungen fest und definieren ggf. Links auf andere Bildschirmseiten. Weiterhin entwerfen und programmieren Sie Onlineangebote. Fernsehformate ergänzen Sie mit entsprechenden Schriftzügen, Hintergründen, Jingles oder Trailern. Designer/innen im Bereich Medien bearbeiten auch Bild- und Tonmaterial, indem sie es auf inhaltliche Vollständigkeit überprüfen, die Bild- und Tonaufnahmen überspielen und Norm- und Formatwandlungen durchführen. Sie sind außerdem für die Recherche, die gestalterische Bearbeitung und die Aufnahmen zuständig.

Designer/innen im Bereich Medien sind meistens bei Werbe- und Medienagenturen, in Grafikbüros und in Verlagen beschäftigt. Außerdem können Sie in Unternehmen der IT-Branche, in der Filmwirtschaft, in Fotostudios, in großen Druckereien wie auch generell in Werbeabteilungen größerer Unternehmen tätig sein.

Designer/in im Bereich Medien ist eine schulische Ausbildung an privaten Berufsfachschulen und anderen Bildungseinrichtungen, die durch interne Vorschriften der jeweiligen Lehrgangsträger geregelt ist.

Je nach Bildungsanbieter führt die Ausbildung zu unterschiedlichen Berufsbezeichnungen. Zum Teil wird auch eine Ausbildung mit Schwerpunkten bzw. Fachrichtungen angeboten, z.B.:
• 3-D-Design und Animation
• Digital und Print
• Film und Audiovision
• Mediengestaltung

Die Ausbildung dauert in der Regel 2 bis 3 Jahre. Vorausgesetzt wird in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss.
(Quelle: Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit)

Mentoring4u: Karriereplanung und Praktika
Versuchen Sie, bevor Sie sich für diesen Job entscheiden, ein Praktikum zu bekommen. Lernen Sie so den Beruf Ihrer Zukunft kennen. Fragen Sie bei der Industrie- und Handelskammer nach, ob die ihnen einen Ausbildungsbetrieb nennen können. Seien Sie nicht erstaunt, wenn man Sie bittet ein Unternehmen direkt zu besuchen. Sprechen Sie den Inhaber auf ein mögliches Praktikum direkt an. Trauen Sie sich!  Ganz bestimmt finden Sie dort auch einen Mentor,  der Ihnen den richtigen Weg in die Zukunft aufzeigt.  Oder schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de . Nachdem wir unseren TV Ratgeber aufgesetzt haben, können wir Ihnen ganz bestimmt einige Tipps geben.

Eine wichtige Voraussetzung ist, dass Sie gerne handwerklich arbeiten, in Räumen denken, eigene Filme und Scripts geschrieben haben, kurz kreativ sind. Ihre Kreativität können Sie schon mit Ihrer künstlerischen Mappe unter Beweis stellen. Bei den Bildungseinrichtungen z. B. der Akademie für Kommunikation in Baden-Württemberg finden Sie weitere Informationen. Eine Übersicht Studiengänge Foto-, Design-, Kommunikationsdesign  u. ä. finden Sie hier. Beachten Sie bitte auch den Beruf Kommunikationsdesigner bei uns. In dem Artikel finden Sie eine Vielzahl von interessanten Adressen. Rufen Sie am besten die Bildungseinrichtungen  an und lassen Sie sich Referenzen geben.

Die perfekte Bewerbungsmappe
Das ist so eine Sache mit der Bewerbung. Sie ist eine (vielleicht lästige) formale Übung und zugleich die Chance Eure Motivation und Eure Stärken optimal zu präsentieren. In Mentoring4u.TV-Film zeigt Euch Max Musterknabe welche Bewerbung erfolgreich sein kann und dass die Hypochonderbewerbung nicht sicher dazu gehört. Bewerbungsmappe – richtig gemacht!

Tipps für die Bewerbung
Nutzen Sie unsere Online-Mentorings kommen Sie den Mentoren ganz nah. Machen Sie mit oder schauen Sie sich die aufgezeichneten Mentorings online noch mal an!

Wie Sie sich dann auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten finden Sie hier online.

Tipps kurz vor Beendigung der Ausbildung
Nehmen Sie schon während Ihrer Ausbildung Kontakt mit Ihrem derzeitigen Arbeitgeber auf. Fühlen Sie vor, ob eine Übernahme nach Abschluss der Ausbildung möglich ist. Vielleicht fühlen Sie sich aber auch besser, nach der Ausbildung nicht in demselben Betrieb zu arbeiten. Sprechen Sie nicht unbedingt die direkte Konkurrenz Ihres alten Arbeitgebers an. Das gehört sich nicht!

Suchen Sie sich rechtzeitig den möglichen Arbeitgeber aus. L Die Konkurrenz in den typischen Medienstädten ist wahrscheinlich sehr hoch. Langfristig ist es noch lohnender, wenn Sie sich einen Betrieb in einer anderen Großstadt aussuchen. Verbessern Sie Ihr Wissen. Ganz besonders gefragt werden Fachkräfte in strukturschwachen Gebieten. Schauen Sie sozusagen einmal über den Gartenzaun in die Ferne. Es kann auch in 150 km Entfernung oder im Ausland ein interessanter Betrieb liegen. Aktiv bewegen, müssen Sie sich allerdings selbst. Seien Sie flexibel. Ganz besonders wichtig ist dann Ihre Argumentation. Überlegen Sie sich im Voraus gut, warum Sie wechseln möchten. Eine Übersicht mit Pro und Contra, also was spricht für  bzw. was spricht gegen den derzeitigen Arbeitgeber, könnte sich als nützlich erweisen.

Buchtipp: Grundlagen der Mediengestaltung, Christian Fries

Alles was Recht ist – Arbeitsrecht
Im letzten Teil unseres Ratgebers geht es ums Recht. Die Frage: “Ist es erlaubt am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit zu surfen? Darauf gibt im Film der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Herr Bodo Lindena aus Wiesbaden Antwort. Reinschauen und Bescheid wissen.

Sollten sich Fragen ergeben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an redaktion@mentoring4u.de oder senden uns Ihren Kommentar.

(Assistenz: L. Servé  Autor: M. Weiss  |  Bild & Thumb: A. Korkis  |  Quelle:www.arbeitsagentur.de, www.akademie-bw.de, Lexikon der Ausbildungsberufe der Bundesagentur für Arbeit und Mentoring4u TV)